"Segensreiche Einrichtung"

Wolfenbüttels Bürgermeister begrüßt Wiedereröffnung Café Clara

"Eine segensreiche Einrichtung in unserer Stadt", sagte Wolfenbüttels Bürgermeister Thomas Pink bei der Wiedereröffnung des Tagestreffs Café Clara.

Petra Sarstedt-Hülsmann (links), Geschäftsführerin Lukas-Werk Gesundheitsdienste, im Gespräch mit Dr. Henning Roloff vom Förderverein Café Clara.

Blumen als Anerkennung: Dr. Henning Roloff vom Förderverein Café Clara (rechts) überreichte Blumen an Einrichtungsleiterin Simone Wieczorek sowie die beiden Sozialarbeiter vor Ort Laura Dettling und Lukasz Popieda.

Hell, gemütlich und freundlich wirkt das neu gestaltete Café Clara. Lukas-Werk Mitarbeitende Lukasz Popieda (links) und Laura Dettling waren an der Umsetzung maßgeblich beteiligt.

Wolfenbüttels Bürgermeister Thomas Pink war voll des Lobes: „Das Café Clara ist eine segensreiche Einrichtung in der Stadt. Hier wird großartige Arbeit geleistet.“ Die Worte fand der Bürgermeister bei der offiziellen Wiedereröffnung des Tagestreffs Café Clara, einer Anlaufstelle der Lukas-Werk Gesundheitsdienste für Drogenabhängige. Etwa 100 Klienten suchen täglich den Tagestreff auf. Neben dem Café können Suchtkranke in dem gleichen Gebäude auch die Substitutionsambulanz nutzen und psychosoziale Betreuung und Beratung in Anspruch nehmen.
Vor knapp einem Jahr war es auf Grund eines technischen Defekts zu einem Feuer im Café Clara gekommen. „Die Nachricht vom Brand hat uns alle letztes Jahr sehr erschüttert“, sagte Pink bei der Feier. „Umso mehr hat es mich gefreut, dass so schnell gehandelt wurde.“ Zur Eröffnungsfeier  war auch der stellvertretenden Landrat Julian Märtens vor Ort und übergab eine Spende vom Landkreis.
Der Vorsitzende des Fördervereins des Tagestreffs, Dr. Henning Roloff, überreichte zum Dank für die engagierte Arbeit Blumen an Einrichtungsleiterin Simone Wieczorek sowie die beiden Sozialarbeiter vor Ort Laura Dettling und Lukasz Popieda. Er sei stolz auf das, was die Mitarbeitenden im vergangenen Jahr geleistet hätten. Der Betrieb in dem Gebäude lief das ganze Jahr ohne den Tagestreff weiter. „In der Substitutionsambulanz wurden doppelt so viele Klienten behandelt, weil eine andere Subsitutionseinrichtung weggefallen ist und der gesamte Wiederaufbau des Cafés geplant, organisiert und gestaltet.“
Die Wiedereröffnung des Tagestreffs war gleichzeitig auch ein Tag der offenen Tür. Lukasz Popieda führte viele Interessiert durch das Haus und informierte über die die vielfältigen Angebote im Café Clara.