Ein Fest der Begegnungen – 50 Jahre Fachschule Heilerziehungspflege
11.09.2025 Ein Fest der Begegnungen – Jubiläum 50 Jahre Fachschule Heilerziehungspflege Unter strahlend blauem Himmel begann das Fest mit vielfältigen Aktionen für die Bürgerinnen und Bürger auf dem Sportplatz in Neuerkerode. Ob Fußball, Dosenwerfen, Ballspiele, Tattoos oder Perlenfädeln – für alle war etwas dabei. Mit Begeisterung nahmen Groß und Klein teil. Auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz, die frisch gegrillten Bratwürstchen waren besonders beliebt. Am Abend wurde die Feier auf dem Schulhof in vertrauter, herzlicher Runde fortgesetzt. Ein besonderes Highlight war das Wiedersehen mit zahlreichen Ehemaligen: Über 80 frühere Schüler:innen und Lehrkräfte folgten der Einladung. Mit Geschichten, Erinnerungen und vielen persönlichen Begegnungen entstand eine Atmosphäre, die spüren ließ, wie sehr die Schule über Jahrzehnte hinweg geprägt hat und wie stark die Verbundenheit bis heute ist. Ein starkes Team Das Jubiläum war nicht nur Anlass zum Feiern, sondern auch eine Gelegenheit, gemeinsam auf die Vergangenheit zurückzuschauen, die Gegenwart zu reflektieren und die Zukunft der Heilerziehungspflege in den Blick zu nehmen. Christine Neurath Leitung Schulbüro Christine Neurath arbeitet seit Januar 2001 im Schulbüro der Fachschule. Nach Stationen in der Wirtschaft empfand sie den Schulbereich als besonders bereichernd, weil es hier menschlich und lebendig zugeht. Sie schätzt es, Menschen durch ihre Ausbildung zu begleiten, und empfindet ihre Arbeit dadurch als sinnstiftend. Begegnungen mit den Schüler:innen und ihre Entwicklung machen den Büroalltag abwechslungsreich. „Ohne die Schüler:innen wäre der Bürojob nur halb so spannend.“ Ihr Tipp für die Schüler:innen: Kommunizieren Sie! Von den Schüler:innen hat sie gelernt, wie lohnend es ist, an Plänen dranzubleiben, auch wenn es manchmal schwierig wird. Ihr Wunsch für die Schule ist, dass die gute Arbeit in bewährter Weise fortgeführt werden kann und die Rahmenbedingungen stabil bleiben. Kristina Weber Lehrkraft & Praxisbegleiterin | Diplom-Pädagogin Kristina Weber kam über ein Freiwilliges Soziales Jahr zur Heilerziehungspflege. Sie selbst war Schülerin an der Fachschule in Neuerkerode und blieb nach ihrer Ausbildung zunächst als nebenberufliche Praxislehrkraft. Seit 2009 ist sie festes Mitglied im Team und hat ihre Leidenschaft für die Praxisbegleitung gefunden. Sie beschreibt ihren Unterrichtsstil als heiter, enthusiastisch und praxisorientiert. Am meisten Freude bereitet ihr, Schüler:innen individuell in der Praxis zu begleiten und ihre Entwicklung hautnah mitzuerleben. „Jede Begegnung bringt neue Erfahrungen und Lernmöglichkeiten.“ Ihr Tipp für die Schüler:innen ist stets individuell, denn sie schätzt es, jedem Menschen eine ganz persönliche Rückmeldung zu geben. Von den Schüler:innen lernt sie kontinuierlich Neues – durch ihre Lebensgeschichten, ihre Sichtweisen und ihre Erfahrungen. „Dieser Austausch ist für mich eine große Bereicherung.“ Dominik Leipold Lehrkraft | Diplom-Pädagoge Dominik Leipold unterrichtet seit 2021 an der Fachschule. Er schätzt einen partizipativen und praxisnahen Unterricht, auch wenn dieser manchmal etwas ausschweifend sein kann. Bekannt ist er dafür, dass für jede Theorie ein Praxisbeispiel gefunden werden muss. Besonders Freude bereiten ihm die Themen Kommunikation, Interaktion und die Auseinandersetzung mit Fragen der Inklusion. Humor gehört für ihn dazu, und er schmunzelt, wenn Schüler:innen ihn imitieren oder eigene Praxisbeispiele in den Unterricht einbringen. „Das Besondere an unserer Schule ist der respektvolle und wertschätzende Umgang miteinander – sowohl im Kollegium als auch mit den Schüler:innen.“ Sein Tipp: Einfach mal entspannen – der meiste Druck entsteht im Kopf. Von den Schüler:innen lernt er laufend Neues, besonders bei Projekten, die sie selbst gewählt haben. Sein Geburtstagsgeschenk für die Schule wäre eine Tischtennisplatte für den Schulhof, um Bewegung und Freude in den Pausen zu fördern. Susanne Becker Lehrkraft & stellvertretende Schulleitung | Diplom-Pädagogin & Krankenschwester Susanne Becker unterrichtet seit 2006 an der Fachschule. Ihren Unterricht beschreibt sie als zügig und anspruchsvoll, wobei sie besonders Freude an den Themen Psychologie, Identitätsentwicklung und Psychiatrie hat. Sie schätzt den offenen und wertschätzenden Austausch mit dem Team und den Schüler:innen, der für sie das Besondere an der Arbeit ausmacht. „Der direkte Kontakt macht jeden Tag lebendig.“ Ihr Tipp: Gelassen bleiben und auf sich selbst vertrauen. Von den Schüler:innen hat sie gelernt, sich selbst nicht zu ernst zu nehmen. Wenn sie der Schule ein Geschenk machen könnte, wäre es ein großzügig gestalteter Schulhof, der Raum für Begegnungen bietet. Annegret Jäkel Schulleiterin | Diplom-Pädagogin & Krankenschwester Seit 2003 ist Annegret Jäkel an der Schule tätig. In über zwei Jahrzehnten hat sie die Entwicklung der Fachschule begleitet, geprägt und vorangetrieben. Im ausführlichen Interview berichtet sie über diese Reise, die Herausforderungen und die vielen schönen Momente, die sie erlebt hat. Hier finden Sie weitere Eindrücke, Bilder und das vollständige Interview mit der Schulleiterin rund um das Jubiläum der Fachschule. Zum Interview
Zu der SeiteKarnevalsverein zeichnet Neuerkeröder Bands aus
09.09.2025 Auszeichnung der Neuerkeröder Bands für Teilnahme am Karneval Beim Schoduvel-Sommerfest in Kralenriede wurde die Band Hand in Hand für ihre Teilnahme am Karnevalsumzug mit dem zweiten Platz für den besten Musikwagen geehrt. Es war eines von vielen Highlights in diesem Jahr: Die Teilnahme der Band Hand in Hand und weiterer Neuerkeröder Musiker:innen beim Schoduvel Anfang März. Auf dem bereitsgestellten Wagen rockten sie beim traditionellen Karnevalsumzug durch die Braunschweiger Innenstadt ab. Dafür sind sie nun ausgezeichnet worden. In der Kategorie “Beste Musikwagen” landeten die Neuerkeröder:innen auf Platz zwei. Die feierliche Übergabe des Preises gab es vor kurzem beim Schoduvel-Sommerfest in Kralenriede.
Zu der SeiteEin herzliches Willkommen!
03.09.2025 Ein herzliches Willkommen! Begrüßungsgottesdienst für die neuen Auszubildenden am Bildungszentrum Marienstift. Mit einem Gospel begann am Bildungszentrum Marienstift in Braunschweig ein ganz besonderer Tag: der Begrüßungsgottesdienst für die neuen Auszubildenden in der generalistischen Pflegeausbildung. Schüler:innen eines älteren Jahrgangs sangen diesen während sie in die Theodor-Fliedner-Kirche kamen und den Gospel dann im Altarraum zu Ende brachten – ansteckend, denn schnell klatschten die Gäste mit, hoben die Arme und bewegten sie im Takt zu dem Gospel. Besonders bewegend: das Willkommen in sieben verschiedenen Sprachen. Jedes Jahr kommen junge Menschen aus aller Welt ans Marienstift, um hier ihren Weg in die Pflege zu beginnen. Schulleiterin Katja Watzl richtete in ihrer Ansprache ermutigende Worte an die neuen Auszubildenden: „Sie starten heute eine Reise, die nicht nur Fachwissen erfordert, sondern vor allem Empathie. Der Beruf der Pflegefachkraft ist unglaublich erfüllend: Sie übernehmen Verantwortung, sorgen für das Wohl anderer, stehen in schwierigen Momenten bei und sind einfach da – in den entscheidenden Augenblicken des Lebens. Es ist diese tiefe Menschlichkeit, die den Pflegeberuf ausmacht.“ Musikalisch ging es lebendig weiter: Neben den Gospelrhythmen erklang auch ein französisches Lied aus einer christlichen afrikanischen Gemeinde der die Kirche mit Applaus erfüllte. Zum Abschluss des Gottesdienstes riefen die Pat:innen aus höheren Jahrgängen die neuen Auszubildenden nach vorne. Mit einem Lächeln und der einen oder anderen spontanen Umarmung nahmen sie die neuen Mitschüler:innen in Empfang, um ihnen anschließend Schule und Gelände zu zeigen und erste wichtige Tipps mitzugeben. Fachkräfte von morgen Für die kommenden drei Jahre beginnt damit eine spannende und lehrreiche Zeit: Die Auszubildenden werden Einblicke in viele Bereiche der Pflege erhalten – ob ambulant, teilstationär oder stationär im Krankenhaus oder in Senioreneinrichtungen. So können sie Erfahrungen sammeln, sich spezialisieren und Schritt für Schritt zu Pflegefachkräften von morgen heranwachsen. Mehr zur Ausbildung am Bildungszentrum
Zu der SeiteAngebote für pflegende Angehörige in Vienenburg kennenlernen
11.09.2025 Angebote für pflegende Angehörige in Vienenburg kennenlernen Die Tagespflege Vienenburg lädt alle pflegenden Angehörigen herzlich zu einem besonderen Abend ein. Die Tagespflege Vienenburg lädt alle pflegenden Angehörigen herzlich zu einem besonderen Abend ein, der Information, praktische Tipps und persönlichen Austausch miteinander verbindet. Wann: 18. September 2025, 16.30 Uhr Wo: Tagespflege Vienenburg, Rabecksbreite 15 b, 38690 Vienenburg Es wird einen Rollator-Parcours sowie Beratung durch Herrn Werner vom Sanitätshaus Werner und Habermalz geben und die Mitarbeitenden der Tagespflege stehen für Fragen zur Verfügung. Außerdem wird es bei einem Imbiss die Zeit geben, sich mit anderen Angehörigen auszutauschen. „Kommen Sie vorbei und lernen Sie unser Team und andere Menschen, die Ihre Situation teilen, kennen“, sagt Birgit Gartner, Leitung der Tagespflege Vienenburg. „Wir freuen uns auf Sie!“ Um eine Anmeldung unter t 05324.71991 wird gebeten. Weitere Informationen Die Angebote und weitere Informationen über die Diakoniestationen Harz-Heide finden Sie hier: Mehr Infos
Zu der SeiteAbend für pflegende Angehörige in der Tagespflege Goslar
05.09.2025 Abend für pflegende Angehörige in der Tagespflege Goslar Menschen, die ihre Angehörigen pflegen, bekommen an diesem Abend wertvolle Tipps. Die Tagespflege Goslar lädt zu einem Abend für pflegende Angehörige in ihre Räumlichkeiten in der Rammelsberger Straße 42 ein. Vorgestellt werden verschiedene Möglichkeiten zur Entlastung von Menschen, die ihre Angehörigen pflegen. Wann: 16. September 2025, 16.45 Uhr Wo: Tagespflege Goslar, Rammelsberger Straße 42, 38644 Goslar Ab 16.45 stellt Ariane Böntgen-Seekircher das Konzept der Tagespflege vor. Im Anschluss berichtet André Löhr von der Diakoniestation Nordharz über die Leistungen des ambulanten Pflegedienstes. Um 17.30 Uhr geht informiert Sascha Thiel über die 24-Stunden-Betreuung im eigenen Zuhause durch die Pflegehelden Goslar. Neueste Rollatoren werden von Patrik Werner ab 18 Uhr vorgestellt. Den Abschluss bildet um 18 Uhr die Vorstellung des Senioren- und Pflegezentrums Theresienhof mit einem Rundgang durch Leitung Uschi Ballin. Weitere Informationen Die Angebote und weitere Informationen über die Diakoniestationen Harz-Heide finden Sie hier: Mehr Infos
Zu der SeiteTagespflege Meinersen feiert Jubiläum
03.09.2025 Tagespflege Meinersen feiert Jubiläum Die Tagespflege hat ihre Türen vor zehn Jahren erstmals geöffnet. Das wird mit einem bunten Fest gefeiert. Wie die Zeit vergeht! Unglaubliche zehn Jahre ist es her, seit die Tagespflege Meinersen, Teil der Diakoniestation Gifhorn, erstmals ihre Türen öffnete. Um das Jubiläum gebührend zu feiern, lädt die Tagespflege zu einem bunten Fest ein. Wann: Samstag, 13. September 2025, 13 bis 17 Uhr Wo: Tagespflege Meinersen, Uetzer Straße 4, 38539 Meinersen – Ortsteil Ahnsen Langeweile wird bei dem Fest sicher nicht aufkommen: Um 14.30 Uhr und 15.30 Uhr spielen Musiker unter der Leitung von Barbara Heller. Außerdem wird Kinderspaß angeboten. Selbstverständlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt: Mit Bratwurst vom Grill, Kaffee und Kuchen ist für jeden Geschmack etwas dabei. Auch ein Eiswagen wird vor Ort sein. Kirsten Ackermann, Leitung der Tagespflege Meinersen, sagt: „Kommen Sie vorbei und feiern Sie mit uns. Wir freuen uns auf Sie!“ Weitere Informationen Die Angebote und weitere Informationen über die Diakoniestationen Harz-Heide finden Sie hier: Mehr Infos
Zu der SeiteReha-Fachklinik Erlengrund zählt zu „Deutschlands ausgezeichneten Rehakliniken“
04.09.2025 Reha-Fachklinik Erlengrund zählt zu „Deutschlands ausgezeichneten Rehakliniken“ Die Reha-Fachklinik Erlengrund des Lukas-Werks in Salzgitter-Ringelheim ist in der aktuellen stern-Liste aufgeführt. Die Reha-Fachklinik Erlengrund der Lukas-Werk Gesundheitsdienste GmbH ist in der aktuellen stern-Liste „Deutschlands ausgezeichnete Rehakliniken 2025/26“ aufgeführt. Damit gehört die Einrichtung bundesweit zu den führenden Häusern in ihrem Fachgebiet. Ausgezeichnet wurde die Fachklinik in den Bereichen Abhängigkeitserkrankungen sowie Besonderes Serviceangebot . Die Aufnahme in die renommierte stern-Liste ist das Ergebnis eines aufwendigen Rechercheprozesses: In Zusammenarbeit mit dem unabhängigen Rechercheinstitut Munich Inquire Media (MINQ) haben die Medizinjournalist:innen des stern bereits zum vierten Mal die herausragendsten unter mehr als 1.100 Rehakliniken in Deutschland identifiziert, teilten die Organisiatoren mit. Grundlage der Auszeichnung seien keine Online-Abstimmungen, sondern eine mehrstufige und sorgfältige journalistische Analyse. „Die Anerkennung unterstreicht unsere hohe Fachkompetenz und unser stetiges Engagement für die Patientinnen und Patienten. Wir freuen uns sehr über diese besondere Würdigung.“ Dr. Jürgen Seifert, Klinikleiter und Ärztlicher Direktor des Lukas-Werks. Sonderheft ab sofort verfügbar Die Ergebnisse der Studie sind im stern-Sonderheft 02/25 „Gute Kliniken für mich“ erschienen. Insgesamt werden dort 17 Empfehlungslisten für verschiedene Fachbereiche veröffentlicht. Mehr Infos zur Reha-Fachklinik Erlengrund
Zu der Seite„Inklusive Festivals auf die 1!“
„Inklusive Festivals auf die 1!“ Glitzer, Musik und Freudentränen: Das erste ALL iN BEAT Festival war ein unglaubliches Erlebnis – und ein starkes Zeichen für Vielfalt. Was für ein Auftakt! Am vergangenen Samstag hat das erste ALL iN BEAT Festival in Neuerkerode bei Braunschweig stattgefunden und das inklusive Dorf war kaum wiederzuerkennen. Rund um den Dorfplatz ist ein funkelndes, glitzerndes und schillerndes Festivalgelände entstanden, das in dieser Form unvergleichlich war. Ob die Auftritte von Alli Neumann, Kasi, Dominik Hartz, Siggi, Emily Rose oder Hand in Hand oder das vielfältige Rahmenprogramm – ein Highlight jagte das nächste. Einige Gäste konnten den Festivalstart kaum erwarten: Eine Gruppe Teenies, einige extra aus Dresden angereist, saßen schon ab 11 Uhr morgens vor dem bunten Bogen, der das Eingangstor zum Festivalgelände markierte, und warteten auf den Einlass um 14 Uhr. „Wir freuen uns besonders auf Kasi“, erzählten sie freudestrahlend – und verließen die erste Reihe vor der Bühne bis zu Kasis Auftritt um 21 Uhr nicht mehr. Auch bei den Neuerkeröder:innen stieg die Vorfreude in den Tagen vor dem Festival ins Unermessliche. „Das wird dieses Jahr richtig groß!“, freute sich Bürger Uwe, als die riesige Bühne aufgebaut wurde. „Größer als alles!“ “Das wird dieses Jahr richtig groß! Größer als alles!" Uwe aus Neuerkerode Und er sollte Recht behalten. Das Dorf sah wohl nie schöner als an diesem sonnigen Augusttag aus: Schon Monate zuvor wurde in den Werkstätten der Mehrwerk und der Tagesförderung Villa Luise gesägt, gehämmert und gemalt, um Dekorationen wie den Torbogen, die Wegweiser in Form von kunstvollen Türen oder die Kletterbank bis zum Festivaltag fertigzustellen. Der Schweiß der vergangenen Monate hat sich gelohnt: Das Festivalgelände strahlte mit den überwiegend jungen Besuchenden und den Neuerkeröder:innen um die Wette. Ebenso inklusiv wie die Herstellung der Dekoration war auch das Rahmenprogramm des ersten ALL iN BEAT Festivals – und sorgte für ebenso große Begeisterung bei den rund 1000 Gästen. Die Workshop-Area, die vor dem Eingang zum Infield-Gelände lag und ohne Ticket besucht werden konnte, war schon kurz nach Festivalstart gut besucht. Hier gab es Glitzertattoos - angeboten von einem Team des dm-drogerie marktes -, Mode des Second-Hand-Ladens Zweite Liebe aus Neuerkerode, Merch des ALL iN BEAT Festivals und der Künstler:innen, es konnte Schmuck und Kopfschmuck gestaltet und Stofftaschen bedruckt werden – angeboten von Menschen mit und ohne Behinderung. Auch auf dem Infield gab es ein Rahmenprogramm: In der Scheune konnte Karaoke gesungen oder an einem Body-Percussion-Workshop der Neuerkeröder Musikpädagogik teilgenommen werden. Außerdem wurde hier Kunst der Villa Luise ausgestellt. „Viele junge Leute kamen zwischen den Konzerten immer wieder in die Scheune, um die Bilder zu betrachten“, erzählt Sidney Köhler aus der Villa Luise. „Sie haben sich voll auf die Kunst eingelassen und viele Fragen gestellt. Das hat mich richtig begeistert!“ Mittelpunkt des ALL iN BEAT Festivals, das von der esn (Evangelische Stiftung Neuerkerode) gemeinsam mit undercover organisiert wurde, war der Dorfplatz. Hier wurde die Bühne von der inklusiven Band Hand in Hand aus Neuerkerode eröffnet. Mit einer energiegeladenen Performance legten sie die Messlatte für den Rest des Tages schon zu Beginn enorm hoch – und das Publikum ging mit ihnen „All in“. „Das war wirklich ein unfassbar toller Auftritt. Das hat so Spaß gemacht“, freute sich Sängerin Sian nach dem Konzert. Die Haltung der Band ist deutlich, in einem Song bringen sie es auf den Punkt: „Hier ist jeder Mensch es wert!“ Es sollte nicht das letzte Statement für Toleranz und gegen Diskriminierung dieses Festivals sein. Denn auch Sängerin Emily Rose überzeugte mit ihrer starken Stimme und ihrer eindringlichen Botschaft. Mit zwei Tänzerinnen und einem Repertoire von eigenen und Coversongs sorgte sie für Stimmung – und hielt zudem ein Plädoyer für Toleranz. Der nächste Act schien sich in Neuerkerode wie zuhause zu fühlen: Siggi kommt aus einem Dorf ganz in der Nähe. Obwohl seine Karriere steil nach oben geht, arbeitet er weiterhin als Krankenpfleger in einer Psychiatrie. Inklusion und Vielfalt sind Themen, die seinen Auftritt von Anfang bis Ende begleiteten: Ob für Vielfalt und Menschenrecht oder gegen Faschismus, toxische Männlichkeit und Queerfeindlichkeit – Siggis Haltung ist klar. „Neuerkerode, liebt, wen ihr wollt, wann ihr wollt und wie ihr wollt!“, rief er vor seinem Song „Jeden darfst du lieben“ ins Publikum. Nicht nur mit seinen Statements, sondern auch mit seinen Songs berührte der Beierstedter – und sorgte für viele Gänsehaut-Momente und rührte einige Festivalbesuchende zu Tränen. „Neuerkerode, liebt, wen ihr wollt, wann ihr wollt und wie ihr wollt!“ Siggi Während im Dorf langsam die Sonne unterging, heizte sich die Stimmung immer weiter auf: Mit mitreißenden Beats und funkigen Sounds brachte Dominik Hartz mit seiner Band den Dorfplatz zum Beben. Ob auf den Beinen, im Rollstuhl oder am Rollator: Dieser Auftritt brachte wirklich jede:n zum Tanzen. Auch bei Kasi ging es weiter steil nach oben. Ob bei den schnellen Songs oder bei ruhigeren Tönen – vor allem in den ersten Reihen gab es kein Halten mehr. Der Stimmung und den Erwartungen wurde der junge Künstler mehr als gerecht: Mit krasser Lichtshow und der Unterstützung durch seinen Produzenten Antonius sowie einem Gitarristen feierte der Sänger auf der Bühne mindestens genauso wild wie sein Publikum – und fand zwischendurch die Zeit, sich gegen Faschismus zu positionieren. Das fulminante Finale des ersten ALL iN BEAT Festivals bestritt Alli Neumann. Mit ihrer unfassbaren Bühnenpräsenz, der rauchigen Stimme und Songs über weibliche Selbstermächtigung und komplizierte Gefühle verzauberte sie Neuerkerode. Auch sie setzte mit einer Regenbogenflagge ein Zeichen für Vielfalt – ganz im Sinne des Festivals. „Es ist so toll, dass wir alle zusammen beim ersten ALL iN BEAT Festival sind“, rief sie ins Publikum. „Ich hoffe auf noch viele weitere, die wir gemeinsam feiern werden.“ „Es ist so toll, dass wir alle zusammen beim ersten ALL iN BEAT Festival sind. Ich hoffe auf noch viele weitere, die wir gemeinsam feiern werden.“ Alli Neumann Neben dem mitreißenden Bühnen- und Rahmenprogramm fand sich immer wieder auch die Zeit, einander kennenzulernen. Ob bei einer Erbsensuppe, einem kühlen Getränk oder in der liebevoll dekorierten Chill-Out-Area: Auf dem gesamten Festivalgelände saßen immer wieder Menschen zusammen, die sich sonst wohl nie kennengelernt hätten – junge Menschen aus der Region, Menschen mit und ohne Behinderung, Neuerkeröder:innen und externe Gäste. Es war ein besonderer Tag, der noch lange nachhallen wird. Oder wie es Alli Neumann auf Instagram formulierte: „Inklusive Festivals auf die 1!“ Alle Informationen zu Acts und Festival findet ihr auf unserer Festival Homepage. Mehr Infos
Zu der Seite50 Jahre Fachschule Heilerziehungspflege
08.09.2025 50 Jahre Fachschule Heilerziehungspflege – ein halbes Jahrhundert voller Herz und Humor Seit einem halben Jahrhundert lernen, lehren und wachsen Menschen an der Fachschule für Heilerziehungspflege der esn. In dieser Zeit hat sich viel verändert: Kreide wurde durch smarte Tafeln ersetzt, pflegerischer Unterricht wurde um soziale, pädagogische und psychiatrische Themen ergänzt. Eines ist gleich geblieben: die Freude am Miteinander und das Engagement für die Schüler:innen und die Menschen, die sie begleiten. Die Fachschule in Neuerkerode ist eine kleine Schule mit viel Herz. Drei Klassen, individuelle Förderung und ein Team aus hauptberuflichen Lehrkräften, Honorarkräften und Praxisanleiter:innen. Ein durchdachtes Lehrkonzept, welches Fachwissen, Praxisnähe und Menschlichkeit vereint. Als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ setzt sie seit Jahren ein klares Zeichen für Respekt und Vielfalt. „Es lohnt sich für das zu kämpfen, was Ihnen am Herzen liegt“ Schulleiterin Annegret Jäkel hat in ihren 22 Jahren die Entwicklung der Schule erlebt, begleitet und vorangetrieben. Gemeinsam mit ihrem starken Team hat sie sich für die Schulgeldfreiheit eingesetzt und für die gesellschaftliche Anerkennung der Heilerziehungspflege. Aus Neugier wurde schnell Leidenschaft Wie sind Sie selbst zu der Fachschule gekommen? Als gelernte Krankenschwester und Diplom Pädagogin habe ich damals in der psychosozialen Betreuung von Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen gearbeitet. Ich wurde von einer Lehrkraft der HEP-Schule, Antje Paul, nebenberuflich als Lehrkraft für pflegerische Inhalte angeworben. Ich hatte vorher noch nie mit Gruppen gearbeitet und das reizte mich als neue Herausforderung. Ziemlich schnell wurde klar: Diesen Job mache ich entweder ganz oder gar nicht. Also habe ich den beruflichen Umstieg gewählt und bin ganz in diese Schule gegangen. Wie war die erste Zeit als Lehrerin? Ich war überrascht, wie viel Spaß mir das Arbeiten mit Gruppen macht. Die ersten Jahre waren sehr arbeitsintensiv, ich musste mir die Themen selber wieder neu erarbeiten und war den Schüler:innen oft nur zwei Lehreinheiten voraus. Da ist jeder Ferientag für draufgegangen. Mit der Zeit wurde es leichter, weil ich auf bereits erarbeitetes Material zurückgreifen konnte und es nur weiterentwickeln und anpassen musste. Meine erste Klasse war die HEP 28 und wir hatten eine besondere Verbindung. Was hat Sie dazu bewegt, die Schulleitung zu übernehmen? Das ging schneller als gedacht und war nicht geplant: Nach dem Weggang meines Vorgängers war 2009 die Stelle plötzlich vakant und obwohl meine Kinder noch klein waren, habe ich die Chance nach kurzem Zögern ergriffen. Rückblickend war es genau der richtige Zeitpunkt, die Schule gemeinsam mit meinem Team weiterzuentwickeln. Annegret Jäkel (2.vl) wird neue Leitung der Fachschule Altes Schulgebäude in Sickte Freude & Herausforderungen Was macht Ihnen an der Arbeit am meisten Freude? Die enge Begleitung von Menschen, die hier an unsere Schule kommen. Ich möchte sie kennenlernen, gemeinsam mit ihnen Themen erarbeiten, Gespräche führen und Lösungen suchen für ungewöhnliche oder herausfordernde Situationen. Das ist das, wofür ich hier jeden Morgen gerne herkomme. Ich stelle immer wieder fest, dass die zukünftigen Heilerziehungspfleger:innen etwas ganz Besonderes sind. Wenn ich auf Gruppen anderer Ausbildungsgänge treffe z. B. auf Messen oder in Schulen, merke ich: Ich würde immer die HEPs nehmen! Wir haben ein tolles Team, unterstützen uns gegenseitig und schaffen eine Atmosphäre, in der alle gerne zur Schule kommen. Nur Klausuren korrigiere ich nicht gerne,“ (lacht). Besondere Momente bleiben in Erinnerung. Es ist beeindruckend, wenn Schüler:innen im Kontakt mit Menschen aus dem Dorf so einfühlsam, liebevoll und kreativ sind oder wenn schwierige Situationen gut gemeistert werden und wir durch unsere Unterstützung zum Gelingen beitragen können. Auch individuelle Lösungen gehören dazu. Ein Beispiel sind Frauen, die während der Ausbildung schwanger werden. Wir ermöglichen ihnen, den Theorieteil und die Prüfungen weiterzuführen und die fehlenden Inhalte nach der Babypause nachzuholen. Heute sind einige von ihnen Fach- und Leitungskräfte in Neuerkerode. Das Team der HEP-Schule. Welche Erlebnisse haben Sie und die Schule besonders geprägt? Der Umzug der Schule zurück in das inklusive Dorf Neuerkerode war ein großer Wendepunkt in der HEP-Ausbildung. Gemeinsam mit Rüdiger Becker, damals Direktor und Vorstandsvorsitzender der esn, haben wir wieder zusammengeführt, was zusammengehört. Wir konnten so Theorie und Praxis vereinen und eine enge Zusammenarbeit mit den Praxisstellen schaffen. Menschlich und persönlich war der Tod von Rüdiger Becker ein einschneidendes Erlebnis, das mich und uns alle hier tief erschüttert hat. Wir vermissen ihn nicht nur als Religionslehrer, sondern auch wegen der engen Zusammenarbeit, die uns bereichert und geprägt hat. Welche Herausforderungen haben Sie in den letzten Jahren erlebt und wie sind Sie damit umgegangen? Auch die Corona-Pandemie war eine große Herausforderung. Zum Glück hatten wir iServ bereits eingeführt, sodass wir viel Video-Unterricht und Home-Schooling anbieten konnten. Einige Schüler:innen, die zu Hause nicht lernen konnten, kamen in die Schule. Alle sorgten mit Elan dafür, die Verbreitung des Virus für die besonders vulnerable Gruppe von Menschen mit Beeinträchtigungen zu verhindern. Ich vergesse oft, was in dieser Zeit von allen geleistet wurde, aber es war beeindruckend. Schule im Wandel Wie hat sich das Lehren und Lernen in den letzten Jahrzehnten verändert? Früher hieß es, überspitzt gesagt: „satt und sauber“. Heute geht es um Assistenz, Selbstbestimmung und Teilhabe, ohne die fundierte Pflege zu vergessen. Unsere Aufgabe als Heilerziehungspfleger:innen ist es, Beziehungen aufzubauen, Menschen in ihrem Alltag zu begleiten, ihnen zu assistieren, damit eigene Entscheidungen getroffen werden können und Selbstwirksamkeit entsteht. Im Lehrplan geht es nicht mehr um reines Faktenwissen, sondern um Lernsituationen mit Praxisbezug und Transfer. Uns ist wichtig, dass Schüler:innen einen guten Blick auf Menschen entwickeln, kritische Situationen erkennen und Fachwissen praktisch anwenden. Auch die Rolle der Lehrkraft hat sich verändert. Wir geben nicht mehr alles frontal vor, sondern unterstützen beim eigenständigen Lernen, setzen auf Gruppenarbeiten, diskutieren Zusammenhänge und ermutigen zu kritischem Denken. So wird Wissen nachhaltig verankert. Als Schule in freier Trägerschaft können wir eigene Schwerpunkte setzen, etwa mit einem großen Block Psychiatrie-Unterricht. Herausforderungen aus der Praxis besprechen wir direkt im Unterricht, damit Theorie und Praxis eng verbunden bleiben. Welche Entwicklungen in der Ausbildung sehen Sie besonders positiv? Unsere Schüler:innen werden heute stärker dazu befähigt, Menschen mit Behinderungen selbstbewusst zu begleiten und Inklusion voranzutreiben. Je selbstsicherer sie hier aus der Ausbildung gehen, desto mehr tragen sie das auch in die Welt und lassen sich nicht von negativen Haltungen beeinflussen. Was unterscheidet Ihre Schule von anderen? Unsere Schule hat eine sehr persönliche Atmosphäre. Wir kennen uns gut und können individuell auf die Bedürfnisse der Schüler:innen eingehen. Wer besondere Unterstützung braucht, bekommt sie, so dass die meisten die Ausbildung erfolgreich abschließen können. Wir bauen auf einem diakonisch-humanistischen Wertesystem auf und sind eng mit der praktischen Arbeit verbunden. Wir arbeiten mitten im Dorf, in dem viele Menschen mit Beeinträchtigung leben und hören genau hin, was Fachkräfte an Kompetenzen brauchen. All dies nehmen wir in unsere Lehrpläne auf und arbeiten damit. Was bedeutet Ihnen das Motto „Schulen ohne Rassismus – Schule mit Courage“ im Schulalltag? Das Motto „Schulen ohne Rassismus – Schule mit Courage“ hat für uns eine große Bedeutung. Gerade mit Blick auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen halte ich klare Standpunkte gegen rechts für unverzichtbar. Wir sprechen hier viel über eine wertschätzende Haltung gegenüber jedem Menschen. Wir entwickeln auf dieser Grundlage das Miteinander und versuchen einander Vorbild zu sein. Alle lernen dabei. Ein Blick in die Zukunft Was wünschen Sie sich für die nächsten 50 Jahre der Schule? Für die nächsten 50 Jahre wünsche ich mir vor allem, dass die Schule auch nach meinem Abschied in ein paar Jahren in gute Hände kommt. Mit einem engagierten Team steht und fällt die Ausbildungsqualität und der Spaß an der Ausbildung. Mir sind dieser Ort und die Menschen hier wichtig. Außerdem hoffe ich, dass der Beruf der Heilerziehungspflege weiterhin auf dem jetzigen Weg bleibt, die Anerkennung zu erhalten, die er verdient – als pädagogische Fachkraft, die kompetent in vielen Bereichen der Gesellschaft mitwirkt. Und nicht zuletzt wünsche ich mir, dass wir weiterhin so motivierte und engagierte Schüler:innen haben, die diesen Weg mit uns gehen und gut für die Menschen mit Beeinträchtigung sind.´ Welche Botschaft würden Sie Ihren Schüler:innen für ihr Berufsleben mitgeben? „Es lohnt sich für das zu kämpfen, was Ihnen am Herzen liegt. Und solange das die Menschen sind, mit denen Sie arbeiten, sind Sie hier genau richtig.“ Annegret Jäkel Chronik der Fachschule und die Anfänge der Heilerziehungspflege (1946 -2025) 1946 Gründung der „Diakonie-Pflegeschule“. Bis 1972 erhalten rund 70 Schülerinnen und Schüler dort ihre Ausbildung. 1972 (7. Juli) Eröffnung der „Lehranstalt für Heilerziehungshelfer“ in Neuerkerode. Anerkennung und Genehmigung nach staatlichen Ausbildungsrichtlinien, einschließlich aller bisher geprüften Heilerziehungshelfer. 1975 Beginn der Ausbildung von Heilerziehungspfleger:innen – Erweiterung des Ausbildungsangebotes in Neuerkerode. 1987 Ausbildungskosten für Heilerziehungspfleger und Altenpfleger werden vom Landessozialamt nicht mehr anerkannt. Verhandlungen und Protestveranstaltungen der Fachschüler (1989). Das Land gewährt einen monatlichen Ausbildungszuschuss. 1996 (Aug.) Inkrafttreten der neuen Verordnung über Schulen für andere als ärztliche Heilberufe (SaH-VO). Entstehung von Projekten wie Sinnesgarten, Neuerkeröder Fernsehen, Freizeitgestaltung und Biografiearbeit. 1997 Erwerb eines neuen Gebäudes in Sickte durch die Maria-Stehmann-Haus-Stiftung. 2004 Teilnahme an der EU-Projektwoche Association of Care Educators in Europe (ACE) mit Schüleraustausch (Schweiz und Würzburg). 9 Schüler:innen besuchen andere Fachschulen in Deutschland. 2009 (30. Jan.) Erster „Tag der offenen Tür“ in der Fachschule Heilerziehungspflege in Sickte. 2009 (1. Aug.) Annegret Jäkel wird neue Schulleiterin. Rund 70 Schüler:innen absolvieren die dreijährige Ausbildung. Einführung von Stipendien für die Klassenbesten (inkl. Arbeitsvertrag und dreimonatigem Auslandsaufenthalt). Beteiligung an Theaterfestival Wechselblick . Erste Praxisstellenbörse. 2011 Thementag „Menschenrechte“: Über 60 Schüler:innen setzen sich mit weltweiten Menschenrechtssituationen auseinander. Gäste: Organisation ICJA. 2012 139 Auszubildende der Fachschule arbeiten in verschiedenen Bereichen der Evangelischen Stiftung Neuerkerode (Altenpflege, Verwaltung, Bau, Gärtnerei, Suchthilfe des Lukas-Werkes). 2014 (Juni) Umzug in neue Räume in der ehemaligen Heimpädagogischen Sonderschule im Dorf Neuerkerode. 2023 (Mai) Der Niedersächsische Landtag beschließt die Schulgeldfreiheit für die Ausbildung in der Heilerziehungspflege an privaten Schulen – auch die Fachschule in Neuerkerode profitiert. Impressionen 50 Jahre HEP-Ausbildung 1979: HEP 4 1980er Jahre: Schüler:innen vertieft in Gruppenarbeit 1995: HEP18 bei der Projektgruppe Bethesda 1996: Gruppenarbeit 1996: Projektwoche 2001: Prüfungsphase unter dem Dach der alten Schule in Sickte 2008: Abschluss HEP 30 2008: Abschluss HEP 30 2009: Abschlussfeier HEP 31 2009: "Praxis macht Spaß" 2012: Projektgruppe 2012: Abschlussfeier HEP34 2012: HEP 37 und esn Azubis 2013: Abschluss HEP 35 2017: Abschlussfeier 2018: Abschluss HEP 40 2018: Abschlussfeier, Annegret Jäkel 2018: Susanne Becker, Abschlussfeier 2018: Willkommen HEP 43 2019: Abschluss HEP 44 2020: Abschlussfeier HEP 42 2022: Abschlussfeier 2023: Abschlussfeier HEP 45 2023: HEP 45 feiert 2024: Abschluss HEP 46 2025: Abschluss HEP 47 Ausbildung an der Fachschule Heilerziehungspflege Mehr Informationen über die Ausbildung gibt es hier. Zur Seite der Fachschule Text: Birthe Schnatz// Fotos: Birthe Schnatz, Bernhard Jantschke & Archiv
Zu der SeiteTag der offenen Tür im Rehabilitationszentrum
01.09.2025 Tag der offenen Tür im Rehabilitationszentrum Lukas-Werk feiert fünfjähriges Jubiläum am Standort St. Leonhard in Braunschweig. Die Lukas-Werk Gesundheitsdienste GmbH lädt anlässlich des fünfjährigen Bestehens ihres Standorts im Quartier St. Leonhard zu einem Tag der offenen Tür ein. Interessiert erhalten Einblicke in die Arbeit der Tageskliniken für Psychosomatik und Abhängigkeitserkrankungen sowie der Fachambulanz Sucht des Lukas-Werks in Braunschweig. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 10. September 2025, von 12 bis 16 Uhr im Rehabilitationszentrum St. Leonhard und der Fachambulanz Braunschweig (St. Leonhard 1 und 3, 38102 Braunschweig) statt. Die Gäste erwartet ein vielseitiges Programm mit Themenräumen, Führungen, Fachvorträgen, einer Lesung sowie einer Fortbildungsveranstaltung für Fachpersonal. Die Angebote richten sich an Interessierte, Betroffene, Angehörige, Fachkräfte und alle, die das Lukas-Werk und seine Arbeit näher kennenlernen möchten. Themenschwerpunkte und Angebote: ' • Biofeedback, Neurofeedback und SCP-Training • VR-Brillentherapie • Psychosomatik • Glücksspiel- und Substanzabhängigkeit • Unterstützungsangebote beim Wohnen • Selbsthilfegruppen und Angehörigenarbeit Führungen durch die Einrichtung finden laufend statt. Treffpunkt ist der Infopunkt im Innenhof. Vortragsprogramm: • 13:00 Uhr: Angebote des Lukas-Werks Braunschweig • 14:30 Uhr: „Was ist Sucht?“ • 14:00 Uhr Lesung mit Michael 'Schepper' Schaefer unter dem Titel „Gedichte, Gedanken, Gefühle & Gedöns'“ • 15:30 Uhr: Behandlung von ADHS/ADS im Rehazentrum Ab 16:30 Uhr schließt sich eine Fortbildungsveranstaltung für Fachpersonal an. Wir in Südostniedersachsen Wir bieten in Südostniedersachsen ein flächendeckendes Netzwerk spezialisierter Gesundheitsdienstleistungen und beraten, behandeln und betreuen im Bereich Suchthilfe mit individuellen Angebot von ambulant bis stationär. Mit der Reha-Tagesklinik Psychosomatik bieten wir ein ganzheitliches Behandlungsangebot für Menschen mit psychischen und psychosomatischen Erkrankungen. Mehr Infos
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