Challenge accepted
15.11.2024 Challenge accepted Netzwerk „Jugendschutz – und DU?“ bietet digitalen Elternabend zum Thema TikTok, WhatsApp und Co. Das Netzwerk „Jugendschutz – und DU?!“ lädt interessierte Eltern und Erziehungsberechtigte zu einem digitalen Elternabend ein, der sich mit den Herausforderungen der Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen in der heutigen Zeit beschäftigt. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 27. November, von 19 bis 20:30 Uhr statt. „In einer Welt, in der sich das Medienangebot ständig verändert und Plattformen wie TikTok immer mehr an Bedeutung gewinnen, stehen viele Eltern vor der Frage: Wie können wir unseren Kindern einen kompetenten Umgang mit Internet und Smartphones vermitteln?“, sagt Antonia Wloch vom Fachbereich Kinder und Familie des Landkreises Northeim, der seit vielen Jahren gemeinsam mit der Fachambulanz Sucht des Lukas-Werks in Northeim und der Polizeiinspektion Northeim im Netzwerk „Jugendschutz - und DU?!“ aktiv ist. Oftmals fehle es an Vorbildern in der Mediennutzung. „Während Facebook einst das Maß aller Dinge war, fragen sich viele Erwachsene (oder Erziehungsberechtigte) heute, was TikTok eigentlich ist und wie man damit umgeht.“ Schwerpunkt: Challenges Ein zentrales Schwerpunktthema des Abends werden die Gefahren von sogenannten „Challenges“ sein, die insbesondere in sozialen Medien wie TikTok beliebt sind. „Wir freuen uns, dass wir mit Moritz Becker und Ralf Willius von Smiley e.V zur Förderung der Medienkompetenz Referenten gewinnen konnten, die sich genau mit dieser Thematik auseinandersetzen und Fragen der Teilnehmenden gern beantworten werden“, sagt Kimberly Zajonz Sozialarbeiterin in der Fachambulanz Sucht des Lukas-Werks in Northeim. Bei dem digitalen Elternabend werden die beiden darüber hinaus unter anderem wertvolle Hilfestellungen für die (Medien-)Erziehung geben, erläutern, wie es zu über 1.500 Nachrichten pro Tag bei WhatsApp und anderen Messenger-Diensten kommt und welche Rolle Privatsphäre in sozialen Netzwerken spielt. „Ein weiterer wichtiger Aspekt wird die realistische Einschätzung von Phänomenen wie Cybermobbing sein. Gemeinsam mit dem Publikum sollen Ursachen und Wirkungen problematischen Verhaltens diskutiert werden“, erläutert Thomas Sindram von der Northeimer Polizei. Die Veranstaltung wird vom Landkreis Northeim finanziert und ist kostenfrei. Interessierte können sich bis zum 26.11 2024 per E-Mail unter www.landkreis-northeim.de/Elternabend anmelden. Am Tag der Veranstaltung erhalten alle angemeldeten Teilnehmenden einen Link zur direkten Einwahl. Über das Netzwerk „Jugendschutz – und Du?“ Das Netzwerk „Jugendschutz – und Du?“ basiert auf einer langjährigen Präventionsarbeit zu verschiedenen Themen des Jugendschutzes. Regelmäßig organisieren wir kostenfreie Online-Elternabende, um Eltern über aktuelle Herausforderungen und Chancen im Bereich Jugendschutz zu informieren. Für Fragen und Beratung – kostenlos, unverbindlich und unter Einhaltung der Schweigepflicht – stehen Ihnen die Präventionsfachkräfte der Lukas-Werks Gesundheitsdienste GmbH jederzeit zur Verfügung. Die Kontaktaufnahme ist telefonisch unter 05551. 908 206 0 und per E-Mail an fa-northeim@lukas-werk.de möglich. Auch an den Erzieherischen Kinder- und Jugendschutz des Landkreises Northeim können Sie sich unter der Telefonnummer 05551.708295 und per E-Mail an jugendpflege@landkreis-northeim.de wenden. Die Fachkräfte des polizeilichen Präventionsteams stehen Ihnen unter der 05551.70050 und per E-Mail praevention@pinom.polizei.niedersachsen.de zur Verfügung. Beratung im Lukas-Werk Das Beratungsangebot des Lukas-Werks richtet sich an alle Menschen, die Fragen zum Konsum von Suchtmitteln haben. Dies kann sich sowohl auf Alkohol, Medikamente, Nikotin, illegale Drogen, aber auch auf Glücksspiel und Medienabhängigkeit beziehen. Nicht nur die direkt Betroffenen profitieren von einer fundierten Beratung, sondern auch Angehörige, Freund:innen oder Kolleg:innen. Beratung im Lukas-Werk
Zu der SeiteWenn der Krimi zur Berufsvorbereitung beiträgt
15.11.2024 Volkswagen Financial Services spendet Bücher und Co. an e-Commerce-Bereich der Jugendwerkstatt Zahlreiche Mitarbeitende von Volkswagen Financial Services nutzten die Gelegenheit, in der Poststelle Bücher, CDs und DVDs für die Evangelische Stiftung Neuerkerode (esn) abzugeben. Die gesammelten Medien kommen der Mehrwerk gGmbH zugute, einem sozialen Unternehmen der esn, das sich für Chancengleichheit und gesellschaftliche Teilhabe einsetzt. Am Kuba-Bildungscampus in Wolfenbüttel betreibt die Mehrwerk gGmbH einen eigenen E-Commerce-Bereich, in dem die gespendeten Bücher von Teilnehmenden der Jugendwerkstatt aufbereitet und zu günstigen Preisen online angeboten werden. So ermöglicht jede Spende nicht nur den Erwerb neuer Lesestoffe, sondern trägt aktiv zur beruflichen Qualifizierung und Integration junger Menschen bei. Große Resonanz und persönliches Engagement „Die starke Beteiligung zeigt, dass es für viele unserer Kolleginnen und Kollegen selbstverständlich geworden ist, sich an der Bücherspendenaktion zu beteiligen und den Kuba-Bildungscampus zu unterstützen“, betont Angela Kleinhans, Leitung Interne Kommunikation und Sponsoring. Dank des tatkräftigen Einsatzes des Warenlogistik-Teams wurden die gesammelten Bücher in Umzugskartons verpackt und per 7,5-Tonner ausgeliefert. „Ein herzliches Dankeschön an alle Helfer und Spender! Mit den Bücherspenden fördern wir nicht nur die Freude am Lesen, sondern auch die berufliche Integration vieler Menschen“, so Kleinhans. Ein Beitrag zur Zukunft junger Menschen Auch Cristina Cellupica, Bereich Arbeitsmarktdienstleistungen bei der Mehrwerk gGmbH, zeigte sich über die Spenden begeistert: „Ein riesiges Dankeschön an Volkswagen Financial Services für diese Unterstützung! Die Bücher helfen uns, junge Menschen auszubilden und sie für den regulären Arbeitsmarkt vorzubereiten. Ob Krimi, Comic, Liebesroman oder Fachliteratur – für unsere Online-Portale ist jedes Thema willkommen.“ Marcus Eckhoff, Geschäftsführer der Mehrwerk gGmbH, ergänzt: „Der Bereich E-Commerce bietet den Teilnehmenden der Jugendwerkstatt die Chance, in einem zukunftsweisenden Umfeld sowohl analoge als auch digitale Erfahrungen zu sammeln, die für ihren beruflichen und privaten Werdegang von enormer Bedeutung sind.“
Zu der SeiteWohnen und Betreuen informierte Angehörige und Betreuungen
14.11.2024 Gemeinsam auf die Reise gehen Wo geht die Reise hin? Die Wohnen und Betreuen (WuB) präsentierte neue Entwicklungen sowie die nächsten Vorhaben und Ziele. Großes Interesse galt zudem den Ergebnissen der Wahl des Angehörigenbeirats, die ebenfalls bekannt gegeben wurden. WuB-Geschäftsführer Marcus Eckhoff (Dritter von rechts) verabschiedete Klaus Macke (links) und Melanie Kreie (Dritte von links) aus dem Angehörigenbeirat und bedankte sich bei beiden sowie allen weiteren Beiratsmitgliedern für ihr Engagement in den vergangenen Jahren. Für seinen Einsatz rund um den Fahrradtreff in Neuerkerode bedankte sich Marcus Eckhoff bei Klaus-Dieter Moritz (links), der dazu noch Geburtstag feierte. Fotoaufnahmen aus dem vergangenen Halbjahr führten die Anwesenden in den Angehörigen- und Betreuertag ein. Sie sprachen eine fröhliche Sprache, zeigten Veranstaltungen und Aktionen aus dem Sommer – vom Apfelfest über Rock an der Wabe bis hin zu kleineren Ausflügen verschiedener Wohngruppen. Besonders bewegend war dabei die Schilderung der Reise der Heilpädagogischen Intensivgruppe (kurz: HPI) in die Türkei, von der Wohnbereichsleiter Toni Glanz frische Eindrücke in Form von Bildern und einem kurzen Vortrag weitergeben konnte. Dass auch Menschen mit komplexeren Behinderungen eine große Reise unternehmen könnten, zeige noch einmal die Möglichkeiten in Neuerkerode, verdeutliche das hohe Engagement der Mitarbeitenden und die – in diesem Fall ebenfalls genutzte – wichtige finanzielle Unterstützung durch den Förderverein. Wohin geht die Reise beim Thema Fachkräfte? „Das Thema gehen wir bereits an und werden es in den nächsten Jahren weiter tun", sagte Eckhoff. Die Mitarbeitergewinnung stehe deshalb im Fokus der Evangelischen Stiftung Neuerkerode (esn) und auch der Wohnen und Betreuen. Maßnahmen, unter anderem zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität, wurden ergriffen. So ist die “Vision und Mission” der esn und seiner Gesellschaften entwickelt worden, die, am Beispiel einer „Lebensreise“, darauf abzielt, sowohl neue und bestehende Mitarbeitende als auch Klienten zu gewinnen und mitzunehmen – ganz im Sinne der stetigen Weiterentwicklung und Stärkung des Versorgungsnetzwerks. (Link zur Vision/Mission am Artikelende). Gemeinsam auf den Weg macht sich auch die Eingliederungshilfe. Künftig sollen die Bereiche Arbeit, Beschäftigung und Qualifizierung gemeinsam verortet und in der Eingliederungshilfe gebündelt werden. Claudia Deichmann, Gesamtleitung Arbeit und Beschäftigung, gab erste Einblicke und Zielsetzungen. So soll etwa die Stärkung der Außenwirkung und eine gezieltere Ansprache von Kund:innen und Stakeholdern erreicht werden. Die Bildung eines zentralen Aufnahme- und Übergangsmanagements mit Möglichkeiten teilhabeorientierter Übergänge sowie gezielte Akquise und Vertriebsaktivitäten mit Blick auf neue Industrieaufträge und betriebsintegrierte Arbeitsplätze. Eindrücke von den Planungen im Bereich Arbeit, Beschäftigung und Qualifizierung gibt es in einem kürzlich erschienen Artikel im Magazin der IHK Braunschweig, der auch online verfügbar ist (Link zum IHK-Magazin am Artikelende) Es folgten die Tätigkeitsberichte des Fördervereins durch Gunda Horsmans (Vorsitzende) sowie des Angehörigenbeirats durch Dr. Petra Haumann (Vorsitzende). Aus dem Angehörigenbeirat scheiden Klaus Macke und Melanie Kreie aus. Marcus Eckhoff bedankte sich bei beiden sowie den übrigen Mitgliedern für ihr besonderes Engagement in den vergangenen Jahren. Bei der Wahl des Angehörigenbeirats wurde wie folgt abgestimmt: Petra Haumann: 143 Stimmen Veronika Schöndube: 133 Stimmen Ramona Loeper: 126 Stimmen Andrea Onkes: 124 Stimmen Michael Schöndube: 122 Stimmen Udo Hasenfuß: 121 Stimmen Kurt Schrader: 116 Stimmen Maria-Elisabeth Schmidt: 109 Stimmen Klaus-Dieter Preuß: 108 Stimmen Informationen, Links und Kontakte Kontakt: Neuerkeröder Wohnen und Betreuen Kastanienweg 3 38173 Sickte-Neuerkerode Telefon 05305 201 0 information@neuerkerode.de Aufnahmeberatung: Sonja Merker 05305 201 301 willkommen@neuerkerode.de Service-Portal Weitere Links: Artikel IHK-Magazin esn-Vision und Mission Angehörigenbeirat Bereich Arbeit und Beschäftigung Letzte Artikel Mehrwerk / Wohnen und Betreuen → Grundsteinlegung TGF Natur und Umwelt → Ausstellung Villa Luise in der Galerie Jaeschke → Aktion Brücken bauen in Rautheim Mehr Infos
Zu der SeitePatienten Informationsveranstaltung
15.11.2024 Patienten Informationsveranstaltung Das Krankenhaus Marienstift lädt interessierte Patient:innen zu einer Informationsveranstaltung zum Thema “Erkrankungen des Dickdarmes und deren Therapie” ein. Zu diesem Thema werden Dr. med. Stefan Sürig (Chefarzt der Klinik für Innere Medizin & Gastroenterologie ) und Dr. med. Ekkehard Möbius (Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie ) einen Vortrag halten. Dr. Sürig wird auf Diagnostik und richtige Ernährung bei entzündlichen und bösartigen Erkrankungen des Dick- und Mastdarms eingehen. Dr. Möbius spricht über die chirurgische Therapie von Erkrankung des Dick- und Mastdarms. Datum: 20. November 2024 Ort: Großer Saal | Krankenhaus Marienstift Zeit: ab 18 Uhr Anmeldung Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten bis zum 18. November 2024 : t 0531.7011 245 oder chirurgie@marienstift-braunschweig.de Veranstaltung gesponsert by Nutricia/Danone
Zu der SeiteSuchtberatung stärken, Gesundheit schützen
14.11.2024 Suchtberatung stärken, Gesundheit schützen Heute findet der bundesweite Aktionstag Suchtberatung unter dem Motto „Suchtberatung stärken, Gesundheit schützen“ statt. Dieser Tag bietet eine wichtige Gelegenheit, auf die Herausforderungen und Problemlagen aufmerksam zu machen, mit denen auch die Suchtberatungsstellen des Lukas-Werkes konfrontiert sind. Unsere Fachambulanzen Sucht in Braunschweig, Goslar, Helmstedt, Northeim, Peine und Wolfenbüttel haben deshalb in einem Info-Brief an Ärzte auf die Angebote des Lukas-Werkes und in einem Schreiben an die kommunalen Fraktionsvorsitzenden auf die prekäre Situation der ambulanten Suchtberatungsstellen in Niedersachsen aufmerksam gemacht. Das Thema ebenfalls mit in den Niedersächsischen Landtag zu nehmen ist ein großer Wunsch an die Kommunalpolitik. Die Rolle der Suchtberatungsstellen Unsere Fachambulanzen Sucht sind zentrale Anlaufstellen für Menschen, die mit einer Substanzkonsumstörung kämpfen. Die Mitarbeitenden bieten umfassende Beratungen und Behandlungen an, um Betroffenen und deren Angehörigen bestmögliche Unterstützung zu bieten. Dennoch ist der Zugang zu diesen Angeboten oft durch Scham- und Schuldgefühle erschwert. Viele Betroffene benötigen eine Empfehlung oder Unterstützung von außen, um den ersten Schritt in Richtung Hilfe zu wagen. Stefan Warnecke, Einrichtungsleiter der Reha-Tagesklinik und Fachambulanz Sucht Northeim, betont: „Es ist entscheidend, dass wir als Fachambulanzen sichtbar werden und das Vertrauen der Menschen gewinnen. Nur so können wir unterstützen, ihre Themen anzugehen. Umso wichtiger ist es, dass Ärzte, Psychotherapeuten oder Angehörige über die Angebote der Fachambulanzen informiert sind und diese Informationen weitergeben. Der Brief und die Verteilung von Flyern und Informationsmaterialien sollen dazu beitragen, das Bewusstsein für die vorhandenen Hilfsangebote zu schärfen. Finanzielle Herausforderungen Die Situation der ambulanten Suchtberatungsstellen in Niedersachsen ist alarmierend. In einem weiteren Schreiben an die Kommunalpolitik mit ihren Vertreter:innen im niedersächsischen Landtag haben unsere Fachambulanzen Sucht auf die prekäre finanzielle Lage hingewiesen, die die Versorgung von etwa 1,3 Millionen Menschen in Nds. mit substanzbezogenen Störungen gefährdet. Viele Einrichtungen stehen am Rande ihrer Belastbarkeit, einige sind sogar in ihrer Existenz bedroht. Außenstellen schließen, Wartezeiten und Anfahrtswege für Ratsuchende verlängern sich, mehr Personal müsste eingestellt werden um den Bedarf an Präventions- und Beratungs-Anfragen abdecken zu können, doch die (Landes-)Mittel stagnieren seit Jahren. Dringender Handlungsbedarf Die Ursachen für diese schwierige Finanzlage sind vielfältig: steigende Gehälter und Preise bleiben in den Zuwendungen unberücksichtigt, während sich gleichzeitig die Problemlagen dynamisch entwickeln – sei es durch den Anstieg komorbider psychischer Störungen oder durch neue Herausforderungen wie den hohen Konsum synthetischer Drogen und Online-Glücksspiele. Die Fachambulanzen Sucht des Lukas-Werkes befinden sich in einer schwierigen Lage. Die Strukturen in Niedersachsen bedeuten mangelnde Planungssicherheit. Die langfristigen negativen Folgen für die Gesellschaft sind vorhersehbar. Appell an die Politik In Anbetracht dieser besorgniserregenden Entwicklungen appellieren die Fachambulanzen Sucht eindringlich an politische Entscheidungsträger, sich ihrer Verantwortung bewusst zu werden. Eine deutliche und verlässliche finanzielle Stärkung der ambulanten Suchtberatung ist unerlässlich, um dringend benötigte Angebote zur Prävention, Beratung und Begleitung von Menschen mit Substanzkonsumstörungen sowie deren Angehörigen aufrechtzuerhalten. Ilka Schindler, Regionalleitung der Fachambulanz Sucht Braunschweig-Wolfenbüttel, fasst zusammen: „Wir brauchen jetzt ein starkes Signal von der Politik! Nur gemeinsam können wir sicherstellen, dass niemand in seiner Not allein gelassen wird.“ Der Aktionstag Suchtberatung 2025 sollte als Weckruf dienen – sowohl für die Gesellschaft als auch für die Politik. Es ist an der Zeit, gemeinsam Lösungen zu finden und sicherzustellen. Nur durch eine starke Suchtberatung können wir das Leid betroffener Familien verringern. Für jeden eingesetzten Euro können wir rund 17 Euro Folgekosten einsparen (xit-Studie: Analyse zur Wertschöpfung ambulanter Suchtberatung). Kommen Sie mit uns ins Gespräch und lassen Sie uns gemeinsam Lösungen finden. Kontakt in unsere Fachambulanzen:
Zu der SeiteErfolgreiche Ausstellung der Villa Luise
Künstler:innen nehmen Stellung zu politischer Situation, sozialen Themen und eigenen Lebensumständen Im Herzen Braunschweigs, in der Galerie Jaeschke, eröffnete die Villa Luise ihre Ausstellung „Ein-Aus:Blick“. Bereits seit einigen Jahren arbeiten die Galerie Jaeschke und der Lionsclub Braunschweig Eulenspiegel mit der Villa Luise zusammen, um Inklusion weiter in den öffentlichen Raum zu tragen. Auch dieses Mal war die Ausstellung mit Schwerpunkt in der Kunstrichtung der „Art Brut“ für in der Galerie Jaeschke bei freiem Eintritt zu sehen. Mit „Ein-Aus:Blick“ gaben die Künstler:innen dieses Mal nicht nur in Form ihrer Werke Einblicke in und Ausblicke auf Kunst und politisches Zeitgeschehen. In Zusammenarbeit mit dem Team Bildung und Beratung der Neuerkeröder Wohne und Betreuen GmbH teilten sie ihre Gedanken und Gefühle in Form einer kleinen Video- und Power-Point-Dokumentation mit. Dabei nahmen sie Bezug auf die aktuelle politische Situation in Deutschland und der Welt, griffen soziale Themen auf oder richteten den Blick auf ihre ganz persönlichen Lebensumstände. Im Rahmen einer Amerikanischen Auktion moderiert von Olaf Jaeschke und organsiert vom Lionsclub konnten drei Werke ersteigert werden. Der Erlös geht an die Villa Luise und, in Form von künstlerischen Fortbildungen, Ausflügen und weiteren Aktionen, wieder an die Künstler:innen. Zudem standen alle ausgestellten Kunstwerke zum Verkauf. „Die Ausstellungen ist eine wunderbare Gemeinschaftsveranstaltung und wir freuen uns, den Künstlern die Räume zur Verfügung stellen zu können. In dieser Kooperation steckt viel Engagement – herzlichen Dank an alle!“ Olaf Jaeschke, Inhaber Galerie Jaeschke „In den Ausstellungen der Villa Luise begegnen wir Kreativität, Talent und Individualität und entdecken in jedem Werk die eigene, persönliche Geschichte. Wir sind froh, einen Beitrag zu Inklusion und Talentförderung leisten zu können.“ Dr. Oliver Steinmeier, Präsident Lionsclub Braunschweig Eulenspiegel „Die Künstler geben Einblicke in ihr Leben und in das, was sie bewegt. Zugleich sind diese Einblicke auch in die Zukunft gerichtet und beziehen auf das Morgen bezogene Gedanken und Gefühle ein. Herzlichen Dank an alle Mitwirkende und Unterstützer!“ Sidney Köhler, Koordinator Villa Luise
Zu der SeiteJunicke Braunschweig spendet 4.500 Euro für „Herzenswünsche“
13.11.2024 Mit der Spende werden die Möglichkeiten der Wunscherfüllungen größer Das Fundament für viele neue Wunscherfüllungen ist gelegt: Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Firmenbestehen kam innerhalb des Garten- und Landschaftsbauunternehmens Junicke die Idee auf, ein karitatives Projekt in der Region zu unterstützen. Schnell fiel die Wahl auf das Projekt „Herzenswünsche“ der Evangelischen Stiftung Neuerkerode, das zum Ziel hat, den ihnen in den Hilfefeldern anvertrauten Menschen einen sehnlichsten Wunsch zu erfüllen. Daraufhin sammelten Jubiläumsgäste, Mitarbeitende und Geschäftsführung im Rahmen der Feierlichkeiten Geld – insgesamt 4.500 Euro. Dieses wurde nun im Rahmen einer Betriebsfeier im Rittergut Lucklum von den beiden Geschäftsführern Anja und Manfred Junicke übergeben. „Wir freuen uns sehr, dieses großartige Projekt unterstützen zu können“, sagte Anja Junicke. Die Spende nahmen die „Herzenswunsch“-Projektvertreter Anja Kruse und Michael Bonsack entgegen. „Herzlichen Dank für die großzügige Spende, die uns viele weitere Wunscherfüllungen ermöglichen und den Wünschenden ein Lächeln ins Gesicht zaubern wird.“ Die großzügige Spende wird uns viele weitere Wunscherfüllungen ermöglichen und den Wünschenden ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Michael Bonsack, Projektleiter Herzenswünsche Informationen Herzenswünsche Für weitere Informationen zum Thema Herzenswünsche und Spenden schauen Sie gern auf unsere Webseite. Mehr Infos
Zu der SeiteProjekt "Brücken bauen" trägt in Rautheim Früchte
13.11.2024 Begegnung und Gemeinschaft beim Obstbaumpflanzen Die Initiative „Brücken bauen“ der Bürgerstiftung Braunschweig verbindet regionale Wirtschaftsbetriebe mit gemeinnützigen Organisationen. Nun kamen Mitarbeitende aus Vertrieb, IT und Marketing der Funke Medien Gruppe sowie Beschäftigte und Mitarbeitende aus der Werkstatt für behinderte Menschen in Rautheim zusammen. Fotos: Bürgerstiftung Braunschweig Und zwar wurde angepackt: Beschäftigte und Mitarbeitende der Mehrwerk sowie sieben Mitarbeitende der Funke Medien-Gruppe pflanzten auf dem Werkstatt-Gelände eine Reihe von Obstbäumen. Ohne Barrieren und Berührungsängste ging es ans Werk: In Teamarbeit wurden reihenweise Löcher ausgehoben, Stützpfähle eingeschlagen, Mäusedraht geschnitten und um die Wurzeln gelegt und schließlich die Obstbäume passend eingepflanzt. Sie sollen später die Grundlage für eine Streuobstwiese bilden. Informationen Projekt Brücken bauen Mehr Infos zur Mehrwerk
Zu der SeiteInklusiver Weihnachtsmarkt in Neuerkerode lockt mit über 70 Ständen
02.12.2024 Aussteller:innen können sich ab sofort für das Somemrfest Neuerkerode anmelden Das Sommerfest findet am 15. Juni 2025 statt. Anmeldungen sind bis zum 7. Mai möglich. Ab sofort können sich Aussteller:innen für das beliebte und inklusive Sommerfest der esn (Evangelische Stiftung Neuerkerode) am 15. Juni 2025 von 11 bis 17 Uhr anmelden. Viele Stände werden von Mitarbeitenden der Stiftung oder ganzen Wohngruppen aus Neuerkerode unter aktiver Beteiligung von Bürger:innen mit geistiger Behinderung gestaltet, viele weitere Stände werden von externen Schaustellern betrieben. Das Formular zur Anmeldung können sich interessierte Aussteller:innen hier herunterladen. Sie werden gebeten, dieses ausgefüllt bis zum 7. Mai 2025 per E-Mail an oeffentlichkeitsarbeit@neuerkerode.de zu schicken. Ein Highlight in der Region Das Sommerfest in Neuerkerode lockt jedes Jahr mehrere tausend Besucher aus der gesamten Region in das inklusive Dorf. Neben Kunsthandwerk, einem Flohmarkt, dem Verkauf von nachhaltigen und regionalen Bio-Produkten und einer vielfältigen Gastronomie wird ein abwechslungsreiches Programm geboten. Dazu zählen Auftritte von Musik-Acts, einem Zauberer und Gaukler. Außerdem wird es einen großen Bereich für Kinder und Familien geben – unter anderem wieder mit einem Karussell und einem XXL-Trampolin, die kostenfrei genutzt werden können. Weitere Informationen sowie das gesamte Programm werden vor dem Sommerfest bekanntgegeben. Das Fest findet rund um den Dorfplatz in Neuerkerode statt. Der Eintritt ist wie immer frei!
Zu der SeiteDoppelt hält besser
Doppelt hält besser Wer in der Filiale Gamsen der Diakoniestation Gifhorn auf Bärbel Pahlmann und Elke Weiss trifft, mag sich vielleicht die Augen reiben: Ja, sehe ich jetzt schon doppelt? Keineswegs – die beiden Frauen sind eineiige Zwillinge. Sie sehen sich extrem ähnlich, haben den gleichen Geschmack – und seit einigen Jahren auch den gleichen Job. Aufgewachsen sind die Schwestern in Müden-Aller. Bärbel lebt hier noch heute, Elke ist mittlerweile nach Böckelse gezogen. „Unser Verhältnis ist sehr eng“, sagt Bärbel. „Wir sind Zwillinge wie aus dem Bilderbuch.“ Neben ihrem Wohnort unterschied sich lange auch ihr Arbeitsplatz voneinander: Elke arbeitete 30 Jahre in einem Unternehmen, bis ihre Arthrose sie zu eine mWechsel bewegte – und arbeitet mittlerweile schon seit neun Jahren als Hauswirtschafterin für die Filiale Gamsen. Hier fühlt sie sich wohl. „Ich habe meine Schwester angerufen und gesagt: Bärbel, ich bin in einer ganz anderen Welt angekommen!“, erinnert sie sich. „Hier sind alle so lieb und so herzlich. Komm doch auch zu uns!“ „Wir sind Zwillinge wie aus dem Bilderbuch.“ Bärbel Pahlmann Doch noch war Bärbel nicht so weit. Als ihre Schwester jedoch nach vier Jahren immer noch hochzufrieden ist, wechselt auch sie zur Diakoniestation Gifhorn – und hat es bis heute nicht bereut. Die Schwestern haben sich bewusst für die Hauswirtschaft entschieden. „Das ist viel mehr als nur Haushalt“, sagt Bärbel. „Wir verwöhnen unsere Kundinnen und Kunden auch gerne mal.“ Sie erteilen neben dem Reinigen und Einkaufen auch gute Ratschläge, machen Wärmekissen warm oder backen auch mal einen Kuchen – und haben dabei jedes Wochenende frei. Ihren Arbeitsalltag verbringen die beiden Schwestern jedoch nicht zusammen, da jede ihre eigenen Kund:innen hat. Allerdings übernehmen sie füreinander die Urlaubsvertretung. „Wenn wir in den Urlaub gehen, sagen manche: Schicken sie ihr Double. Dann brauchen wir uns nicht umgewöhnen“, sagt Bärbel. „Wir sehen ja nicht nur gleich aus, sondern ticken auch ähnlich.“ Dabei kann die Ähnlichkeit auch mal verwirrend sein. Dass Kolleg:innen oder auch der Chef sie mal verwechseln, kommt durchaus vor. Denn durch den gleichen Geschmack tragen sie auch ohne Absprache. Einen kleinen Hinweis geben die beiden doch: „Im Gegensatz zu Elke trage ich oft eine Kette“, so Bärbel. „Aber auch unsere Ehemänner und Kinder haben uns schon verwechselt. Das ist für uns wirklich normal“, sagt Elke. So nehmen sie es ihren Kolleg:innen nicht übel, wenn sie mit dem falschen Namen angesprochen werden. Im Gegenteil – sie fühlen sich pudelwohl in ihrem Team. Bärbel sagt: „Wir sind so zufrieden hier, wir wollen auf jeden Fall bis zu unserer Rente hierbleiben – zusammen.“ Weitere Informationen Die Angebote sowie weitere Informationen über die Diakoniestationen Harz-Heide finden Sie hier: Mehr Infos
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