Neue Selbsthilfegruppe in der Suchthilfe
01.07.2024 Neue Selbsthilfegruppe für Suchthilfe Lukas-Werk in Northeim hält Angebot ab sofofort gemeinsam mit ZISS Neuer Suchtselbsthilfe der Freundeskreise Südniedersachsen e.V. vor. Die Fachambulanz Sucht Northeim der Lukas-Werk Gesundheitsdienste GmbH hat gemeinsam mit der ZISS Selbsthilfekontaktstelle des Caritasverbandes Südniedersachsen e.V. und der Neuen Suchtselbsthilfe der Freundeskreise Südniedersachsen e.V. ein neues Angebot ins Leben gerufen. Ab sofort können Menschen mit einer Suchtproblematik sowie deren Angehörige eine regelmäßig stattfindende Selbsthilfegruppe in Anspruch nehmen. Damit soll ein offener Raum geschaffen werden, um sich auszutauschen, Gedanken zu teilen und Unterstützung auf dem Weg in ein Leben frei von Suchtmitteln zu finden. Die Selbsthilfegruppe trifft sich wöchentlich immer montags von 18:30 bis 20:30 Uhr in den Räumlichkeiten des Lukas-Werks in Northeim (Fachambulanz Sucht, Scharnhorstplatz 5, 37154 Northeim). Die Gruppe wird von zwei erfahrenen Suchtkrankenhelfern begleitet und orientiert sich an den Leitbildern der "Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe". Das Angebot richtet sich an Menschen mit substanzungebundener und -gebundener Süchte sowie deren Angehörige im Landkreis Northeim und den gesamten Bereich Südniedersachsen. Stimmen der Beteiligten Einrichtungen „Wir verstehen Suchtselbsthilfe als verbindendes Element und bieten eine auf die individuellen Bedürfnisse unserer Interessenten abgestimmte Selbsthilfe. Unsere neue Gruppe ist offen für Menschen mit und ohne Behinderung sowie alle Interessierte. Für weitere Informationen, persönliche Gespräche oder Anregungen steht das Team der Neuen Suchtselbsthilfe gerne zur Verfügung.“ Jürgen Fischer, Vorstand Neue Suchtselbsthilfe der Freundeskreise Südniedersachsen e.V „Ich freue mich sehr, dass wir dieses neue Angebot gemeinsam mit dem Lukas-Werk und der Neuen Suchtselbsthilfe der Freundeskreise Südniedersachsen e.V. als prädestinierte und engagierte Partner auf den Weg bringen konnten. Mit der Selbsthilfegruppe entsteht ein Angebot, das die Suchtselbsthilfelandschaft im Landkreis Northeim bereichert.“ Anna Holland, sozialpädagogische Mitarbeiterin der ZISS-Selbsthilfekontaktstelle im Caritasverband Südniedersachsen e.V. „Der Erfahrungsaustausch in Selbsthilfegruppen kann für Betroffene und Angehörige einen ganz wesentlichen Rückhalt geben. Das gemeinsame Ziel der beteiligten Akteure ist die Schaffung einer stabilen Suchtselbsthilfestruktur für den Landkreis Northeim.“ Stefan Warnecke, Einrichtungsleitung Fachambulanz Sucht Northeim Kontakt Neue Suchtselbsthilfe der Freundeskreise Südniedersachsen e.V. Telefon: 0178 148 1837 www.neue-suchtselbsthilfe.de Suchtberatung im Lukas-Werk
Zu der SeiteTeilhabe mit Tandem: Im Duo die Gegend erkunden
25.06.2024 Paralleltandem eröffnet neue Möglichkeiten Ein therapeutisches Paralleltandem bereichert seit kurzem die Tagesförderung Gartenweg der Neuerkeröder Wohnen und Betreuen. Das Fahrrad unterstützt in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen unter anderem dabei, verschiedene Bewegungs- und Freizeitangebote wahrzunehmen. Das erweitert die Möglichkeiten der Teilhabe. In Begleitung eines Mitarbeitenden können die Teilnehmenden als Beifahrer auf eine Radtour oder zu Einkäufen in den Nachbarort fahren. „Die Nutzung des Fahrrads ermöglicht den Teilnehmenden, denen es aufgrund Ihrer Behinderung nicht möglich ist eigenständig unterwegs zu sein, die Gegend zu erkunden und Neues kennenzulernen“, so Patrick Warth, Gruppenleitung in der TGF Gartenweg. Das Duo-Fahrrad ist zudem mit entsprechenden Sicherheitsvorrichtungen ausgestattet und kann durch eine Trethilfe auch die Bewegung der Teilnehmenden fördern. „Es ist schön zu sehen, wie die Erfahrungen des Radfahrens und die Reize der Natur auf die Teilnehmenden wirken. Es macht sie froh und glücklich“, so Warth.
Zu der SeiteBesuch im Bildungszentrum am Marienstift
19.06.2024 Besuch im Bildungszentrum am Marienstift Politiker diskutieren über Integration und Bildungsarbeit. Die Bundestagsabgeordnete Anikó Glogowski-Merten und ihr Mitarbeiter Ingo Schramm (FDP) wurden kürzlich herzlich im Bildungszentrum am Marienstift in Braunschweig empfangen. Der esn-Vorstandsvorsitzender Tobias Henkel, Schulleiterin Katja Watzl, stellvertretende Schulleiterin Katrin Werner und Dozent Dr. Christian Werner nahmen an dem Treffen teil, um über die Möglichkeiten und Chancen für die Bildungsarbeit der esn in der Region Braunschweig zu diskutieren. Während des Besuchs im Café Parkblick im benachbarten Seniorenzentrum Bethanien wurden insbesondere die Bedeutung der Integration ausländischer Auszubildender in den Arbeitsmarkt sowie die lobenswerte Bildungsarbeit des Bildungszentrums am Marienstift hervorgehoben. Katja Watzl betonte: "An unserer Pflegeschule lernen in jedem Jahrgang viele Nationen aus allen Teilen der Welt gemeinsam. Interkulturelles Verständnis spielt daher eine besondere Rolle bei uns." Tobias Henkel unterstrich die Bedeutung von Ausbildung, Fort- und Weiterbildung sowie Integrationsarbeit innerhalb der Unternehmensgruppe und formulierte klare Erwartungen an die Politik, um die wichtige Arbeit der esn weiterhin zu unterstützen. Schulleiterin Katja Watzl erläuterte zudem die Möglichkeit, Schüler:innen frühzeitig durch Praktika die Chancen einer Ausbildung im Pflegebereich aufzuzeigen und diese jungen Menschen später als Auszubildende für die esn zu gewinnen sowie langfristig zu binden. Ausbildung zur Pflegefachkraft Du willst dich in der Gesellschaft engagieren? Du willst für andere da sein? Du willst nicht nur ehrenamtlich aktiv sein, sondern auch einen sozialen Beruf ergreifen und mit Menschen unterschiedlichsten Alters arbeiten? Willst du lernen, wie der Mensch funktioniert, was Krankheit ist und wie du ganzheitlich pflegst? Dann ist die neue generalistische Pflegeausbildung genau richtig für dich. Die bisherigen Ausbildungen der Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege werden in der generalistischen Pflegeausbildung zusammengeführt. Ausbildung am Bildungszentrum Marienstift
Zu der SeiteBühne frei für Nachwuchskünstler:innen
17.06.2024 Rock an der Wabe mit „Open Stage“ für Musiker:innen, Kleinkünstler:innen, Poetry Slammer:innen Das inklusive Festival Rock an der Wabe zeigt sich in diesem Jahr in einem neuen Gewand. Am 31. August 2024 wird im inklusiven Dorf Neuerkerode von ca. 15 bis 20 Uhr erstmalig eine „Open Stage“ zur Verfügung gestellt, die von Nachwuchskünstler:innen für bis zu 30 Minuten bespielt werden kann. Foto: esn/Bernhard Janitschke Egal ob Musik, Kleinkunst, Poetry Slam, Zauberei, Tanz, Theater – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt! Auch Gruppen sowie Orchester aus Musik- oder Regelschulen können sich anmelden! Zum Abschluss des Abends gibt es auf dem Dorfplatz in Neuerkerode eine Open Air Disco, bei der gemeinsam mit Bürger:innen aus Neuerkerode gefeiert wird. Wer dabei sein möchte, kann sich bis zum 28. Juni 2024 anmelden per E-Mail: oeffentlichkeitsarbeit@neuerkerode.de
Zu der SeiteWieder zu sich selbst gefunden
14.06.2024 Wieder zu sich selbst gefunden Erfahrungsaustausch beim Ehemaligentreffen der Reha-Tagesklinik für Abhängigkeitserkrankungen in Braunschweig. Das Jahrestreffen für ehemalige Patient:innen der Reha-Tagesklinik für Abhängigkeitserkrankungen des Lukas-Werk am Standort St. Leonhard in Braunschweig war ein voller Erfolg. Unter der Leitung von Chefarzt Tuna Ucgun und Oberärztin Dr. Susanne Stein kamen ehemalige Patient:innen zusammen, um sich auszutauschen und ihre Erfahrungen nach ihrer Zeit in der Tagesklinik zu teilen. Für viele Teilnehmer:innen war dieses Treffen mehr als nur eine Zusammenkunft - es war eine Gelegenheit, sich ganz bewusst mit ihrer eigenen Suchtproblematik auseinanderzusetzen und einen Blick auf ihren Weg der Genesung zu werfen. Dafür bot das Lukas-Werk einen Erfahrungsaustausch in mehreren Kleingruppen an. Zitate daraus von ehemaligen Patient:innen: Auch für Mitarbeitenden war das Treffen eine besondere Veranstaltung. „Wir freuen uns, wenn wir im Nachgang zur Therapie von Fortschritten und Erfolgen unserer ehemaligen Patient:innen hören“, so Chefarzt Tuna Ucgun. Das Jahrestreffen bot ihnen die Möglichkeit, die weiteren Lebensläufe nach der Therapie zu verfolgen und zu erfahren, wie ihre Unterstützung einen positiven Einfluss auf die Genesung hatte. Vor der Corona-Pandemie fand das Ehemaligentreffen traditionell am ersten Freitag im Februar statt. Mit dem Umzug in das inklusive Quartier St. Leonhard habe sich das Lukas-Werk jedoch entschieden, die Veranstaltung in den Juni zu verlegen, um auch den schönen Außenbereich des Reha-Zentrums nutzen zu können. Ausblick in eine positive Zukunft In Kleingruppen tauschten sich die Teilnehmer:innen aus, teilten ihre Erfahrungen und stärkten sich gegenseitig. Bei Kaffee und Kuchen klang das Ehemaligentreffen schließlich aus. Das Jahrestreffen für ehemalige Patient:innen der Reha-Tagesklinik für Abhängigkeitserkrankungen war nicht nur ein Moment des Rückblicks, sondern auch ein Ausblick auf eine positive Zukunft. "Es ist schön zu sehen, wie gut unser ganztägig ambulantes Angebot angenommen wir und wir dadurch Patient:innen alltagsnah in ihre künftige Unabhängigkeit begleiten können", so Oberärztin Dr. Susanne Stein. Behandlung in unseren Reha-Tageskliniken für Abhängigkeitserkrankungen In unseren Reha-Tageskliniken finden Patient:innen individuelle Hilfe im persönlichen, sozialen und beruflichen Bereich sowie medizinisch-psychiatrische Behandlung. Ganz gleich, ob sie Probleme mit Alkohol, Medikamenten, Nikotin, illegalen Drogen, Glücksspiel oder Medien haben – wir laden unsere Patient:innen ein, sich über Auswege aus der Sucht zu informieren. Dazu bieten wir jede Woche eine Infoveranstaltung. Diese findet in der Reha-Tagesklinik für Abhängigkeitserkrankungen in Braunschweig jeweils am Dienstag, 15.30 Uhr statt. Mehr Infos zur Tagesklinik
Zu der SeiteHEP HEP HURRA!
13.06.2024 HEP HEP HURRA! Abschlussfeier für die Absolvent:innen der Fachschule Heilerziehungspflege Neuerkerode. Ein freudiges Ereignis fand kürzlich auf dem Schulhof der Fachschule Heilerziehungspflege Neuerkerode statt, als 14 Absolvent:innen der Abschlussklasse HEP 46 ihren erfolgreichen Abschluss feierten. Nach drei anspruchsvollen Ausbildungsjahren war es endlich soweit - die schulische Laufbahn fand ihr Ende und die frisch gebackenen Fachkräfte stehen nun bereit, um ihr Können in der Praxis unter Beweis zu stellen. „Gehen Sie mit Herz, Fachwissen und ihrem großartigen Engagement in die Welt“, gab Schulleiterin Annegret Jäkel den Absolvent:innen mit auf den Weg. HEP 46 sei einer der politischsten Jahrgänge an der Fachschule gewesen. „Sie haben die erwirkte Schulgeldfreiheit stark mit beeinflusst und vorangetrieben“, so Jäkel. Die Feierlichkeiten wurden gebührend mit Musik und Schauspiel von den Klassen HEP 47 und 48 unterstützt. Fast alle bleiben in der Unternehmensgruppe Ein besonderer Dank gilt den Gastrednern Tobias Henkel (Vorstandsvorsitzender esn) und Marcus Eckhoff (Geschäftsführer Wohnen und Betreuen). „Mischen Sie sich weiterhin ein und betrachten Sie das scheinbar Unüberwindliche als Challenge“, sagte Marcus Eckhoff. Tobias Henkel dankte den fertigen Fachkräften dafür, dass sie sich für diesen wichtigen Beruf entschieden haben. Der Tag begann feierlich um 10 Uhr mit einem Empfang durch die Landesschulbehörde, gefolgt von musikalischen Darbietungen und Reden. Die Zeugnisvergabe und Geschenkübergabe wurde von einer Theatereinlage der Klasse HEP 47 begleitet, in der die Lehrer:innen liebevoll und mit einem Augenzwinkern dargestellt wurden. Nach dem offiziellen Teil konnten alle ab 12 Uhr draußen bei Snacks und Getränken zusammenkommen, um in entspannter Atmosphäre das Erreichte zu feiern. „Wir freuen uns, dass von den 14 Absolvent:innen fast alle in der Unternehmensgruppe esn tätig sein und uns somit erhalten bleiben werden“, freute sich Schulleiterin Annegret Jäkel. Ein Großteil wird künftig als Fachkraft in der Wohnen und Betreuen im inklusiven Dorf Neuerkerode im Einsatz sein. Infos zur HEP-Ausbildung
Zu der SeiteEffizientere Pflege und Betreuung dank Smart-Spende
12.06.2024 Auto ermöglicht effizientere Pflege und Betreuung in der Region Die Diakoniestationen Harz und Heide freuen sich über eine großzügige Spende: Dr. Jannik Heusinger hat dem mobilen Pflegedienst einen Smart EQ übergeben. Das moderne Elektrofahrzeug wird ab sofort im täglichen Einsatz genutzt, um die Pflege und Betreuung von Patient:innen in der Region noch effizienter zu gestalten. Dr. Heusinger zeigt sich erfreut über die sinnvolle Verwendung seiner Spende: „Es ist mir eine Freude zu sehen, dass der Smart EQ im mobilen Pflegedienst eingesetzt wird. Damit können die Mitarbeitenden der Diakoniestationen ihre wichtigen Aufgaben noch besser erfüllen.“ Für die Diakoniestation ist die Fahrzeugspende ein willkommenes Geschenk. Da kleine Fahrzeuge derzeit schwer auf dem Markt zu bekommen seien, erweise sich der Smart EQ als ideale Lösung für die Anforderungen der Braunschweiger Innenstadt. „Das Elektrofahrzeug ist nicht nur umweltfreundlich, sondern auch perfekt für die engen Straßen und kurzen Strecken in der Stadt geeignet,“ so Patrick Bertram von der Diakoniestation. Mit dieser Spende leiste Dr. Heusinger einen wertvollen Beitrag zur Unterstützung des mobilen Pflegedienstes und trage zur Verbesserung der Pflegequalität in der Region bei, so die Diakoniestationen Harz Heide, die sich herzlich für diese großzügige Unterstützung bedankten.
Zu der SeiteFünf für Fümmelse
11.06.2024 Mehrwerk produziert Sitz-Tischkombinationen für Grundschule Das sitzt! Das Individuelle Förderzentrum (IFZ) der Mehrwerk gGmbH hat mit seinen Bereichen „Holz“ und „Farbe“ fünf Outdoor-Schulbänke (Sitz-Tischkombinationen) für die Grundschule Fümmelse angefertigt. Die Schulbänke aus heimischem Lärchenholz wurden nach individuellem Wunsch in bestimmten Höhen für Schüler:innen der Klassen 1 und 2 sowie für die Klassen 3 und 4 angefertigt. „Am Zuschnitt und der Fertigung waren Teilnehmende des IFZ Holz, insbesondere der Ukraine, beteiligt. Gestrichen haben es Teilnehmende des IFZ Farbe“, erklärt Fachanleiter Kai Giraudo und fügt an: „Wir freuen uns immer über Fragen mit sozialem Aspekt, wie hier zum Beispiel durch eine Schule. Ob wir den Auftrag annehmen und ausführen, hängt dabei immer von der jeweiligen Situation, der Teilnehmenden-Anzahl und der Auftragslage ab.“ Info Förderzentrum Das Förderzentrum ist ein Angebot für erwerbsfähig leistungsberechtigte Kund:innen des Jobcenters Wolfenbüttel. In unterschiedlichen Qualifizierungs- und Beschäftigungsprojekten werden den Teilnehmenden Kompetenzen in einem arbeitsmarktnahen System für eine nachhaltige berufliche Integration vermittelt mit dem Anspruch, eine realistische Arbeitsmarktnähe herzustellen. Um den Eintritt auf den Arbeitsmarkt zu vereinfachen, können die Teilnehmenden sich im Spektrum geeigneter Berufe und Arbeitsfelder orientieren und eine berufliche Entscheidung treffen. Die Teilnehmenden werden im Handwerk, im Dienstleistungssektor (Hauswirtschaft, Pflege/Alltagsbegleitung), in der Gastronomie und der Produktionshilfe im verarbeitenden Gewerbe qualifiziert, um ihnen den Übergang auf den ersten Arbeitsmarkt zu erleichtern.
Zu der SeiteBildungszentrum Marienstift gewinnt Sally-Perel-Preis 2024
12.06.2024 Bildungszentrum Marienstift gewinnt Sally-Perel-Preis Angehende Pflegefachkräfte für Projekt im Bereich Respekt und Toleranz geehrt. Das Bildungszentrum am Marienstift in Braunschweig hat den diesjährigen Sally-Perel-Preis für Respekt und Toleranz gewonnen. Das Projekt der angehenden Pflegefachkräfte wurde gemeinsam mit drei weiteren Projekten aus der Region ausgezeichnet. Die Ehrung durch den Volkswagen-Betriebsrat des Werks in Braunschweig fand bereits zum 10. Mal statt. In seiner Rede bei der Preisverleihung erinnerte Braunschweigs Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum als Schirmherrn an die Opfer des Nationalsozialismus und betonte die Bedeutung von Vielfalt und Toleranz in der heutigen Gesellschaft. Er lobte die Arbeit des Bildungszentrums und appellierte an alle Bürger:innen, sich aktiv gegen Diskriminierung und Hass einzusetzen. „Das Engagement unser Schüler:innen zeigt, dass junge Menschen einen wichtigen Beitrag zur Aufarbeitung der Geschichte leisten können und sich für eine tolerante Gesellschaft einsetzen“, sagt Schulleiterin Katja Watzl. Insbesondere mit Blick auf die vielen unterschiedlichen Nationalitäten und Kulturidentitäten, welche die angehenden Pflegekräfte am Bildungszentrum in die Ausbildung mitbringen, seien der Schule eine lebendige Demokratie, Respekt und Toleranz sowie eine bewusste Erinnerungskultur wichtig. Der Preis ist verbunden mit einem Preisgeld in Höhe von 750 Euro. Spuren jüdischen Lebens in Braunschweig Hinter dem Projekt am Marienstift stehen unter anderem Besuche von Gedenkstätten, die Gestaltung von Texten für Plakate sowie die Erstellung einer Webseite zu Spuren jüdischen Lebens im Braunschweiger Land. Darüber hinaus haben die Auszubildenden auch eine englische Übersetzung der Israel Jacobson Bildkarte vorgenommen. „Besonderes Augenmerk haben wir auch auf den Künstler Ephraim Moses Lilien gelegt, der vor 150 Jahren geboren wurde und sich für die Erhaltung jüdischer Kultur in Braunschweig einsetzte“, erläutert Projektleiter Dr. Christian Werner. Das Zentrum des Projekts bildet das Zitat von Sally Perel, "Kein Kind und kein Jugendlicher in Deutschland ist verantwortlich für das, was damals geschehen ist. Aber sie sind dafür verantwortlich, dass so etwas nie wieder geschehen wird. Dr. Christian Werner: „Die Auszubildenden möchten Verantwortung für die Zukunft übernehmen und junge Menschen gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit immun machen.“ Unterstützt wird das Projekt von der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, der esn und der Ebbecke Stiftung unter der Schirmherrschaft von Dr. Felix Klein, dem Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung. Dr. Klein bedankte sich ausdrücklich für die Initiative. Die Preisträger:innen des Bildungszentrums am Marienstift würden ein starkes Zeichen für einen verantwortungsvollen und zeitgemäßen Umgang in der Erinnerungskultur setzen. „Dazu spreche ich allen Beteiligten meinen Glückwunsch aus“. Ausbildung am Bildungszentrum Marienstift
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