Special Olympics-Sportler feiern im Quartier St. Leonhard
19.06.2023 Special Olympics Team zu Gast: Marokkanisch-Braunschweigische Party im Quartier St. Leonhard Bis zum 25. Juni finden die Special Olympics World Games – die weltweit größte inklusive Sportveranstaltung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung – in Berlin statt. Delegationen aus aller Welt nehmen an den Special Olympics World Games teil. Mit dem "Host Town Program“ wurden die internationalen Athlet:innen in Deutschland willkommen geheißen. Die Stadt Braunschweig war eine von 216 Gastgeberkommunen bundesweit. Vom 12. bis zum 15. Juni war die Delegation aus Marokko zu Gast. Die Delegation besteht aus 75 Athlet:innen, Trainer:innen und Betreuenden. „Ich freue mich, die Sportlerinnen und Sportler der Special Olympics hier bei uns in der Stadt begrüßen zu dürfen. Das Host-Town-Programm gibt uns die Möglichkeit, Braunschweig als inklusive Kommune vorzustellen und unsere inklusiven Strukturen durch neue Impulse zu stärken“, sagte Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum. Im Rahmen eines städtischen Programms hat die Delegation die Stadt Braunschweig und ihre Bürgerinnen und Bürger auf unterschiedliche Arten kennengelernt. Zudem erhielten die Sportlerinnen und Sportler die Möglichkeit, sich auf die bevorstehenden Wettkämpfe in Berlin vorzubereiten. Dafür wurde der Delegation Gelegenheit gegeben, in Kooperation mit Braunschweiger Sportvereinen in den 12 vertretenen Sportarten zu trainieren. Am Abend des 13. Juni hat mit Unterstützung der Lebenshilfe Braunschweig ein bunter Abend im Ludwigsgarten stattgefunden. Der Abend des 14. Juni stand wunschgemäß unter dem Motto "Spaß haben und erleben". Im neuen Quartier St. Leonhard hat mit Unterstützung der Evangelischen Stiftung Neuerkerode die inklusive Band „Underrock“ eingangs für gute Laune gesorgt und DJ Christian Könnemann für Stimmung gesorgt. In diesem Rahmen erfolgte auch das offizielle Grußwort durch Oberbürgermeister Dr. Kornblum sowie dem esn-Vorstandsvorsitzenden Tobias Henkel. Bei einem gemeinsamen Essen und anschließender Party klang der Besuch aus, bevor die Delegation am Donnerstag nach Berlin zu den Special Olympics World Games abreiste. Dort läuft Bürgermeisterin Annegret Ihbe bei der offiziellen Eröffnungsfeier der Special Olympics im Olympiastadion gemeinsam mit der marokkanischen Delegation ein.
Zu der SeiteBegegnungscafé für Trauernde
Bei einem gemeinsamen Kaffeetrinken geben wir Trauerimpulse (kreative Ausdrucksform der Trauer) und ermöglichen einen Austausch über die Trauer. Das Begegnungscafé für trauernde findet im Raum der Diakonischen Gemeinschaft im Marienstift in Braunschweig statt. Kontakt: 0531.7011 409 oder zentrum-wuerde@marienstift-braunschweig.de
Zu der SeiteAusbildung geschafft!
16.06.2023 Geschafft! Roter Teppich, Tauziehen und ganz viel Applaus für 15 Absolvent:innen der Fachschule Heilerziehungspflege in Neuerkerode. "Es ist ein kleiner Abschied, deshalb regnet es auch", sagt Schuleiterin Annegret Jäkel zu 15 jungen Menschen, die gerade erfolgreich ihre Ausbildung an der Fachschule Heilerziehungspflege in Neuerkerode absolviert haben und nun festlich gekleidet unter Pavillons ihre Plätze eingenommen haben. Trotz des Regens wurde auch in diesem Jahr für die offizielle Zeugnisübergabe des Abschlussjahrgangs HEP 45 extra ein roter Teppich ausgelegt, der über ein paar Treppenstufen runter auf den Schulhof und zu den Pavillons führt. HEPs als Wertebotschafter Mit der Ausübung ihres Berufs seien die neuen Fachkräfte nun so etwas wie "Wertebotschafter", sagte Andreas Fehn von der Landesschulbehörde, als er den Absolvent:innen zu den bestandenen Prüfungen gratulierte. "Gesellschaft geht nur in Gemeinschaft. Und deshalb ist die Heilerziehungspflege ein so wichtiger Beruf. Denn als Heilerziehungspfleger:innen tragen Sie Verantwortung für unsere Gesellschaft. Ich wünsche Ihnen viel Freude in ihrem Beruf." Für die offiziellen Feierlichkeiten haben sich auch die zwei weiteren Jahrgänge der Fachschule (HEP 46/HEP 47) einiges einfallen lassen. Da wurden liebevoll Lieder umgedichtet, kleine Vorträge über die gemeinsame Zeit gehalten, es gab ein Tauziehen und besonders schön: jede:r Schülerin erwürfelte sich vom "tosenden Applaus" (Augenzahl 6), über "lautes Stadiongebrüll" (Augenzahl 3) oder "überschwengliche Gratulationen" (Augenzahl 2) eine Extra-Reaktion von allen Gästen, als sie einzeln auf den roten Teppich gerufen wurden, um das Zeugnis in Empfang zu nehmen. Zukunft in der esn Für 14 der 15 Absolvent:innen wird die Stiftung Neuerkerode auch nach der Ausbildung ihre berufliche Heimat sein. Sie sind als Fachkräfte von der Neuerkeröder Wohnen und Betreuen (WUB) übernommen worden. "Ich bin dann in der Pflegegruppe Gänsewiese 3 im Einsatz. Darüber freue ich mich sehr, weil ich während meiner Ausbildung gemerkt habe, dass das total mein Ding ist", sagt etwa Absolvent Jonas Logsdon. Von seinem neuen Chef und Geschäftsführer der WUB Marcus Eckhoff bekam er beim Abschlussfest wie alle Absolvent:innen ein Geschenk überreicht. "Seien Sie stolz auf das, was Sie erreicht haben", sagte Marcus Eckhoff in einer kleinen Ansprache. Er wünsche sich von seinen neuern Mitarbeitenden, dass sie mutig seien, Dinge auszuprobieren. "Denn die Gesellschaft verändert sich. Dafür stehen Sie als frische Fachkräfte. Ich freue mich sehr auf Ihre Impulse." Die übernommenen Fachkräfte bleiben auch der Fachschule Heilerziehungspflege in Neuerkerode zum Teil erhalten, weil Sie als Mentor:innen tätig sind, freute sich Schulleiterin Annegret Jäkel. "Daher ist es heute auch nur ein halber Abschied." Mit Blick auf die vergangenen drei durch Corona, Krieg und Energiekrise herausfordernden Ausbildungsjahre sagte sie: "Wenn es schwierig war, haben Sie zusammengehalten. Sie hatten kleine und große Lerngruppen, Sie haben sich gegenseitig Mut gemacht. Und sie haben immer wieder gezeigt: Miteinander kann man es schaffen, sich zu unterstützen, durchzuhalten und auch Spaß zu haben, wo es angesagt ist." Nun nach drei Jahren seien die Absolvent:innen dort angekommen, wo sie hinwollten. "Kosten Sie alles, was jetzt kommt, voll aus." Das Abschlussfest in Bild und Ton
Zu der SeiteDas St. Vitus in Seesen feiert Erdbeerfest
15.06.2023 Das St. Vitus in Seesen feiert Erdbeerfest Erdbeeren waren das Motto beim diesjährigen Sommerfest des Senioren- und Pflegezentrums. Egal wo man hinschaute: Überall konnte man im Senioren- und Pflegezentrum St. Vitus Erdbeeren entdecken. Ob in Schalen, auf Kuchen, in Form von Bowle oder als Dekoration aus Pappe – die Erdbeere war allgegenwärtig, denn das Sommerfest wurde in diesem Jahr zum Erdbeerfest. Und schon zu Beginn der Veranstaltung begrüßte Heimleiter Olaf Barthel die Bewohner:innen und ihre Angehörigen mit einem Erdbeergedicht zum Mitmachen. Ebenfalls zum Mitmachen war das Lied, das auf die Begrüßung folgte: Zum Gitarrenspiel von Annette Wilczewski, Leiterin des Sozialen Dienstes, wurde ordentlich mitgesungen, mitgestampft und mitgeklatscht. Kaum war der letzte Klang des Liedes verklungen, übernahm auch schon Sabine Gerbrich. Mit ihrem Akkordeon ging sie durch die Reihen, die Senior:innen und ihre Liebsten schunkelten und sangen laut mit. Selbst die Wünsche nach einigen Lieblingsliedern erfüllte die Musikern gerne. Die Freude während ihres Auftritts war im Raum deutlich spürbar. Sie spielte sogar länger als geplant und gab Zugaben. Doch auch nach ihrem Auftritt war für Langeweile kein Platz: Die Kindergruppe des Zumba Fitness Seesen zeigten dem begeisterten Publikum ihre einstudierten Choreografien. Wer es etwas ruhiger angehen wollte, konnte im Eingangsbereich des St. Vitus in verschiedenen Büchern stöbern. Hier war die Bücherwelt Seesen mit einem Stand vertreten. Zum Abschluss des gelungenen Festes gab es nach Kaffee, Kuchen und Bowle auch noch Bratwürste – frisch vom Grill. Die Senior:innen freuten sich über das Fest – und freuen sich jetzt schon auf die nächste Feier.
Zu der SeiteLeitungswechsel im Reha-Zentrum St. Leonhard
14.06.2023 Leitungswechsel im Braunschweiger Reha-Zentrum St. Leonhard Dr. Tuna Ucgun ist seit dem 1. Juni 2023 Chefarzt und Leiter der beiden Tageskliniken für Psychosomatik und Abhängigkeitserkrankungen. Zuvor war Dr. Ucgun seit Juli 2022 leitender Oberarzt für das Rehabilitationszentrum St. Leonhard. Der 37-Jährige hat die Funktion von Dr. Yesim Calbay übernommen, die das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen hat. Dr. Tuna Ucgun ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie mit der Zusatzbezeichnung für suchtmedizinische Grundversorgung. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen affektive Störungen, Angststörungen, Zwangsstörungen sowie Persönlichkeitsstörungen (insbesondere Borderline-Persönlichkeitsstörung). Darüber hinaus ist er in der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie sowie der dialektisch behavioralen Psychotherapie (DBT) fortgebildet. Bevor er im Sommer 2022 zum Lukas-Werk wechselte, war Dr. Tuna Ucgun als Oberarzt im AWO Psychiatriezentrum Königslutter tätig, größtenteils auf der geschützten Krisenstation für suizidale Menschen. „Ich habe in den vergangenen Monaten im Reha-Zentrum St. Leonhard ein kompetentes und gut aufgestelltes Team kennengelernt und freue mich nun, als Einrichtungsleitung und Chefarzt ein hervorragendes Angebot für Patienten zu schaffen. Mitten im Herzen von Braunschweig bieten wir sowohl für die Psychosomatik als auch für die Sucht eine ganztägig ambulante Behandlung mit einem vielfältigen und attraktiven Therapieprogramm in unseren modernen Räumlichkeiten an. Ein großer Pluspunkt der ganztägig ambulanten Rehabilitationsbehandlung ist, dass die Rehabilitanden ihre gewohnte Umgebung nicht verlassen müssen und das Erlernte gleich im Alltag umsetzen können.“
Zu der SeiteAction hoch 12: FED stellt Jahres-Programm vor
12.06.2023 Familienentlastender Dienst stellt Programm für Kinder- und Jugendliche in der Region vor Im neuen FED-Programm finden sich viele tolle Angebote für Kinder- und Jugendliche in der Region. Die Übersicht präsentiert sich erstmals ganzjährig - von August 2023 bis Juli 2024 Das FED-Team freut sich auf viele bunte Aktionen mit Kindern- und Jugendlichen aus der Region. Auf 36 Seiten und für den Zeitraum von August 2023 bis Juli 2024 hat das FED-Team um Leitung Stefani Galates wieder ein buntes Programm auf die Beine gestellt. Ob beim Heimspiel in der Begegnungsstätte oder auswärts - es wird kreativ, sportlich, ausgelassen und entspannend. Absolute Highlights sind die Fahrten – etwa zum Musical „König der Löwen“ nach Hamburg, in den Heidepark, in den Harz oder nach Bremen. Die Auswahl ist wieder groß und Langeweile ein Fremdwort. FED-Programm
Zu der SeiteTag der Senioren findet am Freitag in Braunschweig statt
12.06.2023 Tag der Senioren findet am Freitag in Braunschweig statt Auch die Braunschweiger Senioren- und Pflegezentren der Evangelischen Stiftung Neuerkerode informieren hier über ihre Angebote. Die Verbesserung der Lebensqualität älterer Menschen besitzt in Braunschweig laut Oberbürgermeister Thorsten Kornblum hohe Priorität – schließlich seien schon heute mehr als ein Viertel der über 250.000 Einwoher:innen älter als 60 Jahre. Um die Wichtigkeit dieser Altersgruppe in Braunschweig zu betonen, findet der diesjährige Tag der Senioren nach coronabedingten Einschränkungen in den vergangenen Jahren am Freitag, 16. Juni, von 11 bis 16 Uhr, auf dem Platz der Deutschen Einheit und dem Domplatz wieder als Großveranstaltung statt. Auch die Senioren- und Pflegezentren Bethanien und Haus St. Vinzenz werden auf dem Platz der Deutschen Einheit mit einem Stand vertreten sein. Der Tag der Senioren wird vom Seniorenbüro der Stadt in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft der Braunschweiger Wohlfahrtsverbände veranstaltet. An über 50 Ständen präsentieren sich unterschiedlichste Angebote für Braunschweiger Senior:innen. Die Stadt rechnet mit mehr als 5000 Besucher:innen. Die Braunschweiger Pflege- und Seniorenzentren der Evangelischen Stiftung Neuerkerode (esn) haben ihren Stand mit der Nummer 40 direkt auf dem Platz der Deutschen Einheit, unmittelbar vor dem Eingang des Rathauses. Kommen Sie gerne vorbei und lassen sich von den Mitarbeitenden über das vielseitige Angebot der esn informieren. Eine Mitarbeiterin der esn wird auch gleich zu Beginn der Veranstaltung auf der Bühne auf dem Platz der Deutschen Einheit stehen: Im Anschluss an die Begrüßung durch Bürgermeisterin Cristina Antonelli-Ngameni und einem Grußwort von Sven Spier, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Braunschweiger Wohlfahrtsverbände, wird Heike von Knobelsdorff das Wort ergreifen. Sie ist die Vorsitzende des Seniorenrings, arbeitet in der esn für die Diakoniestationen Harz-Heide und leitet die Beratungsstelle Elise. Hier informiert und berät sie im ehemaligen Blumenladen am Marienstift über die verschiedenen Pflegeangebote im Versorgungsnetzwerk der esn. Foto: Stadt Braunschweig
Zu der SeiteAnregungen für die Arbeit in Indien finden
09.06.2023 Großes Interesse an Arbeits- und Beschäftigungsstrukturen der Tagesförderung Was ist das inklusive Dorf Neuerkerode? Wie arbeitet die Eingliederungshilfe? Welche Ausbildungsmöglichkeiten gibt es? Diese und viele weitere Fragen hatten Gäste der Tamil Evangelish Lutherish Church of India (TELC) bei ihrem Besuch in Neuerkerode mit im Gepäck. Angefragt war der Besuch im Rahmen eines Kooperationsprojektes zwischen der TELC und der Landeskirche Braunschweig. Insgesamt 20 Personen wurden von Tobias Henkel (Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Stiftung Neuerkerode) in der Peter-und-Paul-Kirche begrüßt. Im Anschluss lud Marcus Eckhoff (Geschäftsführer Wohnen und Betreuen) mit weiteren Leitungskräften zu einem Dorfrundgang mit anschließenden Stopps in den verschiedenen Tagesförderstätten ein. Beim gemeinsamen Mittagessen im Dorfgemeinschaftshaus konnten Eindrücke, Erfahrungen und Fragen ausgetauscht werden.
Zu der SeiteMit Herz und Tatkraft neue Wege beschreiten
08.06.2023 Abwechslungsreiche Themen beim Angehörigen- und Betreuertreffen Wer die Vergangenheit berücksichtigt, kann die Gegenwart verstehen und die Zukunft gestalten. Dieses abgewandelte Zitat lässt sich unter anderem auf die Erfahrungen aus der Corona-Pandemie und die daraus abgeleiteten Handlungsmaximen im inklusiven Dorf Neuerkerode übertragen. So blickte die Neuerkeröder Wohnen und Betreuen beim ersten Angehörigen- und Betreuertreffen des Jahres einmal auf die Pandemie zurück, um daraus neue Wege für die Zukunft aufzuzeigen. Corona habe vieles verändert und die Maßnahmen der vergangenen Jahre haben das Handeln entscheidend geprägt – auch zum Positiven, sagte WuB-Geschäftsführer Marcus Eckhoff in seiner Ansprache. „Die Wohnen und Betreuen ist erheblich digitaler geworden – WLAN und Tablets sind auf den Wohngruppen sowie privat bei den Bürgern vorhanden und eröffnen neue Möglichkeiten der Kommunikation und Teilhabe“, stellte er fest. Dennoch sei es ebenso wichtig, an Traditionen festzuhalten. Das diesjährige Sommerfest habe eindrücklich gezeigt, dass Nähe und direkter Kontakt weiter wichtig seien. Ebenfalls beeindruckt sei er von den Bürger:innen, den Mitarbeitenden und Angehörigen gewesen, die während der Pandemie so viel Unterstützung, Verantwortung und Verständnis zeigten. Über 200.000 Testungen, eine Impfquote von 96 Prozent und – hier sei jeder einzelne Fall dennoch tragisch – Todesfälle im niedrigen einstelligen Bereich belegten dies. „Wir sind gut durch die Pandemie gekommen“, so Eckhoff. Dieses positive Fazit zog auch Pastorin Marita Bleich vom kirchlichen Dienst in Neuerkerode, obwohl sie während der Pandemie-Maßnahmen fast jeden Sonntag vor einer Kamera in der leeren Kirche predigen musste. „Wir konnten damit 99 Online-Gottesdienste abhalten und den Bürgern wichtige Strukturen erhalten“, resümierte Bleich in ihrem Vortrag, der die Tätigkeit des kirchlichen Dienstes vorstellte. Mittlerwiese kann Marita Bleich wieder in einer vollen Kirche predigen, zukünftig soll es noch etwas voller werden – es sei ein Familiengottesdienst mit Angehörigen geplant. Belebend wirkt sich das Engagement des Angehörigenbeirats und des Neuerkeröder Fördervereins aus. Dr. Petra-Lucia Haumann (Vorsitzende Angehörigenbeirat) und Gunda Horsmans (Vorsitzende Förderverein) berichteten von ihrer Arbeit. „Wir organisieren regelmäßige Treffen, unterstützen Sie bei Anliegen der Angehörigen und vermitteln bei Bedarf Gespräche“, führte Haumann aus. Für den Förderverein stehen dagegen die Bürger:innen im Mittelpunkt. „Zuletzt konnte eine Tovertafel für demenziell erkrankte Bürger:innen im Haus Emmaus installiert werden und wir planen, eine weitere mobile Tovertafel anzuschaffen“, berichtete Horsmans vom jüngst umgesetzten Projekt. Sie freute sich über eine spontane Spende für die mobile Tovertafel. „Wir stellen Ihnen den Erlös aus unserem Burger-Verkauf beim Sommerfest zur Verfügung - rund 800 Euro“, kündigte Eckhoff an. Über 250 Wünsche erfüllt Nah an den Bürger:innen und ihren kleinen und großen Wünschen ist das 2021 gestartete Projekt Herzenswünsche der Unternehmenskommunikation. Die Projektleiter Anja Kruse und Michael Bonsack präsentierten wort- und bildgewaltig die Fülle der bisher an sie herangetragenen Wünsche. Mehr als 250 Erfüllungen und etliche Zeit-, Sach- und Geldspenden zeigten, wie sehr das Projekt einen Nerv in Neuerkerode und der Region getroffen habe. Weitere Wünsche der Bürger:innen können jederzeit eingereicht werden. Ein zentraler Baustein der künftigen Planungen in der Wohnen und Betreuen bildet der Bereich Dorfentwicklung. Mehrere Bauprojekte befinden sich in der Startphase: beim geplanten Neubau Wabeblick, der auf dem Areal von Turnhalle/Schwimmbad entstehen wird, sowie beim Neubau der TGF Natur und Umwelt. Fertiggestellt seien bereits die Tagesförderstätte im Quartier St. Leonhard, die in den kommenden Wochen feierlich eröffnet werde, und die Einrichtung des Pflegeeingliederungszentrums (PEZ) im Haus Sarona in Neuerkerode, berichtete Eckhoff. Das PEZ ist ein neues Angebot der WuB zur bedarfsgerechten Unterstützung und individuellen Versorgung der Bürger:innen. „Es fungiert als Schnittstelle zwischen Krankenhaus, Wohngruppe und ambulanter Rehabilitation“, erläuterte Jakob Richter, Gesamtleitung Pflege. Infos und Kontakt Für alle Angehörigen und Betreuer:innen, die beim diesjährigen Treffen nicht dabei konnten, stellen wir die Power-Point-Präsentation und Links zur Verfügung. Themenlinks: : Angehörigenbeirat + Förderverein Herzenswünsche Pflegeeingliederungszentrum Mehr Infos
Zu der SeiteInklusion zum Mitmachen
08.06.2023 Bunte Mischung im inklusiven Dorf- Neuerkerode stellt sich vor Die Evangelische Stiftung Neuerkerode und ihre Tochtergesellschaft Neuerkeröder Wohnen und Betreuen GmbH kümmern sich seit vielen Jahren um die Belange von Menschen mit Handicap. Bei den Inklusionstagen der Stadt Braunschweig am kommenden Samstag,10. Juni von 10 bis 18 Uhr, und am Sonntag, 11. Juni, von 11 bis 15 Uhr, geben sie an einem Informationsstand Einblicke in ihre Arbeit. Wie schon zu den Special Olympics empfängt die Wohnen und Betreuen Interessierte wieder mit einem besonderen Infostand auf dem Schlossplatz. Foto: esn/Archiv Egal, ob Wohnplatz, Tagesförderung, Kunstvilla, Hühnerbande, Band oder Disco in der Scheune – es ist bunt an unseren zahlreichen Standorten in der Region. Jeder kennt das kleine besondere inklusive Dorf auf dem Weg in den Elm, aber was verbirgt sich genau hinter den Angeboten der Stiftung und welche Standorte gibt es beispielsweise auch in Braunschweig? Mitarbeitende der Wohnen und Betreuen stellen an einem großen Informationsstand am Schlossplatz ihre Arbeit vor und freuen sich auf zahlreichen Besuch! Zudem wird esn-Vorstandsvorsitzender Tobias Henkel an der Talkrunde am 10. Juni 2023 auf der Bühne teilnehmen. Programm
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