Vielfalt zwischen Jung und Alt: Projekt Weidenweg-Häuser besteht seit 30 Jahren
20.12.2023 Vielfältige Betreuungsformen in vier Häusern vereint In der Wohnen und Betreuen GmbH sind sie auch konzeptionell breit aufgestellt, es sind unterschiedliche Betreuungsformen berücksichtigt. Seit 30 Jahren gibt es die Häuser im Ostbereich des Dorfes, die idyllisch an der Wabe gelegen und im Zentrum durch ein Rondell verbunden sind. Sascha Bittner und Svenja Drobeck Zuletzt feierten Mitarbeitende, Bürger:innen und deren Angehörige das Bestehen und blickten auf drei zufriedenstellende Dekaden zurück. „Wir haben hier unterschiedliche Hilfebedarfe, Altersgruppen und Geschlechter und sind sehr heterogen aufgestellt“, erklärt Artur Wolff Gerade im Hinblick auf den Austausch zwischen Jung und Alt – in den Bereichen leben Menschen mit Behinderung zwischen 25 und 75 Jahren – entwickle sich eine gute Zusammenarbeit. „Wir fördern die Interaktion und wollen, dass die Jüngeren den Älteren helfen und umgekehrt. Das stärkt den Zusammenhalt und fördert das Verständnis untereinander. Unsere Erfahrung zeigt, dass das gut funktioniert“, so Artur Wolff Jeder hat seine Aufgaben im Haus und widmet sich seinen Projekten in der Peripherie des Weidenwegs, etwa bei den Gartenanlagen, dem Grillplatz, dem Gewächshaus oder dem Hühnerstall. Wie etwa bei Sascha Bittner und Svenja Drobeck - beide leben im Weidenweg 4. Sie war im Rahmen des Probewohnens im Weidenweg zu Gast, um für sich herauszufinden, ob das Zusammenleben in einem der Weidenweg-Häuser mit jeweils 11 Bewohnern funktioniert. Nach drei Wochen wohnt sie mittlerweile fest im Weidenweg. Damit es mit der Eingewöhnung besser klappt, erhält sie Unterstützung von Sascha Bittner, der seit 2012 im Weidenweg 4 lebt. „Ich kümmere mich gern um die Neuen, das macht mir Spaß“, findet Bittner. Das weiß die junge Frau zu schätzen. So darf sie sich bereits an der Hühnerpflege beteiligen. „Ich darf mich um die Hühner Henrietta und Isabella kümmern“, sagt sie stolz. Doch eigentlich hat sie ein besonderes Faible für Schnecken, insbesondere Afrikanische Riesenschnecken, die im Gegensatz zu den Kriechtieren unserer Gefilde locker in zwei Hände passen. Eine weitere Besonderheit im Weidenweg 4 sei, erklärt Artur Wolff, dass es die einzige Gruppe ist, die ihr Essen täglich selbst zubereitet. „Das macht mir sehr viel Spaß gemeinsam zu kochen. Und ich lerne so meine Mitbewohner besser kennen“, erzählt sie. Das gemeinsame Kochen der Mittagsverpflegung, die Vorbereitung und Planung ist Teil der tagesstrukturierenden Maßnahmen in der Wohngruppe. Sascha Bittner dagegen kennt jeder im Dorf und darüber hinaus. Nicht nur, weil er so hilfsbereit ist, sondern auch durch seine Mitgliedschaft in der Neuerkeröder Band „The Mix“. Musik ist Sascha wichtig und bildet eine weitere Verbindung zu Svenja Drobeck, die sich allerdings aufs Hören beschränkt. Max Giesinger, Silbermond, Mark Forster oder Vincent Weiß sind bei ihr angesagt, kommen bei Sascha aber eher auf den Plattenteller – er versucht sich als DJ im Freizeitbereich und wird demnächst bei den Dorfdiscos in der Scheune auflegen. Einen ersten Versuch startete er bereits beim Weidenweg-Fest: Im Rondell hatten es sich Bürger:innen, Mitarbeitende und Angehörige gemütlich gemacht und fühlten sich bei sonnigem Wetter gut unterhalten. „Das Weidenweg-Fest hat alle zusammengebracht, jeder hat unterstützt. Insbesondere freue ich mich, dass viele junge Bürger:innen zusammengefunden haben, die sich aus der Schule, der Jugendhilfe, der Arbeit oder Freizeitaktivitäten kennen“, resümierte Stefanie Breford-Argenton, die die Wohnbereiche im Weidenweg leitet. Die tollen Wohnangebote seien aber nichts ohne die großartigen Kolleg:innen in den Gruppendiensten, die den Alltag meistern und das Wohnangebot für z.B. Sascha und Svenja auch mit Leben füllen, lobt die Wohnbereichsleitung. Eine große Gemeinschaft: Bürger:innen und Mitarbeitende aus den Weidenweg-Häusern feierten gemeinsam mit Angehörigen das 30-jährige Bestehen.
Zu der SeiteGemeinschaft in festlicher Stimmung
20.12.2023 Gemeinschaft in festliche Stimmung In der Lukas-Werk-Fachambulanz Peine genossen Klient:innen :innen aus dem Bereich „Assistenz beim Wohnen“ (ABW) eine Weihnachtsfeier in besinnlicher Atmosphäre. Das Lukas-Werk betreut derzeit 31 Klient:innen im Rahmen der Assistenz beim Wohnen, die sich in ganz unterschiedlichen Lebenslagen befinden. Sie alle kamen nun im Café Ankerpunkt der Fachambulanz Peine zusammen. „Entstanden ist ein schönes Miteinander und ein guter Austausch. Zusätzlich sorgte eine kleine Bescherung für strahlende Gesichter und Freude bei unseren Besucher:innen“, sagt David Röker, zuständiger Sozialarbeiter in der Fachambulanz. Die Geschenke waren vielfältig: Von Kerzen über Kaffee bis hin zu Duschgel, Kalendern, Notizbüchern, Ausmalheften für den Erwachsene sowie Leinwände mit Pinseln und Farben war für jeden etwas dabei. „Wir wollten für jeden und jede eine kleine Aufmerksamkeit, um den Alltag der Klient:innen zu verschönern und ihnen eine Freude zu bereiten. Teilhabe ermöglichen Im Mittelpunkt der ABW steht der Grundsatz, Abstinenz zu ermöglichen. „Das bedeutet, dass wir sowohl Menschen nach einer erfolgreichen Therapie unterstützen, ihre abstinente Lebensweise im Alltag aufrechtzuerhalten, als auch konsumierende Menschen begleiten, um ihren Konsum zu reduzieren oder einzustellen.“ Die Fachambulanz in Peine hält seit Juli 2022 den Tagestreffpunkt Café Ankerpunkt für Drogenabhängige im Substitutionsprogramm vor. „Wir machen hier ein niedrigschwelliges Angebot für diese Klientel und bieten damit eine feste Anlaufstelle. Es ist ein Raum, in dem informelle Kontakte stattfinden. Gleichzeitig ist die Hürde sehr niedrig, bei Schwierigkeiten Unterstützung zu finden.“ Und auch gemeinsam gesungen wurde bei der Weihnachtsfeier in der Fachambulanz Peine. „Solche manchmal kleinen Dinge sind ein wichtiger Bestandteil des ABW, da sie soziale Teilhabe in einem geschützten Rahmen ermöglichen. Viele Klient:innen leiden unter Einsamkeit und finden deshalb bei uns einen Ort, an dem sie sich austauschen und neue Kontakte knüpfen können“, erläutert Röker. Sozialkompetenzen erlernen Darüber hinaus böten gemeinsame Aktivitäten auch die Möglichkeit, Sozialkompetenz zu erlernen und zu stärken – für einige Klient:innen ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Selbstständigkeit und Integration in die Gesellschaft. Rökers Fazit: „Insgesamt war unsere ABW-Weihnachtsfeier ein gelungenes Event, das den Klient:innen eine schöne Zeit bescherte und ihnen zeigte, dass sie nicht allein sind.“ Tagestreffs im Lukas-Werk
Zu der SeiteOhne diese Frau läuft auf dem Weihnachtsmarkt nichts
20.12.2023 Ohne diese Frau läuft auf dem Weihnachtsmarkt nichts In diesem "Unterwegs mit..." begleiten wir Arlena Jenrich aus der Unternehmenskommunikation auf dem Neuerkeröder Weihnachtsmarkt - den sie organisiert hat. Eigentlich beginnt der Tag für Arlena Jenrich wie die meisten ihrer Arbeitstage: Sie schließt ihr Büro in Neuerkerode auf, fährt ihren Rechner hoch und macht sich ein Heißgetränk. Besonders ist jedoch: Es ist Sonntagmorgen, vor acht Uhr – und sie die Einzige im Büro. Auch das Heißgetränk hat sie nicht wie sonst in eine Tasse oder Kanne gefüllt, sondern in einen To-Go-Becher. Denn Arlena Jenrich weiß: So entspannt wie es jetzt ist, wird es nicht lange bleiben. In wenigen Stunden beginnt der Weihnachtsmarkt und mit ihm eine der größten Veranstaltungen der Evangelischen Stiftung Neuerkerode. Und sie ist es, die dafür verantwortlich ist, dass alles läuft. Die nötige Erfahrung für eine solche Aufgabe bringt Jenrich mit: Die 35-Jährige studierte BWL in Wolfsburg und Göttingen, arbeitete schon während des Masters bei Eintracht Braunschweig im Bereich Marketing. 2019, nach sechs Jahren bei den Löwen, wechselte sie als Referentin für Marketing und Events in die Unternehmenskommunikation der Evangelischen Stiftung Neuerkerode. „Ich war auf der Suche nach neuen beruflichen Herausforderungen und der soziale Gedanke der esn hat mich sehr angesprochen“, erklärt Jenrich. „Meine Erwartungen wurden erfüllt: Die Arbeit hier ist wirklich sinnvoll.“ Ihr Aufgabenbereich ist zwei geteilt. Im Marketing kümmert sie sich unter anderem um sämtliche Elemente der Außendarstellung der Stiftung, die Planung und Durchführung von Projekten und Kampagnen und die abteilungsübergreifende Arbeit mit anderen Abteilungen wie beispielsweise dem Recruiting. Der zweite Teil ihres Jobs ist die Planung von Veranstaltungen wie Rock an der Wabe, Mitarbeiterfest, Inklusionslauf, Stiftungsempfang oder eben Weihnachtsmarkt und Sommerfest. Letztere sind – der Weihnachtsmarkt mit rund 75 und das Sommerfest mit rund 85 Ständen – die größten Events der Stiftung und müssen somit schon Monate im Vorfeld vorbereitet werden. „Mit der Planung für den Weihnachtsmarkt starte ich schon im September. Ich erstelle eine Timeline und überlege, was bis wann erledigt sein muss“, sagt Jenrich. Wer möchte mit einem Stand dabei sein? Und wo soll dieser stehen? Welche Technik wird benötigt? Wie sieht das Rahmenprogramm aus? „Mit der Planung für den Weihnachtsmarkt starte ich schon im September." In den Wochen kurz vor dem Weihnachtsmarkt verändert sich das Dorf sichtbar. Die ersten Buden werden nach und nach von der Mehrwerk aufgestellt. Ebenso tauscht sie sich regelmäßig mit dem Marktmeister und dem Elektriker der Abteilung Bau aus. „Die beiden legen sich jedes Jahr unglaublich ins Zeug. Ohne sie wäre der Markt definitiv nicht umsetzbar“, sagt Jenrich. Zeitgleich wird das Programm an die Presse verschickt und der Weihnachtsmarkt auf den esn-Kanälen beworben. Dabei kann die Marketingreferentin selbst bei einer so langjährigen Veranstaltung wie dem Neuerkeröder Weihnachtsmarkt Neues ausprobieren. Der Neuerkeröder Posaunenchor darf bei so einem Event natürlich nicht fehlen, aber auch neue Gruppen wie die Queermonics sind am Start. Im Kastanienhof gab es in diesem Jahr außerdem erstmals einen Mittelaltermarkt. „Auf anderen Weihnachtsmärkten habe ich beobachtet, wie gut sie ankommen“, berichtet sie. „Deshalb wollten wir das in diesem Jahr einmal ausprobieren. Es war ein Erfolg – vielleicht können wir diesen Bereich ja perspektivisch sogar noch vergrößern.“ Jenrich bleiben am Morgen des Weihnachtsmarkts nur wenige Minuten an ihrem Rechner – dann klingelt auch schon ihr Handy: Die ersten Standbetreiber sind da und haben Fragen. Die Referentin schnappt sich ihren To-go-Becher und beginnt mit ihrer ersten Runde durchs Dorf. „Trotz der guten Planung ist der Tag der Veranstaltung selbst immer relativ chaotisch. Deshalb bin ich auf alles vorbereitet und habe gelernt zu improvisieren“, erzählt sie. Denn bei einer Veranstaltung dieser Größe kann einfach nicht alles glatt laufen. „Trotz der guten Planung ist der Tag der Veranstaltung selbst immer relativ chaotisch. Deshalb bin ich auf alles vorbereitet und habe gelernt zu improvisieren.“ Das Wetter an diesem Tag spielt jedenfalls mit und die Sonne strahlt mit Arlena Jenrich um die Wette. Auch wenn sie gestresst ist, merkt man es ihr nicht an. Sie ist der Fels in der Brandung, auf den sich an diesem Tag alle verlassen können, bei der alle Fäden zusammenlaufen. Gemeinsam mit Mitarbeitenden der Unternehmenssicherheit und der Freiwilligen Feuerwehr Sickte prüft sie die verschiedenen Stände. Haben alle Gastrostände die brandschutzrechtlich richtigen Feuerlöscher? Sind die Fluchtwege frei? Ist jemand unzufrieden? „Bisher haben wir für alles eine Lösung gefunden“, sagt Jenrich. Die ersten Besucher:innen sind an diesem sonnigen Dezembertag sogar schon eine halbe Stunde vor dem offiziellem Beginn vor Ort und erkunden das Dorf und die Stände. Schnell sind die Parkplätze in Neuerkerode voll. Die Autos stehen am Mittag fast bis nach Sickte, der Weihnachtsmarkt ist gefüllt mit fröhlichen Menschen, die Punsch trinken, Süßes oder Herzhaftes essen und zwischen den Ständen umherschlendern. Für Arlena Jenrich ist es hingegen alles andere als entspannt: Sie kurvt zwischen Dorfplatz und Scheune Kastanienhof umher, hält Kontakt zu Betreibenden, Sanitätern, Feuerwehr und Künstler:innen. Zwischendurch hat sie Zeit für eine schnelle Portion Schupfnudeln, dann geht es auch schon weiter. Man merkt, dass die 35-Jährige in ihrem Element ist. An diesem Tag gibt es keine größeren Zwischenfälle, routiniert hat sie diesen Tag überstanden, für den es eigentlich keine Routine geben kann. Noch bevor die letzten Gäste verschwunden sind, beginnt sie, Bilanz zu ziehen. Wie hat es den Besucher:innen gefallen? Wie den Standbetreibern? War die Verteilung sinnvoll? Und wie kam der Mittelaltermarkt an? „Es waren viele Leute da und die Stimmung war richtig gut bei dem tollen Wetter. Auch das Feedback von den Standbetreibern war sehr positiv“, freut sich die 35-Jährige. Aber vor dem Weihnachtsmarkt 2024 stehen zunächst eine ganze Reihe anderer Veranstaltungen an. Nach dem Fest ist schließlich vor dem Fest in Neuerkerode. Doch erstmal geht es für Jenrich in den wohlverdienten Feierabend. Sie verlässt das Gelände später als die unzähligen Besucher:innen. Aber mindestens genauso zufrieden. So.Schön.Weihnachtsmarkt ... Impressionen 2023
Zu der SeiteVon Pillen, Vapes und Co
18.12.2023 Von Pillen, Vapes und Co. Online-Veranstaltung des Netzwerkes „Jugendschutz – und Du?“ mit Simone Gutmann als Referentin von „KEINE MACHT DEN DROGEN e.V.“ (KMDD) Was sind die gesundheitlichen Risiken von elektronische Rauchwaren, sogenannten Vapes, die insbesondere unter Jugendlichen beliebt sind? Wie hoch ist die Suchtgefahr beim Konsum von E-Zigaretten, und welche Inhaltsstoffe haben die E-Liquids, mit denen elektronische Rauchwaren befüllt werden? Um Fragen wie diese geht es bei einem Online-Elternabend, zu dem das Netzwerk „Jugendschutz – und Du?“ einlädt. Die Fachambulanz Northeim der Lukas-Werk Gesundheitsdienste ist gemeinsam mit dem erzieherischen Kinder- und Jugendschutz des Landkreises sowie dem Präventionsteam der Polizeiinspektion Northeim seit vielen Jahren in dem Netzwerk aktiv. Die Veranstaltung findet am 24. Januar 2024 von 18.30 bis20 Uhr statt und richtet sich an Eltern mit Kindern ab 12 Jahren. Kostenfreie Anmeldungen sind bis zum 23. Januar 2024 per E-Mail unter jugendpflege@landkreis-northeim.de möglich. Am Tag der Veranstaltung erhalten die angemeldeten Teilnehmer einen Link zur direkten Einwahl. Expertin von KEINE MACHT DEN DROGEN e.V. dabei Das Netzwerk konnte für die Online-Veranstaltung die pädagogische Projektleiterin und Referentin von KEINE MACHT DEN DROGEN e.V. (KMDD), Simone Gutmann, gewinnen. Im Rahmen ihres digitalen Vortrags werden aktuelle Entwicklungen bei Jugendlichen thematisiert. Neben dem Konsum von elektronischen Rauchwaren wird es auch um „Beschaffungs- und Vertriebswege“ gehen. Die Referentin wird zudem auf die gesetzlichen Regelungen beim Konsum von Vapes eingehen und zur Frage Stellung nehmen, was der Konsum für Minderjährige bedeuten kann. Der Online-Elternabend bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, direkt mit der Referentin und den Experten aus dem Netzwerk „Jugendschutz – und Du?“ in den Austausch zu treten. Während der Veranstaltung wird ein Chat betreut, so dass das Publikum unmittelbar eingebunden werden kann. Über das Netzwerk „Jugendschutz – und Du?“ Das Netzwerk „Jugendschutz – Und Du!?“ beruht auf einer langjährigen Präventionsarbeit zu verschiedenen Jugendschutzthemen. In regelmäßigen Abständen werden unter anderem kostenfreie Online-Elternabende organisiert. Im Anschluss an die bevorstehende Veranstaltung im Januar wird es voraussichtlich am 6. Februar 2024 einen digitalen Elternabend zum Safer Internet Day geben. Für Fragen und Beratung – kostenlos, unverbindlich und unter Einhaltung der Schweigepflicht – stehen Ihnen die Präventionsfachkräfte der Lukas-Werks Gesundheitsdienste GmbH jederzeit zur Verfügung. Die Kontaktaufnahme ist telefonisch unter 05551. 908 206 0 und per E-Mail an fa-northeim@lukas-werk.de möglich. Auch an den Erzieherischen Kinder- und Jugendschutz des Landkreises Northeim können Sie sich unter der Telefonnummer 05551.708295 und per E-Mail an jugendpflege@landkreis-northeim.de wenden. Die Fachkräfte des polizeilichen Präventionsteams stehen Ihnen unter der 05551.70050 und per E-Mail praevention@pinom.polizei.niedersachsen.de zur Verfügung. Präventionsarbeit im Lukas-Werk
Zu der SeiteEin Cello sorgt für weihnachtliche Stimmung
15.12.2023 Ein Cello sorgt für weihnachtliche Stimmung Cellistin Anna Gaschler begeisterte die Bethanien-Bewohner:innen mit einem weihnachtlichen Programm. In der Adventszeit wurde es an einem Morgen im Senioren- und Pflegezentrum Bethanien in Braunschweig so richtig festlich: Die Bewohner:innen fanden sich zum Weihnachtskonzert im Wilhelm-Löhe-Saal ein. Zu Gast war Anna Gaschler, die mit ihrem Cello für strahlende Gesichter sorgte. Die diplomierte Cellistin lernte in New bei Nathaniel Rosen und in Madrid bei Pedro Corostolla und ist mittlerweile selbst Dozentin. Außerdem ist sie seit zehn Jahren unter anderem Mitglied des Philharmonic Volkswagen Orchestra. Für das Bethanien stellte sie ein buntes Programm zusammen. Sie spielte Lieder aus Barock, Klassik und Romantik, von Beethoven, Mendelssohn, Tschaikowski und Bach und vielen weiteren bekannten Komponisten. Auch Gesangsstücke fanden ihren Platz. „Da das Cello das Instrument ist, das der Stimme am nächsten kommt, sind Gesangsstücke gut für das Cello geeignet“, erklärte Gaschler. Am Ende spielte sie sogar einige Weihnachtslieder, bei denen die Bewohner:innen gerne mitsangen. Die strahlenden Gesichter und der Applaus verrieten, wie sehr die Senior:innen das Konzert genossen. Eine Seniorin sagte: „Die Musik berührt direkt meine Seele!“ Einige „Wunderbar“-Ausrufe waren zu hören. So hoffen die Senior:innen auf ein Wiedersehen im kommenden Jahr. Doch im Januar können sich die Bewohner:innen des St. Vinzenz über die Musik erfreuen: Hier spielt Anna Gaschler am 12. Januar.
Zu der Seite„Mensch, Ilschen! Bist du es wirklich?“
26.07.2024 „Mensch, Ilschen! Bist du es wirklich?“ Die Stiefgeschwister Ilse Fuhrmann und Karl-Heinz Kaupe haben sich jahrzehntelang nicht gesehen – bis sie Gäste in der Tagespflege Vienenburg wurden. Als Ilse Fuhrmann, geboren Meyer, das erste Mal in die Tagespflege Vienenburg kommt, geht sie zielstrebig auf einen Mann zu. „Hallo! Weißt du, wer ich bin?“, fragt sie ihn. Doch Karl-Heinz Kaupe erkennt sie nicht wieder: „Nö!“ – „Eine Ilse Meyer kennst du nicht?“ – „Mensch, Ilschen! Bist du es wirklich?“ Es ist eine besondere Situation. Denn Ilse Fuhrmann und Karl-Heinz Kaupe sind nicht nur alte Bekannte, sondern Stiefgeschwister. Und sie haben sich seit mehreren Jahrzehnten nicht gesehen. Kennengelernt haben sie sich während ihrer Schulzeit. Doch die besondere Verbindung kommt erst später: Vor rund 70 Jahren – Fuhrmann war da 21 Jahre alt und Kaupe 19 – heiratet ihre Mutter seinen Vater. „Wir haben aber nie zusammengewohnt“, berichtet die 92-Jährige. Auch habe man sich zwar immer wieder mal, aber nicht sehr regelmäßig gesehen. Trotzdem: Die beiden sind Stiefgeschwister – für immer miteinander verbunden durch die Hochzeit ihrer Elternteile sowie einen gemeinsamen Halbbruder. „Mehrere Jahrzehnte haben wir uns nicht gesehen“, berichtet Kaupe, 89 Jahre alt. Umso überraschter war er, als seine Stiefschwester so plötzlich vor ihm stand. „Das wir uns wiedergefunden haben, ist wirklich eine kuriose Geschichte! Aber die Welt ist eben kurios!“ Karl-Heinz Kaupe Früher verbrachten sie wenig Zeit miteinander. Dafür sehen sie sich nun umso regelmäßiger: Kaupe kommt dreimal in der Woche in die Tagespflege Vienenburg, Ilse Fuhrmann zweimal – und jeden Montag sind sie gemeinsam dort. „Wir verstehen uns gut“, sagt Ilse Fuhrmann. Sie nennt ihn mit einem Augenzwinkern „Mein lieber Bruder“, er sie „meine liebe Schwester“. Das haben sie früher nicht getan, doch nun macht es ihnen Freude – nach so langer Zeit. Kaupe sagt: „Das wir uns wiedergefunden haben, ist wirklich eine kuriose Geschichte! Aber die Welt ist eben kurios!“ Weitere Informationen Weitere Informationen zu den Angeboten der Diakoniestationen Harz-Heide finden Sie hier: Mehr Infos
Zu der SeiteFachklinik Erlengrund
Gemeinsam den Weg in ein neues Leben ermöglichen – Ihre Unterstützung macht den Unterschied In der Reha-Fachklinik Erlengrund begleiten wir Patient:innen auf ihrem Weg in ein gesundes, erfülltes Leben. Unsere Arbeit ist mehr als nur medizinische Betreuung – es geht darum, den Menschen Perspektive zu geben. Nicht alle wichtigen Projekte, die das Wohl unserer Patient:innen fördern, können jedoch durch die regulären Kostenträger finanziert werden. Hier kommen Sie ins Spiel! Mit Ihrer Spende helfen Sie uns, die Klinikräume für unsere Patient:innen angenehmer und funktionaler zu gestalten. Wir möchten die Aufenthalts- und Gruppenräume renovieren und einladend einrichten, die Zimmer unserer Patient:innen mit neuem Mobiliar ausstatten und einen Anbau finanzieren, um ausschließlich Einzelzimmer zur Verfügung stellen zu können – für mehr Ruhe und Privatsphäre. Ihre Unterstützung trägt auch dazu bei, wichtige Therapieangebote auszubauen und beispielsweise Sportgeräten zu erneuern, Equipment für die Ergo- und Kunsttherapie anzuschaffen sowie spezielles Material für das therapeutische Bogenschießen vorhalten zu können – Programme, die entscheidend für die ganzheitliche Heilung unserer Patient:innen sind. Darüber hinaus möchten wir die Kommunikation und Nachsorge für unsere Patient:innen weiter verbessern. Mit Ihrer Hilfe können wir digitale Mobilgeräte anschaffen, um während des Aufenthalts die Kommunikation, etwa mit Behörden oder auch der Familie, zu erleichtern und zeitgemäß zu gestalten. und auch nach dem Klinikaufenthalt weiterhin für unsere Patient:innen da zu sein. Ihre Spende kann den Unterschied machen und den Weg für eine erfolgreiche Rehabilitation ebnen. Jede Unterstützung hilft, die Wünsche unserer Patient:innen zu realisieren und ihre Zukunft positiv zu gestalten. Jetzt spenden Dauerhaft spenden Unser Spendenkonto IBAN: DE55 5206 0410 0100 6003 34 BIC: GENODEF1EK1 Kreditinstitut: Evangelische Bank Verwendungszweck: (Bitte geben Sie den Namen des Projekts oder Bereichs an. Wenn Sie eine Spendenbescheinigung wünschen, tragen Sie hier bitte auch Ihre Anschrift ein. Neben einer persönlichen Beratung und Information über unsere Spendenprojekte, können Sie die Arbeit der Evangelischen Stiftung Neuerkerode auch schnell und direkt mit einer Geldspende unterstützen. Ob Privatperson oder Unternehmen, jeder Euro hilft: Mit Ihrer Spende in Form einer einmaligen Zahlung, einer Einzugsermächtigung oder eines Dauerauftrages helfen Sie uns, Menschen zu helfen. Spendenanfragen: spenden@neuerkerode.de Kontakt
Zu der SeiteTagestreff Café Clara
Unterstützen Sie den Tagestreffpunkt Café Clara – Ein Ort der Hilfe und Begegnung Unser Tagestreffpunkt Café Clara ist ein unverzichtbares Angebot der Suchthilfe für substituierte Opiatabhängige. Viele unserer Klient:innen befinden sich in prekären Lebensverhältnissen und sind auf einen Schutz- und Aufenthaltsraum angewiesen, der ihnen Sicherheit, Unterstützung und Stabilität bietet. Dank der Finanzierung durch Stadt und Landkreis Wolfenbüttel kann der laufende Betrieb sichergestellt werden. Doch es sind vor allem die Spenden, die uns ermöglichen, individuell auf die Bedürfnisse unserer Klient:innen einzugehen, das Gemeinschaftsgefühl zu stärken und die soziale Teilhabe für alle Beteiligten noch stärker zu fördern. Unsere Arbeit konzentriert sich auf existenzielle Grundbedürfnisse, die für Menschen in schwierigen Lebenssituationen schwer zu erreichen sein können: Sei es die Bereitstellung einfacher Mahlzeiten, saubere Kleidung oder Unterstützung bei der Wohnungsausstattung. Darüber hinaus bieten wir Freizeit- und Kulturangebote, die es unseren Klient:innen ermöglichen, für eine kurze Zeit dem belastenden Alltag zu entfliehen. Besonders Menschen mit Familien profitieren von diesen positiven Erfahrungen, die abseits von Suchtmitteln liegen. Die Unterstützung von Vätern und Müttern und ihren Kindern liegt uns besonders am Herzen und ist ein Bereich, dem wir mit großer Hingabe nachgehen. Ihre Unterstützung macht einen Unterschied – für die Menschen, die auf unser Angebot angewiesen sind, und für eine Gesellschaft, die inklusiv und unterstützend ist. Vielen Dank für Ihr Engagement! Jetzt spenden Dauerhaft spenden Unser Spendenkonto IBAN: DE55 5206 0410 0100 6003 34 BIC: GENODEF1EK1 Kreditinstitut: Evangelische Bank Verwendungszweck: (Bitte geben Sie den Namen des Projekts oder Bereichs an. Wenn Sie eine Spendenbescheinigung wünschen, tragen Sie hier bitte auch Ihre Anschrift ein. Neben einer persönlichen Beratung und Information über unsere Spendenprojekte, können Sie die Arbeit der Evangelischen Stiftung Neuerkerode auch schnell und direkt mit einer Geldspende unterstützen. Ob Privatperson oder Unternehmen, jeder Euro hilft: Mit Ihrer Spende in Form einer einmaligen Zahlung, einer Einzugsermächtigung oder eines Dauerauftrages helfen Sie uns, Menschen zu helfen. Spendenanfragen: spenden@neuerkerode.de Kontakt
Zu der Seite„Stimmen der Ukraine“ tritt im Theresienhof auf
11.12.2023 „Stimmen der Ukraine“ tritt im Theresienhof auf Der Chor singt am Mittwoch ab 15.30 Uhr im Theresienhof in Goslar. Der deutsch-ukrainische Chor „Stimmen aus der Ukraine“ tritt am Mittwoch, 13. Dezember 2023, 15.30 Uhr, im Senioren- und Pflegezentrum Theresienhof in der Rammelsberger Straße 42 in Goslar auf. Ort des Konzerts ist der Multifunktionsraum im Haus Buche. Der Eintritt ist frei. Chorleiterin Anna Dziubynska hat in Kiew an der Akademie für Kunst und Kultur Gesang und Schauspiel und Chor und Orchesterleitung studiert und in beiden Studiengänge mit Diplom abgeschlossen. Sie hat in ihrem Heimatland als Schauspielerin und Musikerin gearbeitet und war durch Filme und Werbung einem breiteren Publikum bekannt. Nach Kriegsbeginn kam sie nach Goslar. Trauer um das Zurücklassen ihrer Heimat und den damit verbundenen Verlust ihrer Kreativität haben sie veranlasst, in Goslar einen Chor zu gründen. Durch die Unterstützung von Katharina Busmann, Direktorin der Kreismusikschule, wurde der Chor am 10. Januar 2023 gegründet. Anna Dziubynska führt den Chor gemeinsam mit Alina Khudenko, die am Konservatorium in Charkow Klavier studiert hat. Die beiden Chorleiterinnen haben sich in Goslar bei den Chorproben kennengelernt, arbeiten seither eng zusammen und sind gute Freundinnen geworden. Aktuell besteht der Chor aus zehn Kindern und 25 Erwachsenen aus dem Landkreis Goslar. Es gibt im Chor ukrainische, deutsche und litauische Sänger und Sängerinnen. Es werden ukrainische, deutsche und auch englische Lieder gesungen. Die Proben finden jeden Dienstag in der Kreismusikschule in Goslar statt. Teilnehmen können Interessierte ab 8 Jahren.
Zu der SeiteUmfangreich mit 75 Ständen: Inklusiver Weihnachtsmarkt in Neuerkerode
13.12.2023 75 hoch drei: Am dritten Advent findet der Weihnachtsmarkt mit vielfältigem Angebot aus 75 Ständen statt Feuerkörbe, Popcorn, Alpakas und Musik, Kreatives aus Neuerkerode, viele Leckereien, weihnachtliche Livemusik, tausende von Gästen aus der gesamten Region und vieles mehr. Die Evangelische Stiftung Neuerkerode (esn) lädt am Sonntag dem 17. Dezember 2023 in der Zeit von 11 bis 17 Uhr zum alljährlichen und traditionellen inklusiven Weihnachtsmarkt in ganz besonderer Atmosphäre ein. Erstmalig wird im Kastanienhof vor der Kirche ein kleiner Mittelaltermarkt aufgebaut mit entsprechender Musik, Gauklern, Speisen, Getränken und Geschenkständen. Der Eintritt ist frei. Neuerkerode zeigt sich am 3. Advent erneut mit seiner Toleranz und Offenheit als ein Ort des gelebten Miteinanders von Menschen mit und ohne Handicap. Die Verkaufsstände werden teilweise von den Wohngruppen in Neuerkerode, von Bürgerinnen und Bürgern mit Behinderung, aber auch von externen Schaustellern bewirtschaftet. Die Tagesförderung der Neuerkeröder Wohnen und Betreuen präsentiert sich mit kreativen Produkten sowie Bastelaktionen in der Scheune. Mit dabei sind auch in diesem Jahr die Auszubildenden der Braunschweigischen Landessparkasse, die selbst gemachte Weihnachtspräsente und -dekoration verkaufen und den Erlös der Villa Luise spenden. Über die Informations- und Verkaufsbuden hinaus wird einiges geboten: Vom offenen Adventssingen, verschiedenen Musikern, der Musikpädagogik sowie dem Posaunenchor aus Neuerkerode bis hin zu zwei Chören ist für jeden Geschmack etwas dabei. Auch die beliebten Alpakas kommen wieder ins inklusive Dorf und begeistern die kleinen und großen Gäste. Programmübersicht Bühne Dorfplatz 11.30 Uhr Begrüßung 11.45 Uhr Sing Away (Musikpädagogik) 13 Uhr Marisa (Singer/Songwriterin mit weihnachtlicher Musik) 14.30 Uhr Ikarus won't fly (weihnachtliche Rockmusik) 16 Uhr Bekanntgabe Gewinner Mitmach-Aktion Kirche 10.30 Uhr Gottesdienst 12 Uhr Queermonics (Queerer Chor) 13 Uhr Offenes Singen mit dem Posauenchor aus Neuerkerode 14.30 Uhr MC Gospelsingers (Gospelchor der Martin Chemnitz Kirchengemeinde Braunschweig) Kastanienhof 12 Uhr | 13.30 Uhr | 15 Uhr Lachen und Staunen mit Till Eulenspiegel 12.45 Uhr | 14.15 Uhr | 15.45 Uhr Mandina
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