Zwischen Hype und Risiko
04.06.2025 Zwischen Hype und Risiko Das Netzwerk „Jugendschutz – und Du?“ informiert monatlich über verschiedene Themen rund um den Jugendschutz. Heute geht es um gefährliche Social-Media-Challenges. „Social-Media-Challenges gehören für viele Jugendliche zum digitalen Alltag“, erklärt Antonia Wloch vom Landkreis Northeim, „Sie bieten Unterhaltung, ein Gemeinschaftsgefühl und die Chance, viral zu gehen.“ Doch nicht alle Trends sind harmlos. Immer wieder kursieren gefährliche Mutproben, die nicht nur die Gesundheit, sondern auch das Leben von Jugendlichen gefährden können. Was sind Social-Media-Challenges? Challenges sind Aufgaben oder Mutproben, die Nutzer auf Plattformen wie TikTok, Instagram oder YouTube filmen und mit der Community teilen. Sie verbreiten sich meist über Hashtags und werden oft von Influencern oder bekannten Persönlichkeiten initiiert. Thomas Sindram von der Polizeiinspektion Northeim: „Viele dieser Trends sind kreativ und harmlos – doch manche überschreiten gefährliche Grenzen." Das Netzwerk „Jugendschutz und Du?“ verweist auf drei besonders problematische Challenges Blackout-Challenge Bei dieser Challenge versuchen Teilnehmende, durch Würgen oder Luftanhalten kurzfristig das Bewusstsein zu verlieren – in der Hoffnung auf ein „High“-Gefühl. Dabei kann der Sauerstoffmangel zu schweren Hirnschäden führen. Weltweit wurden bereits zahlreiche Todesfälle dokumentiert. Waterboarding-Challenge Dieser Trend simuliert die international geächtete Foltermethode „Waterboarding“. Jugendliche legen sich ein Handtuch über das Gesicht und übergießen es mit Wasser, um das Gefühl des Ertrinkens nachzustellen. Auch wenn manche dies als Mutprobe sehen – die psychische und körperliche Belastung ist enorm - und das Risiko schwerer Die Folgen sind schwerwiegend. Amok-Challenge „Aktuell sorgt diese Challenge an Schulen für große Verunsicherung“, erklärt Eltern- Medien-Trainer Lars Brockmann von der Familienberatungsstelle des Landkreises Northeim. Jugendliche kündigen vermeintlich einen Amoklauf an oder lösen mutwillig einen Alarm aus – nur um einen „Trend“ mitzumachen. Was als Scherz beginnt, führt oft zu Polizeieinsätzen, Panik in Schulen und rechtlichen Konsequenzen. Für Mitschüler ist der Schock real – diese Challenge gefährdet das Sicherheitsgefühl im Alltag. Warum machen Jugendliche mit? Der Reiz liegt oft in der Aussicht auf Anerkennung. Likes, Kommentare und das Gefühl, dazuzugehören, sind starke Antriebe – besonders in der Pubertät, wenn sich Identität und Selbstwert stark über die Außenwirkung definieren. „Die Dynamik sozialer Medien kann Risiken dabei schnell in den Hintergrund rücken lassen“, erläutert Kimberly Zajonz von der Fachambulanz Sucht des Lukas-Werks in Northeim. Was können Eltern und Pädagogen tun? Offene Gespräche sind entscheidend. Es hilft, sich ehrlich für die Onlinewelt von Jugendlichen zu interessieren, ohne vorschnell zu verurteilen. Wer Jugendliche einlädt, über ihre Erlebnisse zu sprechen, kann gemeinsam Risiken erkennen – und über Alternativen nachdenken, die Kreativität und Gruppengefühl fördern, ohne gefährlich zu sein. Auch Plattformen wie TikTok oder Instagram sind gefragt. Einige Anbieter haben bereits begonnen, riskante Inhalte zu löschen oder Warnhinweise einzublenden. Doch die Verantwortung bleibt eine gemeinsame Aufgabe – von Eltern, Schulen, Medien und Politik. Social-Media-Challenges sind ein Spiegel der Jugendkultur: kreativ, schnelllebig – und manchmal riskant. Umso wichtiger ist es, junge Menschen zu begleiten, für Ihre Entscheidungen stark zu machen und sie im digitalen Dschungel nicht allein zu lassen. Weitere Impulse zu aktuellen Jugendmedien-Themen gibt’s im Podcast und dem gleichnamigen Instagram-Kanal „Medienguide“ von Eltern-Medien-Trainer Lars Brockmann.. Über das Netzwerk „Jugendschutz – und Du?“ Das Netzwerk „Jugendschutz – und Du?“ basiert auf einer langjährigen Präventionsarbeit zu verschiedenen Themen des Jugendschutzes. Regelmäßig organisieren wir kostenfreie Online-Elternabende, um Eltern über aktuelle Herausforderungen und Chancen im Bereich Jugendschutz zu informieren. Für Fragen und Beratung – kostenlos, unverbindlich und unter Einhaltung der Schweigepflicht – stehen Ihnen die Präventionsfachkräfte der Lukas-Werks Gesundheitsdienste GmbH jederzeit zur Verfügung. Die Kontaktaufnahme ist telefonisch unter 05551. 908 206 0 und per E-Mail an fa-northeim@lukas-werk.de möglich. Auch an den Erzieherischen Kinder- und Jugendschutz des Landkreises Northeim können Sie sich unter der Telefonnummer 05551.708295 und per E-Mail an jugendpflege@landkreis-northeim.de wenden. Die Fachkräfte des polizeilichen Präventionsteams stehen Ihnen unter der 05551.70050 und per E-Mail praevention@pinom.polizei.niedersachsen.de zur Verfügung. Beratung im Lukas-Werk
Zu der SeiteGemeinsam gestalten
27.05.2025 IKEA Braunschweig verschönert gemeinsam mit Bürger:innen die Wohnbereiche Bereits seit einigen Jahren unterstützt IKEA Braunschweig Menschen mit Handicap in der Evangelischen Stiftung Neuerkerode (esn) mit Geld- und Sachspenden bei der Verschönerung ihrer Räumlichkeiten. Rund 10.500 Euro sind in diesem und im vergangenen Jahr wieder für Wohngruppen der esn-Gesellschaft Neuerkeröder Wohnen und Betreuen GmbH zur Verfügung gestellt worden. Im Vorfeld konnten sich die Wohngruppen für die Renovierung und Umgestaltung ihrer Räumlichkeiten bewerben. „Wir nehmen anschließend Kontakt auf, ermitteln gemeinsam Wünsche und Vorstellungen und gießen alles in ein schlüssiges Konzept“, erklärt Peter Becker, Market Manager von IKEA Braunschweig. So entstanden eine neue Küche mit gewünschtem Gestaltungskonzept im Haus Wabeweg oder ein reizarmer Aufenthaltsbereich für vornehmlich dementiell erkrankte Menschen im Haus Ohe. Im Jugendhilfe-Angebot freuten sich die Kinder und Jugendlichen über ein „Makeover“ ihrer Zimmer. „Die Menschen erkennen uns mittlerweile sofort an unserer blauen Dienstkleidung und wir kommen ins Gespräch. Dabei erhalten wir so viel positives Feedback und erleben ganz viel Dankbarkeit“, berichtet Annalena Lambiase, Marketing-Mitarbeiterin bei IKEA Braunschweig. Das kann auch Ute Jaehnel-Seyferth, Marktleitung am Standort Braunschweig, bestätigen. Ihr ist ein Projektabschluss im Burschenhof in Sickte besonders in Erinnerung geblieben ist: „Wir sind mit den Bewohnern durch das neu gestaltete Wohnzimmer gegangen und alle haben sich riesig darüber gefreut und gesagt, wie schön es geworden ist. Das macht uns stolz und glücklich.“ Stolz und glücklich Und das IKEA-Team wird für weitere Begeisterung in diesem Jahr sorgen: Aktuell laufen noch einige Renovierungsprojekte im inklusiven Dorf Neuerkerode, bei denen das Einrichtungsunternehmen mitwirkt. „Herzlichen Dank an IKEA Braunschweig für dieses mittlerweile gewachsene Projekt, das allen Beteiligten immer wieder großen Spaß bereitet und dafür sorgt, dass Bewohner und sogar Angehörige sich mit in die Gestaltung ihrer Wohnbereiche einbringen können“, so Anja Kruse, die in der esn die Bereiche Fundraising und Spenden betreut. Es ist ein gewachsenes Projekt, das allen Beteiligten immer wieder großen Spaß bereitet und dafür sorgt, dass Bewohner und sogar Angehörige sich mit in die Gestaltung ihrer Wohnbereiche einbringen können. Anja Kruse, esn-Fundraising & Spenden
Zu der SeiteNur ein bisschen müde
05.06.2025 Nur ein bisschen müde – Lebenstraum – Der jüngste Bewohner in der Senioren-WG LandLebenLachtetal in Lachendorf ist sieben Jahre jünger als Hella Asabdaftari selbst. Doch wenn die Bewohnenden abends zur Ruhe kommen, fängt die 75-Jährige ihren Dienst erst an. „Ich gehe von Zimmer zu Zimmer und unterhalte mich mit den Bewohnenden, bevor ich mich an die Aufgaben mache, die über den Tag liegen geblieben sind“, erzählt sie. Mit ihren 75 Jahren war sie schon einmal in Rente, doch das war nichts für sie. So kam sie zurück ins Arbeitsleben und erfüllte sich einen Traum, den sie schon seit 70 Jahren in sich trägt – beruflich Menschen zu helfen. Hella Asabdaftari | Pflegekraft Woher dieser Traum kommt, daran erinnert sich Asabdaftari ganz genau. „Als ich fünf Jahre alt war, ist direkt vor unserem Haus eine Frau angefahren worden. Alle standen um sie herum und ein Mann sagte: ,Fasst sie nicht an! Die Feuerwehr ist gleich da. Die wissen, was zu tun ist“, erinnert sie sich. „Das hat mich nachhaltig beeindruckt.“ Für sie steht fest: „Wenn ich groß bin, werde ich Feuerwehrmann . Dann kann ich allen Menschen helfen.“ Als sie dann mit 14 Jahren ein Buch über Albert Schweizer liest, ändert sich der Wunsch ein wenig: Nun will sie Krankenschwester in Lambarene werden. Und sie wäre nicht Hella Asabdaftari, wenn sie nicht zur Tat schreiten würde. Noch während der Schulzeit hilft sie an den Wochenenden im hannoverschen Krankenhaus Friederikenstift aus, lernt Essen verteilen, Betten machen, oder auch Bettpfannen leeren. Dann, ohne das Wissen ihrer Eltern geht sie zwei Jahre später mit einer gefälschten Unterschrift ihrer Mutter von der Schule ab und will auf die Mädchenberufsschule, um ihren Traum zu verwirklichen. Ihre Eltern, die ein Uhren- und Schmuckgeschäft betreiben, bekommen Wind von der Sache. Dass ihre Tochter Krankenschwester wird, kommt für sie nicht in Frage. Sie stellen ihrer Tochter ein Ultimatum. „Sie haben gesagt, entweder du machst bei uns eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann oder du gehst zurück zur Schule“, sagt sie. Zur Schule zurück möchte sie nicht, also beugt sie sich dem Willen ihrer Eltern und macht die Ausbildung. Vielfältige Berufswechsel In ihrer Freizeit kommt sie ihrem Traum jedoch ein Stückchen näher: Mit 16 tritt sie in die Johanniter-Unfallhilfe ein und engagiert sich hier ehrenamtlich, absolviert mehrere Einsätze im „Taubblinden“-Zentrum. Wenn sie nicht arbeitet, hilft sie. Ihre Energie ist unbeschreiblich. So erinnert sich Hella Asabdaftari noch gut an Weihnachten 1967. „Ich langweilte mich an den Feiertagen sehr und fragte bei der Bahnhofsmission nach, ob ich als Johanniterin nicht bei irgendetwas helfen könnte“, erinnert sie sich. Das kann sie – und macht fortan an den Wochenenden 14 Stundendienste, in denen sie Aussiedlern, die teilweise aus Ostsibirien kamen und sieben Tage und Nächte unterwegs waren, von einem Bahnstieg abholte, wo ihr diese von einem Zugbegleiter samt Papieren übergeben wurden und sie diese zum Zug nach dem Auffanglager Friedland brachte. Irgendwann bewirbt sie sich auch bei der Feuerwehr. „Ich habe extrem viel Sport wie beispielsweise Kugelstoßen gemacht und war sehr kräftig“, berichtet sie. „Eigentlich hätten sie mich gerne genommen – aber als Frau ging das nicht so einfach.“ Der damalige Verantwortliche habe Angst gehabt, dass sich weitere Frauen bewerben, wenn er erst einmal eine Frau einstellt und entscheidet sich deshalb dagegen. Asabdaftari bewirbt sich auch bei Bundeswehr und Polizei. Hier hätte man sie mit Kusshand genommen – allerdings nur in der Schreibstube. Das lehnt sie ab. 1970 lernt sie ihren Mann kennen und entfernt sich von dem sozialen Engagement. Auch wenn es zunächst nichts Soziales ist – ihr beruflicher Werdegang ist vielseitig wie sie selbst. Nach der Ausbildung ist sie noch vier Jahre in dem Uhren- und Schmuckgeschäft ihrer Eltern tätig. Als ihre Tochter geboren wird, sucht sie zunächst nach einer Teilzeitstelle. Asabdaftari arbeitet später in einem Dentallabor, macht dann ein Fachstudium zur Wirtschaftsassistentin Fremdsprachen und Korrespondenz, legt sogar die IHK-Prüfung für Spanisch und Schreibmaschine ab. „Das habe ich mit großem Vergnügen gemacht und war da echt gut drin“, erzählt sie. Mit ihrem Mann macht sie sich im Bereich Mikrofilm selbstständig, arbeitet nebenbei in einer Filmproduktionsfirma in Hannover – bei einem Filmemacher, der als Kameramann sogar mal für einen Oscar nominiert war. Später bewirbt sie sich in einer Senioreneinrichtung. Doch auch hier ist es wieder nicht die Pflege, sondern die Verwaltung, in der sie 25 Jahre in verschiedenen Bereichen tätig ist. „Es sind gut 49 Jahre vergangen, in denen sich mein Leben mehr um das Kaufmännische und Wirtschaft gedreht hat, bis ich erst nach Eintritt in die Rente endlich wieder zu meinem Jugendtraum gefunden habe“, sagt die 75-Jährige. 2014 beendet sie ihre berufliche Laufbahn zunächst und geht in Rente. „Da ich aber schon vorher wusste, dass das nichts für mich ist, habe ich mich in einem Seniorenheim beworben – endlich sollte es für mich in die Pflege gehen“, sagt Asabdaftari. So dauert ihre Rente nur elf Tage. Aber auch hier kommt es wieder anders als gedacht. Als die Leitungskraft ihre Qualifikationen sieht, möchte sie sie für die Verwaltung gewinnen – und kann sie schließlich überzeugen. 11 Tage Rente „Es sind gut 49 Jahre vergangen, in denen sich mein Leben mehr um das Kaufmännische und Wirtschaft gedreht hat, bis ich erst nach Eintritt in die Rente endlich wieder zu meinem Jugendtraum gefunden habe“, sagt die 75-Jährige. 2014 beendet sie ihre berufliche Laufbahn zunächst und geht in Rente. „Da ich aber schon vorher wusste, dass das nichts für mich ist, habe ich mich in einem Seniorenheim beworben – endlich sollte es für mich in die Pflege gehen“, sagt Asabdaftari. So dauert ihre Rente nur elf Tage. Aber auch hier kommt es wieder anders als gedacht. Als die Leitungskraft ihre Qualifikationen sieht, möchte sie sie für die Verwaltung gewinnen – und kann sie schließlich überzeugen. Der Traum wird wahr Ein halbes Jahr später ist es dann aber wirklich so weit: Im April 2015 beginnt sie als Präsenzkraft in der Senioren-WG LandLebenLachtetal in Lachendorf, eine Einrichtung der Diakoniestation Eschede-Lachendorf, Teil der Diakoniestationen Harz-Heide. Sie sagt: „Nach so langer Zeit arbeite ich jetzt endlich in der Pflege.“ Sie genießt die Arbeit mit den Menschen, mit ihnen Zeit zu verbringen und ihnen zu helfen. “Nach so langer Zeit arbeite ich jetzt endlich in der Pflege.” Auch ein Bandscheibenvorfall kann sie nicht davon abbringen, weiterzuarbeiten. Sie übernimmt seither die Nachtbereitschaft, die körperlich weniger anstrengend ist. „Ich erledige abends die Aufgaben, die über den Tag liegen geblieben sind“, sagt sie. „Und davor oder danach gehe ich durch die Zimmer, spreche mit den Bewohnenden, die sich über ein Gespräch freuen.“ Ginge es nach ihr, könnte es noch einige Zeit so weitergehen. Sie erzählt: „Mein Vater hat gearbeitet, bis er 78 war. Das wollte ich auch so machen.“ Doch es kommt anders. Das Hochwasser zum Jahreswechsel 2023/2024 erfasst auch ihr Zuhause in Eicklingen. Der Keller steht unter Wasser. „Mein Mann und ich haben 15 Tage und 14 Nächte fast ununterbrochen Wasser weggeschleppt – bis zu 120 Liter in der Stunde“, erinnert sich Hella Asabdaftari. Beide schlafen in den zwei Wochen kaum. Das kombiniert mit der körperlichen Extremsituation fordert seinen Preis. Sie spürt die Nachwirkungen bis heute. Ihre Kräfte sind aufgebraucht. „Zum ersten Mal in meinem Leben brauche ich Ruhe“, sagt sie Nun hat sie zum 30. April gekündigt – einen Tag vor ihrem 76. Geburtstag. Sie will zu Kräften kommen, sich um Haus und Garten und vor allem sich selbst kümmern. Wie lange das wohl gut geht, ohne Arbeit? „Ich habe mir vorgenommen, in Rente zu gehen“, sagt sie. „Aber das muss ja nicht für immer sein.“ Text: Lukas Dörfler // Fotos: Bernhard Janitschke Zur Inhaltsübersicht Weitere Informationen Die Angebote sowie weitere Informationen über die Diakoniestationen Harz-Heide finden Sie hier: Mehr Infos
Zu der SeiteEinsteigen. Umsteigen. Schöne Aussichten.
05.06.2025 Einsteigen. Umsteigen. Schöne Aussichten. – Lieblingsteam – Jeder Weg beginnt mit einem ersten Schritt – manchmal mit einem Neuanfang, manchmal mit einem Wechsel, oft mit dem Gefühl: Ich will etwas Sinnvolles tun. Wer bei uns in der esn ein- oder umsteigt, wird Teil eines Teams aus rund 3.700 Menschen, die tagtäglich für andere da sind. In den Bereichen Arbeit und Qualifizierung, Eingliederungshilfe, Pflege und Seniorenhilfe, Gesundheit und Rehabilitation sowie Müttergenesung und Familienerholung begleiten wir an 75 Standorten täglich rund 4.500 Menschen auf ihrem Lebensweg. Wir sind Pflegefachkräfte, Heilerziehungspfleger, Sozialarbeiterinnen, Personalreferenten, Sachbearbeiterinnen, Reinigungskräfte, Service-Mitarbeitende, Ärztinnen und Psychiater, Fahrer, Berufsbegleiterinnen, Verwaltungskräfte, ITler, Maler, Tischler, Quereinsteigerinnen – so viele Berufsgruppen und Jobmöglichkeiten, dass wir sie hier gar nicht alle aufzählen können. Vielfalt, die uns stark macht, denn im Miteinander liegt unser Glück und unsere Qualität. Für diese Ausgabe haben wir einige der Kolleg:innen, die im vergangenen Jahr neu bei uns eingestiegen sind, gefragt, warum sie sich gerade für uns entschieden haben. Danke für die schönen Rückmeldungen. Wie.gut.ist.das.denn. Leonie Fricke Personalrecruiting | Personalmanagement esn Holding Ich arbeite im Recruiting der esn, weil es mich begeistert, in einem Umfeld zu arbeiten, das Menschen mit Beeinträchtigungen unterstützt, ein selbstbestimmtes Leben zu führen und am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Die Möglichkeit, talentierte und engagierte Menschen zu gewinnen, die diese Werte teilen und die Unternehmensgruppe bereichern, motiviert mich jeden Tag in meiner Arbeit. Phillippa Payne Architektin im Bauprojektmanagement | Bau- und Liegenschaftsmanagement esn Holding Family-feeling – Herzlichkeit und kurze Wege – Ich arbeite hier gern, weil ich schon morgens auf dem Weg zur Arbeit von Kollegen und Bürgern herzlich begrüßt werde. Ich kann neben dem kurzen Weg zur Arbeit auch fußläufig meine Baustellen erreichen. Im Büro erwarten mich neben meinen herzlichen Kollegen viele spannende und unterschiedlichste Bauaufgaben. Und die darf ich umsetzen für die Menschen, die hier arbeiten und wohnen. Am Feierabend kann ich wieder auf kurzem Weg mein Kind von unserer Kita (Peter und Paul) abholen und ab und zu gönnen wir uns dann ein Eis vom Späti. Lauritz Müller IT Services Sozialwirtschaft | IT esn Holding Ich habe schon meine Ausbildung in der esn gemacht und wurde im Anschluss übernommen. Deshalb bin ich schon sehr gut angekommen. Ich arbeite hier sehr gerne, da die Arbeit vielfältig ist und ich mich auf meine Kollegen verlassen kann. Zudem habe ich viele interessante und freundliche Menschen in meiner Zeit hier kennengelernt. Katrin Wegwerth Office/Fuhrpark Management | Diakoniestationen Harz-Heide Ich bin sehr herzlich empfangen worden und habe hier das Gefühl, wirklich angekommen zu sein, da ich in einem tollen Team arbeite und meine Talente einbringen kann. Die interessanten Projekte und die Zusammenarbeit mit motivierten Kollegen machen meine Arbeit besonders bereichernd. Ariane Wiebe Lehrkraft | Bildungszentrum am Marienstift Ich arbeite gerne im Bildungszentrum, weil ich die kulturelle Vielfalt der Auszubildenden schätze. Nach Abschluss meines Masterstudienganges kann ich mein theoretisches Wissen noch gezielter im Unterricht einsetzen. Ich freue mich über die Offenheit und Wertschätzung der Kolleg:innen und auch der Auszubildenden mir gegenüber. Camila Sirtoli Zusätzliche Betreuungskraft | Bethanien Ich bin Brasilianerin und freue mich sehr, Teil des Bethanien zu sein. Ich habe die Einrichtung wegen ihres guten Rufs in Braunschweig kennengelernt und mich sofort für die Arbeit dort interessiert. Ich arbeite sehr gern hier, weil ich viel von den Bewohnerinnen und Bewohnern lerne und das Gefühl habe, dass meine Arbeit wirklich wichtig ist. Dirk Schulz Koordinator Handwerker | Bau- und Liegenschaftsmanagement esn Holding Ich bin hier sehr gut aufgenommen worden, hatte eine gute Einarbeitung und das Team ist klasse. Die Zusammenarbeit funktioniert wunderbar – auch mit Kolleg:innen aus anderen Abteilungen und Bereichen. Besonders schätze ich auch die Familienfreundlichkeit, durch die mein Privatleben erheblich vereinfacht wird. Katharina Neise Verwaltung Fachambulanz Sucht Braunschweig | Lukas-Werk Arbeit, die Freude macht, ist schon zur Hälfte fertig. Und ich arbeite in der Fachambulanz Braunschweig mit genau den richtigen Kollegen. In diesem Team bereitet mir die Arbeit viel Freude. Vivien Blume Erzieherin Kindertagesstätte Peter und Paul | esn Holding Mein Einstieg in die Kita war sehr gut. Ich wurde von allen Mitarbeiter:innen freundlich und offen empfangen. Mit den Arbeitszeiten lässt sich das Familienleben super vereinbaren, was ich vorher in der Form nicht hatte. Dies wirkt sich auch positiv auf mein pädagogisches Arbeiten aus. Martin Roder Hausleitung Gänsewiese | Wohnen und Betreuen Mein Start im Unternehmen war von Anfang an sehr angenehm. Ich wurde herzlich aufgenommen und habe mich schnell als Teil des Teams gefühlt. Besonders positiv überrascht hat mich die offene und kollegiale Atmosphäre, in der man sich gegenseitig unterstützt. Ich arbeite gerne hier, weil ich die Möglichkeit habe, meine Fähigkeiten einzubringen und mich weiterzuentwickeln, und weil ich die Wertschätzung meiner Arbeit spüre. Jolina Menzel Qualitätsmanagementbeauftragte | Krankenhaus Marienstift Für mich ist es nicht entscheidend, ob ich in der Industrie oder im Gesundheitswesen arbeite – wichtig sind die Beständigkeit eines Arbeitsplatzes, die Möglichkeit zur stetigen Weiterentwicklung und der respektvolle Umgang miteinander. Besonders dankbar bin ich für die herzliche Begrüßung meiner Kollegin an meinem ersten Tag mit den Worten „Schön, dass wir uns endlich kennenlernen“. Im neuen Job angekommen, blühe ich im Team mit ihr auf und freue mich auf die gemeinsame Weiterentwicklung. Ulrich Könneke Heizungs- und Sanitärinstallateur | Bau- und Liegenschaftsmanagement esn Holding Ich bin hier durch Empfehlungen von ehemaligen Kollegen gelandet und super angekommen. Was mir besonders gut gefällt, ist der Umgang mit den Menschen im Dorf Neuerkerode und das gesamte Miteinander. Das ist ein schönes Gefühl, wenn man den Leuten in einer Wohngruppe schon mit Kleinigkeiten eine Freude bereiten kann. Die Menschen sind sehr dankbar. Die Arbeit ist sehr umfangreich und abwechslungsreich. Deshalb bin ich gerne hier. Irgendwas mit Menschen? Zeichen. Falls Du auf eins gewartet hast. 253 Mal haben wir im vergangenen Jahr Zeichen gesetzt – Stellenausschreibungen, die mehr waren als nur Jobangebote. Sie standen für Neuanfänge und für Menschen, die mit Herz, Hand und Verstand etwas bewegen wollen. Unsere Unternehmensgruppe lebt von dieser Vielfalt: von Pflege bis Pädagogik, von Technik bis Therapie. Hinter jeder Zahl steckt eine Geschichte. Vielleicht auch Deine? Text: Petra Neu // Fotos: esn Zur Inhaltsübersicht Zu den schönen Aussichten
Zu der SeiteSiggi spielt auf dem ALL iN BEAT Festival
27.05.2025 Siggi spielt auf dem ALL iN BEAT Festival Der Künstler lebt und arbeitet in der Region. Mit seinen mitreißenden Songs transportiert er wichtige Botschaften. Er kommt aus der Region, lebt und arbeitet in Beierstedt bei Braunschweig – und ist mittlerweile deutschlandweit auf Tour und auf den Bühnen diverser Festivals unterwegs: Siggi ist ein Künstler, der zeigt, wie stark Musik verbinden kann – ganz besonders, wenn sie aus echter Erfahrung kommt. Siggi ist nicht nur Sänger und Songschreiber, sondern auch Krankenpfleger in einer Psychiatrie. Seine Songs handeln von Dingen, die viele fühlen – aber selten jemand so ehrlich ausspricht: vom Leben auf dem Dorf, von toxischer Männlichkeit, Sucht, Sehnsucht und seinem Alltag im Gesundheitswesen. Auch das Thema Inklusion spielt für ihn eine wichtige Rolle. „Deshalb hat das ALL iN BEAT direkt mein Herz gewonnen. Das Festival ist nur wunderschön, sondern auch unfassbar wichtig“, sagt Siggi. Mit Indie-Pop, Rap- & Punk-Elementen schafft er einen Sound, der berührt und mitreißt. Artists wie Casper, Grönemeyer oder Podcasts wie Fest & Flauschig feiern ihn bereits. 2024 spielte Siggi mit neuer Musik Support bei Lena&Linus, Blumengarten & Herbert Grönemeyer und auf Festivals, wie Juicy Beats, Rocken am Brocken und dem RBF. Am 23.05. erscheint seine EP „Quincy“. Live profitiert er von jahrelanger Bühnenerfahrung – vor seiner Solokarriere spielte er mit seiner Post-Punk-Band „Wolkenkratzer“ bereits etliche Shows unter anderem mit Turbostaat und Hi!Spencer. Beim ALL iN BEAT verschlägt es ihn endlich wieder einmal auf die heimische Bühne. Weitere Informationen Alle Informationen zu Tickets, Acts und Festival findet ihr auf unserer Festival Homepage. Mehr Infos
Zu der SeiteVielfalt im inklusiven Dorf
05.06.2025 Von einer offenen Gesellschaft profitieren wir alle – Vielfalt im inklusiven Dorf – Mit ruhiger Hand zeichnet Holger Denecke einen feinen Halbkreis. Und dann noch einen darunter. Auf der weißen Fläche neben der Frau entsteht so nach und nach ein Schmetterling. Es ist eines von vielen Bildern, die er hier, in der Villa Luise in Neuerkerode, schon gemalt hat. Die Villa Luise ist eine Tagesförderung, in der Neuerkeröder Künstler:innen verschiedenste Werke erschaffen und ihrer Kreativität Ausdruck verleihen können. Holger Denecke liebt die Freiheiten, die ihm ein weißes Blatt und die vielen Farben geben. Dabei ist Holger Denecke nicht nur Künstler, sondern auch Sprecher der Neuerkeröder Bürger:innenvertretung. Im inklusiven Dorf, das seit 45 Jahren seine Heimat ist, sind die Menschen mindestens genauso bunt und vielseitig wie die Bilder in der Villa Luise. Mit uns hat Holger Denecke über seine Wünsche für Neuerkerode, über Kunst und über Vielfalt gesprochen. Holger, was verbindest du persönlich mit Vielfalt? Vielfalt bedeutet für mich, dass jeder Mensch so sein kann, wie er ist – und trotzdem akzeptiert wird. Vor allem auch dann, wenn er Eigenheiten hat, die anderen auf den Keks gehen. Neuerkerode ist ja ein inklusives Dorf. Welche Rolle spielt Vielfalt hier? Ich glaube, Vielfalt und Akzeptanz spielen hier eine noch größere Rolle als an anderen Orten. Hier gibt es beispielsweise Menschen, die nicht laufen oder nicht sprechen können. Andere können nicht lesen und schreiben. Die meisten hier brauchen auf die eine oder andere Art Unterstützung. Sie werden aber so angenommen, wie sie sind, und sind ohne jede Frage Teil der Dorfgemeinschaft. An anderen Orten ist das nicht immer so einfach. Da wird man schnell ausgeschlossen oder gehänselt, wenn Hier leben ja vor allem Menschen mit geistiger Behinderung. Was für eine Rolle spielt die Begegnung von Menschen mit und ohne Behinderung im Miteinander? Für eine offene Gesellschaft sind Begegnungen enorm wichtig. Durch sie kann man einander helfen und auch voneinander lernen. Begegnungen schaffen Verständnis und Offenheit für das Gegenüber. Deshalb wäre es schön, wenn Menschen ohne Behinderung öfter ins Dorf kommen würden und nicht nur zu unseren großen Festen. Toll wäre auch, wenn Neuerkerode sich vergrößern und Familien ohne Behinderung hierherziehen würden. Von einem solchen Miteinander würden wir alle profitieren. Und sind wir da als Gesellschaft auf einem guten Weg? Im europäischen Durchschnitt hinken wir bei dem Thema Inklusion hinterher. Es gibt Länder, die da schon wesentlich weiter sind. Wir müssen die Inklusion stärken. Weltweit beobachte ich da aber eher einen Trend in die falsche Richtung. Das macht mir große Sorgen. Donald Trump übertrifft in den USA ja sogar noch Viktor Orbán in Ungarn und Giorgia Meloni in Italien. Und auch in Deutschland sehen wir diese antidemokratische Entwicklung mit dem Erstarken der AfD. Sie alle setzen sich gegen Vielfalt ein. Du bist ja auch Schauspieler im Theater Endlich. In deinem letzten Solostück „anders“ ging es auch darum, was passiert, wenn Vielfalt nicht gelebt wird, nämlich um Ausgrenzung. Kann das Theater Vielfalt fördern? Davon bin ich überzeugt. Und nicht nur das Theater, sondern auch die bildende Kunst. Wenn ich ein Theaterstück sehe oder ein Bild, dann macht das etwas mit mir. Es eröffnet mir neue Perspektiven und ich versetze mich in die Maler:innen oder Theatermacher:innen hinein. So schafft die Kunst Empathie und Offenheit und fördert so die Vielfalt. Was wünschst du dir für die Zukunft? Ich wünsche mir, dass die Gesellschaft mehr Akzeptanz und Verständnis für Menschen mit Behinderung entwickelt. Und nicht nur für Menschen mit Behinderung. Auch Menschen, die aus dem Krieg fliehen mussten und bei uns Schutz suchen, sollten mehr Verständnis entgegengebracht bekommen. Von einer offenen, vielfältigen Gesellschaft profitieren wir alle. Doch wir müssen uns alle aktiv für sie einsetzen. Text: Lukas Dörfler // Fotos: Bernhard Janitschke Zur Inhaltsübersicht Mehr zur Bürger:innenvertretung
Zu der SeiteOldies but Goldies
05.06.2025 Oldies but Goldies – Fit im Alter – Vorbei an jubelnden Cheerleadern und unter dem Applaus der Besucher:innen biegen die Bewohnenden und Mitarbeitenden des Theresienhofs auf die Zielgerade ein. Manche von ihnen laufen selbst, andere werden in ihrem Rollstuhl geschoben. Eine Seniorin hebt beim Zieleinlauf ihre Nordic-Walking-Stöcke freudestrahlend über ihren Kopf. Geschafft! Die Goslarer:innen sind sichtlich stolz auf sich. Wladimir Mayer | Physiotherapeut Zum Inklusionslauf „Neuerkerode bewegt“ im inklusiven Dorf Neuerkerode treffen sich Jahr für Jahr Hunderte Menschen mit und ohne Behinderung und zu Fuß, mit Fahrrädern oder in Rollstühlen, um gemeinsam ein Zeichen für Inklusion zu setzen. Seit mittlerweile drei Jahren sind auch Mitarbeitende und Bewohnende des Seniorenund Pflegezentrums Theresienhof in Goslar dabei. Vielen der Goslarer:innen gefällt es so gut, dass sie im Folgejahr gerne wieder dabei wären. „Aber damit nicht immer dieselben in den Genuss kommen, nehmen wir immer andere Bewohnende mit“, berichtet Theresienhof-Physiotherapeut Wladimir Mayer. Bunt, bunter, Theresienhof In diesem Jahr haben sich acht Bewohner:innen zwischen Anfang 50 und mehr als 90 Jahren gemeinsam mit den Mitarbeitenden in einem Bus und zwei Autos auf den Weg vom Harz nach Neuerkerode gemacht. Schon die Fahrt und Ankunft ist für sie ein Erlebnis – viele sind zum ersten Mal in dem inklusiven Dorf. „Ich finde es hier unheimlich interessant. Es ist einfach sehr idyllisch in Neuerkerode“, sagt Astrid Frerichs. Während die Bewohnenden ankommen, steht Wladimir Mayer schon in der Schlange, um T-Shirts für das Team „Oldies but Goldies aus dem Harz“ abzuholen. In diesem Jahr sind sie neongelb und neonkorall. Auffällig. Doch auch ohne die bunten Laufshirts wäre die Gruppe das. Denn wie schon in den Vorjahren tragen die Goslarer:innen bunte Blumenketten um den Hals und haben kleine Windräder an ihren Rollstühlen befestigt. „Das ist bei uns mittlerweile so schon Tradition“, erzählt Birthe Stäblein, Leitung des Begleitenden und Sozialen Dienstes des Theresienhofs. Viel zu entdecken Bunt geschmückt, neonleuchtend und gut gelaunt geht es für die Oldies auf die 1-Kilometer-Strecke. „Anstrengend finde ich es nicht – die Arbeit machen ja andere“, sagt Theresienhof-Bewohnerin Astrid Frerichs, die in ihrem Rollstuhl geschoben wird, lachend. Doch immer wieder stehen Rollstuhlfahrende kurz auf, um mit Unterstützung ein paar Schritte zu laufen. „Als Physiotherapeut bin ich dafür da, dass unsere Bewohnenden fit bleiben“, berichtet Mayer. „Manche laufen hier die ganze Strecke, andere nur ein paar Schritte – und auch, wenn jemand den ganzen Weg geschoben wird, ist es positiv, gemeinsam Zeit an der frischen Luft zu verbringen.“ Dabei sein ist bei diesem Event alles. Auch der Ortswechsel gefällt den Goslarer:innen offensichtlich gut. Immer wieder bleiben sie stehen, bewundern die blühenden Pflanzen, betrachten die plätschernde Wabe und freuen sich über die Ziegen in ihrem Gehege. So leisten sie ihren Beitrag für die Inklusion, erreichen mit den insgesamt rund 500 Teilnehmenden offiziell 1986 gelaufene Kilometer. Im Anschluss sitzen Bewohnende und Mitarbeitende gemeinsam in der Sonne und stärken sich bei Musik mit einer Bratwurst. Dann geht es für die Oldies but Goldies wieder zurück in den Harz. „Nächstes Jahr sind wir wieder dabei. Der Termin ist bei uns fest eingeplant.“ Wladimir Mayer Text: Lukas Dörfler // Fotos: Andreas Rodemann // Video: Michael Tietz Zur Inhaltsübersicht Der Theresienhof ist ein Pflegezentrum in Goslar mit langen Traditionen und Erfahrungen. Es bietet Pflege- und Betreuung mit besonderer Qualität. Das Fachpersonal widmet sich mit Erfahrung und Zuwendung den individuellen Wünschen der Bewohner:innen und unterstützt bei der Vertiefung der persönlichen Interessen. Die Wohnanlage, bestehend aus modernen Häusern, hell und freundlich gestaltet, liegt in landschaftlich eindrucksvoller Lage am Rande des Harzes. Mehr Infos
Zu der SeiteGroßübung in Krankenhausnähe
24.05.2025 Großübung in Krankenhausnähe Die Polizeidirektion Braunschweig führt am heutigen Samstag, 24. Mai 2025, gemeinsam mit der Stadt Braunschweig, der Feuerwehr und dem Rettungsdienst eine Einsatzübung in der Nähe des Krankenhauses Marienstift zur Bewältigung einer Großlage durch. Es handelt sich ausdrücklich um eine Übung, es besteht keine Gefahr. Die Übung dient der Überprüfung der Notfallpläne und der Zusammenarbeit verschiedener Akteure im Ernstfall unter möglichst realistischen Bedingungen. Im Rahmen der Übung kann auch das Krankenhaus Marienstift in die koordinierten Abläufe eingebunden sein. Weitere Informationen zur Übung finden Sie auf den offiziellen Social-Media-Kanälen der Polizei Braunschweig und der Feuerwehr Braunschweig sowie in der Presseinformation der Polizeidirektion Braunschweig .
Zu der SeiteEhemaligentreffen in der Fachklinik Erlengrund
23.05.2025 Ehemaligentreffen in der Fachklinik Erlengrund Veranstaltung für ehemalige Patienten der Suchthilfe in Salzgitter-Ringelheim am 14. Juni 2025. Die Reha-Fachklinik Erlengrund der Lukas-Werk Gesundheitsdienste GmbH veranstaltet im Juni ihr traditionelles Treffen für ehemalige Patienten. „Das Ehemaligentreffen im Erlengrund ist schon seit über 30 Jahren ein sehr wichtiger Termin für uns“, sagt der Ärztliche Direktor des Lukas-Werks und Leiter der Fachklinik Erlengrund Dr. Jürgen Seifert. „Viele ehemalige Patienten kommen schon seit Jahrzehnten, um sich auszutauschen und sich bewusst mit der eigenen Suchtproblematik auseinander zu setzen. Auch für uns ist es immer wieder wichtig zu sehen, was aus den Rehabiltanden und Rehabiltandinnen nach der Therapie geworden ist.“ Das Ehemaligentreffen findet am 14. Juni 2025 vorwiegend im Freien auf dem Gelände der Fachklinik Erlengrund von 10 Uhr bis 15 Uhr statt. „Wir erwarten wieder etwa 200 ehemalige Patienten und halten für sie Kaffee, Kuchen, kalte Getränke, Speisen vom Grill und Musik bereit“, so Dr. Jürgen Seifert. Der Einlass erfolgt ab 9.30 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Ehemaligentreffen findet seit 1986 regelmäßig in der Reha-Fachklinik Erlengrund immer am ersten Sonnabend nach Pfingsten statt. Eine Abhängigkeitserkrankung ist sehr gut behandelbar. Viele Betroffene versuchen, den Weg aus der Sucht zunächst allein zu gehen. Jedoch bedarf es fast immer professioneller Hilfe dabei, suchtmittelfrei zu leben. Wer diese Hilfe annimmt, findet sie in der Reha-Fachklinik Erlengrund. Mehr Infos zur Fachklinik
Zu der SeiteAngehörige treffen sich wieder am 14. Juni
22.05.2025 Was ist eine Angehörigengruppe und wie sieht ihre Tätigkeit aus? Diese und weitere Fragestellungen greift Michael Schöndube (Vorsitzender des Angehörigenbeirats) auf und berichtet von den Tätigkeiten der Gruppe. Neben dem allgemeinen Austausch gibt es Möglichkeiten zur Beratung - von Terminen mit psychologischer Betreuung bis zu Vorträgen zu bestimmten Themen. Die Angehörigengruppe wird von Angehörigen für Angehörige organisiert und lädt zum nächsten Treffen am Samstag, 14. Juni 2025, um 14 Uhr in den Speisesaal, im 1. Stock des Verwaltungsgebäudes der Wohnen und Betreuen GmbH ein (s. Punkt 1 auf dem Dorfplan). Um Anmeldung bei Michael Schöndube bis zum 5. Juni wird gebeten unter: Telefon 05351 539145 oder E-Mail Michael.Schoendube@t-online.de . Bitte geben Sie bei der Anmeldung Namen und Personenzahl an. Einladung Dorfplan Mehr zum Angehörigenbeirat
Zu der SeiteSuchbereich eingrenzen