Ob in den Senioren- und Pflegeheimen, im Krankenhaus oder in der Suchthilfe: Bei uns haben junge Menschen beim Zukunftstag spannende Einblicke in die unterschiedlichen Hilfefelder unseres Unternehmensverbunds erhalten.
Am Zukunftstag öffnete unser Unternehmensverbund seine Türen für neugierige Schüler:innen. An verschiedenen Standorten erhielten sie spannende Einblicke in die unterschiedlichen Arbeitsbereiche. Der Tag zeigte, wie vielfältig die Berufsmöglichkeiten in der esn sind und wie viel Engagement und gelebtes Miteinander die tägliche Arbeit prägen.
Stationäre Pflege
Im Senioren- und Pflegezentrum Bethanien stand der Vormittag ganz im Zeichen gemeinsamer Aktivitäten. Bei Brettspielen wie Mensch ärgere dich nicht, Rummikub oder Schach kam man schnell ins Gespräch. Zum Abschluss unterstützten die Schüler:innen beim Transfer der Bewohner:innen zurück in die Wohnbereiche, bevor es gemeinsam zum Mittagessen ins Café Parkblick ging. Im Theresienhof Goslar wurde gemeinsam gebacken und die Jugendlichen halfen bei der Mobilisation der Bewohner:innen.
Auch im Sankt Vitus in Seesen erhielten die potenziellen Fachkräfte von morgen umfangreiche Einblicke und erlebten, wie viel Herz, Nähe und echtes Miteinander den Arbeitsalltag ausmacht. Viele waren überrascht, wie schnell man mit einem Lächeln, einem kurzen Gespräch oder einer kleinen Hilfestellung einen Unterschied machen kann. Sie lernten die Bewohner:innen und ihre spannenden Lebensgeschichten kennen, die sich über die frische Energie im Haus freuten. Gleichzeitig wurde deutlich, wie wichtig Teamarbeit, Empathie und ein offenes Ohr in der Pflege sind.



Krankenhaus
„Ein Tag im Krankenhaus“ hieß das Motto für 21 Kinder im Krankenhaus Marienstift. Dabei wurde nicht nur zugeschaut, sondern aktiv mitgemacht. In der Endoskopie konnten versteckte Süßigkeiten geborgen werden und beim Ultraschall wurde ein Blick ins Innere von Wackelpudding geworfen, denn auch dort war etwas versteckt. Weitere Stationen führten in den Kreißsaal, die Entbindungsstation und die Physiotherapie. Besonders spannend waren auch das Blutdruckmessen, EKG-Schreiben, das Üben der Blutabnahme am Trainingsarm sowie die richtige Händedesinfektion. Nach einem gemeinsamen Mittagessen und einem Quiz zum Abschluss gingen die Schüler:innen mit vielen neuen Eindrücken nach Hause.



Suchthilfe
Sechs Schüler:innen aus den Jahrgangsstufen sechs bis neun waren in der Fachambulanz in Braunschweig des Lukas-Werks zu Besuch. Ziel war es, die Suchthilfe im Lukas-Werk mit den verschiedenen Arbeitsbereichen kennenzulernen und gleichzeitig Hintergrundinformationen zum Thema Sucht zu vermitteln. Gemeinsam wurde erarbeitet, welche Faktoren Sucht begünstigen können und welche im Lukas-Werk behandelt werden. Außerdem wurde unter anderem mit dem „grünen Koffer“ gearbeitet, einem Methodenset zur Cannabisprävention mit interaktiven Bausteinen, um mit jungen Menschen über Cannabis ins Gespräch zu kommen und sie zu einer risikobewussten Auseinandersetzung mit dem Thema zu sensibilisieren.



Eingliederungshilfe
Zu Gast bei der Neuerkeröder Wohnen und Betreuen erkundeten die Schüler:innen das inklusive Dorf Neuerkerode und verschiedene Angebote im Bereich der Tagesförderung (TGF), wie die TGF Einfach Wasser, die TGF Natur und Umwelt, die Villa Luise sowie den Kleiderladen „Zweite Liebe“. Eine Rallye durch Neuerkerode sorgte bei sonnigem Wetter für Bewegung und Spaß und das gemeinsame Mittagessen im Dorfgemeinschaftshaus „Biermanski’s“ rundete den Tag ab.



Arbeit und Qualifizierung
Am Kuba Bildungscampus in Wolfenbüttel konnten die Jugendlichen in den verschiedenen Arbeitsbereichen der Jugendwerkstatt der Mehrwerk gGmbH selbst aktiv werden. In den Bereichen E-Commerce, Tischlerei und Malerwerkstatt bekamen sie praktische Einblicke und konnten selbst mit anpacken: Vom Arbeiten am Computer über den Umgang mit Holz und Werkzeug bis hin zur Malerwerkstatt, in der es richtig bunt wurde.



Unternehmenskommunikation
Auch in der Unternehmenskommunikation der esn konnten zwei Schüler:innen einen Blick hinter die Kulissen werfen. Für den anstehenden Spendenlauf „Neuerkerode bewegt“ am kommenden Sonntag, den 26. April, unterstützten sie bei den Vorbereitungen. Sie brachten sich mit eigenen Ideen ein und halfen dabei, Strecken- und Hinweisschilder zu laminieren. So erhielten sie spannende Einblicke in die Planung von Events und konnten hautnah miterleben, was im Hintergrund organisiert werden muss, damit alles reibungslos funktioniert. Zeit für die Teilnahme an der Dorfrallye in Neuerkerode blieb dabei natürlich auch.

