Braunschweiger Oberbürgermeister zu Besuch
16.08.2024 Die vielfältigen inklusiven Angebote kennenlernen Braunschweigs Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum war als Vorsitzender des SPD Bezirks Braunschweig im Rahmen seiner Sommertour zu Besuch in Neuerkerode. Zusammen mit der Bundestagsabgeordneten Dunja Kreiser, dem Landtagsabgeordnete Jan Schröder sowie weiteren Kommunalpolitikern das informierten sie sich über das inklusive Dorf Neuerkerode. Marcus Eckhoff, Geschäftsführer Wohnen und Betreuen GmbH, führte gemeinsam mit Yorck Hentz, Leitung Unternehmenskommunikation, an ausgewählte Stationen im Dorf. Begleitet von Claudia Deichmann (Gesamtleitung Arbeit und Beschäftigung Wohnen und Betreuen/Mehrwerk), Jakob Richter (Abteilungsleitung Integrierter Gesundheitsdienst), Niklas Mattern und Carsten Wolters (Gesamtmitarbeitervertretung) wurde an verschiedenen Beschäftigungs- und Wohnangeboten Halt gemacht. So etwa in den Arbeits- und Beschäftigungsbereichen Zweite Liebe, Einfach Wasser, Einfach Kiosk, Waschsalon, den Wohnbereichen Weidenweg und Gänsewiese, dem Krankenhaus sowie dem Dorfplatz mit seiner Erinnerungsskulptur. Die Bedeutung der Beschäftigungs- und Versorgungsangebote wurde etwa am Beispiel des Kiosks hervorgehoben. Dieser sichert einen Teil des Nahversorgungsangebots im Dorf, bietet Arbeits- und Beschäftigungsmöglichkeiten für die Bürger:innen und Raum für kleine kulturelle Veranstaltungen. Einen weiteren wichtigen Aspekt in Neuerkerode stellt die medizinische Versorgung dar. Am Standort Krankenhaus berichtete Jakob Richter über die medizinischen Angebote, die Vernetzung mit dem Krankenhaus Marienstift sowie zukünftige Vorhaben.
Zu der SeiteNeuer Dienstwagen für Fachambulanz Sucht in Peine
30.07.2024 Neuer Dienstwagen für Fachambulanz Sucht in Peine Lukas-Werk freut sich über Investitionsförderung von Aktion Mensch. Dank der Förderung der Aktion Mensch konnte die Fachambulanz Sucht des Lukas-Werkes in Peine einen neuen Dienstwagen anschaffen. Dieser wird vor allem für die qualifizierte Assistenz im eigenen Wohnraum genutzt, um suchtkranke Menschen in ihrer Teilhabe zu unterstützen. Das Team Assistenz beim Wohnen (AbW) begleitet Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen bei ihrer selbstständigen Lebensführung. „Unsere Klienten benötigen etwa Beratung und Anleitung bei der Wahrnehmung von Arztterminen und Einkäufen oder Anleitung zur Koordination und Regelung persönlicher Behördenangelegenheiten“, erläutert David Röker, einer der Sozialarbeiter aus dem ABW-Team in der Fachambulanz Sucht in Peine. Das Lukas-Werk unterstützt im Rahmen der AbW auch bei der Aufrechterhaltung des Tag-Nacht-Rhythmus, bietet Anleitung bei der strukturgebenden Planung des Alltags an, trainiert die zeitliche und räumliche Orientierung, fördert die Entwicklung von Selbstkontrollroutinen des Tages- und Wochenplanes, gibt Anleitung zur Erledigung von Haushaltsaufgaben oder übt den Umgang mit Geld. „Wir möchten uns herzlich bei der Aktion Mensch für die Fahrzeug-Investitionsförderung bedanken!“, so Christine Bremer, Leiterin der Fachambulanz Sucht in Peine. Dank dieser Unterstützung können Klienten noch besser in ihrer selbstbestimmten Lebensführung begleitet und bezogen auf ihre Teilhabe am Gemeinschaftsleben unterstützt werden. AbW im Lukas-Werk
Zu der SeiteFilm über Alkoholsucht
25.07.2024 Sucht und seelische Gesundheit Vom 10. bis 20. Oktober findet die Aktionswoche für seelische Gesundheit statt. Fabienne Lohmann und Steffen Schreiber vom Lukas-Werk erklären, wie seelische Gesundheit udn Sucht zusammenhängen können. Die Fachambulanz Sucht in Wolfenbüttel beteiligt sich an der diesjährigen "Woche der seelischen Gesundheit" und lädt im Tagestreff Café Clara herzlich zu einer offenen Gesprächsrunde ein. Das Angebot richtet sich an Interessierte, die sich mit dem Thema Sucht auseinandersetzen wollen. Vor Ort werden Fabienne Lohmann, Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin aus der Fachambulanz Sucht Wolfenbüttel, und ihr Kollege Steffen Schreiber, Sozialarbeiter/ Sozialpädagoge, als Expert:innen für Fragen zur Verfügung stehen. Im Interview erläutern die beiden unter anderem, welche Rolle die seelische Gesundheit bei der Entstehung von Suchtverhalten spielt. Ein offenes Gesprächsangebot für Interessierte im Café Clara? Warum haben Sie eine solche Runde im Rahmen der Woche der seelischen Gesundheit initiiert? Seelische Erkrankungen und Suchtverhalten sind häufig eng miteinander verknüpft. Zwei Themen, bei denen wir immer wieder bemerken, dass sie sehr schambehaftet sind. Mit der Veranstaltung möchten wir einen sicheren Raum bieten, um Fragen zu stellen, Erfahrungen auszutauschen, Informationen zu erhalten und ein Kennenlernen der Suchthilfe zu ermöglichen. Das Café Clara ist ein niederschwelliges Angebot der Suchthilfe. Das offene Gesprächsangebot ist bewusst auf diese Örtlichkeit gelegt, da die niederschwellige Arbeit zum Teil noch negativ belastet ist. Das Angebot soll die Chance bieten auch diese Form der Suchthilfe kennenzulernen und mögliche bestehende Berührungsängste zu minimieren. Des Weiteren bietet das Café Clara einen gemütlichen und geschützten Rahmen für die Veranstaltung. "Seelische Erkrankungen und Suchtverhalten sind häufig eng miteinander verknüpft." Wie beeinflusst Sucht das seelische Wohlbefinden der Betroffenen und ihrer Angehörigen? Das seelische Wohlbefinden sowohl der Betroffenen als auch ihrer Angehörigen kann stark leiden. Dennoch ist es sehr unterschiedlich und individuell. Betroffene arrangieren sich zum Teil mit ihrer Situation und sind zufrieden, andere hingegen belastet es stark. Häufig wird das Suchtmittel genutzt um etwas Negatives zu betäuben. Manchen Personen gelingt dies, indem sie das Suchtmittel in ihren Alltag integrieren und ihre negativen Gedanken oder Gefühle verdrängen. Andere wiederum sind mit ihrer Situation unzufrieden und es wirkt sich auf ihr seelisches Wohlbefinden aus. Auch die aktuelle Situation der Betroffenen trägt häufig dazu bei inwieweit sie belastet sind. Darunter zählt beispielsweise ein geregelter Tagesablauf, die Zufriedenheit am Arbeitsplatz, soziale Kontakte, Hobbys oder auch Einsamkeit und soziale Isolation. Auch bei Angehörigen sind die Reaktionen sehr individuell. Hier gibt es Personen die Wut und Abneigung empfinden oder aber auch Mitleid und Fürsorge. Es besteht die Gefahr für Angehörige in eine Co-Abhängigkeit zu geraten, wodurch das seelische Wohlbefinden gleichermaßen in Mitleidenschaft gezogen werden kann. Themen wie Scham, Sorgen, Ängste und Unsicherheiten können hier eine große Rolle spielen. “Es besteht die Gefahr für Angehörige in eine Co-Abhängigkeit zu geraten, wodurch das seelische Wohlbefinden gleichermaßen in Mitleidenschaft gezogen werden kann.” Welche psychischen Erkrankungen treten häufig in Verbindung mit Suchtverhalten auf, und wie können diese zusammen behandelt werden? Nicht jeder Mensch mit einer Suchterkrankung entwickelt eine psychische Erkrankung und auch nicht jeder Mensch mit einer psychischen Erkrankung entwickelt eine Suchterkrankung. Dennoch ist es recht häufig, dass zeitgleich zu einer Suchterkrankung eine andere psychische Belastung oder Erkrankung besteht. Dabei gibt es viele psychische Erkrankungen die in Verbindung mit dem Suchtverhalten stehen können unter anderem wären das beispielsweise Depressionen, posttraumatische Belastungsstörungen, Psychosen, Angststörungen oder auch unterschiedliche Persönlichkeitsstörungen. Bei der Kombination aus psychischer Erkrankung und Suchterkrankung wird auch von Doppeldiagnose gesprochen. Beide Erkrankungen können sich gegenseitig beeinflussen. Daher ist es für die Betroffenen wichtig, dass die Behandlung speziell darauf ausgerichtet ist. Wird nur die Abhängigkeitserkrankung behandelt, ohne die psychische Erkrankung zu behandeln, sind die Erfolgsaussichten verschlechtert und das Rückfallrisiko erhöht. "Beide Erkrankungen können sich gegenseitig beeinflussen." Inwiefern spielt die seelische Gesundheit eine Rolle bei der Entstehung von Suchtverhalten? Gibt es bestimmte Risikofaktoren? Manche Betroffene konsumieren Suchtmittel, um seelische Beschwerden und Belastungen abzumildern. Diese Verhaltensweise kann als eine Art Selbstmedikation bezeichnet werden. Insbesondere durch dämpfende Mittel fühlen sich Betroffene teilweise vorübergehend besser, Ängste, Gefühle oder auch negative Erlebnisse werden jedoch nur verdrängt. Auf lange Sicht verschlimmert sich das seelische Wohlbefinden. Es kommt schnell zu einer Gewöhnung an das Suchtmittel, wodurch die gewünschte Wirkung nur noch durch erhöhten Suchtmittelkonsum erreicht werden kann. Risikofaktoren können unter anderem soziale Isolation, allgemeine Unzufriedenheit, Verdrängung von Problemen, Überlastung und Unterforderung, Traumata sowie familiäre, persönliche oder arbeitsbezogene Problematiken sein. "Manche Betroffene konsumieren Suchtmittel, um seelische Beschwerden und Belastungen abzumildern." Was sind Anzeichen dafür, dass jemand möglicherweise sowohl an einer Sucht als auch an Problemen mit der seelischen Gesundheit leidet? Sowohl eine Sucht als auch Probleme mit der seelischen Gesundheit sind für Außenstehende oftmals schwer zu erkennen. Betroffene neigen oft dazu Schwierigkeiten zu verschweigen und Anzeichen zu verstecken. Indizien könnten dennoch generelle Veränderungen in der Persönlichkeit, Stimmungsschwankungen, abweisendes und ausweichendes Verhalten, zunehmendes Desinteresse, Vereinsamung, Abgrenzung von Personen und Interessen sowie die Verharmlosung von Situationen sein. "Sowohl eine Sucht als auch Probleme mit der seelischen Gesundheit sind für Außenstehende oftmals schwer zu erkennen." Warum können Menschen durch den Austausch über ihre Erfahrungen mit Sucht und seelischer Gesundheit profitieren können? Das Thema Sucht betrifft viele Menschen, sei es als Betroffene/r oder als Angehörige/r. Trotz dessen, das es als Erkrankung anerkannt ist, besteht bis heute teilweise noch eine Stigmatisierung. Ein Austausch mit anderen und das Teilen von Erfahrungen kann Stigmata brechen, und die Sicht darauf verändern. Es kann dazu führen, dass Betroffene und Angehörige sich nicht mehr alleine und weniger isoliert fühlen. Insbesondere durch das Teilen von Gefühlen und Gedanken, Ängsten und Sorgen kann eine Form der Entlastung entstehen, was befreiend sein kann und helfen kann Gefühle von Scham und Selbstvorwürfe abzubauen oder loszulassen. Andere können ebenfalls von dem Einbringen eigener Erfahrungen und Kompetenzen profitieren, in dem sie eventuell neue Perspektiven oder eine neue Orientierung für sich entwickeln. So kann voneinander gelernt und sich gegenseitig unterstützt werden.
Zu der SeiteWegbegeleiter für jede Lebensreise - Unsere Vision
23.07.2024 Wegbegleiter für jede Lebensreise Die esn mit all ihren Gesellschaften hat sich auf den gemeinsamen Weg gemacht. Eingliederungshilfe, Gesundheit und Rehabilitation, Pflege- und Seniorenhilfe, Arbeit und Qualifizierung - die Unternehmensgruppe esn arbeitet in all diesen Hilfefeldern in Südostniedersachsen und darüber hinaus und ist in mehr als 150 Jahren stetig gewachsen. Wo stehen wir? Wo wollen wir hin? Was sind unsere Stärken? Was macht uns als Versorgungsnetzwerk aus? Diese Frage haben wir uns in einem groß angelegten Prozess gestellt, und uns mit allen Gesellschaften der esn auf den Weg gemacht, Ideen ausgetauscht, Werte diskutiert, Botschaften entwickelt und so schließlich unsere gemeinsame Vision gefunden: Wir sind die besten Wegbegleiter für jede Lebensreise und finden individuelle Lösungen – für Mitarbeitende und für die uns anvertrauten Menschen. Unser Glück liegt im Miteinander. Sind Sie neugierig geworden? Im Video erfahren Sie mehr über unsere Vision. Wohin geht Ihre Reise? esn-Vision & Mission sind das gemeinsame Fundament unserer Unternehmensgruppe. Unsere Gesellschaften haben ihre jeweils eigene Historie, spezifischen Werte und Alleinstellungsmerkmale. Jede unserer Gesellschaft trägt einen wesentlichen Teil dazu bei, dass wir unsere Mission erfüllen können. Sozusagen eine Individualreise für das große Ganze. Unsere Mitarbeitenden sind wichtig für diesen besonderen Auftrag. Eingliederungshilfe Krankenhaus Marienstift Lukas-Werk Stationäre Seniorenhilfe Diakoniestationen Harz-Heide Mehrwerk Jobs in der esn Bei uns sind Sie Teil eines beständigen, modernen und innovativen Unternehmensverbundes – und tragen so dazu bei, die Lebensqualität von Menschen zu verbessern und die Region Süd-Ost-Niedersachsen zu gestalten. Wir bieten Ihnen vielfältige Arbeitsfelder, attraktive Arbeitsmodelle und unterstützen Sie bestmöglich dabei, sich nach Ihren Vorstellungen zu verwirklichen. Stellenangebote
Zu der SeiteSchülerinnen aus Münster stellen sich in Braunschweig Herausforderung
18.07.2024 Schülerinnen aus Münster stellen sich in Braunschweig Herausforderung Die fünf Schülerinnen sind im Rahmen eines Schulprojektes eine Woche lang in Deutschland unterwegs – ohne Eltern und ohne Handy. Dass Teenager mal für eine Woche mehrere hundert Kilometer von zuhause entfernt und ohne die Eltern unterwegs sind, ist aufregend. Dass dabei auch noch ohne Handy und komplett analog unterwegs sind, ist etwas ganz Besonderes. Antonia, Ilena, Lucia, Anna-Lucia und Mia von der Mathilde-Anneke-Gesamtschule in Münster haben genau das im Rahmen eines Schulprojektes gemacht – und auf ihrem Weg auch im Braunschweiger Senioren- und Pflegezentrum Bethanien eine Station eingelegt. Bei dem Projekt „Herausforderung“ geht es darum, dass Gruppen von vier bis sieben Schüler:innen sich einer sechstägigen Herausforderungstour stellen, die sie zuvor selbst planen. Jede der Schülerinnen bekommt für diese Zeit 99 Euro, mit denen Verpflegung, Unterkünfte und sonstige Ausgaben beglichen werden müssen. Sie werden von einer Student:in begleitet, die in diesem Rahmen auch als Mentor:in ausgebildet wird. Ob eine Woche im Schweigekloster oder auf dem Bauernhof – die Schüler:innen sind bei der Planung frei. „Wir wollen uns sozial engagieren“, berichtet Mia. Die fünf Schülerinnen sind mit dem Deutschlandticket unterwegs, begleitet von Studentin Esther Schwarz und Hund Kalle. Neben Braunschweig machen sie auch Station in Hamburg und Osnabrück. In Hamburg sind sie nur einen Tag, weshalb sie sich hier „nur“ eine sportliche Herausforderung gestellt haben – nämlich 20.000 Schritte zu gehen. In Osnabrück helfen sie auf einem Gnadenhof. Sie wollten auch gerne mit Senior:innen arbeiten und sind so im Internet auf die Seite des Bethaniens gestoßen. Mia erzählt: „Wir fanden das Haus direkt sehr ansprechend, der erste Kontakt war sehr nett – und jetzt sind wir auch schon hier!“ Nachdem sie abends in Braunschweig angekommen sind, werden sie am nächsten Morgen durch die Einrichtung geführt und haben mit den Bewohnenden Spiele gebastelt, die sie am Nachmittag gemeinsam gespielt haben. „Das hat uns sehr viel Spaß gemacht“, sagt die Schülerin. Bevor es am nächsten Tag weitergeht, kommen sie noch einmal in dem Pflege- und Seniorenzentrum vorbei und verbringen Zeit mit den Bewohnenden. Da sie ohne Handy unterwegs sind und die Studentin nur in Notfällen eingreifen darf, ist gute Vorbereitung alles. Sie haben sich Zugverbindungen rausgesucht, Informationen ausgedruckt und sogar einen analogen Wecker eingepackt. „Einfach ist das für uns nicht, wir sind beispielsweise auch schon in die falsche Richtung losgelaufen“, berichtet Mia. „Aber es hat auch viele Vorteile. So liegt unser Fokus voll und ganz im hier und jetzt, bei unserer Aufgabe und auf dem Kontakt mit den Senior:innen.“ Weitere Informationen Weitere Informationen über das Senioren- und Pflegezentrum Bethanien finden Sie hier: Mehr Infos
Zu der SeiteIn und hinter die Kochtöpfe geblickt
03.07.2024 Was passiert in einer Großküche? Fachpraktiker-Azubis der Oskar-Kämmer-Schule besuchen inklusive Mehrwerk-Schulküche in der IGS Peine. Die Mehrwerk ist seit mehreren Jahren mit ihrer inklusiven Schulküche für das Essensangebot der Integrierten Gesamtschule Peine verantwortlich. Sieben Arbeitskräfte stellen von Montag bis Donnerstag täglich mehr als 450 Essen zusammen und geben diese an die Schüler:innen aus. Wie das Arbeiten in einer Großküche ist, davon wollten sich zwölf Auszubildende und ihre Lehrkräfte der Oskar Kämmer Schule einen Eindruck machen, die dort eine rehaspezifische Ausbildung zum Fachpraktiker in der Hauswirtschaft absolvieren. Sie schauten sich die Abläufe im Küchenverbund an und stellten Fragen zu Arbeitsabläufen, -schwerpunkten und dem Aufbau einer Großküche. „Seit 2018 sind wir als inklusives Gastro-Team in der IGS Peine aktiv und daraus hat sich in den Jahren eine sehr gute und enge Zusammenarbeit entwickelt. Mit unserem inklusiven Konzept konnten wir Menschen mit Handicap an arbeitsmarktähnliche Situationen heranführen und für den ersten Arbeitsmarkt vorbereiten. Wir freuen uns daher sehr über das Interesse der Auszubildenden der Oskar Kämmer Schule und geben gern Einblicke in unsere Arbeit. Für alle Interessierten, die die Arbeit in einer Großküche kennenlernen möchten, bieten wir auch regelmäßig Praktika an“, so Michael Lönnig, Teamleiter Schulverpflegung in der Mehrwerk.
Zu der SeiteBurkhard Grein neuer Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin
01.07.2024 Dr. med. Burkhard Grein neuer Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin im Marienstift Braunschweig Dr. med. Burkhard Grein ist ab sofort neuer Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin im Krankenhaus Marienstift in Braunschweig. Er tritt damit die Nachfolge von Dr. med. Henning Cuhls an, der diese Position seit Mai 2022 sowie die Position des Ärztlichen Direktors seit Mai 2023 bekleidete und sich aus persönlichen und privaten Gründen für eine Rückkehr in seine Heimat Bonn entschieden hat. Der in Wertheim geborene Dr. med. Burkhard Grein hat in Würzburg Medizin studiert und ist seit Juli 2021 Oberarzt sowie seit Mai 2022 leitender Oberarzt in der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin im Marienstift. Zuvor war er von 2006 bis 2021 in der Klinik für Anästhesiologie und der Klinik für Intensivmedizin des Universitätsklinikums Eppendorf und im Universitären Herzzentrum Hamburg in verschiedenen klinischen Bereichen zuletzt je als Oberarzt tätig. „Wir freuen uns, dass sich Dr. Grein dazu bereiterklärt hat, die Nachfolge von Dr. Cuhls anzutreten. Er ist ein hochkompetenter Ansprechpartner für unsere Patienten – sowohl vor, während als auch nach den Operationen. Darüber hinaus ist er zuständig für die Digitalisierungsprozesse in der Anästhesie und der Intensivmedizin, so dass wir in diesem Bereich weiterhin sehr gut aufgestellt sind“, sagt Dr. Jan Wolff, Geschäftsführer vom Krankenhaus Marienstift. „Gleichzeitig möchten wir uns bei Dr. Cuhls für seinen medizinischen und persönlichen Einsatz als Chefarzt sowie Ärztlicher Leiter bedanken. Wir wünschen ihm für seine private und berufliche Zukunft in der Heimat alles Gute.“ „Ich bedanke mich für das Vertrauen der Verantwortlichen des Marienstifts und freue mich auf die neue Herausforderung“, so Dr. med. Burkhard Grein. „In den kommenden Jahren wird es viele positive Entwicklungen im Zusammenhang mit der Fertigstellung der neuen OP-Säle sowie der neuen, größeren Intensivstation geben, die ich gerne begleite. Außerdem ist mir sehr wichtig, die bereits begonnene Neustrukturierung der Facharzt-Ausbildung im Haus zu komplettieren. Besondere Schwerpunkte sind dabei: Ultraschall in der Anästhesie, Regional- sowie geburtshilfliche und Kinderanästhesie.“
Zu der SeiteDiakoniestationen Harz-Heide übernehmen Diakoniestation Eschede-Lachendorf
01.07.2024 Diakoniestationen Harz-Heide übernehmen Diakoniestation Eschede-Lachendorf Die Übernahme ist eine sinnvolle Erweiterung im Nord-Westen des DHH-Verbreitungsgebietes, so Geschäftsführer Volker Wagner. Die Diakoniestation Eschede-Lachendorf (DEL) wird zum 1. Juli 2024 zu 100 Prozent von den Diakoniestationen Harz-Heide (DHH), einer Tochtergesellschaft der Evangelischen Stiftung Neuerkerode (esn), übernommen. Schon in den vergangenen zwei Jahren teilte sich die DHH die Trägerschaft mit der Diakonie Südheide. „Die Übernahme ist eine sinnvolle Erweiterung im Nord-Westen unseres Versorgungsgebietes“, sagt Geschäftsführer Volker Wagner der DHH. „Wir freuen uns auf die Arbeit und die Menschen in dieser Region.“ Bisher versorgen 600 Mitarbeitende der Diakoniestationen Braunschweig, Gifhorn und Nordharz mit elf Filialen und elf Tagespflegen sowie psychiatrischem Pflegedienst und ambulanter palliativer Versorgung rund 2000 Menschen. Hinzu kommt ab Juli die DEL, die mit 55 Mitarbeitenden rund 170 Kunden und 450 Beratungskunden in Eschede, Eldingen, Lachendorf, Beedenbostel, Ahnsbeck, Hohne, Langlingen, Wienhausen und Eicklingen unterstützt. Außerdem ist eine Senioren-WG in Lachendorf mit zwölf Bewohnenden Teil der Diakoniestation. „Durch den Zusammenschluss mit der DHH können wir nur profitieren. Unsere betreuten Klienten können dadurch qualitativ bestmöglich versorgt werden“, betont Jan Fitzner, Pflegedienstleitung der DEL. Durch das breitgefächerte Angebot wie der palliativen Versorgung sowie die Möglichkeit der Pflegeausbildung sei die Diakoniestation sehr gut für die Zukunft aufgestellt. Ähnlich sieht es auch die stellvertretende Pflegedienstleitung Nina Schurig: „Die DHH sind ein starker Partner mit viel Erfahrung, von der Mitarbeitende und Patienten profitieren können. Ich sehe großartige Entwicklungsmöglichkeiten für die Diakoniestation Eschede-Lachendorf.“ Die ersten Weichen Richtung Zukunft sind bereits gestellt: In Eschede ist ein Ambulantes Haus in Planung. Neben einer Tagespflege werden in diesem auch Service-Wohnungen, eine weitere Senioren-WG und eine Anlaufstelle für den ambulanten Dienst ihren Platz finden. Schon im kommenden Jahr könnte dieses Haus seine Türen öffnen. Weitere Informationen Die Angebote und weitere Informationen über die Diakoniestationen Harz-Heide finden Sie hier: Mehr Infos
Zu der SeiteJeder Mensch hat das Recht auf Hilfe und Unterstützung
31.08.2024 Jeder Mensch hat das Recht auf Hilfe und Unterstützung Lukas-Werk-Interview anlässlich des heutigen Overdose Awareness Day. Am 31. August wird weltweit der Overdose Awareness Day begangen, um den Menschen zu gedenken, die durch Überdosierungen illegaler Drogen ihr Leben verloren haben. Das Motto lautet in diesem Jahr „Together we can!“. In diesem Kontext ist es wichtig, über die Risiken des Drogenkonsums und Maßnahmen zur Vermeidung von Todesfällen aufzuklären. David Röker, Sozialarbeiter im Kontaktcafé Ankerpunkt und Fachkraft im Bereich Assistenz beim Wohnen in der Fachambulanz Sucht des Lukas-Werks in Peine, teilt seine Erfahrungen und Einsichten zu den aktuellen Herausforderungen in der Suchthilfe und den neuen Entwicklungen im Bereich der synthetischen Opioide. Heute ist der Overdose Awareness Day. Warum ist dieser Tag für dich und deine Arbeit so wichtig? Dieser Tag ist eine wichtige Gelegenheit, um das Bewusstsein für die Gefahren von Drogenkonsum zu schärfen und denjenigen zu gedenken, die durch Überdosierungen gestorben sind. Es ist ein Aufruf an uns alle, drogengebrauchende Menschen nicht an den Rand unserer Gesellschaft zu drängen, sondern in den Blick zu nehmen, indem wir sinnvolle Unterstützungsangebote schaffen. In den nächsten Jahren wird erwartet, dass sich das Konsumverhalten verändert. Was sind die Hauptursachen dafür? Ein wesentlicher Faktor ist die Veränderung in der Verfügbarkeit von Rohopium. Nach der Machtübernahme der Taliban ist der Anbau von Schlafmohn in Afghanistan verboten, was dazu führt, dass Konsument:innen zunehmend auf synthetische Opioide. W elche Rolle spielt Fentanyl in der aktuellen Situation? Fentanyl ist ein großes Problem. Es kann bis zu 100 Mal stärker sein als Heroin oder Morphium. Wir sehen bereits einen leichten Anstieg von Fentanylnutzer:innen (unter unseren Klienten im Café Ankerpunkt). Die Gefahr einer Überdosierung ist enorm, da die genaue Dosierung sich schwierig gestaltet. Insbesondere beim Lutschen der Pflaster kommt es immer wieder zu Todesfällen, da Konsument:innen einschlafen und das Pflaster nicht rechtzeitig aus dem Mund nehmen können. Wie reagiert die Suchthilfe auf diese Entwicklungen? Wir setzen verstärkt auf neue Harm Reduction-Ansätze. Ein Beispiel dafür ist das Bundesmodellprojekt „NALtrain“, bei dem wir geschult werden, um Naloxon bereitzustellen – ein Medikament, das lebensrettend wirken kann, wenn jemand eine Überdosis erleidet. Es gibt jedoch Vorbehalte gegenüber Naloxon unter den Konsument:innen. Was sind die Gründe für diese Vorbehalte? Viele kennen noch die Naloxonspritze von früher. Sie haben Angst vor den unmittelbaren Entzugserscheinungen nach der Verabreichung. Der Rausch endete sehr abrupt. Doch Naloxon wird mittlerweile in Form von Nasenspray verabreicht. Die Wirkweise wurde deutlich abgemildert. Erst langsam reif ein Bewusstsein, dass die unangenehmen Folgen der Gabe von Naloxon ein geringer Preis sind, wenn die Alternative die in Kaufnahme des eigenen Todes ist. Wie können wir diese Vorbehalte abbauen? Es braucht Zeit und Aufklärung. Wir müssen ein Bewusstsein dafür schaffen, dass die unangenehmen Folgen von Naloxon geringfügig sind im Vergleich zum Risiko eines tödlichen Ausgangs bei einer Überdosis. Zudem wünschen wir uns mehr Möglichkeiten wie Konsumräume und Drug Checking in Niedersachsen, damit Konsument:innen sicherer konsumieren können. Was wünschst du dir für die Zukunft in der Suchthilfe? Ich hoffe auf eine breitere Akzeptanz von Harm Reduction-Maßnahmen und mehr Unterstützung für unsere Klient:innen in der Gesellschaft. "Jeder Mensch hat das Recht auf Hilfe und Unterstützung – unabhängig von seinem Drogenkonsumverhalten. Nur so können wir gemeinsam daran arbeiten, Todesfälle durch Überdosierungen zu verhindern." Niedrigschwellige Hilfen im Lukas-Werk Das Lukas-Werk bietet mit dem Kontaktcafé Ankerpunkt in Peine und dem Tagestreffpunkt Café Clara in Wolfenbüttel ergänzende niedrigschwellige Hilfe- und Kontaktangebot für substituierte Opiatabhänge, um Betroffenen einen Schutz- und Aufenthaltsraum zur Verfügung zu stellen. Die Mitarbeitenden stehen unter Schweigepflicht und haben das Zeugnisverweigerungsrecht. Mehr Infos
Zu der SeiteNeuer MPU-Kurs in Peine
15.07.2024 Führerschein verloren? Ab November macht das Lukas-Werk in Peine ein Gruppenangebot zur Vorbereitung auf die medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU). Die Fachambulanz Peine der Lukas-Werk Gesundheitsdienste GmbH bietet ab April ein Gruppenangebot zur Vorbereitung auf die sogenannte medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) zur Wiedererlangung des Führerscheins. „Der Kurs richtet sich an Menschen, deren Fahrerlaubnis aufgrund ihres Alkohol-, Drogen- oder Medikamentenkonsums eingezogen wurde“, erläutert Sozialtherapeutin für Sucht (VT) Daniela Carl, die die Gruppe leiten wird. „Bausteine der Beratung werden passgenaue Vorbereitungsmaßnahmen mit zehn Gruppengesprächen sein. Außerdem unterstützen wir bei der Erlangung eines anerkannten Abstinenznachweises in Kooperation mit einem Labor, das für die MPU zugelassen ist“, so Daniela Carl. Das Gruppenangebot startet am 7. November 2024 in den Räumlichkeiten der Fachambulanz Peine in der Bahnhofstraße 8 Immer donnerstags zwischen 16.30 Uhr und 18 Uhr Kurstermine am 26. Dezember 2024 und 2. Januar 2025 entfallen feiertagsbedingt). Die Teilnahme ist kostenpflichtig und umfasst zehn Termine. Der Kurs endet am 23.01.2025. Interessierte können eine unverbindliche und kostenlose Erstberatung in Anspruch nehmen. Weitere Informationen unter Tel.: 05171. 508 120 MPU im Lukas-Werk
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