„Ohne uns ist’s grau“ – Aktion zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung

Neuerkeröder Bürgervertretung wirbt für die Wichtigkeit einer vielfältigen Gesellschaft und mahnt dazu, Menschen mit Behinderung nicht auszuschließen.

Die Neuerkeröder Bürgervertretung hat sich Schritt für Schritt zu einem Akteur zur Stärkung der Rechte von Menschen mit Behinderung entwickelt. Seit 40 Jahren besteht sie mittlerweile und macht sich für ihre Mitbürger:innen und deren Rechte stark.

Zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung, der jedes Jahr am 3. Dezember begangen wird, haben sich die Bürgervertreter etwas Besonderes einfallen lassen. „Ohne uns ist’s grau“, lautet der Slogan, der auf einem Schild am Ortseingang des inklusiven Dorfes steht und alle Autofahrer:innen an die Bedeutung und den hohen Wert von Inklusion und Diversität erinnern soll. Holger Denecke, Sprecher der Bürgervertretung, erklärt: „Wir wollen damit einerseits ganz allgemein für die Wichtigkeit einer vielfältigen Gesellschaft werben. Andererseits geht es uns auch konkret darum zu mahnen, dass Ausschlüsse von der Gesellschaft, wie sie vor allem in der Corona-Krise immer wieder zu erleben waren, auf gar keinen Fall wieder passieren dürfen. Denn so wie es zum Beispiel ohne die Kultur still ist, verliert unsere Gesellschaft ohne bestimmte Gruppen von Menschen deutlich an Farbe. Wir gehören zu diesen Menschen und wir gehören zu dieser Gesellschaft.“

Neben der Mitwirkung an oben genannter Kampagne reicht das Spektrum des politischen Engagements etwa vom Einsatz für Barrierefreiheit in Neuerkerode oder der Vermittlung der Corona-Maßnahmen in leichter Sprache bis hin zur Mitwirkung an Beschlüssen zur Förderung der Teilhabe und Inklusion auf Kreisebene sowie einer politischen Stellungnahme zum Bundesteilhabegesetz im Beirat des Bundesverbandes evangelischer Behindertenhilfe. Die aktuellen Mitglieder sind: Ralf-Dieter Kürschner (Vorsitzender), Christian Könnemann (Vorsitzender), Roland Lenz (Sprecher), Holger Denecke (Sprecher), Julia König (Frauenbeauftrage), Ines Bachmann, (Protokollführerin), Jan Philipp Westphal, Hans-Dieter Schulze und Charla Blumenschein.

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