Diakoniestationen Harz-Heide erweitern ihr Versorgungsgebiet

Diakoniestation Liebenburg-Lutter ist nun auch Teil der Unternehmensgruppe esn.

Mit der Übernahme der Diakoniestation Liebenburg-Lutter gGmbH im Ortsteil Othfresen erweitern die Diakoniestationen Harz-Heide ihr Versorgungsgebiet. Seit dem 1. April 2021 pflegen und betreuen die 28 Mitarbeitenden unter neuer Geschäftsführung, aber in gewohnter und professioneller Weise 150 Menschen im Einzugsgebiet.

„Die Kirchengemeinde Othfresen/Heißum, zu der die Diakoniestation vorher gehörte, ist an uns herangetreten mit der Frage, ob wir diese übernehmen und die Patienten weiter versorgen können. Selbstverständlich haben wir zugestimmt, um den zu pflegenden Menschen und ihren Angehörigen Verlässlichkeit in der Versorgung zu bieten“, berichtet Volker Wagner, Geschäftsführer der Diakoniestationen Harz-Heide. „Da wir auch die Mitarbeitenden übernehmen konnten, ist zum einen die Pflege der Patienten nahtlos sichergestellt und zum anderen werden sie von den ihnen vertrauten Pflegekräften versorgt. Der Tarifvertrag Diakonie in Niedersachsen sorgt darüber hinaus weiterhin für eine gerechte Vergütung ihrer Arbeit.“

Peter Wieboldt, einer der drei zuständigen Pfarrer der Gemeinde, ist froh, dass die Übernahme geklappt hat: „Es wäre einfach zu viel geworden, neben dem Pfarramt ehrenamtlich eine Diakoniestation zu leiten. Kirche und Diakonie bleiben aber eng verbunden – sowohl räumlich hier im Pfarrhaus als auch in der Arbeit. Denn Kirche ist da relevant, wo sie diakonisch tätig ist.“

Verwantwortliche stehen vor dem Pfarrhaus in Othfresen
V.l.n.r. stehen vor dem Pfarrhaus in Othfresen, in dem die Verwaltung der Diakoniestation untergebracht ist: Peter Wieboldt (Pfarrer), Rüdiger Becker (Direktor esn), Volker Wagner (Geschäftsführer Diakoniestationen Harz-Heide), Astrid Schumann (Verwaltung Diakoniestation Liebenburg-Lutter), Monika Ihlenborg (Pflegefachkraft und Vorsitzende MAV Diakoniestation Liebenburg-Lutter), Patricia Göricke (Pflegedienstleitung Diakoniestation Liebenburg-Lutter)

"Da wir auch die Mitarbeitenden übernehmen konnten, ist zum einen die Pflege der Menschen nahtlos sichergestellt und zum anderen werden sie von den ihnen vertrauten Pflegekräften versorgt."


Volker Wagner, Geschäftsführer Diakoniestationen Harz-Heide

Die Spezialisierte Ambulante Palliative Versorgung (SAPV) wird zukünftig ebenfalls ein Angebot der Diakoniestation Liebenburg-Lutter sein und es somit Menschen ermöglichen, ihre letzte Lebensphase in den eigenen vier Wänden zu verbringen. Außerdem eröffnet die Gesellschaft mittelfristig im Einzugsgebiet eine eigene Tagespflege, in der die Gäste tagsüber professionell betreut werden.

Die Mitarbeitenden in der ambulanten Versorgung der Diakoniestation erbringen Behandlungspflege nach Sozialgesetzbuch Fünf (SGB V). Diese umfasst medizinische Leistungen, die von examinierten Pflegekräften bei einem Patienten durchgeführt werden und zwar auf der Basis einer ärztlichen Verordnung. Des Weiteren bietet die Diakoniestation Grundpflege nach Sozialgesetzbuch Elf (SGB XI) an. Zu dieser Leistung der Pflegeversicherung gehören Körperpflege, Ernährung, Mobilität, Vorbeugung (Prophylaxen)sowie die Förderung von Eigenständigkeit und Kommunikation.

Mit der Übernahme der Station schließt sich eine Lücke im Versorgungsgebiet der Diakoniestationen Harz-Heide zwischen Braunschweig und Goslar. Neben der Sicherstellung der Pflege im häuslichen Bereich besteht außerdem die Möglichkeit für die betreuten Menschen, zunächst auf die Tagespflege der Diakoniestation Goslar oder die stationäre Versorgung des Theresienhofs Goslar zurückzugreifen, die ebenfalls beide Teil des Netzwerks der Evangelischen Stiftung Neuerkerode sind.

Interessierte erhalten unter der Telefonnummer 05346-4507 Informationen zur ambulanten Pflege von Pflegedienstleitung Patricia Göricke.
Des Weiteren suchen die Diakoniestationen Harz-Heide Pflegefach- und Pflegehilfskräfte – Bewerbungen sind willkommen.

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