Freunde fürs Leben
11.12.2023 Freunde fürs Leben Wolfgang Pülm und Alfons Priemer haben sich im Senioren- und Pflegezentrum Bethanien kennengelernt. Seitdem sind sie unzertrennlich. Vorsichtig zuppelt Wolfgang Pülm die Jacke von Alfons Priemer zurecht. Es ist ein sonniger, aber kalter Herbsttag im Park des Braunschweiger Senioren- und Pflegezentrums Bethanien. Erkälten will sich keiner von ihnen – und die enge Vertrautheit allein wärmt dann doch nicht genug. Denn davon hätten sie genug, um sich für den Rest ihres Lebens nie wieder kalte Füße zu holen. Die beiden bleiben mitsamt ihren Rollatoren immer wieder stehen, machen sich gegenseitig auf Dinge aufmerksam, die sie sehen. Sie bewundern den großen Baum in der Mitte des Parks. Ob Rikscha fahren, spazieren gehen oder Bingo: „Vieles macht uns Spaß – solange wir es gemeinsam machen“, sagt Pülm und nimmt die Hand seines Freundes. „Manche sagen, wir tragen Handschellen, weil wir immer zusammen sind. Aber es sind nur unsere Hände, die uns zusammenhalten. Unsere Freundschaft.“ Die beiden sind so vertraut, dass es wirkt, als kennten sie sich schon von Kindesbeinen an. Doch dem ist nicht so. Kennengelernt haben sie sich erst vor gut einem Jahr – hier, im Pflegezentrum Bethanien. Pülm lebt hier seitdem 27. Oktober 2022 in einem Doppelzimmer, dass er sich zuerst mit einem anderen Mitbewohner teilte. Nach dessen Umzug zieht jedoch am 17. November 2022 Alfons Priemer ein. „Unsere erste Begegnung war ganz spontan. Wir haben uns miteinander bekannt gemacht und waren uns gleich sympathisch“, erinnert sich Pülm. „Es war, als hätte jemand einen Lichtschalter umgelegt – es hat direkt gepasst.“ Dass sie in ihrem hohen Alter – Pülm ist 89 und Priemer 85 Jahre alt – noch solch eine tiefe Freundschaft finden, hätten beide nicht gedacht. Und doch kommt sie genau zur richtigen Zeit. Dabei geht es nicht nur um die gemeinsamen Spaziergänge, Rikscha-Fahrten oder Bingo-Nachmittage, sondern auch um die düsteren Momente. „Hat einer von uns beiden Sorgen, erkennt der andere das sofort – und übernimmt die Verantwortung dafür, dass sie sich schnell wieder verflüchtigen“, erzählt Priemer. Für ihn sei es beispielsweise nicht leicht, dass seine Familie in alle Himmelsrichtungen verteilt ist. Gerade nach den Besuchen seiner Angehörigen fühle er sich oft niedergeschlagen. Doch in solchen Momenten ist Pülm für „seinen Freund Alfons“, wie er ihn liebevoll nennt, da. Dieser Zusammenhalt beeindruckt auch die Enkelkinder. „Sie kennen das so gar nicht. In ihrer Schule kämpft jeder um seinen eigenen Platz“, sagt der 85-Jährige. „Wir aber sind wie Brüder, teilen alles und halten zusammen.“ Tatsächlich teilen sie sogar noch mehr als die meisten Brüder: neben ihrer Freizeitgestaltung auch ihr Zimmer – und somit selbst die Zeit, in der sie sich zurückziehen. Geht man sich da nicht auch mal auf die Nerven? „Nein, das gibt es bei uns nicht. Streiten können sich andere – wir harmonieren mit unserem ganzen Wesen miteinander“, wehrt Pülm ab. „Wir sind wie Pech und Schwefel. Wer uns trennen will, muss erst noch geboren werden.“ Beide wissen, dass das Bethanien ihre letzte Heimat sein wird. „Hier haben wir unsere Zukunft gefunden.“ Im Bethanien wollen sie es sich so schön wie möglich machen und helfen sich dabei gegenseitig. Denn auch, wenn es sicher nicht die längste Freundschaft ihres Lebens werden wird – die tiefste ist es bestimmt. Weitere Infos Weitere Informationen über das Senioren- und Pflegezentrum Bethanien finden Sie hier: Mehr Infos
Zu der SeiteDas Miteinander möglich machen
07.12.2023 Wolfenbüttelerin Annika Bock ist Preisträgerin des diesjährigen Ehrenamtspreises der Bürgervertretung Zum Internationalen Tag des Ehrenamtes luden die Bürgervertretung zusammen mit der Neuerkeröder Wohnen und Betreuen GmbH zu einem geselligen Abend mit Musik und zünftigem Essen in der Vorweihnachtszeit ein. „Ohne Sie würde einiges nicht laufen. Wir wissen es sehr zu schätzen, dass Sie uns Ihre Zeit schenken und mit den Bürgerinnen und Bürgern etwas unternehmen, was im Alltag sonst nicht möglich wäre. Ihr Engagement bedeutet für die Menschen in Neuerkerode mehr Lebensqualität“, bedankten sich Christian Könnemann (Vorsitzender Bürgervertretung), Holger Denecke (Sprecher Bürgervertretung) und Marcus Eckhoff (Geschäftsführer Wohnen und Betreuen) bei den geladenen Gästen. Eine besondere Auszeichnung – in Form einer Nadel und Urkunde, der Ehrenamtspreis der Bürgervertretung – erhielt in diesem Jahr die Wolfenbüttelerin Annika Bock. Sie unterstützt seit vielen Jahren Pastorin Marita Bleich bei der Durchführung von Gottesdiensten und Veranstaltungen im inklusiven Dorf und trägt so dazu bei, dass Kirche und Gemeinde verlässliche Säulen im Leben vieler Neuerkeröderinnen und Neuerkeröder sein können. Annika Bock sei mit ihrem Engagement ein eindrucksvolles Beispiel dafür, dass alle in unserer Gesellschaft, ob mit oder ohne Behinderung, sich für andere einsetzen und so zu einem gelingenden sozialen Miteinander beitragen können, betonte die Bürgervertretung. „Vielen Dank für die Auszeichnung. Ich freue mich, dass ich in den 15 Jahren, in denen ich Neuerkerode unterstütze, den Bürgern viel Gutes tun konnte und ganz viele Freunde im Dorf gefunden habe“, zeigte sich die Preisträgerin gerührt. „Frau Bock ist eine wichtige Person im Leben der Bürgerinnen und Bürger Neuerkerodes geworden. Sie holt in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen aus den Wohngruppen zum Gottesdienst oder Spontanchor ab, hilft bei der Gestaltung der Gottesdienste mit und ist einfach die gute Seele unserer Kirche“, berichtete Marita Bleich über ihre ehemalige Konfirmandin. Annika Bock ist mit ihrem Engagement ein eindrucksvolles Beispiel dafür, dass alle in unserer Gesellschaft, ob mit oder ohne Behinderung, sich für andere einsetzen und so zu einem gelingenden sozialen Miteinander beitragen können Die Neuerkeröder Bürgervertretung in ihrer Laudatio für Annika Bock. Ehrenamtliche Unterstützer gesucht Die Neuerkeröder Bürger:innen sowie das Ehrenamts-Team der Neuerkeröder Wohnen und Betreuen um Christian Vaterodt, Jane Rinne, Monique Pelkner und Michael Schöndube suchen weiterhin Unterstützer für den ehrenamtlichen Einsatz bei Freizeitaktivitäten. Interessierte können sich unter ehrenamt@neuerkerode.de oder Telefon 05305 201.8877 oder .919 melden. Mehr Infos Galerie ansehen (9) Hier finden Sie weitere Eindrücke vom Ehrenamtstag.
Zu der SeiteWiderstandkraft junger Pflege-Azubis stärken
14.12.2023 Widerstandkraft junger Pflege-Azubis stärken Die Ausbildung in der Pflege ist eine anspruchsvolle und herausfordernde Zeit, in der angehende Pflegefachkräfte mit verschiedenen Belastungen konfrontiert werden. Heike von Knobelsdorff, Praxiskoordinatorin der Diakoniestationen Harz-Heide gGmbH, möchte junge Menschen dabei unterstützen, diese Herausforderungen erfolgreich zu meistern. Deshalb hat sie erstmals einen Workshop zum Thema Resilienz für insgesamt 13 Auszubildende in der ambulanten Pflege initiiert. Ein Interview über die Bedeutung von Resilienz für Auszubildende in der Pflege. Warum war es Ihnen wichtig, ein solches Angebot ins Leben zu rufen? Mir war es wichtig, den Azubis etwas an die Hand zu geben, damit sie die anstrengende Zeit ihrer Ausbildung gut meistern können. Resilienz ist eine Stärke, die es Menschen ermöglicht, Lebenskrisen ohne langfristige Beeinträchtigung zu bewältigen. Es geht darum, die Widerstandskraft der Seele zu stärken und eigene Kraftquellen zu finden. Ist das im Bereich Pflege besonders wichtig? Ich denke schon. Zu Beginn des Workshops hat die Resilienz-Trainerin, die ich für den Workshop gewinnen konnte, die Azubis gefragt, wie sie sich fühlen. Einige hatten Angst vor bestimmten Praxissituationen, andere hatten bereits verschiedene herausfordernde Situationen erlebt, zum Beispiel, wenn Polizei oder Rettungswagen gerufen werden mussten, weil ein Patient die Tür nicht geöffnet hat. Auch wenn sich die Situation dann aufklärt, weil der Patient vielleicht nur seine Hörgeräte nicht eingesetzt hatte und deshalb schlicht die Klingeln nicht gehört hat: Solche Situationen bedeuten Stress für Auszubildende. Dafür müssen sie gewappnet sein. Es ist eine Besonderheit im ambulanten Pflegeumfeld, dass die Pflegekräfte in der Regel alleine unterwegs sind. Da resilient, also überwiegend stressresistent sein zu können, ist für die eigene Psychohygiene das Wichtigste überhaupt. Welche Themen wurden in dem Workshop bearbeitet? Die Resilienz-Trainerin hat mit einer Einführung in das Thema begonnen. Wir haben darüber gesprochen, wie man lernt, sich selbst zu regulieren und welche Hormone in verschiedenen Situationen ausgeschüttet werden. Dabei ging es auch um das Bewusstwerden der Ausschüttung des Stresshormons Cortisol. Wir haben darüber gesprochen, dass schon Kleinigkeiten dazu führen können resilienter zu werden. Etwa den Tag mit einem Lächeln beginnen, frische Luft und Bewegung können dabei helfen, Cortisol abzubauen und Zufriedenheitshormone in Form von Serotonin auszuschütten. Es ging darum, richtig zu atmen, eigene Grenzen zu erkennen und mitzuteilen. Auch die Bedeutung von Zuwendung und gegenseitiger Hilfe in der Ausbildung wurde thematisiert. Da geht es darum, in der Klasse oder in anderen Auszubildenden-Gemeinschaften achtsam miteinander umzugehen und die Ressource der Lerngemeinschaft zu nutzen. Wichtig ist auch wie man denkt: Es gibt nie nur eine Lösung! Für die angehenden Pflegefachkräfte war dies eine wichtige Erkenntnis. Wie haben die Azubis auf die Inhalte reagiert Wir haben viele positive Rückmeldungen erhalten und konnten Azubis Handwerkszeug mitgeben, um resilienter zu werden. Das bedeutet manchmal, ungewohnte Wege zu gehen, sich von unrealistischen Zielen zu entfernen oder auch Leid zuzulassen und zu akzeptieren. Der erste Testballon war sehr erfolgreich. In Zukunft möchten wir den Workshop immer zu Beginn der Orientierungsphase für unsere Azubis anbieten. So können sie von Anfang an lernen, ihre Resilienz zu stärken und besser mit den Herausforderungen ihrer Ausbildung umzugehen. Azubi-Stimmen „Ich habe viele Sachen in diesem Workshop gelernt, zum Beispiel an die eigenen Grenzen zu denken und einen realistischen Optimismus zu haben. Atmung ist sehr wichtig, um Stress abzubauen. Und ich weiß, was ich für Bewegungen machen kann, um mein Serotonin zu steigern. Vielen Dank für den tollen Workshop!“ „Ich konnte für mich sehr gut etwas für mein Privat- und mein Arbeitsleben mitnehmen. Ich habe gelernt, wie ich mit Wut und Unzufriedenheit umgehen kann. Auch der Austausch mit den anderen Teilnehmenden hat mir sehr gut gefallen.“ „Ich habe wieder ein Stück mehr über mich selbst lernen können. Besonders als Jugendliche ist es wichtig, auf sich und die eigenen Grenzen zu achten. Gerade in der Pflege ist das nicht immer einfach, weshalb es erst recht wichtig ist, sich damit auseinanderzusetzen.“ Mehr zur Ausbildung
Zu der SeiteWenn das St. Vitus zum Laufsteg wird
05.12.2023 Wenn das St. Vitus zum Laufsteg wird Regelmäßig bekommen die Bewohner:innen des Seesener Senioren- und Pflegezentrums die Mode der Saison präsentiert. Als die Models den Laufsteg betreten, geht ein Raunen durch das Publikum. „Sieht gut aus! Gefällt mir!“-Ausrufe waren zu hören. Doch nicht etwa New York, London, Paris oder Mailand waren Schauplatz der Modenschau, sondern das Senioren- und Pflegezentrum St. Vitus in Seesen. Hier wird ebenso wie in vielen anderen Pflegezentren der Evangelischen Stiftung Neuerkerode regelmäßig Mode durch das Modeparadies Fichtner aus Langelsheim präsentiert. „Ungefähr zwei Mal im Jahr sind wir hier und präsentieren passende Mode zur Saison“, erklärt eine Mitarbeiterin. Im Gepäck haben sie einiges. Ein Teil des Seniorenzentrums wird für einen Tag zu einem Laden, in dem unzählige Kleidungsstücke ausgestellt sind. Morgens und nachmittags können die Senior:innen hier nach Lust und Laune einkaufen. Doch der Höhepunkt des Tages erwartet sie dazwischen: die große Modenschau. Die Senior:innen versammeln sich um den „Laufsteg“. Eine fragt ihre Nachbarin: „Läufst du heute?“ Denn oft sind die Models Bewohner:innen des St. Vitus. An diesem Tag wird die Mode jedoch vom Personal präsentiert. Fünf Models laufen über den Laufsteg. In drei Durchgängen zeigen sie unterschiedliche Outfits. Währenddessen beschreibt eine Modeparadies-Fichtner-Mitarbeiterin, was die Zuschauer:innen gerade zu sehen bekommen. Und das ist einiges: Fellwesten, Wendejacken, Handtaschen, Oberteile, Hosen. „Die Hose hat einen Gummizug“, beschreibt sie ein Modell. „Das ist besonders in der Weihnachtszeit praktisch. Da kann man auch mal ein Stück Kuchen mehr essen.“ Auch über Trends informiert sie. Manche Kleidungsstücke haben sind beerenfarben: „Das ist in dieser Saison sehr angesagt.“ Die Models wirken, als hätten sie nie etwas anderes getan: Sie stolzieren auf und ab, hier eine Drehung, da ein Ausziehen der Jacke. Zwischendurch bleiben sie immer wieder stehen, damit die Senior:innen den Stoff fühlen können. Das kommt gut an – immer wieder gibt es Applaus. „Ausziehen!“, ruft eine Bewohnerin scherzend. „Die Jacke nehme ich gleich mit!“
Zu der SeiteLang ersehnt!
05.12.2023 Lang ersehnt! Volksbank Wolfenbüttel unterstützt Café Clara mit Spende für neuen Unterstand. Das Café Clara, ein Tagestreffpunkt der Lukas-Werk Gesundheitsdienste GmbH in Wolfenbüttel, konnte dank einer großzügigen Spende der Volksbank eG Wolfenbüttel einen lang ersehnten Regenunterstand im Innenhof errichten. Mit einem Betrag von insgesamt 4.585 Euro wurde das Lukas-Werk dabei von der Bank unterstützt. Das Café Clara ist ein niedrigschwelliges Hilfe- und Kontaktangebot für substituierte Opiatabhängige und bietet ihnen einen geschützten Raum. Hier finden Betroffene Unterstützung und Austausch in einer angenehmen Atmosphäre. Unterstützung gemeinnütziger Projekte Die Volksbank engagiert sich seit vielen Jahren aktiv in der Region und unterstützt gemeinnützige Projekte wie das Café Clara. Pascal Schmid, Regionalmarktleiter der Volksbank eG Wolfenbüttel und somit zuständig für die Bereiche Wolfenbüttel, Schöppenstedt, Remlingen, Cremlingen und Schöningen, hat die Spende stellvertretend für die Volksbank überreicht. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserer Spende dazu beitragen können, den Klienten des Café Claras einen geschützten Aufenthaltsraum im Freien zu bieten“, so Schmid. Lukasz Pobieda, Sozialarbeiter im Café Clara, betont die Bedeutung des neuen Unterstands: „Der Regenunterstand ermöglicht es unseren Klienten, sich auch bei schlechtem Wetter draußen aufzuhalten. Dies fördert ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und stärkt ihr Selbstwertgefühl.“ Der Förderverein Café Clara e.V. bedankt sich herzlich bei der Volksbank für die großzügige Unterstützung. Durch das Engagement der Bank konnte ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung gehen und den Klienten des Café Claras ein weiterer Ort der Begegnung geschaffen werden. Über das Café Clara
Zu der SeiteAdventskonzert in der Theodor-Fliedner-Kirche
04.12.2023 Adventskonzert in der Theodor-Fliedner-Kirche Bei dem Konzert am 17. November werden Spenden für das Zentrum Würde am Marienstift gesammelt. Die Ev.-luth. Diakonissenanstalt Marienstift lädt herzlich zu einem besinnlichen Adventskonzert am Sonntag, 17. Dezember, um 16 Uhr in die Theodor-Fliedner-Kirche am Marienstift ein. Das Konzert mit dem Titel "Freut euch - Weihnachten kommt" verspricht eine kleine Advents- und Weihnachtsliedkantate für Chor, Solo und Klavier mit Publikumsbeteiligung von Michael Schmoll untermalt durch besinnliche Lesungen. Mitwirkende sind der Projektchor 2029, Maren Schäfer (Sopran) und Juerong Chen (Klavier) unter der Leitung von Rudolf Schäfer. Die Lesungen übernimmt Heike Heckmann. Das Konzert bietet nicht nur Musik für die festliche Jahreszeit, sondern steht auch im Zeichen der Solidarität: Der Eintritt zum Adventskonzert ist frei. Am Ausgang wird um eine Spende für das Zentrum Würde am Marienstift gebeten.
Zu der SeiteNeuerkeröder Adventskranz erhellt den Landtag
01.12.2023 Seit über 25 Jahren läutet die Evangelische Stiftung Neuerkerode im Landtag die Vorweihnachtszeit ein Alle Jahre wieder: Neuerkeröder Grünwerker bringen liebevoll liefern Kranz zur Vorweihnachtszeit im Niedersächsichen Parlament ab. „Mit ihrem liebevoll geschmückten Adventskranz kehrt in der dunklen Jahreszeit immer wieder Licht in den Landtag ein. Damit erfreuen sie die Abgeordneten und mich jedes Jahr aufs Neue“, richtete Landtagspräsidentin Hanna Naber ihren Dank an die Grünwerker der Mehrwerk gGmbH. Die fünf Beschäftigten Chantal Ochod, Sascha Bremer, Janina Lüer, Tobias Steffens und Günther Baldauf sowie die Fachanleitungen Astrid Weusten und Dennis Stiller hatten den aus Zweigen einer Nordmanntanne gefertigten Kranz mit einem Durchmesser von etwa 130 cm nach Hannover gebracht. In der Portikushalle, vor dem Plenum, verzierten sie den Kranz mit rotem Schleifenband, roten Kugeln und vier weißen LED-Kerzen. Traditionell lädt die Landtagspräsidentin die Beschäftigten im Anschluss zu einem kleinen Empfang in ihr Büro ein. Begleitet wurden die Grünwerker in diesem Jahr von Tobias Henkel (Vorstandsvorsitzender Evangelische Stiftung Neuerkerode) und Hans Henning Müller (Geschäftsführer Mehrwerk gGmbH). Die Beschäftigten sind Teil des Grünen Zentrums der Klostergärtnerei Riddagshausen einem Arbeits- und Beschäftigungsangebot für Menschen mit Behinderung, das zur Evangelischen Stiftung Neuerkerode gehört. Zudem freuten sich die Grünwerker über eine Führung durch das Landtagsplenum, die der Wolfenbütteler Landtagsabgeordnete Jan Schröder spontan organisierte. Er erklärte den interessierten Neuerkerödern, was für Themen im landtag besprochen werden, was es mit der Sitzverteilung der Regierung und der Parteien auf sich hat und wie die organisatorischen Abläufe während der Sitzungen organisiert sind.
Zu der SeiteRückblick: Tag der offenen Tür Tagesklinik Psychosomatik
30.11.2023 Rückblick: Tag der offenen Tür Das Lukas-Werk hat gestern zum Tag der offenen Tür in seiner ganztägig ambulanten Tagesklinik Psychosomatik eingeladen. Die Veranstaltung bot einen Einblick in das ganzheitliche ambulante Behandlungsangebot für Menschen mit psychischen oder psychosomatischen Erkrankungen. Besonders angesprochen waren Menschen, die durch eine solche Erkrankung sowohl beruflich als auch privat in ihrer Leistungsfähigkeit und Zufriedenheit beeinträchtigt sind. Der Tag der offenen Tür bot den Besucher:innen die Möglichkeit, spannende Vorträge und Diskussionen zum Thema Rehabilitation und psychische Gesundheit zu verfolgen. Im Fokus standen dabei Themen wie "Psychosomatische Reha in der Tagesklinik" und "Stress und psychische Belastungen am Arbeitsplatz". Diese Vorträge lieferten interessante Einblicke in die Behandlungsmöglichkeiten vor Ort sowie wichtige Präventions- und Bewältigungsstrategien. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Thema "Angststörungen und wie sie im Erwachsenenalter entstehen können und welche Möglichkeiten der Behandlung es gibt". Dieser Vortrag richtete sich insbesondere an Ärzte, die zwei Fortbildungspunkte erhielten. Die Expert:innen des Lukas-Werk auf diesem Gebiet boten wertvolles Wissen und ermöglichten einen Austausch über die neuesten Erkenntnisse. Die Besucher:innen hatten außerdem die Gelegenheit, die Räumlichkeiten im Rehabilitationszentrum St. Leonhard in Braunschweig zu besichtigen und einen Einblick in den Alltag vor Ort zu erhalten. Die Tagesklinik Psychosomatik des Lukas-Werks legt großen Wert auf eine angenehme und unterstützende Umgebung, um Patient:innen die bestmögliche Behandlung und Bewertung zu ermöglichen. Wiederholung geplant "Der Tag der offenen Tür war eine gute Möglichkeit für uns, Interessierten unsere Arbeit in der Tagesklinik Psychosomatik vorzustellen", sagte Dr. Tuna Ucgun, Chefarzt und Leiter der Reha-Tagesklinik. Für das kommende Jahr werde erneut ein Tag der offenen Tür geplant. „Unser Ziel ist es, Menschen mit psychischen oder psychosomatischen Erkrankungen dabei zu unterstützen, ihre Lebensqualität zu verbessern und ihre Selbstständigkeit wiederzuerlangen." Mehr Infos zur Tagesklinik
Zu der SeiteAdvent im Kreuzgang
Eigentlich öffnet das Café Kreuzgang von Frühjahr bis Herbst seine Pforten, um in der ruhigen Atmosphäre des schönen Gartens mitten im Kreuzgang der St. Ulrici-Brüdern Kirche Kaffee und Kuchen sowie ein kulturelles Rahmenprogramm anzubieten. Um die Wartezeit bis zum kommenden April zu verkürzen, hat das Team der Mehrwerk gGmbH in Kooperation mit dem Theologischen Zentrum Braunschweig, dem Arbeitskreis Musik in der Jugend e.V., sowie weiteren Partnern ein Programm für den 1. und 2. Advent organisiert. Im Fokus stehen am 3. und 10. Dezember von 14 bis 17 Uhr Musik, Lesungen sowie kulinarische Genüsse wie Punsch, Kakao, Suppe, Eis und Waffeln. Besinnliches Programm Auftritt des ukrainischen Kinderchors „Color Music" (aus der Ukraine geflüchtete Kinder und Jugendliche, die auch schon mit Coldplay in Berlin aufgetreten sind) mit einem weihnachtlichen Potpourri Auftritt Dagmar Barth-Weingart: „Maria durch ein Dornwald ging – Weihnachtliches à capella" Auftritt von Verena Badura, der Leitung der Musikpädagogik in Neuerkerode, gemeinsam mit Menschen mit Behinderung, die gemeinsam mit den Gästen stimmungsvolle Weihnachtslieder singen Lesung von Texten passend zur Adventszeit Zudem werden kunsthandwerkliche und landwirtschaftliche Produkte der Tagesförderung für Menschen mit Behinderung der Neuerkeröder Wohnen und Betreuen GmbH angeboten. Adresse: Café Kreuzgang in der Kirche St. Ulrici-Brüdern Schützenstraße 21 38100 Braunschweig
Zu der SeiteWeihnachtsmarkt um das St. Vinzenz wird Tradition
29.11.2023 Weihnachtsmarkt um das St. Vinzenz wird Tradition Der Weihnachtsmarkt rund um den Braunschweiger Max-Beckmann-Platz war ein voller Erfolg. Nun soll er regelmäßig wiederholt werden. Zum ersten Mal organisierten die Akteur:innen rund um den Braunschweiger Max-Beckmann-Platz gemeinsam einen Weihnachtsmarkt – und zwar mit vollem Erfolg. An sieben verschiedenen Standorten in den Straßen rund um den Platz konnten die Besucher:innen sich auf die Weihnachtszeit einstimmen. Die Resonanz war groß, das Experiment geglückt. Nun soll der Weihnachtsmarkt zur Tradition werden. Für das kommende Jahr steht sogar schon der Termin fest: Der Weihnachtsmarkt soll am Freitag, 29. November 2024, stattfinden. Doch solange warten muss niemand: Die Akteur:innen planen noch eine weitere gemeinsame Aktion für das kommende Jahr. Dabei schien die erste Auflage des „Weihnachtsmarkts im Quartier“ zunächst unter keinem guten Stern zu stehen: Mittags stürmte, regnete und hagelte es in Braunschweig und Umgebung. Doch davon ließen sich die Veranstalter:innen nicht einschüchtern – und sie lagen richtig. Der Sturm war vorüber. Nun war das Wetter wechselhaft: Kurz klarte der Himmel auf, kurz darauf schneite es dann – sehr zur Freude der Kinder, die den Weihnachtsmarkt besuchten. Die verschiedenen Stationen waren durch Weihnachtsbäume am Straßenrand gekennzeichnet. Auf dem Parkplatz des Senioren- und Pflegezentrums St. Vinzenz versammelten sich gleich mehrere Stände. Die Mitarbeitenden des Pflegezentrums verkauften Bratwurst, Kakao und von den Bewohner:innen gebastelte Gestecke, die der Tagespflege erfreuten mit frischen Waffeln. Außerdem fand ein Stand der TGF Blumenladen der Wohnen und Betreuen. Hier konnten Adventskränze und weihnachtliche Gestecke gekauft werden. Sogar ein Nachbar, ein Hobbyimker, schloss sich dem Stand der Tagespflege an und verkaufte hier seinen eigenen Honig. Besonders beliebt war eine Feuerstelle, an der sich die Bewohner:innen und Gäste wärmten. Weitere Standorte waren das Café Krokus, an dem es Glühwein und Zimtboller gab, das medi terra Seniorenzentrum am Wasserturm sowie die medi terra Pflegeschule, in der es Spiele sowie Kaffee und Kuchen gab und das AWO Sozialpsychiatrische Zentrum Braunschweig, in dessen Hof es unter anderem Chili sin Carne und Fruchtpunsch gab. Um 16.30 Uhr wurde an allen Standorten gesungen. Lieder wie „Leise rieselt der Schnee“ und „Ihr Kinderlein kommet“ wurden von einem Trompeter begleitet, der zwischen Café Krokus und dem St. Vinzenz spielte. Im Anschluss spielte er noch neben der Feuerstelle im Hof des St. Vinzenz, wo sich Bewohner:innen und Gäste Lieder wünschen konnten. Nach dem Weihnachtsmarkt kam immer wieder die Frage auf, ob er jetzt an jedem Freitag bis Weihnachten stattfinden werde, berichtete das Café Krokus. Hierfür fehlen leider die Kapazitäten, aber für das kommende Jahr, am Freitag, 29. November 2024, ist der Weihnachtsmarkt fest eingeplant. Es könnte eine Tradition werden, von dem das ganze Quartier profitieren könnte. Und auch schon davor wollen die Akteur:innen wieder etwas auf die Beine stellen: Voraussichtlich im Frühling soll es eine weitere gemeinsame Veranstaltung geben. Ob es sich dabei um einen Ostermarkt, ein Frühlingsfest oder ein anderes Format handeln wird, wird noch besprochen. Sicher ist nur: Es wird wieder viel Herzblut reingesteckt. Weitere Infos Weitere Informationen zum Haus St. Vinzenz erhalten Sie hier: Mehr Infos
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