Ausbildung zum/zur Pflegeassistent/in am Bildungszentrum
01.03.2024 Ausbildung zum/zur Pflegeassistent/in am Bildungszentrum Am Marienstift startet heute die neue Ausbildung. Das Bildungszentrum Marienstift startet ab dem 1. März 2024 die Ausbildung zum/zur Pflegeassistent/in. Das Angebot richtet sich sowohl an Quereinsteiger:innen (z.B. Reinigungs- u.a. Servicekräfte) als auch an Pflegehelfer:innen oder ungelernte Kräfte, die derzeit schon oder ab Ausbildungsbeginn in der Unternehmensgruppe esn tätig sind, beispielsweise in unseren Senioreneinrichtungen, der Wohnen und Betreuen, im Krankenhaus Marienstift oder den Diakoniestationen Harz-Heide. Die Ausbildung erstreckt sich über einen Zeitraum von zwei Jahren. Wir freuen uns, dass wir – anders als andere Einrichtungen in der Region Braunschweig – eine Ausbildungsvergütung anbieten können. Die Ausbildung beinhaltet Praxiseinsätze in den verschiedenen Gesellschaften sowie Schulblöcke. Ein großer Vorteil für unsere Mitarbeitenden ist die Durchlässigkeit des Bildungssystems, die es den Menschen ermöglicht, dort anzuknüpfen, wo sie stehen, und berufliche Perspektiven zu erhalten. So können die fertigen Pflegeassistent:innen im Anschluss eine verkürzte Ausbildung zur Pflegefachkraft absolvieren. Pflegeassistent:innen nehmen eine wichtige Rolle ein, indem sie die Lücke zwischen basisgeschulten Mitarbeitenden und Pflegefachkräften schließen. Hintergrund für das neue Angebot am Bildungszentrum Marienstift ist das veränderte Personalbemessungsgesetz. Interessierte Mitarbeitende können sich ab sofort für die Ausbildung zum/zur Pflegeassistent/in bewerben und somit einen wichtigen Beitrag im Bereich der Pflege leisten. Der nächste Ausbildungskurs startet voraussichtlich im März 2025. Mit der neuen Ausbildungsmöglichkeit wächst das Bildungszentrum am Marienstift und entwickelt sich stetig weiter. Und setzen damit einen wichtigen Schritt in Richtung einer umfassenden Ausbildung im Pflegebereich. Um den steigenden Bedarf an Unterrichtsräumen gerecht zu werden, wurden Anfang Februar vier mobile Unterrichtsräume bezogen. Diese bieten eine flexible und praktische Lösung, bis eine dauerhafte Raumplanung für das Bildungszentrum gefunden wird. Die mobilen Unterrichtsräume ermöglichen es, den neuen Jahrgang der Pflegeassistenz-Ausbildung optimal zu betreuen und gleichzeitig den laufenden Betrieb für die Ausbildung zur Pflegefachfrau / zum Pflegefachmann sowie den Basisqualifikationskurs für Pflegehelfer:innen aufrechtzuerhalten. Ausbildung am Bildungszentrum Marienstift Du willst dich in der Gesellschaft engagieren? Du willst für andere da sein? Du willst nicht nur ehrenamtlich aktiv sein, sondern auch einen sozialen Beruf ergreifen und mit Menschen unterschiedlichsten Alters arbeiten? Willst du lernen, wie der Mensch funktioniert, was Krankheit ist und wie du ganzheitlich pflegst? Eine Ausbildung - drei Berufsfelder - ein flexibles Berufsleben Mehr Infos zur Ausbildung Pflegefachmann/-frau
Zu der SeitePerfekter Return: Mehrwerk wieder bei Brawo Open dabei
01.03.2024 Inklusiver Aufschlag bei den Brawo Open Vom 4. bis zum 13. Juli 2024 finden die BRAWO OPEN im Braunschweiger Bürgerpark auf dem Gelände des BTHC statt. Die Mehrwerk gGmbH, eine Tochter der Evangelischen Stiftung Neuerkerode (esn), übernimmt während dieser Zeit die kulinarische Betreuung der Business Lounge inklusive der Spieler- sowie Künstlerverpflegung. An einem Gourmet Counter von MKN werden insgesamt 3.500 Mittag- und Abendessen täglich frisch zubereitet, die im Vorfeld in einer Küche der Mehrwerk von Menschen mit und ohne Behinderung zubereitet werden. Mittags wird das Essen vorwiegend im Buffetsystem angeboten, abends gibt es teilweise auch angerichtete Tellerportionen, die vor Ort von Köchen live zubereitet werden. Auch im Service kommen Menschen mit Beeinträchtigung zum Einsatz – sie sind ansonsten tätig in der Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM) oder im Inklusionsbetrieb, weil sie beispielsweise unter einer Hörschädigung leiden. Täglich wechselndes Motto geplant Um möglichst viel Abwechslung für die Gäste zu gewährleisten, stehen die Vor- und Nachspeisen sowie die drei Hauptgänge jeden Tag unter einem anderen unter einem Motto. Teilweise sind diese an die ohnehin geplanten Abendprogramme wie z.B. die Sommer Wiesn angepasst. Ergänzt werden sie durch das so genannte Motto „Grand Slam Tour“, bei der sich die Mehrwerk an typischen Highlights der jeweiligen vier Austragungsorte Melbourne, Paris, London und New York orientiert. Für die Spieler, die mit kohlenhydratreicher Kost versorgt werden müssen, stellt die Mehrwerk die entsprechende Pasta zum Teil selbst her. Rückkehr zum ATP Von 2016 bis 2022 war die Mehrwerk bereits als Caterer in der Business Lounge, aber auch im Außenbereich als Gastronom vertreten und freut sich nun auf eine Rückkehr im VIP-Bereich. Tobias Henkel, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Stiftung Neuerkerode „Unser Auftrag besteht seit über 155 Jahren darin, Menschen zu begleiten, die aus unterschiedlichen Gründen auf Unterstützung angewiesen sind. Die Brawo Open eignen sich unserer Meinung nach ganz wunderbar, um Inklusion wirklich zu leben und eine bunte Gesellschaft zu prägen. Denn wir sind überzeugt davon, dass das Glück im Miteinander liegt.“ Daniel Schwerdtfeger, Abteilungsleiter Gastronomie in der Mehrwerk gGmbH „Wir freuen uns riesig, wieder Teil der Brawo Open zu sein und sind stolz darauf, dass wir unser Catering im Business Bereich einer so hochwertigen Veranstaltung präsentieren dürfen. Menschen ohne und mit Handicaps – zum Teil mit einer Hörschädigung oder anderen Einschränkungen – bereiten gemeinsam die Speisen in unserem anerkannten Inklusionsbetrieb vor, liefern sie täglich frisch auf dem Turniergelände an, finalisieren sie vor Ort und geben sie an die Gäste aus.“
Zu der Seite2.000 Euro: Lions Club Eulenspiegel und Galerie Jaeschke spenden an die Villa Luise
29.02.2024 Spende unterstützt Fortbildungs- und Förderprojekte der Künstler:innen Angenehmes und Nützliches miteinander verbinden – unter diesem Motto haben sich Mitglieder des Lions Club Braunschweig Eulenspiegel und der Galerie Jaeschke auch in diesem Jahr wieder mit Künstlern und Mitarbeitenden der Villa Luise in Neuerkerode getroffen. Die Lions Club-Mitglieder hatten erneut einen Spendenscheck in Höhe von 2.000 Euro dabei – den Erlös der letztjährigen Ausstellung „Villa oder Villa nicht“, die im November 2023 mit einer Auktion zur Vernissage startete. Das Geld wird für Förder- und Fortbildungszwecke zur Verfügung gestellt, etwa für Ausstellungsbesuche oder Workshops. Den Übergabetermin nutzten Lions Club, Galerie Jaeschke und Villa Luise zum freundschaftlichen Austausch und zur Organisation der kommenden Ausstellung, die am 8. November 2024 stattfinden soll. Seit mehreren Jahren verbindet sie eine freundschaftliche Kooperation, die als besondere Ausstellung in der Galerie Jaeschke in Braunschweigs Innenstadt mündet. Stimmen zur Spendenübergabe: Claudia Deichmann, Leitung Tagesförderung in der Neuerkeröder Wohnen und Betreuen GmbH, und Sidney Köhler, Koordinator der Villa Luise und Organisator der Ausstellung: „Im Namen der Künstler und Mitarbeitenden möchten wir uns für die Kontinuität der erfolgreichen und kreativen Zusammenarbeit bedanken. Die Erarbeitung der Kunstwerke, aber vor allem die Vernissage und die Ausstellung in der Galerie stellen für unsere Künstler immer ein ganz besonderes Highlight dar.“ Marion Steinmeier, Lions Club Braunschweig Eulenspiegel : „Wir freuen uns sehr über die erfolgreiche Ausstellung und danken der Galerie Jaeschke und der Villa Luise für die freundschaftliche Zusammenarbeit. Mit großer Freude fiebern wir nun der neuen Ausstellung im November entgegen und sind sicher, dass die Auktion wieder berührend und ausgelassen zugleich wird.“ Olaf Jaeschke, Inhaber Galerie Jaeschke: „Auch im Jahr 2024 stellen wir natürlich sehr gerne wieder die ganz besonderen Kunstwerke aus dem inklusiven Dorf in unserer Galerie aus und laden bereits heute dazu ein, am 8. November mit dabei zu sein.“
Zu der SeiteKinder sollen gehört und gesehen werden
23.02.2024 Kinder sollen gehört und gesehen werden. Heute endet die diesjährige Aktionswoche für Kinder aus suchtbelasteten Familien. Präventionsfachkräfte aus dem Lukas-Werk nehmen das zum Anlass, um gezielt Fach- und Lehrkräfte zu informieren. In Deutschland leiden nach offiziellen Angaben rund 2,6 Millionen Kinder unter Suchtproblemen ihrer Eltern. Das bedeutet dass jedes 7. Kind zeitweise ein suchtkrankes Elternteil erlebt. Es liegt daher eine hohe Wahrscheinlichkeit vor, dass sich in einer Klasse ein Kind aus einer suchtbelasteten Familie befindet. Durch ein suchtbelastetes Elternteil würden kindliche Grundbedürfnisse nach Fürsorge, Verlässlichkeit und Schutz nicht erfüllt. Die Kinder übernehmen Aufgaben und Verantwortung, die eigentlich bei den Eltern liegen (z.B. Versorgung der Geschwister, der Eltern). Sie fühlen sich schnell in der Verpflichtung, die äußere Fassade aufrechtzuerhalten und verheimlichen die Situation oder erfinden Erklärungen. Es gelte in den Familien häufig das ungeschriebene Gesetz: Rede nicht über Dinge, die innerhalb der Familie geschehen. "Die Schule nimmt bei diesem Thema eine wichtige Rolle ein, da sie Zuverlässigkeit und Struktur bietet. Außerdem haben die Kinder dort soziale Kontakte und ein Zugehörigkeitsgefüh", sagt Lisa König, Präventionsfachkraft in der Lukas-Werk Fachambulanz Northeim, die gemeinsam mit ihren Kolleginnen Kimberly Zajonz (ebenfalls Fachambulanz NOrtheim) und Anna-Lena Maier-Niehoff (Fachambulanz Goslar) anlässlich der Aktionswoche gezielt Fach- und Lehrkräfte ansprechen möchten und Tipps bei Verdachtsfällen geben. Was können Sie als Fachkraft tun? Nehmen Sie Auffälligkeiten wahr. Beispielsweise verändert sich das Kind, ist unter anderem bedrückt, unsicher, aggressiv. Das Kind ist häufig unpünktlich, vergisst Schulsachen, kommt wiederholt ohne Hausaufgaben. Gesprächstermine werden von den Eltern abgesagt bzw. nicht wahrgenommen. Das Kind berichtet vermehrt von Aufgaben, die es zuhause übernehmen mus Zeigen Sie Interesse und seien Sie präsent. Beständigkeit und ein offenes Ohr anzubieten, ist für die Kinder eine wichtige Ressource. Die Bestärkung der eigenen Fähigkeiten und das Gefühl über eigenen Gefühle sprechen zu dürfen, ist an dieser Stelle von Bedeutung. Suchen Sie das Gespräch zu den Eltern, wenn eine vertrauensvolle Basis dafür geschaffen ist. Teilen Sie die Sorge um das Kind mit. Äußern Sie konkrete Beobachtungen, keine Vermutungen oder Diagnosen. Betonen Sie ein gemeinsames Ziel: Wie kann es dem Kind bessergehen? Wie kann die Schule unterstützen? Wertschätzen Sie, dass der Termin wahrgenommen wurde Sie können eine vermittelnde Rolle zu professioneller Hilfe, wie zum Beispiel Suchtberatungsstellen, einnehmen, wenn die Eltern sich Ihnen anvertrauen. Sie sind aber nicht verantwortlich für die sofortige Lösung des Problems. Wenn seitens der Eltern keine Erlaubnis besteht über die Suchterkrankung zu sprechen, berücksichtigen Sie dies. Trotzdem können Sie das Kind unterstützen, in den eigenen Fähigkeiten bestärken und eine Vertrauensperson darstellen. Wenn über das Thema gesprochen werden soll, kann eine Geschichte mit Beispielen hilfreich sein, um einen Zugang herzustellen. Dafür gibt es beispielsweise von der DHS Materialien, die zur freien Verfügung stehen und als Link mit beigefügt sind. Auch in dem Programm 1000 Schätze wird mit einer Geschichte gearbeitet. Um mit dem Kind ins Gespräch zu kommen, ist es sinnvoll den Eindruck zu schildern, also zum Beispiel „Ich habe das Gefühl, du bist in letzter Zeit traurig, willst du darüber reden?“ Das Programm 1000 Schätze, welches in Kooperation mit Suchtberatungsstellen an Grundschulen umgesetzt werden kann, dient zur Stärkung der psychosozialen Gesundheit von SchülerInnen der ersten Klasse. Es stellt Ressourcen und Stärken der Kinder in den Fokus und fördert neben Lebenskompetenzen auch Bewegung und Achtsamkeit. Die Fachkräfte sollen in der Schulung für dieses Programm in Bezug auf Suchterkrankungen sensibilisiert und gestärkt werden. Unsere Fachambulanzen beraten Sie gern! Für Fragen oder weitergehenden Beratungsbedarf können Sie sich gerne an die Suchtberatungsstelle des Lukas-Werks wenden. Die Beratungsgespräche sind vertraulich, unverbindlich und kostenfrei. Kontakt Weiterführende Links Informationen zu Alkohol, Medikamenten, Tabak, illegale Drogen, süchtigem Verhalten für alle, die einem nahestehenden Menschen helfen möchten Suchtprobleme in der Familie: Informationen und Praxishilfen für Fachkräfte und Ehrenamtliche im Sozial-, Gesundheits- und Bildungswesen Erwachsenwerden in Familien Suchtkranker:Eine Arbeitshilfe für Fachkräfte und Ehrenamtliche im Sozial-, Gesundheits- und Bildungswesen sowie der Arbeitswelt Ich finde meinen Weg - Informationen für Jugendliche und junge Erwachsene mit einem suchtkranken Familienmitglied Internetseite NACOA mit Beratungsangebot für betroffene Kinder und Jugendliche, moderierter Gruppenchat, Einzelchat und Telefonsprechstunde DHS Materialien
Zu der SeiteAuch im Stress locker bleiben
22.02.2024 Auch im Stress locker bleiben So. Schön. Erfolgreich. In dieser Rubrik berichten ehemalige Azubis aus der Unternehmensgruppe über ihren beruflichen Werdegang in unserer Stiftung im Anschluss an die Ausbildungszeit. Heute: Nadja Bewig, die ihre Ausbildung im Marienstift in Braunschweig gemacht hat und jetzt Teamleitung in der Zentralen Notaufnahme und im Belegungsmanagement ist. Nadja Bewig arbeitet an einem Ort, an den wohl kaum jemand gerne kommt: In der Zentralen Notaufnahme des Krankenhauses Marienstift in Braunschweig. Doch sie und ihr Team arbeiten hier gerne – und das merkt man. Die Teamleiterin ist freundlich, souverän und zugewandt. Bei ihr hat man direkt das Gefühl: Sie weiß, was sie tut, und hier bin ich in guten Händen. Im Marienstift hat Bewig auch ihre Ausbildung gemacht, gelernt, wie man mit schwierigen Situationen umgeht. Eine Teamleitung konnte sie sich zunächst nicht vorstellen – und geht nun in ihrer neuen Rolle auf. Dass ihr und ihrem Team die Arbeit Spaß machen, merkt man. Sonst könnten sie ihrem eigenen Anspruch auch nicht gerecht werden. „Bei uns ist es oft stressig. Doch auch in schwierigen Situationen wollen wir den Menschen mit einem Lächeln begegnen“, sagt sie. Denn wenn die Patienten schon in die Zentrale Notaufnahme müssen, sollen sie sich hier wenigstens so wohl wie möglich fühlen. Wir finden: So. Schön. Erfolgreich. Aber lesen Sie selbst... Steckbrief Name: Nadja Bewig Alter: 38 Jahre Ausbildung: Gesundheits-und Krankenpflegerin Aktuelle Position: Teamleitung Zentrale Notaufnahme und Belegungsmanagment Arbeitsschwerpunkte: Patientenversorgung, administrative Tätigkeiten, Austausch mit den anderen Stationen zwecks der Belegungskapazität und viele andere organisatorische Dinge die täglich im Tagesgeschäft geklärt werden müssen Kurz getickert: Der berufliche Werdegang +++ 2002 Pflegepraktikum im Städtischen Klinikum Braunschweig +++ 2003-2006 Ausbildung im Krankenhaus Marienstift Braunschweig +++ 2006-2010 Arbeit als Gesundheits-und Krankenpflegerin bei der Diakoniestation Braunschweig +++ 2010-2019 Arbeit auf der Inneren Medizin 1 mit Aufnahmebereich +++ 2019 bei Neugründung der Zentralen Notaufnahme mit umgezogen +++ Weg in die esn Wie bist du auf die Ausbildung gekommen? Für mich war sehr schnell klar, dass ich keinen typischen „Bürojob“ ausüben möchte, ich kam durch ein Pflegepraktikum im Städtischen Klinikum Braunschweig das erste Mal mit dem Berufsbild in Berührung. Spannend war für mich die Vielseitigkeit dieses Berufes, die vielen Möglichkeiten sich beruflich zu verändern und wie viele Facetten der Beruf mitbringt. Natürlich die soziale Komponente vielen unterschiedlichen Menschen in den unterschiedlichsten Phasen des Lebens begleiten zu können. Aber auch das Interesse an medizinischen Abläufen. Und wieso bei uns? So konnte ich in der Heimat bleiben bei Familie und Freunden. Außerdem war damals schon bekannt, dass die Ausbildung im Krankenhaus Marienstift sehr gut ist. Das war mein Highlight in der Ausbildung: Wir hatten eine tolle Klassengemeinschaft wo wir gerade zu stressigen Zeiten wie die Vorbereitung für das Examen gut Zusammengehalten haben und uns gegenseitig unterstützt haben. Spannend war für mich die Vielseitigkeit dieses Berufes, die vielen Möglichkeiten sich beruflich zu verändern und wie viele Facetten der Beruf mitbringt Wie hast du die Ausbildung in Erinnerung? Ich denke sehr gerne an die Zeit der Ausbildung zurück. Sie war prägend, um erwachsen und selbstständig zu werden. Die Ausbildung war der Grundstein für meine berufliche Weiterentwicklung, aber auch gleichzeitig ein Abschnitt in meinem Leben, in dem viel gefeiert wurde – ob im Wohnheim über der Schule oder in irgendwelchen Clubs in Braunschweig. Einfach eine unbeschwerte Zeit. Einige meiner Mitschüler von damals sind auch immer noch in der Pflege im Marienstift tätig, mit anderen ist man trotzdem weiterhin beruflich vernetzt. Wie war die Begleitung durch Fachkräfte/Lehrkräfte während der Ausbildung? Sehr gut! Die Schule war zu meiner Zeit noch nicht so groß, hatte auch noch nicht so viele Lehrkräfte. Dementsprechend wurden wir immer gut unterstützt. Frau Weithäuser hat mein praktisches Examen auf der Station begleitet. Auch wenn es die Lehrkräfte nicht immer einfach hatten mit mir, weil ich nicht unbedingt die fleißigste Schülerin war. Vor welchen Herausforderungen hast du als “frische” Fachkraft gestanden? Meine erste Zeit als „frische“ Fachkraft war sehr herausfordernd, man hat durch die Ausbildung viele verschiedene und unterschiedliche Werkzeuge mitbekommen aber ich musste erst herausfinden wie ich sie benutzen kann. Die Aufgaben die dazu kamen, waren mir in der Ausbildung gar nicht so bewusst. Für mich war es wichtig, eine Zeit lang Erfahrungen außerhalb des Krankenhauses zu sammeln und mich in vielen Kompetenzbereichen weiterzuentwickeln. Ich hatte in der ganzen Zeit aber immer tolle Kollegen an denen ich mich als junge Schwester orientieren und lernen konnte. Ab einem gewissen Zeitpunkt herrscht ein geordnetes Chaos. Dabei ist es wichtig, Ruhe zu bewahren und den Überblick zu behalten. Im besten Fall ist dazwischen auch Zeit, mal Durchzuatmen. Hier und heute Wie überrascht bist du selber über deinen beruflichen Werdegang? Sehr überrascht. Vor einigen Jahren konnte ich mir nicht vorstellen, als Teamleitung zu arbeiten – aber das hat sich über die Jahre geändert. Der Schritt, der mich in diese Richtung gebracht hat, war, dass dies eine Position ist, in der Dinge geändert oder verbessert werden können. So können wir in unangenehmen Zeiten für die Pflege manches angenehmer gestalten, auch wenn es nur ganz kleinschrittig ist. So habe ich jetzt die Chance bekommen, Verantwortung zu übernehmen. Und wir können uns als Team Schritt für Schritt weiterentwickeln. Was macht dir besonders viel Spaß an deiner Arbeit? In Richtung Patientenversorgung natürlich die Versorgung der Patienten, die in einem kritischen Zustand zu uns in die Notaufnahme kommen. Wir stabilisieren den Patienten gemeinsam und sorgen dafür, dass sich der Zustand stetig verbessert. Bei den administrativen Tätigkeiten, wie der Organisation der Belegungen, macht mir besonders Spaß, wenn ich auf kurzem Wege ohne viel Aufwand für alle anderen eine gute Lösung finden kann. Beschreibe einen typischen Arbeitstag. Oh, der ist schwer zu beschreiben. Jeder Tag ist anders bei uns. Wenn es gut läuft, ist es so: Ankommen, in den ersten Austausch mit den Kollegen gehen, die Einteilung für den Tag machen. Dann geht es weiter mit vielen unterschiedlichen Patienten, vielen Telefonaten. Ab einem gewissen Zeitpunkt herrscht ein geordnetes Chaos. Dabei ist es wichtig, Ruhe zu bewahren und den Überblick zu behalten. Im besten Fall ist dazwischen auch Zeit, mal Durchzuatmen. Und hier und da müssen immer viele kleine und große Aufgaben gelöst werden. Was sind besondere Momente in meinem Arbeitsalltag? Wenn wir bei extrem hohem Arbeitsaufkommen immer noch ein Lächeln im Gesicht haben und stolz auf uns als Team sein können, was wir im Dienst geleistet haben. Chancen zur Weiterentwicklung in der esn? Ich denke, da gibt es viele Möglichkeiten, sich persönlich weiterzuentwickeln. Man muss es nur wollen und auch kommunizieren. Deine Branche gefällt dir, weil: Jeder Tag halt anders ist, die Herausforderung da ist, Lösungen gefunden werden möchten und ich mich oftmals neu einstellen muss. Auch wie wir mit kleinen Dingen Großes bewirken können für die Patienten. Was wissen viele nicht über deinen Beruf? Außenstehend ist oft nicht klar, wie komplex unsere Arbeit ist, wie viele Aufgaben anfallen, die nicht gleichgesehen werden. Und, dass es nichts gibt, was es nicht gibt. Ein Klischee zu deinem Job, das einfach nicht stimmt: Wir trinken nicht den ganzen Tag Kaffee. Meine Branche gefällt mir, weil wir mit kleinen Dingen Großes bewirken können für die Patienten. Die esn ist ein großes Netzwerk. Hast du viele Anknüpfungspunkte zu anderen Gesellschaften und Standorten? Ja klar, oftmals habe ich täglich Kontakt mit dem SAPV-Team, um die Versorgung der Palliativpatienten zu sichern oder mit den Bürgern aus Neuerkerode, die medizinisch versorgt werden müssen. Aber auch mit vielen anderen aus dem Netzwerk. Siehst du darin einen Vorteil in deiner täglichen Arbeit? Klar, denn durch das gute Netzwerk und die gute Kommunikation miteinander können viele Dinge auf kurzem Wege gelöst werden. Wofür bist du dankbar? Für die kollegiale Zusammenarbeit bei uns im Haus und für das Vertrauen in mich und meine Arbeit, mich in meiner neuen Aufgabe weiterzuentwickeln. Azubi werden Du interessierst dich für eine Ausbildung in der esn? Dann schau gern auf unseren Ausbildungseiten vorbei. Azubi-Infos
Zu der SeiteIm praktischen Einsatz
20.02.2024 Studierende im praktischen Einsatz in Tageskliniken Angebot für angehende psychologische Psychotherapeut läuft seit dem Herbst und bietet die Chance, die Arbeit der Lukas-Werk Tageskliniken für Psychosomatik und Abhängigkeitserkrankungen in Braunschwieg kennenzulernen. „Die Wochen hier im Lukas-Werk haben sich richtig gut angefühlt.“ Das sagt Alina Frauendorf, 23 Jahre alt, Psychologiestudentin an der TU Braunschweig mit dem Schwerpunkt klinische Psychologie und Psychotherapie im dritten Semester ihres Masterstudiums. Ihren Bachelor hat sie also schon lange in der Tasche, auch Praktika etwa im vollstationären Bereich oder in der psychotherapeutischen Arbeit mit Kindern, hat sie bereits kennengelernt. Nun absolvierte sie ihr Pflichtpraktikum gemäß der Approbationsordnung für Psychotherapeut:innen in der sogenannten berufsqualifizierenden Tätigkeit III in der Tagesklinik für Psychosomatik in Braunschweig. Wichtiges Angebot in Braunschweig Seit vergangenen Herbst bietet das Lukas-Werk in seinen beiden ganztägig ambulanten Tageskliniken für Psychosomatik und Abhängigkeitserkrankungen solche Praktikumsplätze für Studierende der TU Braunschweig an. Die Einrichtungen im Reha-Zentrum St. Leonhard sind damit die einzigen Tageskliniken dieser Art in der Stadt, die ein solches Angebot für angehende Fachkräfte machen. „Die Vorbereitung, Durchführung und Begleitung der Studierenden ist viel zusätzliche Arbeit, aber wir möchten die Chance geben, auch das Konzept einer ganztägig ambulanten Tagesklinik kennenzulernen“, sagt Swantje Röske, die gemeinsam mit ihrer Kerstin Schulz, beide Psychologische Psychotherapeutinnen in den Tageskliniken, und zwei weiteren anleitenden approbierten Kollegen, die erste Ansprechparter:innen für die Studierenden während ihres Praktikums sind. „Durch die unmitelbare Arbeit mit den Student:innen bekommen wir viel zurück. Es ist schön zu sehen, mit wieviel Engagement sie dabei sind“, sagt Kerstin Schulz. Positives Feedback In den zwölf Praktikumswochen lernt Alina Frauendorf unterschiedlichste berufsqualifizierende Tätigkeiten kennen. „Das heißt unter anderem, dass sie bei uns mindestens zwölf gruppentherapeutische Sitzungen begleitet, Patientenaufklärungen übernimmt, an einzelpsychotherapeutischen Behandlungen teilnimmt und auch Risiko- und Prognoseeinschätzungen vornimmt“, erläutert Swantje Röske weiter. Häufig haben die Patient:innen der Tagesklinik aufgrund ihrer psychischen Belastungen Probleme auf der Arbeit und sind lange krankgeschrieben, weiß Alina Frauendorf. „Im Rahmen der Behandlung schauen wir dann zum einen auf die Ursachen der Erkrankung. Darüber hinaus ist ein wichtiger Bestandteil der Therapie die Frage, unter welchen Rahmenbedingungen eine Wiedereingliederung in die Arbeitswelt möglich und sinnvoll ist.“ Der 23-jährigen Frauendorf habe vor allem die Arbeit in den Gruppentherapien viel gegeben: „Da habe ich feststellen können, dass Patient:innen Vertrauen aufbauen und sich öffnen. Es ist schön, wenn man das unterstützen kann und selber auch ein positives Feedback darauf bekommt, wie man als Fachkraft agiert.“ Besonders gefallen hat ihr auch der Kontakt zu Menschen aus unterschiedlichen Milieus, die als Patient:innen in die Tagesklinik für Psychosomatik kommen. Von der Managerin bis zum Erzieher oder Pflegekraft – psychosomatische Erkrankungen ziehen sich durch die Gesellschaft. „Die Zeit hier im Lukas-Werk war auch deshalb hilfreich für mich, weil ich mich bestätigt darin fühle, mit erwachsenen Menschen arbeiten zu wollen. Auch der Bereich Psychosomatik und das Konzept einer ganztägig ambulanten Tagesklinik haben mir sehr gefallen. Das ist etwas, wo ich mich in Zukunft durchaus sehe.“ „Die Zeit hier im Lukas-Werk war auch deshalb hilfreich für mich, weil ich mich bestätigt darin fühle, mit erwachsenen Menschen arbeiten zu wollen. Auch der Bereich Psychosomatik und das Konzept einer ganztägig ambulanten Tagesklinik haben mir sehr gefallen. Das ist etwas, wo ich mich in Zukunft durchaus sehe.“ Alina Frauendorf, Psychologiestudentin an der TU Braunschweig und Praktikantin im Lukas-Werk Im Video berichtet Alina Frauendorf von ihren Erfahrungen während ihres Praktikums im Lukas-Werk. Über die Tagesklinik Psychosomatik In unserer Tagesklinik Psychosomatik im Rehabilitationszentrum St. Leonhard in Braunschweig bieten wir ein ganzheitliches ganztägig ambulantes Behandlungsangebot für Menschen, die durch eine psychische oder psychosomatische Erkrankung sowohl beruflich als auch privat in ihrer Leistungsfähigkeit und Zufriedenheit beeinträchtigt sind. Mehr Infos
Zu der SeiteSchleifenband, Luftballons und ein Buffet
22.02.2024 Schleifenband, Luftballons und ein Buffet Große Freude über das neue CT im Krankenhaus Marienstift. Die zur Eröffnung dekorierten Luftballons und das festliche Buffet sind inzwischen dem medizinischen Alltag gewichen – das Gerät ist bereits unermüdlich im Einsatz im Dienst der Patientinnen und Patienten. Manchmal kommen Scheren im Krankenhaus Marienstift im außergewöhnlichen Rahmen zum Einsatz. So zum Beispiel ganz aktuell, als nämlich das extra montierte rote Schleifenband am hochmodernen neuen Computertomographen (CT) von Geschäftsführer Dr. Jan Wolff und Ewa Hoinkis, Leitung der Röntgenabteilung, symbolisch zerschnitten wurde. In einem sehr großen und hellen Raum im Erdgeschoss – angesiedelt zwischen der Zentralen Notaufnahme im Altbau und dem Zugang zum Neubau – befindet sich ab sofort die neue Heimat für sämtliche Spezialuntersuchungen auf dem neuesten Stand der Technik. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit der Einweihung die Qualität der Diagnostik sowie den Komfort für unsere Patientinnen und Patienten und für unsere Mitarbeitenden deutlich erhöhen können“, so Dr. Jan Wolff. Die Computertomographie gehört zu den wichtigsten Verfahren in der Radiologie, da mit ihr eine Vielzahl von Erkrankungen diagnostiziert werden können. Dazu gehören Veränderungen in der Struktur des Körpers wie Knochenbrüche, Blutungen, Blutergüsse, Schwellungen und oft auch Entzündungen. Ewa Hoinkis erläutert: „Gerade bei Notfällen ist die CT-Untersuchung besonders geeignet. Weiterhin spielt das CT in der Krebsdiagnostik eine wichtige Rolle, um Größe und Lage von Tumoren und möglichen Absiedlungen wie Metastasen zu erfassen.“ Und einen beruhigenden Hinweis kann die erfahrene MTA ebenfalls geben: „Die Behandlung verläuft vollkommen schmerz- und geräuschlos und dauert je nach Körperregion in der Regel zwischen wenigen Minuten und maximal einer halben Stunde.“ MTRA gesucht Wer sich für eine Stelle als MTRA im Marienstift bewerben möchte, findet alle wichtigen Infos in unserem Karrierebereich und kann sich direkt bewerben. Dort finden Sie auch weitere interessante Stellenangebote bei uns im Krankenhaus. Karriere im Marienstift
Zu der SeiteEinblicke in das Leben, die Gedanken und Gefühle
14.02.2024 In „anders“ nimmt Holger Denecke den Zuschauer mit auf eine Tour durch sein Leben Wer, was und wie ist Holger Denecke? Und was macht ihn vermeintlich anders? In dem neuen Stück aus dem Theater Endlich gibt Denecke Einblicke in sein Leben, seine Gefühle und Gedanken. Da berichtet er, als Mensch mit Behinderung, etwa von der nicht einfachen Beziehung zu den Eltern, dem Heranwachsen, den Hänseleien der Mitschüler oder negativen Erfahrungen in der Wohngruppe. Gleichwohl lässt er den Zuschauer Teilhaben an dem, was ihn als Mensch gestärkt und einzigartig gemacht hat: Das Theaterspielen, sein Engagement in der Bürgervertretung oder das autonome Leben in Neuerkerode. Letzteres originell verpackt in ein Besichtigungsrundgang-Zimmer frei-Video, das auf der Leinwand ausgestrahlt wird. Hier stellt er sein Apartment vor, berichtet mit viel Witz von seinen Hobbys, seinem früheren Zimmergenossen, dem roten Lieblingssofa und wirbt für einen neuen Mitbewohner. Immer wieder bringt er seine eigene Geschichte in Zusammenhang mit Politik, Gesellschaft, Kultur und Zeitgeschichte. So läuft etwa zu Beginn seiner Performance eine von ihm selbst eingesprochene Tonaufnahme, in der er vorliest, welche Repressalien und Anfeindungen Menschen mit Behinderung von der Antike bis in die Gegenwart erdulden mussten und müssen. Oder er verknüpft seine biografische Performance mit Motiven aus Franz Kafkas „Die Verwandlung“ und anderen literarischen Vorlagen. Beeindruckend ist sein Appell an die Zuschauer, auch vor dem Hintergrund aktueller politischer Entwicklungen, sich für eine inklusive Gesellschaft einzusetzen und sie zu fördern, und vor allem nicht denen zu überlassen, die sie abschaffen wollen. Weitere Aufführungen auf der Bühne im Quartier (St. Leonhard 2a, 38102 Braunschweig) finden statt am: Freitag und Samstag, 1. und 2. März, jeweils um 20 Uhr Eintritt: 18 Euro / ermäßigt 6 Euro Weitere Informationen zu Aufführung, Tickets und dem Theater Endlich finden Sie hier: Theater Endlich (neuerkerode.de) https://www.lot-theater.de/neu/programm/anders/
Zu der SeiteZukunftstag in der esn
08.02.2024 Zukunftstag in der esn Viele Gesellschaften bieten Schnuppermöglichkeiten an. Die Evangelische Stiftung Neuerkerode (esn) öffnet zum Zukunftstag am Donnerstag, 25. April 2024 die Türen, um jungen Menschen die Chance zu geben, in den Arbeitsalltag der Sozialwirtschaft hinein schnuppern und in den einzelnen Hilfefeldern hinter die Kulissen blicken zu können. Eine Übersicht über die teilnehmenden Einrichtungen, freien Plätze, genauen Zeiten, Ansprechpartner sowie Anmeldefristen finden Sie hier. Stationäre Altenhilfe Seniorenheim Bethanien (BET) Standort: Pflege- und Seniorenzentrum Bethanien, Helmstedter Straße 35, 38102 Braunschweig, Treffpunkt: Eingangsbereich Angebot: 9 bis 12.30 Uhr, („Brettspiele für Jung und Alt“ wie „Mensch-Ärgere-Dich-Nicht“ oder „Kniffel“, gemeinsames Mittagessen) Anzahl der Plätze: 6 Anmeldefrist: 12. April 2024 Ansprechpartnerin: Anke Rosemann ( anke.rosemann@bethanien-braunschweig.de , t: 0531.7011 459) Seniorenheim Theresienhof Standort: Pflege- und Seniorenzentrum Theresienhof, Rammelsberger Straße 42, 38644 Goslar, Treffpunkt: vor Haus Ulme Angebot: 9 bis 14 Uhr (interaktive Spiele, Bewegungsrunde, etc.) Anzahl der Plätze: maximal 4 Anmeldefrist: 18. April 2024 Ansprechpartnerin: Birthe Stäblein ( birthe.staeblein@theresienhof-goslar.de ) Eingliederungshilfe // Arbeit mit Menschen mit Behinderung Neuerkeröder Wohnen und Betreuen (WuB) Standort und Treffpunkt: Information in Neuerkerode, Kastanienweg 3, 38173 Sickte-Neuerkerode Voraussichtliches Angebot: 9 bis 12.45 Uhr (Änderungen kurzfristig möglich): Begrüßung, Führung durch das inklusive Dorf, Einblicke in Praxisbereiche, Mittagessen, Nachmittagsaktion Anzahl der Plätze: 15 Anmeldefrist: 15. März 2024 Ansprechpartnerin: Lucy Schmutzler, ( wub-sekretariat@neuerkerode.de , t 05305.201 499) Lukas-Werk Gesundheitsdienste, MZEB Standort: MZEB im Krankenhaus Marienstift, Helmstedter Straße 35, 38102 Braunschweig, Treffpunkt: Haupteingang Angebot: Einblick in die Arbeit der Patientenanmeldung- und Behandlung für Schüler der Klassen 7 bis 8 Uhrzeiten: 8 bis 12 Uhr Anzahl der Plätze: 2 Ansprechpartnerin: Jennifer Hübner ( jennifer.huebner@lukas-werk.de ) Anmeldefrist: 31. März 2024 Lukas-Werk Gesundheitsdienste, Integrierter Gesundheitsdienst Neuerkerode (IGN) Standort und Treffpunkt: IGN, Schusterweg 5, 38173 Sickte-Neuerkerode Angebot: Einblick in die Arbeit einer Arztpraxis und damit in verschiedene für Gesundheitsberufe in der Ambulanz, im Labor und ärztlichen Dienst Uhrzeiten: 8 bis 14 Uhr Anzahl der Plätze: 3 Ansprechpartnerin: Sara Neudeck ( sara.neudeck@lukas-werk.de ) Anmeldefrist: 31. März 2024 Suchthilfe Lukas-Werk Gesundheitsdienste, Fachambulanz Goslar Standort: Lukas-Werk Fachambulanz Goslar, Martin-Luther-Str. 2, 38640 Goslar Angebot: Einblicke in die Arbeit mit suchtkranken Menschen, bzw. Tätigkeitsfeld der sozialen Arbeit im Bereich Sucht und Suchtprävention, Vorstellung des Lukas-Werkes sowie eigenes Erleben in Form eines Rauschbrillen-Parcours Uhrzeiten: ca. 10 bis 12 Uhr Anzahl der Plätze: 10 Ansprechpartnerin: Anna-Lena Maier-Niehoff ( al.maier-niehoff@lukas-werk.de ) Anmeldefrist: 22. April 2024 Teilstationäre Pflege Diakoniestationen Harz-Heide Standort: Tagespflege Groß Schwülper, Meerweg 1, 38179 Schwülper Angebot: Unterstützung bei der Arbeit mit pflegebedürftigen Menschen Uhrzeiten: 8.30 bis 16 Uhr Anzahl der Plätze: 1 Ansprechpartner: Bianca Hochgesang (t 05303.956980) Anmeldefrist: 23. April 2024 Standort: Tagespflege Vienenburg, Rabeckbreite 15b, 38690 Vienenburg Angebot: Unterstützung bei der Arbeit mit pflegebedürftigen Menschen Uhrzeiten: 8 bis 16 Uhr Anzahl der Plätze: 2 Ansprechpartner: Birgit Gartner (t Telefon 05324.71991) Anmeldefrist: 23. April 2024 Krankenhaus/Gesundheitswesen Krankenhaus Marienstift Standort und Treffpunkt: Haupteingang Krankenhaus Marienstift, Helmstedter Str. 35, 38102 Braunschweig Angebot: Begleitung der Ärztinnen und Ärzte im Klinikalltag Uhrzeiten: 9 bis 15 Uhr Anzahl der Plätze: 5 Ansprechpartner: 1. Klinik für Innere Medizin und Zentrale Notaufnahme (Frau Schertler, t 0531.7011 226) 2. Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie (Frau Boller, t 0531.7011 245) 3. Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie (Frau Höfert, t 0531.7011 259) 4. Klinik für Handchirurgie und angeborene Handfehlbildungen, (Frau Habenicht, t 0531.7011 235) 5. Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe (Frau Malekpanah, t 0531.7011 275) Anmeldefrist: 18. April 2024
Zu der SeiteNeubürger:innen feierlich begrüßt
06.02.2024 Gottesdienst, Gespräche und gemeinsames Essen In einem feierlichen Gottesdienst, zu dem auch Angehörige und Betreuer eingeladen waren, ehrten Pastorin Marita Bleich, Jane Rinne (Wohnen und Betreuen) und Tobias Henkel (esn-Vorstandsvorsitzender) sowie die Bürger:innenvertretung die neuen Bürger:innen. Getreu der Jahreslosung "Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe" fand der traditionelle Begrüßungs-Empfang für diejenigen Bürger:innen statt, die im Laufe des vergangenen Jahres ein neues Zuhause unter dem Dach der Wohnen und Betreuen gefunden haben. In einem feierlichen Gottesdienst, zu dem auch Angehörige und Betreuer:innen eingeladen waren, ehrten Pastorin Marita Bleich, Jane Rinne (Wohnen und Betreuen) und Tobias Henkel (esn-Vorstandsvorsitzender) sowie die Bürger:innenvertretung die neuen Bürger:innen. Musikalisch unterstützt wurde die Veranstaltung vom Schlagerclub der Musikpädagogik, der die Gäste mit seinen Einlagen zum fröhlichen Mitsingen animierte. Tradition in Neuerkeröder Gottesdiensten ist es ebenfalls, dass Pastorin Marita Bleich die Geburtstagskinder der zurückliegenden Woche beglückwünscht, wobei sich jeder ein Tier-Postkärtchen aussuchen darf. Nun war Marita Bleich selbst das Geburtstagskind und Tobias Henkel ließ es sich nicht nehmen, sie selbst ein Kärtchen ziehen zu lassen - es wurde ein Schaf für die "Hirtin" der Kirchengemeinde. Im Anschluss bot ein gemeinsames Mittagessen im Biermanski's Gelegenheit, um sich über die ersten Erfahrungen im neuen Lebensumfeld auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Ein rundum gelungener Sonntag in liebevoller Atmosphäre.
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