Inhaltsübersicht_NEB_121
05.06.2025 Wie gut ist das denn. FEELFALT Editorial Liebe Leserinnen und Leser, „Vielfalt bedeutet für mich, dass jeder Mensch so sein kann, wie er ist und trotzdem akzeptiert wird.“ Dieses Zitat stammt von Holger Denecke, Künstler und Sprecher der Bürgervertretung in Neuerkerode. Es steht am Anfang dieser Ausgabe, und es steht für vieles, was unseren Unternehmensverbund ausmacht. Vielfalt zeigt sich nicht nur in Herkunft, Alter oder beruflichem Hintergrund, sondern vor allem in Haltung. Offenheit, Empathie, Menschlichkeit: Das sind die Qualitäten, die wir täglich leben – in der Pflege genauso wie im Bauprojektmanagement, in der Straßensozialarbeit ebenso wie im IT-Support. Vielfalt zeigt sich auch in unserem Umgang mit Sprache: wir zwingen unsere Autorinnen und Autoren nicht in ein Korsett, wir orientieren uns hinsichtlich Rechtschreibung am Duden und lassen uns gleichzeitig gegenseitig den wertschätzenden und kreativen Freiraum. In dieser Ausgabe greifen wir auch Themen auf, die unseren Unternehmensverbund in seiner Vielfalt zeigen und aktuell bewegen – ganz praktisch, ganz menschlich. Wir nehmen Sie mit in ein Krankenhaus, das mit starker Technik arbeitet. Zu Menschen, die mithilfe von Virtual Reality gegen Ängste kämpfen. Zu Mitarbeitenden, die sich beruflich neu verorten, und zu jungen Auszubildenden, die vorleben, wie bunt eine Gesellschaft sein kann. Wir freuen uns, dass auch diesmal wieder viele Stimmen aus unserer Stiftung zu Wort kommen. Sie berichten vom Inklusionslauf in Neuerkerode, von bewegenden Momenten in der Pflegeausbildung und von gemeinsamen Reisen im Unternehmensverbund der esn. Überall zeigt sich: Unsere Stiftung ist lebendig, mit vielfältigen Angeboten und getragen von Offenheit, Respekt und Engagement im Miteinander. Lassen Sie sich berühren, inspirieren – und vielleicht auch zum Nachdenken anregen. Denn eines wird beim Lesen schnell klar: Von einer „feel“fältigen und offenen Gesellschaft profitieren wir alle. Herzlichst Tobias Henkel | Vorstandsvorsitzender Neues zum Blättern Von einer offenen Gesellschaft profitieren wir alle Interview mit Holger Denecke von der Bürgervertretung im inklusiven Dorf Neuerkerode Zum Text Einsteigen. Umsteigen. Schöne Aussichten. Berufsvielfalt in unserer Stiftung. Zum Text Ein Geschenk, dass ich sie kennenlernen durfte Schülerin Alexandra hat während ihrer Ausbildung zur Pflegefachkraft ganz besondere Erfahrungen gemacht, die sie nicht nur beruflich, sondern auch persönlich sehr berührte. Zum Text Eine innere Einstellung, die uns verbindet Die Fachschule Heilerziehungspflege in Neuerkerode setzt sich seit vielen Jahren gegen Rassismus ein. Zum Text Digital gegen die Angst Im Lukas-Werk wird Virtual Reality zum therapeutischen Werkzeug. Zum Text Hier öffnen sich neue Türen Seine eigenen Stärken finden, Ideen verwirklichen und sich neuen Projekten stellen – das macht den BBB und den Kreativ- und Upcyclingbereich so wichtig. Zum Text Reine Luft, starker Strom und Piranhas im Wasser Unterwegs mit dem Technischen Dienst im Krankenhaus Marienstift. Zum Text Oldies but Goldies Mitarbeitende und Bewohnende des Senioren- und Pflegezentrums Theresienhof in Goslar waren beim Inklusionslauf in Neuerkerode mit dabei. Zum Text Inselglück auf Spiekeroog Lieblingsarbeitsplatz und Lieblingsreiseziel: Manuela Koch und Johannes Popenheim arbeiten beide in der esn und erleben Spiekeroog auf ganz unterschiedliche Art. Zum Text Nur ein bisschen müde Hella Asabdaftari erfüllte sich einen Traum, den sie schon seit 70 Jahren in sich trägt: beruflich Menschen zu helfen. Zum Text Ein bisschen Glitzer-Glitzer Am 30. August verwandelt sich das Dorfzentrum Neuerkerodes in den pulsierenden Mittelpunkt des funkelnden Festivalgeländes. Erstmals findet hier das ALL iN BEAT-Festival statt Zum Text Spendenprojekt Erleben, um zu verstehen Orte, Personen und die Zeit verschwimmen, alltägliche Dinge wirken plötzlich fremd – es sind zunächst kleine Veränderungen, die aber immer weiter voranschreiten. Demenzielle Erkrankungen sorgen bei den Betroffenen und auch bei ihren Angehörigen oft für Frustration und Angst. Zunehmende Verwirrung und Orientierungslosigkeit wechseln sich mit klaren Momenten ab und sorgen für eine emotionale Achterbahn. Aus Scham ziehen sich Erkrankte oft immer weiter zurück. Der Umgang mit ihnen sorgt häufig für Unverständnis, Menschen wenden sich ab, haben Berührungsängste. Dabei sind Verständnis und Empathie für den Umgang von Demenzerkrankten essenziell. „Um künftige Pflegefachkräfte besser auf die Pflege von demenziell veränderten Menschen vorzubereiten und für das Thema zu sensibilisieren, möchten wir in unserem Krankenhaus Tage der Demenz einführen“, berichtet Kathrin Helms, Teamleitung der Praxiskoordination im Marienstift. Wie fühlt sich eine demenziell erkrankte Person? Was sind die Herausforderungen im Alltag? Um diese Dinge zu veranschaulichen, wünschen sich die Praxiskoordinator:innen sogenannte Hands-on-Dementia-Boxen. Bei den Boxen handelt es sich um einen Demenzsimulator, der anhand von verschiedenen Stationen vom morgendlichen Anziehen bis zum Abendessen durch einen ganz gewöhnlichen Tag führt. In scheinbar einfachen Situationen können die Teilnehmenden ihre Grenzen erfahren, Unbehagen empfinden und das eigene Unvermögen erleben – um so nachvollziehen zu können, wie sich viele demenziell veränderte Menschen Tag für Tag fühlen. Die Aufgaben wirken zunächst einfach: Murmeln werden mit einem Löffel aufgesammelt, ein Kittel zugeknöpft oder einfache Zeichnungen erstellt. Doch jede Aufgabe hat eine Schwierigkeit, müssen beispielsweise spiegelverkehrt, mit Handschuhen oder eingeschränkter Sicht ausgeführt werden. Das erfordert Konzentration und führt oft zu Frust. Kathrin Helms sagt: „Diese Erfahrungen sollen es Auszubildenden ermöglichen, demenziell veränderte Menschen noch empathischer pflegen und versorgen zu können und ihnen so Halt zu geben.“ Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die Anschaffung der Hands-on-Dementia-Boxen. Damit bereichern Sie nicht nur die Ausbildung der zukünftigen Pflegekräfte, sondern auch das Leben der demenziell erkrankten Menschen. Dabei kommt die Anschaffung der Boxen nicht nur Auszubildenden und Patient:innen des Marienstiftes zugute. Sie stehen allen Bereichen und Gesellschaften der esn zur Verfügung. Ob in unseren Senioren- und Pflegezentren, der Eingliederungshilfe oder in unseren anderen Hilfefelder – überall dort, wo Menschen mit Demenz betreut, gepflegt oder versorgt werden, können die Boxen einen Beitrag leisten. Auch Angehörige können von den Boxen profitieren, sich einfühlsamer in ihre Liebsten hineinversetzen – und so der Angst und Scham, die durch die Erkrankung entsteht, etwas entgegensetzen. Text: Lukas Dörfler Jetzt spenden Mehr News aus der esn News & Stories Events Zu den Veranstaltungen Sie möchten die Neuerkeröder Blätter und weitere Informationen aus der Unternehmensgruppe regelmäßig digital erhalten? Dann schreiben Sie uns gern eine E-Mail an: oeffentlichkeitsarbeit@neuerkerode.de
Zu der SeiteGemeinsam zu neuen Abenteuern rollen
08.05.2025 Mobilität und Teilhabe mit neuem Tandem gefördert Mehr Mobilität und damit verbunden die Förderung von Teilhabe weiter zu erhöhen - das haben sich Bürger:innen aus Neuerkerode gewünscht. Gemeinsam mit Mitarbeitenden aus ihrem Wohnbereich haben sie Ideen und Möglichkeiten entwickelt und sich schließlich zur Anschaffung eines Fun2go-Tandems entschlossen. Dieses wurde nun mit Mitteln von Aktion Mensch gefördert und angeschafft. Es wird fortan, bei gemeinsamen Freizeitaktivitäten zum Einsatz kommen, bei Einkäufen unterstützen und bei Fahrten zwischen Sickte und Neuerkerode begleiten. Die Nutzung steht allen Bürger:innen offen und trägt dazu bei, soziale Teilhabe zu stärken und die Gesundheit zu fördern. „Es zeigt sich, dass die Anschaffung des Tandems die perfekte Lösung zur Erfüllung der Bedürfnisse der Bürger:innen war“, so Wohnbereichsleitung Doreen Haupt. Und so wird durch die neue Mobilität die Abenteuerlust geweckt, das Gemeinschaftsgefühl gestärkt und Verbundenheit geschaffen. Die positiven Auswirkungen auf die Lebensqualität seien bereits jetzt schon spürbar und es ermögliche allen ein aktiveres, erfüllteres Leben, findet Haupt.
Zu der SeiteLukas-Werk Jahresbericht 2024
07.05.2025 Lukas-Werk Jahresbericht 2024 Rückblick mit allen wichtigen Statistiken und Informationen aus dem vergangenen Jahr liegt ab sofort vor. Seit heute steht der Jahresbericht 2024 des Lukas-Werk online. In ihrem Vorwort schreibt Geschäftsfüherin Simone Wieczorek: “in einer Welt, die sich ständig wandelt und von Unsicherheiten geprägt ist, ist es die Hoffnung, die uns antreibt und uns die Kraft gibt, immer wieder neue Wege zu finden und zu beschreiten. Hoffnung ist mehr als ein Gefühl – eine innere Überzeugung, dass das Morgen besser sein kann als das Heute. Sie ist der Funke, der in dunkleren Zeiten leuchtet und uns daran erinnert, dass jeder neue Tag die Möglichkeit bietet, positive Veränderungen zu bewirken. Wir sind die besten Wegbegleiter für jede Lebensreise und finden individuelle Lösungen für Mitarbeitende und die uns anvertrauten Menschen. Das ist unsere Vision. Eine Vision, die wir im Netzwerk der evangelischen Stiftung Neuerkerode mit Leben füllen. Denn unser Glück liegt im Miteinander! Aus dem Glauben an eine positive Zukunft entsteht das Vertrauen in die Möglichkeiten, die vor uns liegen und die Überzeugung, dass wir die Fähigkeiten besitzen, unsere Realität aktiv zu gestalten. Nur wenn wir an eine bessere Zukunft glauben, öffnen wir uns für neue Ideen, Innovationen und Perspektiven, die uns helfen, die Herausforderungen dieser Zeit zu meistern und dafür die besten Wegbegleiter zu sein.” In diesem Sinne bedanke ich mich bei allen Mitarbeitenden der Lukas-Werk Gesundheitsdienste sowie unseren finanziellen und ideellen Förderern für ihren engagierten Einsatz. Unser Dank gilt ebenso den Kommunen und dem Land Niedersachsen, der Leistungsträgerschaft, dem Diakonischen Werk in Niedersachsen, dem Förderverein Café Clara, den Freundeskreisen im Lukas-Werk und allen, die unsere Arbeit durch Spenden und Kooperationen unterstützen." Den Jahresbericht 2024 mit allen wichtigen Zahlen, Daten und Fakten aus den Einrichtzungen des Lukas-Werks können Sie direkt auf unserer Hompeage herunterladen. Dort finden Sie auch die Rückblicke auf die vergangenen Jahre. Download
Zu der SeiteKampagne „100.000 Mütter“ ruft zur Großdemonstration auf
06.05.2025 Kampagne „100.000 Mütter“ ruft zur Großdemonstration auf Die Demonstration findet am 10. Mai 2025 vor dem Brandenburger Tor in Berlin statt. Mit dem Ziel Mütter sichtbarer zu machen, wollen die Initiatorinnen der Kampagne 100.000 Menschen am 10. Mai 2025 vor das Brandenburger Tor holen. Ein Katalog, der konkrete Forderungen nach einem gesellschaftlichen und politischen Strukturwandel enthält, soll während der Kundgebung an die Bundesregierung übergeben werden. Die Kampagne „100.000 Mütter“ wurde aus der Notwendigkeit geboren, die strukturellen Ungleichheiten und die gesellschaftliche Überlastung von Müttern sichtbar zu machen. Der Evangelische Fachverband für Frauengesundheit (EVA), mit dem Arbeitskreis Frauengesundheit (AKF), das Deutsche Müttergenesungswerk, dem auch Regenesa angehört, und die Initiative #MütterMachtPolitik sind die Initiatorinnen. Die Kampagne „100.000 Mütter“ ist laut den Initiatorinnen inspiriert durch die täglichen Herausforderungen, denen sich Mütter gegenübersehen: „Fehlende Unterstützungsangebote, Überlastungund ungleiche Verteilung der unbezahlten Care-Arbeit sowie gesellschaftliche Erwartungen, die oft in gesundheitlichen Problemen münden.“, sagt Antje Krause, Geschäftsführerin der Vorsorge-Reha-Klinik „Haus Daheim“ in Bad Harzburg. Darüber hinaus erhielten nach wie vor gewaltbetroffene Mütter bei weitem nicht die psychosoziale Unterstützung, die nötig wäre. Keine KiTa, keine Schule, keine Fremdbetreuung: Vor allem während der Covid-19-Pandemie mussten Eltern häufig ohne Kinderbetreuung auskommen, was vor allem Mütter stark belastet hat. Laut einer Studie des Max-Planck-Institutes erlebten vor allem Mütter, die bereits vor der Pandemie den Großteil der Betreuung übernahmen, mehr Stress, Erschöpfung und Einsamkeit. 24 Prozent der Mütter in Deutschland leiden laut dem Müttergenesungswerk unter Entkräftungssymptomen bis hin zum Burn-Out. Schutz vor Ausbeutung, Diskriminierung und Gewalt Mütter hätten ein Recht auf Schutz vor Ausbeutung, Diskriminierung und Gewalt, betonen die Initiatorinnen. Entsprechende Gesetze müssten verabschiedet, oder, falls bereits vorhanden, zum Schutz von Müttern und ihren Kindern konsequent umgesetzt werden. Zudem sei eine grundlegende Neuausrichtung des Gesundheitssystems unumgänglich. „Gesundheitsversorgung muss niedrigschwellig und intersektional allen Müttern zu Verfügung stehen. Diskriminierungen aufgrund persönlicher Merkmale wie Geschlecht, Einkommen, Bildung, Behinderung, Alter oder kultureller Herkunft müssen sanktioniert werden.“, fordert Irene Pabst. Zudem sollten Mütter intensiver an gesellschaftsrelevanten Entscheidungsprozessen beteiligt werden. „Unsere Vielfalt als Mütter ist eine Stärke. Als Mütter leben wir in Partnerschaften oder sind alleinerziehend, haben eine Migrations- oder Fluchtgeschichte oder sind seit vielen Jahren in unserem Heimatort verwurzelt. Wir sind jung oder alt Mutter geworden, sind berufstätig oder gehen keiner Erwerbsarbeit nach. Als Mütter pflegen wir unsere Angehörigen, haben unsere Kinder adoptiert, sind Transmütter oder leben unter ganz anderen Lebensumständen.“, sagt Antje Krause. Menschen bräuchten Unterstützung, die auf ihre Bedürfnisse ausgerichtet seien: „Und zwar frei von Paternalismus, Rassismus und Diskriminierung. Hierzu muss erhoben werden, was Mütter wirklich brauchen und wie ihre Bedürfnisse erfüllt werden können.“, so Krause. Das sind die Forderungen Die Initiatorinnen haben ihre Forderungen in einem Katalog zusammengefasst, der am 10. Mai 2025 der Bundesregierung übergeben werden soll. „Wir stehen aktuell kurz vor den Bundestagswahlen und möchten alle Menschen daran erinnern, was Care-Arbeitende für unsere Gesellschaft leisten und wo sie vergessen werden.“, erinnert Irene Pabst. Der Katalog soll folgende Forderungen enthalten: • Umsetzung der Frauenrechtskonvention (CEDAW: Deutschland hat sich darin verpflichtet, die geschlechtergerechte Gesetzgebung sowie die Maßnahmen zu implementieren. • Politik und Finanzanzen: Das Gender-Budgeting und die konsequente Berücksichtigung geschlechter- und familienspezifischer Auswirkungen bei politischen Entscheidungen. • Bildung und Care-Arbeit: Den Ausbau von Bildungs- und Betreuungsinfrastrukturen sowie gerechte Verteilung von Sorgearbeit sind notwendig, um Frauen gleiche Chancen in der Arbeitswelt zu bieten. • Gesundheitssystem: Ein geschlechtersensibles Gesundheitssystem muss die spezifischen Bedürfnisse von Müttern kennen und berücksichtigen, einschließlich besserer Vorsorgeangebote und Schutz vor Gewalt. • Zivilgesellschaftliche Beteiligung: Die Förderung feministischer Initiativen und die langfristige Finanzierung von Demokratieprogrammen sind essenziell. Foto: Ulla Trampert/pixelio Weitere Informationen Die Angebote und weitere Informationen zu Regenesa finden Sie hier: Mehr Infos
Zu der SeiteCafé Kreuzgang startet in die neue Saison
06.05.2025 Genuss, Erholung und Begegnung - die Erfolgsrezeptur des Café Kreuzgang Aktuell laufen die Vorbereitungen beim Café-Kreuzgang-Team auf Hochtouren, denn am 10. Mai startet das wunderbare Kleinod in der Braunschweiger Innenstadt in die neue Saison. Und dann erwartet die Gäste wieder jede Menge kulinarische und kulturelle Genüsse. Der gesamte Cafébetrieb erfolgt rundum inklusiv: Um die Gartenpflege im Kreuzgang kümmert sich die Klostergärtnerei Riddagshausen, die Fertigung und den Aufbau der Stühle und Tische inklusive des Tresens übernimmt die Jugendwerkstatt und Service, Küche und Eventbegleitung liegen in den Händen des Gastro-Teams – überall werden Menschen mit Handicap eingesetzt. Betrieben wird das Café als gemeinschaftliches Projekt der Mehrwerk gGmbH und des Theologischen Zentrums. Eine erste Starthilfe gab es nun von Mitarbeitenden der VW FS AG: Olaf Podschadli, Leitung IT Programs, Architecture & Transformation, und zehn Mitarbeitende unterstützten das Kreuzgang-Team wieder bei den Vorbereitungen. Denn ganz zu Anfang war erst einmal „Frühjahrsputz“ angesagt: Von der Küche bis zum Innenhof wurde gefegt und gewischt, die Möbel und Beschilderungen aufgestellt und angebracht sowie der Garten auf Vordermann gebracht. „Wir suchen uns jedes Jahr Projekte aus, bei denen wir unterstützen können. Ich freue mich deshalb sehr darüber, dass wir wieder im Café Kreuzgang aktiv sein können und so viele Mitarbeitende sich freiwillig für dieses einmalige Projekt engagieren. Und dazu eröffnet das durch die tollen Begegnungen, die wir haben, für alle den Blickwinkel“, erklärt Podschadli. Vanessa Pechau und Susanne Ihlau freuten sich über die vielen helfenden Hände: “Bereits im vergangenen Jahr haben uns Herr Podschadli und sein Team beim Aufbau unterstützt. Herzlichen Dank für Ihre Hilfe!”. Ein Ort der Entspannung, interessante Begegnungen und ein breitgefächertes kulturelles sowie kulinarisches Angebot – das ist die Erfolgsrezeptur des Café Kreuzgangs. Freuen dürfen sich die Besucher in diesem Jahr zum einen auf köstlich-warme Gerichte wie ein veganes Gemüsecurry, verschiedene Suppen oder leckere Kuchen und Eissorten. Zum anderen wird auch bei den Events einiges geboten – folgende Auftritte sind bisher geplant: Samstag, 14.06. – Braunschweiger Kulturnacht Freitag, 20.06. – Musische Akademie – „Singing all together“ Donnerstag, 26.06. – Frauenmahl! Transformation – Gesellschaft im Umbruch Samstag, 05.07. – „Singvögel und Raben waren auch nicht mehr da“ – Lesung mit Musik Freitag, 25.07. – Wein-Sommer-Abend Freitag, 08.08. – Wein-Sommer-Abend Freitag, 22.08. – Frederike Kannenberg Weitere Informationen zu den Events, Tickets und Co. gibt es hier . Öffnungszeiten und Kontakt Die offiziellen Öffnungszeiten sind: Mittwoch – Freitag: 12 – 18 Uhr Samstag, Sonntag und an Feiertagen: 14 – 18 Uhr Café Kreuzgang Schützenstraße 21 | 38100 Braunschweig E-Mail: cafe.kreuzgang@neuerkerode.de / Telefon: 05305 201878 oder 0151 195 285 51 Mehr Infos
Zu der SeiteDominik Hartz bringt das ALL iN BEAT Festival zum Tanzen
05.05.2025 Dominik Hartz bringt das ALL iN BEAT Festival zum Tanzen Der Künstler überzeugt mit Songs, die ab dem ersten Beat mitreißen. Er begeistert mit housigen Beats, smoothem Flow und coolen Texten: Die Songs von Dominik Hartz werden millionenfach gestreamt, er stand schon auf vielen Festivalbühnen in ganz Deutschland. Nun wurde der Künstler für das ALL iN BEAT Festival bestätigt, das am 30. August in Neuerkerode stattfindet. Nach der ersten ausverkauften Tour im Mai 2024 ging es munter weiter. Im Herbst `24 spielte Hartz gefeierte Konzerte quer durch die Republik. Auf Doppel- EP folgte das Albumformat, eingespielt mit vertrauten Gästen, unter der Ägide von Produzent Lukas Riemenschneider und Malte Kuhn. Dominik Hartz schätzt eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, das Menschliche in der Kunst ist ihm wichtig. Youtube war in der Jugend sein Fenster zur Welt, erzählt er. Damals in einem kleinen Dorf in Holstein, etwa in der Mitte zwischen seiner Geburtsstadt Lübeck und Kiel. Ein grünes Nowhere-Land; die Fahrt zu seinem ersten großen Konzert in Hamburg dauert fast zwei Stunden. Er ist Fan der Red Hot Chilli Peppers, schätzt Peter Fox und goutiert die entspannte Aura der Fantastischen Vier, wenn es um deutschsprachigen Rap geht. Für ihn ein Eckpfeiler der heimischen Old School, die in einem Song sogar „Props“ bekommen. Fokussiert, aber ohne Schaum vor dem Mund nimmt er nun den nächsten Karriereschritt in Angriff. Nach der Schulzeit in der Provinz, die er als undogmatischer Nerd in guter Erinnerung hat, zieht es ihn erst mal in die Ferne. Straßenmusik in Australien, er verdient seine ersten Gagen. Aussie-Dollar in den Hut; ein Anfang ist gemacht. Die Straßen von Melbourne geben ihm Selbstbewusstsein für mehr. Nicht nur Ed Sheeran hat so begonnen. Weil er an seiner handwerklichen Perfektion noch zweifelt, bewirbt er sich bei der Ernst Busch Hochschule für Schauspielkunst und wird 2018 auch genommen. Statt Straßenmusik in Down Under heißt nun vier Jahre die harte Bühnenschule erlernen. Skills, die ihm auch als eigenwilliger Grenzgänger zwischen Rap und Pop zugutekommen. Mitten in dieser Ausbildung ist ihm die Covid-Phase „voll reingebrettert“. Dominik Hartz hat das Beste draus gemacht und den Lockdown- Agonie zum Aufbau seines DIY-Studios genutzt. Nach der Devise „muss ja weiter gehen“ ist er nun Multi-Musiker. Und Schauspieler. Bereits auf der Doppel-EP “F*CK you” zeigte er seine Versatilität. Ein Mann, der viele Gesichter kann. „Ursprünglich hat sich mein Publikum über „Spotify Discovery“ gefunden. Dieser Streaming-Modus läuft nur dann gut, wenn echte Leute dich hören. Das hat für mich wirklich rein gekickt!“ Live hat er sich längst eine landesweite Fanbase erobert. Sein housiger Abräumer “Klimpa Klimpa” brachte im Herbst das Hamburger Dockville zum Beben, Hartz wechselt ohne Brüche zu relaxten Old-School Beats. Feature-Tracks mit den Kollegen Bruckner, anaïs, Aaron oder Frytz stehen für seinen Teamgeist. Es wird nicht nur ein buntes, sondern auch ein großes, ereignisreiches Jahr für den neuen König der entspannten Beats werden. Seine Texte verbinden Alltag mit gehobener Rap-Kultur. Hartz wird zum Storyteller seiner Generation, ein Pop-Poet der mittleren 2020er. Mal scheppern krass die Beats, mal swingt es wie im Urlaub. Dominik Hartz bleibt im Flow, so vielfältig auch seine Tracks sind. Die Gäste des ALL iN BEAT Festivals können sich davon im August selbst live ein Bild machen. Trotz aller Überraschungen steht eines schon jetzt fest: Es wird wild! Weitere Informationen Alle Informationen zu Tickets, Acts und Festival findet ihr auf unserer Festival Homepage. Mehr Infos
Zu der Seite„Neuerkerode bewegt“
28.04.2025 „Neuerkerode bewegt“ Inklusionslauf 2025 begeistert bei strahlendem Sonnenschein. Rund 500 Menschen mit und ohne Beeinträchtigung haben bei bestem Wetter am Inklusionslauf „Neuerkerode bewegt“ teilgenommen. Auf dem Dorfplatz in Neuerkerode bildete sich am Sonntag schon früh eine lange Schlange: „Möchtest du ein korallfarbenes oder ein gelbes Laufshirt? Welche Strecke wollt ihr absolvieren? Wie viele Personen möchtet ihr nachmelden?“ Am Anmelde-Terminal hatten die Helfer:innen alle Hände voll zu tun. Kurz vor dem Start des Spendenlaufs waren schließlich alle Teilnehmenden mit neonleuchtenden Shirts ausgestattet und bereit, um gemeinsam ein Zeichen für gelebte Inklusion zu setzen – laufend, walkend, radelnd oder im Rollstuhl. Etliche strahlende Gesichter machten sich bei perfekten Wetterbedingungen auf den Weg, um eine der vier angebotenen Distanzen – 1, 3, 6 oder 10 Kilometer – rund um das inklusive Dorf Neuerkerode zu absolvieren. Dabei stand nicht der sportliche Wettbewerb, sondern das Miteinander im Mittelpunkt. Starker Partner & Freunde Marcus Eckhoff, Geschäftsführer Wohnen und Betreuen, dessen Teams täglich rund 800 Menschen im Dorf Neuerkerode begleiten, fördern und betreuen, betonte den besonderen Geist der Veranstaltung: „Dass wir hier alle gemeinsam unterwegs sind – das ist unser Verständnis von Inklusion. Man redet nicht nur darüber, man tut es. Und dank der Unterstützung der Laufpat:innen der Volkswagen Financial Services AG in Braunschweig können heute auch Menschen teilnehmen, die die Strecken nicht alleine bewältigen könnten. So etwas funktioniert nur mit starken Partnern und Freund:innen. Ein herzliches Dankeschön an alle Laufpat:innen der VW FS AG!“ Gelebte Inklusion Die Volkswagen Financial Services AG engagierte sich in diesem Jahr nicht nur mit Laufpat:innen, sondern trat erstmals auch als Hauptsponsorin des Inklusionslaufs auf. Neben einer großzügigen Spende unterstützten Mitarbeitende der FS AG das Event tatkräftig – unter anderem bei der Wasserausgabe, der Shirt-Verteilung und als Streckenposten. „Das Wetter haben wir nicht gesponsert, das hat von ganz alleine so toll mitgespielt“, scherzte Arne Puls, Generalbevollmächtigter der VW FS AG und Schirmherr des Laufs. Er zeigte sich beeindruckt von der Atmosphäre: „Was hier in Neuerkerode geleistet wird, ist großartig. Alle sind mit so viel Herzblut dabei. Heute geht es darum, gemeinsam die Strecke zu meistern – das ist gelebte Inklusion.“ Puls nahm selbst aktiv am Lauf teil und zog ein begeistertes Fazit: „Ich hatte mit Antonia eine Laufpartnerin, die seit sechs Jahren in Neuerkerode lebt. Wir haben uns gegenseitig angefeuert und gemeinsam sechs Kilometer absolviert. Es war ein tolles Event mit einer wunderbaren Stimmung.“ Jessica Gümmer-Postall, Personalvorstand esn, bedankte sich bei dem neuen Hauptsponsoren. „Unsere Vision ist es, dass wir als esn beste Wegbegleiter für unsere Mitarbeitenden und für die uns anvertrauten Menschen sind. Umso mehr freuen wir uns, mit der VW Financial Services AG einen großartigen Wegbegleiter gefunden zu haben, der diese Vision mit uns teilt und aktiv mitgestaltet“, so Gümmer-Postall. Seit dem vergangenen Jahr wird „Neuerkerode bewegt“ als Spendenlauf organisiert. Teilnehmende können sich Sponsor:innen suchen, die ihr Engagement finanziell belohnen – angelehnt an die bekannten Schul-Spendenläufe, jedoch steht nicht die Anzahl der Runden oder die Zeit im Vordergrund, sondern die reine Teilnahme. Personen und Unternehmen, die die Läufer:innen unterstützen wollten, konnten im Vorfeld verschiedene Spendenpakete auswählen. „Wir freuen uns sehr über die große Beteiligung“, berichtet Anja Kruse, verantwortlich für Fundraising und Spenden in der esn. Insgesamt kam hier eine Spendensumme in Höhe von rund 1.500 Euro. Gemeinsam wurden knapp 2.000 Kilometer absolviert. Während die Förder- und Partnergelder die Organisation des Laufs unterstützen, fließen die Spendeneinnahmen der Laufsponsor:innen direkt in das esn-Projekt „Herzenswünsche unterwegs“, das die gesellschaftliche Teilhabe der begleiteten Menschen fördert. „Neuerkerode bewegt“ findet im Rahmen des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai 2025 statt. Dieser steht in diesem Jahr unter dem Motto „Neustart Inklusion“ und wird von Aktion Mensch unterstützt. Über Herzenswünsche unterwegs
Zu der SeiteEmily Rose performt auf dem ALL iN BEAT Festival
05.05.2025 Emily Rose performt auf dem ALL iN BEAT Festival Die Sängerin tritt nicht zum ersten Mal in Neuerkerode auf. Sie bringt eine wichtige Botschaft mit. Was für eine Überraschung! Singer-Songwriterin Emily Rose ist als neuer Act für das ALL iN BEAT Festival in Neuerkerode bei Braunschweig am 30. August 2025 bestätigt worden. Dabei spielt die „The Voice of Germany“-Finalistin nicht zum ersten Mal in Neuerkerode: Mit „If a bird“ hat Emily Rose schon 2023 ihre Zuhörer:innen bei einem Auftritt in Neuerkerode begeistert. Die halb Nigerianerin Emily Rose Nkeiruka König wurde 2004 in Salzgitter geboren. Seit 2021 geht sie durch und vor allem mit ihrer Musik intensiv ihren eigenen Weg in einer Welt voller Vorurteile und Diskriminierung. Ihre Erfahrungen machen sie nicht nur zu einer inspirierenden Künstlerin, sondern treiben sie an, sich bei vielen Antidiskriminierungs-Projekten zu engagieren. Ob Solo oder auch als Teil der Band ,,NewSoulGeneration” setzt sie sich dafür ein, dass die Stimmen der Jugendlichen und BIPoC’s gehört werden. Über die Jahre hat sich Emily Rose mit ihrer Stimme, aber auch mit ihrer Ausstrahlung und Authentizität eine loyale und immer weiter wachsende Fanbase aufgebaut. „Meine Verbundenheit zur nigerianischen Kultur entfacht in mir das große Interesse an ,,Afro music‘. Mit meinen Texten möchte ich aber nicht nur zum Tanzen, sondern auch zum Nachdenken anregen. Denn ich will, dass wir gesehen werden, ich will Veränderung“, sagt sie. Viele konnten ihren Zauber zuletzt in der finalen Ausgabe von ,Pop meets Classic‘ erleben – und bald beim ALL iN BEAT Festival in Neuerkerode. Weitere Informationen Alle Informationen zu Tickets, Acts und Festival findet ihr auf unserer Festival Homepage. Mehr Infos
Zu der SeiteALL iN BEAT legt nach: Dominik Hartz & Emily Rose neu im Line-Up
25.04.2025 ALL iN BEAT legt nach: Dominik Hartz & Emily Rose neu im Line-Up Bereits bestätigt sind für das Festival am 30. August in Neuerkerode außerdem Alli Neumann, Kasi und Hand in Hand. Mit dem millionenfach gestreamten Durchstarter Dominik Hartz und der “The Voice of Germany“-Finalistin Emily Rose wächst das Line-Up des inklusiven ALL iN BEAT Festivals um weitere spannende Acts. Bereits bestätigt sind außerdem Alli Neumann , Kasi und die Inklusionsband Hand in Hand . Am Samstag, 30. August , von 14 bis 24 Uhr findet das ALL iN BEAT Festival im Inklusionsdorf Neuerkerode statt, mit Live-Bands, kreativen Workshops und Mitmach-Aktionen. Weitere Informationen sind auf Instagram (@all.in.beat) und der Festival-Homepage ( www.netzwerk-esn.de/all-in-beat-festival ) zu finden. Karten gibt es bereits für 31,95 Euro (inkl. Shuttle-Service & Gebühren) exklusiv im Ticketshop: undercover.de . Für Menschen mit Schwerbehinderung kostet ein Ticket 15,20 Euro (plus 16,75 für benötigte Begleitpersonen). Das Line-Up wächst und unterstreicht, was das ALL iN BEAT Festival so besonders macht: Ein mutiges, vielfältiges Booking, bei dem Stimmen zu Wort kommen, die für Haltung, Empowerment und Authentizität stehen. Headlinerin Alli Neumann ist bekannt für ihre kraftvolle Stimme, mit der sie bereits auf den spannendsten Festivalbühnen des Landes und beim TV-Format „Sing meinen Song“ begeisterte. Kasi verbindet melancholischen Indie-Pop mit Rap-Elementen und unkonventionellen Gesangslinien. Genauso stiloffen ist auch Dominik Hartz : Der millionenfach gestreamte Künstler begeistert mit housigen Beats, smoothem Flow und klugen Texten – zuletzt live auf ausverkauften Touren und Festivalbühnen in ganz Deutschland. Die Salzgitteranerin Emily Rose stand 2023 im Finale von „The Voice Of Germany“, begeistert bei der finalen Ausgabe von Pop Meets Classic in der ausverkauften Volkswagen Halle Braunschweig und bringt ihren Sound – zwischen Afrobeat, R&B, Pop und Soul – jetzt auch beim ALL iN BEAT auf die Bühne. Komplettiert wird das Line-Up mit einem weiteren spannenden Act sowie der inklusiven BandHand in Hand . Inklusion & Gemeinschaft erleben Neben den Konzerten bietet das Festival ein vielfältiges Rahmenprogramm mit kreativen Workshops und Mitmach-Aktionen, wie Blumenkränze basteln, T-Shirts bedrucken oder Dorfrundgänge für alle Sinne an. Diese sind auch ohne Festivalticket kostenlos zugänglich. Neuerkerode ist ein Inklusionsdorf, in dem knapp 700 Menschen mit Behinderung leben und arbeiten. Beim ALL iN BEAT sind Menschen mit und ohne Behinderung von Anfang bis Ende in die Planung und Umsetzung eingebunden – vor, auf und hinter der Bühne. Shuttle-Service & Tickets Neben dem Angebot des Öffentlichen Nahverkehrs wird ein kostenloser Shuttle-Service von „Der Schmidt“ angeboten. Dieser fährt ab Braunschweig Hauptbahnhof, Wolfenbüttel Bahnhof und Schöppenstedt Bahnhof sowie weitere umliegende Orte. Gefördert wird das Festival durch den Assefond. Tickets gibt es deshalb bereits für 31,95 Euro (inkl. Shuttle-Service & Gebühren). Der exklusive Vorverkauf ist bereits gestartet. Karten sind erhältlich im Ticketshop: undercover.de . Für Menschen mit Schwerbehinderung („B“ im Ausweis) kostet ein Ticket 15,20 Euro. Menschen mit Schwerbehinderung mit Begleitperson bekommen das Ticket für 31,95 Euro (reduziertes Ticket für Menschen mit Schwerbehinderung für 15,20 Euro plus reduziertes Ticket für 16,75 Euro für Begleitpersonen). Schnell sein lohnt sich: Die Anzahl der Tickets ist mit 1000 Stück stark limitiert! Das ALL iN BEAT wird veranstaltet von der esn (Evangelischen Stiftung Neuerkerode) die das Festival gemeinsam mit der Konzertagentur Undercover konzeptionieren und organisieren. Zudem kuratiert Undercover das Festival. Weitere Informationen Alle Informationen zu Tickets, Acts und Festival findet ihr auf unserer Festival Homepage. Mehr Infos
Zu der Seite„Gemeinsam auf Achse“
30.04.2025 „Gemeinsam auf Achse“ Projekt Herzenswünsche unterwegs ermöglicht Ausflug von Klient:innen der Fachambulanz Sucht nach Einbeck. Ein Frühlingstag, neun Teilnehmende und eine gemeinsame Mission: Ein Besuch im PS.SPEICHER in Einbeck, Europas größtem Oldtimermuseum. Die Fachambulanz Sucht des Lukas-Werks in Goslar machte sich mit zwei vollbesetzten Autos auf den Weg, um einen Ausflug im Zeichen von Gemeinschaft, Teilhabe und individueller Entwicklung zu erleben. Die Teilnehmenden sind Klient:innen, die aktuell in der Fachambulanz Sucht in Goslar aufgrund einer Abhängigkeitserkrankung beraten und betreut werden. „Der Tag war mehr als nur ein Museumsbesuch“, berichtet Petra Keinhorst, Sozialarbeiterin und Sozialpädagogin (B.A.) in der Fachambulanz. „Wir wollten unseren Klient:innen ermöglichen, sich selbstwirksam zu erleben – mit allem, was dazu gehört: Vorbereitung, Mitgestaltung, Entscheidungsfreiheit und natürlich auch der Spaßfaktor.“ Möglich wurde dieses besondere Erlebnis durch die Unterstützung des esn-Projekts „Herzenswünsche unterwegs“. Michael Bonsack, Projektkoordinator, betont: „Wünsche erfüllen, unterwegs sein, mal raus aus dem Alltag, Horizonte erweitern, in der Gemeinschaft etwas erleben und die gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben der uns anvertrauten Menschen – die nachhaltigen Gemeinschaftserlebnisse verdanken wir unseren Spender:innenn. Großartig, Dankeschön!“ Schon am Vormittag startete die Gruppe mit einem kleinen Stehkaffee und selbstgemachten Snacks. Danach ging es durch sechs Etagen voll mit historischen Fahrzeugen, vom ersten Fahrrad, über das klassische Motorrad bis hin zu Autostudien der Neuzeit. Ein Highlight für viele – und ganz besonders für zwei Teilnehmende, deren persönliche Interessen in den Ausflug integriert wurden. Einer von ihnen ist bekennender Auto-Enthusiast. „Sein Herzenswunsch war schon länger Thema in der Beratung“, erklärt Keinhorst. „Und so er war als Initiator maßgeblich in die Planung eingebunden.“ Vom Erstellen der Einkaufsliste für die Snacks über die Teilnehmendenakquise bis hin zur Ablaufplanung des Ausflugstages – der Klient hatte Verantwortung übernommen. „Diese Rolle hat er ausgefüllt. Ich bin überzeugt, dass solche Teilhabeerlebnisse langfristig persönlichkeits- und abstinenzstabilisierend wirken können.“ Doch nicht nur die Einzelnen profitierten – auch die Gruppendynamik wurde gestärkt. „Solche Ausflüge schaffen Erlebnisse, über die man spricht, lacht, sich austauscht – das fördert soziale Anbindung, Kommunikation und Beziehungskompetenz. Alles wichtige Faktoren für eine stabile Abstinenz“, betont Keinhorst. Ein besonderer Dank gelte den Spender:innen die „Herzenswünsche unterwegs“ unterstützen – ohne sie wäre dieser Tag nicht möglich gewesen. Oft sind es die ganz kleinen Dinge, die uns ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Mit Ihrer Unterstützung möchten wir überraschen, Freude schenken und die Wünsche unserer Bürger:innen, Bewohner:innen, Patienten:innen und Klienten:innen erfüllen. Mehr zum Projekt "Herzenswünsche unterwegs"
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