Bundestagswahl: Infos in Einfacher Sprache
14.02.2025 Politischer Nachmittag informiert über Wahlen, Parteien und die Kandidaten Die Neuerkeröder Bürgervertretung lädt – zusammen mit dem Bereich Bildung und Beratung der Neuerkeröder Wohnen und Betreuen GmbH sowie der Fachschule für Heilerziehungspflege – am 20. Februar ab 16.30 Uhr zu einem politischen Nachmittag in Einfacher Sprache ein. Die Bürgervertretung mit Sprecher Holger Denecke lädt wieder zum politischen Nachmittag ein. Archivfoto: esn/Benrhard Janitschke Im Vorfeld der Bundestagswahl werden Informationen zur Wahl vorgestellt und es wird auf Fragen rund ums Wählen eingegangen: Wie läuft die Wahl im Wahlbüro ab? Wie sieht ein Wahlzettel aus? Wer kann mir bei der Wahl assistieren? Ein weiterer Themenblock widmet sich den zur Wahl stehenden Parteien, ihren Kandidaten aus dem Landkreis und den jeweiligen Programminhalten. Die Kandidaten werden zum Teil persönlich vor Ort sein, Fragen beantworten und sich an eigenen Infotischen präsentieren. Zudem wird es eine Schnellfragerunde der Bürgervertretung zu den wichtigsten Themen aus dem Bereich Eingliederungshilfe geben. Im Anschluss werden noch Fragen aus dem Publikum beantwortet. Die Veranstaltung findet im Dorfgemeinschaftshaus Neuerkerode („Biermanskis“) statt, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für weitere Informationen oder bei Fragen ist das Team Bildung und Beratung erreichbar unter E-Mail bildung-beratung@neuerkerode.de oder Telefon 05305 201 863.
Zu der SeiteDas Geheimnis einer langen Liebe
Das Geheimnis einer langen Liebe Anfangs startete alles mit einem kleinen Geheimnis: Um die Besuche bei seiner Silvia geheim zu halten, stellte Günter Brandes sein Motorrad immer einige hundert Meter entfernt von ihrer Wohnung ab und ging das letzte Stück zu Fuß. Hauptsache, die Nachbarn merken nichts! „Wir waren da echt vorsichtig“, erinnert sich Silvia Brandes und fügt mit einem Lächeln hinzu: „Das hätten wir uns aber auch sparen können. Später haben wir erfahren, dass die Nachbarn ohnehin schon Bescheid wussten.“ Viele Jahrzehnte ist das mittlerweile her. Die anfängliche Aufregung ist einer tiefen Verbundenheit gewichen. Die heimlichen Treffen einem gemeinsamen Leben. Doch was ist das Geheimnis ihrer Beziehung, die nun schon seit über 60 Jahren hält? Kennengelernt haben sich die beiden 1959 auf einer Feier in Wendezelle. Hier lebte Silvia Brandes, die gebürtig aus Schlesien kommt, in einer kleinen Wohnung. Günter Brandes aus Didderse ist eher durch einen Zufall in Wendezelle gelandet: Weil sein Arbeitgeber Mitarbeitende über Feiertage entlassen hat, um Lohn zu sparen, ist er für einige Zeit zu einem Arbeitgeber in den kleinen Ort gewechselt. An ihr erstes Treffen erinnern sich beide gerne. „Wir fanden uns schon auf den ersten Blick gut“, erzählt Günter Brandes. Sie verbrachten auch ein paar Monate ohne den anderen, merken aber schnell: Ohne einander geht es von nun an nicht mehr. Und auch der nächste Schritt verläuft unkompliziert. „Als er meinen Bruder kennengelernen sollte, war ich extrem nervös“, erzählt die heute 84-Jährige. „Die beiden haben sich aber auf Anhieb gut vertragen – das war eine richtige Erlösung für mich.“ Günter und Silvia begannen, sich ein gemeinsames Leben aufzubauen. In Didderse kauften sie ein Haus – eine Bruchbude wie sie sagen – rissen es größtenteils ab und bauten neu. Vieles machte der gelernte Dachdecker selbst, bei anderen Arbeiten halfen Nachbarn und Freunde. Liebevoll gestalten sie ihr Zuhause, mit großer Terrasse und Garten. Sie schufen sich ein Zuhause, das zu dem Mittelpunkt ihres Lebens wird. „Wir waren schon immer ein offenes Haus und heißen hier jeden willkommen“, sagt Silvia Brandes. „Wir haben auch immer gerne bei uns gefeiert.“ Viele Leute seien da immer gekommen, den Platz hatten sie ja. „Das haben wir geliebt!“, sagt sie. Wenn sie nicht zuhause waren, ist das Ehepaar Brandes gerne in den Urlaub gefahren. An der Cote d’Azur waren sie schon, auch ein paar Mal auf Sylt. Besondere Erinnerungen verbinden sie aber mit Preitenegg in Österreich. Hier verstanden sie sich so gut mit den Vermietern ihrer Ferienwohnung, dass sie heute noch jedes Jahr an Weihnachten mit ihnen telefonieren. „Das war immer so toll dort. Die Natur haben wir in vollen Zügen genossen“, schwärmt Günter Brandes. „Wir haben da manchmal Pfifferlinge und Blaubeeren gepflückt. Es gab da so unfassbar viele Pilze! Wenn wir die verkauft haben, konnten wir von dem Geld Mittagessen gehen.“ “Wir haben wirklich ein erfülltes Leben. Dafür sind wir sehr dankbar.” Gerne erinnern sie sich gemeinsam an das, was sie erlebt haben. „Wir haben wirklich ein erfülltes Leben. Dafür sind wir sehr dankbar“, sagt Silvia Brandes. Natürlich sei es nicht immer einfach gewesen. Seine Eltern erkrankten, der Vater an Krebs und die Mutter an Demenz, und Silvia und Günter pflegten die beiden zuhause. Auch Güter Brandes selbst erkrankte und musste sich vor rund einem Jahr einer Spinal-Kanal-OP unterziehen. Diese lief jedoch nicht wie geplant und einen Tag später musste er aufgrund eines Blutgerinnsels erneut operiert werden. „Ich konnte nach der OP nicht einmal einen Löffel oder ein Messer halten“, sagt der 86-Jährige. Das Ehepaar wendete sich an den ambulanten Pflegedienst der Filiale Schwülper der Diakoniestation Gifhorn. Zunächst kamen die Mitarbeitenden morgens und abends vorbei, mittlerweile kommen sie noch einmal am Tag. „Besser als mit dem Team der Diakoniestation Gifhorn hätten wir es nicht treffen können“, sagt Günter Brandes. „Alle, die zu uns kommen, sind so freundlich und herzlich. Ohne Ausnahme.“ Seither empfehlen sie die Filiale auch jedem weiter, der Hilfe benötigt. „Wir hängen an unserem Zuhause und wollen so lange wie möglich gemeinsam hier bleiben“, sagt Silvia Brandes. „Ohne die ambulante Pflege wäre das nicht möglich.“ Doch was ist das Geheimnis ihrer vielen gemeinsamen, glücklichen Jahre? Hier nennen die beiden vor allem Zuneigung und Ehrlichkeit als die Zutaten, die ihre Liebe und Beziehung so lebendig gehalten haben. „Natürlich haben wir uns auch mal gestritten. Aber das ging nie lange“, so Günter Brandes. Seine Frau fügt hinzu: „Wir sagen, wenn uns was nicht gefällt – und dann ist gut. Wir sind abends nie böse eingeschlafen.“ Außerdem hätten sie das Meiste in ihrem Leben stets gemeinsam gemacht. „Wir sind eine Einheit“, sagt Silvia Brandes. „Mein Mann und ich, wir gehören halt zusammen. So einfach ist das.“ Weitere Informationen Die Angebote sowie weitere Informationen über die Diakoniestationen Harz-Heide finden Sie hier: Mehr Infos
Zu der SeiteZukunftstag 2025 in der esn
12.02.2025 Zukunftstag 2025 in der esn Viele Gesellschaften bieten Schnuppermöglichkeiten an. Die Evangelische Stiftung Neuerkerode (esn) öffnet zum Zukunftstag am Donnerstag, 3. April 2025 die Türen, um jungen Menschen die Chance zu geben, in den Arbeitsalltag der Sozialwirtschaft hinein schnuppern und in den einzelnen Hilfefeldern hinter die Kulissen zu blicken. Eine Übersicht über die teilnehmenden Einrichtungen, freien Plätze, genauen Zeiten, Ansprechpartner sowie Anmeldefristen finden Sie hier. Stationäre Altenhilfe Pflege- und Seniorenzentrum Bethanien (Braunschweig) Standort: Pflege- und Seniorenzentrum Bethanien, Helmstedter Str. 35, 38102 Braunschweig, Treffpunkt: Eingangsbereich Angebot: 9 bis 12:30 Uhr „Brettspiele für Jung und Alt“ Anzahl der Plätze: 6 Anmeldefrist: 27. März 2025 Ansprechpartnerin: Anke Rosemann // anke.rosemann@bethanien-braunschweig.de // t 0531.7011 459 Senioren- und Pflegezentrum St. Vitus (Seesen) Standort: Senioren- und Pflegezentrum St. Vitus, An den Teichen 9, 38723 Seesen, Treffpunkt: 8 Uhr, Eingangsbereich 8 Uhr Anzahl der Plätze: 4 ( Zwei Plätze vergeben) Anmeldefrist: 15 März 2025 Ansprechpartner/in: Michael Fleischmann (Michael.Fleischmann@sankt-vitus.de // t 0160.6194478) & Annette Wilczewski (Annette.Wilczewski@sankt-vitus.de) Pflege- und Seniorenzentrum Theresienhof (Goslar) Standort: Pflege- und Seniorenzentrum Theresienhof, Rammelsberger Straße 42, 38644 Goslar, Treffpunkt: vor Haus Ulme Angebot: 10 bis 16:30 Uhr (interaktive Spiele, Bewegungsrunde, etc.) Anzahl der Plätze: maximal 4 Anmeldefrist: 20. März 2025 Ansprechpartnerin: Birthe Stäblein ( birthe.staeblein@theresienhof-goslar.de // t 05321 787 131) Haus der helfenden Hände (Rittergut Beienrode) Standort: Pflege- und Seniorenzentrum Beienroder Hauptstraße 1, 38154 Königslutter – Beienrode, Treffpunkt: Innenhof Rittergut Angebot: 9 bis XX Uhr (Beschäftigungsangebote mit Bewohnenden) Anzahl der Plätze: 8 Ansprechpartnerin: Mette Knudsen-Huber // t 05353/9134113 Arbeit mit Menschen mit Behinderung Inklusive Schul- und Kitaversorgung • Standort und Treffpunkt: Küche/ Mensa IGS Heidberg, Stettinstr. 1, 38124 Braunschweig. • Anzahl der Plätze: 2 • Angebot: 8 bis 14 Uhr • Anmeldefrist: 24. März 2025 • Ansprechpartner: Sebastian Böttger // sebastian.boettger@neuerkerode.de // t 0531.4707696 • Standort und Treffpunkt: vor der Küche IGS Peine, Pelikanstraße 16, 31228 Peine • Anzahl der Plätze: 2 • Angebot: 8 bis 14:30 Uhr • Anmeldefrist: 24. März 2025 • Ansprechpartner: Hinrich Groothoff // hinrich.groothoff@neuerkerode.de // t 05171.293985 • Standort und Treffpunkt: vor der Schule Sally Perel Gesamtschule, Seikenkamp 10 a 38104 Braunschweig/Volkmarode • Anzahl der Plätze: 2 • Angebot: 8 bis 14 Uhr • Anmeldefrist: 24. März 2025 • Ansprechpartnerin: Maria Stock // maria.stock@neuerkerode.de // t 0531.12045091 Gemeinschaftsverpflegung und Catering • Standort und Treffpunkt: Abteilung Gastronomie/Hauptküche mit dem Dorfgemeinschaftshaus in Neuerkerode, Kastanienweg 3, 38173 Sickte – Neuerkerode • Anzahl der Plätze: 2 • Angebot: 8 bis 14 Uhr • Anmeldefrist: 24. März 2025 • Ansprechpartner/in: Susanne Ihlau // t 0151.19528589 // susanne.ihlau@neuerkerode.de und Maximilian Kolbow // maximilian.kolbow@neuerkerode.de Eingliederungshilfe Neuerkerode • Standort und Treffpunkt: Information in Neuerkerode, Kastanienweg 3, 38173 Sickte-Neuerkerode • Angebot: Info-Spaziergang durch das Dorf Neuerkerode / Schnupperpraktikum in ausgewählten Arbeitsbereichen der Behindertenhilfe • Anzahl der Plätze: 15 • Anmeldefrist: 26. März 2025 • Ansprechpartner: Lucy Schmutzler // 05305-201 499 // lucy.schmutzler@neuerkerode.de Suchthilfe Lukas-Werk Gesundheitsdienste, Fachambulanz Goslar • Standort: Lukas-Werk Fachambulanz Goslar, Martin-Luther-Str. 2, 38640 Goslar • Angebot: Einblicke in die Arbeit mit suchtkranken Menschen, bzw. Tätigkeitsfeld der sozialen Arbeit im Bereich Sucht und Suchtprävention, Vorstellung des Lukas-Werkes sowie eigenes Erleben in Form eines Rauschbrillen-Parcours • Uhrzeiten: 10 bis 12 Uhr • Anzahl der Plätze: 6 • Anmeldefrist: 25. März 2025 • Ansprechpartnerin: Anna-Lena Maier-Niehoff // t 05321 3588520 // al.maier-niehoff@lukas-werk.de Ambulante und teilstationäre Pflege Diakoniestationen Harz-Heide • Standort: Tagespflege St. Vinzenz, Bismarckstraße 10, 38102 Braunschweig • Angebot: Unterstützung bei der Arbeit mit pflegebedürftigen Menschen • Uhrzeiten: 9 bis 15 Uhr • Anzahl der Plätze: 2 • Ansprechpartner: Anna Schumann // t 0531.23866150 • Standort: Tagespflege Quartier St. Leonhard, St. Leonhard 4, 38102 Braunschweig • Angebot: Unterstützung bei der Arbeit mit pflegebedürftigen Menschen • Uhrzeiten: 9 bis 15 Uhr • Anzahl der Plätze: 2 • Ansprechpartner: Anna Schumann // t 0531.23866150 • Standort: Tagespflege Riddagshausen, Klostergang 66, 38104 Braunschweig • Angebot: Unterstützung bei der Arbeit mit pflegebedürftigen Menschen • Uhrzeiten: 10 bis 15 Uhr • Anzahl der Plätze: Verwaltung 1 // Pflegetour 2 • Anmeldefrist: 31. März 2025 • Ansprechpartner: Sabine Jähnel // t 0531.23866825 • Standort: Filiale Meinersen, Uetzer Straße 4, 38536 Meinersen • Angebot: Verwaltung // Pflegetour • Uhrzeiten: Verwaltung 8 bis 13 Uhr // Pflegetour 7:30 bis 12 Uhr • Anzahl der Plätze: 3 • Anmeldefrist: 21. März 2025 • Ansprechpartner: Carolin Lorenz // t 05372.9977 • Standort: Wohngemeinschaft Lachendorf, Heidkamp 9, 29331 Lachendorf • Angebot: Unterstützung bei der Arbeit mit pflegebedürftigen Menschen • Uhrzeiten: 8:30 bis 16 Uhr • Anzahl der Plätze: 1 • Ansprechpartner: Nina Schurig // t 05145.98930 • Standort: Filiale Eschede Lachendorf Oppershäuser Str. 3, 29331 Lachendorf • Angebot: Verwaltung • Uhrzeiten: 8 bis 16 Uhr • Anzahl der Plätze: 2 • Ansprechpartner: Nina Schurig // t 05145.98930 • Standort: Tagespflege Vienenburg, Rabeckbreite 15b, 38690 Vienenburg • Angebot: Unterstützung bei der Arbeit mit pflegebedürftigen Menschen • Uhrzeiten: 8:30 bis 13:30 Uhr • Anzahl der Plätze: 2 • Ansprechpartner: Birgit Gartner // t 05324.71991 • Standort: Tagespflege Meinersen, Uetzer Straße 4, 38536 Meinersen • Angebot: Unterstützung bei der Arbeit mit pflegebedürftigen Menschen • Uhrzeiten: 9 bis 15:30 Uhr • Anzahl der Plätze: 2 • Ansprechpartner: Kirstin Ackermann // t 05372. 971 98 66 Bau- und Liegenschaftsmanagement (BLM) esn am Standort Neuerkerode Gärtner/Grünflächen/Außenanlagen • Standort/Treffpunkt: Verwaltungsgebäude BLM, Kastanienweg 3, 38173 Sickte-Neuerkerode • Uhrzeiten: 9 bis 13 Uhr • Anzahl der Plätze: 2 • Anmeldefrist: 24. März 2025 • Ansprechpartner: Marcel Fischer // t 05305 201-300 // bau@neuerkerode.de Tischler • Standort/Treffpunkt: Verwaltungsgebäude BLM, Kastanienweg 3, 38173 Sickte-Neuerkerode • Uhrzeiten: 9 bis 13 Uhr • Anzahl der Plätze: 1 • Anmeldefrist: 24. März 2025 • Ansprechpartner: Dirk Schulz / tel. +49 5305 201-300 // bau@neuerkerode.de Maler • Standort/Treffpunkt: Verwaltungsgebäude BLM, Kastanienweg 3, 38173 Sickte-Neuerkerode • Deadline-Datum für Anmeldung: • Uhrzeiten: 9 bis 13 Uhr • Anzahl der Plätze: 1 (bereits vergeben) • Anmeldefrist: 24. März 2025 • Ansprechpartner: Dirk Schulz / tel. +49 5305 201-300 // bau@neuerkerode.de Krankenhaus Krankenhaus Marienstift (ALLE PLÄTZE SIND BEREITS VERGEBEN) • Standort und Treffpunkt: Information Haupteingang Krankenhaus Marienstift, Helmstedter Str. 35, 38102 Braunschweig • Angebot: Rollator/Rollstuhl Parcours, Praktische Anteile aus der Ausbildung zur Pflegefachkraft, Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen, Führung durch das Krankenhaus • Uhrzeiten: 8 bis 13 Uhr • Anzahl der Plätze: 15 • Anmeldefrist: 13. März 2025 (Achtung: Alle Plätze sind bereits vergeben)
Zu der SeiteKeine Likes für Lügen
11.02.2025 Keine Likes für Lügen: Aufklärung über Deepfakes im Landkreis Northeim Anlässlich des heutigen „Safer Internet Days“ hat das Präventionsteam „Jugendschutz – Und Du?“ im Landkreis Northeim ein wichtiges Thema aufgegriffen: die Gefahren von Deepfakes. Diese durch künstliche Intelligenz generierten Inhalte können sowohl Bild als auch Ton verfälschen und werden häufig genutzt, um Desinformationen zu verbreiten. Beispiele, die immer wieder für Aufregung sorgen, sind etwa Deepfake-Videos, in denen Menschen Sex haben. Diese Videos werden als Deepfake-Pornos bezeichnet. Erste Videos dieser Art erschienen im Jahr 2017 und betrafen bekannte Persönlichkeiten wie Emma Watson, Katy Perry und Taylor Swift. Mittlerweile sind nicht nur Prominente, sondern auch viele Privatpersonen betroffen und die Videos kaum noch als Deepfakes zu erkennen. „Deepfakes sind nicht nur ein technisches Phänomen, sondern sie haben auch weitreichende gesellschaftliche Auswirkungen“, erklärt Kimberly Zajonz, Sozialarbeiterin in der Fachambulanz Sucht des Lukas-Werks in Northeim. „Es ist entscheidend, dass wir Kinder und Jugendliche darüber aufklären, wie sie solche Inhalte und kritisch hinterfragen können, aber auch den eigenen Datenschutz hinterfragen.“ Die Verbreitung von Deepfakes erfolgt oft über soziale Medien, wo sie durch Likes und Shares eine hohe Reichweite erzielen. Thomas Sindram von der Northeimer Polizei betont die Notwendigkeit einer kritischen Medienkompetenz: „Wir müssen gemeinsam daran arbeiten, dass junge Menschen lernen, Informationen zu hinterfragen und nicht alles für bare Münze zu nehmen. Die Polizei steht bereit, um bei Fragen oder Verdachtsfällen Unterstützung zu bieten.“ Das Präventionsteam gibt Eltern und Jugendlichen einige Tipps an die Hand, um mit Deepfakes umzugehen. Dazu gehört das Überprüfen von Quellen sowie das Erkennen emotionaler Manipulationen in Inhalten. Antonia Wloch vom erzieherischen Kinder- und Jugendschutz Landkreis Northeim fügt hinzu: „Es ist wichtig, dass Eltern den Dialog mit ihren Kindern suchen und ihnen helfen, Medienkompetenz zu entwickeln. Verbote führen oft nur dazu, dass Kinder neugierig werden.“ Die Experten raten dazu, Beiträge zu melden, wenn man sich unsicher ist oder einen Deepfake enttarnt hat. Zudem sollten Eltern darauf achten, wo ihre Kinder Bilder online veröffentlichen – denn nicht nur Prominente sind betroffen; jeder kann Opfer eines Deepfakes werden. „Jedes Like und jedes Teilen trägt zur Verbreitung manipulativer Inhalte bei“, warnt Zajonz abschließend. „Deshalb lautet unser Appell: Informieren Sie sich über Deepfakes und unterstützen Sie Ihre Kinder dabei.“ Über das Netzwerk „Jugendschutz – und Du?“ Das Netzwerk „Jugendschutz – und Du?“ basiert auf einer langjährigen Präventionsarbeit zu verschiedenen Themen des Jugendschutzes. Regelmäßig organisieren wir kostenfreie Online-Elternabende, um Eltern über aktuelle Herausforderungen und Chancen im Bereich Jugendschutz zu informieren. Für Fragen und Beratung – kostenlos, unverbindlich und unter Einhaltung der Schweigepflicht – stehen Ihnen die Präventionsfachkräfte der Lukas-Werks Gesundheitsdienste GmbH jederzeit zur Verfügung. Die Kontaktaufnahme ist telefonisch unter 05551. 908 206 0 und per E-Mail an fa-northeim@lukas-werk.de möglich. Auch an den Erzieherischen Kinder- und Jugendschutz des Landkreises Northeim können Sie sich unter der Telefonnummer 05551.708295 und per E-Mail an jugendpflege@landkreis-northeim.de wenden. Die Fachkräfte des polizeilichen Präventionsteams stehen Ihnen unter der 05551.70050 und per E-Mail praevention@pinom.polizei.niedersachsen.de zur Verfügung. Beratung im Lukas-Werk Das Beratungsangebot des Lukas-Werks richtet sich an alle Menschen, die Fragen zum Konsum von Suchtmitteln haben. Dies kann sich sowohl auf Alkohol, Medikamente, Nikotin, illegale Drogen, aber auch auf Glücksspiel und Medienabhängigkeit beziehen. Nicht nur die direkt Betroffenen profitieren von einer fundierten Beratung, sondern auch Angehörige, Freund:innen oder Kolleg:innen. Beratung im Lukas-Werk
Zu der SeiteInterkulturelles Lernen
11.02.2025 Interkulturelles Lernen: Sprachförderung in Neuerkerode Zusätzliche Deutschstunden erleichtern internationalen Schüler:innen an der Fachschule Heilerziehungspflege den Unterricht. An der Fachschule Heilerziehungspflege in Neuerkerode geht es mittlerweile sehr international zu. „Wir haben Schüler:innen, die Madagassisch, Französisch, Mongolisch, Indonesisch, Englisch, Swahili, Paschtu und Dari sprechen“, berichtet Schulleiterin Annegret Jäkel. Diese sprachliche Vielfalt bereichere das Schulumfeld, stellt jedoch auch Herausforderungen dar, insbesondere bei komplexen und anspruchsvollen Unterrichtsinhalten. Sprachförderung als Unterstützung im Ausbildungsalltag Für die Ausbildung an der Fachschule ist ein B2-Zertifikat Voraussetzung. Dennoch stellt Helal Ahmad, ein 25-jähriger Schüler aus Afghanistan im zweiten Ausbildungsjahr, fest: „Mit Fachbegriffen und beim Formulieren von Berichten habe ich noch Schwierigkeiten.“ Deshalb ist er besonders dankbar für ein neues Angebot der Fachschule: Zwei Mal wöchentlich findet ein freiwilliger Deutschkurs statt, an dem er gemeinsam mit neun weiteren Schüler:innen aus verschiedenen Ausbildungsjahrgängen teilnimmt. „Wir haben einen steigenden Bedarf erkannt und wollten gezielt unterstützen“, erklärt Annegret Jäkel. Die zusätzlichen Deutschstunden sind für die Schüler:innen kostenlos, möglich gemacht durch die Zusammenarbeit im großen Netzwerk der esn. „Unterstützt durch die Gesellschaft Wohnen und Betreuen, in der unsere Schüler:innen ihre Praxiseinsätze haben, haben wir eine Finanzierungslösung gefunden. Über die unternehmenseigene Personalentwicklung konnten wir zudem mit der Braunschweiger Sprachschule inlingua einen guten Projektpartner gewinnen.“ Schließlich wurde das Angebot sogar durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gefördert – eine Entwicklung, die zu Beginn nicht absehbar war. Praxisnahe Sprachförderung im Unterricht „In den zusätzlichen Deutschstunden können wir direkt Inhalte aus dem Unterricht vertiefen. Das ist sehr hilfreich“, berichtet Helal Ahmad. Heute geht es an der digitalen Tafel um Präpositionen: „Warten auf“, „Angst haben vor“, „Nachdenken über“. Sprachlehrer Arash Honarvar erklärt die richtige Verwendung. Neben Grammatik, Satzbau und Vokabeltraining vermittelt er auch Landeskunde und kulturelle Aspekte. „Die Schüler:innen hier in Neuerkerode kommen aus vielen verschiedenen Sprachräumen, wobei jede Sprache im Kurs nur einmal vertreten ist. Das ist ein Vorteil, denn die gemeinsame Verständigungssprache bleibt immer Deutsch“, erläutert Honarvar. Dadurch können die internationalen Auszubildenden noch besser in die Sprache eintauchen und ihre Fähigkeiten gezielt verbessern. Motivation und Erfolg Arash Honarvar ist überzeugt: „Die Gruppe in Neuerkerode ist hochmotiviert und konzentriert. Sie alle werden ihre sprachlichen Fähigkeiten weiter ausbauen.“ Die zusätzlichen Deutschstunden sind damit nicht nur eine wertvolle Unterstützung für den schulischen Alltag, sondern auch ein wichtiger Schritt hin zu mehr Chancengleichheit im Berufsleben. Die Fachschule Heilerziehungspflege in Neuerkerode setzt mit diesem Angebot auch ein Zeichen für Integration und interkulturelles Lernen. Mehr Infos zur Ausbildung
Zu der SeiteJeden Freitag Urlaub
10.02.2025 Lebensabend Vision. Mission. Lebensreise. Was hat das mit der esn zu tun? Die aktuelle Ausgabe unserer Neuerkeröder Blätter berichtet genau davon. Mit Geschichten über Kolleg:innen und uns anvertraute Menschen stellen wir die einzelnen Punkte unserer Vision vor. Der Artikel von heute zeigt, dass ein zufällig gefundener Flyer der Tagespflege am Rittergut Beienrode ganz neue Perspektiven für Senior:innen bringen kann. Jeden Freitag Urlaub Es gab eine Zeit für Marlis Müller, da glich ein Tag dem anderen und die Stunden zogen sich zäh dahin. „Ich bin morgens aufgestanden, habe mich in die Stube gesetzt und gewartet, dass es Abend wird, damit ich ins Bett gehen kann“, erinnert sich die 78-Jährige. Dabei war sie eigentlich immer eine aktive Frau, hat 35 Jahre lang als Postbotin gearbeitet, ist in ihrer Freizeit weite Strecken mit ihrem Mann gewandert. Als sie dann einen Flyer der Tagespflege am Rittergut Beienrode entedeckte, folgte sie ihrem Gefühl, rief an – und schaute zu einem Schnuppertag in der Tagespflegevorbei. Was dort passiert ist und wie sich das Leben von Marlis Müller verändert hat, können Sie im Artikel in unserem Stiftungsmagazins lesen. Wir wünschen viel Freude beim Lesen unserer Neuerkeröder Blätter! Zum Text
Zu der SeiteEndlich angekommen im Quartier St. Leonhard
Endlich angekommen Mit einer Tasse Tee steht Marie-Luise Buchholz auf dem Balkon ihrer Wohnung und beobachtet die Kinder, die auf dem gegenüberliegenden Schulhof spielen. „Ich finde die Pausen einfach toll. Da habe ich das Gefühl, dass ich mitten im Leben bin“, sagt die 76-Jährige. „Besser als an diesem Ort hätte ich es wirklich nicht treffen können. Hier bin ich angekommen – endlich.“ Seit Dezember 2024 wohnt sie in einer Service-Wohnung im Quartier St. Leonhard (QSL). Eine Wohltat nach allem, was sie im vergangenen Jahr durchgemacht hat. Nach dem Tod ihres Mannes hat sie sich mit viel Kraft wieder ins Leben zurückgekämpft, wird jedoch nach einem Wasserschaden gezwungen, aus der ehemals gemeinsamen Wohnung auszuziehen. Sie findet einen Ort, der scheinbar alle ihre Ansprüche erfüllt: Ihre neue Wohnung ist gut angebunden und liegt nahe eines Einkaufszentrums. Und den Rest kann man ja renovieren, denkt sie. Doch das gestaltet sich als kaum umsetzbar. Die Leitungen und Rohre sind veraltet, eine Küche lässt sich hier ohne weiteres nicht installieren. Gleiches gilt für das Bad. „Das war für mich wirklich der Horror“, berichtet Marie-Luise Buchholz. „Jeden Tag habe ich gehofft, dass ich bald etwas Neues finde.“ Dass sich nun doch alles zum Guten gewendet hat, kann sie kaum fassen. Um den Tod ihres Mannes besser verarbeiten zu können, besucht sie das Trauercafé. Dieses Café ist ein Angebot des Zentrum Würde, das Teil der Evangelischen Stiftung Neuerkerode ist, in dem Trauernde sich treffen und austauschen können. Hier freundet Marie-Luise Buchholz sich mit Inge an, die in einer der Service-Wohnungen im Quartier St. Leonhard lebt. Vermietet werden die Wohnungen von dem Senioren- und Pflegezentrum Bethanien. Die Service-Leistungen können über die Diakoniestation Braunschweig hinzugebucht werden, die außerdem eine Tagespflege im Erdgeschoss betreibt. Bethanien und Diakoniestation Braunschweig sind ebenfalls Teil der Evangelischen Stiftung Neuerkerode. Als Marie-Luise Buchholz später auf der Suche nach einer Wohnung ist, erinnert sie sich an einen Besuch bei Inge – und lässt sich auf die Warteliste setzen. „Ich habe mich gefragt, ob ich überhaupt eine Chance habe“, erzählt sie. Doch dann bekommt sie plötzlich die Nachricht, dass eine Wohnung für sie frei ist – und kann ihr Glück kaum fassen. Von ihren Erfahrungen in der neuen Umgebung erzählt Marie-Luise Buchholz hier. „Als ich nun die Möglichkeit bekam, hier eine kleine Wohnung zu beziehen, habe ich nicht einen Moment überlegen müssen. Ohne die Wohnung gesehen zu haben, habe ich zugesagt. Ich wusste ja von meinen Besuchen bei Inge, wie schön es hier ist. Natürlich ist ein Umzug immer eine Herausforderung. Von vielen ,Unnützlies‘ musste ich mich trennen und auch von einigen liebgewonnenen Dingen. Aber es reist sich ja besser mit leichtem Gepäck. Im Vordergrund stand bei mir die große Freude auf die neue Wohnung, die ich beziehen würde. Ich bin von allen Bewohnerinnen und Bewohnern freundlich aufgenommen worden. Einmal in der Woche treffen wir uns im Gruppenraum und besprechen gemeinsame Aktivitäten, planen beispielsweise ein gemeinsames Braunkohlessen oder einen Theaterbesuch. Es wird gebastelt, gesungen, Kaffee und Tee getrunken. Außerdem machen wir dienstags immer ein paar gymnastische Übungen, um fit zu bleiben. Und was ganz wichtig ist: Wir achten aufeinander. Mich hier wie zuhause zu fühlen, war gar nicht schwer. Ich habe das erste Mal die Tür aufgemacht und wusste: Jetzt bin ich angekommen. Mittlerweile habe ich meine Wohnung schön eingerichtet. Ich habe einen fantastischen Blick in Richtung Johanniskirche und Christopherus-Schule. Wunderschöne Sonnenaufgänge habe ich hier schon erlebt. Ich freue mich über jeden Tag und empfinde tiefe Dankbarkeit an diesem wunderschönen Ort. In den Pausen ist Leben auf dem Schulhof und viele Erinnerungen an meine eigene Kindheit tauchen auf. Ich kenne das Schulgebäude noch aus den 60er-Jahren. Hier war das vierte Polizeirevier untergebracht. Nach der Ausbildung in der Polizeischule Hannover-Münden trat mein Vater dort seine erste Stelle bei der MOT, der motorisierten Verkehrspolizei, an. Das alte Gebäude erstrahlt heute wieder in neuem Glanz. Genauso wie die ehemaligen Pferdeställe und die Garagen, in denen früher die Polizeifahrzeuge untergestellt waren. Die Gebäude sind aufwendig saniert. Es sind Fassaden, die mir Geschichten erzählen. Mein Vater fuhr im Dienst ein Motorrad des Typs BMW 250, und ich erinnere mich auch noch gern an den VW-Käfer. Die Dienstfahrzeuge standen blitzsauber auf dem Hof. “Wenn ich aus meinem Fenster schaue, ist es für mich wie eine Reise in die Vergangenheit.” Wenn ich aus meinem Fenster schaue, ist es für mich wie eine Reise in die Vergangenheit. Der Gebäudekomplex des Quartiers St. Leonhard, bei dem die meisten Gebäude aus dem 19. Jahrhundert stammen, steht unter Denkmalschutz. Nie hätte ich damals gedacht, dass ich mal hier wohnen werde. Ich genieße es! Weil ich die einzige bin, die so nah an einer Kirche wohnt, kamen Freundinnen an Weihnachten vorbei und wir haben hier gemeinsam gefeiert. Auch der BraWo-Park mit seinen vielen Einkaufsmöglichkeiten ist hier direkt um die Ecke. Und auch gibt es eine gute Busanbindung. Außerdem ist hier alles barrierefrei. Hier kann man lange bleiben. Die Zeit ist im Alter kostbar geworden. So versuche ich Schönheit im Alltag zu sehen und habe auch das Staunen noch nicht verlernt. So freue ich mich über jeden Tag, an dem es mir gut geht. Ich erwarte voller Freude den Sommer und sehe schon die Beetrosen überall blühen. Und natürlich werden dann ebenfalls in meinen Balkonkästen Blumen blühen. Auch eine englische Rose wird dabei sein. Eine liebe Freundin hat mir beim Bepflanzen geholfen. Ich glaube, es ist für jeden Menschen ein schönes, warmes Gefühl ein Zuhause gefunden zu haben. Jeden Tag habe ich tausend Gründe, um sich zu freuen, wenn ich hier aufwache." Weitere Informationen Die Angebote sowie weitere Informationen über die Diakoniestationen Harz-Heide finden Sie hier: Mehr Infos
Zu der SeiteWorte finden in der Trauer
12.11.2025 Worte finden in der Trauer Das Zentrum Würde am Marienstift in Braunschweig bietet einen biografischen Schreib-Workshop für Trauernde an. Wenn ein geliebter Mensch stirbt, fühlen wir uns oft sprachlos, sind wie erstarrt. Uns fehlen die Worte. Das angeleitete biografische Schreiben bietet die Möglichkeit, unsere Gedanken und Empfindungen in Worte zu fassen, um sie für uns fassbar zu machen. So kann das Schreiben in der Trauer heilsam wirken. In dem Workshop „Worte finden in der Trauer“, einem Angebot des Zentrum Würde am Marienstift, werden Teilnehmende anhand einfacher Übungen das biografische Schreiben kennenlernen. In einem geschützten Rahmen können sie ihren Gefühlen Ausdruck verleihen und den Erinnerungen Raum geben. Die Veranstaltung richtet sich an Trauernde, die einen nahestehenden Menschen verloren haben. Schreiberfahrungen sind nicht notwendig. Interessierte werden gebeten, sich bis zum 18. November 2025 anzumelden. Termin : Dienstag, 25. November 2025 Uhrzeit : 16:30 bis 19 Uhr Ort: Stiller Raum, Marienstift Braunschweig Gebühr : 25 Euro Kursleitung : Dr. Mareile Seeber-Tegethoff Anmeldung : Christine Ukat, t 0531.7011 371 oder zentrum-wuerde@marienstift-braunschweig.de Weitere Angebote des Zentrum Würde Weitere Informationen sowie Angebote des Zentrum Würde finden Sie hier: Zentrum Würde
Zu der SeiteWer stolpert, kann daran wachsen
03.02.2025 Stolpersteine Vision. Mission. Lebensreise. Was hat das mit der esn zu tun? Die aktuelle Ausgabe unserer Neuerkeröder Blätter berichtet genau davon. Mit Geschichten über Kolleg:innen und uns anvertraute Menschen stellen wir die einzelnen Punkte unserer Vision vor. Der Artikel in dieser Woche zeigt, dass es im Leben nicht immer so läuft, wie wir es uns wünschen. Menschen biegen falsch ab, können stolpern oder sogar fallen. Doch wer stoplert, kann daran wachsen - und findet Hilfe im Lukas-Werk. Wer stolpert, kann daran wachsen Was passiert, wenn zwei Menschen, die sich das Ja-Wort gegeben haben, ins Stolpern geraten? Wenn sie fast zeitgleich fallen, weil Stress und psychische Belastung ihren Alltag bestimmen? Silke und Andreas Frank sind in dieser Situation zusammen einen Schritt in Richtung Genesung gegangen – eine gemeinsame Reise, um Burnout und Depression zu heilen. Als Ehepaar wurden sie Patienten in der ganztägig ambulanten Reha-Tagesklinik für Psychosomatik des Lukas-Werks in Braunschweig. Was genau dort passiert ist und wie die Zeit mit dem Lukas-Werk den beiden geholfen hat, zu sich selbst zu finden, können Sie im Artikel in unserem Stiftungsmagazins lesen. Wir wünschen viel Freude beim Lesen unserer Neuerkeröder Blätter! Zum Text
Zu der SeiteWillkommen in Neuerkerode!
03.02.2025 Neuer und wichtiger Teil der Dorfgemeinschaft Es ist eine wichtige und gelebte Tradition, dass Neubürger:innen im inklusiven Dorf mit einem Gottesdienst und einer Einführungsveranstaltung besonders willkommen geheißen werden. In diesem Jahr nahmen 24 Bürger:innen und deren Angehörige daran teil und erlebten einen unterhaltsamen Tag mit Gesang, guter Laune und gemeinsamen Essen. Am Vormittag lud Marita Bleich (Pastorin im Ruhestand) zusammen mit Tobias Henkel (esn-Vorstandsvorsitzender), Holger Denecke (Bürgervertretung), dem Spontanchor und Jane Rinne (Aufnahmemanagement Wohnen und Betreuen) zum Gottesdienst in die vollbesetzte Kirche Peter und Paul ein. Sie gab allen Neubürger:innen einen Segen mit auf den Weg und überreichte am Ende des Gottesdienstes allen einen Kirchenkalender und Süßigkeiten. Beim gemeinsamen Mittagessen im Dorfgemeinschaftshaus Biermanski’s war Zeit zum Plaudern und Kennenlernen. Dabei kamen Saskia Nakaten (Wohnbereichsleitung) und Saskia Brauns (Leitung der Bereiche Bildung, Freizeit und Kultur) sowie Vertreter des Angehörigenbeirats dazu, um über ihre Bereiche und Angebote zu informieren.
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