Ich weiß, wie es weitergeht
22.06.2026 Ich weiß, wie es weitergeht – Ausbildungsverbund – Rund 30 Minuten pendelt Anna Kuntze ins Krankenhaus Marienstift. Zeit zum Ankommen, bevor ihr Dienst beginnt. An diesem Tag startet sie um 7:45 Uhr. Frühdienst in der Klinik für Innere Medizin und Gastroenterologie. Für sie ist das nicht nur ein neuer Arbeitstag, sondern ein weiterer Schritt in Richtung ihres Ziels: Hausärztin zu werden. Dabei hat sie sich bewusst für ein neues Angebot in der Region Braunschweig entschieden und absolviert ihre Facharztweiterbildung im Rahmen des seit Anfang 2026 bestehenden Ausbildungsverbunds zwischen dem Krankenhaus Marienstift und der Hausärztlichen Gemeinschaftspraxis in Wenden. Ein klarer Weg in die Allgemeinmedizin Dieses Modell gibt ihr vor allem Struktur und Sicherheit. Denn der Weg in die Allgemeinmedizin ist in der Regel mit viel Organisation verbunden. Die Weiterbildung umfasst mehrere vorgesehene Stationen, für die passende Stellen gefunden werden müssen. Ansprechpartner:innen wechseln und freie Plätze stehen nicht immer rechtzeitig zur Verfügung, was die Weiterbildungszeit im Einzelfall sogar verlängern kann. Für Kuntze ist das dank des Ausbildungsverbunds anders. Er verbindet den klinischen und ambulanten Teil zu einem durchgängigen Weiterbildungsweg. Rotationen und Ansprechpartner sind von Beginn an festgelegt. „Ich weiß genau, wie es weitergeht und wer mich auf den einzelnen Stationen begleitet“, betont sie. Diese Verlässlichkeit ist für sie der größte Vorteil, besonders in einer Zeit, in der noch vieles neu ist. Die nächsten Schritte Aktuell ist sie im ersten Jahr und absolviert den klinischen Teil ihrer fünfjährigen Facharztweiterbildung im Marienstift. Viele relevante Fachbereiche sind hier unter einem Dach gebündelt. So erhält sie einen breiten medizinischen Überblick, den sie später als Hausärztin braucht. Ihre erste Station ist die Innere Medizin, insgesamt für zwölf Monate. Im Flur steht sie neben einem mobilen Visitenwagen. Gemeinsam mit Chefarzt Dr. Stefan Sürig geht sie Patientendaten durch. Sie sammelt täglich neue Erfahrungen, genau das gefällt ihr: der erste Nachtdienst oder ein Röntgenbefund, den sie bisher noch nicht gesehen hat. Was sie besonders mag, ist die familiäre Atmosphäre. „Man kennt sich hier“, erzählt sie. „Wenn Kollegen anrufen, hat man sofort ein Gesicht vor Augen.“ In ihrem Arbeitsalltag stehen für sie vor allem körperliche Untersuchungen sowie Gespräche mit Patient:innen und Angehörigen im Mittelpunkt. „Mir ist wichtig, auf Augenhöhe mit ihnen zu kommunizieren, damit sie wirklich verstehen, worum es geht.“ Gut aufeinander abgestimmt Nach ihrem Einsatz in der Inneren Medizin wird Kuntze weitere Stationen im Marienstift durchlaufen, etwa in der Chirurgie. Im vierten und fünften Jahr absolviert sie dann den ambulanten Teil ihrer Weiterbildung in der hausärztlichen Gemeinschaftspraxis in Wenden, die sie bereits aus ihrem Praktischen Jahr des Medizinstudiums kennt. Dass Klinik- und Praxiszeit im Ausbildungsverbund gut aufeinander abgestimmt sind, hilft ihr beim Wechsel und schafft zugleich ein frühes Netzwerk, auf das sie später zurückgreifen kann. Als Hausärztin wird sie für ihre Patient:innen erste Ansprechpartnerin sein und sie über längere Zeit begleiten – oft über Jahre. Genau das reizt sie. „Ich finde es schön, eine Vertrauensperson für meine Patienten zu werden.“ Wenn man Menschen über längere Zeit kennt, fallen Veränderungen früher auf und Symptome lassen sich besser einordnen. Neben Laborwerten und körperlicher Untersuchung spielen deshalb auch Erfahrung und Gespür eine Rolle. „Es ist ein bisschen wie bei Sherlock Holmes – man sucht überall nach Hinweisen“, vergleicht sie. Dabei muss man auf vieles vorbereitet sein und flexibel reagieren. „Man weiß nie, wer als Nächstes durch die Tür kommt“, sagt sie. „Das kann jemand mit einer leichten Erkältung sein oder auch ein versteckter Herzinfarkt – erst einmal ist alles möglich.“ Bis es so weit ist, weiß sie, wie es weitergeht. “In vielen Regionen ist die hausärztliche Versorgung bereits heute angespannt. Mit dem neuen Angebot wollen wir dem entgegenwirken, indem wir die Facharztweiterbildung attraktiver gestalten und durch das entstehende Netzwerk auch dazu beitragen, dass junge Ärzte in der Region bleiben.” Dr. Stefan Sürig, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und verantwortlich für den klinischen Teil der Weiterbildung Konfetti für: “Jeden Tag erlebe ich etwas, worauf ich stolz bin, es gelernt zu haben. Ich feiere die vielen kleinen Meilensteine, die ich während meiner Ausbildung erreiche.” Text: Sara Uhde // Fotos: Andreas Rodemann Zur Inhaltsübersicht
Zu der SeiteBoxen voller Poesie
22.06.2026 Boxen voller Poesie – Challenge accepted – Als das Gewinnerhaus verkündet wird, bricht Jubel unter den Bewohnenden des St. Vinzenz in Braunschweig aus. „Alle waren überglücklich“, sagt Alena Güthoff, Leitung des Begleitenden und Sozialen Dienstes des Braunschweiger Senioren- und Pflegezentrums. Gewonnen haben sie mit ihrem Gedicht „Ein eigentümlicher Tag“, das sie im Rahmen der Woche der Herausforderung gedichtet haben. Lieb gewonnene Tradition Diese ist mittlerweile eine lieb gewonnene Tradition in den Senioren- und Pflegezentren der esn: Einmal im Jahr treten sie gegeneinander an. Ob im Senioren- und Pflegezentrum Bethanien oder St. Vinzenz in Braunschweig, dem Theresienhof in Goslar, dem St. Vitus in Seesen oder dem Haus der helfenden Hände im Rittergut Beienrode – mit Kreativität, Teamgeist und viel Engagement widmen sich die Bewohnenden einer Aufgabe. Dabei geht es um den Spaß und die Vernetzung der Häuser untereinander. Und auch um einen Gewinn, den ein Haus am Ende für sich entscheiden kann. Die Idee zu der gemeinsamen Aktion hatten die Leitungen der Begleitenden und Sozialen Dienste (BuSD) der Häuser. In der ersten Woche der Herausforderung hatten die Senior:innen die Aufgabe, eine Strophe der Vogelhochzeit darzustellen – ein Haus beispielsweise zeichnerisch, eines mit Instrumenten, ein anderes pantomimisch. In der zweiten Runde mussten die Häuser Masken erstellen. Gemeinsam dichten In diesem Jahr wurde es poetisch. Jede Einrichtung packte acht Gegenstände in eine Box. Diese wurden untereinander getauscht. Aus den Gegenständen in der zugeteilten Box mussten Gedichte erstellt werden. Gar nicht so leicht, Begriffe wie etwa Dino, Nuss und Schnurrbart oder Vase, Wäscheklammer und Engel in einem Gedicht unterzubringen. Die Herangehensweisen waren unterschiedlich. „Wir waren eine große Gruppe mit über 20 Bewohnenden. Zunächst gab schon Zweifel, ob das überhaupt möglich ist. Nachdem die ersten Reime gefunden waren, ging es aber ganz schnell“, erzählt Anke Rosemann, Leitung des BuSD in Bethanien. Eine Bewohnerin fügt hinzu: „Es hat uns richtig Spaß gemacht und das Gedicht ist toll geworden.“ Auch Annette Wilczewski, Leitung des BuSD im St. Vitus, berichtet Ähnliches: „Es kam sogar die Idee auf, öfter gemeinsam Gedichte zu erstellen.“ Im Theresienhof ist das Gedicht in einer Einzelbetreuung entstanden. „Der Bewohner war begeistert dabei und wir hatten eine intensive Zeit zusammen“, erzählt Sarah Zimmer, Leitung des BuSD im Theresienhof. Im Rittergut Beienrode wurde erst mit einer großen Gruppe gestartet. „Das war etwas holprig“, erzählt Mette Knudsen-Huber, Leitung des BuSD im Haus der helfenden Hände. „Als wir dann kleinere Gruppen zusammengestellt haben, hat es gut funktioniert.“ Auch im St. Vinzenz hat es einen Moment gedauert. „Doch nach anfänglicher Skepsis haben die Bewohnenden ein wunderbares Gedicht gezaubert – ganz ohne Hilfe“, sagt Alena Güthoff, Leitung des BuSD im St. Vinzenz. „Alle waren so stolz und glücklich über das gemeinsam erschaffene Werk.“ Herzenswünsche sponsert den Gewinn Die Gedichte wurden als Social-Media-Videos veröffentlicht. Je nach Menge der Likes wurden den Häusern Punkte zugewiesen. Außerdem hat Michael Bonsack, Leiter des esn-Projekts Herzenswünsche, das eine Karaokemaschine für das Gewinnerhaus sponsert, Punkte vergeben. „Das Schreiben von Gedichten unter besonderen Vorgaben ist eine echte Herausforderung. Ich habe großen Respekt vor der Leistung“, sagt Bonsack. Mit dem Gewinnergedicht ging die Karaokemaschine schließlich in das St. Vinzenz. „Wir haben auch schon gebührend gefeiert und die Karaokemaschine eingeweiht. Es war ein Abschluss voller Freude und Gemeinschaft.“ Nicht nur diese Woche der Herausforderung wird im St. Vinzenz nachhallen. Die Mitarbeitenden planen gerade eine „Hall of Fame“. Hier sollen auch die letzten Herausforderungen ausgestellt werden. „Die Bewohnenden haben dieses Jahr richtig mitgefiebert und immer wieder nach dem Stand gefragt“, so Güthoff. „Wir können die nächste Herausforderung gar nicht erwarten.“ Ein eigentümlicher Tag Morgens steht der Dino auf und der Tag nimmt seinen Lauf. Frühstück ist für ihn ein Muss. O je - er hat nur noch 'ne Nuss! Jetzt zum Supermarkt schnell laufen, Müsli, Milch und Bonbons kaufen. Pult ein Goldstück aus dem Schwein und richtet sich den Schnurrbart fein. Kurz darauf wieder daheim schaltet er den Fernseher ein. Die Fernbedienung klebt am Tisch, weil Uhu ausgelaufen ist. Ihm raucht der Kopf vor „Stinkewut“. Und nun kommt auch noch Tochter Ruth! Papas Laune stört sie sehr... Es müssen Seifenblasen her! Beide fangen an zu pusten und vor Lachen gar zu husten. Und die Moral von der Geschicht': „Schlechte Stimmung lohnt sich nicht.“ Die beiden Bewohnerinnen des Senioren- und Pflegezentrums Bethanien feiern ihr Gedicht „Unser Gedicht ist wirklich gut geworden“, erzählt Frau Ehlers. „Da waren wir richtig stolz.“ Text Lukas Dörfler // Fotos: Andreas Rodemann Zur Inhaltsübersicht
Zu der SeiteBunt. Bunter. Sommerfest 2026
04.06.2026 Bunt. Bunter. Sommerfest 2026. Ein Tag voller Musik, Mitmachaktionen und herzlicher Begegnungen in Neuerkerode „Das ist in jedem Jahr ein besonderer Moment für unser Dorf, wenn so viele Menschen zusammenkommen“, sagt Tobias Henkel zu Beginn des Gottesdienstes in der gut gefüllten Kirche von Neuerkerode. „Menschen mit ganz unterschiedlichen Lebenswegen, Aufgaben und Erfahrungen – und doch verbunden durch diesen Ort.“ Mit diesen Worten eröffnet der esn-Vorstandsvorsitzende das Sommerfest – und setzt damit den Ton für einen Tag, der ganz im Zeichen von Gemeinschaft, Begegnung und gelebter Teilhabe steht. Im Anschluss an den Gottesdienst füllt sich das Dorf schnell mit Leben. Tausende Besucher:innen aus der Region genießen die besondere Atmosphäre, die Neuerkerode an diesem Tag prägt. Rund 80 Stände und Angebote laden zum Entdecken, Ausprobieren und Verweilen ein: Flohmarkt- und Trödelstände, Kunsthandwerk und Keramik ebenso wie kulinarische Klassiker von Waffeln, Bratwurst und Kuchen bis hin zu Obst, Kaffee und erfrischenden Cocktails. Eine Hüpfburg sorgt für viel Freude bei den jüngeren Gästen. Miteinander kreativ & sportlich An vielen Orten wird musiziert, gelacht und gestaunt. Für große Augen sorgte unter anderem Gerd der Gaukler auf dem Kastanienhof: Mit Charme und Witz zog er Kinder in seinen Bann und ließ gemeinsam mit ihnen sogar einen Reisigbesen scheinbar schwerelos durch die Luft schweben. Auch Zauberer Vossi begeisterte sein Publikum immer wieder mit verblüffenden Tricks. Dazwischen zogen zwei riesige Stelzenläufer in sommerlicher Bademontur durch das inklusive Dorf, suchten das Gespräch mit Groß und Klein und wurden schnell zu beliebten Fotomotiven. Kreativ ging es in der Sommerwerkstatt der Braunschweigischen Landessparkasse (BLSK) zu. Hier gestalteten Kinder mit viel Freude bunte Sonnenfänger oder dekorierten Blumentöpfe in leuchtenden Farben. Sportliche Unterstützung bekamen sie von prominenter Seite: Henri, das Maskottchen der Basketball Löwen Braunschweig, feuerte an deren Stand beim Körbewerfen lautstark an und sorgte für beste Stimmung.
Zu der SeiteEingliederungshilfe im Dialog mit Politik
04.06.2026 Ein wichtiges Thema ist die Sorge um geplante Einsparmaßnahmen in der Eingliederungshilfe Zu einem Rundgang durch das inklusive Dorf Neuerkerode begrüßte Wohnen und Betreuen-Geschäftsführer Marcus Eckhoff den CDU-Bundestagsabgeordneten Prof. Dr. Reza Asghari. In Begleitung von Samtgemeindebürgermeister Marco Kelb machte die Gruppe Halt an Wohn- und Beschäftigungsangeboten der Wohnen und Betreuen (WuB). In Gesprächen mit Mitarbeitenden und Bürgern ging es unter anderem um die Umsetzung und Weiterentwicklung des Bundesteilhabegesetztes, den Fachkräftemangel und seine Auswirkungen sowie die Sorge um Einsparmaßnahmen in der Eingliederungshilfe. „Wir freuen uns, dass Sie nach Neuerkerode gekommen sind und möchten Ihnen zeigen, wie wichtig, notwendig und wertvoll die Arbeit in der Eingliederungshilfe ist“, so Marcus Eckhoff. Im Bereich der Intensivwohngruppe für Menschen mit Behinderung und herausforderndem Verhalten berichtete Wohnbereichsleitung Stefanie Breford-Argenton aus ihrem Alltag. Sie erklärte, warum ein gegenfinanzierter Personalschlüssel ein wichtiger Pfeiler in dieser Wohngruppe darstellt. Ferner waren die Erfahrungen mit den Kostenträgern ein Thema: So benötige die Einstufung und Anerkennung des Hilfebedarfsgruppen in den Kommunen zum Teil sehr viel Zeit, erläuterte Breford-Argenton. „Bis zur finalen Anerkennung müssen wir als Einrichtung in finanzielle Vorleistung gehen, um die Versorgung zu gewährleisten. Hier gibt es Verbesserungsbedarf“, schloss Eckhoff an. Ein in vielerlei Hinsicht erfrischender Abstecher war der Stopp an der Tagesförderstätte „Einfach Wasser“. In diesem noch recht neuen Beschäftigungsangebot übernehmen die Bürger verschiedene, niedrigschwellige Aufgaben – vom Aufsprudeln des Leitungswassers über das Reinigen der Flaschen bis hin zur Lieferung in die Wohnbereiche. Neben tagesstrukturierenden Maßnahmen gebe es ebenfalls Optionen weiterführende Förderung zu ermöglichen. Das Ziel sei es, die Bürger im Idealfall in weitere Qualifizierungs- und Bildungsmaßnahmen, etwa in die Werkstatt zu bringen, oder – noch einen Schritt weiter zu gehen – und sie auf den ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln. Den Abschluss bildete eine kurze gemeinsame Austauschrunde, an der auch Holger Denecke, Sprecher der Bürgervertretung teilnahm. Er verwies ebenfalls noch einmal auf die Sorgen bei den Bürger:innen Neuerkerodes bezüglich der geplanten Einsparungen in der Eingliederungshilfe.
Zu der SeiteAngehörigenabend zum Thema Demenz in der Tagespflege Vienenburg
03.06.2026 Angehörigenabend zum Thema Demenz in der Tagespflege Vienenburg Die Veranstaltung findet am 17. Juni 2026 in der Tagespflege Vienenburg statt. Die Tagespflege Vienenburg lädt Angehörige und Interessierte herzlich zu einem Informationsabend rund um das Thema Demenz ein. Im Fokus stehen Einblicke in die Versorgung dementiell veränderter Menschen sowie Austauschmöglichkeiten mit Fachstellen und Betroffenen. Wann: 17. Juni 2026, 17 Uhr Wo: Tagespflege Vienenburg, Rabeckbreite 15b, 38690 Vienenburg Die Veranstaltung bietet wertvolle Informationen und praktische Einblicke: Als Referentin ist Frau Beata Boronczyk, Demenzbeauftragte der Asklepios Klinik Goslar, zu Gast. In einem Impulsvortrag erläutert sie, wie Menschen mit Demenz im Klinikalltag betreut werden und welche besonderen Herausforderungen dabei eine Rolle spielen. Ergänzend steht die Alzheimergruppe Goslar als Ansprechpartner zur Verfügung und bietet Informationen, Unterstützungsmöglichkeiten sowie Raum für Fragen und persönlichen Austausch. Zum Abschluss des Abends sind alle Teilnehmenden eingeladen, den Abend bei Bratwurst und Salat in gemeinsamer Runde ausklingen zu lassen. Um eine bessere Planung zu ermöglichen, wird um eine Anmeldung bis zum 15. Juni 2026 unter 05324.71991 gebeten. Dies gilt ebenfalls, wenn eine Betreuung für pflegebedürftige Angehörige während der Veranstaltung benötigt wird. Weitere Informationen Die Angebote und weitere Informationen über die Diakoniestationen Harz-Heide finden Sie hier: Mehr Infos
Zu der SeiteImpressum
Impressum Krankenhaus Marienstift gGmbH Helmstedter Straße 35 38102 Braunschweig Telefon: 0531 7011 Mail: information@krankenhaus-marienstift.de Geschäftsführung: Dr. Jan Wolff Ein Unternehmen der Evangelische Stiftung Neuerkerode Kastanienweg 3 38173 Sickte-Neuerkerode Telefon: 05305/2010 Telefax: 05305/201-474 info@neuerkerode.de Spendenkonto EKK Hannover IBAN DE 55 5206 0410 0100 6003 34 BIC GENODEF1EK1 Die Evangelische Stiftung Neuerkerode ist eine rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts. Vertretungsberechtigte Personen sind die Vorstandsmitglieder: Tobias Henkel (Vorstandsvorsitzender), Jessica Gümmer-Postall und Ingo Beese (Vorstandsmitglieder) Umsatzsteueridentifikationsnummer gemäß § 27a Umsatzsteuergesetz: DE 114823470 Verantwortlicher gemäß § 5 DDG: Tobias Henkel (Vorstandsvorsitzender), Jessica Gümmer-Postall und Ingo Beese (Vorstandsmitglieder) Redaktion Unternehmenskommunikation Evangelische Stiftung Neuerkerode Tim Reißer Leiter Unternehmenskommunikation Unternehmenskommunikation@neuerkerode.de Gestaltung/Webdesign und technische Umsetzung Gingco Communication GmbH & Co. KG www.gingco.de Fotos Unternehmenskommunikation Evangelische Stiftung Neuerkerode Bernhard Janitschke Klaus G. Kohn Christian Bierwagen Heiner Köther Susanne Hübner Jörn Schewski Nina Stiller Nike Bollok Patrick Kösters Andreas Rodemann Rechtlicher Hinweis Alle Texte, Fotos und Gestaltungselemente dieser Website sind - sofern nicht ein anderes Copyright angegeben ist - von der Evangelischen Stiftung Neuerkerode urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung der Evangelischen Stiftung Neuerkerode unzulässig und strafbar. Haftungshinweis Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich. Text in Leichter Sprache: © Büro für Leichte Sprache, Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., 2023. Bilder in Leichter Sprache: © Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., Illustrator Stefan Albers. Text in Leichter Sprache: © Büro für Leichte Sprache, Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., 2023. Bilder in Leichter Sprache: © Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., Illustrator Stefan Albers.
Zu der SeiteGemeinsam für eine starke Marke und Arbeitgeberattraktivität
29.05.2026 Gemeinsam für eine starke Marke und Arbeitgeberattraktivität Tim Reißer übernimmt die Leitung der Stabsstelle Unternehmenskommunikation/Fundraising der esn. Frischer Wind für eine starke Marke: Zum 1. Mai 2026 hat Tim Reißer die Leitung der Stabsstelle Unternehmenskommunikation/Fundraising der esn (Evangelische Stiftung Neuerkerode) übernommen. Er verantwortet künftig zentrale strategische Themen rund um Markenauftritt, Kommunikation und Arbeitgeberattraktivität des gesamten Unternehmensverbundes. Der Kommunikationsexperte bringt umfassende Erfahrungen aus Agenturarbeit, Verbandsarbeit sowie aus der freien Wirtschaft mit. Zuletzt trug Reißer die Verantwortung für die Kommunikation einer mittelständischen Unternehmensgruppe aus Wolfsburg und Hamburg und wirkte dabei unter anderem maßgeblich am erfolgreichen Markteintritt eines neuen Unternehmens im Bereich Energietechnik mit. Zuvor war er unter anderem über mehrere Jahre bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Braunschweig tätig. „Die esn gehört zu den größten Arbeitgebern in unserer Region und bietet ein immens vielfältiges Spektrum an Themen, um Menschen zu helfen, zu begleiten und zu unterstützen. Mich begeistert genau diese Vielfalt – an Unternehmen, an Geschäftsfeldern, an Themen und vor allem an Menschen“, so Reißer. „Ich möchte dazu beitragen, dass die esn als großer regionaler Player noch bekannter und stärker anerkannt wird – und damit auch eine kraftvolle Stimme für die Sozial- und Gesundheitswirtschaft in unserer Region ist.“ Tim Reißer Eine besondere persönliche Verbindung zur esn besteht bereits seit vielen Jahren: 2008/09 hat der 37-Jährige seinen Zivildienst in der Begegnungsstätte in Braunschweig geleistet, die kurz zuvor Teil der esn wurde. „Insofern ist mein Wechsel auch ein Stück weit eine Rückkehr zu meinen beruflichen Anfängen“, so Reißer. Für die kommenden Monate hat sich Reißer klare Schwerpunkte gesetzt: „Im Fokus stehen zunächst der weitere Aufbau und die Stärkung der Marke esn über all unsere Gesellschaften hinweg sowie das Arbeitgebermarketing. Letzteres muss immer von innen nach außen gedacht werden: Die glaubwürdige Attraktivität für neue Fachkräfte entsteht dann, wenn wir unsere Werte intern wirklich leben und dies authentisch nach außen hin zeigen.“ Zentrale Ziele seien dabei sowohl das Halten bestehender Fachkräfte als auch das Gewinnen neuer Kolleg:innen. Darüber hinaus wolle er die esn weiter als starke Stimme in gesellschaftlichen und politischen Diskursen positionieren. Dass Reißer für diese Aufgaben der Richtige ist, davon ist Tobias Henkel, Vorstandsvorsitzender der esn, überzeugt. „Wir heißen Tim Reißer herzlich in unserem Unternehmensverbund willkommen“, so Henkel. „Die Herausforderungen in der Kommunikation und Mitarbeitendengewinnung sind in den letzten Jahren enorm gestiegen. Deshalb freuen wir uns, mit Tim Reißer einen ausgewiesenen Experten in den Bereichen Marke und Arbeitgeberattraktivität für uns gewinnen zu können.“ Auch persönlich ist Reißer fest in der Region verwurzelt. Den Ausgleich zur Arbeit findet er vor allem im Familienleben mit seiner Frau und seiner Tochter sowie bei Aktivitäten im Freien – etwa im Schrebergarten in Lehndorf oder beim Wandern im Harz.
Zu der SeitePremiere im Planetarium
27.05.2026 Eine Tour durch (Welt-)Raum und Zeit Das inklusive Theater Endlich aus Neuerkerode feiert am 12. Juni um 19 Uhr die Premiere seines neuesten Stücks mit dem Titel „Die Gesellschaft der Unverzichtbaren“. Das Ensemble, bestehend aus neun Schauspielern, hat dafür einen ganz besonderen Ort gewählt: das Planetarium Wolfsburg. „Das Planetarium eröffnet Räume für neue Perspektiven – nicht nur auf das Universum, sondern auch auf unser gesellschaftliches Zusammenleben. Deshalb passt dieses Stück auf besondere Weise zu diesem Ort“, verrät Eileen Pollex, Geschäftsführerin des Planetariums. Im Kuppelsaal führt das Ensemble die Zuschauer auf einer Tour durch das unendliche Universum und wandelt dabei durch (Welt-)Raum und Zeit. Zusammen reisen sie zu fernen, fantasievollen Planeten und in das Jahr 2126, in dem die Gesellschaft der Unverzichtbaren eine Welt erschaffen hat, in der alle dazugehören. Das Kooperationsprojekt zwischen Planetarium Wolfsburg, dem Spielraum Theaterpädagogischen Zentrum (TPZ) e.V. und der Neuerkeröder Wohnen und Betreuen GmbH steht exemplarisch für die Haltung, kulturelle Teilhabe aktiv zu gestalten. Spielraum TPZ-Geschäftsführerin Sarit Streicher sagt dazu: „Theater bedeutet für uns nicht nur Bühne, sondern auch Mitgestaltung, Teilhabe und die Möglichkeit, gemeinsam neue gesellschaftliche Bilder zu entwerfen.“ Den Ideen und Werten der „Gesellschaft der Unverzichtbaren“ begegnen die Zuschauer in vielfältigen Gedanken, Bildern und Erzählungen der Schauspieler. Gleichwohl sehen sie sich mit der Frage konfrontiert, was im Jetzt – im Jahr 2026 – für das Erreichen der Gesellschaft der Unverzichtbaren noch fehlt. „Im Probenprozess haben wir eine Zukunft entworfen, in der Unterschiedlichkeit nicht trennt, sondern selbstverständlich dazugehört“, schildert Kathrin Simshäuser, Kulturbeauftragte der Neuerkeröder Wohnen und Betreuen GmbH. „Dieses Stück zeigt eindrucksvoll, wie Kultur Räume öffnen kann – für Begegnung, Perspektivwechsel und die Frage, wie eine wirklich inklusive Gesellschaft aussehen kann. Es lädt nicht nur zum Zuschauen ein, sondern auch zum Nachdenken darüber, wie wir Zusammenleben gestalten wollen – und wen wir dabei vielleicht noch immer übersehen“, so Marcus Eckhoff, Geschäftsführer der Neuerkeröder Wohnen und Betreuen GmbH. Gefördert wird das Stück von der Heidehof Stiftung, der Richard Borek Stiftung, der Dr. Kurt und Ruth Gahnz Stiftung sowie der Neuerkeröder Wohnen und Betreuen GmbH. Das Theater Endlich besteht aus Jelena Bernhofen, Antonio Carrozzo, Holger Denecke, Christian Kreutner, Helge Schubert, Marcel Seitz, Ole Sossna, Maik Utesch, Jenny Wachowsky. Die Regie führt Mirja Lendt. Informationen und Tickets Die Premiere findet am Freitag, den 12. Juni, um 19 Uhr im Planetarium Wolfsburg statt. Weitere Aufführungen für Schulen sind am Montag, 15. Juni, sowie am Mittwoch, 17. Juni – jeweils um 11 Uhr. Weitere Informationen gibt es auf www.neuerkerode.de sowie auf www.planetarium-wolfsburg.de . Eintrittskarten für die Vorstellung sind nur über das Planetarium Wolfsburg erhältlich und kosten 15 Euro – ermäßigte Tickets stehen für 9 Euro zur Verfügung. Wer die Arbeit des Theater Endlichs unterstützen möchte, hat die Möglichkeit, einen Solidaritätsbeitrag in Höhe von 30 Euro zu entrichten. Mehr Infos
Zu der SeiteFels in der Brandung
22.05.2026 In der HPI brauch man Standhaftigkeit und viel Herz Die Arbeit in der Heilpädagogischen Intensivbetreuung (HPI) ist manchmal wie der Seegang am Meer. Es gibt Tage, die laufen glatt und ruhig, andere Tage schlagen ein paar Wellen und flauen wieder ab und in seltenen Fällen sind die leichten Wellen Vorboten eines größeren Sturms. Bei all dem ist Daniel Boeken, der dort als Hilfskraft tätig ist, so etwas wie der Fels in der Brandung. In schwierigen Situationen bietet er den Bürger:innen Sicherheit und strahlt die Ruhe aus, die notwendig ist, um den eigenen oder den Sturm der Mitbewohner:innen zu überstehen. Und selbst im Orkan bringt er die notwendige Standfestigkeit mit, um die Krise zu überwinden. „Unsere Wohngruppe ist intensiv – im wahrsten Sinne. Viele haben traumatische Erfahrungen hinter sich. Hier geht’s erst mal darum, Sicherheit zu geben. Stabilität. Ein Umfeld, in dem jemand wieder Vertrauen fassen kann”, erklärt er. Ganz wichtig sei es für ihn und seine Kolleg:innen daher, den Menschen mit viel Herz, Mitgefühl und Respekt zu begegnen. Neben Statur hat Daniel Boeken noch eins - Stimme. Die zeichnet sich durch ihren sonoren, beruhigenden Klang aus. In dem Setting der HPI, in der die Kommunikation auf vielen Ebenen stattfindet, unterstützt das die Verständigung ungemein. Für die Arbeit braucht man: Herz! Seit zwei Jahren ist er nun ein Teil des sehr eng zusammenarbeitenden Teams der Heilpädagogischen Intensivwohngruppe. Ein wichtiger Aspekt, weil Verlässlichkeit und Vertrauen hier eine notwendige Basis sind. Insbesondere die Übergaben müssen sehr sorgfältig erfolgen, jeder muss entsprechend informiert sein. Das helfe Stimmungen der Bürger:innen besser einzuordnen oder in bestimmten Situationen die richtige Ansprache zu finden. Dennoch seien die Verhaltensweisen manchmal schwer zu verstehen. „Da hilft uns die psychoanalytische Sichtweise: Warum reagiert jemand so? Was steckt dahinter?” Wenn man das im Kopf behalte, kann man die Menschen viel besser begleiten. Und wenn mal ein Sturm aufzieht, dann brauche es auch Standfestigkeit. „In Krisen muss ich stabil bleiben. Nicht laut werden, nicht hektisch. Ruhe ausstrahlen. Und es braucht eben einen weichen Kern für den Job hier und ein hohes Maß an Sensibilität.” Die Erlebnisse und Eindrücke seien intensiv, weil die stetige Zusammenarbeit zwar Zeit benötige, aber selbst kleine Erfolge einen ungeheuren Effekt auf den Menschen und die Beziehungsarbeit haben. Wie am Meer nähern sich die Wellen stetig dem Festland an und können nach und nach auch mal einen gestandenen Fels ins Wanken bringen. „Was ich an der HPI liebe? Diese kleinen, echten Momente. Wenn jemand, der sonst kaum Nähe zulässt, dir plötzlich vertraut. Wenn du merkst, da passiert was. Da heilt was. Das ist was ganz Besonderes.” „Diese kleinen, echten Momente. Wenn jemand, der sonst kaum Nähe zulässt, dir plötzlich vertraut. Wenn du merkst, da passiert was. Da heilt was. Das ist was ganz Besonderes.” Daniel Boeken, Hilfskraft in der HPI der Neuerkeröder Wohnen und Betreuen Interesse? Steig bei uns ein! Weitere Informationen zu Jobangeboten in der Neuerkeröder Wohnen und Betreuen erhältst du hier . Möchtest du etwas über das spannende Themenfeld Eingliederungshilfe erfahren? Dann klick hier . Noch Fragen? Hier sind unsere FAQs zum Bewerbungsprozess hinterlegt. Jetzt bewerben!
Zu der SeiteOstergeschenke für Kita Peter und Paul
13.04.2026 Kleine Ostergeschenke für Kita-Kinder Zu Ostern beschenkt die dm-Filiale die Kindertagesstätte Peter und Paul in Neuerkerode mit Kleinigkeiten wie Seifenblasen, Stickern und Süßigkeiten. Seit rund drei Jahren besteht eine Kooperation mit der dm-Filiale in Cremlingen und der Kindertagesstätte Peter und Paul in Neuerkerode, die von der Kita-Mitarbeiterin Verena Gonsberg sowie der Filialleitung Frau Schmidt und Frau Hensel begleitet wird. Sowohl zu Ostern als auch zu Weihnachten wird die Einrichtung in Neuerkerode mit unterschiedlichsten Sachspenden unterstützt. Auch in diesem Jahr gab es wieder Geschenke vom Osterhasen, zum Beispiel Seifenblasen, Sticker oder auch mal eine kleine Süßigkeit. „Wir bedanken uns ganz herzlich für die Spenden zu Ostern“, sagt Julia Lobe, Kita-Leitung.
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