Gemeinsam die Ziele für 2026 angehen: Geschäftsführung und Führungskräfte der Wohnen und Betreuen stimmten sich beim Neujahrsempfang auf kommende Aufgaben ein. Neue Perspektiven eröffnete zudem Gastredner Nils Mittmann, Geschäftsführer der Basketball Löwen, der Einblicke in seine Arbeit und den Umgang mit Change-Prozessen gab. Ebenfalls sprach Tobias Henkel, Vorstandsvorsitzender des esn-Unternehmensgruppe.


Tobias Henkel blickte positiv ins neue Jahr. Trotz aller gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen in Deutschland, Europa und der Welt gäben die Menschen in Neuerkerode sowie die Mitarbeitenden selbst immer wieder Anlass zu Zuversicht und Freude. „Wichtig sei es in diesen Zeiten mit Haltung und Überzeugung voranzugehen. Sie sind gute Botschafter und mit Ihrem Wirken ein gutes Beispiel und überzeugen andere Menschen“, so Henkel.
Ein positives Beispiel aus den vergangenen Wochen bewegte Marcus Eckhoff: Er habe sich über die große Solidarität der Mitarbeitenden während der herausfordernden Wetterlage zu Beginn des Jahres gefreut. „Trotz widriger Umstände haben die Ketten gut funktioniert, jeder hat den anderen unterstützt. Vielen Dank für Ihr Engagement, das unseren Bürgern zugutekommt“, so Eckhoff. Mit einer gewissen Vorfreude blicke er auf das Jahr: Einige Bau- und Wohnprojekte stünden vor der Umsetzung oder dem Abschluss: So zum Beispiel die elf neuen Mietwohnungen für Menschen im Autismus-Spektrum im benachbarten Lucklum, der Start des Bauprojekts Wabeblick in Neuerkerode sowie die Umbaumaßnahmen in der Braunschweiger Steinbrecherstraße. Vorgestellt wurden im weiteren Verlauf noch Strategien zu Themen wie Arbeitgeberattraktivität, Recruiting, Digitale Transformation, Nachhaltigkeit und Qualitätssicherung.
Einblicke in die Arbeit in einem Bundesliga-Basketballteams gab Nils Mittmann. Der Geschäftsführer der Basketball Löwen berichtete von Wandel und Herausforderungen sowie davon, wie man diesen Aufgaben begegnen kann. „Es braucht gute Kommunikation“. Diese sei die Grundlage dafür, die Menschen auf die Veränderungen vorzubereiten und beim Wandel mitzunehmen. Mittmann kam mit aktuellen Eindrücken aus Neuerkerode: „Nach einem Raketenhoch in der vergangenen Saison sind uns mit dem Trainer und einigen Schlüsselspielern wichtige Ankerpunkte weggebrochen“, erklärte er. Nach dem Neuaufbau sei die momentane Situation eine große Herausforderung, weil das Team sportlich aktuell auf dem letzten Tabellenplatz stehe. „Wir sind im Krisenmanagement, aber wir kennen uns mit Wandel aus“, blickte er zuversichtlich nach vorn.
Anhand mehrerer Beispiele aus dem Verein verdeutlichte er, wie die Basketball-Löwen dieser Situation begegnen: „Wir haben uns auf unsere Werte zurückbesonnen und uns gefragt, was macht uns aus?“ Daraus habe man die Identität und Philosophie des Vereins entwickelt, die vom Profiteam bis zu den Mitarbeitenden Anwendung finde. „Dabei nimmt jeder im Verein eine bestimmte Rolle und bringt uns voran”, ergänzte Mittmann. Schließlich appellierte er an die Führungskräfte der Wohnen und Betreuen, mutig zu sein, sich auszuprobieren und Vertrauen zu schaffen, um gemeinsamen Ziel zu erreichen. Er selbst, gehe mit großer Hoffnung und Vertrauen in die kommenden Wochen. „Ich bin überzeugt, dass wir es aus dem Tabellenkeller schaffen“, gab er sich kämpferisch.