Tierischer Besuch in der Tagespflege am Rittergut Beienrode
22.05.2025 Tierischer Besuch in der Tagespflege am Rittergut Beienrode Die Ponys sorgen bei den Senior:innen für Aktivierung und Mobilisierung. Ein ganz besonderer Besuch hat in der Tagespflege am Rittergut Beienrode für strahlende Gesichter gesorgt: Solveig Holle von der Kynotherapie Altmark kam mit ihren beiden Ponys Max und Mephisto vorbei und brachte so tierische Abwechslung in den Alltag der Tagespflege-Gäste. Ein Gast nach dem anderen durfte die Ponys mit Möhrenstückchen füttern. Doch damit noch nicht genug – die Gäste gingen auch mit den Tieren spazieren. Nacheinander durften sie die Ponys bei einer Runde über den Hof oder in den Park selbst führen – ein Erlebnis, das große Begeisterung auslöste. „Es ist ein toller Job, Menschen zum Lächeln zu bringen“, sagt Solveig Holle. Holle ist ausgebildete Kynotherapeutin. Bei dieser Therapieform liegt der Fokus auf der Unterstützung und Begleitung der Patienten mit Hunden. In der zweijährigen Ausbildung lernte sie sowohl den Umgang mit verschiedenen Krankheitsbildern als auch das einfühlsame Miteinander mit Menschen und Tieren. „Mit meinen Hunden arbeite ich schon lange erfolgreich. Da habe ich es einfach mal mit den Ponys ausprobiert – und es kam sehr gut an“, erzählt sie. Die Arbeit mit Max und Mephisto zeigt große Wirkung: Die Tiere fördern die Mobilität der Seniorinnen und Senioren und aktivieren Körper und Geist. Holle berichtet von berührenden Erfahrungen: „Auch Menschen, die sonst kaum noch auf ihre Umgebung reagieren, zeigen im Kontakt mit den Tieren oft überraschende Reaktionen. Sie werden plötzlich aufmerksam, sind wieder im Hier und Jetzt und schenken ein Lächeln.“ Die Aktion in der Tagespflege am Rittergut Beienrode, die zu den Diakoniestationen Harz-Heide und somit zur esn (Evangelische Stiftung Neuerkerode) gehört, wird den Gästen noch lange in Erinnerung bleiben. „Neben unseren täglichen aktivierenden Angeboten bieten wir immer auch besondere Aktionen an, über die unsere Gäste dann noch lange reden“, sagt Carina Specht, Leitung der Tagespflege. „Langweilig wird es bei uns nie.“ Wer sich selbst ein Bild von der Tagespflege machen möchte, kann unter t 05353.9134 490 einen Schnuppertag vereinbaren. Weitere Informationen Die Angebote und weitere Informationen über die Diakoniestationen Harz-Heide finden Sie hier: Mehr Infos
Zu der SeiteBesuch aus Addis Abeba
21.05.2025 Besuch aus Addis Abeba Delegation der German Church School zu Gast in Neuerkerode. In Neuerkerode durfte kürzlich besonderer Besuch aus Äthiopien begrüßt werden: Eine Delegation der German Church School aus Addis Abeba war zu Gast im inklusiven Dorf vor den Toren Braunschweigs. Initiiert wurde der Besuch von Pastor Henning Böger vom Braunschweiger Dom. Begleitet wurde die Gruppe unter anderem von Dr. Jürgen Klein, Pastor der Evangelischen Gemeinde Deutscher Sprache in Äthiopien, sowie weiteren Vertreter:innen des Fördervereins German Church School Addis Abeba e.V. Empfangen wurden die Gäste von Tobias Henkel, Vorstandsvorsitzender der esn, Prof. Dr. jur. Wilhelm-Albrecht Achilles (Vorsitzender Aufsichtsrat esn)sowie Christian Vaterodt von der Wohnen und Betreuen GmbH. Der Tag begann mit einem musikalischen Willkommensgruß der Neuerkeröder Musikpädagogik und einem Besuch in der Kunstwerkstatt Villa Luise. Dort bot Künstler und Sprecher der Neuerkeröder Bügervertretung Holger Denecke spannende Einblicke in sein kreatives Schaffen – sowohl in der Villa Luise als auch am Theater in Braunschweig. Es folgte ein gemeinsamer Dorfrundgang mit mehreren Stationen. Darunter der integrierte Gesundheitsdienst, der erste medizinische Anlaufstelle für die Menschen im Dorf Neuerkerode ist, die Baustellen an der Gänsewiese, wo derzeit die Tagesförderstätte „Natur und Umwelt“ sowie am ehemaligen Schwimmbad, wo ein der neue Gebäudekomplex „Wabeblick“ für Bürger:innen des Dorfes entstehen, die Schule für Heilerziehungspflege und der beliebte Dorfladen „Kiosk“. Tobias Henkel: "Wir freuen uns sehr über das große Interesse der Delegation an unserem Konzept." Zum Abschluss des Vormittags tauschten sich die Gäste beim gemeinsamen Mittagessen im Dorfgemeinschaftshaus Biermanski’s aus und stellten Fragen zu der vielfältigen Arbeit und Vision des Unternehmensverbundes der esn. Ein Teil davon ist auch die Klostergärtnerei Riddagshausen, zu der es am Nachmittag ging und wo Leiter Olaf Redlin die Gruppe herzlich begrüßte und durch die historischen Anlagen führte. „Der Besuch war geprägt von lebendigem Austausch, gegenseitigem Interesse und vielen eindrucksvollen Begegnungen“, fasste Tobias Henkel den Tag zusammen. Er freue sich besonders auf eine Fortsetzung des Kontakts: „Der Besuch hat einmal mehr gezeigt, wie inspirierend der Austausch über kulturelle und soziale Grenzen hinweg sein kann. Es ist bereichernd zu sehen, wie sehr unsere Arbeit in Neuerkerode auf Interesse stößt – und wie viel wir voneinander lernen können.“
Zu der SeiteLandtagsabgeordnete besuchten Bildungscampus
20.05.2025 Interessante Einblicke in den Kuba Bildungscampus und Austausch zur aktuellen Lage Welche Möglichkeiten gibt es, um Menschen mit Handicap zu qualifizieren, zu beschäftigen und auf den ersten Arbeitsmarkt zu bringen? Wie ist die aktuelle Lage bei Trägern, Teilnehmenden und Beschäftigen? Um Antworten zu finden und sich ein Bild davon zu machen, besuchten die Grünen-Landtagsabgeordneten Tamina Reinecke und Nicolas Breer, in Begleitung ihrer Wolfenbütteler Parteikollegin Petra Sarstedt-Hülsmann (Vorständin Ortsverband) sowie der Kreisgeschäftsführerin Angelika Uminski-Schmidt den inklusiven Kuba-Bildungscampus der Mehrwerk mit seinem besonderen Konzept. Das beruht unter anderem darauf, dass klassische Strukturen, etwa wie in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung und eines Bildungsträgers nicht vordergründlich sichtbar sind. Stattdessen können und sollen Arbeits-, Qualifizierungs- und Beschäftigungsangebote, die aufgrund unterschiedlicher Finanzierungsgeber eigentlich getrennt voneinander sind, projektbezogen zusammengeführt werden. Diese besondere Idee veranschaulichten Marcus Eckhoff (Geschäftsführung Mehrwerk), Harald Smalakies (Leitung Begleitender Dienst) und Florian Schuler (Standortleitung) in Begleitung der MAV-Vertreter Georg Maier und Torsten Falk beim Rundgang in den Arbeits- und Bildungsbereichen. Auf aktuelle Sitaution aufmerksam gemacht Ein wichtiges Anliegen war hierbei, auch auf die aktuelle arbeits- und sozialpolitische Situation aufmerksam zu machen: So sei im Bereich der Arbeitsmarktdienstleistungen die Situation durch Mittelkürzungen der Jobcenter angespannt und in Folge dessen die Fortführung einzelner Maßnahmen vorerst gestoppt. Generell seien Leistungskürzungen für Menschen mit Handicap, die Wege auf den ersten Arbeitsmarkt suchen, nicht nachvollziehbar, insbesondere bei einem Mangel von Arbeitskräften in vielen Branchen, betonte Eckhoff. Weitere Artikel zur Mehrwerk und zum Kuba Bildungscampus finden Sie hier: https://www.netzwerk-esn.de/news/buecherspenden-fuer-den-kuba-bildungscampus https://www.netzwerk-esn.de/news/neb119/potenziale-und-effekte-nutzen https://www.basketball-loewen.de/charity-cup-2025-pokale-von-der-mehrwerk-ggmbh/ Anmeldung / Infos /Kontakt Bei Rückfragen erhalten Sie unter den folgenden Kontaktdaten weitere Informationen: Telefon: 05305 201 871 Mail: mehrwerk@neuerkerode.de Mehr Infos
Zu der SeiteDas Sommerfest in Neuerkerode wird wieder ein Highlight
02.06.2025 Das Sommerfest in Neuerkerode wird wieder ein Highlight Das Sommerfest findet am 15. Juni 2025 statt. Es bietet Programm für Jung und Alt mit Musik, großem Familienbereich und über 80 Ständen. Jahr für Jahr begeistert das Sommerfest in Neuerkerode mehrere tausend Besucher aus der gesamten Region. Mit buntem Programm und einem vielseitigen Angebot lockt es Interessierte in das inklusive Dorf bei Braunschweig. In diesem Jahr findet es am Sonntag, 15. Juni, von 11 bis 17 Uhr, statt. Neben Kunsthandwerk, einem Flohmarkt, dem Verkauf von nachhaltigen und regionalen Bio-Produkten und einer vielfältigen Gastronomie wird ein abwechslungsreiches Programm geboten. Dazu zählen Auftritte von Musik-Acts wie The Incredible Duo oder Marisa and Friends, Zauberer Vossi und Gerd dem Gaukler. Zudem werden Walking Acts Besuchende auf dem Gelände verzaubern. Im Bereich für Kinder und Familien wird ebenfalls keine Langeweile aufkommen: Neben Hüpfburg, Kinderschminken, Glitzertattoos und einem Kinderkarussell kann unter anderem ein XXL-Trampolin kostenfrei genutzt werden. Außerdem wird ein großes Löschfahrzeug der Feuerwehr für Staunen sorgen und die Basketball-Löwen aus Braunschweig werden ebenfalls vor Ort sein. Auch zum Schlemmen wird wieder einiges geboten: Mit Soft-Eis, Bubble-Waffles, Poffertjes, Cocktails und vielem mehr ist für jeden Geschmack etwas dabei. Mit über 80 Essens-, Verkaufs- und Mitmachständen lässt das Sommerfest in Neuerkerode keine Wünsche offen. Ein Besuch lohnt sich! Programmübersicht Kirche 10.30 Uhr Gottesdienst mit Posaunenchor 11.15 Uhr Eröffnung Sommerfest Bühne Dorfplatz 11.00 Uhr Trommelgruppe Dibidumas aus Neuerkerode 11.45 Uhr Lachen und Staunen mit Vossi 12.45 Uhr The Incredible Duo 13.20 Uhr The Incredible Duo 14.20 Uhr The Incredible Duo 15.30 Uhr Marisa and Friends 16.10 Uhr Bekanntgabe Gewinner:innen der Preisverleihung 16.20 Uhr Marisa and Friends Bühne Kastanienhof 12.30 Uhr Gerd der Gaukler 13.20 Uhr Posaunenchor 14.00 Uhr Lachen und Staunen mit Vossi 15.00 Uhr Jonglageshow 15.45 Uhr Lachen und Staunen mit Vossi 16.15 Uhr Roland singt Seemannslieder Weitere Orte ab 11 Uhr Kinderschminken ab 14 Uhr Glitzertattoos (BLSK-Stand) 12.30 Uhr Trommelworkshop (Wiese gegenüber der Info) 11.30 Uhr Stelzenlauf 13.30 Uhr Stelzenlauf ab 11 Uhr Gerd der Gaukler
Zu der SeiteHannover und den Hamburger Hafen gerockt!
15.05.2025 Große Bühne, großes Publikum: Neuerkeröder Band Rockmix spielte bei zwei Highlight-Veranstaltungen „Wir hatten eine wunderschöne und einzigartige Zeit“, bilanzierten Tasja Oeser und Susanne Hesse, die in der Musikpädagogik der Wohnen und Betreuen für die Bandkoordination zuständig sind. Die noch nicht ganz so alte Band – fusioniert aus den ehemaligen Bands Underrock und The Mix – rockten sowohl beim Kirchentag Anfang Mai beim als auch beim Hafengeburtstag in Hamburg. In Hannover präsentierte sich Rockmix zusammen mit der ebenfalls zur Musikpädagogik gehörenden Trommelgruppe „Dibidumbas“ beim „Abend der Begegnung“ des Kirchentages. Trotz Laufpublikums seien viele Kirchentagsbesucher immer wieder stehengeblieben, hätten den Klängen gelauscht oder zur Musik getanzt. Das sei eine besondere Erfahrung und ein erstes Aufwärmen für ein spannendes Bandausflugs-Wochenende beim Hafengeburtstag in Hamburg gewesen. „Wir wurden herzlich empfangen“, berichtete Tasja Oeser von den ersten Eindrücken aus Hamburg. Auf, neben und hinter der Bühne habe man sich sehr um alle gekümmert – insbesondere um die Rollstuhlfahrer. Und dann sei da der große Auftritt gewesen, den Tasja Oeser so zusammenfasst: „Wir haben auf der großen NDR- Hauptbühne gespielt und die Landungsbrücken gerockt. Während unseres Auftrittes flog ein Helikopter nah an der Bühne vorbei und die Kulisse war spektakulär. Man hörte die Schiffe zwischendurch hupen. Wir spielten eine Stunde vor großem Publikum und die Stimmung war grandios. Das Publikum klatschte und tanzte mit. Nach dem Auftritt wurde ein kurzes Interview vom NDR mit uns geführt, dieses wurde dann auf die großen Leinwände ins Publikum übertragen“, berichtet Oeser eindrucksvoll. Es war ein besonderes Erlebnis für alle Bandmitglieder.
Zu der SeiteMit voller Kraft voraus
14.05.2025 Mit voller Kraft voraus Unter dem Motto „Mit neuer Kraft voraus“ findet in diesem Jahr wieder die bundesweite Spendensammlung des Müttergenesungswerks rund um den Muttertag statt. Die Vorsorgeklinik für Frauen „Die Insel“ auf Juist beteiligt sich und sammelt Spenden. Vor ein paar Tagen war Muttertag und das Müttergenesungswerk (MGW) erinnert rund um diesen Tag einmal mehr an die dringend erforderliche Unterstützung für Mütter und deren Gesundheit. Denn Mütter tragen nach wie vor die Hauptlast der Sorgearbeit und das weiterhin ohne ausreichende gesellschaftliche Anerkennung oder politische Rückendeckung. Unter dem Motto „Mit neuer Kraft voraus“ sammelt das Müttergenesungswerk nicht nur Spenden für Mütter, sondern wendet sich mit seinen Forderungen auch an Gesellschaft und Politik. Der bevorstehende Muttertag ist für das MGW seit jeher viel mehr als ein Anlass für Blumen und Schokolade für erschöpfte Mütter. Es ist ein bedeutender politischer und sozialer Aktionstag. Es geht insbesondere an diesem Tag – und jedem weiteren Tag des Jahres – darum, die Lebensrealitäten von Müttern sichtbar zu machen, auf gesundheitliche Belastungen hinzuweisen und konkrete Verbesserungen einzufordern. Es ist ein Thema, das alle in unserer Gesellschaft betrifft. Das betont auch die MGW-Schirmherrin Elke Büdenbender: „Sorgearbeit umgibt uns alle: Es sind unsere Freund:innen und Bekannte, Familienmitglieder oder Arbeitskolleg:innen, die diese Aufgabe leisten. Wenn sie keine Kraft mehr haben und ihre Gesundheit leidet, hat dies Auswirkungen auf uns alle. Es ist unser gemeinsames Interesse, Menschen in Sorgeverantwortung zu unterstützen und sich für sie einzusetzen.“ Genau in diesem Bereich engagieren sich die Vorsorge- und Rehabilitationskliniken im Müttergenesungswerk. Kurbedürftige Mütter finden dort Unterstützung und können neue Kraft sammeln. So auch in der Vorsorgeklinik für Frauen „Die Insel“, die zu Regenesa gehört. In der gendersensiblen Kurmaßnahme dürfen Mütter und Frauen sich ganz auf sich konzentrieren. Der individuell abgestimmte Behandlungsplan erlaubt es den Kurteilnehmer:innen, sich den gesundheitlichen Anliegen spezifisch zu widmen und langfristige Strategien zu erhalten, die einer Überbelastung im Alltag vorbeugen. Denn wer dauerhaft gibt, braucht auch Momente zum Kraftschöpfen, um nicht an die eigenen körperlichen und mentalen Grenzen und darüber hinaus zu kommen. Im Rahmen der bundesweiten Muttertags-Sammlung unter dem Motto „Mit neuer Kraft voraus“ ruft das Müttergenesungswerk dazu auf, den Einsatz für die Gesundheit von Müttern gezielt zu unterstützen. Jede Spende hilft dem MGW und damit Müttern, mit neuer Kraft vorauszugehen. Denn nicht jede:r kann zum Beispiel den gesetzlich geforderte Eigenanteil aufbringen. Schon 10 Euro ermöglichen einer Mutter mit Kind einen erholsamen Kurtag – ein Tag, der ohne finanzielle Hilfe nicht möglich wäre. Auf der Website des Müttergenesungswerks kann jederzeit online gespendet werden. Hier gibt es auch weitere Informationen zur Arbeit des Müttergenesungswerks und den Kurangeboten im MGW-Verbund: https://www.muettergenesungswerk.de/muttertag-2025 . Weitere Informationen Die Angebote und weitere Informationen von Regenesa finden Sie hier: Mehr Infos
Zu der Seite"In der Pflege kommt ein riesiges Problem auf uns zu"
12.05.2025 „Haus Lebensglück“ lädt zum Tag der offenen Baustelle ein Tagespflege, Senioren-WG und Service-Wohnungen in Eschede nehmen Form an. Am 20. Juni können sie besichtigt werden. Die Bauarbeiten für das „Haus Lebensglück“ in Eschede, die im vergangenen Jahr gestartet sind, sind mittlerweile weit fortgeschritten. Die Diakoniestationen Harz-Heide sowie Investor Heiko Mennenga laden alle Interessierten herzlich zu einem Tag der offenen Baustelle ein. Es werden Führungen durch die Räume sowie Beratungen angeboten. Wann: Freitag, 20. Juni 2025, 11 bis 14 Uhr Wo: Am Feldrand 104, 29348 Eschede In dem Haus werden elf Service-Wohnungen, eine Senioren-WG mit zwölf Plätzen und eine Tagespflege mit 20 Plätzen ihren Platz finden – alles vereint unter einem Dach. Außerdem wird der ambulante Dienst der Diakoniestation Eschede-Lachendorf hier eine weitere Anlaufstelle erhalten. Die Tagespflege wird voraussichtlich ab September Gäste in Empfang nehmen. Wer es nicht zum Tag der offenen Baustelle schafft, kann sich trotzdem gerne beraten lassen. Die Mitarbeitenden der Diakoniestation Eschede-Lachendorf stehen Ihnen unter der t 05145.989 30 zur Verfügung. Weitere Informationen Die Angebote und weitere Informationen über die Diakoniestationen Harz-Heide finden Sie hier: Mehr Infos
Zu der SeiteHinter den Kulissen
05.06.2025 Reine Luft, starker Strom und Piranhas im Wasser – Hinter den Kulissen – Unterwegs mit dem Technischen Dienst im Krankenhaus Marienstift: Damit der Klinikalltag reibungslos funktioniert, braucht es viele helfende Hände im Hintergrund – eine zentrale Rolle spielt dabei der Technische Dienst. Ein Rundgang hinter die Kulissen mit Dennis Junker, Mitarbeiter im Technischen Dienst. Reine Luft und sicheres Klima Was man als Patient:in kaum bemerkt, ist für den Alltag im Krankenhaus unverzichtbar: saubere, angenehm temperierte Luft. Hoch oben unter und auf dem Dach unseres Krankenhauses sorgt dafür eine gigantische Lüftungsanlage. Durch eine zwei Meter breite Ansaugöffnung wird Außenluft eingesogen und aufwendig gereinigt: Mehrere Filterstationen befreien sie von Pollen, Staub und anderen Schmutzpartikeln. Dennis Junker erläutert: „Dann wird die gereinigte Luft über unterschiedliche Zuläufe verteilt: z.B. in die Eingangshalle, auf die Intensivstation – und besonders anspruchsvoll – in die Operationssäle.“ Dort gelten strengste Regeln: „Spezielle Feinstfilter verhindern, dass winzige Keime in die OP-Bereiche gelangen. Ein gezielt erzeugter Überdruck der Luft im OP sorgt dafür, dass beim Öffnen von Türen keine verunreinigte Luft eindringen kann.“ Die Technik dahinter: Filterkammern, so groß, dass man hindurchkrabbeln könnte, rotierende Trommeln, automatische Heiz- und Kühlsysteme und Brandschutzklappen. Oben auf dem Dach: riesige „Tischventilatoren“ – gewaltige Klimaanlagen mit der Kraft von mehreren Hunderttausend Watt. Wärme und Kälte Ein Geflecht aus Leitungen: dicke schwarze Rohre für die Kälte, silberfarbene für warme Luft und Frischluft. Herzstück der Kälteversorgung sind drei mächtige Kühlanlagen. „Aktuell reicht eine davon aus, um das gesamte Krankenhaus zuverlässig zu versorgen. Fällt einmal eine aus, springt sofort die Reserve ein – ganz automatisch, ohne dass Patient:innen etwas davon merken“, erklärt Dennis Junker. Die zentrale Steuerung der Lüftungsanlage Unter dem Dach liegt die zentrale Lüftungsanlage. Hier wird alles überwacht und gesteuert – von Temperatur, Luftfeuchte über Luftmenge. In den Steuerkästen laufen die Daten zusammen. Die meisten Befehle werden über eine spezielle Software am Computer gegeben. So können die Mitarbeitenden für definierte Bereiche die Temperatur oder die Luftfeuchtigkeit einstellen. „Theoretisch wäre es sogar möglich, einzelne Räume in einen tropischen Regenwald zu verwandeln“, scherzt Dennis Junker. Der Zugriff auf die Schaltzentrale ist streng geschützt und nur speziell geschulten Mitarbeitenden erlaubt. Sauerstoff – lebenswichtiger Vorrat Ob auf der Intensivstation, im OP oder auf der Normalstation – die zuverlässige Versorgung mit Sauerstoff kann im Ernstfall Leben retten. Vor dem Krankenhaus steht ein Tank mit fast 4.500 Litern Inhalt. „Etwa alle drei Wochen kommt ein Laster, um ihn wieder aufzufüllen“, erläutert Dennis Junker. Was viele nicht wissen: Der Sauerstoff ist nicht einfach ein technisches Gas – er gilt offiziell als Medikament und ist verschreibungspflichtig. Auch hier sind gleich mehrere Sicherungssysteme eingebaut. Neben der Hauptanlage gibt es eine komplette Ersatzanlage für den Notbetrieb. Zusätzlich stehen mobile Sauerstoffflaschen bereit. „Diese doppelte Redundanz garantiert, dass die Sauerstoffversorgung selbst im absoluten Ausnahmefall gesichert ist.“ Medizinische Druckluft Medizinische Druckluft wird zum Beispiel für Beatmungsgeräte, Absaugsysteme oder in der Sterilgutaufbereitung verwendet – überall dort, wo es auf Präzision und Sauberkeit ankommt. Im Marienstift wird dieses offiziell als Arzneimittel eingestufte Produkt selbst hergestellt. Der Weg dorthin beginnt mit starken Kompressoren, die Luft ansaugen, komprimieren und in einem 1.000-Liter-Vorratsbehälter speichern. Doch die Luft ist anfangs noch „schmutzig“. Deshalb geht sie in die Reinigung: Zuerst durch zwei Filter und einen Trockner, dann durch eine dreistufige Aufbereitung. Zwei baugleiche Kompressoranlagen arbeiten dabei im Wechsel – oder springen im Notfall füreinander ein. Auch bei Stromausfall voll funktionsfähig In einem Krankenhaus dürfen lebenswichtige Geräte nicht stillstehen. Herzstück für die lückenlose Stromversorgung am Marienstift ist die sogenannte Niederspannungshauptverteilung. Hier fließt der Strom vom Energieversorger ein – mit satten 20.000 Volt. In eigenen Transformatorenhäusern auf dem Gelände wird diese Hochspannung dann auf haushaltsübliche Werte heruntergeregelt. Kommt es zu einem Stromausfall, übernimmt innerhalb von maximal 15 Sekunden automatisch ein gigantischer Dieselgenerator die Stromversorgung und stellt den Betrieb des Krankenhauses sicher. Dieser steht in einem eigenen Container auf dem Gelände, bringt bei der Stromerzeugung Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h hervor und zeigt eine Leistung von 600 kVA – „Genug, um ein ganzes Dorf mit Strom zu versorgen“, erläutert Dennis Junker. Damit alles reibungslos funktioniert, wird die Anlage täglich kontrolliert und einmal im Monat im Probelauf gestartet. Für die Überbrückungszeit von maximal 15 Sekunden puffern Akkus und Batterien wichtige Bereiche wie Intensivstation, OP oder Beatmungssysteme. Diese halten mindestens eine halbe Stunde durch. Brandschutz Eine Brandschutzanlage erfüllt zahlreiche wichtige Aufgaben, um Menschenleben zu schützen, Sachwerte zu bewahren und den Betrieb von Gebäuden aufrechtzuerhalten. Zu ihren zentralen Funktionen gehört in erster Linie die frühzeitige Erkennung von Bränden, was mithilfe von Rauch-, Wärme- oder Flammenmeldern geschieht. Sobald ein Brand erkannt wird, sorgt die Anlage für eine unmittelbare Alarmierung der anwesenden Personen durch akustische und optische Signale. Gleichzeitig erfolgt in vielen Fällen eine automatische Weiterleitung des Alarms an die Feuerwehr oder eine Sicherheitszentrale, um schnellstmöglich Hilfe zu mobilisieren. Ergänzt wird dies durch Rauchund Wärmeabzugsanlagen, die dafür sorgen, dass sich giftige Gase nicht unkontrolliert im Gebäude ausbreiten und Flucht- sowie Rettungswege rauchfrei bleiben. Zusätzlich tragen bauliche Maßnahmen wie Brandschutztüren und -klappen dazu bei, eine Ausbreitung von Feuer und Rauch auf andere Gebäudeteile zu verhindern. Eine BOS-Funkanlage (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) sorgt dafür, dass die Feuerwehr und andere Sicherheitsbehörden auch in tiefen Kellergeschossen zuverlässig funken können. Hygiene auf höchstem Niveau – so wird OP-Besteck sterilisiert Bevor Skalpell, Scheren und anderes Besteck wieder im OP zum Einsatz kommen, durchlaufen sie eine hochpräzise Aufbereitung – ein Prozess, der im Untergeschoss des Krankenhauses beginnt und mit speziellem Wasser startet: sogenanntem VE-Wasser – völlig entsalztes, entmineralisiertes Wasser. In einer großen Osmoseanlage wird es aufbereitet. Das Ergebnis: ein Wasser, das regelrecht „aggressiv“ auf organische Rückstände wirkt – wie „kleine Piranhas, die jeden Schmu tz auflösen, ohne Kalk- oder Salzflecken zu hinterlassen.“ In der Sterilisationsabteilung selbst läuft die Aufbereitung in drei streng getrennten Zonen ab: Unreinraum, Reinraum und Reinstraum. Zunächst wird das benutzte OP-Besteck unter anderem in Ultraschallbecken vorgereinigt und mit VE-Wasser gespült. Anschließend geht es in das Reinigungsdesinfektionsgerät. „Eine Art Hochleistungsgeschirrspüler, der mit hohen Temperaturen und speziellen Anschlüssen selbst kleinste Hohlräume in den Instrumenten reinigt und thermisch desinfiziert.“ Im Anschluss werden die OP-Bestecke neu zusammengestellt, verpackt und dampfsterilisiert. Bei 134 Grad werden alle Keime zuverlässig abgetötet. Erst zum Einsatz im OP wird die sterile Verpackung wieder geöffnet. Text: Petra Neu // Fotos: Bernhard Janitschke // Video: Sara Uhde Zur Inhaltsübersicht
Zu der SeiteEin bisschen Glitzer-Glitzer
05.06.2025 Ein bisschen Glitzer-Glitzer – Festival– Noch sieht auf dem Dorfplatz in Neuerkerode alles aus wie immer. Bürger:innen spazieren umher und genießen die Sonne, treffen sich zum gemütlichen Austausch oder essen eine Portion Pommes vor dem Biermanski‘s. Doch in ein paar Wochen wird sich hier einiges verändern: Am 30. August verwandelt sich das Dorfzentrum in den pulsierenden Mittelpunkt eines funkelnden Festivalgeländes. Erstmals findet hier das ALL iN BEAT-Festival statt – und hat mit Top-Acts wie Alli Neumann, Kasi und Dominik Hartz sowie Emily Rose und der inklusiven Band Hand in Hand aus Neuerkerode musikalisch einiges zu bieten. Nicht weit vom künftigen Festivalgelände teilen sich Arlena Jenrich und Anja Kruse aus der Unternehmenskommunikation ein Büro. Jenrich ist unter anderem für die Events der esn (Evangelische Stiftung Neuerkerode) zuständig, Kruse für das Fundraising. Gemeinsam mit der Braunschweiger Event-Agentur undercover planen sie das Festival, das Rock an der Wabe ablösen wird. „Rock an der Wabe war immer ein Highlight hier im Dorf“, berichtet Kruse. „Doch nach 13 Jahren wollten wir etwas Neues probieren.“ Das Rahmenprogramm wird so vielfältig wie das Dorf selbst. Das ALL iN BEAT wird ein Festival, das in dieser Form einzigartig ist. „Wir schreiben uns Inklusion nicht nur auf die Fahnen, sondern leben sie auch“, so Arlena Jenrich. „Menschen mit und ohne Behinderung sind von Anfang bis Ende in die Planung und Umsetzung des Festivals eingebunden – auf, vor und hinter der Bühne.“ So wird schon jetzt in den Werkstätten und der Kunstwerkstatt Villa Luise fleißig an der Dekoration gewerkelt, die das Dorf in ein Festivalgelände verwandeln soll. Außerdem werden Neuerkeröder Bürger:innen am Festivaltag verschiedene Workshops und Aktionen anbieten. Ob das Bedrucken von Shirts, Karaoke- Sessions, Dorfführungen oder eine Kunstausstellung – das Rahmenprogramm wird so vielfältig wie das Dorf selbst. Mitreißende Performances Das Herz des Festivals wird aber die Bühne auf dem Dorfplatz. Für Anja Kruse, die selbst leidenschaftliche Festivalbesucherin ist, erfüllt sich mit der Planung des ALL iN BEAT ein Traum. „Und dass wir dann noch bei unserem Debüt mit so tollen Künstler:innen glänzen können, ist wirklich unfassbar“, sagt sie. „Alli Neumann habe ich vergangenes Jahr auf einem Festival gesehen und war einfach nur begeistert. Sie ist unfassbar dynamisch und reißt das Publikum von der ersten Sekunde an mit.“ Und auch die anderen Künstler:innen sind für ihre Live- Energie bekannt: Kasi trifft mit seiner Musik genau den Vibe der Gen Z. Dominik Hartz kann mit seinen groovigen Beats einfach jede:n zum Tanzen bringen. Und für Hand in Hand, die schon auf vielen Bühnen der Region gestanden haben, wird es ohnehin ein Heimspiel. Außerdem wurde das Line-up kürzlich durch die „The Voice of Germany“-Finalistin Emily Rose sowie den Sänger und Krankenpfleger Siggi ergänzt. Alli Neumann Kasi Dominik Hartz Mehr als Musik Dabei ist es kein Zufall, dass die Musiker:innen vor allem bei einer jüngeren Zielgruppe bekannt sind. „Wir wollen mit dem Line-up junge Leute nach Neuerkerode locken, die vielleicht vorher noch nie im Dorf waren“, so Jenrich. Dabei gehe es auch darum, Kulturangebote für junge Menschen in den ländlichen Raum zu holen – und um Demokratiebildung. „Gerade in Zeiten, in denen es so viel Trennendes gibt, wollen wir einen Ort der Begegnung schaffen. Menschen mit und ohne Behinderung, die sich sonst vielleicht nie begegnen würden, kommen beim ALL iN BEAT in den Austausch und feiernmiteinander.“ Anja Kruse Damit auch alle nach Neuerkerode kommen, bietet das Reiseunternehmen Der Schmidt einen kostenlosen Shuttle-Service von Braunschweig Hauptbahnhof über Cremlingen und Sickte, von Wolfenbüttel Hauptbahnhof über Atzum und Volzum sowie von Schöppenstedt Bahnhof über Evessen und Dettum an. Und dank der Förderung unter anderem durch den Assefonds sind die Tickets mehr als erschwinglich: Sie kosten 31,95 Euro, für Menschen mit Schwerbehinderung gibt es sie sogar schon für 15,20 Euro. „Allerdings sind die Tickets aus Platzgründen auf 1.000 Stück limitiert. „An dem Workshop-Angebot rund um unser Festivalgelände kann man allerdings auch kostenlos und ohne Ticket teilnehmen“, berichtet Jenrich. „So können alle Teil des ALL iN BEAT sein. Bei uns ist jede:r willkommen!“ Text: Lukas Dörfler // Foto: Bernhard Janitschke /Tom Blanc / Fatjon Humaj / Lucas Christiansen Zur Inhaltsübersicht Zur Festival-Webseite
Zu der SeiteDigital gegen die Angst
05.06.2025 Digital gegen die Angst – Heilsame Illusion – Im Lukas-Werk wird Virtual Reality zum therapeutischen Werkzeug. Ein belebter Platz mitten in einer Großstadt. Menschen strömen vorbei, Blicke kreuzen sich, eine Gruppe tuschelt – über wen? In der U-Bahn. Rasend schnell ziehen Lichter an den Fenstern vorbei. Dann plötzlich Stillstand: Dunkelheit, Enge, Ungewissheit. Für Menschen mit Angststörungen oder Sozialphobien sind solche Szenen Extremsituationen. Im Lukas-Werk in Braunschweig lernen Patient:innen, in genau solchen Situationen mit ihrer Angst umzugehen – schon bald noch gezielter, und zwar mithilfe von Virtual- Reality-Technologie. Seit Februar wird in den Reha-Tageskliniken für Psychosomatik und Abhängigkeitserkrankungen eine VR-Brille getestet. „Damit ergeben sich viele neue Möglichkeiten, die wir in der klassischen Therapie nicht haben“, erklärt Tuna Ucgun, Chefarzt des Reha-Zentrums St. Leonhard. Denn Patient:innen einfach in reale Stresssituationen zu begleiten – etwa in eine volle U-Bahn oder auf eine Party – sei nicht nur aufwendig, sondern für viele auch zu belastend. „In realen Situationen ist es schwieriger, das Tempo und die Intensität der Reize individuell anzupassen – genau hier bietet die virtuelle Umgebung ein sicheres und gut steuerbares Übungsfeld.“ Der Angst im geschützten Raum begegnen Im geschützten Rahmen der Tagesklinik hingegen kann die virtuelle Realität gezielt eingesetzt werden. Dafür steht nun ein eigens ausgestatteter Raum zur Verfügung. An der Tür weist inzwischen ein neues Schild auf seine Funktion hin: VR-Labor. Der Raum selbst ist minimalistisch eingerichtet, um Bewegungsfreiheit zu ermöglichen, sobald die VR-Brille aufgesetzt ist. Die Szenarien sind vielfältig: ein gläserner Fahrstuhl, eine Aussichtsplattform in luftiger Höhe, eine gefüllte U-Bahn, ein belebten Platz in der City. Allesamt typische Situationen, die im Alltag Angst, Scham oder inneren Stress auslösen können – in der virtuellen Welt aber unter kontrollierten Bedingungen erlebt werden. „Wir können gezielt auf den jeweiligen Patienten abgestimmte Dialoge, Emotionen und Handlungsverläufe simulieren“, sagt Wiebke Münkel, angehende Psychotherapeutin, die ihre berufsqualifizierende Tätigkeit 3 (BQT III) in der psychosomatischen Reha- Tagesklinik absolviert und das VR-Projekt begleitet. Studien belegen: VR kann als Medizinprodukt sehr effektiv sein. Gleichzeitig ist die Anwendung komplex. „Deshalb durchlaufen wir gerade eine erste Testphase, in der wir uns mit dem System intensiv vertraut machen“, so Ucgun. Noch versetzen sich die Therapeut:innen selbst in die Rolle der Patient:innen, während Kolleg:innen am Steuerungscomputer entscheiden, welche Welt sich vor ihren Augen entfaltet. Stärkung der Therapiebereitschaft Diese Selbsterfahrung sei enorm hilfreich, betont Wiebke Münkel: „Nur so können wir später besser beurteilen, welche Module für welche Patient:innen geeignet sind.“ Für sie steht fest: Der Einsatz der VR-Technologie wird nicht nur die Behandlungsmöglichkeiten erweitern, sondern kann auch die Therapiebereitschaft erhöhen, da mit der VR-Brille eine niedrigschwelligere Konfrontation im Rahmen der Therapie angeboten werden kann. Im geschützten Rahmen der Tagesklinik kann die virtuelle Realität gezielt eingesetzt werden: In den Tageskliniken für Psychosomatik und Abhängigkeitserkrankungen im Rehabilitationszentrum St. Leonhard in Braunschweig bietet das Lukas-Werk ein ganztägig ambulantes Behandlungsangebot für Menschen, die durch eine psychische oder psychosomatische Erkrankung oder eine Abhängigkeitserkrankung sowohl beruflich als auch privat in ihrer Leistungsfähigkeit und Zufriedenheit beeinträchtigt sind. Das ganztägig ambulante Konzept ermöglicht es Patient:innen, sich tagsüber in der Rehabilitationseinrichtung aufzuhalten und zum Abend nach Hause zurückzukehren. So können sie sich nach einem Behandlungs- oder Therapietag in gewohnter Umgebung entspannen oder auch neu Erlerntes gleich im Alltag umsetzen. Infogruppe für Interessierte, die Reha-Tageskliniken unverbindlich kennenlernen wollen: Jeden ersten und dritten Dienstag im Monat 15.30 Uhr (Tagesklinik Abhängigkeitserkrankungen) 16.30 Uhr (Tagesklinik Psychosomatik) Anmeldung: t 0531.18053730 Text: Petra Neu // Foto: Bernhard Janitschke // Video: Michael Tietz Zur Inhaltsübersicht Zur Reha-Tagesklinik Psychosomatik
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