IKEA macht Möbel-Makeover möglich
26.04.2024 IKEA unterstützt inklusives Dorf Neuerkerode und weitere Wohngruppen mit Spenden und Raumgestaltungen Die Evangelische Stiftung Neuerkerode (esn) und IKEA in Braunschweig pflegen eine langjährige Partnerschaft, die von gemeinsamen Projekten sowie durch großzügige finanzielle Unterstützung für das inklusive Dorf geprägt sind. So gab es in der Vergangenheit beispielsweise Kunstprojekte mit der Villa Luise, Auftritte von inklusiven Bands bei IKEA-Veranstaltungen oder die Spende von Bühnenpodesten für die Partyscheune in Neuerkerode. Hatten großen Spaß bei der Raumgestaltung (v.l.n.r.): Ute Jähnel-Seyferth (IKEA Braunschweig), Dominik Leiche (Bürger aus Neuerkerode) und Adrian Merker (IKEA Braunschweig). Rund 12.700 Euro sind in diesem und im vergangenen Jahr an Geld- und Sachspenden von IKEA Braunschweig zur Verfügung gestellt worden. Das Geld floss in das jüngste Projekt der beiden langjährigen Partner: Die Verschönerung von Wohngruppen, in denen Menschen mit Behinderung leben. Im Vorfeld hatten die Wohngruppen die Möglichkeit, sich für die Renovierung ihrer Räumlichkeiten zu bewerben. Die große Resonanz machte die Projektauswahl nicht leicht – drei Standorte erhielten nach interner Prüfung den Zuschlag: 1. Kastanienhof in Neuerkerode: Ein gemütliches Wohn- und Esszimmer konnte komplett in freiwilliger Arbeit von Bewohnern, Angehörigen und IKEA-Mitarbeitenden neu gestaltet werden. 2. Burschenhof in Sickte: Hier entstand ein buntes, modernes, helles Wohn- und Esszimmer mit dem gewünschten „Riesensofa“. 3. Autismus-Wohngruppe in Königslutter: Die Küche wurde komplett erneuert, um mehr geschlossene Aufbewahrungsmöglichkeiten, Arbeitsflächen und eine moderne Optik zu schaffen. „Herzlichen Dank an IKEA für dieses wirklich großartige Projekt, das allen Beteiligten großen Spaß bereitet hat. Unser gemeinsamer Plan, dass Bewohner und sogar Angehörige sich mit einbringen konnten und fast alle Wünsche umgesetzt wurden, hat für viele strahlende Augen und große Begeisterung gesorgt“, so Jane Rinne, Referentin der Geschäftsführung der Neuerkeröder Wohnen und Betreuen GmbH, einer Tochtergesellschaft der esn. „Wirklich klasse ist auch, dass weitere Neugestaltungen durch eine erneut hohe Spende von IKEA in diesem Jahr erneut möglich sind.“ „Danke an alle Beteiligten für die tolle Arbeit. Wir sind stolz darauf, einen Beitrag zur Verschönerung der Wohnbereiche für Menschen mit Behinderung leisten zu können“, so Peter Becker, Market Manager von IKEA Braunschweig. „Die positiven Reaktionen der Gruppen haben uns gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Deshalb bieten wir auch gerne noch in diesem Jahr eine zweite Renovierungs-Möglichkeit an.“ Galerie ansehen (7) Hier gibt es weitere Fotos.
Zu der SeiteZu Besuch bei Hühnern und Schafen
24.04.2024 Tierisch was los! Retten, löschen, bergen, schützen – so lauten die Aufgaben der Feuerwehr. Beim jüngsten „Einsatz“ der Kinderfeuerwehr Veltheim/Ohe stand jedoch „Tiere streicheln und bestaunen“ auf dem Dienstplan. 20 Kinder im Alter von drei bis zehn Jahren hatten sich vom Feuerwehrgerätehaus Veltheim aus auf den Weg nach Neuerkerode gemacht, um sich Tiergehege und Hühnermobil im inklusiven Dorf anzusehen. In Begleitung der Kameraden Timm Beykuffer, Christoph Osterwald und Johannes Popenheim ging es für die „Feuerflitzer“ unter anderem zur Schafweide sowie zum Hühnermobil. Popenheim, zugleich Mitarbeitender in der Tagesförderung Natur und Umwelt der Neuerkeröder Wohnen und Betreuen GmbH, erzählte am Hühnermobil etwas über die Hühner, die Eier, Nutztierhaltung, seinen eigenen Arbeitsbereich sowie das inklusive Dorf Neuerkerode. Im Anschluss durften die Kinder die Eier absammeln und in Zweierkartons mitnehmen. Mit viel Freude und interessanten Eindrücken im Gepäck machten sich die Kinder auf den Rückweg.
Zu der SeiteVoller Einsatz für die Zukunft
24.04.2024 Voller Einsatz für die Zukunft Anuschka Günther arbeitet seit Februar mit Heike von Knobelsdorff als Praxiskoordinatorin in der Elise. Seit Februar 2024 gibt es ein neues Gesicht in der Elise, dem Beratungsbüro am Marienstift: Anuschka Günther ist hier nun neben Heike von Knobelsdorff als Praxiskoordinatorin der Diakoniestationen Harz-Heide (DHH) tätig. Gemeinsam geben die beiden Frauen alles, um als Planerinnen, Mentorinnen und Kümmerinnen die Praxiseinsätze der Azubis so reibungslos wie möglich zu gestalten. Sie wollen zeigen: Ein Beruf in der ambulanten Pflege ist attraktiv – und so dem Fachkräftemangel etwas entgegensetzen. Dabei ist der Neueinzug in das Büro nicht die einzige Veränderung in der Elise: Auch die Aufgaben der Mitarbeitenden haben sich geändert. Zuvor war von Knobelsdorffs Aufgabe vor allem die Beratung von Hilfesuchenden, die noch nicht wussten, wo im Netzwerk der Evangelischen Stiftung Neuerkerode sie die individuell passende Unterstützung bekommen konnten. Mittlerweile befasst sie sich zum Großteil ebenfalls mit der Praxiskoordination. Dennoch stehen die beiden Frauen nach wie vor für Beratungen zur Verfügung. „Hier hat sich der Fokus etwas gewandelt“, erklärt von Knobelsdorff. „Aber wir stehen Fragenden immer mit Rat und Tat zur Seite, haben hier das notwendige Informationsmaterial und wissen, wer in der esn der richtige Ansprechpartner ist.“ So hat die Elise immer noch eine Lotsenfunktion in der Beratung, das Hauptaugenmerk der Frauen liegt jedoch auf den Auszubildenden. Und für diese Stelle ist Anuschka Günther ein wahrer Glücksgriff: Seit 2018 ist sie in der Evangelischen Stiftung Neuerkerode und der DHH tätig – zuletzt als stellvertretende Leitung des diakonischen ambulanten psychiatrischen Pflegedienstes (DIAPP). „Durch diese Funktion habe ich gemerkt, wie viel Spaß es mir macht, Schulungen zu leiten, Vorträge zu halten und Wissen zu vermitteln“, berichtet sie. Von ihren Erfahrungen inspiriert, studiert Günther Berufspädagogik – und wird als Praxiskoordinatorin der DHH eingesetzt. Günther bringt nicht nur Leidenschaft für Bildung und Liebe zu ihrem alten Beruf mit, sondern ist in ihren vielen Jahren als Fachkraft in der psychiatrischen Pflege Expertin sowohl in Sachen Menschenkenntnis als auch Empathie geworden. „Seelische Gesundheit ist ein großer Punkt für uns“, sagt Günther. „Die Ausbildung an sich ist schon herausfordernd – kommen dann noch schwierige Lebensumstände hinzu, kann das eine enorme Belastung sein. Diese Themen kommen bei uns oft zur Sprache und wir lassen Schulungselemente dazu einfließen.“ Heike von Knobelsdorff berichtet: „Im vergangenen Jahr haben wir ein Resilienzseminar angeboten. Die Referentin haben wir für dieses Jahr aufgrund des positiven Feedbacks wieder gebucht.“ Die beiden Frauen haben zudem eine ganze Reihe von administrativen Aufgaben, wie das Erbringen unterschiedlicher Nachweise, die Dokumentation von Fehlzeiten und die Dienstpläne im Blick zu behalten – allein hier kommt bei den vielen Azubis schon einiges an Arbeit zusammen. „400 Stunden Pflichteinsatz in der ambulanten Pflege müssen absolviert werden – auch dann, wenn schon der Praxisträger die ambulante Pflege ist“, sagt von Knobelsdorff. Hinzu kommt, dass die DHH sich von Harz bis Heide erstreckt. Um dem gerecht werden zu können, haben sie sich aufgeteilt: Günther betreut die Diakoniestation Nordharz und die Filiale Cremlingen, von Knobelsdorff die restlichen Filialen der Diakoniestation Braunschweig und Gifhorn. Doch egal, wie viel Bürokratie beide bewältigen müssen – für sie steht immer der Mensch im Mittelpunkt. „Unser Anspruch ist es, nah an den Auszubildenden zu sein. Deshalb übernehmen wir selbst auch die Gruppenanleitungen“, sagt Günther. „Wir wollen die Auszubildenden gut kennen und ihr Vertrauen gewinnen.“ Deshalb versuchen die Koordinatorinnen, ein offenes Verhältnis zu den Azubis aufzubauen, in dem alles angesprochen werden kann. „Nur so können wir sie effektiv unterstützen und auch Leichtigkeit in die Ausbildung bringen“, erklärt sie. Anuschka Günther und Heike von Knobelsdorff wissen, wie wertvoll jeder Auszubildende ist – schließlich sind sie die Zukunft der Pflege. „Fühlt sich da jemand schon in der Ausbildung nicht wohl, ist er oder sie womöglich ganz schnell weg“, erläutert von Knobelsdorff. Sie wissen, dass es in der Pflege nicht immer einfach ist. Aber sie wissen auch, wie toll diese Berufe sind. Und diese Leidenschaft möchten sie gerne auch in den Azubis entfachen – für eine strahlende Zukunft in der Pflege. Weitere Informationen Die Angebote und weitere Informationen über die Diakoniestationen Harz-Heide finden Sie hier: Mehr Infos
Zu der SeiteAuf Entdeckungseise durch das Quartier
23.04.2024 Elftklässler der Oswald-Berkhan-Schule schauen sich Wohnbereiche und Arbeitsstätten im Quartier an Die Elftklässler:innen der Oswald-Berkhan-Schule lernen in einem speziell dafür eingerichteten Unterrichtsfach Auswahlmöglichkeiten in den Bereichen Wohnen und Arbeit kennen. Im Austausch mit dem Aufnahmemanagement der Wohnen und Betreuen hatten sie nun die Gelegenheit, sich das Quartier St. Leonhard (QSL) in Braunschweig anzusehen. Dabei ging es auch darum, basierend auf den Vorlieben beim Wohnen sowie der weiteren Lebensplanung, Möglichkeiten für sich zu entdecken und Anregungen zu erhalten. Wohngruppe oder Einzelzimmer? Vorort oder Innenstadt? Trubeliges WG-Leben oder alleine wohnen? In Begleitung von Melvin Falk (Wohnbereichsleitung im QSL) und Jane Rinne (Aufnahmemanagement WuB) gab es Einblicke in die modernen Wohnangebote und für den ein oder andere schon erste Antworten. Falk erklärte, welche Wohn- und Freizeitmöglichkeiten es im Quartier und darüber hinaus gibt und welche Aufgaben in der Wohngruppe, z.B. beim Küchen- oder Einkaufsdienst, von den Bewohner:innen im regelmäßigen Rhythmus erledigt werden müssen. Mit der direkt auf dem QSL-Gelände befindlichen Tagesförderung sind sowohl die Wege zur Arbeit als auch zu Qualifizierungs- und Beschäftigungsmaßnahmen kurz. Die Klasse sah sich die neu geschaffene Tagesförderstätte mit den barrierefreien Räumen an. Melissa Hennecke, Begleitender Dienst TGF und Aufnahmeberatung TGF, begrüßte die Schüler und ging mit ihnen ein typisches TGF-Beschäftigungsangebot durch: Zusammen mit den Schüler:innen wurde eine Saatkugel-Produktion vorbereitet. Während die Gruppe mit Freude Blumenerde mit Blumensamen vermischte und zu Kugeln formte, erläuterte Hennecke den Aufbau einer TGF und berichtete von den vielfältigen Arbeitsbereichen und Standorten innerhalb der Wohnen und Betreuen. Interessant für Schüler:innen war die Zusammenarbeit der Wohnen und Betreuen mit der Tochtergesellschaft Mehrwerk, dem Bildungs- und Qualifizierungsbetrieb in der esn, der unter anderem Arbeit in einem Inklusionsbetrieb sowie auf dem ersten Arbeitsmarkt anbietet. Anmeldung / Infos /Kontakt Die Neuerkeröder Wohnen und Betreuen berät Sie über ihre vielfältigen Wohnangebote in Braunschweig und der Region für Menschen Behinderung. Zudem gibt es im Angebotsbereich auch eine Wohngruppe für junge Erwachsene im Autismusspektrum in Königslutter oder ein kinder- und jugendgerechtes Wohnen in Braunschweig gehören. Im Austausch mit der Tagesförderung der Wohnen und Betreuen sowie der Schwestergesellschaft Mehrwerk gGmbH sind auch Beratungen zum Thema Arbeit und Beschäftigung möglich. Information und Beratung erhalten Sie bei Jane Rinne (Referentin der Geschäftsführung/Aufnahmeberatung) unter Telefon 05305.201 8877 oder Sonja Merker (Aufnahmeberatung) unter 05305.201 301 sowie per E-Mail unter willkommen@neuerkerode.de. Hier stehen Ihnen Flyer und Informationsbroschüren zur Verfügung: https://www.neuerkerode.de/service-portal Mehr Infos
Zu der SeiteBetriebliche Suchtprävention und Suchthilfe
22.04.2024 Betriebliche Suchtprävention und Suchthilfe Fachambulanz Goslar bietet Seminar zum Umgang mit suchtmittelauffälligen Beschäftigten. Die Fachambulanz Goslar der Lukas-Werk Gesundheitsdienste GmbH bietet am 13. Juni 2024 ein Seminar zum Umgang mit suchtmittelauffälligen Beschäftigten an. Dies führe zu erhöhten Unfallgefahren, sinkender Produktivität und Beeinträchtigungen des Betriebsklimas. „In jedem Unternehmen gibt es auffällige Mitarbeitende, doch das Ansprechen fällt oft schwer.“ Das Seminar zum Umgang mit suchtmittelauffälligen Beschäftigten bietet Führungskräften, Betriebs- und Personalräten sowie Suchtbeauftragten die Möglichkeit, sich mit den wichtigsten Merkmalen von Suchterkrankungen auseinanderzusetzen. Baumann, der das Seminar leiten wird, erläutert weiter: „Die Teilnehmenden lernen, wie sie bei Auffälligkeiten eingreifen können, wann ein Handeln erforderlich ist und wie sie betroffene Mitarbeitende ansprechen können.“ Inhalte und Ziele des Seminars: Rechtliche Rahmenbedingungen gemäß DGUV und ArbSchG Interventionsleitfaden mit Fürsorge-, Klärungs- und Stufengesprächen Gesprächstechniken zur Ansprache von Betroffenen Grundlagen über Entstehung und Behandlung von Suchterkrankungen Praxisbezogene Fallbeispiele Das Seminar findet am 13. Juni 2024 von 9 bis 16.30 Uhr im Großen Saal des Hauses Abendfrieden in Goslar statt. Die Seminarkosten betragen 275,- € pro Teilnehmer inklusive Tagungsgetränken und Mittagsverpflegung. Anmeldung Interessierte können sich bis zum 17. Mai 2024 per E-Mail an fa-goslar@lukas-werk.de oder telefonisch unter 05321.358 85 00 anmelden. Unsere Angebote zur betrieblichen Suchthilfe
Zu der SeiteKlostergärtnerei lädt zum Kräutertag am 28. April
22.04.2024 Blumen, Kräuter und zehnjähriges Bestehen Ökologisch, sozial, inklusiv – unter diesem Motto laden die Klostergärtnerei Riddagshausen und das daran angeschlossene Grüne Zentrum der Mehrwerk gGmbH, eine Tochter der esn-Gruppe, am kommenden Sonntag, 28. April, von 10 bis 17 Uhr zum Kräutertag ein. Zugleich wird der zehnjährige Geburtstag des Standorts gefeiert, der als Bildungs- und Qualifizierungsbereich Menschen mit Behinderung berufliche Teilhabe ermöglicht. Freuen dürfen sich die Besucher auf eine große Auswahl an Kräuter-, Gemüse- sowie Beet- und Balkonpflanzen, die in der Klostergärtnerei nach Bioland Richtlinien angebaut werden. Aus dem Zukauf stehen unter anderem Demeter-Saatgut für das Frühjahr, Bio-Erden, organische Dünger sowie Stauden aus konventionellem Anbau zur Verfügung. Abgerundet wird das Angebot mit regionalen Ausstellern und Produkten, unter anderem einer Eismanufaktur, einem Wildwurstladen, Käsehof und Imker.
Zu der SeiteErnährungstipps für Senior:innen
19.04.2024 Ernährungstipps für Senior:innen Gute Ernährung ist wichtig, um lange fit zu bleiben. Wir haben Ihnen einige Tipps zusammengestellt. Um lange möglichst gesund und fit zu bleiben, ist es wichtig, auf seine Ernährung zu achten. Das gilt nicht zuletzt für Senior:innen. Wir haben Ihnen acht Ernährungstipps zusammengestellt. Dabei ist es wichtig zu beachten, dass individuelle Bedürfnisse variieren können, und es ist ratsam, sich mit einem Arzt oder Ernährungsexperten abzustimmen, um eine personalisierte Ernährungsstrategie zu entwickeln. 1. Ausgewogene Ernährung Senior:innen sollten auf eine ausgewogene Ernährung achten, die alle notwendigen Nährstoffe enthält. Dazu gehören Proteine, Kohlenhydrate, gesunde Fette, Vitamine und Mineralstoffe. Eine vielfältige Ernährung aus verschiedenen Lebensmittelgruppen ist entscheidend. 2. Proteinreiche Lebensmittel Proteine sind wichtig für die Erhaltung der Muskelmasse. Senior:innen sollten proteinreiche Lebensmittel wie mageres Fleisch, Fisch, Eier, Hülsenfrüchte und Milchprodukte in ihre Ernährung integrieren. 3. Ballaststoffe für die Verdauung Ballaststoffreiche Lebensmittel wie Vollkornprodukte, Obst und Gemüse fördern eine gesunde Verdauung. Das kann Verstopfung vorbeugen, die bei älteren Menschen häufiger vorkommt. 4. Ausreichende Flüssigkeitszufuhr Senior:innen neigen dazu, weniger Flüssigkeit zu sich zu nehmen, was zu Dehydration führen kann. Ausreichend Wasser trinken ist wichtig für die Gesundheit, besonders bei älteren Menschen. Kräutertees, klare Suppen und frisches Obst können ebenfalls zur Flüssigkeitszufuhr beitragen. 5. Calcium für starke Knochen Milchprodukte, grünes Blattgemüse und angereicherte Lebensmittel sind gute Quellen für Calcium, das wichtig für die Knochengesundheit ist. Senior:innen sollten sicherstellen, ausreichend Calcium zu konsumieren, um das Risiko von Osteoporose zu reduzieren. 6. Vitamin D für die Knochengesundheit Sonnenlicht ist eine natürliche Quelle von Vitamin D, das für die Aufnahme von Calcium wichtig ist. Falls notwendig, können Senioren auch vitamin D-reiche Lebensmittel wie fetten Fisch und angereicherte Lebensmittel in ihren Speiseplan aufnehmen oder Vitamin-D-Präparate in Absprache mit einer Ärzt:in in Betracht ziehen. 7. Reduzierung von Salz und Zucker Eine salz- und zuckerarme Ernährung kann dazu beitragen, den Blutdruck und das Diabetesrisiko zu kontrollieren. Senior:innen sollten darauf achten, verarbeitete Lebensmittel mit hohem Salz- und Zuckergehalt zu vermeiden und stattdessen frische, unverarbeitete Lebensmittel zu bevorzugen. 8. Regelmäßige Mahlzeiten Regelmäßige Mahlzeiten helfen, den Blutzuckerspiegel stabil zu halten und Energie über den Tag zu verteilen. Kleine, häufige Mahlzeiten können auch dabei helfen, den Appetit zu fördern, insbesondere wenn das Interesse an großen Mahlzeiten nachlässt. Weitere Infos Informationen über das Senioren- und Pflegezentrum Bethanien finden Sie hier: Mehr Infos
Zu der SeiteEin großer Wurf
17.04.2024 Von Recruiting bis "Inklu"-Team: Kooperation auf vielen Ebenen geplant Es war ein Auftakt nach Maß: Sportlich sorgten die Basketball Löwen Braunschweig für Glanzlichter auf dem Court, im Foyer der Volkswagen strahlte der farbenfrohe Stand der Evangelischen Stiftung Neuerkerode (esn), an dem das Personalmanagement über die Job- und Versorgungsangebote des diakonischen Unternehmens informierte. Seit Samstag ist die esn Teil der Löwen-Familie, als offizieller Top Partner. Im Beisein von Jessica Gümmer-Postall (Vorständin Personal), Ingo Beese (Vorstand Finanzen) und mehreren Bürger:innen aus Neuerkerode sowie Basketball-Löwen-Geschäftsführer Nils Mittmann stellte sich das neue Löwen-Mitglied vor. Die Kooperation beinhaltet unter anderem die Einbindung eines Inklusions-Teams sowie verschiedene Recruiting-Maßnahmen. Hier gibt es Infos zur Kooperation Erste Möglichkeiten zur Einbindung des Inklu-Teams in Arbeitsbereiche rund um ein Heimspiel wurden bereits am Samstag ausgelotet. Gemeinsam mit Markus Meisner, zuständig bei den Basketball Löwen für die Spieltagsorganisation und soziale Projekte, und Christian Vaterodt (Wohnen und Betreuen) schauten sich interessierte Bürger:innen künftige Arbeitsbereiche an – etwa den Fanshop oder die Einlasskontrolle, bei denen das „Inklu“-Team künftig unterstützen soll. Das sagen die Basketball Löwen Mitarbeitende und Menschen mit Behinderung aus der esn waren beim Auftakt dabei und erlebten ein mitreißendes Spiel mit einem 98:88 Heimsieg sowie die familiäre Atmosphäre in der Halle. Den Schlusspunkt an diesem Abend setzten die Profis TJ Crocket und Martin Peterka, die sich für Autogramme, Selfies und ein großes Abschlussfoto zur Verfügung stellten und mit den Neuerkerödern den Sieg nach längerer sportlicher Durstrecke feierten. Der Spielbericht zum 98:88-Heimsieg Markus Meisner (Basketball Löwen) erklärt einer Neuerkeröder Bürgerin ihren künftigen Einsatzbereich. Fotos: Basketball Löwen Braunschweig/Christian Schlüter und esn Galerie ansehen (11) Hier finden Sie weitere Impressionen vom Auftakt [Fotos: Basketball Löwen/Christian Schlüter sowie esn]
Zu der SeiteBethanien: Sicherheit auf Rädern
15.04.2024 Bethanien: Sicherheit auf Rädern Kostenlos hat ein Braunschweiger Sanitätshaus rund 180 Rollatoren und Rollstühle der Bewohnenden des Senioren- und Pflegezentrums Bethanien gründlich unter die Lupe genommen. Rollatoren sind aus dem Alltag der Bewohner:innen in unserem Senioren- und Pflegezentrum Bethanien nicht wegzudenken. Doch wie steht es um ihre Funktionalität und Sicherheit? Ein Braunschweiger Sanitätshaus hat sich dieser Frage angenommen und bot allen Bewohnenden die Möglichkeit, ihre Rollatoren kostenlos überprüfen zu lassen. "Wir freuen uns sehr, mit dieser Aktion etwas für die Sicherheit der Mobilität unserer Bewohnenden tun zu können", betont Tatjana Müller, Beauftragte für Medizinprodukte im Seniorenzentrum Bethanien. Der kostenlose Service des Sanitätshauses stieß auf große Resonanz und fand erstmalig statt. Insgesamt wurden rund 180 Rollatoren und Rollstühle gründlich unter die Lupe genommen. Neben der Überprüfung der Bremsen, der Einstellung der Höhe und dem Zustand der Reifen wurden auch weitere wichtige Aspekte berücksichtigt. "Unsere Senior:innen haben das Angebot dankbar angenommen", freut sich Müller über die positive Resonanz. Die Aktion diente nicht nur der Sicherheit, sondern auch dem Wohlbefinden und der Selbstständigkeit der Bewohnenden im Senioren- und Pflegezentrum Bethanien. Das Bethanien Weitere Informationen über das Bethanien erhalten Sie hier: Mehr Infos
Zu der SeiteVielfältige Herausforderungen im Büroalltag
12.04.2024 Vielfältige Herausforderungen im Büroalltag Was machte eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement im Lukas-Werk aus? Welche Rolle spielt der Umgang mit suchtkranken Menschen dabei und warum entscheiden sich junge Menschen für die Ausbildung im Lukas-Werk? Genau davon berichtet Judith Vollmar, in unserem Azubi-Einblick. Die 22-Jährige absolviert derzeit eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement in der Reha-Fachklinik Erlengrund des Lukas-Werks. Sie befindet sich im zweiten Lehrjahr. „Meine Ausbildung habe ich in der Zentrale der Reha-Fachklinik Erlengrund des Lukas-Werk begonnen. Die Fachklinik ist eine Einrichtung in Salzgitter-Ringelheim, in die suchtkranke Menschen kommen, um eine stationäre medizinische Rehabilitationsbehandlung durchzuführen. Das sind Menschen, die zum Beispiel alkohol- oder medikamentenabhängig sind. Zu Beginn meiner Ausbildung habe ich zunächst die Aufnahme von Patienten vorbereitet. Im Laufe der Zeit kamen weitere Aufgaben und Stationen hinzu: Ich habe mich um die Kasse gekümmert, Aufnahme bearbeitet, die Bettenplanung organisiert, Aufnahmeunterlagen von Patient:innen gelesen und überprüft, ob die Voraussetzungen für eine stationäre Therapie gegeben sind. Außerdem habe ich Aufnahmetermine vergeben. Offen und unvoreingenommen Ich habe meine Ausbildung während der Corona-Pandemie mit einer dreimonatigen Verspätung begonnen und hatte daher nicht viel Zeit, mir Gedanken darüber zu machen, mit welchen Themen und vielleicht auch Schicksalen ich konfrontiert werde. Ich war offen und unvoreingenommen und wurde von allen sehr freundlich aufgenommen. Man bekommt tatsächlich sehr viel von den Leuten mit. Manchmal wollen mir potentielle Patient:innen am Telefon alles Mögliche erzählen. Da muss man dann aufpassen, auch auf sich selbst, und das Gespräch auf das zurücklenken, worum es geht, z.B. auf die bevorstehende Aufnahme. Schließlich bin ich Auszubildende in der Verwaltung und nicht im therapeutischen Bereich. Aus meiner Sicht unterscheidet sich die Ausbildung zur Kauffrau im Büromanagement im Lukas-Werk durchaus von der, die andere meiner Ausbildungskolleg:innen zum Beispiel beim Bäcker oder einem Versicherungsmakler machen. Ich bin sehr viel in Kontakt mit Menschen und ihren Lebensgeschichten. Das ist herausfordernd, aber auch abwechslungsreich. Ich bin insgesamt viel unterwegs in der Fachklinik und sitze nicht den ganzen Tag im Büro. Manche Patient:innen haben einen schwierigen sozialen Hintergrund; aber insgesamt kommen in die Fachklinik Erlengrund Menschen aus allen sozialen Schichten. Denn Sucht kann jeden treffen. Weitere Ausbildungsstationen Seit Anfang März bin ich außerhalb der Fachklinik Erlengrund im Einsatz und unterstütze die Finanzbuchhaltung der esn, die in Braunschweig-Riddagshausen sitzt und zu der das Lukas-Werk gehört. Ich verbuche Bankbewegungen, schreibe Mahnungen an Leistungsträger:innen, wenn Zahlungseingänge ausbleiben oder informiere auch, wenn sie zu viel überwiesen haben. Das gefällt mir richtig gut. Nicht nur weil ich derzeit einen kurzen Arbeitsweg habe. Hier setze ich vieles von dem um, was ich in der Schule gelernt habe. Das macht mir viel Spaß. Und auch hier haben mich die Kolleg:innen sehr herzlich aufgenommen. Nach meiner Tätigkeit in der Finanzbuchhaltung werde ich ein halbes Jahr in die Fachklinik Erlengrund zurückkehren und dort bei der Bettenplanung helfen. Danach lerne ich die Arbeit in der Geschäftsstelle in Wolfenbüttel kennen, wo die Koordination aller Einrichtungen des Lukas-Werkes in Südostniedersachsen zusammenläuft. Eine gute Entscheidung Nach meiner Tätigkeit in der Finanzbuchhaltung werde ich ein halbes Jahr in die Fachklinik Erlengrund zurückkehren und dort bei der Bettenplanung helfen. Danach lerne ich die Arbeit in der Geschäftsstelle in Wolfenbüttel kennen, wo die Koordination aller Einrichtungen des Lukas-Werkes in Südostniedersachsen zusammenläuft. Warum habe ich mich für die Ausbildung zur Kauffrau im Büromanagement entschieden? Nach meinem Abitur hatte ich zunächst zwei Semester Biologie studiert; aber ich habe gemerkt, dass das nicht das Richtige für mich war. Ich wollte etwas komplett Anderes machen. Meine Mutter ist Buchhalterin, von ihr wusste ich, was den Beruf ausmacht und das fand ich interessant. Büromanagement geht in eine ähnliche Richtung; mittlerweile im zweiten Lehrjahr angekommen kann ich sagen: Ich habe den Schritt zur Ausbildung im Lukas-Werk nicht bereut. Ausbildung in der esn Erfolgreich ins Berufsleben starten – genau das bietet dir eine Ausbildung in der Unternehmensgruppe der Evangelischen Stiftung Neuerkerode. Mit 200 Auszubildenden in 16 Gesellschaften stehen wir für eine hohe Ausbildungsqualität, starke Praxisorientierung, Talentmanagement und eine hohe Übernahmequote unserer Auszubildenden. Mehr Infos
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