Gedenktag für Drogentote

Im vergangenen Jahr sind 1581 Menschen wegen des Konsums illegaler Drogen gestorben - 13 Prozent mehr als im Vorjahr. An diese Menschen erinnern verschiedene Organisationen und Initiativen am Gedenktag für Drogentote, der jedes Jahr am 21. Juli stattfindet.

Mit verschieden Aktionen sensibilisieren Akteuer aus der Suchthilfe für das Thema und machen etwa auf die schwierige Situation von Drogenkonsumenten oder auch auf die Finanzierungsproblematik in der Suchthilfe aufmerksam. Auch das Lukas-Werk beteiligt sich regelmäßig daran, platzieren zum Beispiel Grablichter in einer Fußgängerzone oder informiert mit Ständen in Innenstädten. In diesem Jahr stellt das Lukas-Werk online einen Klienten aus der Straßensozialarbeit in Wolfenbüttel vor, der bereit war seine Geschichte zu erzählen. 

 

Vor dem Café Clara in Wolfenbüttel wurde zudem einen kleinen Stand aufgebaut, an dem an die Verstobenen gedacht werden kann.

Benötigen Sie selber Hilfe oder kennen jemanden, der/die aufgrund des Konsums von Drogen Hilfe benötigt? Das Lukas-Werk steht Ihnen gerne für eine vertrauliche Beratung zur Verfügung.

Kontakt

Über die Straßensozialarbeit in Wolfenbüttel

Seit August 2020 fördert die Stadt Wolfenbüttel eine 0,5 Personalstelle für Straßensozialarbeit, um die suchtmittelabhängigen Menschen zu erreichen, deren zentraler Sozialisations- und Lebensort die Straße ist. Diese Menschen machen aus den verschiedensten Gründen von bestehenden Hilfsangeboten trotz gravierender Notlage kaum oder keinen Gebrauch. Die Aufgabe der Straßensozialarbeit besteht darin, den Betroffenen durch aufsuchende Arbeit eine besonders niedrigschwellige Kontaktstelle für weiterführende Hilfsangebote zu bieten. Hierdurch soll es ermöglicht werden, ungünstig verlaufende Lebensbiografien positiv zu beeinflussen und den Klient:innen Beratung, Hilfe, Begleitung und Unterstützung bei ihren Problemen anzubieten. Es werden gemeinsam mit ihnen Perspektiven entwickelt, um persönliche Krisen zu überwinden, die materielle Grundversorgung abzusichern und existentielle Bedrohung abzuwenden.

Mehr Infos

Das könnte Sie auch interessieren