Theater Endlich spielt „Jenny und die schrägen Vögel“
27.10.2023 Geschichten von Freundschaft, Freiheit und Vielfalt Theater Endlich spielt „Jenny und die schrägen Vögel“. Premiere am 3. November um 20 Uhr auf der Bühne im Quartier St. Leonhard Diesmal geht es bei den Endlichs zu wie im Taubenschlag: In Ihrem neuen Stück „Jenny und die schrägen Vögel“ feiert das Ensemble der Evangelischen Stiftung Neuerkerode das Unterschiedlich und Einzigartigsein, schlichtweg die Vielfalt des Lebens. Und wer könnte das besser verkörpern, als ein Haufen von Vögeln – schräges, witziges, streitlustiges Federvieh. Alle treffen sich beim Apfelfest, zu dem Jenny der Vogel eingeladen hat: vom Raubvogel über den Zugvogel bis zum Wasservogel. Trotz aller Verschiedenheit ist allen etwas gemein: Sie haben Geschichten zu erzählen von Abenteuern, von Freundschaft, von Freiheit und von der Vielfalt des Lebens. Das Theater Endlich der Evangelischen Stiftung Neuerkerode führt die Reihe zum Thema Verschiedenheit fort, die Anfang dieses Jahres mit dem Stück „Ich bin ananas als du“ den Anfang machte. Dabei gehen sie immer nach einem bestimmten Prinzip vor: rund um ein Grundthema wird Szene für Szene über Improvisationen sowie genreübergreifende Methoden (Malerei, Recherche in Umwelt, Film und Literatur) ein Stück entwickelt. Das Projekt wurde 1997 gegründet, besteht aktuell aus 13 körperlich und geistig behinderten Schauspielern und hat zum Ziel, Menschen mit Behinderung zu fördern, zu unterstützen und ihnen Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben zu ermöglichen. Das Projekt kooperiert mit dem LOT-Theater in Braunschweig. Aufführungen und Informationen Wir laden Sie herzlich zur Premiere ein: am Freitag, 3. November 2023 um 20 Uhr im LOT-Theater/Bühne im Quartier St. Leonhard, St. Leonhard 2a in 38102 Braunschweig Weitere Aufführungen: 4. November um 20 Uhr, 5. November um 15 Uhr (Familienvorstellung), 8. November um 10 Uhr, 9., 10. und 11. November jeweils um 20 Uhr Ensemble: Erwin Grönig, Danny Gmerek, Ole Sossna, Jenny Wachowsky, Thomas Hoops, Jelena Bernhofen, Mascha Mencke, Christian Kreutner, Maik Utesch, Marcel Seitz, Holger Denecke, Helge Schuberth, Antonio Carruzzo Regie, Musik, Texte, Kostüme, Choreographie, Dramaturgie: Sabine Niemczyk, Kyra Mevert, Silke Stephan, Anna Warzecha, Martin von Hoyningen Huene
Zu der Seite„Ist das wirklich für mich?“
27.10.2023 „Ist das wirklich für mich?“ Mitarbeiter:innen von Volkswagen Financial Services erfüllen Herzenswünsche Normalerweise finden sich die Neuerkeröder Bürgerinnen und Bürger im Speisesaal ein, wenn es darum geht, ihr Mittagessen einzunehmen. In der vergangenen Woche staunten rund 20 von ihnen nicht schlecht, als sie in eben diesem Speisesaal eine lange Kaffeetafel dekoriert mit reichlich pinkfarbenen Herzen vorfanden. Einige wunderten sich, einige hatten schon eine Vorahnung. Ob es vielleicht um ihre Herzenswünsche gehen könnte? Ganz genau, so war es! In den vergangenen Wochen wurden viele Wünsche aus den Bereichen Wohnen und Betreuen, der Tagesförderung und der Senioren- und Pflegezentren Sankt Vinzenz und Bethanien entgegengenommen. Eine Liste mit insgesamt 135 Herzenswünschen wurde an unseren Partner Volkswagen Financial Services (VW FS) übermittelt. Grandioses Ergebnis: innerhalb von weniger als sieben Tagen konnten für jeden Wunsch Mitarbeitende von VW FS gefunden werden, die einen oder zum Teil sogar mehrere erfüllen wollten. Zwölf von ihnen wurden am 28. September nach Neuerkerode eingeladen, um die Geschenke wie gewünscht persönlich zu übergeben. Im Anschluss an den sehr passenden Song „Applaus, Applaus“ der Band Sportfreunde Stiller – am Klavier und an der Gitarre interpretiert von Verena Badura und ihrer Kollegin Nicole Ragus aus der Musikpädagogik – begann der gesellige Nachmittag und das besondere Kaffeetrinken. Holger Denecke, Sprecher der Bürger:innenvertretung, sowie Saskia Brauns, Leitung Bildung und Beratung und Vertrauensperson der Bürger:innenvertretung, begrüßten die Anwesenden und bedankten sich stellvertretend für alle Beschenkten für das großartige Engagement der Gäste. Und schon zu diesem Zeitpunkt flossen die ersten Tränen der Rührung. Bevor alle Geschenke übergeben wurden, konnten sich zunächst alle mit Kaffee, Kaltgetränken, Kuchen oder den im wahrsten Sinne zuckersüßen Herzen stärken und sich miteinander austauschen. Da die Aufregung deutlich zu spüren war und es den einen oder anderen schon nicht mehr auf den Sitzen hielt, folgte bald das Highlight des Tages – die Bescherung! Wilhelm erhielt einen Brustbeutel, Dieter eine Geldbörse, Heike einen Webrahmen und Wolle, Simon Fanartikel von Eintracht Braunschweig, Viktor ein neues Portmonee mit Kette, Hilde ein Puzzle mit 1.000 Teilen, Philipp eine Xbox, Angelika eine Lichterkette für die Stufen ihres Hochbetts und Jochen kann nun eine Conga, eine Art Beatbox zum Trommeln, sein Eigentum nennen. Ungläubige Gesichter, erneut Tränchen, aber auch die Frage „Ist das wirklich für mich?“ oder ein herzliches „Dankeschön“ waren im Raum zu hören und zu sehen. Abschließend bot Horst Waßmann aus der Freizeitpädagogik für die Gäste, die Zeit hatten, eine Führung durch das Dorf Neuerkerode an. Fazit des Nachmittags: Sehr bewegend, sehr emotional, sehr informativ und mit allergrößter Freude auf beiden Seiten! DANKE an die Mitarbeitenden der VW FS, an Saskia Brauns und ihr Team, Horst Waßmann sowie an die Musikpädagogik für diese schöne Begegnungsmöglichkeit! Mehr über die Herzenswünsche
Zu der SeiteMotiviert mit Muh und Mäh
30.10.2023 Motiviert mit Muh und Mäh Mehrwerk-Teilnehmende der Holz- und Malerwerkstatt sowie des Migrationscenters spenden selbstgefertigtes Holzspielzeug an Kita in Neuerkerode. „Irgendwie hat sich ganz schnell eine Eigendynamik entwickelt und am Ende wollten alle etwas zu dem Projekt beitragen“, resümiert Kai Giraudo, Gruppenleiter auf dem Kuba Bildungscampus der Mehrwerk gGmbH, mit einem Lächeln. Er überreichte das nun abgeschlossene Projekt: einen aus Holz gefertigten Bauernhof samt Tieren, Weidezaun und Co. an die Kindergartenkinder und Leitung der Kita Peter und Paul in Neuerkerode. Angefangen hatte es damit, dass ein Teilnehmer ein Fachwerkhaus-Modell aus Holz im Rahmen einer Qualifizierungsmaßnahme anfertigte. „Oft wird, um den Teilnehmenden den Einstieg in die Arbeit mit Holz zu erleichtern, zum Start mit einem niedrigschwelligen, motivierenden Projekt begonnen“, erklärt Giraudo. Nachdem das Fachwerkhaus fertig war, sei ein Kollege auf die Idee gekommen, Holzspielzeug für die Kita anzufertigen. Und so hätten sich immer mehr Teilnehmende eingeklinkt und daraus ein Gemeinschaftsprojekt gemacht. „Nach und nach entstanden Scheune, Schuppen und weitere Nebengebäude sowie Tiere und ein Zaun. Gefertigt wurden die Spielzeuge mit Resten aus der Holzverarbeitung oder kleinen Stöcken, die im Wald gesammelt wurden. Es hat uns allen Spaß gemacht und Freude bereitet“, verrät der Gruppenleiter. Große Freude herrschte auch bei den Kindern, die sich den großen Bauernhof mit Ente, Esel, Kuh, Pferd oder Schaf schnappten und mit Muh, Mäh und Quak den Bauernhof bespielten. „Sie haben uns hier den Tag noch einmal versüßt. Vielen Dank an alle Beteiligten, dass sie an uns gedacht haben“, war Kita-Leitung Julia Lobe überglücklich. Der Bauernhof wird in den kommenden Tagen und Wochen gewissermaßen auf Tour gehen. „Wir werden uns in den Gruppen in verschiedenen Zeitabständen abwechseln, so dass jedes Kind damit ausgiebig spielen kann“, versprach Lobe.
Zu der SeiteVerschönerung des Friedhofgeländes
26.10.2023 Pflege vom Stein bis zum Strauch Wohnen und Betreuen, Bürger:innen und Angehörige treffen sich zur Verschönerung des Friedhofgeländes Bei strahlendem Sonnenschein haben sich 40 Angehörige, darunter Mitglieder des Angehörigenbeirats, Neuerkeröder Bürger:innen sowie Mitarbeitende und Leitungskräfte der Wohnen und Betreuen (WuB) zusammen mit WuB-Geschäftsführer Marcus Eckhoff auf dem Friedhof getroffen. Ziel der Aktion war es, das Neuerkeröder Friedhofsgelände mit neuen Pflanzen zu verschönern, Unkraut zu entfernen und die Gräber verstorbener Bürger:innen zu pflegen. Dafür brachten die Tagesförderung TGF Natur und Umwelt sowie die Angehörigen Blumen mit, die in Gruppen eingepflant wurden. Wieder andere Gruppen widmeten sich dem Ausheben und Entfernen des Wildwuchses und Unkrauts. In den Pausen setzte traf man zu anregenden Gesprächen und bei leckerer Suppe der Mehrwerk und war am Ende stolz auf das Ergebnis. Insbesondere die Teilnahme von Bürger:innen mit höherem Unterstützungsbedarf, die begleitende Tätigkeiten ausführten, sorgte für große Freude. Alle waren sich einig, dass diese Aktion in naher Zukunft wiederholt werden soll.
Zu der SeiteBücherspenden für den Kuba Bildungscampus
24.10.2023 Bücherspenden für den Kuba Bildungscampus Mitarbeitende von Volkswagen Financial Services aus Braunschweig und der Mast Jägermeister SE sowie der Curt Mast Jägermeister Stiftung aus Wolfenbüttel sind den Aufrufen in den firmeninternen Intranets gefolgt und haben insgesamt acht Paletten mit Büchern gesammelt, die in der vergangenen Woche an die Mehrwerk gGmbH übergeben wurden. Diese können nun im Bereich E-Commerce im Kuba Bildungscampus in Wolfenbüttel von Teilnehmenden der Jugendwerkstatt aufgearbeitet und verkauft werden. Tasja Froese, Leitung Berufliche Bildung in der Mehrwerk gGmbH, und ihre Mitarbeiterin Sabrina Heinemann, verantwortlich für den dazu gehörigen Bereich E-Commerce der Jugendwerkstatt Wolfenbüttel, freuten sich sehr über die Spenden: „Ganz herzlichen Dank an Volkswagen Financial Services und Jägermeister für diese tolle Unterstützung! Die Bücher helfen uns dabei, unsere Teilnehmenden auszubilden und für den ersten Arbeitsmarkt zu qualifizieren. Für uns spielt dabei die Art des Buches – ob Krimi, Comic, Liebesroman oder Fachliteratur – überhaupt keine Rolle, da in den von uns zum Verkauf genutzten Online-Portalen Interesse an allen Themengebieten besteht.“ „Der Ausbildungsbereich E-Commerce bietet den jungen Menschen der Jugendwerkstatt die Chance, in einem zukunftsweisenden Umfeld sowohl analog als auch digital Erfahrungen zu sammeln, die für ihren beruflichen, aber auch privaten Werdegang enorm wichtig sind“, ergänzt Hans-Henning Müller, Geschäftsführer der Mehrwerk gGmbH. „Vielen Dank für die unglaublich hohe Anzahl an Büchern!“ Spende Volkswagen Financial Services: Malin Joost (Jägermeister), Sabrina Heinemann, Elyes Zouabi (Helfer im Produktionsbereich) Spende Jägermeister: Nico Da Silva Militao, Liam Holzberg, Sehlina Wagner (alle Jugendwerkstatt), Tasja Froese, Sabrina Heinemann (Mehrwerk gGmbH) „Für uns ist es inzwischen ein Selbstverständnis, an der Bücherspendenaktion teilzunehmen und damit die wertvolle Arbeit des Kuba Bildungscampus zu unterstützen. Wir freuen uns, einen Beitrag zu leisten, der nicht nur Lesevergnügen, sondern auch berufliche Chancen fördert. Diese Bücher werden nicht nur anderen Freude bereiten, sondern auch Menschen auf ihrem Weg in den Arbeitsmarkt unterstützen“, sagt Angela Kleinhans, Leitung Interne Kommunikation und Sponsoring der Volkswagen Financial Services. „Ich freue mich sehr, dass wir bereits zum dritten Mal dabei sind und die Mehrwerk gGmbH mit dieser tollen Gemeinschaftsaktion bei der Ausbildung der Teilnehmenden in ihrer Jugendwerkstatt unterstützen können,“ so Manja Puschnerus, geschäftsführender Vorstand der Curt Mast Jägermeister Stiftung. „Ein herzliches Dankeschön an alle, die mitgemacht haben!“ Weitere Bücherspenden werden fortlaufend benötigt Wer also seine Garage oder seinen Speicher ausmisten und die Bücher für einen guten Zweck zur Verfügung stellen möchte, kann dies von montags bis donnerstags in der Zeit von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 14 Uhr tun. Dazu kann die Annahmestelle im Hof (weißes Rolltor auf der linken Seite) genutzt werden. Kontaktdaten: E-Commerce im Kuba-Bildungscampus Lindener Straße 15 | 38300 Wolfenbüttel Telefon: 05305-201 854 | E-Mail: sabrina.heinemann@neuerkerode.de
Zu der SeiteHNO-Belegabteilung im Marienstift erweitert
23.10.2023 HNO-Belegabteilung im Krankenhaus erweitert Die Kooperation zwischen dem Krankenhaus Marienstift und der HNO-Praxis K10 in der Braunschweiger Küchenstraße besteht schon viele Jahre. Seit Kurzem ist das Team der Belegärzte, die ambulante und stationäre Operationen im Marienstift durchführen, auf vier erweitert worden. Dr. med. Andreas Bodlien sowie Dr. med. Marc Kassuhn werden nun unterstützt von Robert Stenzel und Dr. med. Erika Adler. Gemeinsam bilden Sie ein sehr breites OP-Spektrum ab. Robert Stenzel erläutert: „Bei den ambulanten Eingriffen handelt es sich primär um Operationen bei Kindern. Wir entfernen beispielsweise Adenoide oder setzen Paukenröhrchen ein, damit die Kleinen wieder besser hören können, wenn sie einen Erguss haben. Wir kümmern uns aber auch um Teil- oder Komplettentfernung von Mandeln oder nehmen Ohr-Anlege-Operationen bei Kindern und bei Erwachsenen vor.“ Robert Stenzel und Dr. med. Erika Adler Abgesehen von diesen Tätigkeiten fokussiert sich der Facharzt für HNO, der zuvor in einer großen Klinik in Brandenburg tätig war, auf die Nasenchirurgie. „Dabei geht es um die Korrektur von krummen Nasenscheidewänden oder auch Nasennebenhöhlen, die Entfernung von Polypen in der Nase oder die Behandlung einer chronischen Sinusitis, also Nasennebenhöhlenentzündung. Auch kleine ästhetische Eingriffe sind möglich.“ Weniger häufig, aber ebenfalls im Standardkatalog, sind Schnarchoperationen – in diesem Fall ausschließlich als Privatleistung – oder die gelegentliche Entfernung von Lymphknoten oder Speicheldrüsen, wenn die Indikation dies erfordert. Den Ablauf im Krankheitsfall für Patientinnen oder Patienten erläutert Dr. Erika Adler: „Sie stellen sich bei uns in der Praxis in der Küchenstraße vor. Wir versuchen zunächst, alle Beschwerden konservativ – also ohne Operation – zu behandeln. Wenn das nicht möglich ist, planen wir mit den Patienten gemeinsam die Operation und übernehmen die Terminvergabe in Absprache mit dem Marienstift. Wir versorgen sie unmittelbar nach dem Eingriff im Krankenhaus, die Nachsorge erfolgt dann in der Praxis.“ Die HNO-Fachärztin, die in Hannover studiert hat und bis zum Frühjahr im Städtischen Klinikum tätig war, hat oft Kontakt zu älteren Personen, die regelrechte Ängste vor Besuchen beim HNO-Arzt haben, da Operationen früher deutlich unangenehmer verliefen. „Die aktuellen schonenden Anästhesie-Methoden gekoppelt mit modernen Operationstechniken lassen die Behandlung in den meisten Fällen sehr angenehm verlaufen“, so die gebürtige Berlinerin. Ihr Kollege Robert Stenzel ergänzt: „Die konservativen Therapiemöglichkeiten haben sich deutlich erweitert. Wenn doch operiert werden muss, passiert das fast immer minimalinvasiv durch die Nase. Es kommt äußerst selten vor, dass wir bei einer Diagnose mehrfach operieren müssen, was früher an der Tagesordnung war.“ Stenzel und Adler sind gerne im traditionsreichen Braunschweiger Krankenhaus an der Helmstedter Straße und loben die außergewöhnlich gute Zusammenarbeit mit dem OP-Team: „Die Eingriffe sind komfortabel, das Team ist extrem freundlich und die Atmosphäre ist sehr angenehm. Auch wird uns von den operationstechnischen Assistentinnen sehr zuvorkommend alles zur Verfügung gestellt, was wir für einen reibungslosen Ablauf benötigen.“ Gibt es trotzdem offene Wünsche? „Wir freuen uns schon sehr auf die Räumlichkeiten im Neubau, die uns hoffentlich noch etwas mehr Kapazitäten ermöglichen“, so beide unisono und mit einem Schmunzeln. Mehr Information zur HNO-Praxis in Braunschweig
Zu der SeiteTrauerseminar startet wieder
20.10.2023 Trauerseminar startet wieder Das Zentrum Würde bietet mit "Trauerwege gemeinsam gehen" ab November ein Trauerseminar in Braunschweig an. Ab November richtet das Zentrum Würde am Marienstift in Braunschweig wieder ein Trauerseminar aus. „Trauerwege gemeinsam gehen“ richtet sich an alle, die sich nach dem Verlust eines nahestehenden Menschen gemeinsam mit anderen Trauernden auf einen Weg durch die Trauer begeben möchten. Die Trauerbegleiterinnen Bettina Kleemeyer und Gaby Kollenrott begleiten die Teilnehmenden ein Stück weit auf ihrem Trauerweg und im Austausch mit anderen Trauernden. In geschütztem Raum und wohltuender Atmosphäre können Erinnerungen geteilt und neuer Lebensmut gefasst werden. Die eigene Auseinandersetzung mit der Trauer ist hilfreich für die Seele. Zu den Inhalten gehören die eigene Auseinandersetzung mit Schuldgefühlen, die Vorbereitung auf die Feiertage und die Suche nach einer individuellen Perspektive für das Leben mitsamt Verlust. Eigene Kraftquellen können entdeckt und in Zukunft wertvoll genutzt werden. Die Anmeldung für das kostenlose Trauerseminar, das acht gemeinsame Treffen beinhaltet, ist verbindlich. Weitere Informationen zu Terminen und Anmeldung Beginn : Freitag, 1. November 2024 von 15 Uhr bis ungefähr 18 Uhr Weitere Termine: 1. November, 15. November, 29. November, 13. Dezember Die Termine 2025 sind: 03.Januar, 17. Januar, 31. Januar, 14. Februar Ort : Raum der Diakonischen Gemeinschaft, Klinikum Marienstift, Braunschweig Anmeldung: zentrum-Wuerde@marienstift-braunschweig.de I t 0531.7011 409
Zu der SeiteWir nehmen Abschied von Schwester Dorothea
18.10.2023 Wir nehmen Abschied von Schwester Dorothea Schwester Dorothea war die letzte Diakonisse der Ev.-luth. Diakonissenanstalt Marienstift in Braunschweig. Nun ist sie im Alter von 95 Jahren von uns gegangen. Es ist eine unfassbar lange Zeit: Mehr als 67 Jahre lebte Dorothea Wolf als Diakonisse. Am 12. Oktober ist sie im Alter von 95 Jahren von uns gegangen. Wir nehmen nicht nur von einer Person Abschied, die bis ins hohe Alter vielen Freude bereitete und stets an ihrem Glauben festhielt, sondern auch von der letzten Diakonisse der Ev.-luth. Diakonissenanstalt Marienstift in Braunschweig. Geboren wurde Dorothea Wolf am 30. Juli 1928 in Heinsen an der Weser. Über das Klinikum Marienstift, wo sie schon von 1942 bis 1945 als Haustochter tätig war, berichtete ihr ihre Tante Schwester Minna Fischer. Dorothea Wolfs Wesen wurde schon damals als vertrauenswürdig, hilfsbereit, freundlich und bescheiden beschrieben, weshalb ihr trotz ihres jugendlichen Alters die Leitung der Brotküche mit circa 80 Personen anvertraut wurde. Nachdem sie daraufhin als Gehilfin in einem Pfarrhaushalt in Zorge arbeitete und sich eine Ausbildung zur Gemeindehelferin zerschlug, betete sie acht Tage lang: „Herr, was willst du, das ich tun soll?“ Dann stand es ihr vor Augen: Sie wollte Diakonisse werden. Ihren Entschluss teilte sie ihrer Familie 1947 während eines Besuches in der Heimat mit. Die Mutter unterstützte die Entscheidung, den Vater musste sie erst noch überzeugen. Es gelang – und am 11. November 1948 trat sie als Probeschwester in die Diakonissenanstalt Marienstift ein, am 6. Mai 1956 erfolgte ihre Einsegnung. Aber das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte und meine Zuversicht setze auf Gott den HERRN, dass ich verkündige all sein Tun. (Psalm 73.28) Einsegnungsspruch von Schwester Dorothea Sie absolvierte die praktische Krankenpflegeausbildung und das Fachseminar für Gemeindekrankenpflege. Tätig war sie in ihren langen Jahren als Diakonisse nicht nur im Marienstift. Unter anderem arbeitete sie zehn Jahre in Braunlage und neun Jahre in Stöckheim als Gemeindeschwester. Ab 1992 wirkte sie im Senioren- und Pflegezentrum Bethanien, in dem sie auch ihren Lebensabend verbrachte. „Ich war eine glückliche Schwester“, sagte sie selbst noch auf ihrem Sterbebett. Freunde beschreiben Schwester Dorothea als eine Person, die Dinge ganzheitlich betrachtete, neben ihrem Glauben auch irdische Dinge wie gutes Essen, Musik und Reisen genoss. „Schwester Dorothea erkannte das Schöne und konnte unglaublich froh sein“, erinnert sich die ehemalige Oberin Karin Hille. „Sie strahlte eine Freude aus, die ansteckend war.“ Schwester Dorothea war vielen Menschen sehr verbunden, auch ihre große Familie gab ihr viel Sicherheit. Als letzte Diakonisse vermisste sie die Gemeinschaft mit ihren Mitschwestern sehr. Selbst im Sterben war es ihr wichtig, den Bibelvers aus dem 1. Korintherbrief 16.14: „Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe“, über Heike Heckmann, Leitung des Diakonischen Dienstes, an alle Menschen, die im Namen Gottes Kranke, Hilfsbedürftige und Menschen am Lebensende begleiten, weiterzugeben. „Liebevoll, klug und mit feinem Humor hat Schwester Dorothea die Werte der Diakonie verkörpert. Wie die wunderbare Tradition der Diakonissen am Marienstift nun fortgeführt werden kann, das wird für uns alle eine große Herausforderung sein. Und das in einer Zeit, in der die von Schwester Dorothea so hochgeschätzte Liebe unter den Menschen und in der Welt so leidvoll vermisst wird“, sagt Tobias Henkel, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Stiftung Neuerkerode. „Ihre Lebensleistung muss und wird uns Maßstab und Verpflichtung sein.“ Wir danken Schwester Dorothea für ihren wertvollen Dienst und für die Freude, die sie in das Leben der Menschen brachte, die sie kannten. Abschied nehmen Der Trauergottesdienst findet am Freitag, dem 20. Oktober 2023, um 11 Uhr in der Theodor-Fliedner-Kirche statt. Anschließend erfolgt die Beisetzung um 12 Uhr auf dem Diakonissenfriedhof. Wir laden Sie ein, uns nach der Beisetzung in das Café „Zur Erholung“ zu begleiten.
Zu der SeiteLukas-Werk beim Einbecker Eulenfest
17.10.2023 Lukas-Werk beim Einbecker Eulenfest Am 06.10.2023 fand im Rahmen des Einbecker Eulenfests erneut die Aktion "0,00 Promille für Tausend" statt, die von Kolleg:innen der Fachambulanz Northeim der Lukas-Werk Gesundheitsdienste GmbH, der Stadtjugendpflege Einbeck und dem Präventionsteam der Polizei Northeim organisiert wurde. Insgesamt wurden 1.000 Euro Preisgeld an diejenigen Jugendlichen zwischen 16 und 22 Jahren ausgelost, die sich für Nüchternheit beim Eulenfest entschieden haben und diese um 23 Uhr mit einem Alkoholtest bewiesen haben. Wer mit 0,00 Promille getestet wurde, nahm an der Verlosung der Hauptpreise im Wert von 500, 300 und 200 Euro teil. Die Geldpreise werden zu gleichen Teilen vom Einbecker Bündnis für Famile e.V. und vom Verein für Integration, Prävention und Sozialarbeit FIPS e.V. übernommen. An dem Stand konnten Interessierte einen Fahrsimulator mit und ohne Einfluss der Rauschbrille testen, um die Gefahren der Teilnahme am Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss am eigenen Körper zu erleben. Zudem gab es einen Rauschbrillenparcours, bei dem die Beeinträchtigungen unter Alkoholeinfluss nähergebracht werden sollten. Bei einem Alkoholquiz der BZgA konnte das Wissen der Besucher getestet werden. Am Nachmittag wurden Plakate zum Jugendschutz, mit dem Hinweis auf die Altersbeschränkungen beim Alkoholausschank von Vertreter:innen des Lukas-Werkes und der Polizei an den Getränkewagen verteilt und auf die Einhaltung dieser hingewiesen. An dem Abend haben insgesammt 126 Jugendliche mit 0,00 Promille an dem Gewinnspiel teilgenommen.
Zu der SeiteMZEB im Krankenhaus Marienstift in Braunschweig
Zurück zur Startseite Inhalt vorlesen MZEB: Medizinisches Behandlungszentrum für Erwachsene mit geistiger Behinderung oder schweren Mehrfachbehinderungen Das Zentrum heißt kurz: MZEB. Das Zentrum ist für Erwachsene mit einer geistigen Behinderung oder mit vielen schweren Behinderungen. Die Menschen brauchen eine besondere Behandlung. Man muss auf vieles achten: Welche Krankheiten hat der Mensch? Welche Probleme hat er? Das MZEB hilft den Menschen, wie es zu ihnen passt. Die Menschen kommen zur Untersuchung und zur Behandlung in das MZEB. Sie bleiben nicht über Nacht. Das MZEB ist barrierefrei. Über die Untersuchung und Behandlung im MZEB Die Fachleute vom MZEB untersuchen die Menschen, um die passende Behandlung zu finden. Die Fachleute sind zum Beispiel: Ärzte. Psychologen . Das sind Fachleute für die Seele. Ergotherapeuten und Physiotherapeuten . Das sind die Fachleute für die Bewegung. Logopäden . Das sind die Fachleute für das Reden. Einige Menschen haben Anzeichen von verschiedenen Krankheiten. Das ist ein: Syndrom . Die Fachleute vom MZEB untersuchen: Was sind die Gründe für das Syndrom? Die Fachleute behandeln mit Medikamenten. Und sie behandeln zum Beispiel mit: Gymnastik und Massagen Übungen für das Reden Dafür nutzen die Fachleute auch Hilfsmittel, zum Beispiel: Gymnastik-Bälle und kleine Bälle zum Greifen. Tafeln mit Bildern Das MZEB arbeitet für die Behandlung mit anderen zusammen. Das sind zum Beispiel: Ärzte vom Patienten Fachleute für Hilfsmittel Mitarbeiter von den Einrichtungen, in denen der Patient arbeitet oder wohnt. Bei welchen Krankheiten hilft das MZEB? Patienten haben oft körperliche und seelische Beschwerden. Die Fachleute im MZEB untersuchen besonders die Krankheiten von der Seele und den Nerven. Die Fachleute im MZEB kennen sich gut aus mit der Behandlung von: Menschen mit Verhaltens-Auffälligkeiten. Ein Mensch benimmt sich anders als andere anderen. Es gibt viele verschiedene Auffälligkeiten. Zum Beispiel: Ein Mensch wird schnell laut. Oder ein Mensch hat Angst und zieht sich zurück. Menschen mit Psychosen Menschen mit Epilepsie Menschen mit Autismus Beratung und Reden mit Patienten Die Mitarbeiter im MZEB beraten die Patienten. Jeder Patient soll die Behandlung verstehen. Die Mitarbeiter können Gebärdensprache. Und sie helfen beim Verstehen mit Bildern. Ein kleiner Sprach-Computer hilft beim Hören oder Sprechen. Die Patienten sollen vieles selbst machen können. Die Krankheit von den Patienten darf nicht schlimmer werden. Ihre Krankheit soll besser werden. Sie reden dafür auch mit Fachleuten aus anderen Bereichen. Zum Beispiel: mit anderen Ärzten mit Mitarbeitern von Krankenkassen mit Mitarbeitern von der Eingliederungshilfe Das MZEB und die KIM Im Marienstift gibt es 2 Fach-Bereiche für Menschen mit Behinderungen. Das MZEB arbeitet zusammen mit der: Klinik für inklusive Medizin. Das ist kurz: KIM . Auch in die KIM kommen Menschen mit Behinderungen zur Behandlung. Die Menschen bleiben zur Behandlung vom Körper im Krankenhaus. Wenn Sie auf den Link klicken, kommen Sie auf die Internet-Seite von der KIM: Klinik für Inklusive Medizin Wann kommt ein Patient in das MZEB? Ein Arzt meldet den Patienten im MZEB an. Der Arzt ist zum Beispiel: Ein Hausarzt. Ein Arzt für Nerven-Krankheiten. Das ist ein: Neurologe . Ein Arzt für Krankheiten von der Seele. Das ist ein: Psychiater . Auch andere Fachleute können den Patienten im MZEB anmelden. Die Fachleute sind von einem Sozialpädiatrischen Zentrum . Das Zentrum kümmert sich um Kinder und Jugendliche. Das Zentrum kann Jugendliche anmelden, die noch nicht 18 Jahre sind. Die Ärzte und Fachleute geben alle Unterlagen über den Patienten an das MZEB. Welche Unterlagen müssen Patienten mitbringen? Eine Kopie vom Schwerbehinderten-Ausweis. Eine Kopie vom Betreuer-Ausweis. Eine Kopie von der Karte von der Krankenversicherung. Ein Anmeldeformular, in dem alle Fragen beantwortet sind. Wer kann im MZEB behandelt werden? Das MZEB ist für Erwachsene. Das heißt: Der Patient muss mindestens 18 Jahre alt sein. Das Sozialpädiatrische Zentrum kann Patienten anmelden, die noch nicht 18 Jahre sind. Der Patient hat einen Schwerbehinderten-Ausweis. Auf dem Ausweis muss stehen: der Grad der Behinderung ist 70 bis 100. und ein bestimmtes Merkzeichen. Die Merkzeichen sind: G, aG, H, Bl oder Gl. Der Patient hat vom Arzt eine Diagnose bekommen. Die Diagnose ist die Beschreibung von einer bestimmten Krankheit. Im MZEB werden Patienten mit bestimmten Diagnosen behandelt. Die Abkürzungen für die Diagnosen sind: F 07, F 60, F 70, F 71, F 72, F 73, F 78, F 84, G 10, G11, G 12, G 40, G 71, G 80, G 82, Q 00, Q 01, Q 02, Q 03, Q 04, Q 05, Q 06, Q07, Q 90, Q 91, Q 92, Q93, Q 94, Q 95, Q 96, Q 97, Q 98, Q 99
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