Theresienhof öffnet Kleiderkammer
23.04.2025 Theresienhof öffnet Kleiderkammer Menschen, die nicht die finanziellen Mittel haben, sich neue Kleidung zu kaufen, können einen Termin vereinbaren. Das Senioren- und Pflegezentrum Theresienhof in der Rammelsberger Straße 42 in Goslar eröffnet eine neue Kleiderkammer. Sie steht Menschen zur Verfügung, die nicht die finanziellen Mittel haben, sich weitere Kleidung zu kaufen – denn Gutes muss nicht immer neu sein. Shop for clothing,Clothes shop on hanger at the modern shop boutique Das Angebot umfasst Ober- und Unterbekleidung sowie Schuhe für Erwachsene. Interessierte können nach vorheriger Terminabsprache im Theresienhof vorbeikommen und sich hier kostenfrei Kleidung aussuchen. Termine können von Montag bis Freitag zwischen 10 und 14 Uhr unter t 05321.787 0 vereinbart werden.
Zu der SeiteGlücksspiel und Jugendschutz: Risiken und Prävention
Selective focus of upset girl using smartphone near laughing multiethnic teenagers outdoors 15.04.2025 Social-Media-Challenges: Zwischen Hype und Risiko Das Netzwerk „Jugendschutz – und Du?“, zu dem auch die Fachambulanz Sucht des Lukas-Werks in Northeim gehört, informiert monatlich über verschiedene Themen rund um den Jugendschutz. Heute geht es um gefährliche Social-Media-Challenges „Social-Media-Challenges gehören für viele Jugendliche zum digitalen Alltag“, erklärt Antonia Wloch, „Sie bieten Unterhaltung, ein Gemeinschaftsgefühl und die Chance, viral zu gehen.“ Doch nicht alle Trends sind harmlos. Immer wieder kursieren gefährliche Mutproben, die nicht nur die Gesundheit, sondern auch das Leben von Jugendlichen gefährden können. Was sind Social-Media-Challenges? Challenges sind Aufgaben oder Mutproben, die Nutzer auf Plattformen wie TikTok, Instagram oder YouTube filmen und mit der Community teilen. Sie verbreiten sich meist über Hashtags und werden oft von Influencern oder bekannten Persönlichkeiten initiiert. Thomas Sindram von der Polizeiinspektion Northeim: „Viele dieser Trends sind kreativ und harmlos – doch manche überschreiten gefährliche Grenzen.“ Portrait of young woman using smartphone Das Netzwerk „Jugendschutz und Du?“ verweist auf drei besonders problematische Challenges Blackout-Challenge Bei dieser Challenge versuchen Teilnehmende, durch Würgen oder Luftanhalten kurzfristig das Bewusstsein zu verlieren – in der Hoffnung auf ein „High“-Gefühl. Dabei kann der Sauerstoffmangel zu schweren Hirnschäden führen. Weltweit wurden bereits zahlreiche Todesfälle dokumentiert. Waterboarding-Challenge Dieser Trend simuliert die international geächtete Foltermethode „Waterboarding“. Jugendliche legen sich ein Handtuch über das Gesicht und übergießen es mit Wasser, um das Gefühl des Ertrinkens nachzustellen. Auch wenn manche dies als Mutprobe sehen – die psychische und körperliche Belastung ist enorm - und das Risiko schwerer Die Folgen sind schwerwiegend. Amok-Challenge „Aktuell sorgt diese Challenge an Schulen für große Verunsicherung“, erklärt Eltern- Medien-Trainer Lars Brockmann von der Familienberatungsstelle des Landkreises Northeim. Jugendliche kündigen vermeintlich einen Amoklauf an oder lösen mutwillig einen Alarm aus – nur um einen „Trend“ mitzumachen. Was als Scherz beginnt, führt oft zu Polizeieinsätzen, Panik in Schulen und rechtlichen Konsequenzen. Für Mitschüler ist der Schock real – diese Challenge gefährdet das Sicherheitsgefühl im Alltag. Warum machen Jugendliche mit? Der Reiz liegt oft in der Aussicht auf Anerkennung. Likes, Kommentare und das Gefühl, dazuzugehören, sind starke Antriebe – besonders in der Pubertät, wenn sich Identität und Selbstwert stark über die Außenwirkung definieren. „Die Dynamik sozialer Medien kann Risiken dabei schnell in den Hintergrund rücken lassen“, erläutert Kimberly Zajonz von der Fachambulanz Sucht des Lukas-Werks in Northeim. Was können Eltern und Pädagogen tun? Offene Gespräche sind entscheidend. Es hilft, sich ehrlich für die Onlinewelt von Jugendlichen zu interessieren, ohne vorschnell zu verurteilen. Wer Jugendliche einlädt, über ihre Erlebnisse zu sprechen, kann gemeinsam Risiken erkennen – und über Alternativen nachdenken, die Kreativität und Gruppengefühl fördern, ohne gefährlich zu sein. Auch Plattformen wie TikTok oder Instagram sind gefragt. Einige Anbieter haben bereits begonnen, riskante Inhalte zu löschen oder Warnhinweise einzublenden. Doch die Verantwortung bleibt eine gemeinsame Aufgabe – von Eltern, Schulen, Medien und Politik. Social-Media-Challenges sind ein Spiegel der Jugendkultur: kreativ, schnelllebig – und manchmal riskant. Umso wichtiger ist es, junge Menschen zu begleiten, für Ihre Entscheidungen stark zu machen und sie im digitalen Dschungel nicht allein zu lassen. Weitere Impulse zu aktuellen Jugendmedien-Themen gibt’s im Podcast und dem gleichnamigen Instagram-Kanal „Medienguide“ von Eltern-Medien-Trainer Lars Brockmann. Über das Netzwerk „Jugendschutz – und Du?“ Das Netzwerk „Jugendschutz – und Du?“ basiert auf einer langjährigen Präventionsarbeit zu verschiedenen Themen des Jugendschutzes. Regelmäßig organisieren wir kostenfreie Online-Elternabende, um Eltern über aktuelle Herausforderungen und Chancen im Bereich Jugendschutz zu informieren. Für Fragen und Beratung – kostenlos, unverbindlich und unter Einhaltung der Schweigepflicht – stehen Ihnen die Präventionsfachkräfte der Lukas-Werks Gesundheitsdienste GmbH jederzeit zur Verfügung. Die Kontaktaufnahme ist telefonisch unter 05551. 908 206 0 und per E-Mail an fa-northeim@lukas-werk.de möglich. Auch an den Erzieherischen Kinder- und Jugendschutz des Landkreises Northeim können Sie sich unter der Telefonnummer 05551.708295 und per E-Mail an jugendpflege@landkreis-northeim.de wenden. Die Fachkräfte des polizeilichen Präventionsteams stehen Ihnen unter der 05551.70050 und per E-Mail praevention@pinom.polizei.niedersachsen.de zur Verfügung. Beratung im Lukas-Werk
Zu der SeiteHand in Hand rockt das ALL iN BEAT Festival
11.04.2025 Hand in Hand rockt das ALL iN BEAT Festival Die inklusive Band aus Neuerkerode freut sich auf das Heimspiel. Die Neuerkeröder Inklusionsband „Hand in Hand“ brennt für ihre eigene Musik und schreibt seit der Gründung 2012 ihre eigenen Songs aus Leidenschaft selbst. Die 14-köpfige Band ist in der Pop-Rockszene unterwegs und hat mittlerweile regionale Bekanntheit erlangt. Nun ist klar: Sie werden auch beim ALL iN BEAT in Neuerkerode spielen. Aussagekräftige und deutschsprachige Texte, inspirierende Melodien und ein gemischtes Programm aus aktuellen Coversongs lassen die Auftritte zu einem besonderen und mitreißenden Erlebnis werden. Neben zahlreichen Gigs beteiligt sich die Band, mit Freude und Begeisterung, an vielen sozialen Projekten. Weitere Informationen Alle Informationen zu Tickets, Acts und Festival findet ihr auf unserer Festival Homepage. Mehr Infos
Zu der SeiteGrenzenlose Liebe
Grenzenlose Liebe Odete Pedras erinnert sich noch genau an den Moment, als sie César das erste Mal gesehen hat. Er hat bei einem Fußballspiel in ihrem Dorf auf dem Platz gestanden, bei dem sie Zuschauerin war. Später an diesem Tag, bei einer Party, tanzten sie bis spät in die Nacht miteinander. „Wir haben uns direkt gut gefunden“, erinnert sich auch César Pedras. Lange ist das her, damals lebten sie noch in Portugal. Mittlerweile sind sie seit 58 Jahren verheiratet, haben Kinder, Enkel und einen Urenkel und leben in Wilsche im Landkreis Gifhorn. Doch manche Dinge sind immer noch wie damals: Sie sind unzertrennlich. So haben sie sich nicht nur gemeinsam ein neues Leben in Deutschland aufgebaut, sondern verbringen auch heute noch jeden Tag gemeinsam. Sogar die Tagespflege Gamsen, in der sie zwei Mal in der Woche zu Gast sind, besuchen sie an denselben Tagen. Odete und César Pedras kommen aus zwei Nachbardörfern in Südportugal. Eine atemberaubende Natur, viel Sonne und gutes Essen zeichnet ihre Region aus. Ihre Schwestern und Nichten leben immer noch dort. „Wir vermissen Portugal schon hin und wieder“, sagt Odete Pedras. „Aber es ist weniger geworden. Unsere Heimat ist jetzt hier.“ An die Zeit in Portugal erinnern sie sich aber gerne zurück. „Wir haben gerne und viel getanzt – oft bis 3 oder 4 Uhr morgens“, erinnert sich die 81-Jährige. Auch ihre Familien finden den jeweils anderen auf Anhieb gut – der Hochzeit steht nichts mehr im Wege. César Pedras erzählt: „An sie denken wir oft und gerne zurück.“ Vor 55 Jahren entscheiden sie sich dazu, nach Deutschland zu kommen. Hier sind die Arbeitsbedingungen für César Pedras, der Tischler ist, einfach besser. Bereut haben sie diesen Schritt nicht. Odete Pedras sagt: „Deutsche sind strukturiert und verlässlich. Das gefällt uns wirklich gut.“ Gemeinsam bauen sie sich ein neues Leben auf. Sie bekommen zwei Töchter. Mittlerweile haben sie vier Enkelkinder und sogar einen Urenkel. „Wir sind hier zuhause. Hier ist unser Leben“, sagt der 84-Jährige. Portugal haben sie schon seit fünf oder sechs Jahren nicht mehr besucht. Im Alter sind die Reisen zu beschwerlich geworden. Aber sie telefonieren mit ihrer Familie – und haben einander, um sich gemeinsam zu erinnern. „Wir sind hier zuhause. Hier ist unser Leben.“ César Pedras Auch besuchen beide mittlerweile die Tagespflege Gamsen, die zur Diakoniestation Gifhorn und somit zu den Diakoniestationen Harz-Heide und der esn (Evangelische Stiftung Neuerkerode) gehören. „Zuerst war ich ohne meinen Mann hier. Er war ein wenig skeptisch“, erzählt Odete. Doch als ihr Mann merkt, wie begeistert sie ist, entscheidet er sich um. „Alleine ohne meine Frau zuhause war nicht so das Wahre. Deshalb bin ich irgendwann mitgekommen“, erzählt er. Bereut hat er es nicht. Die abwechslungsreichen Aktivitäten, die Gemeinschaft, das Essen – ihnen gefällt es so gut, dass sie mittlerweile sogar zwei Mal in der Woche zu Gast in der Tagespflege sind. Und das immer gemeinsam. Doch was ist das Geheimnis ihrer Liebe, die schon so lange hält? Die selbst ein neues Land und einen Neustart überlebt hat? „Ein großes Geheimnis haben wir nicht“, sagt Odete Pedras. „Wir haben uns halt einfach gefunden. So leicht kann es sein.“ Weitere Informationen Die Angebote sowie weitere Informationen über die Diakoniestationen Harz-Heide finden Sie hier: Mehr Infos
Zu der SeiteHaus Lebensglück in Eschede feiert Richtfest
07.04.2025 Haus Lebensglück in Eschede feiert Richtfest Eine Tagespflege, eine Senioren-WG, Service-Wohnungen und ein Anlaufpunkt für den ambulanten Dienst werden hier unter einem Dach vereint. Die Veranstaltung begann mit zwei zerbrochenen Schnapsgläsern: Nachdem Zimmermann Peter Brause von der Gifhorner Kuhn Holzbau GmbH den Richtspruch gesprochen hatte, prosteten er und Investor Heiko Mennenga den vielen Gästen zu – und zerschmissen dann ihre Gläser. Diese Tradition soll dem Haus Lebensglück in Eschede eine gute Zukunft bescheren. Das Interesse ist jedenfalls jetzt schon groß: Viele Menschen, darunter auch künftige Bewohner, besuchten das Richtfest und bewunderten den beeindruckenden Bau Am Feldrand 104 in Eschede. Beherbergen wird das „Haus Lebensglück“ eine Tagespflege mit 20 Plätzen, betrieben von der Diakoniestation Eschede-Lachendorf (DEL), elf Service-Wohnungen sowie eine Senioren-WG mit zwölf Plätzen, die jeweils ebenfalls von der DEL versorgt werden. Außerdem bekommen die Mitarbeitenden des ambulanten Dienstes hier einen weiteren Anlaufpunkt. Fertiggestellt wird das Haus Lebensglück voraussichtlich im September. Die Bauarbeiten stehen unter einem guten Stern, wie Investor Heiko Mennenga von der Mennenga Bau GmbH berichtete. „Hier arbeiten alle Hand in Hand miteinander, um das Haus Lebensglück fertig zu stellen“, so Mennenga. Er freue sich zudem über das große Interesse der Menschen aus Eschede an dem Vorhaben. Die gesellschaftliche Bedeutung des Projektes hob Volker Wagner, Geschäftsführer der Diakoniestationen Harz-Heide, zu denen auch die Diakoniestation Eschede-Lachendorf gehört, hervor. „Es kommt eine große Welle der Pflegebedürftigkeit auf uns zu“, sagte Wagner. „Dieses Projekt trägt einen Teil dazu bei, dieser Welle zu begegnen.“ Vor Ort waren einige Menschen, die die Angebote des Hauses Lebensglück später einmal nutzen wollen – ob als Gäste oder Bewohnende. „Vor ein paar Monaten standen wir hier noch auf einem Acker, jetzt stehen wir vor einem imposanten Bau“, so Nina Schurig, stellvertretende Pflegedienstleitung der DEL. „Doch es werden die Menschen sein, die dieses Gebäude mit Leben füllen werden.“ Auch Eschedes Bürgermeister Heinrich Lange hob die Bedeutung des Projektes für Eschede hervor. Außerdem überreichte er den Verantwortlichen ein Geschenk: Er übergab Heiko Mennenga einen Gutschein für einen Baum. Alle Interessierten bekamen im Anschluss die Möglichkeit, den Rohbau zu besichtigen. Viele staunten dabei über die großzügig geschnittenen Räume und Wohnungen. Auch zur späteren Einrichtung der Tagespflege wurde schon ein Hinweis gegeben: Die Farbe heide soll eine Rolle spielen – passend zur Südheide, in die die Diakoniestationen Harz-Heide ihr Versorgungsgebiet mit der Übernahme der Diakoniestation Eschede-Lachendorf erweitert haben. Weitere Informationen Die Angebote und weitere Informationen über die Diakoniestationen Harz-Heide finden Sie hier: Mehr Infos
Zu der SeiteKasi spielt auf dem ALL iN BEAT Festival
04.04.2025 Kasi spielt auf dem ALL iN BEAT Festival Der Musiker liefert den Sound für das Lebensgefühl der Gen Z. Kasi wurde als Act für das ALL iN BEAT Festival 2025 bestätigt. Der Musiker spielt sich derzeit mit seinen Songs in die Herzen der Gen Z. Dabei ist Kasi kein Angeber, kein Streber, auch keiner, der den Gewinnertypen mimt. Generell ist er wenig um Perfektion bemüht, ist vielmehr auf der Suche nach Echtheit. Zwischen jugendlicher Naivität und erbarmungslos erwachsener Selbstreflexion, Rap, Gitarrensounds und Gesang, Gehen und Bleiben lässt Kasi sehr bewusst Widersprüche zu. Klar ist nur, dass ihn der stetige Zwiespalt gezeichnet und gleichzeitig zu einer der spannendsten Neuentdeckungen macht, die der deutsche Musikmarkt seit ein paar Jahren zu bieten hat. Der Frankfurter kreiert zusammen mit dem Produzenten und Ästhetik-Brain Antonius einen Sound, der Kasis musikalische Sozialisation erstaunlich präzise spiegelt und in dem er vollends aufzugehen scheint. Beschwingt-melancholische Indiepop-Elemente mischen sich mit legerer Rap-Delivery und formlosen Gesangsmelodien - der perfekte Rahmen für Kasis zwischen Weltschmerz und Leichtigkeit pendelnden Texte. In seinen Sessions geht Kasi tatsächlich unvorbereitet, schreibt ganz und gar Tagesform-abhängig. Er lässt sich treiben, will sich keinem Image beugen. Ob jeder Ton sitzt? Ist erstmal gar nicht so wichtig, solange die Atmosphäre stimmt. Im Zuge von »Vielleicht in einem Jahr« gab Kasi im Januar 2023 sein Debüt beim Major Sony Music. Im Song macht Kasi sein Seelenleben transparent, schreibt einen aufrichtigen Brief an eine Person, die ihm trotz eines zwischenmenschlichen Bruchs die Welt bedeutet. Pointierte Wortspiele und ein seichtes Gitarrenriff, das sich als Konstante durch den Track zieht, spitzen sich in einer einprägsamen Hook zu, die schon vor Release prominent auf TikTok kursierte. Wir freuen uns auf ihn! Weitere Informationen Alle Informationen zu Tickets, Acts und Festival findet ihr auf unserer Festival Homepage. Mehr Infos
Zu der SeiteVerbesserte Rahmenbedingungen für Fachkräfte schaffen!
03.04.2025 Gemeinsam für verbesserte Rahmenbedingungen von Fachkräften in der Eingliederungshilfe Sie leisten essenzielle Arbeit für die Menschen, die sie begleiten, sichern Qualität und Entwicklung in ihren Arbeitsfeldern und werden dringend benötigt: Fachkräfte. In der Eingliederungshilfe der Unternehmensgruppe esn kommt ihnen eine ganz entscheidende Bedeutung zu. Denn mit ihrer Arbeit unterstützen sie die Entwicklung von Teilhabe und Inklusion von Menschen mit Behinderung. In einer bundesweiten Aktionswoche, die unter anderem unter dem Motto “Ohne uns keine Teilhabe” steht, fordern Fachverbände der Eingliederungshilfe die Rahmenbedingungen der Fachkräfteausbildung und -gewinnung dringend zu verbessern. Das fordert auch die Neuerkeröder Bürger:innenvertretung, die die Aktionswoche unterstützt. Annegret Jäkel, Leitung Fachschule für Heilerziehungspflege (HEP): Ohne HEP`s keine Teilhabe! „Heilziehungspfleger:innen sind die Fachkräfte in der Eingliederungshilfe – kein anderes Berufsbild vereint Pädagogik mit Pflege in sich, um den umfassenden Bedarfen von Menschen mit Beeinträchtigung gerecht zu werden. Als pädagogische Fachkraft mit pflegerischen Kompetenzen für Menschen mit Beeinträchtigungen – vielseitig ausgebildet und fachlich kompetent – ermöglichen sie für alle Personengruppen mit unterschiedlichen körperlichen, geistigen und seelischen Beeinträchtigungen Teilhabe in allen wichtigen Belangen. Sie analysieren Bedingungen der Gesellschaft, erarbeiten Konzepte, vermitteln zwischen den Anforderungen einzelner Lebensbereiche und den konkreten Bedarfen einzelner Individuen, übersetzen in leichte Sprache und finden kreative individuelle Lösungen für unterschiedliche Problemlagen. Sie assistieren, fordern, fördern und pflegen. Sie sind einfühlsam und übernehmen Verantwortungen für Inklusionsprozesse beim Wohnen, bei der Arbeit sowie in Freizeit und Bildung. Ohne HEP`s geht es einfach nicht! Deshalb fordern wir mehr gesellschaftliche Anerkennung und finanzielle Mittel zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für ihre Ausbildung und die spätere Arbeit!" Marcus Eckhoff, Geschäftsführer Neuerkeröder Wohnen und Betreuen GmbH: Damit unser aller Wunsch nach INKLUSION nicht bald nur noch eine ILLUSION ist! „Unsere Gesellschaft befindet sich im Wandel, die Veränderungen sind in jeder Hinsicht zu spüren. Natürlich liegt im Wandel auch immer die Chance, dass sich etwas Neues, etwas Gutes entwickelt. Dafür muss es aber Menschen geben, die die Ärmel hochkrempeln und die Verantwortung übernehmen. Qualifizierte und engagierte Fachkräfte in der Eingliederungshilfe fordern heute mehr denn je und völlig zurecht attraktive Arbeitsbedingungen und eine gute Bezahlung. Als diakonischer Arbeitgeber sind wir bestrebt, diesen Ansprüchen unserer heutigen und zukünftigen Mitarbeitenden gerecht zu werden. Dafür braucht es aber Rahmenbedingungen, die Politik und Gesellschaft gemeinsam gestalten müssen, damit unser aller Wunsch nach INKLUSION nicht bald nur noch eine ILLUSION ist.“ Holger Denecke, Sprecher Bürger:innenvertretung Neuerkerode Wichtige Arbeit der Heilerziehungspflege anerkennen! „Wir wünschen uns, dass die Politik die wichtige Arbeit der Heilerziehungspflege anerkennt. Wenn sich […] niemand mehr für eine Ausbildung in diesem Beruf entscheidet, können Menschen mit Behinderung irgendwann nicht mehr gut unterstützt werden. Sie sind dann die Leidtragenden, das darf nicht passieren!“ Über die Aktionswoche Die Neuerkeröder Wohnen und Betreuen GmbH und die Fachschule Heilerziehungspflege der Evangelischen Stiftung Neuerkerode beteiligen sich an der bundesweiten Aktionswoche mit den Mottos: #OhneFachkräfteKeineTeilhabe sowie #AktionswocheHEP. Zu der Aktionswoche haben die Fachverbände für Menschen mit Behinderung – bestehend aus dem Bundesverband anthroposophisches Sozialwesen e.V., dem Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V. (bvkm), der Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V., dem Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e.V. (CBP) und dem Evangelischen Bundesfachverband für Teilhabe (BeB) zusammen mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Ausbildungsstätten für Heilerziehungspflege in Deutschland e.V. (BAG HEP) aufgerufen. Weitere Informationen gibt es hier . Mehr Infos
Zu der SeiteAnmeldungen für das Sommerfest in Neuerkerode ab sofort möglich
03.04.2025 Anmeldungen für das Sommerfest in Neuerkerode ab sofort möglich Das Sommerfest findet am 15. Juni 2025 statt. Anmeldungen sind bis zum 7. Mai möglich. Ab sofort können sich Aussteller:innen für das beliebte und inklusive Sommerfest der esn (Evangelische Stiftung Neuerkerode) am 15. Juni 2025 von 11 bis 17 Uhr anmelden. Viele Stände werden von Mitarbeitenden der Stiftung oder ganzen Wohngruppen aus Neuerkerode unter aktiver Beteiligung von Bürger:innen mit geistiger Behinderung gestaltet, viele weitere Stände werden von externen Schaustellern betrieben. Das Formular zur Anmeldung können sich interessierte Aussteller:innen hier herunterladen. Sie werden gebeten, dieses ausgefüllt bis zum 7. Mai 2025 per E-Mail an oeffentlichkeitsarbeit@neuerkerode.de zu schicken. Anmeldung Sommerfest Anzeige Gaststättengewerbe Ein Highlight in der Region Das Sommerfest in Neuerkerode lockt jedes Jahr mehrere tausend Besucher aus der gesamten Region in das inklusive Dorf. Neben Kunsthandwerk, einem Flohmarkt, dem Verkauf von nachhaltigen und regionalen Bio-Produkten und einer vielfältigen Gastronomie wird ein abwechslungsreiches Programm geboten. Dazu zählen Auftritte von Musik-Acts, einem Zauberer und Gaukler. Außerdem wird es einen großen Bereich für Kinder und Familien geben – unter anderem wieder mit einem Karussell und einem XXL-Trampolin, die kostenfrei genutzt werden können. Weitere Informationen sowie das gesamte Programm werden vor dem Sommerfest bekanntgegeben. Das Fest findet rund um den Dorfplatz in Neuerkerode statt. Der Eintritt ist wie immer frei!
Zu der SeiteDas Haus St. Vinzenz wird fünf Jahre alt
02.04.2025 Das Haus St. Vinzenz wird fünf Jahre alt Mit einem Empfang wurde der Geburtstag gefeiert. Am Freitag gehen die Feierlichkeiten mit einem Tag der offenen Tür weiter. Genau vor fünf Jahren hat das Braunschweiger Senioren- und Pflegezentrum Haus St. Vinzenz erstmals seine Türen geöffnet. Dies wird in dieser Woche gleich mehrfach gefeiert. Mit einem gemeinsamen Brunch feierte man am 1. April gemeinsam mit den Bewohnenden den Jahrestag. Abends waren dann die Kooperationspartner:innen zu einem Empfang geladen. Zum Abschluss der Feierlichkeiten lädt das Haus außerdem am Freitag, 4. April, von 15 bis 18 Uhr, alle Interessierten zu einem Tag der offenen Tür in die Bismarckstraße 10 in Braunschweig ein. Zu Beginn des Empfangs erinnerte Einrichtungsleitung Silvia Bothe an die Anfangszeit des Hauses. Dieser war alles andere als leicht. Im April 2020 wurde mitten in der Corona-Pandemie mit zunächst nur 20 Bewohnenden geöffnet. In den unteren Geschossen waren die Bauarbeiten noch nicht ganz abgeschlossen und es waren 96 Stufen bis zu den Zimmern der Bewohnenden. Nach dem holprigen Start hat sich alles gut entwickelt. Zum Dank für ihren Einsatz überreichte sie den Mitarbeitenden, die von Anfang an im Haus St. Vinzenz tätig sind, Blumensträuße. „Ich bin seit zwei Jahren hier“, sagte Bothe. „Die Leitung von einem so tollen Team übernehmen zu dürfen, erfüllt mich mit Dankbarkeit und Stolz.“ Auch Tobias Henkel, Vorstandsvorsitzender der esn (Evangelische Stiftung Neuerkerode), hob hervor, wie positiv sich das Haus entwickelt hat: „Man merkt direkt, wie gut die Stimmung im Team ist. Im Haus St. Vinzenz kann man sich aufeinander verlassen.“ Im Hintergrund wurden den ganzen Abend lang Bilder von Bewohnenden und Mitarbeitenden, von Festen, Ausflügen und Aktionen an die Wand projiziert. Nach den Ansprachen gab es neben einem Buffet Live-Musik. Der erste Song war passenderweise „Stand by Me“. Bothe sagte: „Es ist toll, euch zu haben! Auf die nächsten fünf Jahre!“ Weitere Infos Weitere Informationen zum Haus St. Vinzenz erhalten Sie hier: Mehr Infos
Zu der SeiteDie ALL iN BEAT-Playlist ist da
01.04.2025 Die ALL iN BEAT-Playlist ist da Auf Spotify findet ihr die besten Songs unserer Künstler:innen. Der Sound des ALL iN BEAT Festivals ist jetzt für euch verfügbar. Bis zum Festival am 30. August dauert es zwar noch eine Weile, aber mit unserer Spotify-Playlist könnt ihr euch schon jetzt auf das Festival in Neuerkerode einstimmen. Wir haben für euch die beliebtesten Tracks unserer Top-Acts zusammengestellt. Ob energiegeladene Beats, mitreißende Melodien oder berührende Texte – diese Playlist spiegelt die einzigartige Atmosphäre unseres Festivals wieder. Mit jedem neuen bestätigten Act erweitern wird sie erweitert. Folge der Playlist jetzt auf Spotify und vibe mit uns. Weitere Informationen Alle Informationen zu Tickets, Acts und Festival findet ihr auf unserer Festival Homepage. Mehr Infos
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