Auf dem Gelände des Theresienhofs in Goslar, das von der Hochwasserkatastrophe 2017 schwer beschädigt worden war, entsteht derzeit ein großer Neubau mit 78 Pflegeplätzen, sowie Funktions- und Aufenthaltsräumen auf allen Etagen. Der massive Neubau wird mit drei Geschossen, Teilunterkellerung und massivem Flachdach ein KfW Effizienzhaus 40+. Geplant wurde der Neubau von Architekt Christian Grubert, Vier Linden Architekten & Ingenieure.

Eigener Strom vom Dach
Durch die Photovoltaik-Anlage wird eine sehr gute Energiebilanz erreicht: Bei optimalen Bedingungen kann diese 96 Kilowatt pro Stunde produzieren. Überschüssiger Strom soll gespeichert und nachts genutzt werden, sodass der Theresienhof energietechnisch weitgehend autark sein wird. Das vom Berg herabkommende Wasser wird für die Bewässerung der Außenanlagen genutzt.
Am Theresienhof gibt es zudem die Häuser „Ulme“, „Ahorn“ und „Eiche“. Die beiden Letzteren werden nach dem Neubau saniert. Die Bewohner ziehen dann in die „Buche“. Haus „Ahorn“ wird dann Verwaltung, Pflegedienst und sie Diakoniestation Goslar beherbergen. Die einzelnen Gebäude werden mit Gängen verbunden, sodass Bewohner:innen und Personal trockenen Fußes von Haus zu Haus gelangen können. Das gesamte Bauvorhaben wird rund zehn Millionen Euro kosten, neun davon sind für den Neubau bestimmt. Dessen Fläche ist 3600 Quadratmeter groß. Insgesamt soll der neue Theresienhof 153 Bewohner beherbergen können, 15 mehr als vor dem Hochwasser. Die Eröffnung ist für das Frühjahr 2022 geplant.
