Im Rahmen des Projektes Brücken bauen haben BLSK-Mitarbeitende Bewohnenden des St. Vinzenz einen unvergesslichen Tag beschert.
Auch in diesem Jahr hat das Projekt „Brücken bauen“ der Bürgerstiftung Braunschweig wieder Menschen zusammengebracht: Elf Bewohnende des Senioren- und Pflegezentrums St. Vinzenz, die auf Rollstühle angewiesen sind, konnten dank acht ehrenamtlichen Helfer:innen der Braunschweigischen Landessparkasse (BLSK) und vier Mitarbeitenden des St. Vinzenz einen besonderen Ausflug machen. Zunächst ging es in das Naturhistorische Museum, das sich an der Aktion beteiligte und den Eintritt sponsorte. In zwei Gruppen wurde das Museum entdeckt: Während die eine Gruppe eine kurzweilige Führung mit Informationen zur Handwerkskunst der Tierpräparation sowie der Geschichte des Museums erhielt, erkundete die andere Gruppe die Ausstellungsebenen auf eigene Faust. Es konnte nicht abschließend geklärt werden, welcher Part hierbei der beliebteste war: Die Dioramen mit den zierlichen Rehen vor der Kulisse Riddagshausens, die so manche Erinnerung weckten, die farbenfrohe Wasserwelt der vielen Aquarien im Untergeschoss oder doch der Anblick des gigantischen Dinosaurierskeletts der stacheltragenden Echse aus Niger (Spinophorosaurus nigerensis) – das weltweit erste rekonstruierte Modell seiner Art.

Dank Einladung der BLSK wurde anschließend die gesamte Gruppe im Pizzawerk am Botanischen Garten kulinarisch verwöhnt und ließ sich bei munteren Gesprächen das schmackhafte Angebot an Speisen und Getränken schmecken. Und damit noch nicht genug: Im Anschluss ging es mit der Straßenbahn zum markanten NORD/LB-Gebäude am Alten Bahnhof. Dort hatte das Team der BLSK im obersten Stockwerk ein Kuchenbüffet und Kaffee vorbereitet. Angesichts des überwältigenden Ausblicks verzehrten die Bewohnenden des St. Vinzenz staunend die dargebotenen Köstlichkeiten.

Fortgesetzt wurden die Gespräche bei der gemeinsamen Bahnrückfahrt zum St. Vinzenz. Schritt für Schritt näherte man sich so dem Abschied voneinander, der teils wehmütig stimmte, war man doch immerhin gemeinsam durch Braunschweig, durch die Zeit, in schwindelerregende Höhe und gar bis zum Niger gereist!
