Trommelwirbel: Siggi und Emily Rose zu Besuch in Neuerkerode
18.08.2025 Trommelwirbel: Siggi und Emily Rose zu Besuch in Neuerkerode Vor dem ALL iN BEAT Festival am 30. August haben sie gemeinsam mit den DIBIDUMBAS den Trommelworkshop getestet. Dass mitreißende Trommelrhythmen durch Neuerkerode schallen, ist keine Seltenheit, seit es die Trommelgruppe DIBIDUMBAS gibt. Doch bei dieser Probe war etwas anders: Die Künstler:innen Emily Rose und Siggi haben sich unter die Trommelnden gemischt. Es war ein erstes Aufeinandertreffen der vielen Musiker:innen, denn sie alle sind Teil des ALL iN BEAT Festivals, das am 30. August erstmals in Neuerkerode stattfinden wird. Siggi spielt derzeit einen Sommer voller Festivals, bevor er im Herbst seine erste eigene Tour startet. Und auch Emily Rose ist derzeit mehr als gut gebucht. Da die beiden deutschlandweit bekannten Künstler:innen aber aus der Region stammen, wollten sie es sich nehmen lassen, das inklusive Dorf Neuerkerode vor dem ALL iN BEAT Festival zu besuchen. Beiden Künstler:innen liegt viel an Inklusion und so ließen sie es sich nicht nehmen, vor Dorfrundgang und Pressetermin gemeinsam mit der inklusiven Trommelgruppe DIBIDUMBAS der Neuerkeröder Musikpädagogik zu trommeln. Beim ALL iN BEAT Festival sind Menschen mit und ohne Behinderung von Anfang bis Ende auf, vor und hinter der Bühne in die Planung mit eingebunden. Auf der Bühne stehen neben Siggi und Emily weitere Top-Acts wie Alli Neumann, Kasi, Dominik Hartz und Hand in Hand. Umrahmt wird das Festival von einer Vielzahl an Workshops – unter anderem einem Body Percussion Workshop, der von den DIBIDUMBAS angeboten wird. Weitere Informationen Alle Informationen zu Tickets, Acts und Festival findet ihr auf unserer Festival Homepage. Mehr Infos
Zu der SeiteVon Abschied und Aufbruch
Von Abschied und Aufbruch Vor rund sieben Jahren verbringt Melanie Leamy viel Zeit im St.-Luke’s-Hospital in Dublin. Paul, ihr Ehemann und ihre große Liebe, leidet unter Prostatakrebs. Aufopferungsvoll begleitet Leamy ihren Mann zu den Terminen, umsorgt ihn, kämpft für ihn. Doch der Krebs ist zu stark. Am 15. Mai 2018 verstirbt Paul – im Beisein seiner Frau, die jeden Atemzug verfolgt. Ihm gut zuredet. Ihm sagt, dass es okay ist, loszulassen – auch wenn ihr dies schwerfällt. Viele Jahre wollten sie doch noch miteinander teilen. Aber sie weiß, dass es das Richtige ist, ihn gehen zu lassen. Nachdem sein letzter Atemzug verklungen ist, spürt Leamy großen Frieden in dem Krankenhauszimmer. Pauls letzter Weg war voller Leiden, doch nun hat er Frieden gefunden. Sie fasst einen Entschluss: Auch künftig will sie Sterbenden zur Seite stehen. Es ist ein Entschluss, den sie bis heute nicht bereut hat und der sie über einige Umwege bis in die spezialisierte ambulante palliative Versorgung (SAPV) der Diakoniestationen Harz-Heide in Braunschweig führt. Ursprünglich kommt Leamy aus der Region um Braunschweig. Als sie 2009 an einem Seminar in ihrer damaligen Wahlheimat Marburg Paul kennenlernt, ist es schnell um die beiden geschehen. „Wir haben uns Hals über Kopf ineinander verliebt. Wir waren Seelenverwandte, Partner, beste Freunde“, erinnert sich Melanie Leamy. Es dauert nicht lange und sie zieht mit ihm nach Irland. Hier macht Leamy verschiedene Ausbildungen und eröffnet eine gut laufende Praxis für Körper- und Entspannungstherapie. Schon als beide sich kennenlernen, leidet Paul an Prostatakrebs. „Wir hatten schöne, unbeschwerte Jahre, in denen die Krankheit kaum eine Rolle gespielt hat“, erzählt Leamy. Doch nach einiger Zeit werden die Symptome stärker. Melanie Leamy pflegt ihren Paul, begleitet ihn ins Krankenhaus, erweitert die Therapie zuhause um ihre ganzheitlichen Methoden. Doch irgendwann kann auch die Chemotherapie nicht mehr helfen und Paul verstirbt. Über ihre Erfahrungen hat Melanie Leamy das Buch „Wenn Liebe loslassen bedeutet“ geschrieben. Diese Zeit beeinflusst ihr Leben nachhaltig: Nach Pauls Tod lässt sie sich in England zur Doula für Sterbe- und Trauerbegleitung ausbilden. „Bei unseren Besuchen im Krankenhaus wurde mir bald klar, dass ich den Menschen hier helfen möchte – nicht nur meinem Mann, sondern allen“, sagt sie. "Bei unseren Besuchen im Krankenhaus wurde mir bald klar, dass ich den Menschen hier helfen möchte – nicht nur meinem Mann, sondern allen." Genau das tut sie bei der SAPV – sie hilft sterbenskranken Menschen und ihren Angehörigen. Doch in die SAPV findet sie über einen kleinen Umweg. Beim Peiner Hospiztag 2022 – mittlerweile lebt Leamy wieder in Deutschland – hört sie einen Vortrag über assistierten Suizid von Dr. Rainer Prönneke, Palliativmediziner und Chefarzt im Braunschweiger Krankenhaus Marienstift, das ebenso wie die Diakoniestationen Harz-Heide zur esn (Evangelischen Stiftung Neuerkerode) gehört. „Ich war von dem Vortrag begeistert und wusste direkt – unter diesem Mann möchte ich arbeiten“, erzählt Leamy. „Als wir uns dann unterhalten haben und ich von meinen Ausbildungen erzählt habe, meinte er: Genau das brauchen wir auf unserer Station!“ Einige Jahre arbeitet sie auf der Palliativstation des Marienstiftes. Nachdem Dr. Prönneke in den Ruhestand gegangen ist, arbeitet er weiterhin als Arzt für die SAPV. 2025 folgt sie ihm – nicht als Honorarkraft, sondern fest angestellt. Eine Stelle, die extra für sie und ihre Fähigkeiten geschaffen worden ist. Melanie Leamy erzählt: „Die SAPV ist ein unglaublich tolles Team. Ich habe mich noch nie an einem Arbeitsplatz so willkommen und mit meiner Arbeit wertgeschätzt gefühlt.“ "Ich habe mich noch nie an einem Arbeitsplatz so willkommen und mit meiner Arbeit wertgeschätzt gefühlt.“ Sie erweitert das Angebot der SAPV, wendet bei den Patient:innen Körper-, Entspannungs- und Aromatherapien an, betreut sie und ihre Angehörigen psychosozial. „Ich weiß aus eigener Erfahrung wie es ist, einen Angehörigen zu pflegen“, sagt sie. Die Therapieformen helfen den Patient:innen, zur Ruhe zu kommen, Ängste und Stress loszulassen. Ihre Fähigkeiten werden laut ihr durch ihre Sehbehinderung verstärkt. „Lange wollte ich das nicht zugeben“, erzählt sie. „Aber meine feinstoffliche Wahrnehmung ist ausgeprägter. Und ich bin durch visuelle Reize nicht abgelenkt.“ Manche Patienten seien sicher auch erleichtert, dass Leamy sie nicht sehen könne. „Viele sind von ihren Krankheiten gezeichnet und fühlen sich nicht mehr wohl mit ihrem Äußeren. Bei mir müssen sie sich keine Gedanken machen“, so Leamy. Zu ihren Terminen fährt sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln, navigiert dabei mithilfe des DB Navigators sowie Google Maps. „Bei der SAPV, ob bei den Patienten oder im Team, spielt meine Sehbehinderung aber überhaupt keine Rolle mehr. Das ist ziemlich einzigartig.“ Weitere Informationen Die Angebote sowie weitere Informationen über die Diakoniestationen Harz-Heide finden Sie hier: Mehr Infos
Zu der SeiteHandarbeit mit Herz und Verstand
11.08.2025 Handarbeit mit Herz und Verstand Die Landfrauen Walle haben der Tagespflege Groß Schwülper ein besonderes Geschenk gemacht. Es sind ganz besondere Geschenke, die der Tagespflege Groß Schwülper überreicht wurden: Die Landfrauen Walle haben den Mitarbeitenden und Gästen mehrere selbstgenähte Demenzdecken geschenkt. Die Decken sind dabei nicht nur schön anzusehen, sondern haben einen tieferen Sinn: Sie regen die Sinne von demenziell veränderten Menschen an. Angestoßen wurde das Projekt von Barbara Otte-Kinast, Vizepräsidentin des Niedersächsischen Landtags und ehemalige Vorsitzenden des Niedersächsischen Landfrauenverbands. „Wir haben bisher rund 15 Decken genäht, die wir in der Tagespflege Groß Schwülper und den beiden Seniorenheimen überreichen“, erzählt Annette Wathling von den Landfrauen Walle. Auch in der Tagespflege Meinersen konnte man sich freuen: Hier haben die Müdener Landfrauen über zehn Decken für die Gäste genäht. Das Besondere an den Decken ist, dass es an ihnen viel zu entdecken gibt. Jede der bunten Decken ist ein Unikat. An ihnen sind verschiedene Stoffe, Kunstfell, Ringe, Knöpfe, Beutel mit Kirschkernen und vieles mehr befestigt. „Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt“, sagt Barbara Schmidt von den Landfrauen Walle. Durch die Materialien, die unterschiedlich aussehen, sich unterschiedlich anfühlen und manchmal sogar Geräusche machen, werden die verschiedenen Sinne von demenziell veränderten Menschen angeregt. Bei der Erstellung der Decken habe geholfen, dass man mit Jutta Jassens eine gelernte Herrenschneiderin bei den Landfrauen Walle habe. Sie sagt: „Die Aktion hat uns viel Spaß gemacht – schön, wenn wir mit ihr auch noch helfen können.“ Die Freude beim Überreichen der Decken war groß. „Ich weiß, wie viel Arbeit in einer solchen Decke steckt“, berichtet Meike Jahn, Leitung der Tagespflege Groß Schwülper. „Wir wissen dieses Geschenk wirklich zu schätzen. Vielen Dank!“ Die Landfrauen Walle treffen sich zweimal im Monat im Alten Schulhaus in Walle, um Handarbeiten zu machen. „Wer Lust hat, sich das anzuschauen, kann gerne mal vorbeikommen“, sagt Landfrau Christa Buchholzer. „Nachwuchs ist bei uns immer herzlich willkommen!“ Interessierte können sich gerne melden unter: lfv.walle@gmx.net Weitere Informationen Die Angebote und weitere Informationen über die Diakoniestationen Harz-Heide finden Sie hier: Mehr Infos
Zu der SeiteRammelsberger Straße in Goslar lädt zum bunten Straßenfest ein
05.08.2025 Gemeinsam Grundwerte leben Zum Geburtstag des Grundgesetzes am 23. Mai lädt das Senioren- und Pflegezentrum Theresienhof in Goslar zu einer besonderen Aktion ein. Am 23. Mai feiert das deutsche Grundgesetz Geburtstag. Aus diesem Anlass lädt der Theresienhof zu einer besonderen Aktion unter dem Titel „Gemeinsam Grundwerte leben“ ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen Begegnung, Austausch und Gemeinschaft. In gemütlicher Atmosphäre kommen Seniorinnen und Senioren, Ehrenamtliche sowie Angehörige und Interessierte zusammen, um über Zusammenhalt, gesellschaftliche Werte und persönliche Wünsche für die Zukunft ins Gespräch zu kommen. Ort: Theresienhof, Rammelsberger Straße 42, 38644 Goslar Datum: 23. Mai 2026, 14.30 bis 17 Uhr Nach einer gemeinsamen Begrüßung bieten moderierte Gesprächsimpulse an kleinen Tischen Raum für Austausch. Ein anschließender Spielenachmittag mit Klassikern wie „Mensch ärgere dich nicht“, Kartenspielen und einem kleinen Quiz sorgt für Abwechslung und Freude. Ein besonderer Moment der Veranstaltung ist der „Wunschbaum für Deutschland“, an dem die Teilnehmenden ihre Gedanken, Hoffnungen und Wünsche festhalten können. Zum Abschluss lädt eine offene Erzählrunde dazu ein, Erinnerungen und Gedanken zu teilen. Die Aktion möchte das Grundgesetz nicht nur würdigen, sondern erlebbar machen – als Grundlage für ein respektvolles, solidarisches Miteinander. Der Theresienhof in Goslar Weitere Informationen über den Theresienhof in Goslar erhalten Sie hier: Mehr Infos
Zu der SeiteStärkung der Leistungen in der Eingliederungshilfe
01.08.2025 Stärkung der Leistungen in der Eingliederungshilfe Die Evangelische Stiftung Neuerkerode bündelt ihre Angebote zur Teilhabe von Menschen mit Behinderung unter einem Dach. Die Nachfrage nach passgenauen und qualitativ hochwertigen Unterstützungsangeboten für Menschen mit Handicap steigt stetig. Dabei spielen auch vielfältige, bedarfsgerechte Arbeits- und Qualifizierungsmöglichkeiten eine immer wichtigere Rolle. Um zukünftig noch besser auf die vielfältigen Bedarfe nach sozialer und beruflicher Teilhabe reagieren zu können, hat sich die Evangelische Stiftung Neuerkerode dazu entschlossen, ihre Leistungen im Bereich der Eingliederungshilfe unter ein Dach zu nehmen. In der Folge sind zum 1. August die Abteilung Werkstätten sowie die inklusive Schulverpflegung der esn-Tochtergesellschaft Mehrwerk gGmbH in die Neuerkeröder Wohnen und Betreuen GmbH übergegangen, die traditionell ein breites Spektrum an Assistenzleistungen für Erwachsene und Kinder mit geistiger Behinderung anbietet. Aus der Bündelung der Leistungen verspricht sich die esn weitgehende Synergieeffekte: Entscheidungsprozesse in der täglichen Arbeitsorganisation werden vereinfacht und effizienter durchgeführt, die Qualität der Dienstleistungen wird gesteigert. Dies wiederum stärkt die Angebote in den Bereichen Werkstätten für Menschen mit Behinderung, dem Berufsbildungsbereich und den Tagesförderstätten – es kann bedarfsgerechter und gezielter auf individuelle Erfolge der Beschäftigten und Klienten hingearbeitet werden. Bereits seit Januar 2024 arbeiten die Mehrwerk (MWK) und die Wohnen und Betreuen (WuB) unter einer gemeinsamen Geschäftsführung. Gleichzeitig wurden die Werkstätten und der Berufsbildungsbereich der MWK sowie die Abteilung Tagesförderung der WuB unter eine gemeinsame Gesamtleitung gestellt. „Wir verfolgen bereits seit Längerem den Prozess der schrittweisen Zusammenführung unserer Angebote im Bereich Arbeit und Beschäftigung und wir konnten schnell feststellen, dass diese engere Verzahnung der Arbeitsbereiche zu effizienteren Strukturen geführt hat“, weiß Marcus Eckhoff, Geschäftsführer der WuB und der MWK. Claudia Deichmann, Gesamtleitung Arbeit und Beschäftigung, betont: „In der nun abschließenden Phase des Teilbetriebsübergangs ist uns besonders wichtig, dass dieser für unsere Mitarbeitenden und die Klientinnen und Klienten möglichst reibungslos verläuft. Deshalb haben wir sehr früh ein breites Team aufgestellt, das den Wechsel im Hintergrund koordiniert.“
Zu der SeiteWelcome back! Teil 2
18.08.2025 Welcome back | Warum Mitarbeitende den Weg zurück zu uns finden Manche Geschichten beginnen nicht nur einmal. In unserer Reihe „Welcome back“ stellen wir Kolleg:innen vor, die unseren Unternehmensverbund verlassen haben – und sich bewusst für eine Rückkehr entschieden haben. Was hat sie dazu bewegt, wieder Teil der esn zu werden? Was hat sich verändert – und was fühlt sich an wie nach Hause kommen? Mit ihren persönlichen Erfahrungen geben sie spannende Einblicke in unsere Unternehmenskultur, zeigen, was unseren Unternehmensverbund ausmacht, und warum es manchmal einen Umweg braucht, um zu wissen, wo man wirklich hingehört. Folge 2 | Neue Chancen im vertrauten Umfeld Nico Rudolph startete am 1. August 2019 als Mitarbeiter im Bau- und Liegenschaftsmanagement der esn. Nach über vier Jahren verließ er die Unternehmensgruppe im April 2024, um als Senior Consultant für Sicherheitstechnik neue berufliche Erfahrungen zu sammeln. Bereits Ende September 2024 kehrte er wieder zurück – motiviert vom vertrauten Miteinandern, dem vielfältigen Aufgabengebiet und den neuen Perspektiven, die sich im Krankenhaus Marienstift für ihn eröffnet haben. Willkommen zurück im Unternehmensverbund! IM INTERVIEW | NICO RUDOLPH Aktuelle Position/Funktion: : Leitung Technischer Dienst Krankenhaus Marienstift Abteilung/Team: Technischer Dienst Krankenhaus Marienstift Was hat Sie damals dazu bewogen, den Unternehmensverbund zu verlassen? Ich hatte den Drang, nochmal etwas anderes auszuprobieren und neue Erfahrungen zu sammeln. Gleichzeitig war es eine Phase, in der sich in der Abteilung einiges verändert hat und eine gewisse Unruhe spürbar war. Am Ende war es die Summe vieler kleiner Punkte und es gab nicht den einen großen Grund. Erfahrungen außerhalb Was haben Sie in der Zeit bei Ihrem neuen Arbeitgeber besonders geschätzt? Besonders geschätzt habe ich das durchweg freundliche Miteinander über alle Hierarchiestufen hinweg sowie das stets angenehme Arbeitsklima. Gab es Herausforderungen oder Dinge, die Sie dort vermisst haben? Ja, in meinem Fall war es vor allem die Nähe zur Technik, die ich vermisst habe. Ebenso das Spontane – ja, manchmal auch das Stressige – und der greifbare Sinn hinter dem, was ich tue. Gründe für die Rückkehr Was hat Sie motiviert, ins Marienstift zurückzukehren? Vor allem die Mitarbeitenden aus den unterschiedlichen Gesellschaften sowie das interessante und vielseitige Aufgabengebiet waren für mich ausschlaggebende Punkte. Außerdem haben sich neue berufliche Möglichkeiten im Krankenhaus Marienstift für mich ergeben. Haben sich bestimmte Dinge im Unternehmensverbund verändert, die Ihre Entscheidung beeinflusst haben? Ein entscheidender Punkt ist natürlich, dass der Technische Dienst im Krankenhaus Marienstift als eigene Abteilung aufgebaut wurde und sich dadurch neue Möglichkeiten ergeben haben. Da ich nur kurz abwesend gewesen bin, hat sich ansonsten nicht viel verändert. Der Neustart Wie wurden Sie nach Ihrer Rückkehr aufgenommen? Sehr gut, zumindest hat mir gegenüber niemand einen anderen Eindruck vermittelt. Hier und da konnte ich vielleicht etwas Verwunderung in den Augen sehen. Gibt es Maßnahmen oder Angebote, die Ihnen den Wiedereinstieg erleichtert haben? Da ich nur sechs Monate außerhalb des Unternehmensverbunds war, fiel mir der Wiedereinstieg leicht. Persönliche Entwicklung & Unternehmenskultur Was schätzen Sie heute besonders am Marienstift? Besonders schätze ich die Freiheiten, die ich in meinem Aufgabengebiet habe, die mir viel Gestaltungsspielraum und Eigenverantwortung ermöglichen. Natürlich auch das sehr gute Miteinander. Blick nach vorn Welche Ziele haben Sie sich für die Zukunft im Marienstift gesetzt? Mein Ziel ist es, den Technischen Dienst im Krankenhaus Marienstift weiterzuentwickeln und dabei die Abläufe sowie die Zusammenarbeit stetig zu verbessern. Das Beste zum Schluss Gibt es eine persönliche Anekdote oder einen besonderen Moment, der Ihre Rückkehr für Sie besonders gemacht hat und der Ihnen in Erinnerung bleiben wird? Was mich persönlich sehr gefreut hat, war, dass es bereits vor meinem offiziellen Dienstantritt erste Nachrichten auf verschiedenen Kanälen gab. Mitarbeitende aus dem Unternehmensverbund, aber auch externe Partner, haben sich darauf gefreut, wieder mit mir zusammenzuarbeiten. Karriere im Unternehmensverbund esn
Zu der SeiteMittendrin für mehr Inklusion
18.07.2025 Mittendrin für mehr Inklusion Die esn ist neue Eigentümerin der Liegenschaft des ehemaligen DRK-Seniorenheims Steinbrecherstraße 5 im östlichen Ringgebiet. Mit dem Kauf erhält die esn einen weiteren strukturstarken Standort mit zentraler Lage im Braunschweiger Innenstadtbereich. Für den DRK-Kreisverband Braunschweig-Salzgitter erfüllt sich somit der Wunsch, das Gebäude an einen sozialen Träger zu übergeben. Vorgesehen sind in dem Gebäude bis zu 55 Wohnplätze sowie Räumlichkeiten für Beschäftigungs- und Freizeitangebote der Eingliederungs- und Jugendhilfe. In diesen Feldern engagiert sich die esn-Tochter Neuerkeröder Wohnen und Betreuen GmbH (WuB). Ähnlich wie bereits im Inklusionsprojekt Quartier St. Leonhard plant sie in der Steinbrecherstraße einen Ort, der den Bedarfen und Wünschen der ihr anvertrauten Menschen ein zeitgemäßes Zuhause gibt, mitten in der Gesellschaft liegt sowie sichtbar, erreichbar und integriert ist. Das Betreuungskonzept der WuB für die Steinbrecherstraße hat zum Ziel, dass Menschen mit Unterstützungsbedarf ihr Leben möglichst selbstbestimmt gestalten können sowie Selbstständigkeit, Mobilität und Entscheidungsfreiheit gefördert werden. Gleichwohl erhöht die Präsenz in der Steinbrecherstraße die alltägliche Sichtbarkeit im Quartier und macht Inklusion konkret erlebbar. Es entstehen Begegnungen, Beziehungen und ein soziales Klima der Akzeptanz. Neben den Wohnplätzen sind unter anderem eine Begegnungsstätte, ein Bewegungsraum, ein inklusives Café sowie Wohnräume für Schüler und Studenten, die im sozialen Bereich tätig sind und im Haus arbeiten, vorgesehen. Der esn-Vorstand: Tobias Henkel (Vorsitzender), Jessica Gümmer-Postall (Personal) und Ingo Beese (Finanzen). Foto: Nina Stiller „Die Nachfrage nach Angeboten der Eingliederungs- und Jugendhilfe ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen und auch die Wünsche und Bedürfnisse haben sich entsprechend verändert. Wir sind froh, dass wir mit dem Kauf der innenstadtnah gelegenen Immobilie für beide Herausforderungen eine passende Lösung gefunden haben: zentral und zukunftsorientiert. Mit dem dafür entwickelten Konzept der Neuerkeröder Wohnen und Betreuen GmbH werden Inklusion und gleichberechtigte Teilhabe gestärkt und finden ihren Platz in der Mitte der Gesellschaft“, so der Vorstand der Evangelischen Stiftung Neuerkerode.
Zu der SeiteWalk4Help: Wohnen und Betreuen präsentiert sich auf und neben der Strecke
09.07.2025 Wohnen und Betreuen unterstützte beim Walk4help auf und neben der Strecke Vom Start bis zum Ziel dabei: Der Bereich Arbeit und Beschäftigung der Neuerkeröder Wohnen und Betreuen nahm am vergangenen Wochenende am Charity-Lauf Walk4help in Braunschweig teil. Teilnehmende und Mitarbeitende waren sowohl auf der Strecke als auch neben der Strecke aktiv und unterstützten die Veranstaltung für den guten Zweck. Mit einem Stand zum Thema „Wasser“ präsentierten sie sich auf der längsten von insgesamt vier Strecken - der acht Kilometer Distanz. Die Klostergärtnerei Riddagshausen und die Tagesförderung Einfach Wasser boten den Läufer:innen und Besucher:innen der Strecke bei einer Pause „infused water“ an. Versorgt wurden sie zudem mit Informationen: Ein Film über die Beschäftigungsangebote der Tagesförderung zeigte die Angebote und Möglichkeiten im Bereich Beschäftigung und Arbeit. Zusätzlich gab es Preise Eigenprodukte der Tagesförderung und Werkstätten beim Glücksrad zu gewinnen.
Zu der SeiteBesuch beim Hühnermobil
08.07.2025 Besuch beim Hühnermobil Schüler:innen der OBS Sickte besuchten das inklusive Dorf Neuerkerode und stellten im Bereich Hühnermobil der Tagesöferung Natur und Umwelt Fragen zu Huhn, Ei und Co. Neun Schüler:innen der OBS Sickte sowie zwei Lehrkräfte und eine Schulbegleitung besuchten vergangene Woche das inklusive Dorf Neuerkerode. Besonderes Interesse galt dem Hühnermobil und dem für diesen Tag vorgesehenen Zuwachs: den Legehennen. Johannes Popenheim, Gruppenleitung der Tagesförderung (TGF) Natur und Umwelt, stellte seinen Bereich vor und beantwortete viele Fragen im Gesprächskreis – unter anderem zu Praktikumsplätzen in der TGF Natur und Umwelt. Im Anschluss ging es dann zum Hühnermobil und gemeinsam wurden die neuen Legehennen in den neuen Stall überführt. Informationen + Kontakt Tagesförderstätten der Wohnen und Betreuen: Das Tagesförderangebot der Neuerkeröder Wohnen und Betreuen ist inhaltlich vielfältig und erstreckt sich über mehrere Standorte in Neuerkerode, Braunschweig und der Region. Es besteht die Möglichkeit, sich produktiv, nachhaltig, kreativ, sinnerfüllend und sinnstiftend zu beschäftigen. Lebensbegleitendes Lehren und Lernen ist unsere Mission. Wir wollen Menschen befähigen, ihren Wunsch nach Bildung, Teilhabe und selbstbestimmter Lebensführung in vielen Facetten erleb- und erfahrbar zu machen. Dabei legen wir in besonderer Weise Wert und Augenmerk auf das Thema Arbeit und Bildung und die damit verbundene berufliche Förderung. Die Tagesförderung der Wohnen und Betreuen GmbH bietet verschiedene inhaltliche Schwerpunkte, die sich pädagogisch und inhaltlich auszeichnen. Durch das Platzieren eines geeigneten Beschäftigungsangebotes können wir eine Qualifizierung des Individuums umsetzen. Bei Interesse bieten wir Ihnen ein Beratungsgespräch an, um ihre Wünsche und Vorstellungen aufzunehmen. Danach wird das weitere Vorgehen geplant, sodass auch die Möglichkeit besteht, im Rahmen eines Praktikums die Tagesförderung persönlich kennenzulernen. Über Praktika kann sich jede:r Interessierte erproben und seinen ganz persönlichen Lieblingsbeschäftigungsplatz finden. Hierbei achten wir insbesondere in den Bereichen der Herstellung auf die Schaffung von Rahmenbedingungen zur Vorbereitung eines Übergangs in die WfbM. Kontakt Aufnahme Melissa Hennecke (Begleitender Dienst) Telefon 05305 201 151 Mehr Infos Text: Thomas Pöllmann // Fotos: esn
Zu der SeiteZurück zum Führerschein
15.07.2025 Zurück zum Führerschein Lukas-Werk in Peine bietet ab August ein Gruppenangebot zur Vorbereitung auf die medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU). Wer seinen Führerschein aufgrund von Alkohol-, Drogen- oder Medikamentenkonsum verloren hat, steht häufig vor der Herausforderung, sich einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) stellen zu müssen. Die Fachambulanz Sucht der Lukas-Werk Gesundheitsdienste GmbH in Peine unterstützt Betroffene mit einem speziellen Gruppenprogramm, das ab dem 14. August 2025 startet. Das kostenpflichtige Programm besteht aus zehn Gruppensitzungen und zwei verpflichtende Einzelgespräche. „Die Inhalte sind unter anderem die persönliche Auseinandersetzung mit dem eigenen Konsumverhalten, Ursachenreflexion und die Entwicklung von Strategien für einen nachhaltigen Verhaltenswandel“, erklärt Daniela Carl, Sozialtherapeutin für Sucht (VT) und Kursleiterin. Teilnehmende werden bei der Erlangung eines anerkannten Abstinenznachweises in Kooperation mit einem für die MPU zugelassenen Labor unterstützt. Die Treffen finden donnerstags von 16:30 bis 18:00 Uhr in der Fachambulanz Peine (Bahnhofstraße 8) statt. Der Termin am 11. September 2025 entfällt, der letzte Kurstermin ist am 23. Oktober 2025. Vor einer verbindlichen Anmeldung bietet die Fachambulanz ein kostenloses und unverbindliches Erstgespräch an. Weitere Informationen und Terminvereinbarung unter Telefon: 05171 508 120. MPU im Lukas-Werk
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