Erste Impfung im Senioren- und Pflegezentrum Bethanien

Gestern erhielten Impfwillige im Senioren- und Pflegezentrum Bethanien ihre erste Impfung.

Seit dem 8. Januar 2021 ist das Senioren- und Pflegezentrum Bethanien aufgrund eines Infektionsgeschehens mit SARS-CoV-2 für die Öffentlichkeit geschlossen. Das Besuchsverbot gilt bis auf Weiteres, da nach wie vor Bewohner:innen und Mitarbeitende Corona-Infektionen aufweisen.

Da die Infektionszahlen im Senioren- und Pflegezentrum Bethanien rückläufig sind bzw. aktuell keine neuen Infektionen dazu gekommen sind, erhielten impfwillige Bewohner:innen und Mitarbeitende – insgesamt 370 Impfdosen – am gestrigen Donnerstag nun die erste Impfung. Genesene und akut Infizierte konnten nicht geimpft werden, da Genesene über ausreichend eigene Antikörper verfügen und eine Impfung bei akut Infizierten den Krankheitsverlauf verschlimmern würde.

Um nicht erkannte Infektionen bis zum Impftermin aufzuspüren und dadurch einen Überblick für den Impfstatus zu erhalten, wurde eine Woche zuvor ein PCR-Screening aller Bewohner:innen und Mitarbeitenden vom Gesundheitsamt Braunschweig mit Unterstützung der Bundeswehr durchgeführt.

Ulrich Zerreßen, Geschäftsführer, informiert über die aktuelle Situation: „Gott sei Dank entspannt sich die Lage etwas: Erste Bewohner sind genesen und der Mitarbeiterstamm ist weitgehend konstant. Seit letzter Woche erhalten wir außerdem Unterstützung bei den permanenten Antigen-Testungen durch die Freiwilligen Agentur Braunschweig, die eine Ärztin und einen Sanitäter ehrenamtlich vermittelt haben, sowie durch Personal der Bundeswehr. Ihnen sowie allen Mitarbeitenden im Haus gilt mein größter Dank. Durch unseren Zusammenhalt und die geleistete Arbeit haben wir die Situation bisher gut in den Griff bekommen.“

Durch unseren Zusammenhalt und die geleistete Arbeit haben wir die Situation bisher gut in den Griff bekommen.


Ulrich Zerreßen, Geschäftsführer Senioren- und Pflegezentrum Bethanien

Die zweite Corona-Impfung, die erst den vollen Schutz garantieren soll, wird drei Wochen nach der ersten Impfung verabreicht. Sie ist notwendig, um sicherzustellen, dass sich bei möglichst vielen Geimpften auch tatsächlich ein Schutz gegen das Corona-Virus aufbaut. Die erste Impfung führt beim Biontech-Impfstoff, welcher gespritzt wird, bei einem Viertel der Geimpften bereits zu einem Immunschutz. Nach der zweiten Impfung steigt diese Rate auf 95 Prozent. Aber auch nach der zweiten Impfung ist der Schutz nicht sofort vorhanden, sondern es braucht nochmals bis zu zwei Wochen, damit sich das Immunsystems vollständig auf den neuen Erreger einstellen kann.

Haus St. Vinzenz Braunschweig
Im Haus St. Vinzenz in Braunschweig erhielten alle Impfwilligen bereits am 18. Januar 2021 ihre erste Impfdosis gegen Covid-19. Die zweite Impfung findet am 8. Februar statt.
Das Haus St. Vinzenz ist zurzeit ebenfalls für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, da es in der Mitarbeiterschaft der Häuser Bethanien/St. Vinzenz zu Kontakten gekommen ist. Diese Schließung gilt voraussichtlich bis 14 Tage nach der 2. Impfung, wenn der Impfschutz eingetreten ist.

Theresienhof Goslar
Im Theresienhof war das mobile Impfteam des Landkreises Goslar ebenfalls am 18. Januar 2021, um die Bewohner:innen und Mitarbeitenden zu impfen. Auch hier findet die zweite Impfung am 8. Februar statt.
Da es im Senioren- und Pflegezentrum Theresienhof ebenfalls zu Infektionen mit dem Corona-Virus bei Bewohner:innen und Mitarbeitenden gekommen ist, hatte das zuständige Gesundheitsamt in Goslar ebenfalls ein Besuchsverbot verhängt. Diese Schließung gilt voraussichtlich bis maximal 14 Tage nach der 2. Impfung, wenn der Impfschutz eingetreten ist.

Für weitere Fragen stehen die Geschäftsführung und die Heimleitungen zur Verfügung.

Eine Mitarbeiterin im Haus St. Vinzenz wird geimpft
Eine Mitarbeiterin im Haus St. Vinzenz wird geimpft.

+++ Zur besseren Lesbarkeit wird auf die Verwendung der Sprachformen weiblich und divers (w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter. +++