Im Rahmen seiner Sommerreise besuchte Niedersachsens Gesundheitsminister Dr. Andreas Philippi die zur Regenesa gGmbH gehörende Mutter-Kind-Vorsorgeklinik „Haus am Deich“ in Norddeich.

Im Gespräch mit Klinikleiter Henning Olesen und Jeannette Siering, Prokuristin und Gesamtleitung der Regenesa gGmbH, standen die Bedeutung der Mutter-Kind-Rehabilitation Vorsorge und die Herausforderungen für die Gesundheitsversorgung im ländlichen und küstennahen Raum im Mittelpunkt.
Verlässliche Rahmenbedingungen gefordert
Olesen betonte die wichtige Rolle der Mutter-Kind-Rehabilitation Vorsorge für Familien mit psychischen und körperlichen Belastungen. Gleichzeitig verwies er auf die Herausforderungen bei der Gewinnung von Fachkräften sowie auf die besonderen Rahmenbedingungen küstennaher Standorte. Regenesa sprach sich für verlässliche politische Rahmenbedingungen, den Abbau bürokratischer Hürden und eine stärkere Anerkennung der Mutter-Kind-Rehabilitation Vorsorge als Präventionsleistung aus.

Mit Sorge blickt Regenesa zudem auf die Auswirkungen des GKV-Finanzstabilisierungsgesetzes. Insbesondere die begrenzte Berücksichtigung von Tarifsteigerungen erschwere die Gewinnung und Bindung qualifizierter Fachkräfte sowie die wirtschaftliche Planungssicherheit der Einrichtungen. Auf den zunehmenden finanziellen Druck im Bereich der stationären Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen hatte der Unternehmensverbund esn bereits in einem früheren Beitrag hingewiesen.
Dialog wird fortgesetzt
„Die Mutter-Kind-Rehabilitation Vorsorge ist ein wichtiger Baustein der Gesundheitsversorgung. Damit wir Familien auch künftig zuverlässig begleiten können, brauchen unsere Einrichtungen verlässliche Rahmenbedingungen, eine auskömmliche Refinanzierung und Unterstützung bei der Fachkräftegewinnung“, sagte Jeannette Siering. Als nächster Schritt wurden weitere Gespräche mit dem zuständigen Referat des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung vereinbart.