Kooperationen & Projekte
Projekte & Kooperationen Das Einwerben von Fördermitteln von Stiftungen, Land, Bund oder Europäischer Union bietet der esn nicht nur die Chance, strategisch wichtige Projekte zu realisieren, sondern unterstützt den Aufbau neuer Geschäftsmodelle und zahlreicher Projekte der gesamten Unternehmensgruppe. Hier erhalten Sie einen Einblick die aktuellen großen Förderprojekte. Projekt-N.O.W. Das Projekt „N.O.W. - Nachhaltige Organisationsentwicklung und Wissenssicherung im digitalen Zeitalter“ wird im Rahmen des Programms „ rückenwind 3 “ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus ( ESF Plus ) gefördert. Projektlaufzeit: 01.11.2025 - 31.10.2028 Kurzbeschreibung des Projekts: Die Evangelische Stiftung Neuerkerode (esn) ist ein vielseitiger Verbund aus 17 Gesellschaften, 75 Standorten, rund 3.700 Mitarbeitenden und 250 Auszubildenden in Südostniedersachsen. Gemeinsam engagieren wir uns für Gesundheit, Inklusion und Lebensqualität – mit verlässlichen Angeboten, die Menschen im Sinne christlicher Nächstenliebe achtsam begleiten. Im Lauf der Zeit ist unser Verbund stetig gewachsen. Mit dem Projekt N.O.W. wird er nun an die Anforderungen einer modernen Arbeitswelt angepasst – im Fokus steht dabei die Holding der esn. Erste Analysen zeigen Verbesserungspotenziale: Unklare Abläufe und Zuständigkeiten führen derzeit zu Doppelarbeiten, Wartezeiten und Qualitätsabweichungen. Ziel des Projekts ist es, die Organisation durch konsequentes Prozess- und Wissensmanagement in Verbindung mit der bestehenden Organisationsentwicklungssoftware QUAM weiterzuentwickeln. Dadurch sollen stabile, personenunabhängige Verwaltungsstrukturen entstehen. Im Mittelpunkt stehen die Optimierung von Prozessen zur Entlastung der Mitarbeitenden, die Steigerung der Zufriedenheit interner Nutzerinnen und Nutzer von QUAM, der Aufbau eines Prozesskennzahleninventars sowie die Erhöhung des Prozessreifegrads. Darüber hinaus wird aktives Wissensmanagement gefördert, um den bevorstehenden Renteneintritt der Babyboomer-Generation gezielt vorzubereiten. Schulungen zur Nutzung digitaler Tools unterstützen die digitale Transformation und den Kompetenzaufbau. Ein internes Auditmanagement sichert die Qualität, während Prozessverschlankungen effizienteres Arbeiten ermöglichen. Kontakt: Nicole Groß Tel.: 0160 6194614 Mail: now@neuerkerode.de Nationale Klimaschutzinitiative – Förderung einer überdachten Radabstellanlage im Dorf Neuerkerode KSI: Errichtungen einer überdachten Radstellanlage im Dorf Neuerkerode Förderkennzeichen: 67K22587 Laufzeit: 01.06.23 bis 31.05.25 Ziel und Inhalt: Zentraler Fahrradabstellplatz für Neuerkerode Im Herzen des Dorfes Neuerkerode entsteht ein zentraler, gut zugänglicher Fahrradabstellplatz mit Platz für 20 Fahrräder. Der Standort in unmittelbarer Nähe zum Dorfplatz, dem Dorfgemeinschaftshaus, dem Second-Hand-Shop „Zweite Liebe“ und der Gärtnerei sorgt für kurze Wege und hohe Sichtbarkeit. Die Abstellanlage ist barrierearm gestaltet, überdacht und mit ADFC-zertifizierten Fahrradständern ausgestattet, die eine sichere und komfortable Nutzung ermöglichen. Damit schaffen wir einen nachhaltigen und wettergeschützten Mehrwert für Mitarbeitende, Besucher:innen und Bürger:innen des Dorfes. Nationale Klimaschutzinitiative Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen. Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Mehr Infos zur Kommunalrichtlinie finden Sie hier. Neuorganisation der Arbeit: Einführung des PeBeM in der stationären Pflege und Betreuung Altenhilfe, Pflege und Betreuung Warum: Das Personalbemessungsverfahren (PeBeM nach §113) in der Altenhilfe ist ein wichtiger Prozess, um sicherzustellen, dass ausreichend qualifiziertes Personal vorhanden ist, um die Bedürfnisse älterer Menschen zu erfüllen. Es basiert auf verschiedenen Faktoren wie der Anzahl der Bewohner:innen, ihren individuellen Pflegebedürfnissen, den gesetzlichen Vorgaben und den Qualitätsstandards der Einrichtung. Eine Einführung ist bis 2025 gesetzlich verpflichtend. Was: Durch das PeBeM sollen Pflege- und Betreuungskräfte aller Qualifikationsniveaus mehr Zeit für die uns anvertrauten Personen erhalten. Durch ein „weg von jede:r macht alles“ hinzu einem „jede:r macht die Tätigkeit, die den eigenen Kompetenzen entspricht“ soll strukturell mehr Zeit für qualitativ hochwertige Pflege entstehen und eine Entlastung der Mitarbeitenden herbeigeführt werden. Das Projekt ist ein Teilvorhaben des ESF-Plus rückenwind³ geförderten Projektes “Innovationsprozesse differenziert begleiten” im Verbund mit dem vediso e.V., der Stiftung Liebenau und der Johannes Diakonie. Wie: Um dies zu erreichen werden Pflegeaufgaben neu organisiert. Dazu werden Aufgaben je nach Qualifikation aufgeteilt und neue Qualitätsniveaus eingeführt. Auf diese Weise soll jede Person im Pflegealltag mehr Zeit für die ihr übertragenen Tätigkeiten erhalten. Die neue Arbeitsorganisation soll ermöglichen, dass die Arbeitszufriedenheit steigt, Fehlbelastung und Krankenstände reduziert werden können und dem Personalmangel so entgegengewirkt wird. Zeitraum: 2023 - 2026 Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) Krankenhaus Marienstift Warum: Das Krankenhauszukuftsgesetz wird zur Förderung der qualitativ hochwertigen und modernen Gesundheitsversorgung in Deutschland umgesetzt. Im Fokus stehen Prozesse, Digitalisierungsvorhaben und die Steigerung der IT-Sicherheit. Alle Krankenhäuser in Deutschland sollen damit ein “digitales Update” erhalten und die digitale Vernetzung im Gesundheitswesen stärken. Ziel ist es, Dokumentationen zu digitalisieren und zu vereinfachen, damit Mitarbeitende wieder mehr Zeit für die medizinische Versorgung und Pflege von Patient:innen erhalten. Die digitale Dokumentation ermöglicht eine papierlose, flexible und effizientere Datenverarbeitung im Alltag der Krankenhäuser. Was: Die elektronische Patient:innenakte im Krankenhaus entsteht und wird vervollständigt – “Wege der Patient:innen durch das Krankenhaus” werden digital sichtbar und optimiert. Informationen können schneller und besser mit Patient:innen, Zuweiser:innen und nachsorgenden Akteuren datenschutzkonform geteilt werden. Beispielsweise wird die pflegerische & ärztliche Verlaufsdokumentation digitalisiert. Digitale Befunde, Anordnungen und Medikationen liegen schnell und umfangreich vor, sodass Ärzt:innen und Pflege diese Informationen ad hoc in die Behandlung integrieren können. Durch Patient:innenportale wird es möglich, digital Termine zu buchen und Informationen vor einem Krankenhausaufenthalt zur Behandlung und Aufenthalt zu erhalten. Sowohl die Aufnahme als auch die Entlassung kann papierlos erfolgen. Patient:innen können benötigte Dokumente vor und nach der Behandlung mit dem Krankenhaus teilen. Wie: Das KHZG wird in einer Vielzahl von aufeinander abgestimmten Digitalisierungsprojekten umgesetzt. Das Krankenhaus Marienstift geht interdisziplinär vor: Hierzu arbeiten Projektmanager:innen, IT-Mitarbeitende, Mitarbeitervertretung, Key User aus Pflege und Medizinischen Personal, externe KIS-Software-Hersteller und Coaches aus der esn-Unternehmensentwicklung Hand in Hand zusammen. Zeitraum: 2021 – 2025 Digitalpakt Schule Bildungszentrum am Marienstift und Fachschule Heilerziehungspflege Mit dem DigitalPakt Schule wollen Bund und Länder das Ziel erreichen, die digitale Infrastruktur an den Schulen auszubauen. Auch unser Fachschule Heilerziehungspflege und das Bildungszentrum am Marienstift haben die Fördermittel genutzt, um ihre digitale Infrastruktur zu modernisieren. Neben digitalen Geräten für den Unterricht wie z.B. digitale Unterrichtstafeln und mobile Endgeräte, konnte für eine moderne Pflegeausbildung z.B. eine digitale Pflegepuppe beschafft werden. Mit dieser können Szenarien simuliert werden, die Sprache wird an die Puppe übertragen, so dass die Interaktion mit dem Patienten lebensecht geübt werden kann. Umweltbonus - Unterstützung der Elektromobilität in Deutschland Diakoniestationen Harz-Heide Im Einklang mit EU-rechtlichen Vorgaben informieren wir Sie hiermit darüber, dass ein Teil dieser Maßnahme aus Mitteln der Europäischen Union (NextGenerationEU) mit Hilfe des Deutschen Aufbau- und Resilienzplans (DARP) finanziert wurde. Ein Schwerpunkt des DARP ist die klimafreundliche Mobilität. Hieraus leitet sich unser Förderprogramm mit der Maßnahme zur Förderung des Austausches der Kfz-Fahrzeugflotte („Innovationsprämie“ = Verdopplung des Bundesanteils am Umweltbonus) ab. Vertrauensvolle Kooperationen mit Unternehmen und Stiftungen sind eine Basis für Dialog, Erfahrungsaustausch und unterschiedliche Formen der Zusammenarbeit. Ein vielfältiges Netzwerk pflegen wir beispielsweise durch die Förderung von Projekten, Sozialen Tagen – manchmal im Bedarfsfall kurzfristig, ganz häufig aber im Rahmen von mehrjährigen strategischen Partnerschaften. Ehemalige Projekte App "Babybauch" (2019 - 2022) ZUKUNFTSWERK – Aufbau eines Innovations- & Kompetenzzentrums (2020 - 2022) OPAL – Optimierung der pflegerischen Versorgung in der stationären Pflege und Betreuung (2020 - 2022) Soziale Teilhabe im Alter – Füreinander. Miteinander. Aktiv DWIN – Digitalisierungsförderprojektes der Diakonie in Niedersachsen Nachhaltig.Sozial.Wirtschaften Kooperationspartner Braunschweigische Landessparkasse Volkswagen Financial Services AG Consors Finanz - BNP Paribas S.A. Niederlassung Deutschland Heinrich Perschmann GmbH & Co. Galerie Jaeschke Förderverein der Evangelischen Stiftung Neuerkerode Bürgerstiftung Braunschweig Stiftung Kleiderversorgung Braunschweig Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz Curt Mast Jägermeister Stiftung Eckensberger Stiftung Stiftung unsere Kinder in Braunschweig Stiftung Braunschweiger Land Klosterkammer Hannover Sparkassen Stiftung Stiftung Wohnhilfe Die Region Braunschweig-Wolfsburg
Zu der Seite"Wir im Quartier": Einweihungs- und Nachbarschaftsfest der Wohnen und Betreuen
Unter dem Motto „Im Miteinander liegt das Glück“ werden am 8. September von 14 bis 18 Uhr Entdeckungstouren durch die Wohnbereiche und die neue Tagesförderung angeboten – hierfür sind Anmeldungen am Informationstand erforderlich. Zudem gibt es verschiedene Mitmachaktionen, einen Markt mit Produkten aus der Tagesförderung sowie mit Beteiligung des LOT-Theaters und des CJD, Informationen zu den Wohn-, Assistenz- und Beschäftigungsangeboten sowie Kunst, Kultur und Kulinarik. Neben Live-Musik und einer Ausstellung der Kunstwerkstatt Villa Luise wird es gegen 20 Uhr eine Aufführung des Theater Endlichs geben, das ihr Stück „Ich bin ananas als du“ aufführen wird.
Zu der Seite155-jähriges Bestehen
11.09.2023 esn feiert 155-jähriges Bestehen mit Apfelfest der Tagesförderung in Neuerkerode Am 13. September 2023 feiert die Evangelische Stiftung Neuerkerode von 13 bis 16 Uhr ihr 155-jähriges Bestehen mit einem Apfelfest, das in Kooperation mit der Neuerkeröder Tagesförderung sowie der Mehrwerk organisiert wird. Um 13 Uhr begrüßen Tobias Henkel, Vorstandsvorsitzender der esn, sowie Marcus Eckhoff, Geschäftsführer der Neuerkeröder Wohnen und Betreuen GmbH, die Mitarbeitenden, Angehörigen, Bürger sowie externe Gäste vor der Kirche am Ortseingang von Neuerkerode. Im Anschluss besteht bis 16 Uhr die Möglichkeit, an diversen Standorten im inklusiven Dorf Neuerkerode Äpfel zu pflücken, an Dorfführungen teilzunehmen, auf der Hüpfburg zu toben oder einfach der Einladung auf ein Heißgetränk oder ein Stück Kuchen zu folgen. Wer bei der Apfelernte hilft, erhält neben der Einladung zu Kaffee und Apfelkuchen einen Gutschein für Kartoffelpuffer mit Apfelmus sowie Apfel-Limonade und für ein Glas Apfelchutney oder Apfelgelee – alles extra für das Fest von und mit Menschen mit Behinderung hergestellt. Übrigens: Sollten nach der Ernte noch Äpfel übrig sein, werden die entsprechenden Bäume mit gelben Bändern versehen. Diese kennzeichnen, dass Privatpersonen sich an den Äpfeln bedienen können. Programmüberblick Apfelfest 13 Uhr // Begrüßung vor der Kirche, im Anschluss Start Apfelernte 13 Uhr // Start Dorfführungen (jeweils zur vollen und halben Stunde) sowie Öffnung der Hüpfburg 13 bis 16 Uhr // Apfelkuchen, Heißgetränke sowie vieles mehr im Kiosk, Kartoffelpuffer mit Apfelmus und Apfel-Limonade auf dem Dorfplatz 16 Uhr // Ende Veranstaltung
Zu der SeiteBegrüßungsgottesdienst 2023
04.09.2023 Begrüßungsgottesdienst der besonderen Art Hygiene-Hände-Wasch-Tanz, Krankenhaus-Parodien, rhythmisches Trommeln und viel Bewegung ... Dies war sicherlich einer der ungewöhnlicheren Gottesdienste, der es mit seiner positiven Energie vor allem schaffte, Freude zu vermitteln und die neuen Azubis des Bildungszentrums am Marienstift in Braunschweig bestens gelaunt in die Pflegeausbildung starten zu lassen. Wir freuen uns auf die gemeinsame Zeit mit 64 hochmotivierten Pflegeschüler:innen. Die 64 neuen Auszubildenden wurden am 1. September in der Theodor-Fliedner-Kirche auf dem Gelände des Marienstifts mit einem besonderen Gottesdienst willkommen geheißen. Nach Corona war es der erste Begrüßungsgottesdienst, bei dem wieder Schüler:innen des zweiten Lehrjahres den Gottesdienst zusammen mit Lehrkräften des Bildungszentrums vorbereiten konnten. Das Thema des Gottesdienstes „Gott, wie ein Baum sei vor dir mein Leben“ wurde in einer Kreativgruppe, einer Tanzgruppe, einer Rhythmus- und Musikgruppe sowie in einer Liturgiegruppe für „die Neuen“ aufbereitet. So gab es in dem Gottesdienst von Heike Heckmann, Leitung Kirchlicher Dienst und Seelsorge, ein liebevoll gestaltetes Programm der „alten Hasen“. Diese führten neben musikalischen Einlagen auch kleine parodistische Szenen aus dem Krankenhaus-Alltag auf und tanzten, zur Einstimmung auf den Praxisteil der Ausbildung, einen Hygiene-Hände-Wasch-Tanz. Als Teil der Willkommenskultur gibt es nun auch erstmals Patenschaften. Somit haben die 64 Neulinge im Bildungszentrum immer eine Austausch- und Ansprechperson an der Seite und können jederzeit ihre Fragen loswerden. Das sind die neuen Klassen: Abbildung vergrößern Abbildung vergrößern Abbildung vergrößern
Zu der Seite"LEO-Party": Wohnen und Betreuen feiert im Quartier
08.09.2023 Auf Entdeckungstour gehen Mit dem Quartier St. Leonhard ist ein Sozialraum in Braunschweigs Innenstadt entstanden, der Menschen aller Kulturen, Religionen, sozialer Schichten und jeden Alters zusammenführt – es ist ein Leuchtturm-Projekt für Inklusion, Bildung und Teilhabe. Und dementsprechend auch ein wichtiger Ort für Menschen mit geistiger Behinderung, die im Quartier in Wohnangeboten der Neuerkeröder Wohnen und Betreuen GmbH (WuB) eine neue Heimat gefunden haben. Mit der Fertigstellung der Tagesförderstätte, als letzte bauliche Maßnahme im Quartier, wird nun auch dem Aspekt Arbeit und Beschäftigung ein Raum gegeben. Die damit erfolgte Komplettierung des Quartiers ist Anlass für ein großes Einweihungs- und Nachbarschaftsfest, zudem die WuB am 8. September von 14 bis 18 Uhr Freunde, Nachbarn, Kooperationspartner sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger einlädt. Unter dem Motto „Im Miteinander liegt das Glück“ werden Entdeckungstouren durch die Wohnbereiche und die neue Tagesförderung angeboten – hierfür sind Anmeldungen am Informationstand erforderlich. Zudem gibt es verschiedene Mitmachaktionen, einen Markt mit Produkten aus der Tagesförderung sowie mit Beteiligung der Freien Spielstäten Braunschweig gGmbH und des CJD, Informationen zu den Wohn-, Assistenz- und Beschäftigungsangeboten sowie Kunst, Kultur und Kulinarik. Neben Live-Musik und einer Ausstellung der Kunstwerkstatt Villa Luise wird es gegen 20 Uhr eine Aufführung des Theater Endlichs geben, das das Stück „Ich bin ananas als du“ aufführen wird. Weitere Informationen zum Quartier, erhalten Sie hier .
Zu der SeiteVolkswagen Financial Services Mitarbeitende backen Scones im Bethanien
05.09.2023 Gemeinsam Scones backen Mitarbeiter:innen von VW Financial Services erfüllen 135 esn-Herzenswünsche. Es war ein ganz besonderer Besuch im Braunschweiger Senioren- und Pflegezentrum Bethanien: Gleich sechs Mitarbeiter:innen von Volkswagen Financial Services (VW FS) besuchten die Einrichtung, um mit den Senior:innen gemeinsam Scones zu backen. Und diese Aktion ist nur die erste von vielen. Unglaubliche weitere 135 „Herzenswünsche“ von Menschen, die in den verschiedenen Gesellschaften der Evangelischen Stiftung Neuerkerode (esn) betreut und versorgt werden, werden in den kommenden Monaten von Mitarbeiter:innen von VW FS erfüllt. Das zeitlich unbefristete Projekt Herzenswünsche der esn läuft seit Dezember 2021. Der Stiftung anvertraute Menschen können hier ihre Wünsche anmelden, die dann von Spender:innen erfüllt werden. Ob Zeit- oder Sachspenden, eine Fahrt mit einem Cabrio oder ein neuer Sommerhut – um die 15 Wünsche konnten bisher pro Monat erfüllt werden. Und nun kommen die 135 von VW FS hinzu. „Wir freuen uns sehr darüber, mit VW Financial Services einen so tollen Partner an unserer Seite zu wissen“, sagt Michael Bonsack, Leiter des Spendenprojektes. Die Wünsche, die er für VW FS zusammengetragen hat, sind vielseitig. Unter ihnen sind Kalender, CDs, Hundebesuche, Eintrittskarten in den Zoo, Konzert- oder Theaterbesuche. Schon wenige Tage nachdem die Wunschliste an VW FS gesendet wurde, haben sich für fast alle der Wünsche Spender:innen gefunden. „Ich wusste, dass die Zusammenarbeit mit VW FS gut laufen wird“, freut sich Bonsack. „Aber, dass es so schnell geht, hätte ich nicht gedacht. Das Engagement der Mitarbeitenden ist überwältigend.“ „Das Engagement der Mitarbeitenden von VW Financial Services ist überwältigend." Michael Bonsack, Projektleiter Herzenswünsche Mit dem Backen der Scones hat nun die erste Wunscherfüllung in Präsenz stattgefunden. Dabei kam die Idee gar nicht von den Senior:innen selbst. Julia Pruns und Maylin Esser, beide arbeiten bei VW FS im Controlling, ergriffen hier die Initiative, schlugen das gemeinsame Backen vor. Henrik Pfeiffer, Fabian Engelke, Gianni Oehl und Yana Hu waren auch mit dabei. „Wir haben gesehen, dass einige Wünsche etwas mit Kaffee und Kuchen zu tun haben. Da dachten wir: Lasst uns doch gemeinsam Scones machen“, erzählt Julia Pruns. Denn wenn es um Scones geht, ist sie Expertin. Ein halbes Jahr nahm sie sich eine Auszeit, um im englischen Devon ein Diplom in Patisserie zu machen. Die Idee, mit Senior:innen gemeinsam zu backen, fanden die Kolleg:innen aus der Abteilung so spannend, dass sie sich kurzerhand freinahmen, um zu unterstützen. „Gerade ist der Workload bei uns ziemlich hoch. Trotzdem wollten viele dabei sein“, berichtet Esser. „Wir haben gesehen, dass einige Wünsche etwas mit Kaffee und Kuchen zu tun haben. Da dachten wir: Lasst uns doch gemeinsam Scones machen." Julia Pruns, Volkswagen Financial Services Gemeinsam mit acht Bewohnerinnen wurde der Teig angemischt, ordentlich durchgeknetet, um die 40 Scones gebacken, die dann – selbstverständlich mit Sahne und Marmelade – gemeinsam verzehrt wurden. Die VW FS-Mitarbeitenden waren begeistert über das Engagement der Bethanien-Bewohnenden. „Sie haben wirklich alles gegeben, wollten manchmal gar nicht mehr mit dem Kneten aufhören“, sagt Esser. „Das Backen hat einige Erinnerungen wachgerufen, und so wurden viele Geschichten von früher erzählt.“ Und die Seniorinnen sind nicht weniger angetan von der Aktion. „Das war wirklich toll“, freute sich eine Bewohnerin. „Scones zu machen ist mal etwas Anderes und macht richtig Spaß!“ Dank der Kooperation von VW FS und Herzenswünsche werden noch unzählige weitere Gesichter so strahlen, wie die der Bewohnerinnen beim Verzehren ihres englischen Gebäcks. Weitere Infos Weitere Informationen zum Projekt Herzenswünsche erhalten Sie hier: Mehr Infos
Zu der SeiteInternational Overdose Awareness Day
31.08.2023 International Overdose Awareness Day 2023 Mit diesem Aktionstag am heutigen 31. August wollen verschiedene Akteure aus der Suchthilfe für die Risiken von Überdosierung sensibilisieren. "Der diesjährige Schwerpunkt liegt auf der Notwendigkeit von sogenannten Drogenkonsumräumen", erläutert David Röker, Straßensozialarbeiter in der Fachambulanz Peine des Lukas-Werks. Mit dem International Overdose Awareness Day soll vor allem die Öffentlichkeit für die Notwendigkeit einer besseren Prävention sensibilisiert werden. "Denn die Mittel, um Todesfälle durch Überdosierung zu vermeiden, sind bekannt, häufig fehlt es aber an der Unterstützung der Politik und auch des Gesundheitssystems." Röker verweist auf den jährlichen Europäischen Drogenbericht der EU-Drogenbeobachtungsstelle, der zu dem Ergebnis komme, dass in Europa die Verfügbarkeit von Drogen hoch sei und der Umfang und die Komplexität der illegalen Drogenproduktion in Europa weiter zunehme. Menschen, die Drogen konsumieren, seien heute einer breiteren Palette psychoaktiver Substanzen mit hoher Potenz und Reinheit ausgesetzt. Im Mittelpunkt stehe weiterhin der Konsum von Heroin und weiteren Opioiden. Mit 74 Prozent seien Opioide für Dreiviertel der mehr als 6000 Todesfälle in Europa verantwortlich. Drogenkonsumräumen sind Einrichtungen, die die Ausstattung für einen risikominimierenden Konsum bereitstellen. "Dies beinhaltet zum Beispiel die Bereitstellung von sterilem Spritzbesteck und die Ausgabe von Pflastern, Tupfern, Alkotipps sowie steriler Einweghandschuhe. Deutschlandweit sind in solchen Räumen seit fast 30 Jahren zwei Menschen verstorben". Außerhalb dieser Räume seien es weit mehr als 35000 verstorbene Drogengebrauchende, die zumeist an den Folgen einer Überdosis verstarben. Seit 2001 ist der 31. August all jenen Menschen gewidmet, die durch eine Überdosis ihr Leben verloren oder schwere Schäden erlitten.
Zu der SeiteSpendenschecks und viele wundervolle Begegnungen
29.08.2023 Die BLSK war zu Gast in Neuerkerode Auch in diesem Jahr tauschten die „Banker“ ihre Bürokleidung gegen Malerhose, Kochschürze und Gartenhandschuhe, um das Alltagsleben im Dorf Neuerkerode sowie auf dem Burschenhof in Sickte zu unterstützen und zu verschönern. Einige von ihnen unternahmen mit einer Gruppe von Menschen mit Behinderung längere Ausflüge mit dem Fahrrad oder fuhren in den Zoo nach Essehof. Weiterhin wurde gemeinsam eine Holzbank gebaut, die ihren Platz an der renaturierten Wabe finden wird. „Vor neun Jahren waren wir zum ersten Mal mit einem Team interessierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Neuerkerode. Ich hatte das Glück, jedes Jahr dabei zu sein und den Tag mit den Bürgerinnen und Bürgern verbringen zu dürfen. Und es war jedes Jahr persönlich bereichernd und ich habe vieles in meinem Arbeitsalltag mitnehmen können“ erklärte Christoph Schulz, Vorstandsvorsitzender von Braunschweigischer Landessparkasse und Sparkassenstiftung. „Ich möchte die Gelegenheit nutzen, mich im Namen aller meiner Kolleginnen und Kollegen für die Gastfreundschaft und die wertvolle Zeit zu bedanken.“ Große Freude bereiteten die BLSK, die Braunschweigische Sparkassenstiftung sowie der Förderverein Neuerkerode zur Eröffnung des inklusiven Festivals „Rock an der Wabe“ auf der Bühne: Sie überreichen Spendenschecks in einer Gesamthöhe von 6.000 Euro (1.000 Euro BSLK, 1.000 Euro Braunschweigische Sparkassenstiftung, 4.000 Euro Förderverein). Verwendet werden diese Gelder für die Anschaffung der ersten mobilen Tovertafel, die in unterschiedlichen Wohngruppen zum Einsatz kommen kann. Das beamerähnliche und mit den Händen steuerbare Gerät projiziert Spielanimationen auf einen Tisch und hat zum Ziel, Menschen mit Demenz zu aktivieren. Die BSLK konnte sich während ihres Besuchs davon überzeugen, wie begeistert die Bürger:innen in den Wohngruppen beim Einsatz einer bereits zuvor angeschafften Tafel waren. „Die Tovertafel schenkt den Nutzern spielerischer Erfolgserlebnisse und ist ein Gewinn für Körper, Geist und Seele. Wir sind sehr froh, dass wir diese wichtige Anschaffung mit unserer Spende unterstützen können und freuen uns, damit viele Glücksmomente zu erzeugen,“ betonte Marco Kelb, stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins Neuerkerode. Kelb richtet seinen Dank auch an den Rotary Club Braunschweig-Hanse, der seinerseits den Förderverein Neuerkerode mit einem großzügigen Förderpreis bedacht hat und damit einen erheblichen Anteil an der Finanzierung der Tovertafel leistet. „Ganz herzlichen Dank für die erneute großzügige Spende der BLSK, der Stiftung und unserem umtriebigen Förderverein“, so Marcus Eckhoff, Geschäftsführer der Neuerkeröder Wohnen und Betreuen GmbH. „Sie ermöglicht uns die Anschaffung der ersten mobilen Tovertafel. Unsere Mitarbeitenden nutzen die bisher schon fest installierten Tafeln sehr häufig für die pädagogische Arbeit mit den Bürgern. Sie profitieren zukünftig davon, dass nicht nur eine Wohngruppe oder ein Arbeitsbereich Zugriff auf die Tafel hat, sondern sie an unterschiedlichen Orten eingesetzt werden kann.“ Ganz herzlichen Dank für die erneute großzügige Spende der BLSK, der Stiftung und unserem umtriebigen Förderverein Marcus Eckhoff, Geschäftsführer Neuerkeröder Wohnen und Betreuen GmbH
Zu der SeiteErst miteinander feiern, dann miteinander chillen
29.08.2023 Erst miteinander feiern, dann miteinander chillen Im Zuge einer Aktion des Mitarbeiterfestes der Evangelischen Stiftung Neuerkerode kann sich das Braunschweiger Senioren- und Pflegezentrum Bethanien nun über eine neue Sitzecke freuen. Die Stühle aus dunklem Holz mit Sitzflächen aus schwarzen Netzen, die an Hängematten erinnern, verbreiten einen Hauch von Karibik-Flair. Gemeinsam mit den zwei kleinen Tischen sind sie der neue Anlaufpunkt, der „place to be“, für die Kolleg:innen des Seniorenheims Bethanien geworden. Hier wird in den Pausen geklönt, Kaffee getrunken oder die Zigarette zwischendurch geraucht. Das Interessante an den Balkonmöbeln: Sie konnten durch die Unterstützung der Kolleg:innen der gesamten Evangelischen Stiftung Neuerkerode (esn) angeschafft werden. Denn als im Mai das große Mitarbeiterfest im Eintracht-Stadion gefeiert wurde, kostete ein Ticket fünf Euro. Die Einnahmen flossen jedoch nicht etwa das leckere Essen, die Getränke oder die tollen Bands – all das wurde von der Stiftung gezahlt. Das Eintrittsgeld wurde dafür verwendet, Wünsche der Mitarbeitenden zu erfüllen. Insgesamt 14 Vorschläge wurden von Mitarbeiter:innen oder Teams eingereicht, über die die Mitarbeiter:innen der gesamten Stiftung dann abstimmen konnten. Der Wunsch mit den drittmeisten Stimmen war die Pausensitzecke im Bethanien. Somit standen 1.000 Euro für die Möbel zur Verfügung – und diese sorgen nun für Urlaubsfeeling im Bethanien. Weitere Infos Weitere Informationen zum Senioren- und Pflegezentrum Bethanien erhalten Sie hier: Mehr Infos
Zu der SeiteBildungszentrum Marienstift zertifiziert
30.08.2023 Bildungszentrum Marienstift zertifiziert Das Bildungszentrum Marienstift freut sich über eine Zertifizierung der GZQ GmbH. "Mit dem Siegel zeigen wir unsere Transparenz und Qualität, und das Bildungszentrum wird als Weiterbildungsstätte attraktiver“, sagt Schulleiterin Katja Watzl. Denn mit der Zertifizierung sei die Pflegeschule ein sogenannter „zugelassener Träger nach dem Recht der Arbeitsförderung für berufliche Weiterbildung“. Überprüft wurden beispielsweise die Ausstattung der Arbeitsmittel im Bildungszentrum Marienstift, die Räumlichkeiten und Grundausstattung sowie das gesamte Qualitätsmanagement-Handbuch. Darüber hinaus gab es Befragungen der Mitarbeitenden und der Auszubildenden nach deren Zufriedenheit. „Mit der erfolgreichen Zertifizierung ist der erste Schritt dafür getan, dass wir künftig auch Bildungsgutscheine oder andere Förderungsmöglichkeiten über das Arbeitsamt nutzen können“, berichtet Katja Watzl. Sie nahm das Siegel gemeinsam mit Bianca Morland entgegen, die als Lehrkraft die Zertifizierung mitbegleitet hat und nun bereits auf den Folgeprozess schaut: „Wir streben weitere Zertifizierungen an, damit noch weitere Auszubildende gefördert werden können.“
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