Noch nie haben mehr Menschen an „Neuerkerode bewegt“ teilgenommen
27.04.2026 Noch nie haben mehr Menschen an „Neuerkerode bewegt“ teilgenommen Ein starkes Zeichen für Inklusion: Der inklusive Spendenlauf lockt mehr als 600 Teilnehmende nach Neuerkerode. Wow! Mehr als 600 Menschen haben in diesem Jahr am inklusiven Spendenlauf „Neuerkerode bewegt“ teilgenommen – mehr als jemals zuvor. Das ist ein starkes Zeichen für Inklusion. „Erstmals waren auch keine Nachmeldungen möglich, um die Sicherheit auf der Strecke zu gewährleisten – sonst hätten wir noch weitaus mehr Teilnehmende gehabt“, sagte Tobias Henkel, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Stiftung Neuerkerode (esn), der den Lauf gemeinsam mit Arne Puls, Generalbevollmächtigter für Personal und Organisation bei Hauptsponsor Volkswagen Financial Services (VWFS), eröffnete. Auch für die kommenden inklusiven Spendenläufe kann die esn auf die VWFS zählen. „Wir als VWFS stehen für Inklusion“, sagte Arne Puls. „Deshalb unterstützen wir ,Neuerkerode bewegt‘ auch in den nächsten beiden Jahren als Hauptsponsor. Hier geht es um mehr als um Geschwindigkeit. Es geht um das Miteinander.“ Ohne die großzügige Unterstützung von VWFS wäre der Spendenlauf „Neuerkerode bewegt“ in dieser Form nicht möglich. Dabei unterstützt das Unternehmen nicht nur finanziell: Ob an der T-Shirt-Ausgabe, beim Kinderschminken oder an der Wasserstation – die Mitarbeitenden waren mit viel Leidenschaft und Engagement im Einsatz. Neben den 600 begeisterten Teilnehmenden, die bei strahlendem Sonnenschein auf den verschiedenen Strecken zu Fuß, mit dem Rollstuhl oder Fahrrad unterwegs waren, fanden sich viele Gäste zum Anfeuern auf dem Dorfplatz ein. Auf der Strecke sorgten die Dibidumbas, die Trommelgruppe der Neuerkeröder Musikpädagogik, für einen Energieschub und am Ziel jubelten die Cheerleaderinnen des TSV Sickte den Einlaufenden zu. Außerdem danken die Oranisator:innen der Freiwilligen Feuerwehr Veltheim, die als Streckenposten Straßenquerungen absicherten. Es war ein buntes Miteinander. In diesem Jahr hat „Neuerkerode bewegt“ zum dritten Mal als Spendenlauf stattgefunden. Die höchste Spendensumme hat Corinna Totschek auf sich vereint, die gemeinsam mit ihrer Freundin Miriam Bessel zum ersten Mal an dem Lauf teilgenommen hat. „Inklusion liegt uns am Herzen“, sagte Totschek. „Für dieses wichtige Thema fiel es uns nicht schwer, Spendende zu finden.“ Während die Förder- und Partnergelder für die Organisation des Laufs eingesetzt werden, fließen sämtliche Spendeneinnahmen der Laufsponsor:innen in die Neugestaltung der Außenanlage der Neuerkeröder Kegelbahn. Hier kamen 1.763 Euro zusammen. Außerdem gab es eine schöne Überraschung von MKN: Für jeden Mitarbeitenden, der oder die sich angemeldet hat, wurde eine Spende in Aussicht gestellt. So hat MKN einen Scheck über 1.000 Euro für das Projekt „Herzenswünsche unterwegs“ mitgebracht – zusätzlich zu ihrem Sponsoring. Besonders bedanken möchten wir uns auch bei unseren weiteren Sponsor:innen Elektrotechnik Franz v. Czapiewski, Friedrichs Galabau, Tiefbau GmbH, Lions Club Helmstedt, MKN Maschinenfabrik Kurt Neubauer GmbH & Co. KG, Nolte Ausbau GmbH, rpb-ingenieure GmbH, Tischlerei Stövesandt GmbH, apetito catering B.V. & Co. KG, Deerstone GmbH, Undercover GmbH und Arjo Deutschland GmbH. Außerdem möchten wir uns bei oeding print bedanken, die die Plakate und Flyer für dieses Event kostenfrei gedruckt haben. Fotos: Jérémy Decomble
Zu der SeiteZukunftstag 2026 in der esn
24.04.2026 Zukunftstag 2026 in der esn Ob in den Senioren- und Pflegeheimen, im Krankenhaus oder in der Suchthilfe: Bei uns haben junge Menschen beim Zukunftstag spannende Einblicke in die unterschiedlichen Hilfefelder unseres Unternehmensverbunds erhalten. Am Zukunftstag öffnete unser Unternehmensverbund seine Türen für neugierige Schüler:innen. An verschiedenen Standorten erhielten sie spannende Einblicke in die unterschiedlichen Arbeitsbereiche. Der Tag zeigte, wie vielfältig die Berufsmöglichkeiten in der esn sind und wie viel Engagement und gelebtes Miteinander die tägliche Arbeit prägen. Stationäre Pflege Im Senioren- und Pflegezentrum Bethanien stand der Vormittag ganz im Zeichen gemeinsamer Aktivitäten. Bei Brettspielen wie Mensch ärgere dich nicht, Rummikub oder Schach kam man schnell ins Gespräch. Zum Abschluss unterstützten die Schüler:innen beim Transfer der Bewohner:innen zurück in die Wohnbereiche, bevor es gemeinsam zum Mittagessen ins Café Parkblick ging. Im Theresienhof Goslar wurde gemeinsam gebacken und die Jugendlichen halfen bei der Mobilisation der Bewohner:innen. Auch im Sankt Vitus in Seesen erhielten die potenziellen Fachkräfte von morgen umfangreiche Einblicke und erlebten, wie viel Herz, Nähe und echtes Miteinander den Arbeitsalltag ausmacht. Viele waren überrascht, wie schnell man mit einem Lächeln, einem kurzen Gespräch oder einer kleinen Hilfestellung einen Unterschied machen kann. Sie lernten die Bewohner:innen und ihre spannenden Lebensgeschichten kennen, die sich über die frische Energie im Haus freuten. Gleichzeitig wurde deutlich, wie wichtig Teamarbeit, Empathie und ein offenes Ohr in der Pflege sind. Krankenhaus „Ein Tag im Krankenhaus“ hieß das Motto für 21 Kinder im Krankenhaus Marienstift . Dabei wurde nicht nur zugeschaut, sondern aktiv mitgemacht. In der Endoskopie konnten versteckte Süßigkeiten geborgen werden und beim Ultraschall wurde ein Blick ins Innere von Wackelpudding geworfen, denn auch dort war etwas versteckt. Weitere Stationen führten in den Kreißsaal, die Entbindungsstation und die Physiotherapie. Besonders spannend waren auch das Blutdruckmessen, EKG-Schreiben, das Üben der Blutabnahme am Trainingsarm sowie die richtige Händedesinfektion. Nach einem gemeinsamen Mittagessen und einem Quiz zum Abschluss gingen die Schüler:innen mit vielen neuen Eindrücken nach Hause. Suchthilfe Sechs Schüler:innen aus den Jahrgangsstufen sechs bis neun waren in der Fachambulanz in Braunschweig des Lukas-Werks zu Besuch. Ziel war es, die Suchthilfe im Lukas-Werk mit den verschiedenen Arbeitsbereichen kennenzulernen und gleichzeitig Hintergrundinformationen zum Thema Sucht zu vermitteln. Gemeinsam wurde erarbeitet, welche Faktoren Sucht begünstigen können und welche im Lukas-Werk behandelt werden. Außerdem wurde unter anderem mit dem „grünen Koffer“ gearbeitet, einem Methodenset zur Cannabisprävention mit interaktiven Bausteinen, um mit jungen Menschen über Cannabis ins Gespräch zu kommen und sie zu einer risikobewussten Auseinandersetzung mit dem Thema zu sensibilisieren. Eingliederungshilfe Zu Gast bei der Neuerkeröder Wohnen und Betreuen erkundeten die Schüler:innen das inklusive Dorf Neuerkerode und verschiedene Angebote im Bereich der Tagesförderung (TGF), wie die TGF Einfach Wasser, die TGF Natur und Umwelt, die Villa Luise sowie den Kleiderladen „Zweite Liebe“. Eine Rallye durch Neuerkerode sorgte bei sonnigem Wetter für Bewegung und Spaß und das gemeinsame Mittagessen im Dorfgemeinschaftshaus „Biermanski’s“ rundete den Tag ab. Arbeit und Qualifizierung Am Kuba Bildungscampus in Wolfenbüttel konnten die Jugendlichen in den verschiedenen Arbeitsbereichen der Jugendwerkstatt der Mehrwerk gGmbH selbst aktiv werden. In den Bereichen E-Commerce, Tischlerei und Malerwerkstatt bekamen sie praktische Einblicke und konnten selbst mit anpacken: Vom Arbeiten am Computer über den Umgang mit Holz und Werkzeug bis hin zur Malerwerkstatt, in der es richtig bunt wurde. Unternehmenskommunikation Auch in der Unternehmenskommunikation der esn konnten zwei Schüler:innen einen Blick hinter die Kulissen werfen. Für den anstehenden Spendenlauf „Neuerkerode bewegt“ am kommenden Sonntag, den 26. April, unterstützten sie bei den Vorbereitungen. Sie brachten sich mit eigenen Ideen ein und halfen dabei, Strecken- und Hinweisschilder zu laminieren. So erhielten sie spannende Einblicke in die Planung von Events und konnten hautnah miterleben, was im Hintergrund organisiert werden muss, damit alles reibungslos funktioniert. Zeit für die Teilnahme an der Dorfrallye in Neuerkerode blieb dabei natürlich auch. Dein Start ins Berufsleben Alle Infos zu unseren Ausbildungsberufen
Zu der SeiteTiny-Haus
Perspektive Tiny-Haus Ein erster Schritt in die Selbstständigkeit Junge Menschen wollen ihr Leben selbst gestalten. Auch die Jugendlichen in unserer Wohngruppe am Wabeweg haben diesen Wunsch. Sie fühlen sich bei uns sicher und gut begleitet – und gleichzeitig möchten sie mehr: selbst entscheiden, Verantwortung übernehmen und ihren Alltag eigenständig gestalten. Mit dem Tiny-Haus schaffen wir genau dafür einen geschützten Raum: ein kleines, barrierefreies Zuhause im direkten Umfeld der Wohngruppe – als Zwischenschritt in ein selbstständiges Leben. Selbstständig werden – Schritt für Schritt Im Tiny-Haus können die Jugendlichen ausprobieren, wie es ist, alleine zu wohnen – ohne dabei auf Unterstützung verzichten zu müssen. Sie lernen, ihren Alltag zu organisieren, selbst einzukaufen und zu kochen, Verantwortung zu übernehmen und eigene Entscheidungen zu treffen. So erleben sie: Ich kann das. Diese Erfahrung stärkt ihr Selbstvertrauen und eröffnet neue Perspektiven für ihre Zukunft. Wohnen auf Zeit – mit Zukunft Das Tiny-Haus ist als Zuhause auf Zeit gedacht. Jugendliche ziehen ein, sammeln Erfahrungen und entwickeln sich weiter – und gehen den nächsten Schritt, wenn sie bereit sind. So entsteht ein fließender Übergang von der Wohngruppe in ein selbstbestimmtes Leben. Ihre Unterstützung macht den Unterschied Mit Ihrer Spende helfen Sie, diesen wichtigen Zwischenschritt zu ermöglichen. Sie schenken jungen Menschen die Chance, Selbstvertrauen zu entwickeln, Verantwortung zu übernehmen und ihren eigenen Weg zu gehen. Bitte unterstützen Sie das Projekt „Perspektive Tiny-Haus“. Bitte Javascript aktivieren Dauerhaft spenden Unser Spendenkonto IBAN: DE55 5206 0410 0100 6003 34 BIC: GENODEF1EK1 Kreditinstitut: Evangelische Bank Verwendungszweck: (Bitte geben Sie den Namen des Projekts oder Bereichs an. Wenn Sie eine Spendenbescheinigung wünschen, tragen Sie hier bitte auch Ihre Anschrift ein. Neben einer persönlichen Beratung und Information über unsere Spendenprojekte, können Sie die Arbeit der Evangelischen Stiftung Neuerkerode auch schnell und direkt mit einer Geldspende unterstützen. Ob Privatperson oder Unternehmen, jeder Euro hilft: Mit Ihrer Spende in Form einer einmaligen Zahlung, einer Einzugsermächtigung oder eines Dauerauftrages helfen Sie uns, Menschen zu helfen. Spendenanfragen: spenden@neuerkerode.de Kontakt
Zu der SeiteInklusives esn-Team beim Charity Cup Basketball Löwen
24.04.2026 Inklusives esn-Team beim Charity Cup Basketball Löwen Vier Mitarbeitende unseres Unternehmensverbundes und ein Neuerkeröder Sportler im gemeinsamen Einsatz. Gemeinsam stark für den guten Zweck: Unser inklusives esn‑Team hat in diesem Jahr am Charity Cup der Basketball Löwen Braunschweig teilgenommen und einen sportlichen wie auch herzlichen Tag erlebt. Mit viel Einsatz, Teamgeist und Freude standen wir zusammen mit 23 weiteren Mannschaften auf dem offiziellen Bundesliga‑Parkett der Volkswagen Halle Braunschweig. Schon der Auftakt fühlte sich besonders an: Das gemeinsame Warm‑up mit dem Athletiktrainer der Profimannschaft sowie der strukturierte Turnierablauf mit Gruppenphase und Finalrunde sorgten für echtes „Profi‑Turnier‑Feeling“. „Mir hat die Teilnahme an der Veranstaltung viel Spaß gemacht. Die Organisation mit dem Aufwärmtrainer der Profimannschaft sowie der Gruppenphase und der Finalrunde wie bei einem Profi‑Turnier hat mir sehr gefallen. Auch das Fairplay und der Respekt gegenüber den anderen Teams waren spürbar – man hat gemerkt, dass alle Spaß an der Sache hatten. Die Snacks und das Catering am Abend haben den Sporttag perfekt abgerundet.“ Jan Schreiber aus dem esn-Team beim Charity Cup (Mitarbeitender Krankenhaus Marienstift Der Charity Cup stand ganz im Zeichen von Fairness, Respekt und Miteinander. Neben dem sportlichen Aspekt spielte vor allem der soziale Gedanke eine zentrale Rolle: Insgesamt wurden beim Turnier rund 1.200 Punkte erzielt, was einem Spendenvolumen von 1.200 Euro entspricht. Hinzu kamen 5.300 Euro an zusätzlichen Spenden, die von den teilnehmenden Mannschaften gesammelt wurden. Der Gesamtbetrag kommt in diesem Jahr zu gleichen Teilen der Braunschweiger Tafel e.V. und dem Sozialwerk Braunschweig e.V. zugute. Für das Team esn war die Teilnahme ein auch Zeichen dafür, wie Inklusion, Sport und soziales Engagement erfolgreich zusammenwirken können.
Zu der SeiteNeue Spielgeräte für Jugendhilfeprojekt
23.04.2026 Jugendhilfeprojekt freut sich über Unterstützung Für den Spielplatz wünschen sich die Kinder neue Spielgeräte – genau hier setzt die Spende an und unterstützt ganz konkret den Alltag vor Ort. Dr. Ingo Lippmann (links, Vorstandsvorsitzender BLSK) übergab den Spendenscheck an Tobias Henkel (Vorstandsvorsitzender esn) Im Jugendhilfeprojekt der Neuerkeröder Wohnen und Betreuen GmbH (WuB) werden Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren mit besonderen pädagogischen Bedarfen betreut. Die Kinder erhalten ein sorgfältig strukturiertes Lebens- und Lernumfeld sowie ein behütetes Zuhause. Dr. Ingo Lippmann, Vorstandsvorsitzender der Braunschweigischen Landessparkasse, übergab einen Spendenscheck in Höhe von 2.000 Euro an Tobias Henkel, Vorstandsvorsitzender des Unternehmensverbundes Evangelische Stiftung Neuerkerode (esn), zu dem auch die WuB gehört. Das Geld fließt in die Anschaffung neuer Spielgeräte für den Spielplatz.
Zu der SeiteLeitungswechsel in der Fachambulanz Sucht Peine
22.04.2026 Leitungswechsel in der Fachambulanz Sucht Peine Seit April 2026 wird die Fachambulanz Sucht Peine der Lukas-Werk Gesundheitsdienste GmbH von Katrin Vosshage geleitet. Sie übernimmt die Leitung von Leonie Schnellecke, die die Einrichtung im vergangenen Jahr geführt hat. Katrin Vosshage ist dem Lukas-Werk seit mehreren Jahren verbunden und verfügt über umfassende Erfahrung in der ambulanten Suchthilfe sowie in leitenden Funktionen. Neben der neuen Aufgabe in Peine wird sie weiterhin auch die Leitung der Fachambulanz Sucht Helmstedt innehaben. „Ich übernehme in Peine eine sehr gut strukturierte Einrichtung mit einem engagierten und fachlich versierten Team. Die Verbindung beider Standorte bietet zudem Chancen für einen intensiven fachlichen Austausch und eine weitere Qualitätsentwicklung“, so Vosshage. Leonie Schnellecke hatte die Leitung der Fachambulanz Sucht Peine im Anschluss an ihre Tätigkeit als Sozialpädagogin übernommen und in dieser Zeit wichtige Impulse gesetzt. Dazu zählten unter anderem die kontinuierliche Weiterentwicklung der Angebotsstrukturen sowie die Stärkung der Vernetzung mit regionalen Kooperationspartnern. Das Lukas-Werk dankt Leonie Schnellecke ausdrücklich für ihr großes Engagement und ihren Einsatz. Katrin Vosshage möchte die bewährte Arbeit der Fachambulanz Sucht Peine gemeinsam mit dem Team fortführen und weiter ausbauen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der engen Zusammenarbeit mit sozialen Einrichtungen in Peine und der Region sowie auf der Stärkung der öffentlichen Wahrnehmung von Suchthilfeangeboten. Ziel bleibt es, Menschen mit Suchterkrankungen niedrigschwellig zu unterstützen und einen Beitrag zur Entstigmatisierung von Abhängigkeitserkrankungen zu leisten. Über das Lukas-Werk Das Lukas-Werk bietet in Südostniedersachsen ein flächendeckendes Netzwerk spezialisierter Gesundheitsdienstleistungen. In sechs Fachambulanzen, zwei Reha-Tageskliniken und einer stationären Reha-Fachklinik beraten, behandeln und betreuen wir im Bereich Suchthilfe. Mit der Reha-Tagesklinik Psychosomatik im Rehabilitationszentrum St. Leonhard in Braunschweig erweitern wir unser Leistungsspektrum um ein ganzheitliches, wohnortnahes Behandlungsangebot für Menschen mit psychischen und psychosomatischen Erkrankungen. Mehr Infos
Zu der SeiteBaubeginn für den Wabeblick
21.04.2026 Modernes Wohngebäude für die Eingliederungshilfe entsteht Das Wohngebäude wird nach modernen, nachhaltigen Standards gebaut, bietet Platz für 43 Bürger:innen und soll Ende des Jahres fertig werden. Der Unternehmensverbund der Evangelischen Stiftung Neuerkerode (esn) investiert weiter in das inklusive Dorf Neuerkerode: Zusammen mit der esn- Tochtergesellschaft Neuerkeröder Wohnen und Betreuen GmbH (WuB) und dem Bauunternehmen Goldbeck als Generalplaner entsteht der Neubau „Wabeblick“. Auf rund 1000 Quadratmetern Grundfläche und mit einer geplanten Gesamtwohnfläche von 2.564,11 Quadratmetern werden künftig 43 Bürger:innen einen neuen Wohnplatz finden. Mit dem vollzogenen Spatenstich haben sich alle Beteiligten einen zügigen Umsetzungszeitplan gesetzt: Ende des Jahres soll der Bau fertiggestellt werden. Modern, nachhaltig barrierefrei Künftig werden im dreigeschossigen „Wabeblick“ Menschen mit Behinderung mit einem höheren Pflegebedarf oder Gangunsicherheiten wohnen. Die Wohnplätze sind barrierefrei und mit zwei Fahrstühlen erreichbar, zudem wird es pro Etage zwei Zimmer für Nutzer:innen von Elektrorollstühlen geben sowie jeweils ein Pflegebad und Dienstzimmer. Zudem wird für weitere Aktivitäten der Bürger:innen ein Mehrzweckraum entstehen. Stimmen zum Spatenstich: Hauke Franke, Leitung esn-Bau- und Liegenschaftsmanagement: „Ich freue mich, dass wir mit dem Bau starten können. Die Planungen im Vorfeld waren sehr intensiv, aber es ist uns gelungen, dass alle baulichen Maßnahmen den Anforderungen und Vorgaben der Kostenträger entsprechen.“ Tobias Henkel, esn-Vorstandsvorsitzender: „Mit dem Beginn der Baumaßnahme stehen wir nun vor vielen Lösungen verschiedener Herausforderungen aus der Planungsphase. Vielen Dank an alle, die das Projekt zum Erfolg gebracht haben – ein besonderer Dank gilt hier der Samtgemeinde Sickte mit Herrn Kelb und Herrn Geissler.“ Robin Meder, Projektleiter Goldbeck Nord GmbH: „Wir sind beim Projekt Wabeblick auf vielen Ebenen aktiv - wir planen, bauen und produzieren. Und wir liegen gut im Zeitplan, um den Bau Ende des Jahres schlüsselfertig zu übergeben. Es macht uns froh, ein solches Projekt mit diesem wichtigen gesellschaftlichen Mehrwert zu schaffen.“ Ginette Grabis, WuB-Wohnbereichsleitung - zukünftig für den „Wabeblick“: „Ich freue mich schon darauf, wenn das Gebäude am Ende des Jahres das Gebäude fertiggestellt ist. Der „Wabeblick“ ist ein Zeichen für Teilhabe und ermöglicht den Menschen ein selbstbestimmtes Leben. Vielen Dank an alle Beteiligten.“ Ingo Geisler, Bürgermeister Gemeinde Sickte: „Als Bürgermeister der Gemeinde Sickte freue ich mich jedes Mal zu verschiedenen Anlässen nach Neuerkerode zu kommen. Heute ganz besonders, um mit dem Spatenstich den Bau des neuen Gebäudes zu beginnen.“ Holger Denecke, Vorsitzender Neuerkeröder Bürgervertretung: „Im Namen der Neuerkeröder Bürgervertretung wünschen ich alles Gute für die Errichtung des „Wabeblicks“. Wir freuen uns darüber, dass das Gebäude nach modernen Standards und barrierefrei gebaut und damit vielen Bürger:innen ein neues Zuhause bieten wird.“
Zu der SeiteAus dem gleichen Stoff gemacht
17.04.2026 Im Burschenhof engagiert sich Jasmin Kynast auf viele verschiedene Arten für die Bürger:innen Hier im Burschenhof, einem Wohnangebot der Neuerkeröder Wohnen und Betreuen GmbH (WuB), ist immer etwas los. Und Jasmin Kynast ist meist mittendrin. Die gelernte Heilerziehungspflegerin unternimmt viel mit den Bürger:innen und bringt eigene Impulse in die Arbeit ein. Mit ihren Kolleg:innen und den 23 Bewohner:innen bereitet sie aktuell das hauseigene Sommerfest vor - und, weil sie in ihrem Hobby gerne Kostüme entwirft und näht, nimmt sie diesen Faden auch im Burschenhof auf. Also heißt es heute mit Bürgerin Charla das passende Motiv auszusuchen und daraus ein Kostüm zu nähen. Wenn gerade kein eigenes Fest ist, begleitet sie die Bürger:innen zu verschiedenen Veranstaltungen. „Wir gehen mal zum Bowling oder auf Konzerte. Das ist für mich eine besondere Motivation, den Leuten etwas zu bieten, auch, wenn es denn mal über die Dienstzeit hinausgeht“, so Kynast. "Hier ergänzen sich alle prima - jeder hat seine Rolle" Seit 2019 arbeitet sie in Neuerkerode. „Ich habe Medieninformatik studiert, war damit aber nicht so zufrieden“, sagt Jasmin Kynast. Auf Anregung ihrer Mutter bewarb sie sich in Neuerkerode für einen Platz in der Fachschule für Heilerziehungspflege – und wurde genommen. Im dritten und letzten Ausbildungsjahr machte sie Station im Burschenhof und war auf Anhieb von dem Wohnbereich angetan. „Ich bin nach dem Abschluss direkt übernommen worden und arbeite nun seit vier Jahren fest in der Wohngruppe“, bestätigt Kynast. Es zeigt sich, dass es die richtige Entscheidung war – sowohl für Kynast selbst, als auch für die Kolleg:innen und Bewohner:innen in der Wohngruppe. „Wir ergänzen uns prima – jeder hat seine Rolle und auch seine Steckenpferde“, berichtet die 28-Jährige. Natürlich bestehe das Wohngruppen-Leben nicht nur aus Events und Freizeit. Die alltäglichen Dinge müssen erledigt werden – und die Bewohner:innen, im Schnitt um die 50 Jahre alt, benötigen hier und da etwas mehr Unterstützung. Ob es Fahrten zum Arzt sind, Einkäufe oder weitere organisatorische Aufgaben – es kann auch mal stressig werden. „Insbesondere der Montag ist hier einer unserer Stoßtage – da findet viel statt. Aber so ist es eben auf der Wohngruppe. Es gibt immer wieder neue Herausforderungen, an denen man wachse und wachsen könne", findet Jasmin Kynast. Fotos: esn/Andreas Rodemann Damit man die alltäglichen Herausforderungen am besten meistern kann, braucht es Energie und Kraft. Die holt sich die 28-Jährige unter anderem beim Workout im Fitnessstudio. „Es ist super, dass es die Möglichkeit gibt, sich auch privat weiterzuentwickeln. Bei mir ist das zum Beispiel so mit Hansefit. Ich bewege mich mehr, habe mehr Energie und das stärkt auch mein Selbstwertgefühl. Das kann ich wiederum sehr gut in meine Arbeit einbringen“, erzählt sie. “Es ist super, dass es hier die Möglichkeit gibt, sich privat weiterzuentwickeln - zum Beispiel mit Hansefit. Ich bewege mich mehr, habe mehr Energie und das stärkt auch mein Selbstwertgefühl. Das kann ich wiederum sehr gut in meine Arbeit einbringen” Jasmin Kynast, Wohngruppenmitarbeiterin im Burschenhof der Neuerkeröder Wohnen und Betreuen Interesse? Steig bei uns ein! Weitere Informationen zu Jobangeboten in der Neuerkeröder Wohnen und Betreuen erhältst du hier . Möchtest du etwas über das spannende Themenfeld Eingliederungshilfe erfahren? Dann klick hier . Noch Fragen? Hier sind unsere FAQs zum Bewerbungsprozess hinterlegt. Jetzt bewerben!
Zu der SeiteRockmix trat in Berlin auf
23.04.2026 Erster Auftritt in diesem Jahr Die Neuerkeröder Band Rockmix spielte in der Landesmusikakademie Berlin ihren ersten Gig im Jahr 2026. Im Rahmen der FEZ-Veranstaltung „Family Music Days“ standen zwei Sets zu jeweils 30 Minuten auf dem Programm. Die Veranstaltung bietet eine große musikalische Bandbreite: Von Klassik über Hip-Hop bis zu Musik aus aller Welt präsentierten sich Kinder- und Jugendmusikgruppen – mittendrin: die Band Rockmix. Besonders schön, so beschreibt es die Band, war die Stimmung beim Song „Seifenblasen“, bei dem die Kinder vor der Bühne strahlten und fröhlich Seifenblasen pusteten. Der Einsatz hat sich auch in anderer Hinsicht gelohnt: „Wir haben gleich eine weitere Auftrittsanfrage erhalten“, freuten sich die Band-Koordinatorinnen Tasja Oeser und Susanne Hesse. Anmeldung / Infos / Kontakt Informationen zu den Bandprojekten der Neuerkeröder Wohnen und Betreuen GmbH erhalten Sie hier . Telefon: 05305 201 150 Mehr Infos
Zu der Seite„Ich gehe mit Hoffnung“
17.04.2026 „Ich gehe mit Hoffnung“ Ein Patient der Reha-Fachklinik Erlengrund berichtet über seinen Weg in der Reha-Fachklinik Erlengrund für Abhängigkeitserkrankungen des Lukas-Werks. Auf dem Weg zu sich selbst. So beschreibt Tim B, 41 Jahre, die Zeit, die sein Leben nachhaltig verändert hat. Er kam mit einer Alkoholabhängigkeit und einer schweren Depression in die Reha Fachklinik in Salzgitter-Ringeheim – und geht mit Hoffnung, Zuversicht und einem Selbstbewusstsein, das er lange nicht mehr gespürt hat. Der Wendepunkt: „Ich wollte nicht so enden“ Bevor Tim B. den Weg in den qualifizierten Entzug fand, war er an einem gefährlichen Punkt angekommen. Die Kontrolle über den Alkohol war ihm entglitten. Wochen ohne Konsum wechselten sich ab mit Tagen extremen Trinkens. „Dann bin ich los und habe mir Whiskey gekauft und hatte im Prinzip keine Kontrolle mehr. Nach vier bis fünf Tagen bin ich dann neben 7-10 Flaschen Whiskey aufgewacht.“ Die Mengen, die er zu sich nahm, seien lebensbedrohlich gewesen – das machte ihm erst die Reaktion seines Arztes richtig bewusst. „Ich wollte auf gar keinen Fall, dass ich irgendwann tot, vollgekotzt, zwischen leeren Flaschen gefunden werde.“ Dieser Gedanke war der Auslöser. Tim B. entschloss sich selbstständig für einen qualifizierten Entzug – und kam anschließend ohne Unterbrechung direkt in die Fachklinik nach Salzgitter-Ringelheim in die stationäre Rehabilitation. „Dafür bin ich mir heute dankbar.“ – Die Entscheidung, den Weg zu gehen Heute sagt Tim B., dass er vor allem eines gelernt hat: Dankbarkeit. Vor allem für die eigene Entscheidung, sich Hilfe zu holen. Darüber hinaus hebt er das Team der Klinik besonders hervor. „Egal ob Therapeut:innen, Ärzt:innen, Empfang und Sekretariat, Küche und Hauswirtschaft - Alle hier sind freundlich, offen und hilfsbereit. Wenn man bereit ist mitzumachen, wird einem der Aufenthalt so leicht wie möglich gemacht.“ Das Zusammenspiel vieler Bausteine Für Tim B. war es nicht der eine Kurs oder die eine Therapie, die den Unterschied gemacht hat. Es war die Kombination aus Gruppentherapie und Einzelangeboten in vielen verschiedenen Bereichen. Der Austausch mit anderen Betroffenen hat ihm neue Perspektiven eröffnet, Verbundenheit geschaffen und ihn spüren lassen: Ich bin nicht allein. „Mein Selbstbewusstsein war nicht im Keller – es war im Minus“, sagt er. Umso größer ist der Erfolg: Heute fühlt er sich sicherer, erkennt eigene Fähigkeiten und weiß, wie er mit Stress gesünder umgehen kann. Anker: Kunst- und Ergotherapie Unerwartet wurde die Kunst zu einem seiner wichtigsten Anker. Tonarbeiten, Speckstein, Malerei – Ausdrucksformen, die ihm halfen, Ruhe zu finden und sich selbst auf neue Weise wahrzunehmen. „Ich hätte nie gedacht, dass ich jemals Bilder male, die ich zu Hause aufhängen will.“ Und auch Bewegung wirkte. Ob Nordic Walking, Fitnessraum, Frühsport oder Bogenschießen – auch körperliche Aktivität half ihm, innere Unruhe abzubauen und ein neues Körpergefühl zu entwickeln. Bogenschießen wird er nach der Entlassung in einem Verein weiterführen. Und dank erlernter Entspannungstechniken mit Hilfe von Imagination – innere Bilder, Traumreisen, der Aufbau eines persönlichen „sicheren Ortes“ – hat er wertvolle Ressourcen gegen Unruhe und Stress gefunden. Ein Blick zurück – und nach vorn Als Tim B. vor 19 Wochen in den Entzug ging, war er emotional, gesundheitlich und beruflich am Boden. Depressionen, Suizidgedanken und der Verlust der Kontrolle über den Alkohol hatten sein Leben überschattet. Heute blickt er anders auf seine Vergangenheit. Er verurteilt sich nicht länger, sondern akzeptiert seine Geschichte: „Ich habe gelernt, mir selbst zu verzeihen. Und ich bin bereit, einen anderen Weg zu gehen.“ Besonders wichtig: Er lernt, Gefühle wieder wahrzunehmen und offen mitzuteilen – ein Thema, das ihm lange schwerfiel. Neustart – auch beruflich Den wohl größten Schritt hat Tim B. schon vor Beginn seines Entzugs gewagt: Er will sich vollständig auf seine Gesundheit konzentrieren und löste sein Arbeitsverhältnis auf. „Ich kenne mich: Ich hätte sonst ständig im Hinterkopf gehabt, so schnell wie möglich zurück zu müssen.“ Jetzt, am Ende der Reha, spürt er neuen Mut und neue Möglichkeiten. Eine Rückkehr in den alten Beruf kommt für ihn nicht mehr infrage. Er plant eine Umschulung oder Weiterbildung – vielleicht im sozialen Bereich oder in Richtung Politik und Verwaltung. „Ich habe Chancen. Ich bin jung genug. Und ich weiß jetzt, was ich kann.“ Familie, Zukunft, Verantwortung Tim B. lebt in Niedersachsen. Dort wohnen auch seine Eltern, Geschwister und Freunde. Besonders wichtig ist ihm sein zweieinhalbjähriger Sohn, der mit seiner Mutter in einem anderen Bundesland lebt. Die Beziehung zu ihm ist ein Thema, an dem er arbeiten will – mit Zuversicht. Noch zwei Tage hat Tim B. in der Fachklinik Erlengrund. Dann steht seine Entlassung an. Wie Blickt er auf seine 15 Wochen in der Rehabilitationsklinik? „Ich gehe mit Hoffnung – und einem guten Gefühl, das ich sehr lange nicht hatte.“ Stationäre Behandlung in der Reha-Fachklinik Erlengrund Eine Abhängigkeitserkrankung ist sehr gut behandelbar. Viele Betroffene versuchen, den Weg aus der Sucht zunächst allein zu gehen. Jedoch bedarf es fast immer professioneller Hilfe dabei, suchtmittelfrei zu leben. Wer diese Hilfe annimmt, findet sie in der Reha-Fachklinik Erlengrund. Mehr Infos
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