Sanierungsarbeiten in der Reha-Fachklinik Erlengrund
03.08.2026 Sanierungsarbeiten in der Reha-Fachklinik Erlengrund Ab dem 14. September 2026 beginnen in der Reha-Fachklinik Erlengrund der Lukas-Werk Gesundheitsdienste umfangreiche Sanierungsarbeiten im Bereich der Küche sowie der darüberliegenden Dachflächen. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende November andauern. Im Mittelpunkt der Maßnahmen steht die energetische Modernisierung des Gebäudeteils. Während der Bauphase kann es zeitweise zu Beeinträchtigungen im Umfeld der Baustelle kommen. Wir bitten hierfür um Verständnis. Die Mittagsverpflegung ist während des gesamten Sanierungszeitraums sichergestellt, sie erfolgt vorübergehend über einen externen Caterer. Mehr Infos zu der Reha-Fachklinik Erlengrund. Mehr Infos
Zu der SeiteGemeinsam auf Tour
29.07.2026 Gemeinsam auf Tour Dank einer neuen Rollstuhl-Rikscha werden nun noch mehr Senior:innen Ausflüge in Braunschweig ermöglicht. Den Wind in den Haaren spüren, die Sonne auf der Haut fühlen und Orte sehen, an die die Senior:innen sonst nicht so leicht kommen würden: Schon seit einiger Zeit bietet die Bürgerstiftung Braunschweig Rikscha-Touren für Bewohnende unter anderem der Braunschweiger Senioren- und Pflegezentren Bethanien und St. Vinzenz an. Das ist eine tolle Gelegenheit für die Bewohnenden. Die Ausflüge führt sie beispielsweise an die Teiche in Riddagshausen oder in den Bürgerpark. Außerdem gibt es tolle Aktionen wie eine Rikscha-Rallye, in der die Bewohnenden unterwegs Rätsel lösen können. Und seit diesem Jahr gibt es ein weiteres Highlight: eine Rollstuhl-Rikscha. „Diese besondere Rikscha haben wir seit diesem Jahr“, berichtet Peter Ahrens. Er ist seit fünf Jahren für die Bürgerstiftung als Rikscha-Pilot im Einsatz und seit vier Jahren Kapitän in Bethanien, also die Einsätze der Pilot:innen gemeinsam mit dem Begleitenden und Sozialen Dienst koordiniert. Die Rikscha ist immer für ein paar Wochen in einem der Häuser, für die die Bürgerstiftung Fahrten anbietet, bevor es in das nächste wechselt. Ahrens sagt: „Dank der Rollstuhl-Rikscha können wir nun auch Bewohnende mit auf unsere Touren nehmen, die zuvor nicht in den Genuss kamen.“ Dort, wo die anderen Rikschas eine Sitzmöglichkeit hatten, befindet sich bei der neuen Rikscha eine kleine Plattform. Auf diese wird der Rollstuhl gefahren und mit Gurten sicher befestigt – ohne, dass die Senior:innen zwischendurch aufstehen müssten. An diesem Morgen nimmt Ahrens eine Bewohnerin mit, die zuvor noch nie im Bürgerpark war. „Der Ausflug war sehr schön. Besonders gut gefallen hat mir der Portikus“, erzählt sie. „Ich hatte viel Spaß und würde eine solche Tour gerne noch einmal machen – am liebsten sofort!“ Weitere Informationen Weitere Informationen über das Senioren- und Pflegezentrum Bethanien finden Sie hier: Mehr Infos
Zu der SeiteNeue Lieblingsplätze zum Verweilen
04.08.2026 Neue Lieblingsplätze zum Verweilen Dank einer erneuten Spende eines Strandkorbvermieters freuen sich die Patientinnen der Vorsorgeklinik „Die Insel“ auf Juist über drei weitere Strandkörbe. Bereits im vergangenen Jahr erhielt die Einrichtung eine Spende von drei Strandkörben. Diese werden von den Patientinnen gerne genutzt und bieten eine schöne Möglichkeit, Zeit an der frischen Luft zu verbringen und sich zu entspannen. Durch die erneute Spende stehen nun insgesamt sechs Strandkörbe zur Verfügung, wodurch der Außenbereich noch vielfältiger genutzt werden kann und weitere Gelegenheiten für erholsame Stunden im Freien geschaffen wurden. Auch Klinikleitern Susanne Gantenberg freut sich über die erneute Unterstützung „Besonders berührt uns der starke Zusammenhalt auf Juist. Die erneute Spende ist ein schönes Zeichen der Verbundenheit und Unterstützung, die wir immer wieder durch die Insulanerinnen und Insulaner erfahren dürfen." Alle Informationen zur Vorsorgeklinik "Die Insel" Mehr Infos
Zu der SeiteDiakonische Gemeinschaft überreicht Kaffeevollautomaten an die Palliativstation
28.07.2026 Diakonische Gemeinschaft überreicht Kaffeevollautomaten an Palliativstation Mit einer kleinen Unterstützung wollten die Mitglieder der Diakonischen Gemeinschaft einem Bereich im Krankenhaus Marienstift eine Freude bereiten. Die Wahl fiel auf die Palliativstation, wo Patient:innen sowie ihre Angehörigen in einer herausfordernden Lebensphase begleitet werden. Dr. Simone Giller, Leitende Oberärztin und Palliativmedizinerin im Marienstift sowie Mitglied der Diakonischen Gemeinschaft, stellte den Kontakt zur Palliativstation her. Im Gespräch mit Sabine Kohl, Teamleitung, kam die Idee auf, die Station mit einem Kaffeevollautomaten zu unterstützen. Dieser wurde nun von Mitgliedern der Diakonischen Gemeinschaft an die Palliativstation übergeben und steht ab sofort Patientinnen und Patienten, Angehörigen sowie Mitarbeitenden zur Verfügung. Er ermöglicht die Zubereitung von Kaffee, Cappuccino und weiteren Kaffeespezialitäten und bietet Gelegenheit, bei einem Heißgetränk kurz innezuhalten und miteinander ins Gespräch zu kommen. V. l. n. r.: Bruno Stange, Brita-Carissima Schmidt, Christine Ukat, Gisela Wustmann, Sabine Kohl, Ruth Hintz. Mehr zu: Seelsorge und Diakonischer Dienst
Zu der SeiteBürgervertretung setzt Themen
10.08.2026 Bürgervertretung bereitet sich auf Themen rund um die Kommunalwahl vor Im Februar fand die Vollversammlung der Neuerkeröder Bürgervertretung (BV) statt, bei der die neuen Mitglieder gewählt wurden. Es folgte die konstituierende Sitzung bei der das Gremium die personellen Weichen für ihre Amtszeit setzte - in den ersten Treffen wurde ein Themenplan entwickelt. Foto: Nina Stiller Für den Vorsitz im neunköpfigen Gremium der Bürgervertretung wurden Paul-André Bohnstengel (Erster Vorsitzender), Ramona Bleck (Zweite Vorsitzende) und Holger Denecke (Sprecher) benannt. Horst Waßmann ist Vertrauensperson. Erste Themen besprach die Bürgervertretung (BV) bereits mit WuB-Geschäftsführung Marcus Eckhoff, unter anderem ging es um die ärztliche Versorgung im Dorf und die Ladenöffnungszeiten. Weitere Themen stehen an oder sind bereits in Bearbeitung. So möchte die BV im Rahmen der Kommunalwahl mit dem Bereich Bildung und Beratung eine Info-Veranstaltung für die Bürger:innen organisieren. Zudem soll es wieder einen politischen Nachmittag mit den jeweiligen Kandidaten geben. Zudem möchten die Bürgervertreter die Bürger:innen im Dorf beim Besuch des Wahllokals unterstützen. Die neuen Mitglieder der Bürgervertretung in Neuerkerode bestehen aus Charla Blumenschein, Ramona Bleck, Paul-André Bohnstengel, Holger Denecke, Marion Eggers, Sylvia Moritz, Chantal Schneider, Angelina Tannenberg, und Leonie Vocke.
Zu der SeiteGedenktag für verstorbene Drogengebrauchende: Raum für Erinnerung und Trauer
21.07.2026 Gedenktag für verstorbene Drogengebrauchende: Raum für Erinnerung und Trauer Am 21. Juli erinnert der Internationale Gedenktag für verstorbene Drogengebrauchende an Menschen, die infolge ihres Drogenkonsums verstorben sind. Auch im Tagestreff Café Clara in Wolfenbüttel, einer Einrichtung der Lukas-Werk Gesundheitsdienste, steht dieser Tag im Zeichen der Trauer und des Erinnerns: Nicht an die Suchterkrankung, sondern an die Menschen dahinter. Für viele Besucher:innen des Tagestreffs Café Clara hat dieser Tag eine besonderer Bedeutung. „Vielen unserer Klientinnen und Klienten geht dieser Tag sehr nahe, weil nahezu alle von ihnen Menschen verloren haben, die sie über Jahre begleitet haben – Freunde, Partner oder Weggefährten. Manche mussten solche Verluste schon mehrfach erleben", erzählt Elmar Grüneich, Sozialarbeiter im Café Clara. Im oft herausfordernden Alltag bleibe dafür nur selten Raum. “Der Gedenktag gibt ihnen die Möglichkeit, sich bewusst an diese Menschen zu erinnern, und zwar nicht an ihre Suchterkrankung, sondern an den Menschen dahinter” Elmar Grüneich Trauer braucht Raum Trauer ist ein Teil des Lebens, unabhängig davon, ob jemand eine Suchterkrankung hat oder nicht. Dennoch erleben viele Menschen mit einer Suchterkrankung, dass mit ihrer Trauer anders umgegangen wird. „Viele unserer Klientinnen und Klienten erleben, dass ihre Trauer kaum wahr- oder ernst genommen wird. Deshalb ist es wichtig, Orte zu schaffen, an denen sie ihre Gefühle zeigen können, ohne bewertet zu werden. Trauer braucht Zeit, braucht Menschen, die zuhören, und einen würdigen Rahmen. Das kann helfen, Verluste zu verarbeiten, und gibt einem das Gefühl, nicht allein damit zu sein“, sagt Grüneich. Ein Zeichen gegen Stigmatisierung Das diesjährige Motto „VERÄNDERN, UM LEBEN ZU RETTEN!“ unterstreicht, dass Erinnerung allein nicht ausreicht. Es braucht Veränderungen, damit Menschen mit einer Suchterkrankung frühzeitig Unterstützung erhalten und Vorurteile abgebaut werden. Für Elmar Grüneich macht der Gedenktag vor allem eines deutlich: Hinter jedem Drogentodesfall steht ein Mensch mit einer eigenen Geschichte, mit persönlichen Erfahrungen, Beziehungen und Lebenswegen. „Viel zu oft werden Menschen mit einer Suchterkrankung auf ihren Konsum reduziert. Der Gedenktag erinnert daran, dass sie genauso Würde tragen und Mitgefühl verdienen wie jeder andere Mensch auch“. Für die Zukunft wünscht sich Grüneich vor allem einen offeneren gesellschaftlichen Umgang mit dem Thema Sucht und dass Menschen mit einer Suchterkrankung frühzeitig Unterstützung erhalten.„Niemand entscheidet sich bewusst für eine Suchterkrankung. Umso wichtiger ist es, dass Hilfsangebote leicht erreichbar sind und Betroffene ohne Vorurteile aufgenommen werden. Ich wünsche mir, dass wir als Gesellschaft offener über Sucht sprechen – weniger mit erhobenem Zeigefinger und mehr mit Verständnis. Das hilft nicht nur Betroffenen, sondern auch Angehörigen und letztlich uns allen.“ Gemeinsam erinnern Anlässlich des Gedenktags finden auch in diesem Jahr in unseren Tagestreffs gemeinsame Gedenkveranstaltungen statt. Im Café Clara in Wolfenbüttel findet ab 10 Uhr ein gemeinsames Gedenken mit einem Gottesdienst, Musik, Andacht, Kerzen und einem symbolischen Erinnerungsritual statt. Der Weg zur Kirche wird mit Kreide-Schmetterlingen gestaltet. Der Schmetterling ist das Symbol des Gedenktags und steht für Erinnerung und die Einzigartigkeit jedes einzelnen Menschen. Im Anschluss gibt es beim gemeinsamen Grillen die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen, Erinnerungen zu teilen und den Tag gemeinsam ausklingen zu lassen. Auch im Kontaktcafé Ankerpunkt in Peine wird gemeinsam an verstorbene Freundinnen und Freunde, Bekannte und Familienangehörige erinnert. Gemeinsam mit der jes-Peine sind verschiedene Aktionen der Erinnerung sowie die Installation einer „Gedenkstelle“ im Hof geplant. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Die Veranstaltung beginnt um 11 Uhr. Mehr Infos zu unseren Tagestreffs
Zu der SeiteWelcome back! Teil 5
17.07.2026 Welcome back | Warum Mitarbeitende den Weg zurück zu uns finden Manche Geschichten beginnen nicht nur einmal. In unserer Reihe „Welcome back“ stellen wir Kolleg:innen vor, die unseren Unternehmensverbund verlassen haben – und sich bewusst für eine Rückkehr entschieden haben. Was hat sie dazu bewegt, wieder Teil der esn zu werden? Was hat sich verändert – und was fühlt sich an wie nach Hause kommen? Mit ihren persönlichen Erfahrungen geben sie spannende Einblicke in unsere Unternehmenskultur, zeigen, was unseren Unternehmensverbund ausmacht, und warum es manchmal einen Umweg braucht, um zu wissen, wo man wirklich hingehört. Folge 5 | Zurück in den Zusammenhalt Ihre Tätigkeit als Pflegefachkraft hat Sarah Zimmer im Senioren- und Pflegezentrum Theresienhof (THH) in Golsar im Juni 2021 begonnen. Zunächst arbeitet sie vier Jahre und vier Monate hier. Dann möchte sie den nächsten Schritt gehen und sich beruflich weiterentwickeln. Sie wechselt den Arbeitgeber, ist hier als Wohnbereichsleitung tätig. Zu ihren Aufgaben gehören die organisatorische und personelle Leitung des Wohnbereiches, die Sicherung einer qualitativ hochwertigen Pflege sowie die Koordination der Arbeitsabläufe im Team. Doch schon nach fünf Monaten verlässt sie ihren neuen Arbeitgeber und kommt zurück in den Theresienhof. Sie freut sich, wieder im vertrauten, familiären Umfeld zu arbeiten – und wieder herzlich willkommen geheißen. Im Interview | Sarah Zimmer Aktuelle Position/Funktion: Begleitender/Sozialer Dienst Gesellschaft: Theresienhof Gründe für den Wechsel Was hat Sie damals dazu bewogen, den Unternehmensverbund zu verlassen? Der Hauptgrund für meinen Wechsel war der Wunsch nach beruflicher Weiterentwicklung. Ich wollte neue Erfahrungen sammeln, zusätzliche Verantwortung übernehmen und meinen fachlichen sowie persönlichen Horizont erweitern. Gab es bestimmte Umstände oder persönliche Ziele, die Sie zu diesem Schritt bewegt haben? Ich wollte den Schritt in die Führungsebene gehen und Erfahrungen außerhalb des Theresienhofs sammeln. Erfahrungen außerhalb Was haben Sie in der Zeit bei Ihrem neuen Arbeitgeber besonders geschätzt? Besonders geschätzt habe ich die Möglichkeit, neue Einblicke zu gewinnen. Gleichzeitig habe ich aber auch festgestellt, wie wertvoll die Strukturen und das Miteinander im Theresienhof sind. Gab es Herausforderungen oder Dinge, die Sie dort vermisst haben? Ja, vor allem die gewohnten Strukturen des THH und das vertraute Arbeitsumfeld. Was nehmen Sie heute an neuen Erfahrungen, Fähigkeiten oder Perspektiven mit zurück in den Theresienhof? Die Erfahrung hat mir gezeigt, wie wichtig funktionierende Strukturen, ein gutes Team und eine verlässliche Zusammenarbeit sind. Gründe für die Rückkehr Was hat Sie dazu motiviert, in den Theresienhof zurückzukehren? Vor allem das Team, das Stellenangebot und die neue berufliche Herausforderung haben mich überzeugt, wiederzukommen. Haben sich bestimmte Dinge im Theresienhof verändert, die Ihre Entscheidung beeinflusst haben? Ja, meine Arbeitszeiten haben sich verändert. Ebenso habe ich jetzt neue Aufgaben. Wie wurden Sie nach Ihrer Rückkehr aufgenommen? Ich wurde von meinen Kolleg:innen sehr herzlich empfangen und habe mich sofort wieder willkommen gefühlt. Gibt es Maßnahmen oder Angebote, die Ihnen den Wiedereinstieg erleichtert haben? Ja, insbesondere die vorhandene Flexibilität hat mir den Wiedereinstieg erleichtert. Persönliche Entwicklung & Unternehmenskultur Wie fühlt sich die der Theresienhof im Vergleich zu früher an? Wie erleben Sie die Unternehmenskultur heute? Die Unternehmenskultur empfinde ich als sehr wertschätzend. Besonders schätze ich die gute Zusammenarbeit, die Struktur sowie den starken Teamgedanken. Was schätzen Sie heute besonders Theresienhof? Die Führungskräfte, das Team, die Strukturen und die Möglichkeiten zur Zusammenarbeit. Blick nach vorn Welche Ziele haben Sie sich für die Zukunft im Theresienhof gesetzt? Ich möchte weitere Einblicke gewinnen, mich fachlich und persönlich weiterentwickeln und die Arbeit im Begleitenden Dienst aktiv mitgestalten. Was würden Sie potenziellen Bewerber:innen mitgeben? Der Theresienhof bietet ein familiäres Umfeld, ein starkes Team und gute Entwicklungsmöglichkeiten. Warum würden Sie die den Theresienhof als Arbeitgeber empfehlen? Weil hier ein familiäres Miteinander gelebt wird, die Führungskräfte unterstützen und die Zusammenarbeit von Wertschätzung geprägt ist. Gibt es eine persönliche Anekdote oder einen besonderen Moment, der Ihre Rückkehr für Sie besonders gemacht hat und der Ihnen in Erinnerung bleiben wird? Meine Rückkehr hat mir gezeigt, wie sehr mir der Theresienhof und die Menschen hier gefehlt haben. Umso mehr freue ich mich, wieder Teil des Teams zu sein. Teil des Teams werden Karriere im Unternehmensverbund esn
Zu der SeiteUnter Dach und Fach
16.07.2026 Unter Dach und Fach Wer derzeit am Krankenhaus Marienstift an der Helmstedter Straße vorbeikommt, kann es selbst sehen: Die Arbeiten am Dach der denkmalgeschützten Kapelle schreiten weiter voran. Im Verlauf der Bauarbeiten zeigte sich, dass das Dach stärker geschädigt war als zunächst angenommen. Walter Dröge (links), Ortskurator Braunschweig der DSD, und Ingo Beese, Finanzvorstand der Evangelischen Stiftung Neuerkerode und der Ev.-luth. Diakonissenanstalt Marienstift. Dachdeckungs- und Klempnerarbeiten wurden notwendig, um weitere Feuchtigkeitsschäden am Bauwerk zu verhindern. Im Zuge der Arbeiten werden und wurden schadhafte Bauteile erneuert, die Dachkonstruktion instandgesetzt und das Dach unter Verwendung historischer Ziegel teilweise neu eingedeckt. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) fördert die Instandsetzung der Friedenskapelle im Marienstift in Braunschweig. Der Fördervertrag über 35.000 Euro wurden nun von Walter Dröge, Ortskurator Braunschweig der DSD, symbolisch an Ingo Beese, Finanzvorstand der Evangelischen Stiftung Neuerkerode und der Ev.-luth. Diakonissenanstalt Marienstift, überreicht. Möglich ist die Unterstützung dank zweckgebundener und privater Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale. „Die Förderung war für den Erhalt des Zentrums Würde dringend notwendig. Wir freuen uns, dass wir dank der Deutschen Stiftung Denkmalschutz das Gebäude und die Angebote erhalten können – herzlichen Dank“, so Ingo Beese, esn-Finanzvorstand. Ebenfalls mit 35.000 Euro hat das Landesamt für Denkmalschutz das Zentrum Würde gefördert. Über das Zentrum Würde Das Marienstift selbst geht auf Die 1870 gegründete Ev .- luth. Diakonissenanstalt Marienstift zurück und entwickelte sich im späten 19. Jahrhundert zu einer bedeutenden Einrichtung der Krankenversorgung in Braunschweig. Die Kapelle ist Teil dieser historischen Gesamtanlage. Nach längerem Leerstand soll die Kapelle künftig als „Zentrum Würde“ genutzt und ein Ort der Begegnung werden. Durch die Umgestaltung zur Begegnungsstätte bewahrt sie nicht nur den diakonischen Geist der Gründung, sondern schafft einen Ort für Trauer, Dialog und kulturellen Austausch. Mit der geplanten Sanierung wird die Grundlage geschaffen, diesen Nutzungsansatz langfristig zu sichern und das denkmalgeschützte Bauwerk für die Öffentlichkeit zu bewahren. Mehr Infos
Zu der SeiteMöbelkontor organisiert Spendenannahme um
17.07.2026 Annahme am Kuba Bildungscampus wird neu organisiert Ob Möbel, Holzspielzeug oder CDs, Schallplatten und Bücher – das Möbelkontor der Mehrwerk gGmbH nimmt eine Vielzahl an Spenden entgegen und bereitet etwa Einrichtungsgegenstände für neue Besitzer auf. Hierfür ist es wichtig, dass die Möbel und Einrichtungsgegenstände gepflegt und in einem ordentlichen Zustand sind, damit sie in den Bildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen der Jugendwerkstatt und des Förderzentrums unter anderem repariert, geschliffen, neu lackiert und für den Verkauf vorbereitet werden können. Foto: Nina Stiller Die Maßnahmen sind dabei nachhaltig angelegt, um die Jugendlichen, jungen Erwachsenen und weiteren Teilnehmenden der Maßnahmen bei der Integration auf den ersten Arbeitsmarkt zu unterstützen, gleichwohl sind sie ressourcenschonend und tragen mit einem sozialen Verkaufspreis dazu bei, dass Menschen mit wenig Einkommen unterstützt werden können. „Wir freuen uns immer über gut erhaltene Spenden, die wir in unseren Maßnahmen aufbereiten und verkaufen können“, sagt Abteilungsleitung Carmen Eggeling. Um Zufahrten freizuhalten, Brandschutzvorgaben zu berücksichtigen und Entsorgungskosten zu vermeiden, können die Spenden nur nach vorheriger terminlicher Vereinbarung vorbeigebracht werden. Die Mitarbeitenden behalten sich vor, im Vorfeld anhand von Fotos eine Prüfung der Annahme vorzunehmen. Aussagekräftige Fotos der Möbelspenden können per E-Mail an MKWF@neuerkerode.de gesendet werden. Bei Fragen zum Spendenablauf und weiteren Informationen zum Möbelkontor sind die Mitarbeitenden unter Telefon 05305 201 852 zu erreichen. Aufgrund der genannten Vorgaben ist das Ablegen der Spenden außerhalb der Öffnungszeiten nicht zulässig. Informationen Spenden-Kontakt Kuba Bildungscampus Lindener Straße 15 38300 Wolfenbüttel Telefon 05305 201 852 mkwf@neuerkerode.de Öffnungszeiten : Montag bis Mittwoch und Freitag: 8 - 15 Uhr Donnerstag: 8 - 17 Uhr Über die Jugendwerkstatt: Die Jugendwerkstatt auf dem Kuba Bildungscampus der Mehrwerk gGmbH fördert Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 14 bis 27 Jahren mit besonderem Unterstützungsbedarf. Mit den Mitarbeitenden werden an beruflichen Orientierungen und Perspektiven sowie an Sozialkompetenzen gearbeitet, zudem persönlichkeitsstabilisierende Maßnahmen entwickelt. Der Schwerpunkt liegt in der Förderung handwerklicher Einstiegsqualifikationen, deren Ziel die Integration in Arbeit, Ausbildung oder eine weiterführende Maßnahme ist. Finanziert wird die Jugendwerkstatt durch die NBank mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes Niedersachsen sowie durch das Jobcenter und den Landkreis. Über das Förderzentrum: Das Förderzentrum Wolfenbüttel fördert erwachsene, erwerbsfähig leistungsberechtigte Kunden des Jobcenters Wolfenbüttel. In unterschiedlichen Qualifizierungs- und Beschäftigungsprojekten werden den Teilnehmenden Kompetenzen in einem arbeitsmarktnahen System für eine nachhaltige berufliche Integration vermittelt – mit dem Anspruch, eine realistische Arbeitsmarktbedingungen herzustellen. Um den Eintritt auf den Arbeitsmarkt zu vereinfachen, können die Teilnehmenden sich im Spektrum geeigneter Berufe und Arbeitsfelder orientieren und eine berufliche Entscheidung treffen. Finanziert wird das Förderzentrum durch das Jobcenter. Mehr Infos
Zu der SeiteDie Kraft des Meeres spüren
16.07.2026 Die Kraft des Meeres spüren Mit der Thalassotherapie entdecken Frauen in der Vorsorgeklinik „Die Insel“ auf Juist, wie heilsam Meer, Luft und Natur sein können – und nehmen dieses Gefühl mit in ihren Alltag. Ein paar Schritte ins kalte Wasser, der Wind auf der Haut, das Rauschen der Wellen im Ohr: Für einige Patientinnen endet es an den Füßen, andere wagen sich bis zu den Knien, manche gehen ein Stück weiter. Immer so, wie es sich richtig anfühlt. Am Strand von Juist beginnt für die Teilnehmerinnen der Vorsorgekur mit der Thalassotherapie ein besonderer Moment – die Begegnung mit der Kraft des Meeres. Dabei sind sie nicht allein: Begleitet werden sie von Annika Petrich, Physiotherapeutin in der Kurklinik „Die Insel“. „Thalasso bedeutet übersetzt so viel wie Behandlung mit der Kraft des Meeres“, erklärt Petrich. Dem Meer und der Insel ist sie schon lange verbunden. „Seit über 25 Jahren gehört Juist mein Herz“, sagt sie. „Das Meer, die Natur, die Menschen – mein Traum war es immer, hier irgendwann mal zu leben und zu arbeiten.“ Bereits als Studentin übernimmt sie auf der autofreien Insel Kutschfahrten zum damals noch aktiven Flugplatz. Schon während ihres Nebenjobs als Kutschfahrerin spricht Klinikleitung Susanne Gantenberg sie an, ob sie sich vorstellen könne, hin und wieder Yogastunden in der Vorsorgeklinik zu geben – doch damals ist sie als Physiotherapeutin und Kutschfahrerin ausgelastet. Bevor sie ganz nach Juist geht, zieht es die gelernte Pferdewirtin zunächst für die Arbeit mit Pferden nach Irland. Auch hier genießt sie das Inselgefühl. Sie sagt: „Auf Inseln gibt es diese Ruhe – und das Gefühl, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.“ Nach diesem Zwischenstopp erfüllt sie sich ihren Traum und zieht endlich nach Juist – und arbeitet seit November 2024 in der Frauen-Vorsorgeklinik „Die Insel“. Hier verbindet sie in ihrer Arbeit gleich mehrere ihrer Leidenschaften: Physiotherapie, Yoga und Frauengesundheit. Neben verschiedenen Behandlungen und Massagen bietet sie auch die Thalassoeinführung an – ein fester Bestandteil der Kur. Meer, Luft und Geschichte Die Thalassotherapie (von griechisch thalassa = Meer) ist eine Therapieform, die die natürlichen Heilfaktoren des Meeres nutzt, um Gesundheit, Wohlbefinden und Regeneration zu fördern. Thalasso-Anwendungen werden häufig zur Unterstützung bei Hauterkrankungen, Atemwegsbeschwerden, rheumatischen Beschwerden, Stress und Erschöpfungszuständen eingesetzt. „Eine echte Thalassotherapie findet immer direkt am Meer statt, da auch das Meeresklima als wichtiger Bestandteil der Behandlung gilt, weshalb sie hervorragend in unser Konzept passt“, erklärt Susanne Gantenberg, Leitung der Vorsorgeklinik „Die Insel“. Am Anfang der Thalassotherapie steht auf Juist dabei nicht das Erleben, sondern das Verstehen. In einer Einführung erklärt Petrich, was Thalasso eigentlich ausmacht – und wie eng es mit der Geschichte Juists verbunden ist. Als Nordseeheilbad hat sich die Insel über viele Jahrzehnte hinweg entwickelt. Der Einfluss des Meeres spielte dabei schon immer eine zentrale Rolle: vom Warmbad mit Meerwasser bis hin zur besonderen Lage zwischen Nordsee und Wattenmeer. „Juist ist so schmal, dass man die Wirkung des Meeres überall spürt. In der Luft sind überall Aerosole aus Salz, Jod und Mineralstoffen enthalten.“ Annika Petrich Besonders in Brandungsnähe sei dieser Effekt stark – auf Juist aber nahezu allgegenwärtig. Die Stoffe wirken auf unterschiedliche Weise positiv auf den Körper: Sie fördern den Stoffwechsel, wirken entzündungshemmend und regen die Durchblutung an. „Viele merken schon bei der Ankunft auf der Insel, dass ihnen die Luft guttut“, erzählt Petrich. Vielfältige Anwendungen Thalasso ist dabei weit mehr als nur ein Spaziergang am Strand. Die Therapie nutzt das Meer in unterschiedlichen Formen: durch das Baden im Wasser, Schlickpackungen für Muskeln und Gelenke ,Anwendungen mit Algen, Inhalationen und Bewegungstherapie am Strand.. Selbst das bewusste Einwirkenlassen von Meerwasser auf der Haut gehört dazu. „Nicht immer nach dem Bad sofort abduschen, sondern auch mal wirken lassen“, empfiehlt Petrich. Ein zentrales Element bleibt jedoch das direkte Naturerlebnis. Nach der Einführung geht es gemeinsam ans Wasser. „Jede so, wie sie mag“, betont Petrich. Wichtig sei dabei vor allem die Sicherheit: nie alleine ins Wasser gehen, nicht tiefer als bis zur Hüfte und immer die Strömung im Blick behalten. Selbst im Winter findet das Angebot statt – dann unter anderen Bedingungen. „Das Entscheidende ist der Wind“, erklärt Petrich. „Winddicht gekleidet kann es sich schnell warm anfühlen. Mit Wind hingegen wird es auf Juist selbst bei höheren Temperaturen kühl.“ Ein Gefühl für sich selbst entwickeln Die Entscheidungen liegen nach der Einführung bei den Frauen selbst: Wann gehe ich ans Wasser? Wie weit gehe ich hinein? Genau darum geht es in der Kur. „Wir möchten, dass die Patientinnen wieder ein Gespür für sich entwickeln“, sagt Petrich. „Sie sollen wieder lernen auf sich selbst zu hören. Darauf, was ihnen guttut.“ Im Alltag sei nämlich gerade dafür oft kaum Raum. Termine, Verpflichtungen, ein voller Kalender – viele hätten verlernt, auf die eigenen Bedürfnisse zu achten. Auf Juist bekommen sie die Möglichkeit, genau das neu zu lernen. „Hier haben sie ein Programm – aber sie müssen nicht an allen Angeboten teilnehmen. Diese Freiheit schätzen viele sehr.“ Annika Petrich Die Rückmeldungen seien entsprechend positiv. Viele Teilnehmerinnen fühlten sich nach dem bewussten Bad im kalten Meer belebt, energiegeladen, innerlich aufgerichtet. „Das hat einen unglaublichen Effekt auf die Seele“, beschreibt Petrich – und das unabhängig von der Jahreszeit. Etwas mit nach Hause nehmen Auch wenn sich Thalasso im eigentlichen Sinne auf das Meer bezieht, bleibt die Erfahrung erhalten, wenn die Teilnehmerinnen wieder nach Hause fahren. „Das Meer bleibt hier, aber die Einstellung nehmen die Frauen mit“, sagt Petrich. Wasser – ob See, Fluss oder Badewanne – könne auch zuhause beruhigend wirken. Entscheidend sei das bewusste Erleben. Sie bezeichnet die Erfahrungen der Kur als „Samenkörner“, die im Alltag weiterwachsen können. Ein Moment der Ruhe, ein Bad im Wasser, ein achtsamer Blick auf die eigenen Bedürfnisse – kleine Impulse, die langfristig Wirkung zeigen. Für Petrich steht fest: Ein großer Teil der Effekte entsteht in der Vorsorgeklinik nicht allein durch einzelne Anwendungen, sondern durch das Zusammenspiel aus Natur, Bewegung und Gemeinschaft. Oder, wie sie es ausdrückt: „Diese Insel, das Meer und die Menschen hier – all das macht zusammen den Unterschied.“ Weitere Informationen Alle Informationen und Angebote der Regenesa finden Sie hier: Mehr Infos
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