Reha-Fachklinik Erlengrund erneut in stern-Liste „Deutschlands ausgezeichnete Rehakliniken“ vertreten
18.09.2026 Reha-Fachklinik Erlengrund erneut in stern-Liste „Deutschlands ausgezeichnete Rehakliniken“ vertreten Die Reha-Fachklinik Erlengrund der Lukas-Werk Gesundheitsdienste GmbH ist auch in der aktuellen Liste „Deutschlands ausgezeichnete Rehakliniken 2026/27“ des stern vertreten. Ausgezeichnet wurde die Fachklinik in den Bereichen Abhängigkeitserkrankungen sowie Besonderes Serviceangebot. Die Ergebnisse sind im stern-Sonderheft 02/2026 „Gute Kliniken für mich“ veröffentlicht. Die Auszeichnung basiert auf einer Recherche des stern in Zusammenarbeit mit dem unabhängigen Rechercheinstitut Munich Inquire Media (MINQ) und beruht auf einer mehrstufigen journalistischen Analyse von Rehakliniken in Deutschland. Das Sonderheft bietet Patientinnen und Patienten Orientierung bei der Suche nach geeigneten Kliniken und Rehabilitationseinrichtungen. „Wir freuen uns, dass unsere Fachklinik weiterhin in der stern-Liste der ausgezeichneten Rehakliniken geführt wird. Das bestätigt die hohe Qualität unserer Arbeit sowie das Engagement unserer Mitarbeitenden für die Menschen, die wir auf ihrem Weg begleiten.“ Dr. Jürgen Seifert, Klinikleiter und Ärztlicher Direktor des Lukas-Werks. Mehr Infos zur Reha-Fachklinik Erlengrund
Zu der SeiteWoche der seelischen Gesundheit im Lukas-Werk Peine
Im Rahmen der Woche der seelischen Gesundheit lädt die Lukas-Werk Gesundheitsdienste GmbH am Montag, den 12. Oktober von 14 bis 16 Uhr zu einer Informationsveranstaltung in Peine ein. Interessierte haben die Möglichkeit, die Angebote des der Fachambulanz kennenzulernen, mit Mitarbeitenden ins Gespräch zu kommen und sich über die Beratungs- und Behandlungsangebot zu informieren. Datum: Montag, 12. Oktober 2026 Uhrzeit: 14 bis 16 Uhr Ort: Lukas-Werk Gesundheitsdienste GmbH, Bahnhofstraße 8, 31226 Peine
Zu der SeiteStiftungsempfang 2026 - Wenn ein Handzeichen mehr sagt als viele Worte
16.09.2026 Stiftungsempfang 2026: Wenn ein Handzeichen mehr sagt als viele Worte Rund 250 Gäste aus Politik, Kirche, Wirtschaft, Diakonie und Verbänden zu Gast beim Stiftungsempfang der esn (Evangelischen Stiftung Neuerkerode) im Braunschweiger Dom. Wer möchte möglichst lange in den eigenen vier Wänden leben? Fast alle Hände im Braunschweiger Dom gehen nach oben. Wenige Augenblicke später folgt die nächste Frage: Wer hat sich bereits mit dem Thema Pflege im Alter beschäftigt? Wieder melden sich zahlreiche Gäste. Als schließlich gefragt wird, wer schon einmal eine Tagespflege besucht hat, werden die Hände weniger. Genau darin liegt die Botschaft dieses Abends. Rund 250 Gäste aus Politik, Kirche, Wirtschaft, Diakonie und Verbänden waren zum Stiftungsempfang der esn in den Braunschweiger Dom gekommen. Im Mittelpunkt standen die Zukunft von Gesundheit, Pflege und Teilhabe sowie die Frage, wie gesellschaftliche Veränderungen aktiv gestaltet werden können. Nach einer Andacht von Domprädigerin Cornelia Götz eröffnete Vorstandsvorsitzender Tobias Henkel den Abend mit einem Blick auf die Herausforderungen der kommenden Jahre. Angesichts von Reformen im Gesundheits- und Sozialwesen sowie des demografischen Wandels brauche es gemeinsame Anstrengungen, um die soziale Infrastruktur zukunftsfähig zu gestalten. Er sagte: „Wir alle gemeinsam werden als Gesellschaft in naher Zukunft wesentliche Entscheidungen treffen müssen. Entscheidungen über die Finanzierung des Altwerdens, über die Finanzierung der Arbeit für und mit Menschen mit Beeinträchtigungen, über die Finanzierung unserer ambulanten Kliniken und Krankenhäuser. Das werden schmerzhafte, weil teure Entscheidungen. Und es sind Entscheidungen, die unseren Wohlstand sichern und nicht schmälern werden. Jede Investition in diese soziale und gesundheitliche Infrastruktur ist eine Investition in unsere Zukunft." Impulse der neuen Landesbischöfin Ein besonderer Höhepunkt des Stiftungsempfangs war der Besuch von Dr. Christina-Maria Bammel, der neuen Landesbischöfin der Evangelisch-lutherischen Landeskirche in Braunschweig. In ihrer Keynote sprach sie über gesellschaftlichen Zusammenhalt, die Bedeutung von Nähe und Nachbarschaft sowie die Rolle von Kirche und Diakonie in einer Zeit tiefgreifender Veränderungen. Dabei würdigte sie die Arbeit diakonischer Unternehmen als wichtige Stützen einer solidarischen Gesellschaft. „Wir erfinden uns immer wieder neu von der Fülle unserer Aufgaben her. Am besten gemeinsam kirchlich-diakonisch“, sagte die Landesbischöfin. Zehn Jahre Diakoniestationen Harz-Heide Einen weiteren Schwerpunkt des Abends setzte die zum Unternehmensverbund esn gehörende Diakoniestationen Harz-Heide DHH), die in diesem Jahr ihr zehnjähriges Bestehen feiert. Geschäftsführer Volker Wagner stellte die Entwicklung des Unternehmens vor und verdeutlichte die Bedeutung des Grundsatzes „ambulant vor stationär“. Mit rund 30 Einrichtungen, etwa 750 Mitarbeitenden sowie mehr als 3.000 Pflegekundinnen und -kunden und rund 4.500 Beratungskontakten leistet die DHH einen wichtigen Beitrag zur Versorgung in der Region. Wie bedeutsam moderne Pflegeangebote für viele Menschen sind, zeigte der anschließende interaktive Teil.Bianca Pütsch, Leitung der teilstationären Pflege und Prokuristin der DHH, lenkte den Blick auf die Tagespflege, ein Angebot, das trotz seiner großen Bedeutung noch immer vergleichsweise wenig bekannt ist. Mit Fragen ans Publikum machte sie deutlich, wie eng die Themen Pflege, Angehörigenentlastung und selbstbestimmtes Leben miteinander verbunden sind. Besonders bewegend waren die persönlichen Einblicke von Mitarbeitenden, Gästen und pflegenden Angehörigen aus der Tagespflege Goslar. Sie berichteten aus ihrem Alltag und zeigten, wie Tagespflege älteren Menschen soziale Teilhabe ermöglicht und Angehörigen wertvolle Unterstützung bietet. Gemeinsam Zukunft gestalten Die Gespräche im Anschluss machten deutlich, wie eng Gesundheit, Pflege, Teilhabe und gesellschaftlicher Zusammenhalt miteinander verbunden sind. Der Stiftungsempfang bot einmal mehr Raum für Begegnung, Diskussion und neue Perspektiven. „Wir in der esn stehen für eine offene, solidarische und menschenfreundliche Gesellschaft. Nächstenliebe und Freiheit bleiben unser Maßstab“, sagte Tobias Henkel. Mit diesen Impulsen und vielen persönlichen Begegnungen endete ein Abend, der gezeigt hat: Die Herausforderungen der Zukunft lassen sich nur gemeinsam bewältigen. Dafür braucht es Orte des Austauschs, starke Netzwerke und Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Wir danken dem Braunschweiger Dom, dass wir auch in diesem Jahr wieder Gäste dort sein durften.
Zu der SeiteGemeinsam in einen neuen Lebensabschnitt
15.09.2026 Gemeinsam in einen neuen Lebensabschnitt Gottesdienst begrüßt 57 neue Auszubildende in der Pflegefachkraft-Ausbildung. Ein neuer Lebensabschnitt beginnt: Am 3. September 2026 wurden die neuen Schüler:innen der Ausbildung zur Pflegefachkraft mit einem Gottesdienst in der Theodor-Fliedner-Kirche auf dem Gelände des Marienstifts in Braunschweig willkommen geheißen. Insgesamt 57 Auszubildende aus 16 unterschiedlichen Nationen starten in drei Kursen ihre Ausbildung. Auch die Schüler:innen des zweiten Ausbildungsjahres (PFL 25/28) nahmen am Gottesdienst teil und erstellten das Rahmenprogramm. Für die imposante musikalische Begleitung sorgte Frau Katrin Werner. „Eine Ausbildung in der Pflege bedeutet weit mehr als nur medizinisches Wissen zu erlernen oder praktische Tätigkeiten auszuüben. Pflege bedeutet Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen zu begleiten – wenn sie krank sind, Hilfe benötigen, Angst haben, Hoffnung schöpfen und manchmal auch Abschied nehmen müssen.“ Katja Watzl, Schulleiterin Bildungszentrum Marienstift Pflege bedeutet, Menschen zu begleiten Schulleiterin Katja Watzl begrüßte die neuen Auszubildenden und machte deutlich, dass Pflege weit über medizinisches Wissen und praktische Tätigkeiten hinausgeht. Für diesen verantwortungsvollen Beruf brauche es vor allem Mut, Geduld und Freude am Lernen. Denn eines sei besonders wichtig: Menschen brauchen Menschen – gerade in der Pflege. Ermutigung für den gemeinsamen Weg Auch Schüler:innen des zweiten Jahrgangs beteiligten sich an der Begrüßung und gaben den neuen Auszubildenden gute Wünsche für ihren Start mit auf den Weg. Schülerin Kimberley ermutigte ihre neuen Mitschüler:innen, auch in schwierigen Zeiten füreinander da zu sein. Gleichzeitig sei es wichtig, offen und wissbegierig zu bleiben und sich gemeinsam auf die kommenden Herausforderungen einzulassen. Geleitet wurde der Gottesdienst von Tobias Capelle, der mit Gebeten durch den Vormittag führte und den neuen Auszubildenden den Segen für ihren Ausbildungsweg erteilte. Ein besonderer Moment waren die Fürbitten, die in verschiedenen Sprachen gesprochen wurden. Sie machten die Vielfalt in der Pflege sichtbar und zeigten zugleich, was in der Ausbildung verbindet: der gemeinsame Wunsch, für andere Menschen da zu sein. Ein Willkommen von Azubis für Azubis Eine besondere Rolle übernahmen die Schüler:innen des zweiten Lehrjahres: Sie haben Patenschaften für die neuen Auszubildenden übernommen und begrüßten ihre zukünftigen Mitschüler:innen mit selbstgemachten Geschenken. Auch die Praxiskoordinator:innen der jeweiligen Einrichtungsträger hatten kleine Präsente vorbereitet. Neben den 57 neuen Auszubildenden gab es außerdem besondere Neuzugänge: Zwei Quereinsteiger:innen starten direkt im zweiten Lehrjahr, zudem beginnt eine Schülerin nach einer Unterbrechung ihr drittes Schuljahr. Damit ist der Startschuss für eine neue gemeinsame Lebensreise gefallen. Drei Kurse, 16 Nationen und viele unterschiedliche persönliche Geschichten kommen zusammen – verbunden durch ein gemeinsames Ziel: Menschen professionell zu pflegen, zu begleiten und ihnen in unterschiedlichen Lebenssituationen zur Seite zu stehen. Infos & Kontakt zum Bildungszentrum Du willst dich in der Gesellschaft engagieren? Du willst für andere da sein? Du willst nicht nur ehrenamtlich aktiv sein, sondern auch einen sozialen Beruf ergreifen und mit Menschen unterschiedlichsten Alters arbeiten? Willst du lernen, wie der Mensch funktioniert, was Krankheit ist und wie du ganzheitlich pflegst? Mehr Infos zur Ausbildung
Zu der SeiteWoche der seelischen Gesundheit im Lukas-Werk Braunschweig
Im Rahmen der Woche der seelischen Gesundheit lädt die Lukas-Werk Gesundheitsdienste GmbH am Mittwoch, den 14. Oktober von 15 bis 17 Uhr zu einer Informationsveranstaltung in Braunschweig ein. Interessierte haben die Möglichkeit, die Angebote des Rehazentrums und der Fachambulanz kennenzulernen, mit Mitarbeitenden ins Gespräch zu kommen und sich über unser Beratungs- und Behandlungsangebot zu informieren. Datum: Mittwoch, 14. Oktober 2026 Uhrzeit: 15 bis 17 Uhr Ort: Lukas-Werk Gesundheitsdienste GmbH, St. Leonhard 1+3, 38102 Braunschweig
Zu der SeiteGroße Bereicherung für kleine Abenteurer
14.09.2026 Große Unterstützung für kleine Abenteurer Klettern, schaukeln, buddeln – der neue Spielplatz in der Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung der Neuerkeröder Wohnen und Betreuen lässt die kleinen und großen Abenteurerherzen höherschlagen. Seit kurzem stehen der Kletterturm mit Rutsche, eine Nestschaukel sowie jede Menge Sandkastenfläche zum Buddeln zur Verfügung und werden von den Kindern ausgiebig bespielt. Der Spielplatz konnte mit einer Spende in Höhe von 5823 Euro von der Stiftung Kleiderversorgung Braunschweig sowie mit einer 2.000 Euro-Spende durch die Braunschweigischen Landessparkasse realisiert werden. Herzlichen Dank für die Unterstützung.
Zu der SeiteDr. Diederik Noordveld wird neuer Theologischer Vorstand
14.09.2026 Dr. Diederik Noordveld wird neuer Theologischer Vorstand im Unternehmensverbund esn Der Verwaltungsrat der Evangelischen Stiftung Neuerkerode (esn) hat in seiner Sitzung am 10. September 2026 Herrn Dr. Diederik Noordveld als neuen Theologischen Vorstand des Unternehmensverbundes gewählt. Er wird sein Amt zum 1. Dezember 2026 antreten. Begrüßten Dr. Diederik Noordveld (Zweiter von rechts), den künftigen Theologischen Vorstand: Ingo Beese (Finanzvorstand), Jessica Gümmer-Postall (Personalvorstand), Prof. Dr. Wilhelm-Albrecht Achilles (Vorsitzender des Verwaltungs- und Stiftungsrats der esn) sowie Tobias Henkel (Vorstandsvorsitzender). Fot: Andreas Rodemann „Mit Dr. Diederik Noordveld gewinnt der Unternehmensverbund esn eine erfahrene Führungspersönlichkeit mit ausgewiesener theologischer, strategischer und organisatorischer Kompetenz. Er verbindet ein klares theologisches Profil mit Innovationskraft und einem ausgeprägten Blick für die Herausforderungen einer sich wandelnden Gesellschaft“, sagt Prof. Dr. Wilhelm-Albrecht Achilles, Vorsitzender des Verwaltungs- und Stiftungsrats der esn. Der 48-jährige promovierte Theologe Dr. Noordveld ist derzeit geschäftsführender Pastor der St.-Johannis-Gemeinde in Lüneburg und hat darüber hinaus am Institut für Theologie und Ethik der Leuphana Universität Lüneburg einen Lehrauftrag für Systematische Theologie. Weitere Stationen seines beruflichen Werdegangs umfassen unter anderem die Tätigkeit als Theologischer Referent der Regionalbischöfe im Sprengel Lüneburg, ein Pastorenamt im Kirchenkreis Celle sowie leitende Funktionen in Bildungsinstitutionen und internationalen Kontexten. In seiner neuen Funktion wird Dr. Diederik Noordveld die Verantwortung für die Weiterentwicklung des diakonischen Profils und der Werteorientierung des Unternehmensverbunds esn übernehmen. Zudem übernimmt er die Geschäftsführung der fünf stationären Pflege- und Betreuungseinrichtungen der esn. Zu seinen weiteren Aufgaben gehören insbesondere die Leitung der Seelsorge, die Weiterentwicklung der Diakonischen Gemeinschaft am Marienstift sowie die strategische Weiterentwicklung der Ehrenamtsarbeit. Darüber hinaus wird er Impulse für eine zukunftsorientierte Unternehmens- und Führungskultur sowie die Stärkung des christlichen Selbstverständnisses im Unternehmensverbund setzen. „Die Verbindung von christlichem Menschenbild, professioneller Unterstützung und gesellschaftlicher Verantwortung prägt unsere Arbeit. Wir freuen uns, mit Dr. Diederik Noordveld einen Theologen gewonnen zu haben, der diese Haltung authentisch vertritt und zugleich wichtige Impulse für die Zukunftsfähigkeit unseres Unternehmensverbunds setzen wird“, sagt Tobias Henkel, Vorstandsvorsitzender der esn. Ausschlaggebend für die Berufung waren neben seiner fachlichen Expertise insbesondere seine klare Orientierung am christlichen Menschenbild, seine personenzentrierte Haltung sowie seine Fähigkeit, Menschen zu verbinden und für gemeinsame Ziele zu begeistern. Darüber hinaus beschäftigt sich Dr. Noordveld intensiv mit Zukunftsthemen an den Schnittstellen von Diakonie, Ethik, Gesellschaft und Digitalisierung. So engagiert er sich unter anderem in Projekten zur Entwicklung diakonisch relevanter KI-Anwendungen und setzt sich für einen verantwortungsvollen Einsatz neuer Technologien im Dienst der Menschen ein. „Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe als theologischer Vorstand der esn. Mein Ziel ist es, unser christliches Menschenbild im Alltag lebendig zu halten: Als esn stärken wir Menschen in ihren unterschiedlichen Lebenslagen, stehen für ihre unantastbare Würde ein und setzen ein klares Zeichen gegen gesellschaftliche Kälte“, sagt Dr. Diederik Noordveld.
Zu der SeiteVerlässliche Teilhabe braucht pragmatische Lösungen
10.09.2026 Verlässliche Teilhabe braucht pragmatische Lösungen Neuerkeröder Wohnen und Betreuen diskutiert mit dem Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion auf dem Kuba Bildungscampus Wolfenbüttel über zielführende Reformen in der Eingliederungshilfe. Steigende Ausgaben in der Betreuung, der Fachkräftemangel sowie die von der Öffentlichen Hand geplanten Reform- und Kürzungsvorhaben sind Herausforderungen, denen die Eingliederungshilfe aktuell begegnet. Vor diesem Hintergrund diskutierten Geschäftsführer Marcus Eckhoff und Vertreter der Neuerkeröder Wohnen und Betreuen GmbH (WuB), die Mitarbeitendenvertretung sowie esn-Vorstandsvorsitzender Tobias Henkel mit dem Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion Niedersachsen, Sebastian Lechner, über die Zukunft verlässlicher Teilhabeleistungen. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Menschen mit Behinderung auch künftig bedarfsgerecht unterstützt werden können. Die Diskussion knüpfte an die aktuelle Debatte über Einsparungen und Reformen im Sozialwesen an, vor deren möglichen Auswirkungen zahlreiche Träger der Eingliederungshilfe warnen - wir berichteten hierzu bereits auf unseren Kanälen . Insbesondere die Sicherung von Teilhabe, Inklusion und individueller Unterstützung müsse dabei im Fokus bleiben. Im Gespräch mit dem CDU-Landesvorsitzenden wurde klar, dass Anpassungen und Reformen erforderlich seien. Sie müssten allerdings effizient und pragmatisch sein und dürften nicht dazu führen, am falschen Ende zu sparen. Im Dialog über smarte Lösungen und Modelle identifizierte man Verbesserungsmöglichkeiten. Ein wesentliches Entlastungspotenzial sehe man im Bürokratieabbau. Vereinfachte Vorgaben und praxisnahe Regelungen könnten Einrichtungen helfen, Ressourcen gezielter für die Unterstützung von Menschen mit Behinderung einzusetzen. Bürokratie abbauen, Ressourcen gezielter einsetzen Zudem wurde über die Herausforderungen des Fachkräftemangels gesprochen. „Wir brauchen in den Personalverordnungen mehr Flexibilität und Durchlässigkeit, damit qualifizierte Mitarbeitende aus anderen Pflege- und Betreuungsbereichen unkompliziert in der Eingliederungshilfe eingesetzt werden können“, forderte Marcus Eckhoff. Weitere Themenbereiche waren die Möglichkeiten und Grenzen von Poolinglösungen in der Schulbegleitung sowie die allgemein gestiegenen Anforderungen in der Betreuung. Die Unterstützungsbedarfe vieler Leistungsberechtigter würden komplexer, während dagegen Personalvorgaben und Refinanzierungsmodelle diese Entwicklung nicht immer ausreichend berücksichtigen, betonte Eckhoff. Einigkeit bestand darin, dass notwendige Einsparungen nicht zulasten der Teilhabe gehen dürfen. Vielmehr brauche es intelligente Reformen, die Bürokratie abbauen, Einrichtungen entlasten und zugleich die Versorgung von Menschen mit Behinderung langfristig sichern. „Wer nachhaltig sparen will, muss die Rahmenbedingungen verbessern und nicht die Leistungen für die Menschen beschneiden, die auf Unterstützung angewiesen sind“, erklärte Tobias Henkel, esn-Vorstandsvorsitzender.
Zu der SeiteSozialer Stadtspaziergang bietet Einblicke in die soziale Arbeit in Peine
09.09.2026 Sozialer Stadtspaziergang bietet Einblicke in die soziale Arbeit in Peine Wie vielfältig soziale Arbeit in Peine ist, konnten kürzlich 15 Haupt- und Ehrenamtliche des Kirchenkreises bei einem „Sozialen Stadtspaziergang“ erleben. Dabei erhielten sie unter anderem Einblicke in die Arbeit der Fachambulanz Sucht Peine der Lukas-Werk Gesundheitsdienste sowie weiterer sozialer Einrichtungen vor Ort. Der bereits aus den vergangenen Jahren bekannte "Sozialer Stadtspaziergang in der Südstadt" fand auf Initiative des Diakonieausschusses des Kirchenkreises Peine statt. Insgesamt 15 Teilnehmende machten sich auf den Weg, um die vielfältigen sozialen Angebote vor Ort näher kennenzulernen. Gemeinsam startete die Gruppe im Diakonischen Werk Peine. Anschließend erhielten die Teilnehmenden Einblicke in die Arbeit der Fachambulanz Sucht Peine des Lukas-Werks. Der Nachmittag endete mit Besuchen bei der Peiner Tafel und den Ambulanten Hilfen. An den einzelnen Stationen informierten Mitarbeitende über ihre jeweiligen Arbeitsbereiche und Unterstützungsangebote. Dabei wurde deutlich, wie breit gefächert die soziale Arbeit in Peine ist und wie wichtig die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Einrichtungen ist, um Menschen in verschiedenen Lebenslagen bestmöglich zu unterstützen. „Wir freuen uns sehr über den gelungenen gemeinsamen Nachmittag und den offenen Austausch mit den Teilnehmenden. Der Stadtspaziergang hat die Möglichkeit geschaffen, die Arbeit unserer Fachambulanz Sucht in Peine vorzustellen und gleichzeitig die Bandbreite der sozialen Angebote in der Stadt sichtbar zu machen. Solche Begegnungen sind wichtig, um voneinander zu lernen und bestehende Netzwerke weiter zu stärken“, betont Regionalleitung Ilka Schindler. Wir sind für Sie da Ob Alkohol, Medikamente, Nikotin, illegale Drogen, Glücksspiel oder Mediennutzung: Wir unterstützen Menschen bei Fragen rund um Konsum, Sucht und Abhängigkeit. Angebote der Suchthilfe
Zu der SeiteAuf dem Weg zur Gesundheitsregion Braunschweig 2035
07.09.2026 Auf dem Weg zur Gesundheitsregion Braunschweig 2035 Krankenhaus Marienstift, Städtisches Klinikum Braunschweig, Herzogin Elisabeth Hospital und Stadt Braunschweig stellen neue Initiative vor. Den wachsenden Herausforderungen im deutschen Gesundheitswesen wird in Braunschweig nun gemeinsam begegnet: Am 7. September stellten die Geschäftsführer der drei Braunschweiger Krankenhäuser Städtisches Klinikum Braunschweig (skbs), Krankenhaus Marienstift und der Stiftung Herzogin Elisabeth Hospital (HEH) zusammen mit Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum eine neue Initiative zur engeren Kooperation vor. „Die Stadt Braunschweig ist ein starker Gesundheitsstandort. Mit dem Städtischen Klinikum Braunschweig, dem Krankenhaus Marienstift und dem Herzogin Elisabeth Hospital verfügen wir über drei leistungsfähige Krankenhäuser, die die medizinische Versorgung unserer Bevölkerung in Stadt und Region seit vielen Jahrzehnten zuverlässig und auf höchstem Niveau sichern“, sagte Oberbürgermeister Kornblum. Frühzeitige und vorausschauende Weiterentwicklung Das Gesundheitswesen befindet sich derzeit jedoch in einem tiefgreifenden Wandel. Die Krankenhausreform, neue Anforderungen an Qualität und Leistungsgruppen, die Reform der Notfallversorgung sowie der zunehmende Fachkräftemangel werden die Krankenhauslandschaft in den kommenden Jahren nachhaltig verändern. Gleichzeitig verschärfen sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Krankenhäuser durch steigende Personal- und Sachkosten sowie zunehmend begrenzte Finanzierungsspielräume. Diese strukturellen und wirtschaftlichen Veränderungen erfordern eine frühzeitige und vorausschauende Weiterentwicklung der regionalen Versorgungsstrukturen. V. l.: Kaufmännischer Geschäftsführer Jan-Olaf Klok (skbs); medizinische Geschäftsführerin Priv. Doz. Dr. Alina Dahmen (skbs); Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum; Dr. Jan Wolff (KHM); Geschäftsführende Vorständin Bianca Wessels (HEH); Erster Stadtrat Christian A. Geiger. Foto: skbs / Björn Petersen Die drei Braunschweiger Krankenhäuser haben sich deshalb bewusst dafür entschieden, diesen Wandel nicht abzuwarten, sondern gemeinsam mit der Stadt Braunschweig aktiv zu gestalten. Ziel ist es, die anstehenden Veränderungen frühzeitig und partnerschaftlich zu entwickeln, anstatt erst auf politische oder regulatorische Entscheidungen reagieren zu müssen. „Es ist ungemein wichtig, dass wir die anstehenden Herausforderungen als Chance dafür begreifen, den Wandel in unserer Stadt und der Region aktiv zu gestalten. Für diese wichtige Zukunftsaufgabe steht die Stadt Braunschweig hinter den drei Krankenhäusern“, bekräftigte der Oberbürgermeister. Gemeinsam die Transformation des Gesundheitswesens aktiv gestalten Im Mittelpunkt aller Überlegungen steht dabei die langfristige Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen, bedarfsgerechten und zukunftsfähigen Gesundheitsversorgung für die Menschen in Braunschweig und der gesamten Region. Die Zusammenarbeit verfolgt das Ziel, die jeweiligen Stärken der drei Krankenhäuser weiterzuentwickeln und die Versorgung auch unter den veränderten gesundheitspolitischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen dauerhaft auf hohem Niveau sicherzustellen. Gleichzeitig verstehen die beteiligten Krankenhäuser die Transformation als Chance, den Gesundheitsstandort Braunschweig nachhaltig zu stärken. Durch eine engere Zusammenarbeit, moderne Versorgungsstrukturen sowie gemeinsame Aus-, Fort- und Weiterbildung soll die Gesundheitsregion auch künftig ein attraktiver Arbeits- und Ausbildungsstandort für Fachkräfte aller Berufsgruppen bleiben. Vor diesem Hintergrund haben das Städtische Klinikum Braunschweig, das Krankenhaus Marienstift und das Herzogin Elisabeth Hospital gemeinsam die Initiative „Gesundheitsregion Braunschweig 2035“ gestartet. Gemeinsam wollen sie die Transformation des Gesundheitswesens aktiv gestalten und die Weichen für eine vernetzte, qualitativ hochwertige und wirtschaftlich tragfähige Gesundheitsversorgung der Zukunft stellen. Die Gesundheitsregion Braunschweig baut dabei auf den jeweiligen Stärken ihrer Partner auf. Jedes Krankenhaus übernimmt auch künftig eine eigenständige und unverzichtbare Rolle innerhalb der regionalen Gesundheitsversorgung und entwickelt seine bestehenden Kompetenzen konsequent weiter. Die Zusammenarbeit umfasst unter anderem die Weiterentwicklung regionaler Versorgungsstrukturen, die Stärkung sektorenübergreifender Versorgungsangebote, gemeinsame digitale und telemedizinische Lösungen, abgestimmte Patientenpfade und Versorgungsprozesse, gemeinsame Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie die gemeinsame Nutzung der Möglichkeiten des Krankenhaustransformationsfonds und weiterer Förderprogramme. Das Krankenhaus Marienstift Das Krankenhaus Marienstift steht bereits heute für eine breit aufgestellte, wohnortnahe medizinische Versorgung auf hohem fachlichem Niveau. Moderne Diagnostik und Behandlung nach aktuellen medizinischen Standards verbinden sich dabei mit einer persönlichen und patientenorientierten Versorgung. Im Rahmen der Gesundheitsregion Braunschweig soll dieses Profil gezielt weiterentwickelt werden. Dabei sollen insbesondere die Akut- und Notfallversorgung ausgebaut und die versorgungsrelevanten Leistungsgruppen weiter gestärkt werden. Damit leistet das Marienstift auch künftig einen wesentlichen Beitrag zur stationären Versorgung der Menschen in Braunschweig und der Region. „Das Marienstift steht auch künftig für eine breit aufgestellte und wohnortnahe medizinische Versorgung, bei der die Patientinnen und Patienten im Mittelpunkt stehen. Wir bieten bereits heute moderne Medizin auf hohem fachlichem Niveau und wollen diese Stärke konsequent weiterentwickeln. Die gemeinsame Initiative gibt uns die Möglichkeit, unsere Akut- und Notfallversorgung auszubauen, unsere Leistungen in großen und versorgungsrelevanten Leistungsgruppen zu erweitern und unser medizinisches Profil zukunftsfähig auszurichten", sagt Dr. Jan Wolff, Geschäftsführer Krankenhaus Marienstift. Das Herzogin Elisabeth Hospital Das Herzogin Elisabeth Hospital entwickelt sich als hochspezialisierte Klinik mit einer ausgeprägten Stärke in der planbaren (elektiven) Versorgung konsequent weiter. Im Zuge der strategischen Konkretisierung des Versorgungsauftrags prüft das Krankenhaus derzeit intensiv die Chancen und Risiken einer künftigen Positionierung als reines Fachkrankenhaus. Als maßgeblicher Anbieter in der Stadt und Region Braunschweig setzt das HEH dabei auf ein klares Profil mit folgenden Kernschwerpunkten: Exzellenz in Schlüsseldisziplinen: Konsequenter Fokus auf die Spitzenmedizin in der Endoprothetik, der Wirbelsäulenchirurgie, der Endokrinen Chirurgie und Adipositasmedizin sowie der spezialisierten Geriatrie. Fokussierte elektive Spezialversorgung: Optimierte, maßgeschneiderte Behandlungsabläufe für planbare Eingriffe auf höchstem medizinischem Niveau. Zukunftsorientierte Behandlungsformen : Konsequenter Ausbau des ambulanten und hybriden Operierens, um Patienten maximale Sicherheit bei minimaler Belastung zu bieten. Trotz aller strategischen Weiterentwicklung bleibt das Fundament des Hauses unverändert: „Unser Anspruch ist weiterhin, medizinische Höchstleistung mit menschlicher Nähe zu verbinden“, bekräftigt Bianca Wessels, Geschäftsführende Vorständin des HEH. Das Städtische Klinikum Braunschweig Das Städtische Klinikum Braunschweig entwickelt sich als regionaler Maximalversorger mit besonderer Expertise in der Versorgung hochkomplexer medizinischer Krankheitsbilder konsequent weiter. Darüber hinaus nimmt das Klinikum auch eine koordinierende Funktion in der Klinikversorgung für die gesamte Region wahr. „Für das Städtische Klinikum ist klar, dass wir unsere Rolle als Maximalversorger der Region und damit als grundlegendem Anker der öffentlichen Daseinsfürsorge auch in Zukunft erfüllen wollen und uns mit dieser Initiative gemeinsam mit unseren Partnern konsequent aufstellen. Neben verschiedenen Weichenstellungen, die wir in den letzten Monaten vorgenommen haben – wie beispielsweise dem Schritt hin zur Entwicklung eines Zentralklinikums am Standort Fichtengrund – ist diese Kooperationsinitiative für uns ein starkes Zeichen für eine gemeinsame Gesundheitsversorgung der Zukunft in Braunschweig“, sagte Jan-Olaf Klok, kaufmännischer Geschäftsführer des skbs. Medizinische Geschäftsführerin Priv. Doz. Dr. Alina Dahmen ergänzt: „Der Fokus liegt in der Zukunft noch stärker auf der Behandlung und Versorgung schwerer und schwerster Fälle mit einem breiten Spektrum an hochentwickelten Behandlungsmöglichkeiten auf universitärem Niveau, mit einer Strahlkraft in die gesamte Region. Dabei geht es für uns immer um hervorragende Zusammenarbeit und interdisziplinäre Patientenversorgung. Das treiben wir mit unserem Konzept der medizinischen Zentrenbildung in unserem Haus voran, gleichzeitig werden wir aber ebenso vernetzt mit unseren Partnerhäusern zusammenarbeiten.“ Die konkrete Ausgestaltung einzelner Maßnahmen wird in den kommenden Monaten gemeinsam mit dem Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung sowie den zuständigen Gremien weiterentwickelt. Mit der Gesundheitsregion Braunschweig schaffen die drei Krankenhäuser hierfür eine gemeinsame strategische Grundlage und bekennen sich zu einer partnerschaftlichen Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung im Interesse der Menschen in Braunschweig und der Region.
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