Gemeinsam für die Inklusion
20.11.2023 Miteinander die zukünftigen Herausforderungen angehen Seit 155 Jahren ist sie Kern der esn-Unternehmensgruppe: die Eingliederungshilfe. Die für den Hilfebereich zuständige Neuerkeröder Wohnen und Betreuen GmbH (WuB) lud zum alljährlichen Angehörigen- und Betreuertag diesmal in das Altstadtrathaus nach Braunschweig ein. Sie warb für ein starkes Miteinander bei der Bewältigung der zukünftigen, schwierigen Aufgaben der Eingliederungshilfe. Fotos: Bernhard Janitschke Seit 155 Jahren besteht die esn mit dem Hilfefeld der Eingliederungshilfe, das aus dem Bestreben ihrer Gründer Luise Löbbecke, Oswald Berkhan und Gustav Stutzer entstanden ist, Inklusion und Teilhabe sowie die Rechte von Menschen mit Behinderung zu fördern und zu stärken. Vieles habe sich seit der Gründung verändert, so etwa Begrifflichkeiten und Verständnis, wie am Namen von der Idiotenanstalt Neuerkerode im 19. Jahrhundert zur heutigen esn, der aktuellen Bezeichnung der Unternehmensgruppe Evangelische Stiftung Neuerkerode zu sehen sei. Und auch inhaltlich sei die Arbeit mit Menschen mit Behinderung in den vergangenen 155 Jahren einem stetigen Wandel unterzogen worden. „Wir treten in der esn und insbesondere in der Wohnen und Betreuen für die Belange der auf Hilfe angewiesenen Menschen ein. Und das mittlerweile trotz der Herausforderungen der Refinanzierung, die uns zukünftig dazu veranlassen werden, viele geplante Projekte in punkto Kosten und Wirksamkeit immer wieder auf den Prüfstand zu stellen“, erklärte WuB-Geschäftsführer Marcus Eckhoff in seiner Ansprache. Veränderungen für die Sozialwirtschaft und insbesondere die Eingliederungshilfe skizzierte esn-Vorstandvorsitzender Tobias Henkel in seinem Grußwort. Um die Lebensqualität für Hilfsbedürftige zu erhalten und verbessern zu können, sei, mit Blick auf die immer größer werdenden Herausforderungen der Gegenfinanzierung der Betreuungs- und Wohnangebote, ein Miteinander auf allen Ebenen nötig – von den Kostenträgern bis zu den Bürgern und ihren Angehörigen. „Das Jahr 2024 wird für die esn ein Jahr des Kampfes für die gute und richtige Sache werden. Dafür brauchen wir gemeinschaftliches Handeln“, forderte Henkel auf. Miteinander Gutes für die Inklusion zu tun, das habe sich in der Zusammenarbeit mit der esn bewährt, erklärte Martin Klockgether, Leiter des Fachbereichs Gesundheit und Soziales der Stadt Braunschweig, In der esn werde Inklusion gelebt und das sei in den vielen Projekten der Stiftung erkennbar. Diese hätten dazu beigetragen, gemeinsam das inklusive Bild der Stadt Braunschweig zu prägen. „Wir stehen anauf einer Seite – und das verdeutlicht auch die vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit“, versicherte Klockgether. Den inhaltlichen Schwerpunkt an diesem Abend bildete das Thema Inklusion. Der ursprünglich von Dr. Adina Küchler-Hendricks (Ostfalia Hochschule / Landkreis Wolfenbüttel) geplante Vortrag – die Referentin musste krankheitsbedingt absagen – wurde von Christian Vaterodt übernommen. Er berichtete auch mit seiner Sicht der Dinge von der Entwicklung der Inklusion. „Dass die Inklusion noch nicht in der Form umgesetzt ist, wie es sein soll und wie es gefordert wird, liegt auch an grundlegenden Haltungen in unserer Gesellschaft“, befand er. Trotz der bisher gelegten Strukturen, etwa durch die UN-Behindertenrechtskonvention und dem daraus folgenden Bundesteilhabegesetz, bedarf es noch vieler Verbesserungen und der Umsetzung bisher noch nicht erreichter Vorgaben. Aus seiner Arbeit als Vorstand im Fachverband der Diakonie Niedersachsen ergänzte Marcus Eckhoff die Forderungen zur Umsetzung von Teilhabe und Inklusion. Er berichtete aus Sicht der Diakonie von der aktuellen Problemlage sowie den im Positionspapier [ Link ] des Verbandes zusammengetragenen Forderungen an die Politik. „Mein Appell an Sie: Nutzen Sie das Positionspapier, treten sie an Ihre politischen Vertreter heran und helfen Sie mit, die Inklusion zu fördern!“, so Eckhoff. Weitere Redebeiträge erfolgten durch den Angehörigenbeirat, der auf den erfolgreichen gemeinschaftlichen „Dorfputz“ zurückblickte und für seine Beratungs- und Unterstützungsangebote warb. Die Neuerkeröder Bürgervertretung präsentierte die Ergebnisse ihrer Aktionswoche „Leben in Neuerkerode – früher, heute und in Zukunft“, die Tagesförderung richtete den Blick auf die Villa Luise und ihre kürzlich eröffnete Ausstellung „Villa oder Villa nicht“. Im Jahres- und Themenrückblick der Geschäftsführung standen die Mitarbeiterbefragung mit die daraus resultierenden Workshops, die Einbindung des Reinigungsdienstes aus der Schwestergesellschaft Mehrwerk gGmbH in die Wohnen und Betreuen sowie erfolgreiche Meilensteine – von der Entwicklung der Jugendhilfe über das Quartier St. Leonhard bis zur Umsetzung der Tagesförderung EINFACH KIOSK in Neuerkerode. Musikalisch und kulinarisch unterstützten unter anderem die Neuerkeröder Musikpädagogik und das Team der Tagesförderung „Einfach Kiosk“ aus Neuerkerode. Wie geht es in der WuB weiter - hier eine Terminübersicht . Galerie ansehen (12) Galerie ansehen (12) Hier finden Sie Impressionen zum Angehörigen- und Betreuertreffen:
Zu der SeiteVilla Luise feiert Ausstellungseröffnung in der Galerie Jaeschke
13.11.2023 Ausstellung "Villa oder Villa nicht" ist inspirierend, erheiternd und berührend Für die Villa Luise ist es der Höhepunkt des Kunstjahres: Im Rahmen einer Ausstellung in der Galerie Jaeschke zeigen sich die Mitglieder der Neuerkeröder Kunstwerkstatt mit ihren Arbeiten vor einem größeren Publikum. Im städtischen Raum nutzen sie die Bühne, um in die Begegnung aber auch in die Diskussion zu gehen. Unter dem Titel „Villa oder Villa nicht“ präsentierten sie sich in diesem Jahr provokanter und erörtern, was (ihre) Kunst will und was nicht. Und das sowohl mit Blick auf ihr eigenes Tun und Schaffen, als auch unter Einbeziehung des Betrachters. Traditionell organisiert der Lions Club zur Ausstellungseröffnung eine Amerikanische Versteigerung, bei der zwei Werke der Villa Luise unter den Hammer kommen. Der Erlös wird traditionell für Förder- und Fortbildungszwecke zur Verfügung gestellt, etwa für Ausstellungsbesuche oder Workshops. In diesem Jahr wurden Werke von Peter Ziegeler und Sybille Kautz versteigert. Dazu wirkten bei der Ausstellung die Künstler Anette Mayer Holger Denecke, Michael Bruns, Maike Strautz, Carsten Overdick, Birgit Merkel, Elke Koenig, Thomas Hoops, Ernst-Volker Lindemüller, Ilona Schimpf, Vera Oldekop, Klaus Dieter Ziebemit Mit Unterstützung der Galerie Jaeschke und dem Lions Club Braunschweig Eulenspiegel wurde die neue Ausstellung zusammengestellt, die sich aus neuen Arbeiten sowie aus dem Bestand der vergangenen Jahre zusammensetzt. Die Ausstellung ist noch bis zum 17. November 2023 in der Galerie Jaeschke zu sehen. Stimmen zur Ausstellung: Marion Steinmeier, Lions Club Braunschweig Eulenspiegel : „Bereits zum fünften Mal findet eine Ausstellung der Villa Luise in der Galerie Jaeschke statt, danke an alle, die das ermöglicht haben! Die diesjährige Ausstellung zeigt wieder die Kreativität und das Talent der Künstlerinnen und Künstler, die uns neue Perspektiven eröffnen. Sehen Sie sich die Kunstwerke mit offenen Augen und offenem Herzen an und lassen Sie sich berühren!“ Olaf Jaeschke, Geschäftsführer Galerie Jaeschke: „Jede Ausstellung mit der Villa Luise bereichert uns mit einer ganz besonderen Vielfalt: Wir erleben die verschiedenen Sichtweisen der Künstlerinnen und Künstler, die uns in ihren Werken emotional begegnen. Vielen Dank an alle Unterstützer, insbesondere dem Lions Club Eulenspiegel und der Villa Luise.“ Claudia Deichmann, Leitung Tagesförderung, Neuerkeröder Wohnen und Betreuen GmbH, eine Tochter der esn: „Wir freuen uns sehr über die gute, freundschaftliche und die über die vergangenen Jahre gewachsene Zusammenarbeit mit der Galerie Jaeschke und dem Lions Club Eulenspiegel. Lassen Sie sich von der Ausstellung mit ihren unterschiedlichen Motiven inspirieren und in ernsten Zeiten von der Kunst erheitern, aufheitern oder anheitern.“ Galerie ansehen (4) Hier finden Sie Impressionen von der Ausstellungseröffnung.
Zu der SeiteSpenden
Spenden-Informationen Herzlich willkommen auf unserer Spendenseite. Welche Spendenprojekte laufen aktuell in der Evangelischen Stiftung Neuerkerode? Wie können Sie unterstützen, wofür können Sie spenden? Wo können Sie nachfragen und wo finden Sie die IBAN für unser Spendenkonto? Genau hier: Bitte nutzen Sie die entsprechenden Navigationspunkte oben, wenn Sie Informationen wünschen. Über die Spenden-Button navigieren Sie direkt zum Online-Spenden. Wir bedanken uns herzlich für Ihr Interesse an unserer Arbeit und Ihre Spende für die Evangelische Stiftung Neuerkerode. Im Miteinander liegt das Glück. Jetzt spenden Dauerhaft spenden Aktuelle Spendenprojekte Tiny-Haus in Neuerkerode Jetzt spenden Kegelbahn in Neuerkerode Jetzt spenden Herzenswünsche Jetzt spenden Zentrum Würde am Marienstift Jetzt spenden Palliativstation im Marienstift Jetzt spenden Herzenswünsche unterwegs Jetzt spenden Dorfplatz-Bühne in Neuerkerode Jetzt spenden Inklu-Team Jetzt spenden Spenden für ... Menschen mit Behinderung Jetzt spenden Menschen im Alter Jetzt spenden Menschen in häuslicher Pflege Jetzt spenden Menschen mit Suchterkrankung Jetzt spenden Spenden & Helfen Anlassspende Jetzt spenden Testament und Vermächtnis Jetzt spenden Sachspenden E-Mail schreiben Förderverein Mitglied werden Geldauflagen Die Evangelische Stiftung Neuerkerode hilft mit ca. 3.500 Mitarbeitenden an knapp 75 Standorten in ganz Südostniedersachsen täglich rund 4.500 kranken, behinderten und sozial benachteiligten Frauen, Männern und Kindern. Geldauflagen unterstützen uns dabei, dass dies überhaupt möglich ist. Seit vielen Jahren können sich Richterinnen und Richter sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte darauf verlassen. Mehr Infos Spenden News Alle Spenden News Spenden Newsletter "Glücksbote" Wir freuen uns, dass Sie hier sind und sich für unsere Arbeit interessieren. Mit Ihrer Anmeldung abonnieren Sie unseren regelmäßig im Jahr erscheinenden kostenlosen Fundraising-Newsletter und erfahren Neues und Wissenswertes zu aktuellen Spendenprojekten und Veranstaltungen. Ich möchte mich anmelden Unser Spendenkonto IBAN: DE55 5206 0410 0100 6003 34 BIC: GENODEF1EK1 Kreditinstitut: Evangelische Bank Verwendungszweck: (Bitte geben Sie den Namen des Projekts oder Bereichs an. Wenn Sie eine Spendenbescheinigung wünschen, tragen Sie hier bitte auch Ihre Anschrift ein.) Neben einer persönlichen Beratung und Information über unsere Spendenprojekte, können Sie die Arbeit der Evangelischen Stiftung Neuerkerode auch schnell und direkt mit einer Geldspende unterstützen. Ob Privatperson oder Unternehmen, jeder Euro hilft: Mit Ihre Spende in Form einer Geldspende, Anlassspende oder einer Sachspende helfen Sie uns, Menschen zu helfen. Spendenanfragen: spenden@neuerkerode.de T 05305 201 251 Kontakt
Zu der SeiteTeambuilding auf der Oker
13.11.2023 Teambuilding auf der Oker Eine Spende der Ulrich-Perschmann-Stiftung ermöglichte den Mitarbeitenden eine besondere Erfahrung. Ein Tag, der beinahe ins Wasser gefallen wäre, wurde schließlich zu einem unvergesslichen Erlebnis: Eine Spende der Ulrich-Perschmann-Stiftung ermöglichte den Mitarbeitenden der Diakoniestationen Harz-Heide eine bemerkenswerte Floßfahrt auf der malerischen Oker in Braunschweig. Trotz regnerischen Wetters trafen sich die Floßfahrenden in wetterfester Kleidung am John-F.-Kennedy-Platz – und wurden für ihren Mut noch mit strahlendem Sonnenschein belohnt. Die Floßfahrt war eine Erfahrung, die sich auch positiv auf den Arbeitsalltag der DHH-Mitarbeitenden auswirken wird. Die Teilnehmenden stammten aus den ambulanten und teilstationären Bereichen der Diakoniestation Braunschweig – aus Filialen wie Schwarzer Berg, Nordost und Cremlingen-Lehre sowie der Tagespflege St. Vinzenz. Die Fahrt bot nicht nur eine einzigartige Perspektive auf Braunschweig, sondern auch die Möglichkeit, mehr über die Gebäude und den Verlauf der Oker zu lernen, insbesondere in Bezug auf die Kriegszeiten. Dass Braunschweig auf der Oker aufgrund der Wehre nicht komplett umrundet werden kann, tat der Freude keinen Abbruch: Die Teilnehmenden genossen 45 Minuten in eine Richtung und kehrten dann für weitere 45 Minuten zurück. Die Tagespflege St. Vinzenz, die direkt an der Oker liegt, konnte vom Wasser aus einer ganz neuen Perspektive bewundert werden. Die Veranstaltung hatte jedoch auch einen tieferen Sinn und Zweck: Sie diente nicht nur dazu, den Mitarbeitenden, die in der Pflege unter besonderen Belastungen arbeiten, Spaß und Entspannung zu bereiten, sondern auch dazu, das Teambuilding zu fördern. Kolleg:innen aus unterschiedlichen Einrichtungen der Diakoniestation hatten die Gelegenheit, sich besser kennenzulernen und neue Kontakte zu knüpfen. Die Teilnehmenden kehrten mit vielen neuen Erinnerungen und gestärkten Bindungen zurück – und sie werden diesen besonderen Tag noch lange in Erinnerung behalten. Weitere Informationen Die Angebote und weitere Informationen über die Diakoniestationen Harz-Heide finden Sie hier: Mehr Infos
Zu der SeiteZukunftsfähige Pflege
14.11.2023 Zukunftsfähige Pflege Bildungszentrum Marienstift qualifiziert Pflegehelfer:innen Für die drei Pflegehelfer Manuela, Kathrin und Kevin aus dem Theresienhof Goslar und dem Seniorenzentrum Bethanien stehen seit Anfang September immer montags etwas andere Arbeitstage auf dem Programm. Denn dann sind sie nicht bei Bewohner:innen im Einsatz, die sie in den einzelnen Pflegeeinrichtungen betreuen, sondern sie drücken die Schulbank im Bildungszentrum am Marienstift. Heute geht es dort um das Thema „Blutzucker“. Die drei Pflegehelfer sitzen gemeinsam mit etwa zehn weiteren Kolleg:innen in einem Unterrichtsraum und bekommen Infos dazu, wie der Blutzuckerspiegel bestimmt wird, wann dieser erhöht ist und was in einem solchen Fall zu tun ist. Steigender Bedarf Inhalte wie diese werden in einer 200-stündigen Basisqualifikation für Pflegehelfer:innen vermittelt. Eine Fortbildung, die das Bildungszentrum für Mitarbeitende der Unternehmensgruppe esn seit September anbietet und die eine Reaktion auf eine gesetzliche Änderung gemäß § 113c SGB XI ist, mit der der steigende Bedarf an qualifizierten Mitarbeitenden in der Pflege gedeckt werden soll. Mit der erfolgreich abgeschlossenen Qualifikation sind Kathrin, Manuela und Kevin dann voraussichtlich im März 2024 gelernte Pflegehelfer:innern auf dem Qualitätslevel Q2 – so wie es die gesetzliche Änderung ab 2025 vorsieht. „Derzeit gibt es in der Unternehmensgruppe esn noch wenige Pflegehelfer:innen, die diese Qualifikation vorweisen können, daher ist unsere interne Fortbildung von großer Bedeutung“, erläutert Katja Watzl, Schulleiterin am Bildungszentrum Marienstift. „Gemeinsam schaffen wir eine zukunftsfähige Basis, damit alle Mitarbeitenden in der Pflege gesund, selbstwirksam und zufrieden arbeiten können!" Examinierte Fachkräfte unterstützen, Essen verteilen und anreichen, ein offenes Ohr für die zu betreuenden Menschen – Aufgaben wie diese gehören für Manuela, Kathrin und Kevin bislang zu ihrem Arbeitsalltag. Mit der 200-stündige Basisqualifikation im Bildungszentrum Marienstift erhalten sie nun zusätzliches Wissen. „Wir können mit erfolgreichem Abschluss dann auch stärker in die Behandlungspflege involviert werden und dürfen unter Anleitung und Beaufsichtigung der Fachkraft auch mehr Tätigkeiten wie etwa Kompressionsstrümpfe anziehen oder Blutdruckmessen ausüben“, erklärt Kevin. Und auch Manuela freut sich über den Input aus der Fortbildung, die für sie verpflichtend ist, wenn sie künftig als Pflegehelferin arbeiten möchte. „Umgang mit Thrombosen, Atemübungen und vieles mehr – das alles wird hier nochmal aufgefrischt.“ Kathrin ergänzt: „Hier geht es um Themen, die in der täglichen Arbeit eine Rolle spielen. Was mir besonders gut gefällt, ist der hohe Anteil an praktischem Unterricht.“ Berufliche Weiterentwicklung Die Basisqualifikation am Bildungszentrum Marienstift umfasst alle relevanten Themenbereiche der Weiterbildung und vermittelt den Teilnehmenden das notwendige Wissen und die praktischen Fähigkeiten, um ihren Beruf als Pflegehelfer:in erfolgreich ausüben zu können, erläutert Schulleiterin Katja Watzl. Sie freut sich, dass „wir durch die interne Qualifizierung schnellstmöglich Mitarbeitende mit dem geforderten Q2-Level zur Verfügung stellen können.“ Künftig könnten auch Pfleghelfer:innen qulaifiziert werden, die nicht zur Unternehmensgruppe esn gehören. Und für manche ist es sogar der Startschuss für neue berufliche Ideen. Pflegehelfer Kevin hat bereits erste Gespräche mit der Schulleiterin geführt: „Mein Ziel ist es, aufbauend auf die Weiterbildung, die Ausbildung zur Pflegefachkraft hier am Bildungszentrum Marienstift zu absolvieren.“ Bildungszentrum Marienstift Mehr Infos
Zu der SeiteAdventsbasar im Theresienhof
09.11.2023 Adventsbasar im Theresienhof Am Freitag, 17. November, findet der Adventsbasar auf dem Gelände des Senioren- und Pflegezentrums Theresienhof in Goslar statt. Das Senioren- und Pflegezentrum Theresienhof veranstaltet am Freitag, 17. November, gemeinsam mit den drei Tagespflegen sowie dem Ambulanten Dienst der Diakoniestation Nordharz einen Adventsbasar. Los geht es um 14 Uhr im Theresienhof, Rammelsberger Straße 42 in Goslar, im Haus Buche (Foyer) sowie auf der Terrasse davor. Angeboten werden Dekorationen, Marmeladen und vieles mehr. Auch für die Verpflegung ist gesorgt: Unter anderem gibt es Kakao mit und ohne Schuss, Glühwein, Kinderpunsch und Crêpes sowie Grillwurst.
Zu der SeiteAktionstag Suchtberatung 2023
09.11.2023 Aktionstag Suchtberatung 2023 Anlässlich des heutigen Aktionstages Suchtberatung möchte das Lukas-Werk einen Einblick in die tägliche Arbeit geben und die Erfahrungen der Klient:innen teilen, um auf die Wichtigkeit von Suchtberatungsstellen hinzuweisen. „Dafür sollen unsere Klient:innen direkt zu Wort kommen“, sagt Katrin Vosshage, Leiterin der Fachambulanz in Helmstedt. Gemeinsam mit ihren Mitarbeitenden und Kolleg:innen aus der Fachambulanz Braunschweig. wurden daher anonyme Rückmeldungen von Klient:innen eingeholt. „Wir haben zum Beispiel gefragt, welche Erfahrungen sie bei uns in der Beratung gemacht haben, wie es ihnen damit geht und was sich durch die Beratung verändert in ihrem Leben“, so Vosshage. Erfreulicherweise hätten viele der Klient:innen von einer neuen Perspektive auf ihr Leben, einem gestärkten Selbstbewusstsein und einer verbesserten Lebensqualität berichtet. Stimmen von Klient:innen Sechs Standorte für Suchtberatung Das Lukas-Werk bietet in insgesamt sechs Fachambulanzen in Südostniedersachsen Beratung und Behandlung für Betroffene und ihnen nahestehende Menschen an. „Wir begleiten sie auf ihrem Weg aus der Sucht und bieten ihnen Unterstützung, um ein suchtfreis Leben zu führen“, erläutert Ilka Schindler, Leiterin der Fachambulanz Braunschweig. Die Beratungsteams an den verschiedene Standorten arbeiten immer sehr eng mit den Klient:innen zusammen, um individuelle Lösungswege zu finden. „Dabei legen wir großen Wert auf eine vertrauensvolle Atmosphäre, in der sich jeder Klient sicher fühlen kann.“ Das Lukas-Werk verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, der unter anderem Einzel- und Gruppentherapie, Entspannungsübungen sowie soziale Aktivitäten umfasst. „Unsere Klienten lernen nicht nur, ihre Abhängigkeit zu überwinden, sondern auch neue Fähigkeiten und Strategien für ein gesundes und erfülltes Leben zu entwickeln.“ Chronisch unterfinanziert Das Lukas-Werk möchte den Aktionstag Suchtberatung 2023 darüber hinaus nutzen, um auf die finanziellen Herausforderungen hinzuweisen, mit denen die kommunale Suchthilfe konfrontiert ist. „Die Finanzierung unserer Angebote ist seit vielen Jahren nicht auskömmlich, was unsere Arbeit beeinträchtigt. Wir setzen uns daher für eine Änderung der gesetzgeberischen Rahmenbedingungen ein“, sagt Ilka Schindler. Die Politik müsse endlich wahrnehmen, dass die Arbeit der Suchtberatung langfristig Gelder einspart, betont auch Katrin Vosshage. „Es ist wichtig, dass wir mehr Zeit für die Menschen haben und uns intensiv um ihre individuellen Bedürfnisse kümmern können. Eine bessere kommunale Finanzierung wäre ein wichtiger Schritt, um den wirtschaftlichen Druck zu verringern, der sich bis ins Einzelgespräch auswirkt." Die beiden Einrichtungsleiterinnen sind sich einig: Es sei dringend notwendig, dass sich die Politik auf Kommunal- und Landesebene für eine Aufstockung der Finanzhilfen einsetzt. „Nur so können wir unsere Arbeit langfristig fortsetzen und den Menschen die Unterstützung bieten, die sie benötigen. Dafür brauchen wir auch bundesweit einheitliche Voraussetzungen, wann Klient:innen Angebote der Suchtberatung in Anspruch nehmen können.“ Denn nur durch klare gesetzliche Rahmenbedingungen könne die Qualität der Suchthilfe langfristig gesichert werden. Hintergrundinformationen Aktionstag Suchtberatung Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS) und ihre Mitgliedsverbände haben den Aktionstag Suchtberatung 2020 ins Leben gerufen, um unterschiedliche Zielgruppen über die Arbeit der Suchtberatungsstellen vor Ort zu informieren: Politische Entscheidungstragende: Welche Schlüsselfunktionen und Schnittstellenarbeit in der Kommune übernehmen Suchtberatungsstellen? Was braucht es, um den zentralen Aufgaben nachhaltig nachkommen zu können? Betroffene und Angehörige: Wie kann Suchtberatung mir/uns persönlich helfen? Allgemeinbevölkerung: Welchen gesellschaftlichen Beitrag leistet Suchtberatung? Suchtberatungsstellen beraten, behandeln und begleiten, unterstützen und stabilisieren Abhängigkeitskranke in Krisen sowie in dauerhaft herausfordernden Lebenssituationen. Damit bieten sie vor Ort eine unverzichtbare Hilfe für suchtgefährdete und abhängigkeitskranke Menschen und ihre Angehörigen. Mehr Infos: https://www.aktionstag-suchtberatung.de/aktionstag-suchtberatung Sie wollen mehr über die Angebote des Lukas-Werks erfahren? Mehr Infos
Zu der SeiteUmzug Krankenhaus Marienstift
07.11.2023 Neubau Krankenhaus Marienstift // Information, Patientenaufnahme und die Innere Medizin ab dem 8. November in neuen Räumlichkeiten Der Neubau des Krankenhauses Marienstift an der Helmstedter Straße wird ab sofort in Etappen in Betrieb genommen. Am 7.11.2023 beziehen die Mitarbeitenden die Information, die Patientenaufnahme sowie die Behandlungsräumlichkeiten der Klinik für Innere Medizin. Neuer Haupteingang ab 8. November 2023 zentrale Anlaufstelle für Patient:innen und Besucher:innen Ab dem 8. November 2023 müssen Patient:innen und Besucher:innen den gegenüber der Apotheke befindlichen neuen Haupteingang nutzen, um zur Info und von dort aus in die Räumlichkeiten des Neu-, und Altbaus sowie zur Zentralen Notaufnahme (ZNA) zu gelangen. Einzige Ausnahme bildet die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Patient:innen sowie Besucher:innen steht zunächst weiterhin der bekannte Eingang zur Frauenklinik zur Verfügung. Weitere Planungen: Am 9. November 2023 werden die Behandlungsräume der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie bezogen. Im Anschluss folgen die Büros der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin & Schmerztherapie sowie die Behandlungsräume, die neuen Patientenzimmer der Klinik für Frauenklinik und Geburtshilfe und das Kinderwunschzentrum. Genauere Infos zum Ablauf folgen zeitnah. Infos und Kontakt zum Krankenhaus Bei Rückfragen erhalten Patient:innen sowie Angehörige unter den folgenden Kontaktdaten weitere Informationen: Telefon: 0531 701 10 Mail: information@marienstift-braunschweig.de Mehr Infos
Zu der SeiteVon Vielfalt und Verschiedenheit
07.11.2023 Wenn alle „Vogel des Jahres“ sind Das Theater Endlich feierte Premiere des neuen Stücks „Jenny und die schrägen Vögel“. Sie zwitschern, picken, balzen, stolzieren, fliegen oder legen ein Ei – es ist ein buntes Treiben, das sich beim Apfelfest entwickelt, zu dem Vogel Jenny eingeladen hat. Schnell hat sich das Fest zu einem Wettbewerb entwickelt, bei dem Pinguin, Huhn, Adler und Co. zeigen, was sie so drauf haben und manchmal auch einfach nicht. Es wird deutlich, dass aus allem Können und Nichtkönnen, aus jeder Eigenschaft, jeder Biographie und jedem Charakterzug sich eine einzigartige Vielfalt und Bereicherung für die Welt ergibt – alle sind wichtig. Und so überträgt sich – fabelhaft und farbenfroh umgesetzt von den Schauspieler:innen des Ensembles und begleitet von viel Applaus – die Botschaft: „Alle Menschen sind wertvoll, egal, wo sie herkommen oder wer sie sind!“ Das Theater Endlich der Evangelischen Stiftung Neuerkerode hat mit „Jenny und die schrägen Vögel“ seine Reihe zum Thema Verschiedenheit fortgesetzt, die mit „Ich bin ananas als du“ den Anfang machte. Dabei gehen die Endlichs immer nach einem bestimmten Prinzip vor: rund um ein Grundthema wird Szene für Szene über Improvisationen sowie genreübergreifende Methoden (Malerei, Recherche in Umwelt, Film und Literatur) ein Stück entwickelt. Das Projekt wurde 1997 gegründet, besteht aktuell aus 13 körperlich und geistig behinderten Schauspielern und hat zum Ziel, Menschen mit Behinderung zu fördern, zu unterstützen und ihnen Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben zu ermöglichen. Das Projekt kooperiert mit dem LOT-Theater in Braunschweig.
Zu der SeiteLeichte Sprache
06.11.2023 Die Unternehmensgruppe esn in Leichter Sprache Die Unternehmensgruppe esn hat die Arbeitsbereiche der Gesellschaften sowie wichtige Unterseiten der verschiedenen Websites in Leichter Sprache zugänglich gemacht. Die Leichte Sprache ist eine vereinfachte Form der deutschen "Alltags-Sprache", die für Menschen mit Lernschwierigkeiten oder geringen Deutschkenntnissen leichter verständlich ist. Es werden klare und einfache Wörter sowie reduzierte Satz- und Seitenstrukturen verwendet, um Informationen möglichst barrierefrei zu vermitteln. Möglich geworden ist die Übersetzung durch eine Förderung von Aktion Mensch, wofür sich die Unternehmensgruppe esn recht herzlich bedankt. Der Einstieg in die Leichte Sprache wird über https://www.netzwerk-esn.de/leichte-sprache/ möglich. Auf jeder übersetzten Seite gibt es die Möglichkeit über einen Button zwischen Leichter Sprache und Alltags-Sprache hin und her zu switchen. Probieren Sie es gerne aus! Zur Leichten Sprache
Zu der SeiteSuchbereich eingrenzen