Schulung: Betriebliche Suchtprävention und Suchthilfe
28.02.2025 Betriebliche Suchtprävention und Suchthilfe Fachambulanz Goslar bietet Seminar zum Umgang mit suchtmittelauffälligen Beschäftigten. Die Fachambulanz Goslar der Lukas-Werk Gesundheitsdienste GmbH bietet am 28. Mai 2025 ein Seminar zum Umgang mit suchtmittelauffälligen Beschäftigten an. Zwischen fünf und zehn Prozent der Erwerbstätigen sind von Suchtmitteln abhängig, insgesamt 25 Prozent konsumieren riskant, schädigend oder abhängig Alkohol oder andere Substanzen. Dies führt zu erhöhten Unfallgefahren, sinkender Produktivität und Beeinträchtigungen des Betriebsklimas. “In jedem Betrieb gibt es auffällige Mitarbeitende, doch das Ansprechen fällt oft schwer”, sagt Holger Baumann, Leiter der Fachambulanz Sucht in Goslar, der das Seminar führen wird. Die Teilnehmenden lernen, welches die wichtigsten Merkmale von Suchterkrankungen sind, Wie man bei Auffälligkeiten eingreifen sollte und wann ein Handeln erforderlich ist. Darüber hinaus geht es auch uim Fragen wie: Wie spricht man betroffene Mitarbeitende an? Welche Therapiemöglichkeiten stehen zur Verfügung? Wie kann man motivieren? Inhalte und Ziele des Seminars: Suchtmittel in der Gesellschaft und ihre Auswirkungen Rechtliche Rahmenbedingungen, Pflichten von Führungskräften und Mitarbeitenden gemäß DGUV und ArbSchG Verantwortung in verschiedenen Rollen: als Betriebs-/Personalrätin, Suchtbeauftragte oder Führungskraft vs. Verantwortung von Betroffenen Interventionsleitfaden mit Fürsorge-, Klärungs- und Stufengesprächen Anlassbezogene Unterweisung nach ArbSchG Grundhaltung in Gesprächen mit auffälligen Beschäftigten, Gesprächsführung und Einüben von Gesprächssituationen in Kleingruppen Medien und pathologisches Glücksspiel, was verändert sich durch die Cannabis-Teillegalisierung? Praxisbezogene Fallbeispiele, die auch von den Teilnehmenden eingebracht werden können Das Seminar findet am 25. Mai 2025 von 9 bis 16.30 Uhr im Paul-Gerhard-Haus des Hauses Abendfrieden in Goslar statt. Die Seminarkosten betragen 295,- € pro Teilnehmer inklusive Tagungsgetränken und Mittagsverpflegung. Anmeldung Interessierte können sich bis zum 14. Mai 2025 per E-Mail an fa-goslar@lukas-werk.de oder telefonisch unter 05321.358 85 00 anmelden. Unsere Angebote zur betrieblichen Suchthilfe
Zu der SeiteDie Zukunft liegt im Miteinander
25.02.2025 Immer im Gepäck Vision. Mission. Lebensreise. Was hat das mit der esn zu tun? Die aktuelle Ausgabe unserer Neuerkeröder Blätter berichtet genau davon. In den vergangenen Wochen haben wir Ihnen die einzelnen Punkte unserer Vision anhand von Geschichten über Kolleg:innen und uns anvertraute Menschen vorgestellt. Den Abschluss machen wir heute mit einem Gespräch mit unserem Vorstandsvorsitzenden Tobias Henkel. Die Zukunft liegt im Miteinander Tobias Henkel − gebürtiger Wolfenbütteler, ausgewiesener Experte im Stiftungswesen und intensiver Netzwerker − ist seit 2022 Vorstandsvorsitzender unserer Stiftung. Der gelernte Rechtswissenschaftler übernahm nach fast 15 Jahren Mitgliedschaft im Verwaltungs- und Stiftungsrat das Amt, nachdem sein Vorgänger Rüdiger Becker bei einem tragischen Unfall ums Leben kam. „Die Nachfolge eines Freundes anzutreten, war keine leichte Entscheidung. Rüdiger Beckers Erbe ist auch heute noch an allen Ecken und Enden in der esn spürbar“, sagt Henkel. Wie sind wir zu unserer gemeinsamen Vision gekommen und was haben wir immer im gepäck? Im Kurzinterview beantwortet uns der Strategie-Vorstand Tobias Henkel diese und weitere Fragen. Wir wünschen viel Freude beim Lesen unserer Neuerkeröder Blätter! Zum Text
Zu der SeiteIn Ahnsbeck selbstbestimmt in Gemeinschaft leben
24.02.2025 In Ahnsbeck selbstbestimmt in Gemeinschaft leben Eine Senioren-WG bietet eine Mischung aus Selbstbestimmtheit und Sicherheit. In Ahnsbeck gibt es derzeit freie Plätze. Wenn das Alleinleben in den eigenen vier Wänden nicht mehr in Frage kommt, aber ausreichend Vitalität für ein selbstverantwortetes Zusammenleben mit Gleichgesinnten besteht, ist die selbst-bestimmte Wohngemeinschaft genau die richtige Wohnform. Als Mieterin oder Mieter teilen Sie sich in einer kleinen, familiär geprägten Gemeinschaft einen Haushalt mit anderen Senioren. Sie tragen gemeinsam die Verantwortung, stimmen die Lebens- und Haushaltsführung miteinander ab und bringen vorhandene Fähigkeiten und Interessen bei der Erledigung alltäglicher Arbeiten und Aufgaben mit ein. Aber vieles kann, wenig muss: Wer in eine Wohngemeinschaft einzieht, bestimmt seinen Alltag weiterhin zu großen Teilen selbst. Aufstehen oder Zu-Bett-Gehen, Lust auf Gemeinschaft oder doch lieber Ruhe im eigenen privaten Zimmer – alles ist stets möglich. Die Bewohnerinnen und Bewohner der Wohngemeinschaft Ahnsbeck werden tagsüber von fachlich qualifizierten Mitarbeitern der Diakoniestation Eschede-Lachendorf liebevoll betreut und bei der Organisation des Alltags, der Haushaltsführung sowie der Gestaltung und Förderung des Zusammenlebens unterstützt. Umfang und Inhalte richten sich stets nach dem Bedarf, den Interessen und den Wünschen der Gemeinschaft. In der Wohngemeinschaft Ahnsbeck wohnen bis zu zwölf Seniorinnen und Senioren gemeinsam in einem großzügigen und hochwertig sanierten ehemaligem Bauernhaus mit idyllischen Außenanlagen. Jeder Einzelne der Gemeinschaft hat einen privaten Rückzugsraum mit barrierefreiem Badezimmer und Platz für eigene Möbel und Einrichtungsgegenstände. Im Hauptgebäude befindet sich das Herzstück der Wohngemeinschaf: ein großer Gemeinschaftsraum, in dem offene Küche sowie Ess- und Wohnbereich ineinander übergehen. Vermietung: Gemeinde Ahnsbeck Höfeweg 4 29353 Ahnsbeck t 05145.8434 ulrich.kaiser@ahnsbeck.de Betreuungskonzept: Diakoniestation Eschede-Lachendorf Oppershäuser Straße 3 29331 Lachendorf t 05145.98930 eschede-lachendorf@diakoniestation38.de Finanzierung: Die monatlichen Kosten setzen sich zusammen aus: › der Miete, › dem Haushaltsgeld, › der Betreuungspauschale sowie › individuell vereinbarten Leistungen der Pflegeversicherung Gerne informieren wir Sie hierzu im persönlichen Gespräch. Weitere Informationen Die Angebote und weitere Informationen über die Diakoniestationen Harz-Heide finden Sie hier: Mehr Infos
Zu der Seite"Eure Stimme zählt!"
21.02.2025 Politischer Nachmittag: Warum es wichtig ist, zur Wahl zu gehen. Es sind nur noch wenige Tage bis zur Bundestagswahl, bei der auch die Bürgerinnen und Bürger Neuerkerodes mitbestimmen können, wie es politisch in Deutschland weitergeht. Die Neuerkeröder Bürger:innenvertretung (BV) lud deshalb zum politischen Nachmittag in einfacher Sprache ins Biermanski’s ein. Es wurde über das Wählengehen informiert und über das, was gewählt werden kann. Die zur Wahl stehenden Parteien stellten sich vor, einige ihrer Kandidaten aus dem Wahlkreis waren persönlich vor Ort und ließen sich befragen. Warum wird überhaupt gewählt? Welche Rechte habe ich als Wähler? Wo kann ich meinen Wahlzettel ausfüllen und abgeben? Kann mich jemand beim Wählen unterstützen? Und was bedeutet das Wahlgeheimnis? Holger Denecke, Sprecher der BV, nahm sich Zeit, den Bürger:innen im vollbesetzten Biermanski’s alle Fragen zur Wahl in einfacher Sprache verständlich zu erklären. Insbesondere auf das Thema Wahlassistenz ging er ausführlich ein und warb dafür, diese, falls benötigt, zu nutzen. „Wählengehen ist wichtig. Eure Stimme zählt“, war seine Botschaft an die MItbürger:innen. Von den anwesenden Parteivertreter:innen und Kandidaten wollte Denecke wissen, was sie für Personengruppen tun, die Nachteile erfahren, wie etwa Menschen mit Behinderung. Mit den Antworten boten sich den Bürger:innen noch einmal differenzierte Einblicke bei der persönlichen Gewichtung der Partei, ihres Programms und ihrer Kandidat:innen. Ausführliche Gespräche fanden im Anschluss an den Infotischen der Parteien und anwesenden Vertreter:innen statt. Die Bürger:innen wurden dabei von Schülern der Fachschule für Heilerziehungspflege und dem Team des Bereichs Bildung Beratung unterstützt. Wählengehen ist wichtig. Eure Stimme zählt! Holger Denecke, Sprecher der Neuerkeröder Bürger:innenvertretung Vor Ort beim politischen Nachmittag war auch der Angehörigenbeirat (ABR), der als Gremium die Interessen der Angehörigen und Betreuungen vertritt und das Engagement der Bürger:innenvertretung unterstützt. Die ABR-Vorsitzenden Petra-Lucia Haumann und Michael Schöndube weisen in einem Statement ebenfalls auf die Wichtigkeit der Wahl und die Unterstützung beim Wählengehen hin: „Der Angehörigenbeirat (ABR) unterstützt die Wahl zum deutschen Bundestag am 23.02.2025 und bittet alle wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger der Wohnen und Betreuen (WUB) ihr Wahlrecht wahrzunehmen und sich nicht zu scheuen, für die Wahl ggf. eine Assistenz anzufordern. Diese Assistenz kann über Saskia Brauns im Vorfeld beantragt werden oder auch direkt im Wahllokal über die Wahlhelfer in Anspruch genommen werden.“ Stimmen aus der esn zur Bundestagswahl Für christliche Werte, für Toleranz und Offenheit, für Rechte von Minderheiten, für einen respektvollen Umgang, für Selbstbestimmung und für Orte Mut machender Begegnungen. Als Wegbegleiter auf allen Lebensreisen von Mitarbeitenden, uns anvertrauten Menschen und Bürgerinnen und Bürgern in unserem Netzwerk liegt unser Glück ausschließlich im Miteinander. Als Basis jeder menschlichen demokratischen Gemeinschaft sind die Menschenrechte dabei unverletzlich und unveräußerlich. Dafür stehen wir. Lesen Sie hier das Statement des esn Vorstands sowie weitere Stimmen aus unseren Gesellschaften mit Blick auf die bevorstehende Bundestagswahl: Mehr Infos
Zu der SeiteStimmen aus dem esn Netzwerk zur Bundestagswahl
21.02.2025 Zur Bundestagswahl | Stimmen aus dem esn Netzwerk Unser Netzwerk lebt seit über 150 Jahren – mehr als 150 Jahre ein Teil von uns, ein Teil der Region und ein Teil der Gesellschaft! Als Vorstand der esn möchten wir mit Blick auf die bevorstehende Bundestagswahl unsere Gedanken mit Ihnen teilen und in der gesellschaftlichen Diskussion Stellung beziehen – für christliche Werte, für Toleranz und Offenheit, für Rechte von Minderheiten, für einen respektvollen Umgang, für Selbstbestimmung und für Orte Mut machender Begegnungen. Denn jeder Mensch ist einzigartig – seine Würde ist unantastbar! In unserem Land und in allen Einrichtungen im Netzwerk der Evangelischen Stiftung Neuerkerode finden alle Menschen ein Zuhause, erfahren Unterstützung, Teilhabe an der Gemeinschaft und einen geschützten Raum für Begegnungen und Kultur – das ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Als Wegbegleiter auf allen Lebensreisen von Mitarbeitenden, uns anvertrauten Menschen und Bürgerinnen und Bürgern in unserem Netzwerk liegt unser Glück ausschließlich im Miteinander. Als Basis jeder menschlichen demokratischen Gemeinschaft sind die Menschenrechte dabei unverletzlich und unveräußerlich. Dafür stehen wir. Hass und Hetze sind für uns nicht tolerierbar und lösen keine Probleme. Tobias Henkel | Vorstandsvorsitzender, Jessica Gümmer-Postall | Personalvorstand, Ingo Beese | Finanzvorstand Weitere Stimmen aus dem esn Netzwerk Dr. Jan Wolff, Geschäftsführer Krankenhaus Marienstift „Die Krankenhäuser leiden derzeit deutschlandweit unter einer ausgewachsenen Finanzierungskrise. Daran wird auch die Krankenhausreform nichts ändern. Wir erwarten von der neuen Bundesregierung, dass hier schnell gegengesteuert wird.“ Simone Wieczorek, Geschäftsführerin Lukas-Werk Gesundheitsdienste und Regenesa „Am Sonntag haben wir die Möglichkeit, unsere Stimme abzugeben und aktiv an der Gestaltung unserer Zukunft teilzunehmen. Jede Stimme zählt und kann entscheidend sein.“ Bianca Pütsch, Prokuristin/Leitung teilstationäre Pflege Diakoniestationen Harz-Heide: "Ich gehe #sozialwählen weil wir nur gemeinsam eine nachhaltige Zukunft für, unsere Kinder, die uns anvertrauten Menschen und uns selber gestalten können.“ Team der Fachschule Heilerziehungspflege “ Als Schule ohne Rassismus und mit Courage ist es für uns und unsere Schüler:innen selbstverständlich, dass wir die Demokratie wählen. Wir wissen, wie gefährlich es ist, wenn Menschen mit Beeinträchtigung aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden sollen. Wählt die Guten :). Protestwahl funktioniert nicht.” Marcus Eckhoff, Geschäftsführer Wohnen und Betreuen und Mehrwerk „Als Träger verschiedener gemeinnütziger Dienstleistungen in den Bereichen Eingliederungshilfe, Jugendhilfe und Beschäftigungsförderung übernehmen wir soziale Verantwortung für Menschen, die unsere Unterstützung benötigen. Als Wählerinnen und Wähler tragen wir alle am kommenden Sonntag zusätzlich eine große demokratische Verantwortung dafür, dass die soziale Frage auch in Zukunft nicht im politischen Raum verhallt und dass sich die Menschen weiterhin auf uns verlassen können. Seien wir uns dieser Verantwortung bewusst und machen wir von unserem Wahlrecht Gebrauch." Cornelia Zühlke, Leitung Finanzbuchhaltung Diakoniestationen Harz-Heide „Geht wählen für die Demokratie und ein starkes Europa“ Die Einrichtungsleitungen der stationären Pflege und Betreuung im esn Netzwerk " Es ist Zeit, dass sich pflegebedürftige Menschen darauf verlassen können, dass die dazu notwendigen Leistungen zur Verfügung stehen. Es ist Zeit, dass der Pflegeberuf so attraktiv wird, dass dem Fachkräftemangel entgegengewirkt wird. Es ist Zeit, dass die Finanzierung der stationären Plätze so gesichert wird, dass auch in Zukunft ausreichende Angebote zur Verfügung gestellt werden können. Wählen bedeutet für jeden in unserer Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen auch in Hinblick auf die Entwicklung in der Pflege. Somit müssten sich die Dokumentationspflichten und Bürokratie in der Pflege auf ein Mindestmaß reduzieren, das Nebeneinander von gesetzlicher und privater Pflegeversicherung abgeschafft werden und auch die Investitionsaufwendungen der Heime sollten zukünftig nicht mehr vollständig auf die Bewohner umgelegt werden. Gemeinsam können wir die Altenpflege in Deutschland verbessern und sicherstellen, dass unsere älteren Mitbürger die Pflege und Unterstützung erhalten, die sie verdienen. Bei der kommenden Bundestagswahl bitten wir Sie, die Altenpflege zu einem zentralen Thema zu machen und Kandidaten zu unterstützen, die sich für diese Anliegen starkmachen. Ihre Stimme zählt!" Politischer Nachmittag in Einfacher Sprache Im Vorfeld zur Bundestagswahl hat die Neuerkeröder Bürgervertretung gestern – zusammen mit dem Bereich Bildung und Beratung der Neuerkeröder Wohnen und Betreuen sowie der Fachschule für Heilerziehungspflege zu einem politischen Nachmittag in Einfacher Sprache eingeladen. Es wurden Informationen zur Wahl vorgestellt und auf Fragen rund ums Wählen eingegangen: Wie läuft die Wahl im Wahlbüro ab? Wie sieht ein Wahlzettel aus? Wer kann mir bei der Wahl assistieren? Mehr dazu
Zu der SeiteEngagement für den guten Zweck
11.02.2025 Engagement für den guten Zweck Die Schülervertretung der Realschule Maschstraße hat mit ihrer Spendenaktion beim alljährlichen Weihnachtsbasar 400 Euro für das Krankenhaus Marienstift gesammelt. Die Schülervertretung der Realschule Maschstraße wollte mit ihrer Spendenaktion beim alljährlichen Weihnachtsbasar Menschen unterstützen, denen es gesundheitlich nicht gut geht. Die Wahl fiel dabei auf das Krankenhaus Marienstift. Dank des großen Engagements der Schülerinnen und Schüler kamen insgesammt 400 Euro für das Haus zusammen. Organisiert wurde die Aktion von Schulsprecherin Zahraa Kawaar und Juliet Caitlin Hansen, Klassensprecherin der 8b, unter der Leitung von Lehrkraft Alina Bösner und Schulleiter Stefan Jakes.
Zu der SeiteEin Geschenk, dass ich sie kennenlernen durfte
19.02.2025 Ein Geschenk, dass ich sie kennenlernen durfte Am Bildungszentrum Marienstift in Braunschweig hat Schülerin Alexandra während ihres zweiten Ausbildungsjahres zur Pflegefachkraft eine ganz besondere Erfahrung gemacht. Ihr Praxiseinsatz beim ambulanten Pflegedienst der Diakoniestationen Harz-Heide hat sie nicht nur beruflich, sondern auch persönlich sehr berührt. Besonders eindrucksvoll war ihre Begegnung mit einer Krebspatientin. Ein Erfahrungsbericht darüber wie wichtig Menschlichkeit und Nähe in der Pflege sind. Kennenlernen Vor meinem ersten Besuch bei der Patientin war ich nervös. Ich wusste, dass sie keine große Gesellschaft mochte und nur wenige Menschen an sich heranließ. Trotzdem stimmte sie zu, dass ich sie besuchen durfte, um im Rahmen meiner Ausbildung zu lernen. Als wir ihre Wohnung betraten, schenkte sie mir ein kleines Lächeln. Das hatte ich nicht erwartet und gab mir ein gutes Gefühl. Sie fragte mich direkt nach meiner Ausbildung und warum ich mich für diesen Beruf entschieden habe. Ich erzählte ihr, dass ich aus Kuba komme, und wir entdeckten erste Gemeinsamkeiten. Beim diesem ersten Besuch beobachtete ich nur, wie meine Fachkraft sie versorgte. Doch schon am zweiten Tag fragte ich, ob ich einen kleinen Teil übernehmen dürfe. Zu meiner Überraschung stimmte sie zu, obwohl ich merkte, dass sie große Ängste hatte. Dieses Vertrauen berührte tief. Vertrauen Mit der Zeit entstand zwischen uns eine besondere Verbindung. Eines Tages fragte ich sie vorsichtig, ob ich nach der Versorgung für sie beten dürfte. Sie schaute mich länger an und sagte: „Ich bin nicht gläubig, aber du darfst gern für mich beten.“ Obwohl sie die Worte meines Gebets in einer anderen Sprache nicht verstand, hielt sie meine Hand und ließ es einfach zu. Ihre Mutter war oft dabei und meinte einmal: „Das Beten tut meiner Tochter sehr, sehr gut.“ Bald wurde das Gebet ein fester Bestandteil unserer Begegnungen. Einmal vergaß ich es an einem stressigen Tag anzubieten, und da fragte sie mich von sich aus: „Können wir das heute noch machen?“ Es zeigte mir, wie viel Vertrauen sie in mich hatte und wie wichtig diese Momente für sie waren. Begegnungen In unseren Gesprächen erzählte sie mir immer mehr aus ihrem Leben. Ich erfuhr, dass sie seit Jahren keinen Kontakt mehr zu ihrer Schwester hatte. Eines Tages fragte ich sie, ob es nicht an der Zeit wäre, wieder mit ihrer Schwester zu sprechen. Sie wollte darüber nachdenken. Nach dem Wochenende berichtete sie mir, dass sie ihre Mutter gebeten hatte, die Schwester einzuladen. Eine Woche später kam es zu einem Wiedersehen. Die beiden versöhnten sich und sprachen über ihre Konflikte. Auch ich durfte die Schwester kennenlernen. Sie bedankte sich bei mir und sagte: „Du hast es geschafft, dass wir wieder zusammengefunden haben.“ Diese Worte gingen mir sehr nahe. Es war ein Moment, in dem ich das Gefühl hatte, einen kleinen Samen für etwas Gutes gepflanzt zu haben. Gemeinsam den letzten Weg Bis zum letzten Tag begleitete ich die Patientin und ihre Familie. Selbst während meiner freien Tage kehrte ich zurück, als ihre Mutter mich bat. Beim letzten Gebet hatte ich das Gefühl, dass es ein Abschied sein würde. Kurze Zeit später erhielt ich die Nachricht, dass sie eingeschlafen war. Ich zündete eine Kerze für sie an und sprach mit ihrer Mutter. Ich versuchte ihr Trost zu spenden und sagte, dass ihre Tochter nun keinen Schmerz mehr empfindet. Wir stehen bis heute in Kontakt, was mir viel bedeutet. Ein Geschenk für das Leben Diese Begegnung hat mich in meinem Berufswunsch bestärkt. Ich habe die Ausbildung begonnen, weil ich Menschen – egal in welcher Situation – gern unterstütze. Zuhören, versorgen, pflegen, Nähe zulassen und einfach da sein, all das ist für mich essenziell. Für mich war diese Erfahrung ein Geschenk. Sie hat mir gezeigt, wie wertvoll es ist, Menschen in ihren schwersten Momenten zu begleiten. Und genau das ist es, was ich als künftige Pflegefachkraft tun möchte. Anmeldung am Bildungszentrum Marienstift Du willst dich in der Gesellschaft engagieren? Du willst für andere da sein? Du willst nicht nur ehrenamtlich aktiv sein, sondern auch einen sozialen Beruf ergreifen und mit Menschen unterschiedlichsten Alters arbeiten? Willst du lernen, wie der Mensch funktioniert, was Krankheit ist und wie du ganzheitlich pflegst? Dann ist die generalistische Pflegeausbildung genau richtig für dich. Die früheren Ausbildungen der Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege wurden zusammengeführt. Mit dem neuen Berufsabschluss Pflegefachfrau/ Pflegefachmann kannst du in allen Pflegebereichen arbeiten, sogar in Ländern der Europäischen Union. Bei uns am Bildungszentrum kannst du deine Ausbildung zur Pflegefachfrau:mann absolvieren. Mehr Infos
Zu der SeitePersonalveränderungen im Krankenhaus Marienstift
18.02.2025 Sprecher Chefarztkommission und Leitung Medizinische Prozesse im Marienstift Dr. med. Burkhard Grein zum Sprecher der Chefarztkommission ernannt. Dr. med. Finja Graen übernimmt Leitung Medizinische Prozesse. Die Chefärztinnen und Chefärzte des Krankenhauses Marienstift haben Dr. med. Burkhard Grein, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, als Sprecher der Chefarztkommission gewählt. Er wird in dieser Funktion die Chefarztkommission in der Krankenhausleitung vertreten und die interdisziplinäre Zusammenarbeit sowie die Berücksichtigung aller medizinischen Fachrichtungen sicherstellen. Die Amtszeit beträgt zunächst ein Jahr. Zudem übernimmt Frau Dr.med. Finja Graen, Oberärztin in der Zentralen Notaufnahme (ZNA), künftig die Position „Leitung Medizinische Prozesse“. Sie wird die klinikübergreifende Koordination medizinischer Abläufe steuern, um eine effiziente und bestmögliche Patient:innenversorgung sicherzustellen. Ihre Tätigkeit in der ZNA führt sie weiterhin fort. Dr. med. Burkhard Grein, Sprecher der Chefarztkommission Dr. med. Finja Graen, Leitung Medizinische Prozesse Mehr Infos Übersicht unserer Kliniken und Leistungen
Zu der SeiteMPU-Vorbereitung in Braunschweig und Wolfenbüttel
17.02.2025 MPU-Vorbereitung Lukas-Werk erweitert an den Standorten Braunschweig und Wolfenbüttel ihr Angebot zur Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) nach Führerscheinentzug. Die Lukas-Werk Gesundheitsdienste GmbH erweitert an den Standorten Braunschweig und Wolfenbüttel ihr Angebot zur Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) nach Führerscheinentzug. Ab sofort stehen neue Kapazitäten für die Vorbereitung auf die MPU zur Verfügung. Personen, die aufgrund von Suchtmittelkonsum ihre Fahrerlaubnis verloren haben, erhalten in den Fachambulanzen professionelle Unterstützung, um sich optimal auf die MPU vorzubereiten. Die MPU-Vorbereitung umfasst ein kostenloses Vorgespräch sowie zehn weitere Termine, in denen an den relevanten Themen gearbeitet wird. „Ziel ist es, die individuellen Hintergründe der Führerscheinentziehung zu reflektieren, ein Bewusstsein für die eigene Situation zu entwickeln und notwendige Veränderungsschritte einzuleiten“, erläutert Ilka Schindler, Regionalleitung Braunschweig-Wolfenbüttel im Lukas-Werk. Hilfe bei Abstinenznachweis Ein zentraler Bestandteil der MPU-Vorbereitung ist das begleitende Abstinenzprogramm. Dieses dient dem Nachweis der Abstinenz und ist für die Wiedererlangung der Fahrerlaubnis in vielen Fällen erforderlich. „Unsere erfahrenen Fachkräfte unterstützen die Teilnehmenden dabei, die notwendigen Nachweise zu erbringen und Fortschritte zu dokumentieren“, sagt Schindler. Interessierte können sich ab sofort anmelden. Für weitere Informationen und zur Anmeldung stehen die Fachambulanzen Sucht in Braunschweig und Wolfenbüttel zur Verfügung: Fachambulanz Sucht Braunschweig: 0531-180 537 10 Fachambulanz Sucht Wolfenbüttel: 05331-858 60 Beratung in unseren Fachambulanzen Unser Beratungsangebot richtet sich an alle Menschen, die Fragen zum Konsum von Suchtmitteln haben. Dies kann sich sowohl auf Alkohol, Medikamente, Nikotin, illegale Drogen, aber auch auf Glücksspiel und Medienabhängigkeit beziehen. Nicht nur die direkt Betroffenen profitieren von einer fundierten Beratung, sondern auch Angehörige, Freund:innen oder Kolleg:innen. Kontakt
Zu der SeiteNiemand muss Bingo mögen
17.02.2025 Lebensabend Vision. Mission. Lebensreise. Was hat das mit der esn zu tun? Die aktuelle Ausgabe unserer Neuerkeröder Blätter berichtet genau davon. Mit Geschichten über Kolleg:innen und uns anvertraute Menschen stellen wir die einzelnen Punkte unserer Vision vor. Der Artikel von heute zeigt, wie wichtig und wertvoll die Arbeit von dem Begleitenden und Sozialen Dienst des Theresienhofs in Goslar ist. Niemand muss Bingo mögen Der Matsch spritzt um Helga Pischels Rollstuhl. „Achtung, Frau Pischel, jetzt kommt noch eine Senke!“ Mit ein wenig Schwung wird auch diese gemeistert. Die Bewohnenden des Senioren- und Pflegezentrums Theresienhof in Goslar sind im Wildgehege in Bad Harzburg unterwegs – und wurden auf ihrem Ausflug von einem Regenschauer überrascht. Der Freude tut es keinen Abbruch. „Das ist doch wunderbar spontan und wir haben trotz Matsch eine richtig gute Zeit!“, freut sich Helga Pischel. Früher war sie mit ihrem Mann öfter in dem Wildpark und genießt es nun sehr, wieder hier zu sein. Allein wäre das nicht mehr möglich, sie ist seit Kurzem auf einen Rollstuhl angewiesen. Doch bei diesem Ausflug – übrigens der erste mit ihrem neuen Hilfsmittel – muss sie sich um nichts sorgen: Organisiert und durchgeführt wird er von dem Begleitenden und Sozialen Dienst des Theresienhofs – und ist nur eines von vielen Highlights, die der „BuSD“ regelmäßig auf die Beine stellt. Was genau? Das erfahren Sie im Artikel in unserem Stiftungsmagazins . Wir wünschen viel Freude beim Lesen unserer Neuerkeröder Blätter! Zum Text
Zu der SeiteSuchbereich eingrenzen