Schüler:innen sehen uns als Suchtberatung erstmal kritisch
30.06.2023 Schüler:innen sehen uns als Suchtberatung erstmal kritisch Lukas-Werk in Helmstedt beteiligt sich erneut an Verkehrssicherheits- und Drogenpräventionswoche der BBS Helmstedt. Was genau ist Sucht? Wie verläuft eine Suchterkrankung und ab wann ist man abhängig? Um Fragen wie diese ging es im Rahmen der Präventionsarbeit der Lukas-Werk Fachambulanz in Helmstedt während der Teilnahme an der Verkehrssicherheits- und Drogenpräventionswoche der dortigen Berufsbildenden Schulen (BBS). Cannabis-Quiz und Rauschbrille In vier Gruppen mit insgesamt rund 80 Schüler:innen verschiedener Altersgruppen zwischen 15 und 20 Jahren wurde beispielsweise ein Cannabis-Quiz absolviert und mit einer sogenannten Rauschbrille gearbeitet, mit der unterschiedliche Alkoholpromille-Grade nachempfunden werden können. „Dabei ist insbesondere mit den älteren Schüler:innen ein sehr guter Austausch entstanden“, sagt Julia Watteroth, Sucht- und Sozialtherapeutin der Fachambulanz Helmstedt. Katrin Vosshage, Leiterin der Fachambulanz ergänzt: „Schüler:innen sind der Suchtberatung erstmal kritisch gegenüber. Wenn sie merken, dass es nicht um den erhobenen Zeigefinger geht, werden sie offener.“ Es gehe darum, den jungen Menschen zu verdeutlichen, wofür die Suchtberatung da ist. „Wir wollen dafür sensibilisieren, dass sie im besten Fall schon vor der Entwicklung einer Abhängigkeit mit uns sprechen können, sollten und dürfen, damit keine Abhängigkeit entsteht.“ Austausch mit Betroffenem Viele Fragen gab es zum Thema Cannabis-Legalisierung sowie das Für und Wider der Legalisierung. Besonders aufmerksam waren die Schüler:innen auch, als ein Betroffener berichtete, den das Lukas-Werk für die Präventionsarbeit in der Berufsbildenden Schule in Helmstedt gewinnen konnte. Der Familienvater war bereits zum zweiten Mal dabei und erzählte davon, wie er zunächst Alkohol als Genussmittel und später immer mehr als Problemlöser und notwendiges Mittel zur Entspannung nutzte und so in die Abhängigkeit rutschte. Er berichtete auch von Straftaten unter Alkoholeinfluss und Hafterfahrungen, von seinem den Führerscheinentzug, seinen Weg aus der Sucht und stand für Nachfragen zur Verfügung. „Dieser Dialog hat mich wirklich begeistert, denn es geht darum die jungen Menschen zur Reflektion anzuregen und sie so gegebenenfalls dazu zu bringen, dass eigene Konsumverhalten mal zu hinterfragen, im Besten Falle kritisch“, so Vosshage. Unterstützung durch den Landkreis Helmstedt Das Lukas-Werk beteiligt sich schon seit mehr als zehn Jahren an der Präventionswoche der BBS Helmstedt. Mit den Angeboten möchte die Schule den Schüler:innen die Folgen des Missbrauchs von Alkohol und anderen Drogen sowie gefährlichem Verhalten im Straßenverkehr aufzeigen und sie sensibilisieren, heißt es von dor. „Die Fachambulanz Helmstedt kann auch Dank der finanziellen Unterstützung des Landkreises Helmstedt und speziell des Fachbereiches Gesundheit, Jugend und Soziales seit vielen ein Teil dieser wichtigen Präventionswoche sein. Dafür bedanken wir uns sehr herzlich“, so Einrichtungsleitung Katrin Vosshage
Zu der SeiteVon Demenzerkrankten lernen und Möglichkeiten des Umgangs finden
28.06.2023 Von Demenzerkrankten lernen und Möglichkeiten des Umgangs finden Vielen Menschen fällt der Umgang mit demenziell veränderten Angehörigen nicht leicht. Heike Heckmann, Leiterin des Kirchlichen Dienstes am Marienstift, zeigt Ihnen in Workshops validierende Methoden auf, die den Umgang erleichtern. Tod und Abschiednehmen ist etwas, das viele Menschen so lange wie möglich von sich wegschieben. Doch spätestens, wenn Angehörige ein hohes Alter erreicht haben oder krank werden, sind wir dazu aufgefordert, uns mit diesem Thema auseinandersetzen. Leidet die Person, die am Ende ihres Lebens steht, zudem noch unter einer demenziellen Erkrankung, gestaltet sich die Situation zusätzlich schwieriger: Angehörige plagen oft Gewissensbisse und Schuldgefühle, die das ganzheitliche Abschiednehmen überschatten. Solche Situationen brauchen nicht alleine gemeistert werden. Heike Heckmann begleitet seelsorglich die Bewohnerinnen und Bewohner der Braunschweiger Seniorenheime Bethanien und St. Vinzenz, deren Angehörige und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser Einrichtungen. Bevor sie ihren Dienst in der ev.-luth. Diakonissenanstalt Marienstift Braunschweig antrat, begleitete sie über viele Jahre, zunächst als Krankenschwester und ehrenamtliche Hospizmitarbeiterin und anschließend als Hospizkoordinatorin schwerstkranke und sterbende Menschen am Lebensende, unter anderem auch viele Personen mit einer Demenzerkrankung. Sie absolvierte Zusatzausbildungen zur Trauerbegleiterin, Palliativ-Care Fachkraft und zur Kursleiterin für die „Letzte-Hilfe-Kurse“ – und bietet über das Zentrum Würde am Marienstift unter anderem Validations-Workshops an, um Menschen in der Begleitung von Angehörigen mit Demenz zu schulen und dadurch zu stärken. Denn auch, wenn jedes Schicksal individuell ist, sind die Herausforderungen, vor denen die Menschen stehen, meist ähnlich. Demenziell Erkrankte wirken oft fremd auf ihre Angehörigen, zudem stellt sich ein Gefühl von Hilflosigkeit ein. „Sobald die Senioren in eine Einrichtung ziehen, belastet Angehörige oftmals das Gefühl: Ich habe sie in andere Hände abgegeben“, berichtet Heike Heckmann. Vorherige Lebensaufgaben verändern sich und die Frage des Umgangs damit, sowie die eigene Frage nach dem Lebenssinn dringen in den Vordergrund. „Sobald die Senioren in eine Einrichtung ziehen, belastet Angehörige oftmals das Gefühl: Ich habe sie in andere Hände abgegeben." Heike Heckmann Immer wieder habe sie beobachtet, dass die Angehörigen bei zunehmenden Krankheitssymptomen seltener zu Besuch kamen. Die Erkrankten bekämen ja ohnehin nur noch wenig mit, heiße es dann. „Vielleicht wird dieser Ausspruch auch als Vorwand benutzt, da die Besuchenden selbst mit der Situation einfach überfordert sind“, so die Seelsorgerin. Sozialer Rückzug der Erkrankten resultiert sicherlich auch durch das Erhaltenwollen der Sicherheit im eigenen Umfeld und in der täglichen Lebensgestaltung. „In diesem Kontext wird mir sehr deutlich, dass die Trauerbegleitung nicht erst dann beginnt, wenn jemand gestorben ist – sondern mit dem Eintritt einer Demenzerkrankung schon wesentlich früher.“ Und zwar spätestens dann, wenn bewusst wird, dass der persönliche Abschied unaufhaltsam eintreten wird und der Erkrankte die Bezugspersonen vielleicht bald nicht mehr erkennen könnte. Abschiedlich leben- mitten im Leben- dazu scheinen wir Menschen täglich aufgefordert zu werden. „In diesem Kontext wird mir sehr deutlich, dass die Trauerbegleitung nicht erst dann beginnt, wenn jemand gestorben ist – sondern mit dem Eintritt einer Demenzerkrankung schon wesentlich früher.“ Heike Heckmann In ihrer Arbeit innerhalb der Altenhilfe und als ehrenamtliche Sterbe- und Trauerbegleiterin hat vor allem eine Begegnung Heckmann in der Begleitung von demenziell veränderten Menschen geholfen: 1999 hat sie bei einem Vortrag Naomi Feil kennengelernt, die über Jahre Demenzerkrankte begleitete und aus ihren Erfahrungen die Methode der Validation geschaffen hat –die Heike Heckmann nun als Grundlage in ihren Validations- Workshops innerhalb des Zentrum Würde am Marienstift Braunschweig weitergibt. „Bei der Validation geht es letztendlich um eine besondere Art der Einfühlung“, erklärt Heike Heckmann. Empathie, Akzeptanz, Wertschätzung sowie die eigene Kongruenz ermöglichen einen würdevollen Umgang mit dementiell Erkrankten, gerade auch in Zeiten, wo die Sprachfähigkeit und die Wortfindung erschwert ist. In allen Aussagen, auch den unverständlichen und für uns sinnlos erscheinenden, erhalte ich doch bei Validation eine Rückmeldung über das Gefühl meines Gegenübers. Dieses Gefühl gelte es wahrzunehmen und in eine Sprache zu bringen, die auf diese Emotion ausgerichtet ist. Eigenes Zentrieren ist in der Begleitung von Demenzerkrankten sehr hilfreich. „Bei dieser Methode konzentriere ich mich ganz auf mich, atme achtmal in den Bauch ein und aus und zentriere mich, um anschließend ganz für den Anderen da sein zu können“, sagt die Leiterin des Kirchlichen Dienstes. Die Fragen und Probleme der Angehörigen ähneln sich in den Validations-Workshops laut Heckmann: Es gehe immer wieder um Schuldgefühle sowie das Gefühl, ausgebrannt zu sein und nicht weiter zu wissen. Dabei helfe den Angehörigen nicht nur die Inhalte der Validations-Workshops, sondern auch die Gemeinschaft. Hier entstünden Kontakte. „Die Menschen treffen sich und tauschen sich aus. Das gibt viel Kraft“, sagt Heike Heckmann. Für solche und weitere Projekte wird derzeitig die Friedenskappelle am Marienstift, das sogenannte Zentrum Würde, saniert. Bis zur Nutzung stehen andere Räume unseres Unternehmens und darüber hinaus zur Verfügung. Informationen und Kontakt Weitere Informationene über das Zentrum Würde und die Kontaktdaten Heike Heckmanns finden Sie hier. Mehr Infos
Zu der SeiteKonsum so sicher wie möglich
26.06.2023 Konsum so sicher wie möglich Heute ist der internationale Tag gegen Drogenmissbrauch. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat diesen Tag 1987 ins Leben gerufen, um Maßnahmen zu stärken und eine Gesellschaft ohne Drogenmissbrauch zu fördern. Das Lukas-Werk unterstützt dieses Vorhaben und möchte den Weltdrogentag in diesem Jahr nutzen, um den Fokus auf einen bestimmten Arbeitsbereich im Rahmen der Prävention zu lenken. Wie können wir Menschen helfen, die Drogen konsumieren? Menschen, für die Abstinenz keine Option ist? Die langjährig Kokain, Heroin oder Speed zu sich nehmen – häufig in Verbindung mit Alkohol und anderen Drogen? Anlaufstellen des Lukas-Werkes In Peine und Wolfenbüttel halten wir für diese Menschen zwei Anlaufstellen vor: Das Kontaktcafé Ankerpunkt (Peine) und das Cafés Clara (Wolfenbüttel). Denn aufgrund ihrer Lebensumstände können oder wollen sie keine höherschwelligen Angebote der Suchthilfe wahrnehmen. Viele von ihnen leiden unter den physischen, psychischen und sozialen Folgen des langjährigen Drogenkonsums. Konsum akzeptieren Beide Einrichtungen richten sich an drogengebrauchende Menschen in den jeweiligen Landkreisen und haben die Verbesserung der Lebensumstände der Klient:innen zum Ziel. „Hierbei arbeiten wir ergebnissoffen nach dem akzeptierenden Ansatz. Eine abstinente Lebensweise ist für die Nutzung unserer Angebote keine Voraussetzung“, berichtet Sozialarbeiter David Röker aus dem Peiner Kontaktcafé Ankerpunkt. Sollte eine Verbesserung nicht möglich sein, gelte es den Status Quo aufrecht zu erhalten bzw. die Verschlimmerung der Lebensumstände abzumildern. „Besucher:innen können bei uns genau die Angebote nutzen, die ihren individuellen Möglichkeiten entsprechen.“ Geschützte Räume Mit den Kontaktcafés bietet das Lukas-Werk niedrigschwellige Möglichkeiten der Betreuung und Beratung. „Wir wollen drogengebrauchenden Menschen einen geschützten Aufenthaltsraum bieten, in dem sie sich, im Rahmen der Hausordnung, frei entfalten dürfen“, sagt Sozialarbeiter Lukasz Pobieda, der im Café Clara in Wolfenbüttel arbeitet. In den Kontaktcafés darf weder konsumiert, noch gedealt werden. Außerdem ist die Anwendung von körperlicher oder verbaler Gewalt untersagt. „Unsere Besucher:innen müssen in der Regel vielfältige Folgeerscheinungen des Konsums bewältigen. Neben der Beratung unterstützen wir auch bei lebenspraktischen Anliegen, z.B. bei Behördengängen. Bei Bedarf helfen wir auch bei der Vermittlung in weiterführende Angebote.“ Unterschiedliche Arten von Prävention Um besser verstehen zu können, warum auch Menschen, die sich für den Gebrauch von Drogen entschieden haben, von Suchtprävention profitieren, lohnt ein Blick auf den Begriff „Prävention“. In der Suchthilfe wird zwischen Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention unterschieden. Erstere umfasst sämtliche Maßnahmen, die einer Abhängigkeit vorbeugen. Bei der Sekundärprävention geht es um Angebote, die der Früherkennung einer Sucht dienen. Ist die Abhängigkeitserkrankung jedoch bereits zu Tage getreten, besteht die Möglichkeit eine Abstinenz anzustreben bzw. die Begleitumstände der Abhängigkeitserkrankung positiv zu beeinflussen. In diesem Fall sprechen Experten von der Tertiärprävention. Fokus: Schadensbegrenzung (Harm Reduction) „Da sich unsere Besucher:innen meist bewusst gegen therapeutische Maßnahmen entscheiden, liegt der Fokus unserer Arbeit darauf, den Konsum so sicher wie möglich zu gestalten. So bieten wir im Sinne der sogenannten Harm Reduction (Schadensbegrenzung) die kostenfreie Abgabe von sauberen bzw. sterilen Konsumutensilien an drogengebrauchende Menschen an, um sie vor der Ansteckung mit HIV, Hepatitis und anderen bakteriellen Infektionen, durch einmalige Anwendung, zu schützen“, erläutert David Röker . Steriles Besteck durch Spritzenautomaten Die sterilen Konsumutensilien werden von der AIDS-Hilfe Braunschweig im Rahmen der Kampagne „Safer Use – vom Harz bis ans Meer“ der AIDS-Hilfe Niedersachsen zur Verfügung gestellt. Bei Bedarf außerhalb der Öffnungszeiten des Kontaktcafes können Konsument:innen im Landkreis Peine einen Spritzenautomaten nutzen, über den rund um die Uhr für 50 Cent Päckchen mit entsprechenden Konsumsets gezogen werden können. Der Automat wird durch den Verein JES (Junkies, Ehemalige und Substituierte) befüllt. Zusätzlich kommt in Peine Imke Hoffmann von der Braunschweiger AIDS-Hilfe zum monatlichen Frühstück ins Kontaktcafé Ankerpunkt und bietet dort einen kostenfreien HIV-Test und Beratung an. Das Lukas-Werk in Wolfenbüttel setzt sich derzeit dafür ein, dass auch dort ein Spritzenautomat installiert wird. „Oftmals wird kritisch angemerkt, dass die Ausgabe von Konsumutensilien zu mehr Konsum führe, weil Drogengebrauchende im Anschluss gezielt entsprechende Substanzen erwerben und diese konsumieren. Dies ist aber nicht der Fall“, sagt Lukasz Pobieda vom Café Clara. Die Praxis zeige, dass die Konsumsets entweder zum direkten Gebrauch von bereits erworbenen Substanzen oder auf Vorrat geholt werden, um sie für den sicheren Konsum vorrätig zu haben. „Durch die Abgabe von sauberen bzw. sterilen Konsumutensilien sinkt die Zahl frühzeitiger Todesfälle im Zusammenhang mit Substanzkonsum merklich“, so Pobieda weiter. Gleichzeitig steigt auch der Altersdurchschnitt der Besucher:innen der Kontaktcafés. Das stellt die Suchthilfe zukünftig vor ganz neue Herausforderungen. „Es drängt sich die Frage nach Angeboten für drogenkonsumierende Menschen auf, die pflegebedürftig sind.“
Zu der SeiteSommerfest im Theresienhof in Goslar ist ein voller Erfolg
26.06.2023 Sommerfest im Theresienhof in Goslar ist ein voller Erfolg Zum Sommerfest des Senioren- und Pflegezentrums in Goslar kamen viele Besucher:innen. Bei schönsten Sonnenschein wurde im Senioren- und Pflegezentrum Theresienhof in Goslar ordentlich gefeiert. Neben den Bewohner:innen und deren Angehörigen kamen auch einige externe Besucher:innen zu dem Fest, sodass kurzerhand noch zusätzliche Stühle unter den großen, schattenspendenden Bäumen auf dem Gelände aufgebaut wurden. Und das Programm konnte sich sehen lassen: Nach der Begrüßung durch Leiterin Ursel Ballin, die sich bei ihrem Team für die Organisation bedankte, ging es mit dem Tanzduo SiRa weiter. Zu orientalischen Klängen zeigten sie ihre Bauchtanz-Performance. Da konnten auch im Publikum viele gar nicht anders, als mitzutanzen. Die Tänzerinnen verteilten bunte Tücher, mit denen die Senior:innen und Gäste Teil der Show wurden. Doch sie entführten nicht nur in die Welt des Bauchtanzes, sondern mit einem Stück auch nach England. Das kam gut an, es wurde ordentlich mitgeklatscht. Mitmachen konnten die Besucher:innen auch bei dem Auftritt des Zauberkünstlers Jan Jokim, der mit Hilfe des Publikums beispielsweise einen Blumenstrauß hervorzauberte. Da staunten die Sommerfestteilnehmenden nicht schlecht. Und auch zwischen den Showeinlagen kam keine Langeweile auf: Neben guten Gesprächen sorgte die Musik von DJ Ralf für ausgelassene Stimmung. Ein großes Kuchenbüfett, Kaffee, Kaltgetränke und Speisen vom Grill rundeten die Feier ab. Es war ein gelungenes Fest – und die Senior:innen freuen sich schon auf das kommende Jahr.
Zu der SeiteNeue Blickwinkel auf die eigene Arbeit
23.06.2023 Sichtweisen ändern: Im Workshop entstehen viele neue Motive Sie heißen Aleyna, Kevin, Nicole, Sebastian, Julien, Jan, Antonja und Celina und arbeiten an verschiedenen Qualifizierungs-Standorten der Mehrwerk gGmbH. Im Rahmen ihrer Teilnahme am Medien- und Bildungsprojekt „Zukunft bilden“ der Braunschweiger Zeitung tauschten sie Harke, Hammer und Handschuhe gegen das Handy bzw. das Smartphone. Foto: Julia Lormis Zusammen mit Fotografin Julia Lormis und Projektorganisatorin Ida Wittenberg gab es in der „Fotowerkstatt“ viel Wissenswertes und jede Menge Anregungen zu den Themen Bildschnitt, Lichtverhältnisse und Perspektiven. Und weil bei aller wichtiger Theorie die Erprobung in der Praxis am schönsten ist, ging es für die Teilnehmenden in die Bereiche und auf das Gelände, um neue Perspektiven und interessante Bereiche in der Mehrwerk zu zeigen. Herausgekommen ist eine sehenswerte Multimedia-Reportage, die im Online-Artikel der Braunschweiger Zeitung verlinkt ist: https://www.braunschweiger-zeitung.de/region/article238739455/Junge-Erwachsene-mit-Handicap-geben-Einblick-in-ihre-Arbeitswelt.html Zukunft Bilden: Azubis lesen während der einjährigen Projektteilnahme die Zeitung und werden durch ein vielseitiges Mitmach-Programm begleitet. Dazu gehören zum Beispiel Foto- und Schreibwerkstätten, Rhetorik-Workshops, Fachvorträge und der Austausch mit anderen Auszubildenden.
Zu der SeiteAuch Einrichtungen der esn sind von dem Starkregen betroffen
23.06.2023 Auch Einrichtungen der Evangelischen Stiftung Neuerkerode sind von dem Starkregen betroffen Nach dem Starkregen in Niedersachsen gibt es in den Einrichtungen der esn keine Personenschäden, doch Wassermassen in Kellern. Das Marienstift und Bethanien sind erneut massiv betroffen. Der Starkregen am gestrigen Abend sowie am heutigen Vormittag hat an nahezu allen 75 Standorten der Evangelischen Stiftung Neuerkerode (esn) Wassereinbrüche zur Folge gehabt, vor allem in Braunschweig. Glücklicherweise kamen dabei weder Mitarbeitende noch zu betreuende Personen zu Schaden. Angespannt ist die Lage nach dem Hochwasser im vergangenen August erneut am Standort Marienstift in Braunschweig. Sowohl im Krankenhaus als auch im Senioren- und Pflegezentrum Bethanien standen und stehen zum Teil noch Kellerräume unter Wasser. Der Regelbetrieb in beiden Häusern ist gesichert – jedoch kann es zu Verzögerungen oder Umplanungen der Abläufe kommen, da beispielsweise Logistikbereiche des Krankenhauses und die Küche und Räumlichkeiten des Begleitenden Dienstes in Bethanien in Mitleidenschaft gezogen wurden. „Wir bitten um Verständnis, wenn heute und am Wochenende gegebenenfalls ein wenig improvisiert werden muss“, so Tobias Henkel, Vorstandsvorsitzender der esn. „Ich möchte mich an dieser Stelle ausdrücklich bei allen Mitarbeitenden, aber auch bei der Feuerwehr bedanken, die unermüdlich im Einsatz waren und es aktuell noch sind. Ohne diese zahlreichen helfenden Hände hätten wir nicht die Möglichkeit gehabt, in dieser Form weiterarbeiten zu können.“
Zu der SeiteTag der offenen Tür und Sommerfest im St. Vinzenz am 30. Juni
22.06.2023 Tag der offenen Tür und Sommerfest im St. Vinzenz am 30. Juni Der Tag der offenen Tür und das Sommerfest finden im Braunschweiger Senioren- und Pflegezentrum am 30. Juni 2023 von 15 bis 18 Uhr statt. Da das Senioren- und Pflegezentrum Haus St. Vinzenz mitten in der Corona-Pandemie eröffnet wurde, war eine große Eröffnungsfeier nicht möglich. Gleiches gilt für die Tagespflege St. Vinzenz der Diakoniestationen Harz-Heide, die sich ebenfalls am Standort direkt an der Oker befindet. Doch das soll sich nun mit einem Sommerfest und einem Tag der offenen Tür ändern. Wann: Freitag, 30. Juni 2023, 15 bis 18 Uhr Wo: Haus St. Vinzenz, Bismarckstraße 10, 38102 Braunschweig An diesem Tag wird ein buntes Programm geboten. Wer etwas über das Angebot der Senioreneinrichtung und der Tagespflege erfahren möchte, wird umfassend informiert. Auch die Unterhaltung wird bei dem Fest nicht zu kurz kommen: DJ Ralle sorgt für Musik und der Zauberkünstler Jan Jokim tritt von 16 bis 17 Uhr auf der Dachterrasse auf. Das weitere Programm besteht aus Rikschafahrten, Spiel- und Bastelangeboten für Kinder, Kaffee und Kuchen, Bowle sowie sommerliches Grillen. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich durch das Haus führen zu lassen. Das Gebäude wurde 1889/90 nach einem Entwurf von Constantin Uhde im Auftrag des Braunschweiger Hofmarschalls August Cramer von Clausbruch errichtet. Die Evangelische Stiftung Neuerkerode erwarb das alte Krankenhausgebäude direkt an der Oker im Frühjahr 2017, sanierte es umfangreich und betreibt hier seit April 2020 eine moderne Pflegeeinrichtung mit Platz für 97 Seniorinnen und Senioren sowie eine Tagespflege, in der bis zu 18 Personen täglich von 8:30 Uhr bis 16:30 Uhr betreut und gut versorgt werden.
Zu der SeiteBethanien wird zum Sommerfest zum Zirkus
19.06.2023 Bethanien wird zum Sommerfest zum Zirkus Bei Popcorn, Zuckerwatte und einem Showprogramm wurde im Senioren- und Pflegezentrum Bethanien gefeiert. Das Sommerfest im Senioren- und Pflegezentrum Bethanien hat Tradition – doch in diesem Jahr war alles anders als zuvor. Es gab neben Bratwurst und Kuchen auch Zuckerwatte und Popcorn, die Parkanlage des Braunschweiger Senioren- und Pflegezentrums verwandelte sich in eine Manege. Wem hier noch nicht klar war, was das Motto des Sommerfestes war, der merkte dies spätestens anhand der liebevollen Dekoration: Das Bethanien verwandelte sich für einen Tag in einen Zirkus. Auch wenn es am Morgen noch bewölkt war, kam die Sonne schon vor der Begrüßung durch Heimleiterin Stefanie Rutsch hervor. Gegen die hohen Temperaturen halfen nicht nur kalte Getränke, die in Wannen voller Eis im Park verteilt gekühlt wurden, sondern auch Strohhüte, die an die Senior:innen verteilt wurden. So wurde neben dem Zirkus- direkt auch noch Urlaubsflair verbreitet. Dann öffnete sich der rote Vorhang, der in der Mitte der Parkanlage aufgestellt wurde: Die Show des Zirkus Ramon Hein begann. Mit Jonglage, Kinnbalance, Fußantipoden, Hula-Hoop und Clownerie begeisterten die Artist:innen die Bewohner:innen sowie deren Angehörigen. Nach der Show blieb Zeit für spannende Gespräche, während der Zauberer Jan Jokim aus Goslar von Tisch zu Tisch ging und mit seinen Tricks verblüffte. Zum Abschluss gab es dann noch eine sommerliche Abkühlung: Ein Eiswagen fuhr vor und versorgte die Gäste mit kühlen Leckereien. Es war ein gelungenes Fest, das schon jetzt die Vorfreude auf das Sommerfest 2024 anfacht.
Zu der SeiteKindergarten
Inklusiver Kindergarten in Neuerkerode Kindertagesstätte Peter und Paul Die evangelische Kindertagesstätte und Krippe Peter und Paul in Neuerkerode stellt insgesamt 34 Kita- und bis zu 30 Krippenplätze zur Verfügung, um Kindern mit und ohne Behinderung in jeweils zwei Gruppen eine wohnortnahe Betreuung und Förderung in der Samtgemeinde Sickte zu ermöglichen. In der Integrationsgruppe werden 14 Kinder von pädagogischen sowie heilpädagogischen Fachkräften betreut, die Ganztagsgruppe steht 20 Mädchen und Jungen zur Verfügung. Die Kinder stellen nach dem Mittagessen gemeinsam das Freizeitprogramm für den Nachmittag auf. Das Dorf Neuerkerode bietet zahlreiche Erlebnismöglichkeiten. Der nahegelegene Kaiserwald und die Tiergehege laden dazu ein, die Natur zu entdecken und zu beobachten. Unser naturnahes und weitläufiges Außengelände wird bei jedem Wetter genutzt. Ausführliche Informationen zu unserer Kindertagesstätte finden Sie in unserer Konzeption . Hier finden Sie die Voranmeldung für Ihr Kind, die Sie ausgefüllt per Post oder E-Mail als PDF an die Kita-Leitung senden können: Kindertagesstätte Peter und Paul Leitung Julia Lobe Wabeweg 2 38173 Sickte E-Mail: julia.lobe@neuerkerode.de Weiterlesen Unsere inklusive Kindertagesstätte versteht sich als familienergänzende Einrichtung, die den Kindern durch ein qualifiziertes Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsangebot die Möglichkeit gibt, sich selbstständig zu entwickeln. Das bieten wir Kleine Gruppen Qualifizierte und verlässliche Bezugspersonen/ Fachkräfte Betreuung und Förderung von Kindern mit und ohne Behinderung Sanfte Übergange von der Krippe in die Kita Großes und naturnahes Außengelände mit vielfältigen Bewegungsalternativen Mittagstisch für alle Kinder Zielgruppe & Einzugsgebiet Aufgenommen werden Kinder ab dem ersten Lebensjahr (Krippe), mit und ohne Behinderung. Kinder mit Teilhabebeeinträchtigung (körperlich, geistig, seelisch) werden nach SGB XII §53 aus der Samtgemeinde Sickte aufgenommen. Kinder ohne Teilhabebeeinträchtigung (Regelkinder) nehmen wir aus der Gemeinde Sickte (Sickte, Hötzum, Apelnstedt und Volzum) auf. Pädagogik Unsere pädagogische Arbeit orientiert sich am Niedersächsischen Bildungs-und Orientierungsplan, sowie den gesetzlichen Grundlagen des NKitaG und des SGB VIII. Wir arbeiten angelehnt nach Maria Montessori und dem Situationsorientierten Ansatz. Einrichtungs-und Gruppengröße Unsere Einrichtung umfasst zwei Krippengruppen und zwei Kindergartengruppen. Gruppe Plätze Betreuungszeit Schildkröten 11 - 15 8 - 14 Uhr Eisbären 12 - 15 8 - 16 Uhr Fische (integrativ) 14 8 - 14 Uhr Igel 20 8 - 16 Uhr Frühdienst (kann dazu gebucht werden) 7 - 8 Uhr Die Krippe wird zukünftig auch Integrationsplätze zur Verfügung stellen. Kontakt Unser besonderes Profil Gesundheit und Ernährung Vielfältige Bewegungsangebote/ tägliche Nutzung des Außengeländes Selbstständigkeitserziehung/ Lebenspraxis nach Maria Montessori Medienpädagogik Religionspädagogik Altersstufen- und Gruppenübergreifendes Arbeiten Würzburger Trainingsprogramm für die Schulanfänger Integration / Inklusion / GUK Projektarbeit in der Kita, u.a. mit der Evangelischen Stiftung Neuerkerode Stay Informed - KiTa App Durch die Arbeit mit der kostenlosen Kita-Info-App sparen wir Papier, Druckerkosten und vor allem Zeit für die Kinder. Denn wenn weniger Bürokratie anfällt, bleibt mehr Zeit für pädagogische Arbeit. Selbstverständlich ersetzt die App in keiner Weise das persönliche Gespräch zwischen Eltern und Erzieher:innen, das natürlich einen höheren Stellenwert hat. Jedoch hilft die App den Eltern besser und direkter informiert zu sein, wenn sie wissen wollen, was ihr Nachwuchs an Aktivitäten erlebt. Die App ist datenschutzrechtlich absolut sicher und DSGVO-konform.
Zu der SeiteTheresienhof in Goslar lädt zum Sommerfest ein
Das Sommerfest im Senioren- und Pflegezentrum Theresienhof findet am Sonntag, 25. Juni, ab 14 Uhr statt. In den vergangenen Jahren konnten viele Feste aufgrund der Pandemie gar nicht oder nur in abgespeckter Form stattfinden. Das ist in diesem Jahr anders und so lädt das Senioren- und Pflegezentrum Theresienhof in Goslar in diesem Jahr wieder zum großen Sommerfest ein. Wann: Sonntag, 25. Juni 2023 ab 14 Uhr Wo: Theresienhof, Rammelsberger Straße 22, 38644 Goslar Damit das Sommerfest in diesem Jahr wieder besonders schön wird, haben sich die Organisatoren ein tolles Programm ausgedacht. Für Staunen sorgt an dem Tag der bekannte Goslarer Zauberkünstler Jan Jokim mit seiner Zauberkunst. In den fernen Orient entführt das TanzDuo SiRa. Und wer Lust hat, selbst zu tanzen, kann dies zu der Musik von DJ Ralf tun, der Oldies, Schlager und vieles mehr mitbringen wird. Außerdem gibt es eine Tombola mit tollen Gewinnen. Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt: Neben einem Grillstand und Salaten gibt es auch einen Getränkewagen und Kaffee sowie ein Kuchenbuffet.
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