Respekt für die Arbeit in der Suchthilfe

Niedersachsachsens Sozialministerin Daniela Behrens und Frauke Heilgenstadt, MdL, besuchten Lukas-Werk Außenstelle in Einbeck.

Beeindruckt von der Arbeit in der Suchthilfe zeigten sich Niedersachsachsens Sozialministerin Daniela Behrens und Frauke Heilgenstadt, MdL, die in der Außenstelle Einbeck des Lukas-Werkes zu Gast waren. Mit einem vielfältigen Angebot leiste das Lukas-Werk eine wichtige Arbeit für Menschen, die aufgrund einer Suchterkrankung in Schwierigkeiten geraten seien, hieß es nach dem Besuch am vergangenen Wochenende. Ebenso zollten Sozialministerin Behrens und Abgeordnete Heiligenstadt der engagierten Präventionsarbeit ihren großen Respekt. „Hier wird viel Aufklärungsarbeit im Vorfeld geleistet, die später Schlimmeres zu verhindern hilft“, fasste Frauke Heiligenstadt ihren Eindruck zusammen.

Stefan Warnecke, Leiter der Lukas-Werk Fachambulanz und Tagesklinik in Northeim, zu der die Außenstelle in Einbeck gehört, berichtete unter anderem darüber, dass trotz der Corona-Pandemie praktisch sämtliche therapeutischer Leistungen aufrechterhalten werden konnten. Methodisch habe man umgestellt und nutze unter anderem Video-Chats zur Durchführung von Beratungsgesprächen und für die Einzel- und Gruppentherapie. Dies funktioniere erstaunlich gut ist inzwischen keinesfalls mehr eine Notlösung. „Aktuelle können wir aber erfreulicherweise vermehrt auch wieder Präsenzkontakte ermöglichen.“

Sozialministerin Daniela Behrens zu Besuch in der Lukas-Werk Außenstelle in Einbeck

Mit Blick auf Arbeitsschwerpunkte machte Warnecke deutlich, dass das Thema Alkohol nach wie vor einen Großteil in Beratung und Behandlung ausmacht. Daneben spielten auch illegale Drogen, wie etwa der Konsum von THC und Amphetaminen sowie Mischkonsum, verstärkt eine Rolle. „Teilweise werden unsere Klient:innen jünger. Punktuell verzeichnen wir auch eine Zunahme bei der Beratung von Verhaltenssüchten im Bereich Online-Spielsucht oder eine generell problematische Mediennutzung.“ Auch das Thema Prävention sei insbesondere in Zeiten der Pandemie stark nachgefragt. „Wir freuen uns sehr, dass wir in diesem Bereich auch dank der gesicherten Finanzierung durch den Landkreis Northeim auf etablierte Strukturen zurückgreifen können.“ Die Außenstelle in Einbeck sei ein wichtiger Anlaufpunkt, um den Flächenlandkreis Northeim in allen Arbeitsbereichen des Lukas-Werkes adäquat versorgen zu können.

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